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Gertrud Pysall Was Pferde wollen 1. Auflage - Narayana Verlag

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Gertrud Pysall
Was Pferde wollen 1. Auflage - Restposten
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Was Pferde wollen 1. Auflage - Restposten
of Gertrud Pysall
Publisher: Narayana Verlag
http://www.narayana-verlag.com/b13379
Copyright:
Narayana Verlag GmbH
Blumenplatz 2
D-79400 Kandern, Germany
Tel. +49 7626 9749 700
Fax +49 7626 9749 709
Email info@narayana-verlag.com
http://www.narayana-verlag.com
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NWEnger-Spenge
NR. 251, SAMSTAG/SONNTAG, 27./28. OKTOBER 2012
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S
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Guten
n Morgen,
B
olle ist ein hygienebewusster
Mensch. Sein Zuhause putzt
er mehrmals die Woche und
sein Bad blitzt und glänzt. Als er
jetzt mit Kollegen bei einer
Dienstreise die Deutsche Bahn
nutzte, musste Bolle seine innere Abwehr vor dreckigen Toiletten aber aufgrund eines dringenden Bedürfnisses überwinden. Doch als sich Bolle durch
den rappelvollen Regionalzug
kämpfte, wurde er kurz vor dem
Ziel gestoppt. Ein Schild an der
Toilettentür wies das stille Örtchen im Zug als „unbenutzbar“
aus – und das nicht nur einmal.
Bei sechs Waggons waren gleich
drei Zugtoiletten geschlossen.
So kann man sich auch um den
Kloputz drücken, denkt sich
Bolle
DieSprachederPferdeverstehen
Gertrud Pysall betreibt in Spenge tierische Verhaltensforschung / Ergebnisse sind jetzt als Buch veröffentlicht
TEXT UND FOTOS VON
MIRIAM SCHARLIBBE
¥ Spenge. Ganz ruhig steht Legolas in der Ecke der Reithalle.
Aufmerksam beobachtet der
Quarterhorse-Hengst seine Besitzerin. Diana Quest beginnt
zu laufen. Legolas folgt und
passt seine Schritte denen der
32-Jährigen an – eine Geste der
Zuneigung. Die Reiterin versteht die Pferdesprache. Sie hat
zuhause von klein auf gelernt,
mit Tieren zu kommunizieren.
Ihre Mutter, Gertrud Pysall,
hat das Motiva-Training erfunden und die Ergebnisse ihrer
¥ Spenge (nw). In der Nacht zu Mittwoch brachen laut Polizei un- mehr als zwei Jahrzehnte umbekannte Täter in der Webereistraße in eine Scheune ein, die als La- fassenden Forschung in einem
gerhalle genutzt wird. Sie entwendeten Gartengeräte, darunter be- Buch zusammengefasst.
fanden sich ein Rasenmäher, Rasentrimmer, eine Kettensäge und
Pysall will herauszufinden,
eine Heckenschere. Der Abtransport des Diebesgutes ist vermutlich
mit einem Fahrzeug erfolgt. Die Polizei erbittet Hinweise auf ver- „was Pferde wollen“. Das hat sie
sich zur Lebensaufgabe gemacht
dächtige Personen und Fahrzeuge unter (0 52 21) 88 80.
und so hat sie ihr erstes Buch genannt. Auf 200 Seiten erklärt Pysall ihre Grundregeln für „einen
¥ Enger (nw). Seit 150 Jahren besteht der Engeraner Posaunen- artspezifischen und intelligenchor. Grund genug, sich wieder einmal zu präsentieren. Und wo ten Umgang mit dem Pferd“.
Seit 20 Jahren beobachtet die
könnte das besser geschehen, als in der Stiftskirche. Die Zuhörer erwartet am Sonntag ein Konzert der Extraklasse.
¦Lokalseite 3 passionierte Reiterin die Tiere
und entwickelt ihr „Motiva-Training“. Eine Unterscheidung ist
ihr dabei sehr wichtig: „Ich be¥ Enger (nw). Am Sonntag, 28. Oktober, findet im Gemeindehaus tone immer wieder ausdrückan der Lukaskirche wieder der „Kunterbunte Kindermorgen“ statt. lich, dass ich keine PferdeflüsteEingeladen sind Kinder ab vier Jahren. Beginn ist um 10 Uhr. Zu ei- rin bin“, sagt Pysall. Sie wolle die
ner biblischen Geschichte wird erzählt, gespielt, gesungen und geba- Sprache der Pferde verstehen
cken. Es gibt auch ein gemeinsames Frühstück.
und auf derselben Kommunikationsebene antworten. Pferdeflüsterer dagegen würden
menschliche Gesten verwenden
– vorwiegend mit den Händen,
die Pferde aber nicht besitzen.
Einbrecher stehlen
Gartengeräte
Konzert der Extraklasse zum Jubiläum
Kunterbunter Kindermorgen
Replik der Skulptur, die auf dem
Engeraner Barmeierplatz zu sehen ist. „Ohne das großes Engagement des Freundeskreises
hätte es die Begegnung und den
künstlerischen Austausch mit
Attigny nicht gegeben“, hob
Klaus Rieke hervor.
„Wir sind froh, dass wir durch
die Übersetzung einen Beitrag
für die Stadt Enger leisten konnten“, sagte WGE-Lehrer Thomas Holste-Malavasi. „Und in
vier Wochen kommen Austauschschüler zu uns ans Gymnasium. Dann können wir die
französische Ausgabe der Broschüre gut nutzen, um die Stadt
Enger in seiner Vielfalt darstellen zu können.“
INFO
Teamarbeit
¥ An dem Übersetzungsprojekt waren folgende Schüler
des WGE beteiligt: Greta Brosig, Sally Callenius, Malin
Kauer, Pascal Lüdemann,
Franziska Schleef, Julia Steiner, Sarah Pullar, Janina Wollbrink, Vanessa Ziep, Jens Niedermaier, Michel Steffen,
Luisa Wittemeier, Leonard
Busch, Amy Denton, Luca Linus Kihl, Roman Kuetemeier, Lea Caroline Oltmanns, Svea Prochnow,
Chiara Schultheis, Lara Celine Waldeyer, Jennifer
Wiese, Svenja Marie Windmann.
nicht die Menschen.
Mit ihrem zweiten Ehemann,
einem Reitlehrer, machte die gelernte Krankenschwester und
ehemalige
Pflegedirektorin
dann ihr Hobby zum Beruf.
filmt und mir die Aufnahmen in
Zeitlupe angeguckt.“ Schnell bemerkte Pysall, dass es Gesten
gibt, die jedes Pferd zu jedem
Zeitpunkt benutzt. „Da wusste
ich, ich kann mit Pferden reden“, erinnert sich Pysall. Die Beobachtungen waren die Grundlage für ihr „Motiva-Training“.
Eines der Hauptmerkmale
der Lehre ist das Kämpfen um
Ranghöhen. „Pferde sind territorial“, erklärt Pysall. Dieses Ausloten der Rollenverteilung beginnt schon vor der eigentlichen
Reitstunde. „Pferde wollen verstanden werden. Bereits beim
Satteln passieren viele Fehler –
Gesten die dem Tier signalisieren, dass es der Chef ist“, sagt Pysall. „Kein Wunder, wenn das
Pferd dann nicht gehorcht.“
Pysalls Überzeugung lässt
sich in einem Zitat zusammenfassen, welches auch die erste
Seite ihres Buches ziert: „Wenn
wir dem Wesen der Pferde gerecht werden wollen, müssen
wir sie lassen, wie sie sind und ihnen geben, was sie brauchen.“
´ Gertrud Pysall: Was Pferde
wollen, Narayana-Verlag, Kandern 2012, 200 Seiten. Mehr unter:
www.narayana-verlag.de
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Verkaufsoffener Sonntag
28. Okt. 2012 I 13.00 – 18.00 Uhr
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´ Gertrud Pysall hat schon
vor 20 Jahren angefangen, die
universellen Gesten der
Pferde zu katalogisieren und
anzuwenden.
´ „Pferde erkennen nur Gesten, die sie an anderen Pferden sehen“, erklärt Pysall. Darum verzichtet sie weitestgehend auf Handbewegungen.
´ Der Name des von Pysall
entwickelten „Motiva-Trainings“, für das sie ein Patent
angemeldet hat, leitet sich
von Motivation ab.
´ Das von Pysall entwickelte
Kommunikationssystem umfasst zirka 130 Vokabeln, die
Pferde verwenden, sowie
etwa 40 notwendige Kommunikationsgesten für Menschen.
(scha)
***
Stellen die Broschüre vor: Eckhard Assler, Kerstin Ebert, Horst Chudzicki, Schülerin Greta Brosig, Thomas Holste-Malavasi und Bürgermeister Klaus Rieke (v. l.).
FOTO: EKKEHARD WIND
Wenn Pysall in den Dialog mit
dem Pferd tritt, schnaubt sie,
wälzt sich auf dem Boden oder
nutzt Kopfhaltung und Körpersprache – genauso, wie es die
Tiere untereinander tun. Es entwickelt sich eine respektvolle
Kommunikation.
Insgesamt 70 Pferde und Ponys leben mit der Autorin und ihrem Mann auf dem Hof am Fichtenweg in Spenge-Lenzinghausen. Vor 18 Jahren erwarb sie
Ställe, Reithalle und Weiden.
Mit der eigenen Reitschule
konnte die Mutter dreier Töchter und eines Sohns ihre Forschungen intensivieren. „Vor allem eine ganze Herde gibt Aufschlüsse darüber, wie Pferde
kommunizieren.“ Motivation
für Pysalls Forschungen sind
ihre eigenen Erfahrungen, die
sie in verschiedenen Reitställen
gesammelt hat – nicht immer waren diese positiv. „Meine erste
Reitstunde mit 18 war definitiv
nicht der Himmel auf Erden“, erinnert sich Pysall. Der harsche
Umgang mit den Pferden und
die viel zu hohen Erwartungen
an Reiter und Tier schreckten sie
ab. Dass es auch anders geht,
lernte sie erst im Reiterurlaub
kennen, auf einem Hof auf dem
die Tiere im Fokus standen,
„Wir wollten beide eine Reitschule aufbauen, in der Menschen und Tiere gleichermaßen
respektiert werden“, sagt Pysall.
„Für uns gilt: Wir wollen Reiten
lehren, nicht Pferde knechten.“
Schon als Kind hatte Pysall begonnen, sich für Verhaltensforschung zu interessieren. Mit
dem eigenen Hof begann sie ihre
Kenntnisse in die Praxis zu übertragen. „Ich habe mich stundenlang auf die Weide gesetzt und
die Pferde beobachtet“, sagt Pysall. „Viele Gesten waren für
mich so schnell kaum erkennbar, also habe ich die Herde ge-
**
¥ Enger (wi). „Das war richtig
Arbeit“, sagt Lehrer Thomas
Holste-Malavasi. Eine Gruppe
von Schülern des WidukindGymnasiums Enger (WGE) hat
zusammen mit Austauschschülern die Stadt-Broschüre „Enger
gerne“ ins Französische übersetzt.
Anlass ist der heutige Gegenbesuch einer Gruppe aus Attigny. So werden die Gäste aus der
französischen Kleinstadt die in
kleiner Auflage extra gedruckte
Stadt-Broschüre als Erste überreicht bekommen. Bis Sonntag
werden die Gäste in Enger zu Besuch sein.
„Mein Dank gilt dem ganzen
Übersetzungsteam“, lobte Bürgermeister Klaus Rieke gestern
die gelungene Arbeit, an der
auch Muttersprachlerin Laurence Hüttemann aus Pödinghausen
und
Francoise
Blanchard beteiligt waren.
Auch Horst Chudzicki vom
Freundeskreis Enger-Widukind-Attigny“ freute sich über
„das hervorragende Ergebnis“,
das die Schüler abgeliefert hätten.
Die Kontakte zu Attigny, dem
Taufort des Sachsenherzogs Widukind, bestehen seit mehreren
Jahren. Der Freundeskreis war
im vergangenen Jahr mit einer
großen Delegation in die französische Kleinstadt gereist und
hatte der Gemeinde eine Skulptur des Sachsenherzogs Widukind geschenkt, die der Engeraner Bildhauer Eberhard Hellinge geschaffen hat. Bei dem
Werk handelt es sich um eine
»Ich bin
keine Pferdeflüsterin«
l*
Französische Ausgabe für Gäste aus Attigny
Auf Augenhöhe: Gertrud Pysall und ihr Hengst Mark (oben) verstehen sich auch ohne Worte. Pysall betrachtet Tiere als gleichwertige Partner. Für das von ihr entwickelte „Motiva-Training“ benötigt sie wenige
Hilfsmittel. Reitlehrerin Sandra Thiel berührt Stute Annely lediglich leicht mit dem sechs Meter langen Motiva-Seil, simuliert damit das Schlagen mit dem Schweif, und bringt das Pferd so zum Laufen (kleines Bild).
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Schülerübersetzen
Stadt-Broschüre
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Gertrud Pysall
Was Pferde wollen 1. Auflage Restposten
Über den artspezifischen und intelligenten
Umgang mit dem Pferd
200 pages, hb
publication 2012
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