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Interview mit Salah Naoura zu "DILIP UND DER URKNALL und was

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Interview mit Salah Naoura zu
"DILIP UND DER URKNALL und was danach bei uns geschah"
Das Gespräch wurde mit dem Autor am Rande der "Dilip"-Hörbuchaufnahmen geführt
Sie sind Autor preisgekrönter Kinderbücher, ein ausgezeichneter Übersetzer, in allem
sehr vielseitig – vom Pappbilderbuch zum Kinder- und Jugendbuch, Sachbuch bis zur
Lyrik... Was "treibt" Sie jetzt ins Tonstudio?
Salah Naoura: "Matti und Sami" und jetzt "Dilip und der Urknall" sind beide sehr mit
meiner eigenen Kindheit verbunden und tragen viele autobiografische Züge. Zu beiden
Geschichten habe ich einen sehr persönlichen Bezug. Und nachdem "Matti und Sami"
von Martin Baltscheit fürs Hörbuch eingelesen wurde, hatte ich einfach Lust, eine Geschichte, die so nah an mir dran ist, selber zu sprechen. Ich habe mir genau überlegt,
wie das alles klingt und wollte es einfach probieren. Ich habe schon immer gerne mit
Stimmen experimentiert. Auch bei meinen Lesungen mache ich das viel.
Und wie ist es jetzt im Tonstudio? So wie Sie es sich vorgestellt haben?
Salah Naoura: Ich habe bei einem Freund, der in einem Tonstudio arbeitet, ein bisschen Erfahrung gesammelt. Da haben wir aus Quatsch was aufgenommen und Interviews habe ich auch schon in einem Tonstudio gemacht. Aber das jetzt – dieses lange
Lesen und sich auf den Text Konzentrieren – ist anstrengender, als ich dachte. Aber es
macht trotzdem einen Heidenspaß, finde ich.
Hier im Tonstudio bekommen Sie direkt Rückmeldung vom Regisseur, der eigene Wünsche und Vorschläge hat. Ist das ungewohnt?
Salah Naoura: Ehrlich gesagt ist das gar nicht ungewohnt, weil das beim Lektorat genauso ist. Wenn ich einen Text schreibe, sitzt jemand im Verlag, der sagt, das und das
ist noch nicht schlüssig. Die Lektoren fühlen sich ja in die Geschichten ein und machen
ihre Anmerkungen. Genauso macht es auch der Regisseur im Tonstudio, der mir sagt,
wenn etwas aus dem und dem Grund noch nicht überzeugend klingt. Das kann ich gut
nachvollziehen.
Wie haben Sie sich vorbereitet?
Salah Naoura: Das war eigentlich sehr lustig. Ich hatte neulich eine Lesung in Homberg
/ Ohm. Das war auf dem platten Land, da war nichts und niemand. Es war schönes
Wetter, ich hatte erst am nächsten Tag meinen Lesungstermin und bin lange spazieren
gegangen. Dort habe ich angefangen, mir diese ganzen Stimmen auszudenken, wie
welche Figur redet und so. Ich plapperte so vor mich hin, bin über die Felder gestapft
und war froh, dass mir keiner zuhören konnte.
Pressekontakt:
Dressler Verlag GmbH • Frauke Wedler-Zinn • Tel.: +49(0)40/607909-723 • E-Mail: f.wedler-zinn@verlagsgruppe-oetinger.de
Oetinger audio • Judith Kaiser • Tel.: +49(0)40/607909-765 • E-Mail: j.kaiser@verlagsgruppe-oetinger.de
Poppenbütteler Chaussee 53 • 22397 Hamburg • Internet: www.dressler-verlag.de •www.oetinger-audio.de
"Dilip" haben Sie zum jetzigen Zeitpunkt noch nie vor Publikum gelesen. Ihre Premiere
ist im September die Eröffnung des kinderliterarischen Teils des internationalen Kulturfestivals in Berlin. Da lesen Sie vor tausend Leuten aus "Dilip"...
Salah Naoura: Das sind zwar mehr Zuhörer, aber ich habe dann ja vorher schon viel
geübt. Die Aufnahme hier übt ungemein. Ich habe noch nie vor tausend Leuten gelesen. Ich weiß nicht, ob so viele kommen, aber es passen dort so viele rein. Das habe ich
vorher nicht gewusst. Das ist wirklich viel…
Dafür bekommen Sie bei Lesungen im Gegensatz zum Tonstudio die direkte Reaktion
des Publikums mit, z. B. Lacher…
Salah Naoura: Ich freue mich darauf. Dass mein neues Buch "Dilip", das mir sehr am
Herzen liegt, für die Eröffnungsveranstaltung ausgewählt wurde, finde ich toll.
Ich habe gelesen, Ihr Vorbild ist Roald Dahl, der Meister des Skurrilen. Auch in Ihren
Büchern kommt der Humor nicht zu kurz. Also ich musste beim Lesen von "Dilip" oft
laut lachen. Wie kommen Sie auf Ihre Ideen?
Salah Naoura: Das werde ich auch von Kindern oft gefragt. Das ist schwer zu beantworten. Das ist immer eine Mischung von Geschichten, die man hört, autobiografischen Begebenheiten und Dingen, die man sich vorstellt. Ich habe einfach Lust an Situationskomik und finde das Absurde im Alltag immer ziemlich spannend. Man steht
morgens auf, macht den ersten Handgriff falsch und daraus ergibt sich eine Kette von
ganz vielen Fehlgriffen oder ganz viele Dinge gehen hintereinander schief. Ich finde, in
solchen Situationen muss man unwillkürlich über sich selber lachen. Ich zeige gerne
Menschen, die auch in schwierigen Situationen nicht ihren Humor verlieren.
Ist für Sie immer sofort klar, wie Sie das beschreiben wollen, dieses Komische?
Salah Naoura: Das ist meine Sichtweise. Das muss ich mir nicht vorher überlegen, sondern das kommt einfach automatisch. Gerade bei einem Ich-Erzähler ist es viel einfacher, weil der sozusagen durch meine Brille gucken kann und ich lege ihm meine Worte in den Mund. Das, was passiert, die humorvolle Sichtweise und welche Skurrilitäten
daraus entstehen können, kommt dann durch die Figur, oder durch mich als Erzähler in
dieser Figur. Das ist ziemlich schnell einfach da. Ich lasse mir gerne etwas einfallen und
lache dabei oft selbst über meine eigenen bekloppten Einfälle. Dann denke ich, hoffentlich gefällt es den Leuten auch irgendwie.
Anton, der Ich-Erzähler in "Dilip und der Urknall" berichtigt Märchen. Ich habe gelesen,
dass Sie selbst, als Sie 12 Jahre alt waren, angefangen haben mit Schreiben und zwar
mit Märchen. Ist Anton Ihr Alter Ego?
Salah Naoura: Auf jeden Fall. Der Anton ist meine Alter Ego und bei "Matti und Sami"
eben Matti. Beide Figuren sind in den Geschichten etwa 10 oder 11 Jahre alt. Ich habe
mich, als ich ungefähr 6 war, wenn wir bei meinem syrischen Onkel zu Besuch waren,
immer vor sein Tonbandgerät gesetzt und Märchen erzählt oder umerzählt, Ich habe
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dieses Tonband vollgequasselt! Das habe ich in die Dilip-Geschichte geschmuggelt. Mit
12 habe ich angefangen, selber Geschichten zu schreiben. Das waren Märchen, die
waren ein bisschen an Hans Christian Andersen orientiert. Also teilweise etwas trauriges und pathetisches Zeug, das ich heute so nicht mehr schreiben würde.
Dilip ist hochbegabt, ein Physik-Genie. Sie haben ein Sachbuch übersetzt haben mit
dem Titel „Ein klarer Fall – die Physik“. Konnten Sie daraus jetzt noch Wissen ziehen für
die Figur des Dilip?
Salah Naoura: Dazu muss ich sagen, dass ich in Physik fast immer eine 5 hatte. Ich war
immer sehr schlecht in Physik, es war nicht mein Lieblingsfach. Ich habe später erst
gemerkt, wie toll dieses Fach ist und dass man es an den Schulen viel, viel besser vermittelt bekommen könnte. Das Buch, das ich übersetzt habe, ist in einer Reihe erschienen, die auf Englisch glaube ich, „Horrible Science“ heißt. Eine ganz tolle Reihe
übrigens, der ich viele Leser wünsche. Während meiner Übersetzungsarbeit habe ich
viel über Physik recherchiert. Die Sätze, die Dilip so schlau daherredet, habe ich aber
von einem physikalisch sehr begabten Freund gegenlesen lassen. Der ist Physiker und
kennt sich aus. Das schreibe ich nicht einfach so, dafür war ich zu schlecht in Physik.
Das ist also geprüftes Wissen in Ihrem Buch.
Salah Naoura: Ja genau, mit Stempel.
Dilip schreibt sein ganzes Wissen in ein Buch, das Anton lesen darf und für ihn klingen
diese Geschichten über das gekrümmte Weltall etc. wie Märchen.
Salah Naoura: Das finde ich heute so spannend an Physik. Je mehr man ins Detail geht,
oder je schwieriger die Fragen werden, desto mehr stoßen Physiker an die Grenzen des
Metaphysischen. Auf einmal wird unter Physikern Gott diskutiert. Wenn man sich wie
Stephen Hawking mit diesen ganz schwierigen Dingen beschäftigt – die ich gar nicht
verstehe – kommt man in einen Grenzbereich, in dem das Unerklärbare letztendlich
einfach stehen bleiben muss und in dem Fragen nach Gott laut werden. Das finde ich
sehr spannend!
Um eine eigenwillige Vater-Sohn-Beziehung ging es auch bei "Matti und Sami". In beiden Büchern sind die Eltern sehr mit sich beschäftigt, sie kommen mit ihrem eigenen
Leben nicht klar und die Kinder ringen um die Aufmerksamkeit dieser Eltern. Sie beschreiben das sehr humorvoll und liebevoll, also nicht so, dass Eltern sich schämen
müssten.
Salah Naoura: Ich denke, das ist etwas, was Kindheit ausmacht. Das ist eine Grundsituation, die ich in meinen Büchern festhalten möchte, weil ich die selber stark so erlebt
habe. Aber letztlich ist das bei allen Kindern so, denn ein Kind ist immer abhängig von
dem Elternhaus und der Umgebung und kann nicht frei wählen, wo es wohnen möchte
oder so. Wenn die Eltern sagen, wir ziehen da hin, dann muss es da hin, muss die Schule wechseln und so weiter. Eltern tun eben bestimmte Dinge und das wirkt sich autoPressekontakt:
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matisch auf die Kinder aus. Ich möchte in meinen Büchern erzählen, wie ein Kind mit
Dingen, die ihm nicht gefallen, umgeht und welche Strategien Kinder entwickeln, um
für sich Auswege zu finden oder eine Gegenwelt zu erschaffen. Bei "Dilip und der Urknall" war es mir wichtig, dass der Anton sich außerhalb des Elternhauses Verbündete
sucht. Zum Beispiel sagt seine Lehrerin, Frau Raddatz, dass sie es für völligen Quatsch
hält, dass man ohne Mathe nicht im Leben weiterkomme. Das behauptet der Vater ja.
Da fällt dem Anton richtig ein Stein vom Herzen, als er merkt, das stimmt vielleicht gar
nicht. Ich glaube, es braucht immer eine erwachsene Person, die von außen kommt,
also Onkel, Tanten, Patentanten und so. Ich möchte Kinder mit diesem Buch ermutigen, sich sozusagen Hilfe zu holen und an sich zu glauben. Selbst wenn die Eltern sagen, was du machst, ist nicht interessant oder nicht gut, ist es vielleicht trotzdem toll.
Kinder sollen ihre eigenen Stärken finden und die sollen gefördert werden. Das ist mir
wichtig.
Frau Raddatz ist ganz gerührt von dem Märchen, das Anton umgeschrieben hat – "Rapunzel" – wo er sich in ihrem Verständnis in jemanden hineingefühlt hat, der im Gefängnis sitzt.
Salah Naoura: Anton ist im Grunde ein Anarchist. Da ist Frau Raddatz natürlich eine
wunderbare Förderin. Man kann sagen, dass Anton die Hippievergangenheit seiner
Lehrerin gerade recht kommt. Er knüpft da an und bringt Frau Raddatz – was ich sehr
schön finde – selbst noch einmal dazu, dass sie ihren Mut zusammennimmt und ihre
Meinung sagt. Denn das hat sie zwischendurch leider vergessen und hat sich ein bisschen angepasst. Aber jetzt machen sie mal wieder eine Sitzblockade…
Mir gefällt sehr gut, dass Sie ganz bei Anton bleiben und seiner Sicht. Er hat eigentlich
immer das Gefühl, dass er "schuld" daran ist, dass die Mutter zu Hause sein muss und
ihren Beruf nicht mehr ausüben kann und deshalb schlechte Laune hat. Das ist typisch.
Kinder fühlen sich schuldig an dem, was passiert, Als die Eltern ein zweites Kind wollen,
denkt Anton, es liegt daran, dass er nicht gut genug Fußball spielt. Oder als der Vater in
dem neuen Haus aus Spaß sagt „also zum Essen darfst du hochkommen, aber sonst
bleibst du schön unten in deinem Zimmer“, da nimmt Anton das ernst. Erinnern sie sich
genau, wie das als Kind war?
Salah Naoura: Zwar nicht so konkret, mit solchen Äußerungen, aber natürlich kann ich
mich gut daran erinnern, dass Eltern oft Dinge sagen, die man als Kind ernst nimmt
und dass es eine große Enttäuschung sein kann, wenn man herausfindet, dass das
nicht stimmt, dass also gelogen wurde. Bei "Matti und Sami" gibt es die Lügen der Eltern, was die Spenden für die Tiere angeht. Das habe ich selber erlebt. Wenn ich mir
bei der Grzimek-Sendung immer so wahnsinnig Sorgen um die Giraffen gemacht habe,
haben meine Eltern gesagt, ja wir haben schon längst gespendet, kein Problem. Da war
ich noch ein bisschen jünger und später dachten sie, ich kann die Wahrheit verkraften.
Kann man natürlich auch, aber man ist doch enttäuscht und fühlt sich nicht richtig
ernst genommen. Das ist das Eine und das Andere ist, dass die Eltern sich bewusst sein
müssen, dass das, was sie sagen und tun, einen großen Eindruck auf die Kinder macht.
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Ich will einfach darstellen, dass Kinder da sehr sensibel sind. Ich finde es wichtig, dass
es keine Tabuthemen in der Familie gibt. Man muss offen über Dinge sprechen, auch
wenn sie schwierig sind. Ich glaube, dass sich überall da, wo geschwiegen wird, Freiräume für komische Ahnungen und Befürchtungen bilden. Damit kommen Kinder
schwer klar. Das versuche ich den vorlesenden Eltern durch solche Szenen zu zeigen.
Ich habe festgestellt, dass ich selber in meinen Büchern Ironie verwende, die von Kindern oft nicht verstanden wird. Das finde ich aber nicht so schlimm, wenn es noch genug andere Dinge gibt, die für Kinder gut verständlich sind. Wenn ich vorlese, gibt es
Stellen, an denen nur Erwachsene lachen und Kinder gar nicht kapieren, warum überhaupt und umgekehrt ist es vielleicht genauso.
Sie machen sich viele Gedanken darüber, was Sie den Eltern quasi noch mitgeben wollen. Aber gleichzeitig, finde ich, steht die Leichtigkeit dieser Geschichte im Vordergrund
und der Humor. Es gibt viel zu lachen. Und zwischen den Zeilen wird auch Schweres
erzählt. Anton ist eifersüchtig auf den neuen Bruder, zwar nicht übertrieben…
Salah Naoura: Es gibt eine Szene, in der sie zum ersten Mal den Opa besuchen. Da sagt
Anton „das ist mein Opa, warum soll der da mitkommen?“ Man merkt an seiner Reaktion, dass er eifersüchtig ist, auch wenn ich das nie direkt schreibe.
Kinderbücher sind Ihre Leidenschaft, haben Sie mal gesagt. Was fasziniert Sie so an der
Kinderliteratur?
Salah Naoura: Ich glaube, das liegt einfach daran, dass ich gerne fantasievolle und humorvolle Bücher schreibe und da bietet sich die Kinderliteratur einfach an. Aus meiner
Sicht gehören Fantasie und Humor unbedingt zur Kinderliteratur dazu. Ich glaube, ich
schreibe deswegen Kinderbücher, weil ich mich sehr gut erinnern kann, wie ich als Kind
war. Deshalb fällt es mir nicht schwer, mich auf verschiedene Zielgruppen aus verschiedenen Altersstufen einzustellen. Und wenn man merkt, etwas fällt einem leicht,
macht man es einfach. Aber ich freue mich darauf, auch mal für Erwachsene zu schreiben. Dann kann ich alle sprachlichen Möglichkeiten ausschöpfen, die mir so einfallen
und gefallen. Bei Kinderliteratur finde ich gerade diese Beschränkung schön. Man darf
seine Zielgruppe nicht überfordern. Aber ich bin mir sicher, dass man jede Geschichte
für jedes Alter erzählen kann. Man muss seine Geschichte eben sprachlich und inhaltlich entsprechend gestalten.
Manche sagen ja, dass es sogar schwieriger ist, gute Kinderliteratur zu schreiben, weil
man da diese Beschränkungen hat.
Salah Naoura: Ich finde es ehrlich gesagt müßig, darüber nachzudenken, was nun
schwieriger ist. Ich glaube, das haben sich die Kinderbuchleute so ausgedacht, um sich
– was ich gut verstehen kann – zur Wehr zu setzen und zu sagen, wir machen hier
nicht irgendwelchen Kram, sondern das ist auch Literatur. Natürlich ist es Literatur, ist
doch klar. Aber ich glaube, man muss jetzt nicht noch auf die Schwere hinweisen.
Vielen Dank für das Gespräch.
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