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Buchhaltung Vorlesung am 04.11.2003 Was ist doppelt an der

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Buchhaltung
Vorlesung am 04.11.2003
Dozent: Prof. Dr. Hölzli
Inhalt:
Was ist doppelt an der doppelten Buchführung?
Aufgabe Skript Seite 18
Die Umsatzsteuer
Was ist doppelt an der doppelten Buchführung?
•
•
•
Jede Buchung wird mit einer Gegenbuchung erfasst
jeder Geschäftsvorfall wird in 2 Büchern erfasst
! im Grundbuch
(chronologisch)
Journal
! im Hauptbuch
(sachlich) entspr. T-Konten
insbesondere: zweifache Ermittlung des Gewinns
" Bilanz:
durch EK-Vergleich
Gewinn = EK a Ende - EK a Anfang + Entnahmen - Einlagen
" G+V-Rechnung: durch Vergleich von Erträgen und Aufwendungen
Aufgabe Skript Seite 18
Eine Versicherungsagentur ermittelt durch Inventur die folgenden Bestände: Gebäude 360.000 €, Fuhrpark 36.000 €, Geschäftsausstattung 80.000 €, Provisionsforderungen 60.000 €, sonstige Forderungen 50.000 €, Bankguthaben 120.000 €, Kasse
10.000 €, Verbindlichkeiten 230.000 €, Eigenkapital ?
a)
b)
c)
d)
Erstellen die Eröffnungsbilanz
Eröffnen Sie die Bilanzkonten und richten Sie folgende Erfolgskonten ein:
Mietaufwand, Zinsaufwand, Kfz.Steuer, Werbung, Reparaturen, Gehälter,
Provisionserlöse, Mieterträge, GuV, Privatkonto, SBK
Kontieren Sie die lfd. Geschäftsvorfälle im Grundbuch
Buchen Sie die Vorfälle und schließen Sie die Konten zum Jahresende ab.
Geschäftsvorfälle (in €)
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
Kauf von PCs gegen Bankscheck
25.000
Lastschrift der Bank für Miete der Geschäftsräume
2.500
Gehaltszahlung per Bank
4.500
Rechnung einer Werbeagentur für Anzeigenentwurf
12.000
Die Bank belastet uns mit Zinsen
300
Banküberweisung der Kfz.Steuer
2.400
Der Inhaber entnimmt der Geschäftskasse 2.000 für eine Urlaubsreise
Gutschrift der Bank für eingegangene Provision
33.000
Barzahlung für Anzeige in der "NN"
500
Wir erhalten eine Rechnung für durchgeführte Reparaturen
800
Einlage des Inhabers in bar
1.000
Barkauf von Büromaterial
50
A
Gebäude
Fuhrpark
Geschäftsausstattung
Provisionsforderungen
Sonstige Forderungen
Kasse
Bank
Eröffnungsbilanz
P
360.000 Verbindlichkeiten
36.000 Eigenkapital
80.000
60.000
50.000
10.000
120.000
716.000
230.000
486.000
716.000
Buchungssätze (≅ Grundbuch)
1) Geschäftsausstattung
25.000
an
Bank
25.000
2) Mietaufwand
2.500
an
Bank
2.500
3) Gehälter
4.500
an
Bank
4.500
12.000
300
an
an
Verbindlichkeiten 12.000
Bank
300
6) Kfz-Steuer
2.400
an
Bank
2.400
7) Privat (Entnahmen)
2.000
an
Kasse
2.000
33.000
500
an
an
Privaterlöse
Kasse
800
an
Verbindlichkeiten
1.000
an
Privat (Einlagen)
4) Werbekosten
5) Zinsaufwendungen
8) Bank
9) Werbekosten
10) Reparaturen
11) Kasse
33.000
500
800
1.000
Bestandskonten
S
AB
Gebäude
360.000
SB
H
360.000
S
SB
Verbindlichkeiten
242.800
AB
4)
10)
242,800
S
AB
S
AB
1)
S
AB
S
AB
S
AB
11)
Fuhrpark
36.000
SB
Geschäftsausstattung
80.000
25.000
105.000
SB
SB
Sonstige Forderungen
50.000
AB
8)
H
105.000
H
60.000
H
SB
50.000
Kasse
H
10.000
1.000
7)
9)
12)
SB
11.000
S
36.000
105.000
Provisionsforderungen
60.000
H
Bank
230.000
33.000
263.000
1)
2)
3)
5)
6)
SB
2.000
500
50
8.450
11.000
H
25.000
2.500
4.500
300
2.400
118.300
263.000
S
Privat
SB
Eigenkapital
1.000
494.950
495.950
AB
G+V
H
230.000
12.000
800
242.800
H
486.000
9.950
495.950
Erfolgskonten
S
2)
S
3)
S
Mietaufwand
2.500
S
Provisionserlöse
G+V
33.000
SB
2.500
Gehälter
H
S
SB
36.000
--
Gehälter
H
4.500
3)
4.500
S
Werbekosten
4)
9)
H
12.000
500
SB
G+V
H
Zinsaufwendungen
300
G + V - Konto
12.500
Mietaufwand
Gehälter
2.500
4.500
12.500
Werbekosten
12.500
Zinsaufwend.
300
G+V
H
300
Reparaturen
800
Bürokosten
50
Gewinn
6)
Kfz-Steuer
2.700
2.400
S
10)
Reparaturen
800 G+V
H
8000
S
Bürokosten
H
12)
50
G+V
50
S
7)
Privat
2.000
2.000
G11)
EK
33.000
9.950
H
G+V
Prov.erlöse
H
2.400
33.000
S
H
--
S
Kfz-Steuer
5)
Mieterträge
33.000
36.000
12.500
S
AB
H
H
1.100
1.000
2.000
33.000
A
Gebäude
Fuhrpark
Geschäftsausstattung
Provisionsforderungen
Sonstige Forderungen
Kasse
Bank
Schlussbilanz
360.000 Verbindlichkeiten
36.000 Eigenkapital
105.000
60.000
50.000
8.450
118.300
737.750
P
242.800
494.950
737.750
Gewinnermittlung
EK-Vergleich
EK a Ende
-
EK a. Anfang
EK a. Ende
- EK a. Anfang
+ Entnahmen
- Einlagen
=
+
Entnahmen
-
Einlagen
494.950
484.000
2.000
1.000
9.950
Erträge - Aufwendungen
Erträge
- Aufwendungen
=
33.000
23.050
9.950
Zur Beurteilung der Gewinnsituation:
Umsatzrendite =
Gewinn
Erlöse
=
9.950
33.000
= 30,2 %
∅ in Deutschland = ca. 2% - 5 %
Die Umsatzsteuer
160,- Lieferant
erhält 240,80,- von uns
Finanzamt
3
160,- USt
240,- 160,80,-
1a
1
1.000
160
1.160
2a
Industrie
betrieb
Lieferant
Warenpreis
+ 16%
Ust-Verbindlichkeit
VSt (Vorsteuer)
Zahlungsbetrag
Kunde
2
Warenpreis
+ 16%
1.500
240
1.740
Mit welchem Betrag sind wir (Industriebetrieb) durch die Umsatzsteuervorgänge belastet?
•
•
wir geben
160,- aus:
wir nehmen
160,- ein:
Differenz = 0
Zahlung an Lieferanten
Vorsteuerabzug beim Finanzamt
•
•
wir nehmen
240,- ein:
wir geben
240,- aus:
Differenz = 0
Zahlung des Kunden an uns
Abführung der USt ans Finanzamt
Berechnung der Umsatzsteuer
(an o.g. Beispiel)
S
3)
1
Warenbestand
Vorsteuer
(aktives Bestandskonto)
1.000
160
an
Verbindlichkeiten a. LL
1.160
1a
Verbindlichkeiten
1.160
an
Bank
1.160
2
Forderungen
1.740
an
Umsatzerlös
UST (MWSt)
(passives Bestandskonto)
1.500
240
2a
Bank
1.740
an
Forderungen
1.740
3
UST
80
an
Bank
VST
160
UST
H
S
160
UST
UST
VST
Bank
an
VST
80
160
160
80
240
H
260
240
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Automobil
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