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Erkältung? Nicht mit mir. Wir sagen Ihnen, was - Erkaeltungstyp.de

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Erkältung?
Nicht mit mir.
Wir sagen Ihnen,
was hilft!
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Er So
Eine Aktion von:
Patientenliga
Atemwegserkrankungen e.V.
GeloMyrtol® forte
Der Expertinnen-Kommentar
Liebe Leserin, lieber Leser!
Was hilft bei Schnupfen,
Husten, Heiserkeit?
Diese Frage hören Ärzte und Apotheker in diesen Tagen wieder vermehrt. Die Erkältungszeit
hat wieder begonnen. Begleitend dazu erfahren Sie in dieser Broschüre allerhand Wissenswertes rund um
das Thema Erkältung und wie Sie mit individuellen Maßnahmen
schneller wieder gesund werden. Erkältungskrankheiten werden
meist durch Viren verursacht. Hier hilft kein Antibiotikum. Übertragen werden die Viren durch Tröpfcheninfektion. Bei leichten Erkältungen lindern bewährte Hausmittel wie z. B. Kamillendampfbad,
Inhalation und Nasenspülungen. Setzt sich jedoch die Erkältung
fest, ist die Einnahme von Medikamenten häufig unumgänglich.
Beispielsweise ätherische Öle, wie Myrtol, wirken wie eine Inhalation von innen und lösen den festsitzenden Schleim. Zusätzlich
aktivieren sie die Selbstreinigungskräfte der Atemwege. Die ätherischen Öle führen dazu, dass sich die Flimmerhärchen in den
Atemwegen schneller bewegen. Dadurch wird der festsitzende
Schleim flüssiger und kann so einfacher abtransportiert werden.
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt diesen Vorgang zusätzlich. Wichtig sind in der Therapie auch Mittel zum Abschwellen der Nasenschleimhaut, damit eine freie Atmung durch die
Nase möglich ist und die Sekretbildung gemindert wird. Sind Kinder von Atemwegsinfekten betroffen, ist bei der Behandlung mit
einem Hustenstiller darauf zu achten, dass manche Präparate
Alkohol enthalten und nur unter Aufsicht der Eltern in der angegebenen Menge eingenommen werden.
Bevor Sie Medikamente nehmen:
Lesen Sie bitte den Beipackzettel.
Frau Dr. med. Roswitha Antz, Fachärztin für Allgemeinmedizin
Inhalt der Broschüre:
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Erkältung oder Grippe?
Wie gefährdet sind Sie?
Der beste Schutz: Vorbeugen
Reagieren Sie sofort!
Fit trotz Erkältung
Welcher Erkältungstyp sind Sie?
Die Auswertung
3
4
5
6
8
9
10
Erkältung oder Grippe?
Husten, Schnupfen
und Fieber – der Angriff
der Viren und was Sie
darüber wissen sollten.
Was ist zu tun, wenn
es in der Nase kribbelt
oder im Hals kratzt?
Das hängt ganz davon ab,
was sich da ankündigt:
eine einfache Erkältung oder
eine echte Grippe.
Wichtig ist, die Symptome richtig zu deuten:
Erkältung
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Lustlosigkeit, Müdigkeit
und Abgeschlagenheit
Kratzen, leichtes Stechen oder Brennen im
Hals sowie Jucken in
der Nase
Niesreiz
Wässriger Schnupfen
Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen
Leicht erhöhte Temperatur
Grippe
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Plötzliche, totale Abgeschlagenheit
Fieber mit 39°C bis
40°C
Schüttelfrost, Schwindel, Lichtempfindlichkeit
Starke Kopf- und Gliederschmerzen
Erkältungssymptome,
wie Husten, Schnupfen,
Heiserkeit
Übrigens:
Sowohl Erkältung als auch Grippe sind in den
meisten Fällen Viren-Infektionen.
Ein Antibiotikum wirkt hier nicht.
Diese Medikamente helfen nur bei Krankheiten,
die durch Bakterien verursacht werden.
Testen Sie den Service der BARMER: Gesundheitsbewusste erhalten
kompetente Beratung in allen Fragen rund um das Thema Erkältung
am BARMER Gesundheitstelefon unter 01 85 00 95-30 00*
montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr
*2,9 Cent aus dem Festnetz der Deutschen Telekom
Wie gefährdet sind Sie?
Sobald es draußen nass und kalt wird, sind sie da:
Erkältungsgeplagte und Schnupfennasen. Während manche relativ leicht damit fertig werden, trifft es andere besonders hart. Schwer erwischt es meist Menschen mit
schwachen Abwehrkräften oder nicht ausreichend gestärktem Immunsystem.
Wie eine Erkältung oder Grippe
optimal behandelt werden sollte und wie Sie am schnellsten
wieder gesund werden, ist
daher auch ganz entscheidend
von Ihrem individuellen Typ abhängig.
Testen Sie deshalb auf Seite 9, welcher Erkältungstyp Sie sind! (Die Auswertung finden Sie ab Seite 10)
Besonders gefährdet sind:
4
■
Kinder, da ihr Immunsystem noch nicht so
gut „trainiert“ ist
■
Menschen über 60 Jahre
■
Menschen, die zum Beispiel im Beruf starkem
Stress ausgesetzt sind
■
Patienten mit chronischen Erkrankungen,
z. B. Erkrankungen der Atemorgane, HerzKreislauf-Krankheiten, Nierenkrankheiten,
Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen
■
Menschen mit geschwächter Immunabwehr
■
Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
Der beste Schutz: Vorbeugen
Geben Sie der Erkältung von Anfang an
keine Chance! Ein starkes Immunsystem ist
der beste Schutz, gesund durch Wind und
Wetter zu kommen.
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■
Bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft.
Das regt den Kreislauf an und stärkt die Abwehrkräfte.
Härten Sie Ihren Körper ab. Besonders bewährt sind
kalt-warme Wechselduschen und Wassertreten.
Ernähren Sie sich vitaminreich und kalorienarm –
mit viel Obst und Gemüse.
Sorgen Sie für trockene und warme Füße.
Waschen Sie sich oft die Hände. Händeschütteln gilt
als Krankheitsüberträger Nummer eins.
Gut belüftete Atemwege sind weniger anfällig. Eine
Anleitung mit einfachen Atemübungen erhalten
BARMER Versicherte in ihrer BARMER Geschäftsstelle.
Entspannen Sie sich. Ihr seelisches Gleichgewicht
fördert auch Ihre Gesundheit.
Hat es Sie trotzdem erwischt?
Kopf dicht? Nase zu?
Husten?
Manchmal lässt sich
dieser unliebsame Zustand einfach nicht
vermeiden.
Das Wichtigste: Nehmen Sie schon die
ersten Beschwerden
ernst und verlieren Sie keine Zeit, etwas dagegen zu tun.
So bekommen Sie die Erkältung schnell in den Griff.
5
Reagieren Sie sofort!
Wenn die ersten Symptome auftreten, haben Viren den
Weg zu den Schleimhäuten von Nase, Mund und Rachen
gefunden. Die Schleimhäute schwellen an, und das verstärkt gebildete Sekret kann nicht mehr abfließen. Das ist
nicht nur unangenehm. Der Schleim ist auch ein idealer
Nährboden für Bakterien. Eine harmlose Atemwegsinfektion kann so schnell zu einer festsitzenden Entzündung
der Nasennebenhöhlen werden. Deshalb heißt es jetzt,
schnell zu handeln. Wichtig ist, den infizierten, zähen
Schleim zu verflüssigen. So kann er leichter abfließen und
abgehustet werden.
Das sollten Sie tun:
■ Viel trinken (2 bis 3 Liter pro Tag)
■ Vor Luftzug schützen und warm halten
■ Rotlichtbestrahlung auf das Gesicht
■ Heiße Hühnersuppe
■ Warme Fuß- und Armbäder
■ Nehmen Sie bei den ersten Beschwerden ein wirksames Arzneimittel ein, um ein Fortdauern der Krankheit
zu vermeiden. Ätherische Öle in Kapselform wirken
wie eine Inhalation von innen. Der infizierte Schleim
wird gelöst und abtransportiert, und Krankheitserreger werden bekämpft.
Halsschmerzen –
dagegen hilft ein warmer
Halswickel. Dafür zwei
Kartoffeln kochen, heiß
auf ein Tuch legen, mit
einem zweiten Tuch bedecken und zerdrücken.
In einen Schal oder ein
Frotteehandtuch einschlagen, um den Hals legen
und etwa 15 Minuten einwirken lassen.
6
Schnupfen
Ist das häufigste Erkältungssymptom – und oft auch das
lästigste.
Was hilft:
■ Hilfreich sind Nasentropfen, Nasensprays oder Nasenspülungen. Sie helfen den Nasenschleimhäuten abzuschwellen. So kann der Schleim besser abfließen, und
die Gefahr einer Nasennebenhöhlenentzündung wird
gemindert. Denken Sie beim Gebrauch von Nasensprays daran, diese nicht länger als 5 bis 7 Tage hintereinander zu verwenden, da sonst eine Gewöhnung
eintreten kann.
■ Einreiben von Brust und Rücken oder ein Bad mit Eukalyptusöl bringt Entspannung und beruhigt die Nasenschleimhäute.
■ Pflegen Sie schmerzende Nasenschleimhäute mit Nasensprays, z. B. auf Basis von Sesamöl.
Husten
Ist eigentlich dazu da, unsere Lunge von Staub, Schleim
oder Fremdkörpern zu befreien. Trockener Husten kann
aber, in Verbindung mit schmerzenden Bronchien, eine
Erkältung ankündigen.
Was hilft:
■ Trockener Husten ohne nennenswerte Schleimbildung
lässt sich vorübergehend mit hustendämpfenden Mitteln (Antitussiva) lindern. Sobald der Husten verschleimt wird, sollten diese Hustenstiller allerdings abgesetzt werden.
■ Hustenlöser (Expektoranzien), z. B. mit hochkonzentriertem Thymian, wirken auf die Schleimkonsistenz
und das Selbstreinigungssystem der Bronchien ein.
Festsitzender Schleim wird besser gelöst und kann
abgehustet werden.
7
Fieber
Der normale, gesunde menschliche Körper hat eine Körpertemperatur von 36,5°C bis 37°C. Leichte Schwankungen sind dabei ganz normal.
Morgens ist die Temperatur oft etwas niedriger, am Nachmittag dagegen höher. Kommt Fieber hinzu, ist das meist
eine sinnvolle Abwehrreaktion unseres Körpers gegen
Krankheitserreger (Bakterien oder Viren). Wenn das
Fieber über 39°C steigt, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt
aufsuchen.
Vorsicht!
Bei Kindern und älteren, geschwächten Menschen sollte Fieber genau beobachtet und gegebenenfalls gesenkt werden. Bei Kindern kann
hohes Fieber einen Fieberkrampf auslösen. In diesem Fall sollten Sie sofort eine Ärztin oder einen
Arzt rufen. Auch dann, wenn sich das Fieber länger als zwei bis drei Tage hält, obwohl fiebersenkende Mittel eingesetzt wurden.
Fit trotz Erkältung
Sie wollen sich durch eine einfache Erkältung nicht aus
der Bahn werfen lassen? Dann helfen Sie Ihrem Körper
mit ein paar kleinen Tricks, schnell wieder fit zu werden:
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8
Ausgewogene, leichte Kost
entlastet Ihren Körper.
Trinken Sie reichlich. Am besten ungesüßte Fruchtsäfte
oder Saftschorlen. Das schützt
die Schleimhäute und liefert
zusätzlich Vitamine.
Lachen Sie! Optimismus stärkt
Ihre Abwehrkräfte.
Legen Sie ein paar Extrapausen ein und verzichten Sie
auf Anstrengungen und Sport.
Welcher Erkältungstyp sind Sie?
Machen Sie jetzt Ihren persönlichen Sofort-Test,
um schneller gesund zu werden!
Bitte kreuzen Sie bei den folgenden fünf Fragen
die für Sie zutreffendste Antwort an:
1. Wenn ich erste Erkältungs-Symptome spüre, ...
Punkte
gehe ich gleich zum Arzt, weil er am
besten beurteilen kann, was mir fehlt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1
■ kümmere ich mich nicht darum und mache einfach
weiter wie bisher. Geht schon wieder weg. . . . . . . . . . . . . . . . 5
■ vertraue ich auf Omas Hausmittel und
pflanzliche Medikamente. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
■ nehme ich lieber Arzneimittel aus der Apotheke,
um die lästigen Beschwerden loszuwerden. . . . . . . . . . . . . . . 4
■
2. Wenn ich spüre, dass sich die Beschwerden verschlimmern, ...
gehe ich nur dann zum Arzt, wenn es sein muss und
es nicht mehr anders geht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
■ gönne ich mir absolute Ruhe, gehe zum Arzt und
halte mich strickt an seine Empfehlungen. . . . . . . . . . . . . . . . . 0
■ frage ich lieber gleich den Apotheker,
was ich einnehmen soll. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
■ vertraue ich auch dann lieber pflanzlichen Präparaten,
um meine Atemwege zu kurieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
■
3. Wenn ich während einer Erkältung Fieber bekomme, ...
gehe ich es mit einem fiebersenkenden Mittel an,
um leistungsfähig zu bleiben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
■ gönne ich mir erst Ruhe, wenn ich wirklich nicht mehr kann. . 5
■ habe ich Angst, dass es etwas Schlimmeres, wie zum Beispiel
eine Lungenentzündung, sein könnte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
■ nehme ich es als Warnzeichen des Körpers und
versuche, auch meine Abwehrkräfte zu steigern,
z. B. mit Vitamin C oder Zink. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
■
4. Wenn mein Arzt mir bei einer Erkältung zur Ruhe rät, ...
halte ich mich daran und trete kürzer,
um es nicht schlimmer werden zu lassen. . . . . . . . . . . . . . . . . 1
■ will ich als Erstes wissen, wann ich wieder fit bin
und verdränge die Symptome so weit es geht. . . . . . . . . . . . . 5
■ frage ich ihn gezielt nach Medikamenten
gegen meine Beschwerden. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
■ möchte ich zusätzlich noch mehr über unterstützende
Dinge erfahren, die ich tun kann: Wadenwickel, Inhalieren,
Kräutertees. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
■
5. Wenn Freunde und Kollegen schon erkältet sind, ...
versuche ich, allen triefenden Schnupfennasen aus dem Weg
zu gehen, um mich nicht anzustecken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
■ habe ich keine Zeit, mich um so etwas zu kümmern.
Wird mich schon nicht treffen! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
■ kommt für mich jetzt viel Gemüse und Obst auf den Tisch,
um das Immunsystem zu stärken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
■ werfe ich mir eine Vitamintablette ein. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
■
9
Die Auswertung
Zählen Sie die Punkte zusammen, die hinter den
von Ihnen ausgewählten Antworten stehen, und
schauen Sie nach, welcher Erkältungs-Typ Sie sind.
Der Vorsichtige
bis 5 Punkte
Sie kennen sich und Ihren Körper, nehmen ernst, was er Ihnen mitteilt und wollen ihm nicht zu viel zumuten. Sehr gut! Allerdings beunruhigen Sie auch Zeitungsartikel oder Schilderungen von Bekannten,
wenn es um manch schlimme Folgen selbst harmloser Erkrankungen
geht.
Was Ihnen jetzt nicht guttut: Versuchen Sie, Ihre Befürchtungen
zurückzudrängen. Angst vor einer Verschlimmerung der Erkältung
oder etwa einer Lungenentzündung bewirkt sogar das Gegenteil: Sie
konzentrieren sich dann nur auf jedes noch so kleine Symptom. Dadurch verlieren Sie Energie, die Ihr Organismus jetzt dringend für die
Abwehr braucht.
Unser Tipp: Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Immunsystem mit Erkältungsviren in der Regel ohne Probleme fertig wird. Ihr Organismus
verfügt über ein ganzes Arsenal von Abwehrstrategien. Sie können
sich ruhig ein bisschen was zutrauen. Versuchen Sie, positiv zu sein,
und tanken Sie Energie bei einem Spaziergang an der frischen Luft.
Internationale Studien haben nachgewiesen, dass optimistische Menschen schneller gesund werden.
Der Hausmittelbegeisterte
6–12 Punkte
Sie schwören auf bewährte Hausmittel und sanfte, aber zugleich wirkungsvolle Naturmedikamente. Damit liegen Sie im Trend. Auf der
anderen Seite stehen Sie chemischen Medikamenten kritisch gegenüber und versuchen, diese so lange wie möglich zu vermeiden.
Was Ihnen jetzt nicht guttut: Experimentieren Sie nicht blind
drauf los und warten Sie nicht zu lange, bevor Sie sich Rat beim Arzt
oder Apotheker holen. Auch wenn eine Erkältung zunächst eine banale Sache ist, kann daraus mehr werden. Oft genug bereiten harmlose Erkältungsviren gefährlichen Bakterien den Weg. Verschlimmern
sich Ihre Beschwerden, tritt nach drei Tagen keine Besserung ein oder
kommt hohes Fieber hinzu, sollten Sie zum Arzt gehen. Wenn Ihnen
Ihr Arzt dann z.B. zu einem Antibiotikum bei einer eitrigen Bronchitis
rät, sollten Sie sich gewissenhaft an seine Empfehlungen halten.
Unser Tipp: Der richtige und gezielte Einsatz von Hausmitteln kann
Ihnen in jedem Stadium einer Erkältung helfen. Und für die meisten
pflanzlichen Medikamente gilt: Sie sind besser verträglich als chemische Präparate. Prüfen Sie allerdings genau, was Ihnen wirklich hilft
und was die Beschwerden nur kurzzeitig lindert. Auch Ihr Arzt kann
Ihnen pflanzliche Mittel nennen, die sich besonders bewährt haben.
10
Der Ungeduldige
13–20 Punkte
Auf lange Erkältungen haben Sie keine Lust. Sie wollen es sich nicht
leisten, länger als nötig durch Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen eingeschränkt zu sein. Nur mit sanften, natürlichen Heilmitteln,
Lutschbonbons aus der Apotheke, vitaminreicher Ernährung oder
Tees glauben Sie, unnötig Zeit zu verlieren.
Was Ihnen jetzt nicht guttut: Verschiedene Medikamente sind
schnell eingenommen. Aber Vorsicht! Denn was für sich alleine eingenommen gut und verträglich ist, kann mit anderen Substanzen für
heftige Nebenwirkungen sorgen. Bevor Sie verschiedene Medikamente unkontrolliert zusammen einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt
oder Apotheker um Rat.
Unser Tipp: Eine Erkältung ist die natürlichste Sache der Welt, und
längst nicht jedes chemische Medikament bringt Linderung. Der
Grund: Viren sind meistens für die lästigen Beschwerden verantwortlich. Antibiotika haben da keine Chance. Pflanzliche Medikamente
sind zudem oft besser verträglich – auch untereinander. Überraschend? Wie wäre es, wenn Sie es einfach einmal mit etwas Sanftem
aus der Natur versuchen? Egal ob chemisch oder pflanzlich – vor der
Einnahme mehrerer Präparate sollten Sie sich mit Ihrem Arzt oder
Apotheker beraten.
Der Durchhalter
21 bis 25 Punkte
Sie sind hart im Nehmen – diszipliniert und kontrolliert. Es kann Ihnen
gar nicht schnell genug gehen mit dem Gesundwerden. Eine Erkältung, so schwer sie auch sein mag, gilt für Sie als Ausrede. „So was
Banales haut mich doch nicht um!“ Nutzen Sie diese Energie, um
wirklich schneller wieder fit zu werden. Allerdings ein wenig anders,
als Sie vielleicht denken.
Was Ihnen jetzt nicht guttut: Wenn Sie zu schnell wieder in den
Job einsteigen, sich von der Familie ununterbrochen fordern lassen
oder zu früh mit dem Sport beginnen, droht eine „verschleppte Erkältung“. Ein lästiger Schnupfen kann so als Folge beispielsweise den
Herzmuskel angreifen und richtig gefährlich werden. Lernen Sie also,
auch mal Nein zu sagen. Ihr Körper wird es Ihnen danken.
Unser Tipp: Ihre Abwehrkräfte brauchen Energie, um die Erkältungsviren schnell und effektiv in den Griff zu bekommen. Schalten Sie
deshalb einen Gang runter und seien Sie nett zu sich selbst! Wenn Sie
glauben, keine Ruhe zu finden, hilft ein kleiner Trick: Planen Sie Ihr Erkältungs-Entspannungs-Programm exakt durch: Wann ruhen Sie sich
aus, wann geht’s ab in die Wanne, wann an die frische Luft? So
haben Sie alles im Griff – und auch das Nichtstun wird gelingen. Gönnen Sie sich also etwas Ruhe und Entspannung. Sie können die Arbeit
des Immunsystems mit z.B. GeloMyrtol® forte unterstützen.
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Erkältung?
„Ich will schnell wieder fit sein.
Denn für lange Erkältungen bin
ich viel zu ungeduldig.“
Martina Ertl,
Skiweltmeisterin
Die Inhalation von innen:
effizient, spürbar, befreiend.
GeloMyrtol® forte.
Zum Durch-und-durchatmen.
GeloMyrtol® forte. Wirkstoff: Myrtol standardisiert. Anwenden bei akuter
und chronischer Bronchitis und Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und
fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG,
25551 Hohenlockstedt (Stand: 12/04)
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