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Gefahr im Labyrinth von Susa - Was bisher geschah mit Königin

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Nr. 1 Woche 44, 12. Jahrgang KiBiWo-Nachrichten
Royal Oriental, 4. November 2012
Royal Oriental
Mut tut gut
von Willy Wichtig
Esther ist eine bemerkenswerte Frau und ein
beeindruckendes Beispiel für Zivilcourage.
Esther eine starke Frau
von
Gertrud Schmalenbach
Der fremde König sprach:
„Bringt mir schöne Mädchen
her!“ So zogen viele ins Königshaus hinein. Auch Esther
musste gehn und der Abschied war so schwer, doch
sie war sicher: Gott lässt
mich nicht allein!
Ein Mann aus ihrem Volk
machte sich sehr unbeliebt,
wollte vor Gott nur und nicht
vor Menschen knien. Das
hat man schlau benutzt und
erklärte ihn zum Feind. Er
sollte sterben, sein ganzes
Volk mit ihm.
Doch jetzt kam Esthers
Tag und sie machte einen
Plan, zeigte dem König den
schrecklichen Verrat. Der
König war bestürzt und er
sorgte dann dafür, dass man
den Juden kein Leid und
Unrecht tat.
Sie war nicht nur schön,
eine Frau mit Verstand. Was
auch immer sie tat, sie war
Gottes Dienerin. Und sie
wurde erwählt, war von Gott
ausgesandt und der König
entschied: Das wird meine
Königin. Ihre Weisheit, ihr
Mut halfen ihr in der Not.
Sie bewahrte ihr Volk vor
dem sicheren Tod.
Gefahr im Labyrinth von Susa Was bisher geschah mit Königin Esther?
von Marcel
Das KiBiWo-Theater hat die
Geschehnisse am persischen
Königshof im 5. Jh. v. Chr. in
Szene gesetzt.
Tag 1:
Es ist der 180ste Festtag am
Hof von König Ahasveros. Als
sich die Königin weigert, den
König zu besuchen, wirft er
sie kurzerhand aus seinem
Schloss. Nach diesem Ereignis sandte der König Boten
und Diener ins ganze Land,
sodass sie ihm die schönsten
Frauen bringen. Von denen
will er eine zur neuen Königin wählen.
So kommt ein Diener auch
zu Mordechai und fordert
dessen Cousine Esther auf,
ihn zum König zu begleiten.
Nach langem hin und her
geht Esther mit dem Diener zum König. Sie muss all
ihren Mut dazu aufbringen,
denn eigentlich traut sie sich
nicht. Doch Mordechai hat
sie überzeugt. Er macht ihr
Mut, denn Gott ist bei ihr.
Und er sagt, dass sie nicht
wissen, wozu es vielleicht
gut sein kann, wenn Esther
die neue Königin wird. Aber
Esther muss Mordechai
versprechen niemandem
zu verraten, dass sie beide
Juden sind. Die Juden sind
im Königreich von Ahasveros
Fremde und in der Minderheit. Als Esther vor den König
tritt, da ruft er entzückt:
Das wird meine Königin!
Tag 2:
An diesem Tag überbrachte
Mordechai eine Morddrohung, die an den König gerichtet war. Dank ihm konnte
der Anschlag verhindert
werden und diese Neuigkeit
soll vom Diener sofort in das
Buch der täglichen Meldungen hineingeschrieben
werden.
Wie immer wird der König
von seinem Berater Haman
begleitet.. Der König ernennt
Haman zu seinem Schutz
zum Minister. Haman ist
stolz auf seine wichtige
Funktion als zweiter Mann
im Staat.
Alle Menschen sollen daher
vor ihm auf die Knie gehen.
Nur Mordechai weigert sich.
Sein jüdischer Glaube verbietet es ihm. Er verbeugt
sich nur vor Gott. Haman ist
so wütend auf Mordechai,
dass er beschließt, sich an
Mordechai und allen Juden
zu rächen.
Haman geht zum König und
erzählt ihm, dass er weiß,
wer seine Feinde sind. Er
beschuldigt die Juden und
überredet den König, ein
neues Gesetz zu beschließen. Nach diesem Gesetz
sollen alle Juden am 13. Tag
des kommenden Monats
sterben.
Mordechai eilt zu Esther und
bittet sie um Hilfe. Doch
Esther hat Angst und sie will
nicht zum König gehen.
Tag 3:
Esther fasst schließlich den
Mut zu Ahasveros zu gehen
um ihr Volk zu retten. Sie bittet um Hilfe und Kraft durch
das Gebet und vertraut darauf, dass Gott bei ihr ist.
Auf ihrem Weg zum König
halten die Wachen sie jedoch
auf, weil sie nicht wollen,
dass sie den König belästigt
und von ihm mit dem Tod
bestraft wird. Doch Esther
setzt sich durch und gelangt
zum König. Dieser zeigt sich
jedoch gnädig und ist nicht
zornig, dass Esther ungebeten zu ihm kommt. Der
König will ihr sogar einen
Wunsch erfüllen.
Königin Esther lädt ihn und
seinen Berater Haman ein,
am kommenden Tag zu ihr
zum Abendessen zu kommen. Am Abend des festlichen Dinners fragt der König
wieder nach ihrem Wunsch.
Doch Esther lädt beide noch
einmal zum Essen ein und
sagt, dass sie ihren Wunsch
erst am nächsten Tag beim
Abendessen äußern wird.
Haman ist sehr stolz, dass
er mit dem König bei der
Königin speisen durfte und
ärgert sich wieder über
Mordechai, der ihm keinen
Respekt zeigt. Daher ist er
fest entschlossen, das neue
Gesetz durchzusetzen und
alle Juden töten zu lassen.
Fortsetzung folgt ...
Sie überwindet ihre
eigene (Lebens-)Angst
und geht gegen Unrecht vor. Sie nutzt ihre
Möglichkeiten und ihren
Einfluss. Sie bleibt nicht
untätig, sondern sie
riskiert ihre eigene Stellung und ihre vermeintliche Sicherheit und setzt
sich für die Schwachen
der Gesellschaft ein.
Sicherlich kostet es sie
viel Überwindung. Drei
Tage des Fastens und
des gemeinsamen Gebets geben ihr erst die
Kraft diesen mutigen
Schritt zu tun.
„Gott kann deine Angst
kleiner machen“ - ein
Gedanke, der nicht nur
für die Kinder der KiBiWo wichtig ist. Aus dem
Gebet kommt die Kraft
Mutiges zu tun:
„Befiehl dem Herrn
deine Wege und hoffe
auf ihn. Er macht es gut.“
(Psalm 37.5)
Esther und ihr Volk werden gerettet. Mordechai
hatte früh erkannt: wer
weiß wozu es gut ist,
dass Esther Königin wird.
Man kann es als glücklichen Zufall sehen - oder
man kann es als Fügung
Gottes erkennen.
Alles Zu-Fall oder doch
zugefallen durch Gott.
Er wirkt durch Menschen
und Fügungen.
Hat er vielleicht auch in
meinem Leben Spuren
hinterlassen?
Die Zweite Seite
Kurz berichtet
von Sascha
Schwabenalter
Unser Hoffotograf Michael
wurde 40 Jahre alt und am
2. November groß gefeiert.
Es gab ein Lied in der Kirche und anschließend hat
man ihn dreimal hochleben
lassen - acht starke Arme
haben ihn mit seinem Stuhl
hochgehoben. Auch wir
wünschen ihm alles Gute
und Gottes Segen.
Bastelei
Es wurden während der
KiBiWo wieder viele schöne
Dinge gebastelt wie Labyrinthe, Armbänder und Plakate.
Psalm 139.5
Von allen Seiten umgibst du
mich und hältst deine Hand
über mir.
Blick hinter die Kulissen
Band, Chor und
Theater
von Sabine
Am 31.11.2012 begann in
Steinenbronn in der evangelischen Kirche die 12. KinderBibelwoche, ein Ereignis,
das geplant werden will: in
acht Gruppen für die Erstbis Achtklässler sowie eine
Gruppe für die ganz kleinen
Kinder der Mitarbeiter werden insgesamt 125 Teilnehmer betreut. Dafür waren
53 Mitarbeiter am Start für
Betreuung der Gruppen,
Verpflegung, Theater, Chor,
Band und vieles mehr, das
organisiert und erledigt werden musste - und das alles
vier Tage lang.
Die Hauptverantwortlichen
Siggi, Anja , Sabine und Iris
hatten also ganz schön zu
tun und haben schon im
März mit den Vorbereitungen begonnen.
Doch es hat sich gelohnt.
Während alle Kinder im Alter
von drei bis dreizehn strahlten, oft auch mal wegen
lustiger Missgeschicke der
Theaterleute wie Stolperer,
Verhaspeler oder demolierte
Schwerter, wurden unter
dem Motto „Mut tut gut“ Rekorde gebrochen: die bisher
in der Geschichte der Steinenbronner KiBiWo größte
Anzahl an Kindern erforderte auch eine unvorstellbar
große Anzahl an Kuchen,
Brezeln, Süßen Stückchen,
von Vincent
Die Band leitete Bettina
an der Akustikgitarre. Das
Keyboard spielte Anja. Die
E-Gitarre spielte unser Diakon Siggi. Am E-Bass spielte
Daniel und das Schlaginstrument Cajon spielte
Tobias. Wir hoffen, dass
die tolle KiBiWo-Band, die
für Stimmung sorgt, auch
nächstes Jahr wieder bei der
KiBiWo spielt.
die wie immer von dem
gut eingespielten Verpflegungsteam an die hungrigen
Mäuler verteilt wurden.
Rekordverdächtig war
auch die Stimmung beim
Singen. Die Lieder wurden
vom KiBiWo-Chor unter der
Leitung von Elisabeth gesungen und voll Elan von allen
Kindern und Jugendlichen
mit geträllert.
Im Chor waren dieses Jahr
viele Kinder zwischen fünf
und zehn Jahren unter der
Leitung von Elisabeth. Der
Chor begleitete uns bei
den Liedern und bei einem
Psalm. Der Chor trifft sich
schon seit den Sommerferien zur Probe.
Das Theaterstück wurde von
den Konfirmanden gespielt,
die in zahlreichen Proben
von Martina erfolgreich
unter Kontrolle gebracht
wurden.
Insgesamt blicken wir auf
drei wundervolle Tage
KiBiWo und einen schönen
Familiengottesdienst zurück.
Wir freuen uns auf die nächste KiBiWO 2013 und darauf,
neue Rekorde zu brechen.
Gefahr im Labyrinth von Susa - so geht es weiter
verfasst nach Redaktionsschluss
Da Mordechai die Verschwörer entdeckt und damit
das Attentat auf den König
verhindert hatte, lässt Ahasveros ihn nun ehren. Haman
ist sehr verärgert, weil auch
er dazu gezwungen wird.
Das Festmahl bei Esther
stimmt den König freudig,
und er will nun ihren Wunsch
erfüllen. Als Esther ihm von
Hamans Machenschaften berichtet und schildert, in welcher Gefahr ihr Volk und sie
selbst schwebt, da erkennt
er die Wahrheit und lässt
Haman verhaften. Esther und
ihr Volk sind gerettet.
Impressum
Mitglieder der Redaktion:
Workshop Royal Oriental der 12. KiBiWo
Sabine, Sascha, Marcel, Vincent
Chefredakteur: Sabine A.
Druck: Hubert
„Wer anderen eine Grube
gräbt, fällt selbst hinein“ mit diesem Sprichwort kann
man die Geschichte zusammenfassen. Wer nur auf
seinen eigenen Vorteil aus
ist, so wie Haman, der kann
leicht über seine eigene Hinterlist ins Straucheln geraten.
Mordechai und Esther wollten Gottes Gebote halten
und haben sich für ihr Volk
eingesetzt.
„Die Hochmütigen weist
Gott von sich; aber er hilft
denen, die wissen, dass sie
ihn brauchen.“ (Jak 4,6b nach
„Hoffnung für alle“)
Das Theater führten Martina
und Gabi unter Mitwirkung
folgender Konfirmanden:
König: Max
Esther: Amelie
Haman: Timo
Mordechai: Lars
Bote: Vincent
Diener: Marcel, Timea, Judith
Freunde: Julian, Sascha
Weitere Mitwirkende vor
und hinter der Bühne waren
vor allem Sarah, Louisa und
Denis.
Sehr wichtig für ein schönes
Theater ist die Deko. Das
Dekoteam unter der Leitung
von Edith hatte viele tüchtige Helfer.
Ein besonderer Dank geht
an Uwe und Pouline als Willi
Wichtig und die Moderatorin, die uns lustig und locker
durch die KiBIWo geleitet
haben.
Vielen Dank allen Mitwirkenden und Helfern, ohne
die unsere KiBIWo gar nicht
möglich ist.
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Seele and Geist
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