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1 Was heißt Berufsorientierung heute - Das Programm "Schule

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Bert Butz
Was heißt Berufsorientierung heute? Das Programm Schule Wirtschaft/ Arbeitsleben auf der Suche nach neuen Wegen
Vortrag am 28.02.2002 in Aurich
1. Das Problem
1.1 Geschichte
Meine Damen und Herren,
wenn wir heute über Berufsorientierung in der Schule sprechen, so kommt dies nicht daher, dass
wir es mit einem neuen schulischen Problem zu tun haben. Im Gegenteil: Die „bildungswirksame
Hinführung zur modernen Arbeitswelt“ so die Formulierung des „Deutschen Ausschuss für das
Erziehungs- und Bildungswesen“ im Jahre 1964, ist zumindest in den Haupt- und Realschulen
seit fast 40 Jahren als eine schulische Aufgabe erkannt und anerkannt. Seitdem ist die
Berufsorientierung durch eine stundenmäßige Zuweisung in speziell dafür vorgesehenen Fächern,
durch die verpflichtende Einführung von Schülerbetriebspraktika sowie durch die 1971
geschlossenen Vereinbarungen zwischen KMK und Bundesanstalt für Arbeit an den Schulen
zumindest theoretisch fest verankert.
Allerdings werden diese Aufgaben in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich
wahrgenommen. Zwar sind in allen Bundesländern auf den Ebenen Lehrplan, Lehrerausbildung
sowie Unterrichtspraxis Maßnahmen ergriffen worden, um diesen Bereich im allgemeinbildenden
Schulbereich zu regeln (zur Darstellung und Kritik vgl. u. a. Ziefuß 1995, Dedering 1994).
Kontroversen bestehen jedoch darüber, in welcher Form und ab welchem Schuljahr diese
Aufgabe in den verschiedenen Schulformen von der Elementarbildung bis zum Gymnasium zu
organisieren sei und ob die Arbeits- und Berufsorientierung als ein selbstständiges Schulfach, als
Kombinationsfach oder als allgemeines Unterrichtsprinzip praktiziert werden soll.
1.2 Berufsorientierung in der Kritik
Die Auseinandersetzung um die schulische Berufswahlvorbereitung hat zu einem immensen
Literaturbestand geführt. Es gab und gibt hierzu auch zahlreiche Schulversuche und bundesweite
Fachkongresse. Dieser in der Regel eher wissenschaftliche Diskurs hat aber offensichtlich bisher
nicht zu einem Ergebnis in der schulischen Praxis geführt, das die Beteiligten befriedigt. Der
Stellenwert der Arbeitslehre bzw. der Berufsvorbildung in der Schule, die Lehrerausbildung wie
auch die Stundentafel werden weithin und schon seit längerem als ungenügend beklagt.
Außerhalb der Fachöffentlichkeit interessierte dieses Thema jedoch nur wenige, solange die
Wirtschaft für ihre Ausbildungsstellen genügend qualifizierte Jugendliche fand.
1
Erst die aktuelle Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt rückt die Berufsorientierung in
das Blickfeld der Öffentlichkeit. Dort hat sich die Lage zuletzt rein rechnerisch deutlich
entspannt. Angebot und Nachfrage sind ausgeglichen. Aber diese Entspannung gilt nur
quantitativ. Fähigkeiten, Wünsche und Vorstellungen der Jugendlichen decken sich häufig nicht
mit den Ansprüchen und Anforderungen am Ausbildungsplatz. Ausbildungsabbrüche oder –
wechsel sind die häufige Folge davon, dass Jugendliche sich falsche Vorstellungen von dem
gewählten Beruf machten– und, nebenbei bemerkt, Arbeitgeber sich gelegentlich auch falsche
Vorstellungen von den Jugendlichen machen (vgl. Hecker 2000b:55 und 57). Von betrieblicher
Seite wird zudem die Fixierung Jugendlicher auf wenige, meist überlaufene „Mode- oder
Traumberufe“ kritisiert und diese als Grund für „mis-match“ auf dem Ausbildungsmarkt –
Bewerbermangel auf der einen, Lehrstellenmangel auf der anderen Seite – angesehen.
Ebenso problematisch wie falsche Vorstellungen sind für die Jugendlichen, aber auch für die
Betriebe, gar keine oder nur geringe Vorstellungen bezüglich der beruflichen Ziele. So
formulierte ein Mitarbeiter einer großen Firma in einer Studie zur Ausbildungsgestaltung: „Dieses
Selbst-Bewusstwerden darüber, was ich eigentlich mit dem Beruf will, das ist für uns ganz wichtig. (...) Weil wir
auch genau erleben, dass Ausbildungserfolge und auch der Spaß am Beruf ganz zentral daran hängen, ob jemand
sich dieser Frage gestellt hat und sie für sich auch schlüssig beantworten kann. Die Ausbildungskatastrophen
passieren i.d.R. dann, wenn eine zweideutige Antwort kommt“ (Feldhoff u.a. 1995:139).
Nun kann man nicht sagen, die Ursache für diese Erscheinung läge darin, dass es zu wenig
Angebote zur Berufsorientierung gäbe. Noch nie gab es so vielfältige, zahlreiche und umfassende
Angebote wie gegenwärtig. Solche Angebote werden längst nicht nur von der Berufsberatung,
den Schulen und der Jugendhilfe gemacht. So sind neben den klassischen Wirtschaftsverbänden
auch viele private Akteure aus der Wirtschaft, wie z.B. Banken und Versicherungen oder auch
Coca-Cola auf diesem Feld mit eigenen Angeboten aktiv. Sicherlich nicht ganz ohne
Hintergedanken aber deshalb in der Sache nicht unbedingt schlecht. Weitere Institutionen ließen
sich aufzählen.
Es scheint weniger der Mangel als die Fülle an Angeboten zur Berufsorientierung ein Problem zu
sein. Die zahlreichen Anbieter mit ihren zwar ähnlich klingenden aber eben inhaltlich und
qualitativ doch unterschiedlichen Angeboten müssen schon fast zwangsläufig beim Adressaten,
also den Jugendlichen, für Verwirrung sorgen. Die Qualität der Information ist für die Nutzer
kaum mehr beurteilbar. Die Informationsflut überfordert die Jugendlichen und erreicht sie
deswegen häufig nicht mehr (Schober 2001:9). Es besteht die Gefahr, dass die Orientierung nicht
mehr durch umfangreiches Sammeln und Auswerten von Informationen gewonnen wird,
sondern im Gegenteil durch Ausblenden und Weglassen von Informationen, also eher eine
Scheinorientierung stattfindet (Motto: „Wir wissen lieber etwas Falsches, als überhaupt nicht zu
wissen, woran wir sind“) – mit den oben genannten Folgen.
Hinzu kommt, dass die gelieferten Informationen anspruchsvoller geworden sind. Bereits Anfang
der siebziger Jahre setzte sich die Erkenntnis durch, dass die zukünftigen Bedarfe an
arbeitsmarkttauglichen Qualifikationen immer schwerer feststellbar seien. Das bedeutet jedoch
2
auch, dass sich damit die Qualität der Informationen zur Berufsorientierung verändert. Es
können keine festen, unverrückbaren Tatbestände vermittelt werden, sondern jede gelieferte
Information ist vor dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen und Fähigkeiten
interpretationsbedürftig.
1.3 Wandel der Arbeitswelt
Berufsorientierung ist zu einer sehr komplexen und damit komplizierten Aufgabe geworden.
Diese Komplexität ist die Folge von den Veränderungen und Umbrüchen in der Arbeitswelt, die
zur Zeit - zwar mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten aber doch stetig - stattfinden. Diese
Veränderungen lassen sich in drei Bereiche bündeln:
1. Verschiebung der Anforderungsprofile auf dem Arbeitsmarkt
2. Ende des Normalarbeitsverhältnisses
3. Wandel/Ausdifferenzierung des Berufs
Zu 1. Verschiebung der Anforderungsprofile auf dem Arbeitsmarkt: Der gesamte
Arbeitsmarkt ist von einem Trend zu Höherqualifizierung geprägt. Dies gilt sowohl inhaltlich,
insbesondere im EDV-Bereich und bei den extrafunktionalen Qualifikationen, als auch formal.
Das wirft besonders für die sogenannten gering qualifizierten Arbeitskräfte verstärkte Probleme
auf dem Arbeitsmarkt auf. Bereits heute liegt die Arbeitslosenquote unter den Personen ohne
Berufsausbildung fast dreimal so hoch wie bei der übrigen Bevölkerung (Rauch 2001:5). Und laut
Prognose wird der Bedarf an solchen Arbeitskräften weiter sinken. Niedrigqualifizierte sind ein
Auslaufmodell. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Bedeutung einer formalen Ausbildung
für den weiteren Lebensweg von fundamentaler Bedeutung ist. Die Gesellschaft in ihrer
Gesamtheit muss sich fragen, was mit den Ausbildungslosen passieren soll. Gegenwärtig darf
man davon ausgehen, dass etwa 15-20% der Beginner einer dualen Ausbildung diese nicht
erfolgreich abschließen (Reuling 2000:75), Hinzu kommen diejenigen, die gar nicht erst eine
Ausbildung beginnen.
Bezüglich der inhaltlichen Qualifikation ist folgendes zu beachten: Fachkompetenzen stehen
nach wie vor im Vordergrund. Extrafunktionale Fähigkeiten sind das immer wichtiger werdende
Extra. Zudem sind die sogenannten Softskills wie Teamfähigkeit oder Kritikfähigkeit inhaltlich
kaum allgemein, sondern vor allem situationsabhängig definierbar und erlernbar. Und es darf
ebenfalls nicht vergessen werden: Die Anforderungen sind von Beruf zu Beruf verschieden. Das
gilt sowohl für die sogenannten Kulturtechniken wie Deutsch- und Rechenkenntnisse als auch
für extrafunktionale Qualifikationen wie Fremdsprachen (vgl. z.B. Hecker 2000a oder Parmentier
2001:52ff).
Zu 2. Ende des Normalarbeitsverhältnisses: Wer das Ende der Normalarbeit beklagt, muss
natürlich erst mal definieren, was er darunter versteht. In der wissenschaftlichen Debatte gibt es
dazu recht unterschiedliche Versuche, die mal mehr und mal weniger Kriterien einbeziehen. Und
je nach Zählformel werden auch unterschiedlich starke Veränderungen festgestellt. Aus dem
3
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wird folgendes Arbeitsmodell als Normalarbeit
skizziert:
•
Abhängig und unbefristet beschäftigt
•
tarifliche Vollzeitbeschäftigung
•
Einbindung in das System der sozialen Sicherung
•
auf Dauer angelegt
•
seit Abschluss der Ausbildung ununterbrochen erwerbstätig
•
Berufsausübung basierend auf einer Berufsausbildung
•
räumliche Trennung von Arbeitsplatz und Wohnung
•
Arbeitszeit tagsüber und nur Werktags
•
Weiterbildung nur soweit nötig(nach Dostal u.a. 1998)
Die ersten vier Kriterien werden in praktisch allen Definitionen zu Grunde gelegt. Die folgenden
sind durchaus strittig. Vor allem wird man schnell feststellen, dass bei Berücksichtigung des
kompletten Kriteriensets schon immer eine große Zahl von Arbeitnehmern sich nicht in einem
Normalarbeitsverhältnis befunden hat. Wichtig ist aber, dass dieses Bild der Normalarbeit
normativ die Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens geprägt hat.
Aber egal wie definiert wird. Nach allen Berechnungen gilt die Normalarbeit nach wie vor als
vorherrschendes Modell. Sie ist jedoch stark unter Druck geraten. Befristete Verträge, Leiharbeit,
Teilzeit, flexible Arbeitszeiten, erhöhte Anforderungen an Mobilität, Berufswechsel, verstärkter
Zwang zur eigenverantwortlichen Weiterbildung etc. sind im Vormarsch. Gleichzeitig treten neue
Erwerbsformen in den Vordergrund:
•
(Schein)Selbständigkeit im Sinne von Subunternehmertum und Franchiseunternehmen,
•
Heim- und Telearbeit,
•
Projektarbeit als befristet eingekaufte Kompetenz auf Stabsstellen oder in ausgelagerten
Einheiten oder auf der Basis von Honorar- und Werkverträgen
•
und geringfügige Beschäftigung in Kombination mit institutionalisierter Schwarzarbeit.
Problematischer als der tatsächliche materielle Wechsel der Verhältnisse ist die fehlende
Anpassung der bisher ausschließlich auf die Nomalarbeit ausgerichteten kollektiven
Schutzmechanismen (Kress 1998:493). Das Ende des Nomalarbeitsverhältnisses in der
umfassenden oben genannten Definition führt nicht nur zu ständigem Suchen und Lernen im
Hinblick auf die eigene Erwerbstätigkeit, sondern erfordert auch verstärkt eigene Aktivitäten
hinsichtlich Interessenvertretung, Lebensplanung und Planung des individuellen sozialen
4
Sicherungsrahmens. Dies ist kein Selbstgänger und kann nicht automatisch erwartet werden. Dies
muss gelernt werden.
Zu 3. Wandel/Ausdifferenzierung des Berufs: Der Wandel des Berufs vollzieht sich auf
mehreren Ebenen. Zum einen ändert sich die Bedeutung von Beruf für die Lebensgestaltung und
-wahrnehmung rapide. Der Beruf als „eine der großen sozialen Sicherheiten, die der Mensch in
der modernen Gesellschaft ... noch besitzt“ (Schelsky 1965:238), das gilt heute sicherlich
eingeschränkter denn je. Die Ausdifferenzierung der Berufe in -zigtausende von
Berufsbezeichnungen und ihre Abkopplung von anerkannten Ausbildungen – deren gibt es „nur“
knapp 400 - verhindert klare Zuschreibungen und Statusbewusstsein. Beruf als
Zusammenstellung von einem spezifischen Qualifikationenset und damit als Grundlage von
beruflichem Erfolg kommt nach wie vor eine große Bedeutung zu, aber den Beruf als klar
abgegrenztes Statussymbol („Wir Drucker!“) wird es nur noch in wenigen Bereichen wie zum
Beispiel den freien Berufen geben (vgl. Schober 2001:23). Berufsbezeichnungen wie
„Konstruktionsmechaniker Fachrichtung Feinblechbautechnik“ eignen sich eben nur schwerlich
als Identifikations- und Statussymbol.
Zum Zweiten verändern sich die Berufsbilder selbst besonders im technischen Bereich rasant.
Trotz Ausbildung wird der Zwang zum fortwährenden Weiterlernen immer größer. Eine EDVgesteuerte Anlage ist bereits nach wenigen Jahren wieder veraltet. Gleichzeitig werden die
beruflichen Anforderungen durch Umstrukturierungen der Betriebsabläufe verändert und
sprengen häufig die engen fachlichen Grenzen der Berufsausbildung. Der Techniker muss nun
auch verkaufen, schulen oder beraten können und umgekehrt.
Zum Dritten muss Abschied genommen werden von der Standard Berufsbiographie Schule –
Ausbildung – Beruf - Rente. Bereits die erste Schwelle ist stark ausdifferenziert. Der Anteil
derjenigen, die direkt nach dem Haupt- oder Realschulabschluss in eine Lehre gehen, hat von
68% Mitte der 80er Jahre auf 57% 1997 abgenommen (Troltsch/Alex 2000:88). In manchen
städtischen Problemregionen sinkt der Anteil der Schulabgänger aus Hauptschulen, die direkt in
eine Ausbildung gehen, auf bis zu 10% ab. Aber der geradlinige Wege von der Schule bis zur
Rente wird auch für die anderen Jugendlichen immer seltener werden. Fachliche Qualifikation
muss häufig aktualisiert werden. Berufswechsel und berufliche Brüche müssen einkalkuliert
werden.
1.4 Berufsorientierung heute
Was bedeuten diese Veränderungen für eine heutige Berufsorientierung? Lassen Sie mich fünf
Punkte kurz anreißen.
Im Mittelpunkt steht der Jugendliche
30000 Berufe, knapp 400 Ausbildungsberufe lassen eine vom Beruf ausgehende
Berufsorientierung nicht mehr zu. Diese Fülle lässt sich nicht mehr überblicken. Hinzu kommt,
dass Arbeitsmarktinformationen keine sehr lange Gültigkeitsdauer haben. Entsprechendes gilt für
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Kompetenzen und Qualifikationen, die auf spezielle Berufsbilder zielen. Eine zeitgemäße
Berufsorientierung muss sich an den Bedürfnissen der Jugendlichen ausrichten und Fähigkeiten
vermitteln, die langfristig ein Entwicklungspotential bieten. Es ist nicht damit getan, frei nach
dem Motto „Hauptsache er hat einen Ausbildungsplatz und weiter interessiert er mich nicht“,
Jugendliche auf Ausbildungsplätze zu drücken, die sie eigentlich nicht woll(t)en. Der Misserfolg
oder die spätere Verweigerung ist hier dann fast schon vorprogrammiert.
Berufswahl als Prozess
Die konkrete Ausbildungsentscheidung ist nur ein Zeitpunkt, eine Episode auf dem Weg ins
Erwerbsleben, wenn auch durchaus kein unwichtiger. Die Weichen für die Berufsorientierung
werden jedoch schon viel früher gestellt. Beginnend mit den Lokführer- und
Feuerwehrmannträumen im Kindergartenalter - und bei Mädchen wird es sicher entsprechendes
geben - ist die berufliche Orientierung ein fortwährender Sozialisationsprozess, in dem agierend
und reagierend, kopf- und bauchgesteuert fortwährend die beruflichen Präferenzen bei
Heranwachsenden verändert werden. Gleichzeitig werden durch Elemente wie Schulwahl,
Zusammenstellung der sozialen Milieus und Kontaktkreise auch Weichenstellungen getroffen, die
massiv die Chancen im beruflichen Werdegang beeinflussen. Zwar wird dadurch nichts endgültig
festgelegt, aber vieles wirkt sich fördernd oder hemmend für den weiteren Weg aus.
Und auch nach der Ausbildung geht die Suche nach dem eigenen Weg weiter. So zeigt sich zum
Beispiel, dass die sogenannte zweite Schwelle, der Übergang von der Ausbildung in das
Erwerbsleben in den letzten Jahren zusehends problematischer geworden ist. Nur etwas mehr als
die Hälfte der Absolventen wird vom Ausbildungsbetrieb übernommen, etwa ein Viertel wird
zunächst arbeitslos (Reuling 2000:77). Die Berufswahl ist keine punktuelle einmalige
abschließende Entscheidung sondern ein Prozess, der permanent reflektiert werden muss.
Selbständigkeit lernen
Eine solche Reflektion setzt die Bereitschaft zum ständigen Umlernen und Umorientieren
voraus. Dieses muss nach der Schulzeit im Wesentlichen selbst organisiert werden. Der weitere
Berufsweg muss letztendlich allein erfolgreich beschritten werden. Lebenslanges Lernen ist
angesagt. Auch darauf müssen die Jugendlichen vorbereitet werden. Sie müssen lernen, Probleme
selbständig zu lösen, sich selbst das dafür notwendige Wissen anzueignen und es auch für sich
handlungsorientiert nutzbar zu machen. Das bedeutet, dass berufsorientierender Unterricht
Jugendliche in ihrer Subjektrolle stärken muss.
Berufsorientierung in Kooperation
Zunehmend wird deutlich, dass sich mit der Gestaltung des Strukturwandels in Arbeit und Beruf
neue Aufgaben im Bereich der Berufsorientierung stellen, die von den Lehrkräften an den
allgemeinbildenden Schulen allein nicht gelöst werden können. Ansatzpunkte für nachhaltige
Veränderungsimpulse müssen die Bestimmung der fachlichen und überfachlichen Verantwortung
für diesen Bereich, die Stundentafel, der Lehrplan, die Schulorganisation und die
Lehrerausbildung sowie die Kooperation zwischen Schule und Arbeitswelt sein. Zugleich gilt,
6
dass die Vermittlung einer Berufsorientierung, zu der das Entwerfen eines eigenen Zukunftskonzepts ebenso gehört wie das Wissen um die betrieblichen Flexibilitätserfordernisse, ebenfalls eine
stärkere Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft erforderlich macht. Hierzu sind bei
Wahrung und Akzeptanz aller Unterschiede in den Zielsetzungen beider Bereiche innovative
Impulse gefragt.
Berufsorientierung als ein Teil von Bildung
Dieter Mertens hat in seinem berühmten Aufsatz „Schlüsselqualifikationen - Thesen zur
Schulung für eine moderne Gesellschaft“ aus berufspädagogischer Sicht drei gesellschaftliche
Zieldimensionen von Bildung definiert:
(1) Schulung zur Bewältigung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit,
(2) Schulung zur Fundierung der beruflichen Existenz,
(3) Schulung zu gesellschaftlichem Verhalten.
Diese Zieldimensionen scheinen heute auch im Bereich der schulischen Bildung weitestgehend
akzeptiert zu sein. Er hat weiterhin festgestellt: „Bildungszweige und Curricula, Lernziele und
Lerninhalte nach diesen drei Dimensionen trennen zu wollen, ist verfehlt. Jede Art von Bildung ist, unabhängig
davon, auf welche Erkenntnisdimension ihre Intentionen gerichtet sind, mehrwertig.“ (Mertens 1991:560): Das
heißt, alles gehört zusammen. Berufsorientierung ist keine Sonderveranstaltung im Fächerkanon,
sondern in den gesamten Unterricht zu integrieren. Das heißt aber auch, wer Berufsorientierung
betreibt, sollte nicht über das Ziel hinausschießen. Es gibt auch noch andere Ziele der Schule als
nur die Vorbereitung auf das Erwerbsleben.
2. Antworten des SWA – Programms
2.1 Handlungsdruck
In dieser Situation versucht das SWA-Programm Antworten auf die offenkundige Probleme der
aktuellen berufsorientierenden Angebote in der Schule zu finden. Da nahezu alle Akteure und
Betroffenen in diesem Bereich unzufrieden mit der Situation waren oder sind, ist die Gelegenheit
zum Handeln günstig.
Die Unternehmen sorgen sich um die Qualität und die Motivation ihrer Mitarbeiter. Von ihrer Seite
wird besonders die Schule für Mängel in der Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen
verantwortlich gemacht. Neben einer Verbesserung der Kenntnisse in Deutsch und Rechnen
wird die Vermittlung von „Schlüsselqualifikationen“ (z.B. Teamfähigkeit) wie auch
Zusatzqualifikationen (PC-Kenntnisse, Fremdsprachen) gefordert (vgl. iwd Nr.13/1999,
Nr.46/1999 und Nr. 24/2000).
Die Gewerkschaften sind von den Umstrukturierungen der Arbeitswelt besonders betroffen. Ihnen
fehlt schlicht der Nachwuchs. Von gewerkschaftlicher Seite werden eine intensivere
Auseinandersetzung mit Bildung und Bildungszielen, ein Schritthalten mit den Entwicklungen in
Arbeitswelt und Gesellschaft, verstärkt lebensnahes, anschauliches Lernen, projekt- und
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handlungsorientierter Unterricht und Freiräume für pädagogisches Arbeiten in der
Berufsorientierungsphase gefordert (vgl. BMBF 1999, Minderheitsvotum Arbeitnehmer, S. 27).
Die Schulen, besonders im Hauptschulbereich aber nicht nur da, müssen häufig die Frustration
ihrer Schüler aufgrund beruflicher Orientierungslosigkeit und daraus resultierender fehlender
Motivation im Unterricht ausbaden. Pädagogen beklagen nicht nur die Vernachlässigung von
Verbindungslinien zwischen den beteiligten Fächern im Schulcurriculum („die Wirklichkeit wird
dem Fachprinzip geopfert“), sondern auch, dass die wachsende Stofffülle in eklatantem
Widerspruch zu Vorgaben der Stundentafel steht. Zudem behindere die fachliche Stofffülle die
eigentliche pädagogische Arbeit.
Das Interesse der Jugendlichen an einer besseren Berufsorientierung ergibt sich quasi von selbst.
Die zentrale Bedeutung von Beruf/Erwerbsarbeit ist ihnen sehr wohl bewusst. Aber Arbeit soll
auch interessant sein und Spaß machen. Das bedingt aber eine gut überlegte Berufsentscheidung.
Die Studien über die Wünsche der Jugendlichen zeigen, dass diese sich ausgeprägt mit Problemen
der Arbeit und der Berufswelt beschäftigen, gleich welchen Geschlechts und unabhängig von
ihrer regionalen Herkunft in Ost oder West. Zugleich wurde festgestellt, dass Jugendliche Mängel
in der schulischen Vorbereitung reklamieren. Im Rückblick sagen Auszubildende, dass sie sich
von ihren ehemaligen allgemeinbildenden Schulen eine bessere Vorbereitung vor allem im
Hinblick auf mehr Selbständigkeit im Arbeits- und Lernprozess gewünscht hätten (vgl. hierzu
näher die empirischen Befunde von Feldhoff/ Jacke/ Simoleit 1995, insbes. S. 235ff sowie
Granato 2000 und Fischer u.a. 2000).
Die Politik sieht die Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland durch fehlqualifizierte
Arbeitskräfte und die Belastung der Volkswirtschaft durch fehlgeleitete Ausbildungsinvestitionen
sowie durch gesellschaftliche Desintegration von Unzufriedenen, die zu gesellschaftlichen Kosten
und zur Destabilisierung führen können. Und zugegebenermaßen ist Politik immer
handlungsbereit, wenn es die Öffentlichkeit entsprechend fordert.
2.2 Programmorganisation
Die Bundesregierung hat im Dezember 1998 in Gesprächen mit den Wirtschaftsverbänden und
den Gewerkschaften ein Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit
vorgeschlagen. In diesen Rahmen gehören auch mittelfristig wirkende Maßnahmen wie die
bessere Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen auf den
Übergang in die Berufsausbildung.
Das Programm "Schule – Wirtschaft / Arbeitsleben", initiiert und finanziert vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung, ist eine dieser Maßnahmen. Da das Programm in
seiner Thematik sich an der Schwelle der unterschiedlichen Zuständigkeiten zwischen Bund und
Ländern bewegt, steuern der Bund und die Länder das Programm gemeinsam im sogenannten
Lenkungsausschuss. Dazu kommen die Sozialpartner, die Arbeitsverwaltung (Bundesanstalt für
Arbeit) und das Bundesinstitut für Berufsbildung (bibb). sowie, beratend, die wissenschaftliche
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Begleitung, die von der Universität Flensburg in Kooperation mit dem Zentrum für
Lehrerbildung der Universität Bielefeld durchgeführt wird.
Seit diesem Jahr wird das Programm, das seit Herbst 1999 läuft, zusätzlich zu den vom Bund
bereitgestellten Geldern auch aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Damit konnte
das Programm auf jetzt insgesamt 34 Projekte in allen Bundesländern ausgeweitet werden, die
wiederum Hunderte von Einzelprojekten, in der Regel an einzelnen Schulen, umfassen. Sie
sehen, Sie sind alles andere als allein in ihrer Arbeit, sondern Teil eines großen bundesweiten
Projektnetzwerkes.
2.3 Programminhalte
Ich habe bereits darauf hingewiesen, dass es keine generelle Antwort auf Probleme beim
Übergang von Schule in Ausbildung gibt. Die Probleme sind zum Beispiel abhängig von der
Schulart, von der Frage Stadt oder Land, vom wirtschaftlichen Umfeld, vom sozialen Umfeld,
von bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen und natürlich von der individuellen Situation
der Jugendlichen. Und nicht zuletzt sind die Problemanalyse und damit auch die
Lösungsvorstellungen abhängig von den Vorlieben der Entscheidungsträger in den
Bundesländern. Deshalb sind die SWA-Projekte sehr vielschichtig.
Die Bandbreite der im Rahmen von SWA möglichen Ansätze zur Verbesserung der
"Berufsorientierung" drückt sich in einer Vielzahl unterschiedlicher Projektschwerpunkte aus.
Die Projekte haben einen spezifischen Zuschnitt, haben verschiedene Reichweiten und
entsprechend auch unterschiedliche Ressourcen. Es werden verschiedene Schulformen, von der
Hauptschule über die Realschule bis hin zum Gymnasium, von der Förderschule bis zu Schulen
für Lernbehinderte, und verschiedene Zielgruppen von den Schülerinnen und Schülern über die
Lehrkräfte und Schulleiter bis zu den Ausbildungsverantwortlichen in den Betrieben
angesprochen.
2.4 Das Neue an den SWA-Projekten
Trotz aller Individualität folgen die Projekte im Rahmen von SWA gemeinsamen
Grundprinzipien. Sie orientieren sich an den im ersten Teil meiner Ausführungen aufgestellten
Anforderungen an eine moderne Berufsorientierung. Berufliche Orientierung lässt sich nicht
mehr in der Abgeschiedenheit eines Faches, wie der Arbeitslehre, behandeln, sondern muss als
Herausforderung an die gesamte Gestaltung schulischen Unterrichts, ja an Schule insgesamt,
gesehen werden. Sie lässt sich auch nicht mehr kraft Vorgabe von scheinbar feststehenden
Wissensbeständen vermitteln. Es bedarf, und so auch die Leitlinien des SWA-Programms,
vielmehr einer Förderung von Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Jugendlichen durch
begleitende Moderation statt frontaler Wissensvermittlung und einer Flexibilisierung der
Übergänge durch gezielte Verzahnung der Lebensphasen Bildung und Ausbildung in zeitlicher
und räumlicher (Stichwort: außerschulische Lernorte) Perspektive.
9
Wenn man lediglich die einzelnen Maßnahmen der jeweiligen SWA-Projekte betrachtet, wird man
sich vielleicht fragen, was denn nun das Neue hieran sei. Praktika, Lehrerfortbildungen,
sozialpädagogische Betreuung, flexibler Umgang mit den Stundentafeln, das hat es doch alles
schon gegeben. Das ist sicherlich richtig. Jedoch blieben diese einzelnen Maßnahmen in der Regel
auch einzelne Maßnahmen. Das SWA-Programm verfolgt als Intention und in diesem Sinne auch
als Innovation die dauerhafte Etablierung erfolgreicher Maßnahmen, ihre Einbindung in eine
Gesamtkonzeption und die Verbreitung und Übertragung gelungener Modelle innerhalb der
Schule, auf andere Schulen und auf andere Regionen.
Deshalb sind alle SWA-Projekte auf folgende Aufgaben verpflichtet:
•
Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Schulen und anderen Beteiligten
organisieren;
•
Verbünde/Kooperationen mit Aussicht auf Breitenwirkung bzw. längerem Bestand
nach Ende der Bundesförderung aufbauen;
•
Die gewonnenen Erfahrungen als praktische Hilfen für die Nachnutzung zur
Verfügung stellen
Für die Breitenwirkung und Verfügbarmachung der Erfahrungen sind nicht nur die
letztendlichen Ergebnisse der Projekte von Bedeutung, sondern ebenso wichtig ist die
Dokumentation der Rahmenbedingungen, Modifikationen, Maßnahmen und Teilergebnisse, also
des gesamten Projektfortgangs. Die wissenschaftliche Begleitung des Programms unterstützt
diesen Austausch. So werden auch die von den Projektleitungen an uns übergebenen Berichte
gesammelt, aufbereitet und als Publikationen an alle Interessierten weitergegeben.
Die wissenschaftliche Begleitung versucht über die Berichte hinaus durch Fachtagungen, eigene
Publikationen und die Pflege einer eigenen Programm-Homepage, auf der auch alle Projekte
verbunden bzw. verlinkt sind, diesem Anliegen gerecht zu werden. Allerdings geht dies nicht
ohne Mithilfe der Handelnden in den einzelnen Projekten – also Ihnen. Sie müssen die
Informationen liefern, die wir weiterleiten sollen – denn nur dann können Sie, im Sinne eines
gewinnbringenden gegenseitigen Austausches, auch entsprechende Informationen erhalten.
Der nähere Blick auf die Projekte zeigt, dass es, bei aller individuellen Einzigartigkeit, viele
Elemente oder Gegenstände gibt, auf die sich mehrere Projekte konzentrieren. So werden sich
mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwo im Gesamtprogramm auch Parallelen zu Ihrem Projekt
entdecken lassen. Nutzen Sie diese Erfahrungen und treten Sie direkt mit solchen
Programmteilnehmern in Kontakt. Entsprechende Kontaktadressen finden Sie auf der
Homepage. Neben diesen Projektinformationen finden sie auf der Homepage noch weitere
Informationen zum Programm und seiner Organisation, zu Möglichkeiten der Evaluation und
anderes mehr. Und, um nicht das Wichtigste zu vergessen, die Homepage finden Sie unter der
Adresse: www.swa-programm.de
10
3. Versöhnung von Bildung und Berufsorientierung
Es zeichnet sich deutlich eine Tendenzwende im Verhältnis von Schule zum Berufs/Erwerbsleben ab. Schule nimmt zusehends die Ansprüche des Berufslebens ernster, sie muss
aber auch aufpassen, dass sie dabei nicht über das Ziel hinausschießt. Schule soll sich den
Ansprüchen des Erwerbslebens nähern, aber ihnen sich keinesfalls ausliefern. Aber es gilt auch
andersrum: das „Erwerbsleben“ muss sich auch der Schule öffnen und die Probleme dort
wahrnehmen und die Schule unterstützen.
Der Erwerbsberuf wird auch in Zukunft eine zentrale Kategorie des Lebensweges sein. Daneben
muss Schule aber auch weiterhin Kompetenzen für die außerberufliche Lebensgestaltung und die
politische und kulturelle Teilhabe vermitteln. Und alle Erkenntnisse der Berufsforschung zeigen,
dass eine möglichst ausgereifte Persönlichkeit immer noch die beste Garantie für beruflichen
Erfolg ist. Spätestens hier treffen sich dann auch wieder Berufsbildung und Allgemeinbildung.
Literatur:
Bundesministerium für Bildung und Forschung 1999: Berufsbildungsbericht 1999, Bonn
Dedering, Heinz 1994: Einführung in das Lernfeld Arbeitslehre, München
Dostal, Werner/ Stooß, Friedemann/ Troll, Lothar 1998: Beruf – Auflösungstendenzen und
erneute Konsolidierung, in Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Heft
3/1998, S.438 – 460
Feldhoff, Jürgen/ Jacke, Norbert/ Simoleit, Jürgen 1995: Schlüsselqualifikationen für neue
Anforderungen in Betrieb und Gesellschaft. Reformen der betrieblichen Ausbildung im
Spannungsfeld von allgemeinbildender Schule und beruflicher Praxis, Düsseldorf
Fischer, Arthur u.a. 2000: Jugend 2000. 13. Shell Jugendstudie, Opladen
Granato, Mona 2000: Stellenwert von Arbeit und Beruf aus der Sicht von Auszubildenden, in:
BIBB (Hrsg.): Jugendliche in Ausbildung und Beruf, Bonn, S.29 – 40
Hecker, Ursula 2000a: Was erwarten die Betriebe von ihren Auszubildenden?, in: BIBB (Hrsg.):
Jugendliche in Ausbildung und Beruf, Bonn, S.41 – 44
Hecker, Ursula 2000b: Ausbildungsabbruch als Problemlösung? Überlegungen zu vorzeitigem
Ausstieg aus der Ausbildung, in: BIBB (Hrsg.): Jugendliche in Ausbildung und Beruf,
Bonn, S.55 – 66
Kress, Ulrike 1998: Vom Normalarbeitsverhältnis zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes – Ein
Literaturbericht, in Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Heft
3/1998, S.488 – 506
Mertens, Dieter 1991: Schlüsselqualifikationen. Thesen zur Schulung für eine moderne
Gesellschaft, in Butler/Reyher (Hrsg.): Wirtschaft – Arbeit – Beruf – Bildung. Dieter
11
Mertens: Schriften und Vorträge 1968 – 1987, Nürnberg, S.559 - 572 (Erstveröffentlicht
in MittAB Heft1/1974)
Parmentier, Klaus 2001: Fachkräfte in anerkannten Ausbildungsberufen – Verbleib nach
Ausbildung, Tätigkeitsschwerpunkte, Kenntnisse und Anforderungen am Arbeitsplatz, in:
Dostal u.a. (Hrsg.): Wandel der Erwerbsarbeit: Qualifikationsverwertung in sich
verändernden Arbeitsstrukturen (=BeitrAB 246), Nürnberg, S.31 - 70
Rauch, Angela 2001: Nicht-formal-Qualifizierte – Ein Überblick über Strukturmerkmale,
Arbeitslosigkeit und Erwerbssituation, in: Dostal u.a. (Hrsg.): Wandel der Erwerbsarbeit:
Qualifikationsverwertung in sich verändernden Arbeitsstrukturen (=BeitrAB 246),
Nürnberg, S.1 – 29
Reuling, Jochen 2000: Übergänge in der beruflichen Ausbildung: erste und zweite Schwelle, in
BIBB (Hrsg.): Jugendliche in Ausbildung und Beruf, Bonn, S.75 - 78)
Schelsky, Helmut 1965: Die Bedeutung des Berufs in der modernen Gesellschaft, in: Schelsky, H
(Hrsg.): Auf der Suche nach der Wirklichkeit. Gesammelte Aufsätze, Düsseldorf, S.238249
Schober, Karen 2001: Berufsorientierung im Wandel – Vorbereitung auf eine veränderte
Arbeitswelt, in: Schule-Wirtschaft/Arbeitsleben. Dokumentation der 2. Fachtagung
Bielefeld (=SWA-Materialien Nr.7), S.7 – 38
Troltsch, Klaus/ Alex, László 2000: Veränderungen der Ausbildungschancen an der ersten
Schwelle für Jugendliche seit Ende der achtziger Jahre, in BIBB (Hrsg.): Jugendliche in
Ausbildung und Beruf, Bonn, S.87 – 90
Ziefuß, Horst 1995: Arbeitslehre in der Schulpraxis der Bundesländer (=Arbeitslehre, eine
Bildungsidee im Wandel Band 6), Seelze-Velber
12
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Bildung
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