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264 Arten ra i t eingereiht, was zu beachten ist, da Lebensweise

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Flechten. Algen.
264
Arten ra i t eingereiht, was zu beachten ist, da Lebensweise allein keine ge­
nügende Abtrennungsmöglichkeit bietet.
Schlüssel erstrecken sich nur auf die Gattungen, die Arten sind
durch Gruppenüberschriften zusammengefaßt, was aber ausreichen dürfte.
Zahlreiche Formen sind durch die einfachen Abbildungen auf den vorzüglich
gedruckten Tafeln erläutert, allerdings scheinen die des Teil II etwas weniger
gelungen als die von Teil I. Ihr Wert liegt, vor allem in anatomischer Dar­
stellung, wie sie auch im Anschluß an S m i t h ' Handbuch der Flechten
für die schwierigen Gattungen nicht entbehrt werden kann. Literatur ist
bei den einzelnen Formen reichlich verzeichnet und wohl die vollständigste,
die auf dem Gebiet bisher besteht. Aus ihr und den Exsiccaten des Britischen
Museums sind die guten Standortsangaben (Unterlagen!) besonders zu ver­
merken, die für die Bestimmung ebenso wichtig sind wie für die Flechten­
biologie, die ihrer bedarf.
Fr. Tobler
(Dresden).
Bachmann,E., H y p h a e a m y l o i d e a e b e i e i n i g e n F l e c h t e n
Ber. Dtsch. Bot. Ges. 1926. 44, 201—207. (1 Textfig.)
, Die Frage des Vorkommens und der Verteilung der Hyphae amyloideae,
d. h. solcher Flechtenpilzhyphen, die durch wässerige Jodlösung blau gefärbt
werden, ist nicht genügend geklärt. L i n d a u (1923) benutzt die Jodreaktion
als artunterscheidendes Merkmal bei den Gattungen Lecidea und Rhizocarpön und bringt die positive Reaktion durch die Formel med. J + zum
Ausdruck; er spricht jedoch nur von Markhyphen. Die Untersuchung von
6 Lecidea-Arten ergab, daß das Amyloidgewebe in Rinde, Gonidienzone und
Mark enthalten ist. Die Blaufärbung unterbleibt immer 1. an den sog. Um­
hüllungszellen, d. h. den meist isodiametrischen Zellen des Flechtenpilzes,
die in unmittelbarer Berührung mit lebenstätigen Gonidien stehen, 2. an
den beiden äußersten Zellschichten der Rinde, 3. an den gelblichen oder
bräunlichen Zellen des Fruchtgehäuses. Dagegen wird bei der Art Rhizocarpon distinctum nur der unterste Abschnitt des Markes gebläut. Sie ist
demnach die einzige der untersuchten Formen, auf die die Formel med. J +
R. Seeliger
(Naumburg).
mit Recht angewendet Werden darf.
Mainx, F., E i n i g e n e u e V e r t r e t e r d e r . G a t t u n g
Euglena
E h r b . Arch, f. Protistenk. 1926. 54, 150—162. (1 Taf.)
Aus der Umgebung von Prag und Hirschberg in Böhmen beschreibt
Verf. folgende neue Arten: Euglena purpurea, E. paludosa, E. muscifera,
E. stellata, E. reticulata und E. anabaena. Die vier zuletzt genannten Arten
konnten in Reinkultur auf künstlichen Nährböden gezüchtet werden.
.,
, '
,
.
.
. ,
.
O. L u dw i g (Göltingen).
Goor, A. C. I. van, D i e E u g l e n i n e a e d e s H o l l ä n d i s c h e n
Brackwassers
mit besonderer
Berücksichtigung
i h r e r C h r o m a t o p h ö r e n . Ree. trav. bot. neerl. 1925. 22, 292
—314.
(14 Fig.)
• Verf. untersuchte vom Mai 1922 bis Juni 1923 wöchentlich das Plankton
eines kleinen Brackwasserkanals in Nordholland und beschreibt alle darin
gefundenen Arten der Euglenineae, darunter zwei neu: Euglena obtusa und
Eütreptia globulifera. Alle Beschreibungen sind mit sehr sorgfältigen Zeich­
nungen versehen, die dartun, daß einige ältere Diagnosen, besonders solche
von Lemmermann, revidiert werden müssen.
A. Donat
(Würzburg).
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