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Häuslicher Kranken- und Altenpflegedienst
Marita Horn & Uwe Pflug GbR.
IK 460518210
Informationsbroschüre
Was leistet die
Pflegeversicherung für
welchen Personenkreis?
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Telefon: ( 02181 ) 16 18 05
Telefax: ( 02181 ) 16 18 06
Internet: www.medicare-pflegedienste.de
E-Mail: medicare.hornpflig@t-online.de
Bankverbindung:
Sparkasse Neuss
(BLZ 305 500 00 ) Kto. 80 039 639
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Leistungen der Pflegeversicherung
Geldmittel zur teilweisen Finanzierung der Kosten, die durch die Pflegebedürftigkeit
verursacht werden
I )Geldleistungen
Geldleistungen werden gezahlt, wenn der oder die Pflegebedürftige die Pflege durch
Privatpersonen (Angehörige, Nachbarn) erbringen lässt..
II) Sachleistungen
Pflegeleistungen (Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung) eines
anerkannten Pflegedienstes werden Sachleistungen genannt.
III) Kombinationsleistungen
Pflegen Privatpersonen und Pflegedienst gemeinsam werden Geld-/ und
Sachleistungen kombiniert gezahlt.
IV) Teilstationäre Pflege
Tagespflege oder Nachtpflege
V) Vollstationäre Pflege
Alten-/ und Pflegeheim
VI) Hilfsmittel
Zur Erleichterung der Pflege für die Pflegepersonen (leihweise) und zum Verbrauch
bestimmte Hilfsmittel (saugende Krankenunterlagen, Schutzhandschuhe,
Desinfektionsmittel, bis zu € 30,68,- monatlich)
VI) Anteilige Kostenübernahme zur Anpassung des Wohnumfeldes
Umbaumaßnahmen um die Pflege zu ermöglichen oder zu erleichtern
VII) Leistungen bei Verhinderung der Pflegeperson
Bei Verhinderung der Pflegepersonen wegen Urlaub oder Krankheit
VIII) Kurzzeitpflege
Bei Verhinderung der Pflegeperson wegen Urlaub bis zu € 1550,00 im Jahr
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IX) Pflegekurse
Für pflegende Angehörige
X) Pflegesicherstellungseinsätze
Zur Beratung und Überprüfung der Sicherstellung der Pflege, wenn nur
Geldleistungen beansprucht werden
XI) Soziale Absicherung der Pflegepersonen
Rentenversicherung, Unfallversicherung, Wiedereingliederungshilfe auf dem
Arbeitsmarkt Rentenversicherung, Unfallversicherung, Wiedereingliederungshilfe auf
dem Arbeitsmarkt
Leistungsbeträge
Pflegeversicherung - Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG) ab 2013
Das Pflegegeld (§ 37 SGB XI)
Pflegestufe
ohne eingeschränkte
Alltagskompetenz
mit eingeschränkter
Alltagskompetenz
Pflegestufe 0
kein Anspruch
120 EUR
Pflegestufe I
235 EUR
305 EUR
Pflegestufe II
440 EUR
525 EUR
Pflegestufe III
700 EUR
700 EUR
Pflegesachleistungen - Pflegegeld
Der Anspruch auf ambulante Sachleistungbeträge § 36 SGB XI (häusliche
Pflegehilfe, Pflegesachleistungen) umfasst je Kalendermonat:
Pflegestufe
ohne eingeschränkte
Alltagskompetenz
mit eingeschränkter
Alltagskompetenz
Pflegestufe 0
kein Anspruch
bis zu 225 EUR
Pflegestufe I
bis zu 450 EUR
bis zu 665 EUR
Pflegestufe II
bis zu 1.100 EUR
bis zu 1.250 EUR
Pflegestufe III
bis zu 1.550 EUR
bis zu 1.550 EUR
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Eingeschränkter Alltagskompetenz
Die Kriterien zur Feststellung müssen dem Medizinischen Dienst der Krankenkasse eindeutig
mit ja oder
nein beantwortet werden.
1. Unkontrolliertes Verlassen des Wohnbereiches (Weglauftendenz)
2. Verkennen oder Verursachen gefährdender Situationen
3. Unsachgemäßer Umgang mit gefährlichen Gegenständen oder potenziell gefährdenden
Substanzen
4. Tätlich oder verbal aggressives Verhalten in Verkennen der Situation
5. Im Zusammenhang mit speziellen Situationen unangebrachtes Verhalten
6. Unfähigkeit, die eigenen körperlichen und seelischen Gefühle oder Bedürfnisse
wahrzunehmen
7. Unfähigkeit zu einer erforderlichen Kooperation bei therapeutischen oder schützenden
Maßnahmen als Folge einer therapieresistenten Depression oder Angststörung
8. Störungen der höheren Hirnfunktionen (Beeinträchtigung des Gedächtnisses, herabgesetztes
Urteilsvermögen), die zu Problemen bei der Bewältigung von sozialen Alltagsleistungen
geführt haben
9. Störung des Tag- und Nacht-Rhythmus
10. Unfähigkeit, eigenständig den Tagesablauf zu planen und zu strukturieren
11. Verkennen von Alltagssituationen und unangemessenes Reagieren in Alltagssituationen
12. Ausgeprägtes labiles oder unkontrolliert emotionales Verhalten
13. Zeitlich überwiegend Niedergeschlagenheit, Verzagtheit, Hilflosigkeit oder Hoffnungslosigkeit
auf Grund einer therapieresistenten Depression
"Eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz liegt vor, wenn im Assessment wenigstens bei
zwei Items ein 'Ja' angegeben wird, davon mindestens einmal bei einem Item aus einem der
Bereiche 1 bis 9.
Eine in erhöhtem Maße eingeschränkte Alltagskompetenz liegt vor, wenn die für die erheblich
eingeschränkte Alltagskompetenz maßgeblichen Voraussetzungen erfüllt sind und zusätzlich bei
mindestens einem weiteren Item aus einem der Bereiche 1, 2, 3, 4, 5, 9 oder 11 ein 'Ja'
angegeben wird."
Zusätzliche Betreuungsleistungen (§45b SGB XI)
Seit dem 1. Juli 2008 beträgt der Betreuungsbetrag für Menschen mit eingeschränkter
Alltagskompetenz der Pflegestufen 0,1,2 und 3 100 € monatlich (Grundbetrag) bzw. 200 €
monatlich (erhöhter Betrag). Betreuungsbedürftige der so genannten "Pflegestufe 0 mit
eingeschränkter Alltagskompetenz haben ebenfalls einen Anspruch auf diese zusätzliche
Betreuungsleistung." (BMG a) "Die im Verlaufe eines Kalenderjahres nicht in Anspruch
genommenen Beträge können in das nächste Kalenderhalbjahr übertragen werden." (BMG b) Der
Betrag ist zweckgebunden einzusetzen für qualitätsgesicherte Betreuungsleistungen.
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Leistungen bei Verhinderung der Pflegeperson
•
Je Kalenderjahr für längstens vier Wochen (Kostenübernahme bis maximal 1.550,00 Euro) bei
Hilfe durch erwerbsmäßig pflegende Person.
Berechnung des Pflegegeldanteils - Kombinationspflege
Pflegesachleistungen und Pflegegeld können auch kombiniert werden. Das ist zum Beispiel dann
sinnvoll, wenn ein pflegender Angehöriger die Hilfe nicht während des ganzen Tages leisten kann.
In diesen Fällen werden die Kosten
von der Pflegekasse anteilig gezahlt.
Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel
•
z. B. Betteinlagen, Verbände, Inkontinenzmittel monatlich bis zu 31,00 Euro
Unterstützung für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes
•
Bis zu 2.557,00 Euro je Maßnahme (zum Beispiel Badumbau)
Zuschuss der Pflegekasse
Vollstationäre Pflege (Pflegeheim)
Für soziale Betreuung und Leistungen der medizinischen Behandlungspflege.
In der vollstationären Versorgung betragen die Leistungen der Pflegestufe III
(mit und ohne Härtefall)(§ 43 Abs. 2 SGB XI):
Pflegestufe
2012
Pflegestufe I
1.023 EUR
Pflegestufe II
1.279 EUR
Pflegestufe III
1.550 EUR
Pflegestufe III
Härtefall
1.918 EUR
Dem Versicherten muss ein 25%iger Eigenanteil verbleiben, daher werden 75% des Heimentgelts
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berücksichtigt.
Vollständige Pflege in einer Einrichtung der Behindertenhilfe
•
10 % des Heimentgelts, maximal 256,00 Euro.
Teilstationäre Pflege (Tagespflege und Nachtpflege)
Pflegebedürftige haben Anspruch auf teilstationäre Pflege in Einrichtungen der Tages- oder
Nachtpflege, wenn häusliche Pflege nicht in ausreichendem Umfang sichergestellt werden kann
oder wenn dies zur Ergänzung oder Stärkung der häuslichen Pflege erforderlich ist. Die
teilstationäre Pflege umfaßt auch die notwendige Beförderung des Pflegebedürftigen von der
Wohnung zur Einrichtung der Tagespflege oder der Nachtpflege und zurück.
Teilstationäre Pflege (§ 41 SGB XI)
Pflegestufe
ohne eingeschränkte
Alltagskompetenz
mit eingeschränkter
Alltagskompetenz
Pflegestufe 0
kein Anspruch
bis zu 225 EUR
Pflegestufe I
bis zu 450 EUR
bis zu 665 EUR
Pflegestufe II
bis zu 1.100 EUR
bis zu 1.250 EUR
Pflegestufe III
bis zu 1.550 EUR
bis zu 1.550 EUR
Rente für die Pflege von Angehörigen
•
Rentenerhöhende Beitragszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung.
Rente erst bei 14 Wochenstunden Pflege
Damit Pflegezeiten von der Rentenversicherung als Leistung berücksichtigt werden können, muss
die wöchentliche Pflegezeit mindestens 14 Stunden betragen. Erst dann ist die Pflegeversicherung
verpflichtet, für die private Pflegeperson Rentenbeiträge zu entrichten. Diese Entscheidung traf
das Sozialgericht Mainz in einem Verfahren, in dem ein Erwerbsloser, der seine pflegebedürftige
Mutter versorgt, auf Feststellung der Rentenversicherungspflicht geklagt hatte.
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Wie wird eine Pflegestufe ermittelt?
Die Pflegekassen beauftragen den medizinischen Dienst der Krankenkasse mit der
Feststellung der Pflegebedürftigkeit. In der Regel macht dieser einen Hausbesuch
beim Pflegebedürftigen und untersucht ihn. Neben einer körperlichen Untersuchung
und Sichtung eventueller ärztlicher und pflegerischer Befunde wird sehr genau nach
dem individuellen Hilfebedarf gefragt.
Die Pflegestufe ist abhängig von der Zeit, die durchschnittlich täglich für die Pflege
aufgewendet werden muss. Hierbei zählen aber nur die gesetzlich definierten
Verrichtungen, soziale Betreuung, Aufsicht und Pflegebereitschaft können bei der
Ermittlung der Pflegestufe nicht berücksichtigt werden.
Im Vordergrund steht der Hilfebedarf bei der Grundpflege (Körperpflege, Mobilität
und Ernährung)
Die hauswirtschaftliche Versorgung wie Einkaufen, Kochen, Reinigen der Wohnung,
Spülen, Wäsche waschen und Beheizen der Wohnung wird nachrangig bewertet,
eine Pflegestufe scheitert in der Regel nicht am hauswirtschaftlichen Hilfebedarf.
Behandlungspflege wie das Geben der Medikamente, Injektionen, Verbandwechsel,
können ebenfalls nicht bei der Pflegestufenermittlung anerkannt werden.
Für die Pflegestufe 3 muss unabhängig vom zeitlichen Umfang der Pflege zusätzlich
auch ein regelmäßiger nächtlicher Hilfebedarf (jede Nacht) bestehen.
Stufen der Pflegebedürftigkeit ( SGB XI, § 15)
Pflegestufe 1, erheblich Pflegebedürftige
· Regelmäßiger Hilfebedarf bei der Grundpflege mindestens einmal täglich
· Täglicher Hilfebedarf mindestens 90 Minuten, Grundpflegebedarf überwiegt
Pflegestufe 2, Schwerpflegebedürftig
· Regelmäßiger Hilfebedarf bei der Grundpflege mehrmals, mindestens 3xtäglich
· Täglicher Hilfebedarf mindestens 180 Minuten, hiervon mindestens 120 Minuten ---Hilfe bei der Grundpflege
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Pflegestufe 3, Schwerstpflegebedürftig
· Regelmäßiger Hilfebedarf bei der Grundpflege täglich rund um die Uhr
· Täglicher Hilfebedarf mindestens 300 Minuten, hiervon mindestens 240 Minuten ----Hilfe bei der Grundpflege, mindestens einmal jede Nacht
Pflegestufe 3a, Schwerstpflegebedürftig, Härtefall
· Mindestens 7 Stunden Hilfebedarf, hiervon mindestens zwei Stunden jede Nacht -oder nächtlicher Hilfebedarf erfordert immer 2 Pflegepersonen
Die Zeitkorridore
Zur Ermittlung der Pflegezeit richtet sich der Gutachter an die vorgegebenen
Anhaltswerte wenn:
es sich um eine vollständige Übernahme der Tätigkeit handelt
es keine pflegeerschwerenden oder pflegeerleichternden Faktoren gibt
In allen anderen Fällen ist der tatsächliche Pflegeaufwand zu berechnen und zu
begründen.
Bei einer teilweisen Übernahme (TÜ), Unterstützung (U) und/oder bei
pflegeerleichternden Faktoren muss der Pflegebedarf unterhalb des Zeitkorridors
liegen, bei vollständiger Übernahme (VÜ) kann der Pflegebedarf nur über halb der
Zeitkorridore liegen, wenn es durch erschwerende Faktoren begründet wird,
unterhalb des Zeitrichtwertes bei VÜ muss mit pflegeerleichternden Faktoren
begründet werden.. Beaufsichtigung (B) und Anleitung (A) sind individuell zu
berechnen. Im Rahmen der aktivierenden Pflege kann U, A, und B oberhalb der
Richtwerte liegen, dieses muss auch im Einzelfall begründet werden.
Für die Verrichtungen Gehen, Treppensteigen und Verlassen und Wiederaufsuchen
der Wohnung soll sich der Gutachter vom tatsächlichen Zeitumfang überzeugen.
Dieser Hilfebedarf kann aber nur berücksichtigt werden, wenn er pflegebegründend
notwendig ist. Z.B. Gehen zur Toilette kann anerkannt werden, Spaziergänge nicht.
Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung ist nur zu berücksichtigen, wenn
mindestens einmal in der Woche, voraussichtlich länger als 6 Monate, Therapeuten-/
oder Arztbesuche anfallen. Der Weg z.B. zur Arbeitsstätte oder
Tagespflegeeinrichtung kann nicht berücksichtigt werden
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Die Häufigkeit der Verrichtungen sind abhängig von den persönlichen Bedürfnissen
und / oder Erfordernissen des Pflegebedürftigen.
die Zeitkorridore im Einzelnen:
Körperpflege
Ganzkörperwäsche
Teilwäsche Oberkörper
Teilwäsche Unterkörper
Teilwäsche Hände/Gesicht
Duschen
Baden
Zahnpflege
Kämmen
Rasieren
20-25 Min
8-10 Min
12-15 Min
1-2 Min
15-20 Min
20-25 Min
5 Min
1-3 Min
5-10 Min
Darm-/ und Blasenentleerung
Richten der Bekleidung
2-3 Min
3-6 Min
2 Min
Wechseln von Windeln nach Wasserlassen
4-6 Min
Wechseln von Windeln nach Stuhlgang
7-10 Min
Wechseln kleiner Vorlagen
1-2 Min
2-3 Min
3-4 Min
Wasserlassen
Stuhlgang
Wechseln/Entleeren des Urinbeutels
Wechseln/Entleeren des Stomabeutels
Ernährung
Mundgerechte Zubereitung der Nahrung
Aufnahme der Nahrung
2-3 Min
15-20 Min
Mobilität
einfache Hilfe zum Aufstehen/zu Bett Gehen
1-2 Min
Umlagern
2-3 Min
An-/ und Auskleiden
Ankleiden Gesamt (GK)
Ankleiden Ober/Unterkörper (TK)
Entkleiden Gesamt (GE)
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8-10 Min
5-6 Min
4-6 Min
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Entkleiden Ober/Unterkörper (TE)
Gehen
Stehen (Transfer)
Treppensteigen
Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung
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2-3 Min
individuell
1 Min
individuell
individuell
Erläuterung zur Körperpflege: Haare Waschen und Finger/ Fußnagelschneiden sind
gem. der Begutachtungsrichtlinien keine gewöhnlich wiederkehrenden Verrichtungen
im Sinne des SGB XI (obwohl das Bundessozialgericht ganz eindeutig die
Haarpflege der Grundpflege zugeordnet hat). Erschwerende Faktoren ist zum
Beispiel ein Körpergewicht über 80 Kg, Bewegungsunfähigkeit, Abwehrverhalten bei
der Versorgung. Erleichternd ist zum Beispiel ein Gewicht unter 40 Kg. Bei den
Ausscheidungen wird auch der Hilfebedarf zum Nachtstuhl und
Urinflaschenentsorgen, Ausscheidungen z.B. auf den Fußboden wegputzen usw.
berücksichtigt.
Erläuterung zur Ernährung: Maximal werden 3 Hauptmahlzeiten pro Tag anerkannt.
Mundgerechte Zubereitung ist das Kleinschneiden oder Passieren der Nahrung und
Getränk bereitstellen. Kochen und Tisch decken ist der hauswirtschaftlichen
Versorgung zugeordnet. Erschwerende Faktoren sind zum Beispiel Schluck-/ und
Kaustörungen. Der Hilfebedarf zum Wechseln der Oberbekleidung nach „kleckern“
kann hier zusätzlich gewürdigt werden.
Erläuterung zur Mobilität: Pflegeerleichternd ist, wenn z.B. beim Be-/ und Entkleiden
nur noch ein Nachthemd getragen wird. Lagerungen zur Dekubitusprophylaxe und
nach Bobath sind zeitaufwändiger und damit pflegeerschwerend. Körpergewicht über
80 Kg ist erschwerend, unter 40 Kg ist erleichternd. Gehen, Stehen, Treppensteigen
ist nur in Verbindung mit anderen Pflegeverrichtungen anerkennungswürdig,
Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung kann nur bei z.B. Arztbesuchen oder
Therapeutenbesuchen anerkannt werden, wenn diese für mindestens 6 Monate
notwendig sind und mindestens einmal wöchentlich anfallen. Wenn der Einsatz einer
weiteren Pflegeperson unvermeidbar ist, muss der Pflegeaufwand höher berechnet
werden.
Wie werden Leistungen beantragt?
Wer pflegebedürftig ist erhält Leistungen der Pflegeversicherung nur auf Antrag.. Der
Antrag muss bei der zuständigen Pflegekasse gestellt werden, Leistungsbeginn ist
normalerweise frühestens ab Antrageingang bei der Pflegeversicherung. (normaler
Weise gleicher Name und Anschrift wie die Krankenkasse).
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Jede Pflegekasse hat ein eigenes Antragsformular, in der Regel akzeptieren die
Versicherungen auch formlose Anträge.
Neben den Versichertendaten werden noch folgende Angaben abgefragt:
Antragsarten
Ein Antrag auf stationäre Pflege wird bei einer Unterbringung im Alten-/ oder
Pflegeheim gestellt.
Bei einem Antrag auf Geldleistungen wird beantragt, Geld für privat beschafften
Pflegepersonen (z.B. Familienangehörigen) zu erhalten (Je nach Pflegestufe €
235,00, € 440,00 oder € 700,00).
Bei einem Antrag auf Sachleistungen wird die (anteilige) Kostenübernahme für einen
Leistungserbringer (z.B. ambulanter Pflegedienst) gewählt (je nach Pflegestufe €
450,00, € € 1100,00 oder € 1550,00, bei Härtefällen auch bis € 1918,00)
Kombinationsleistungen werden beantragt, wenn sowohl private Pflegepersonen
einen Teil der Pflege übernehmen und ein Pflegedienst den anderen Teil des
Hilfebedarfs abdecken. Die Geldleistungen werden dann anteilig bezahlt. Z.B. wenn
der Pflegedienst nur 60% der zur Verfügung stehenden Mittel für Sachleistungen
braucht, können von der Pflegekasse noch 40% der Geldleistungen an den
Pflegebedürftigen ausgezahlt werden.
Ein Höherstufungsantrag wird bei Verschlimmerung einer bereits festgestellten
Pflegestufe gestellt
Die Pflegekasse muss darüber hinaus auch wissen, wer die Pflege durchführt, ob ein
Anspruch auf Beihilfe besteht und ob noch weitere Kostenträger Pflegeleistungen
bezahlen.
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VERRICHTUNGEN IM DETAIL
Körperpflege
Waschen/Duschen/Baden
Zu den Verrichtungen im Bereich Körperpflege gehört das Waschen des Körpers am
Waschbecken, in der Dusche, Badewanne oder im Bett mit einer Waschschüssel. Mit
dazu gehören die Vor- und Nachbereitung sowie das Waschen des ganzen Körpers
bzw. einzelner Körperteile und das Abtrocknen.
Zahnpflege
Die Zahnpflege umfasst sowohl die Vorbereitung wie z. B. Zahnpasta auf die Bürste
geben und/oder das Aufschrauben von Behältnissen (Zahnpasta/Mundwasser) als
auch den eigentlichen Putzvorgang und die Nachbereitung, aber auch die Reinigung
von Zahnersatz und die Mundpflege, also das Spülen der Mundhöhle mit
Mundwasser und die mechanische Reinigung der Mundhöhle.
Kämmen
Während Kämmen und Bürsten entsprechend der individuellen Frisur zu den
gewöhnlichen Verrichtungen des täglichen Lebens gezählt werden, sind das Legen
von Frisuren (z. B. Dauerwellen) sowie Haare waschen und -schneiden nicht zu
berücksichtigen. Eine Ausnahme kann dann vorliegen, wenn durch Erkrankungen
oder durch deren Folgen regelmäßig tägliche Haarwäsche erforderlich ist. Trägt der
Pflegebedürftige ein Toupet oder eine Perücke, ist das Kämmen oder Aufsetzen
dieses Haarteils beim Hilfebedarf zu werten.
Rasieren
Das Rasieren bezieht sich wahlweise auf die Trocken- oder Nassrasur und deren
sichere Durchführung sowie die damit zusammenhängende Haut- und
Gesichtspflege. Bei Frauen kann auch ohne notwendige Gesichtsrasur (Damenbart)
die Gesichtspflege berücksichtigt werden. Das Schminken gilt nicht als
Gesichtspflege.
Darm- und/oder Blasenentleerung
Neben der üblichen Intimpflege und der Kontrolle des Harn- und Stuhlganges gehört
auch die Reinigung und Versorgung von künstlich geschaffenen Ausgängen (UroStoma, Anuspraeter ) zur Darm- und/oder Blasenentleerung.
Ebenfalls berücksichtigt werden die notwendigen Handgriffe bei diesen
Hygienevorgängen, der anfallende Säuberungsbedarf der Toilette sowie das Richten
der Kleidung. Maßnahmen der Behandlungspflege, wie z. B. das Katheterisieren,
werden allerdings nicht mit einbezogen.
Ernährung
Mundgerechte Zubereitung
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Die mundgerechte Zubereitung von Speisen umfasst alle Tätigkeiten, die nur zur
unmittelbaren Vorbereitung der Nahrungsaufnahme dienen, also etwa die
portionsgerechte Vorgabe oder das Zerkleinern von Speisen (z.B. das mundgerechte
Zubereiten belegter Brote). Das Zubereiten der Nahrung und Decken des Tisches
gehören dagegen zur hauswirtschaftlichen Versorgung und werden nicht im Rahmen
der mundgerechten Zubereitung berücksichtigt.
Aufnahme der Nahrung/ Sondenkost
Zur Nahrungszufuhr gehören die Verabreichung von fester und flüssiger Nahrung
sowie auch die Sondenernährung (einschl. der Pflege der Sonde); ebenfalls
notwendige Aufforderungen zur Nahrungsaufnahme (z. B. zum regelmäßigen
Trinken). Nicht dazu zählt die Insulinversorgung eines Diabetikers.
Mobilität
Aufstehen und Zu-Bett-Gehen
Mobilitätshilfe beim Aufstehen und Zu-Bett-Gehen umfasst neben der körperlichen
Hilfe auch die eigenständige Entscheidung über den Zeitpunkt des Aufstehens und
Zu-Bett-Gehens. Hilfebedarf besteht auch für Personen, die infolge von
Antriebsstörungen regelmäßig wiederholt zum Aufstehen aufgefordert werden
müssen.
Umlagern
Das Umlagern wird nur dann im Tagebuch notiert, wenn es nicht im Zusammenhang
mit einer sonstigen Tätigkeit der Grundpflege geschieht – zum Beispiel wenn der
Pflegebedürftige in seinem Bett umgelagert wird, ohne dass eine weitere Verrichtung
(z. B. Waschen) hierfür der Anlass ist. Andernfalls wird das Umlagern im Rahmen der
entsprechenden Verrichtung (z. B. Waschen) berücksichtigt.
An- und Auskleiden
Das An- und Auskleiden meint neben den notwendigen Handgriffen, z. B. Öffnen und
Schließen von Verschlüssen, Auf- und Zuknöpfen, Aus- und Anziehen von Schuhen,
auch die Auswahl der Kleidungsstücke und deren Entnahme, z. B. aus Kommode
oder Kleiderschrank. Mit dazu zählt der Zeitaufwand für das An- und Ablegen
von Prothesen, Korsetts und Stützstrümpfen.
Gehen
Unter Gehen ist das Bewegen innerhalb der Wohnung gemeint, wenn es im
Zusammenhang mit einer weiteren Verrichtung erfolgt (z. B. Gang zum Mittagessen).
Bei Rollstuhlfahrern beinhaltet es entsprechend die Benutzung des Rollstuhls. Das
Gehen im Zusammenhang mit der hauswirtschaftlichen Versorgung wird nicht
gesondert aufgelistet, es zählt zum jeweiligen Bereich (z. B. Einkaufen, Kochen).
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Stehen
Zum Stehen gehören notwendige Transfers, z. B. auf einen Rollstuhl und/oder einen
Toilettenstuhl, in eine Badewanne oder Duschtasse. Andere Hilfestellungen beim
Stehen (z. B. beim Waschen) sollten bei den jeweiligen Verrichtungen genannt
werden.
Treppensteigen
Auch das Treppensteigen kann
Zusammenhang mit den anderen
anderem Stockwerk). Ausnahme:
hauswirtschaftlichen Versorgung
hauswirtschaftlichen Versorgung.
nur dann berücksichtigt werden, wenn es im
Verrichtungen erfolgt (z. B. Gang zur Toilette in
Das Treppensteigen im Zusammenhang mit der
(z. B. Reinigen der Wohnung) zählt zur
Verlassen/Wiederaufsuchen der Wohnung/Pflegeeinrichtung
Das Verlassen/Wiederaufsuchen der Wohnung wird nur dann aufgeführt, wenn die
damit verbundene Verrichtung für die Lebensführung unumgänglich ist und das
persönliche Erscheinen des Pflegebedürftigen unbedingt erforderlich ist (z. B.
Arztbesuche oder Behördengänge). Ist hierbei außerhalb der Wohnung Hilfe beim
Gehen, Stehen und Treppensteigen erforderlich, wird auch dies mit berücksichtigt.
Hauswirtschaftliche Versorgung
Einkaufen
Das Einkaufen beinhaltet auch das Planen und Informieren beim Einkauf von
Lebens-, Reinigungs-und Körperpflegemitteln sowie deren Lagerung. Es gehört auch
dazu, zu wissen, welche Lebensmittel wo erhältlich sind (unter Berücksichtigung der
Jahreszeit und Menge), wie viel sie kosten, wie lange sie haltbar sind.
Kochen
Das Kochen umfasst die gesamte Zubereitung der Nahrung, wie auch das Aufstellen
eines Speiseplans für die richtige Ernährung unter Berücksichtigung von Alter und
Lebensumständen. Auch werden Hilfestellungen bei der Bedienung der technischen
Geräte sowie der Einschätzung der Mengenverhältnisse und Garzeiten unter
Beachtung von Hygieneregeln gewertet.
Reinigen der Wohnung
Das Reinigen von Fußböden, Möbeln, Fenstern und Haushaltsgeräten im täglichen
Lebensbereich des Pflegebedürftigen wird entsprechend aufgelistet, wobei auch die
Kenntnis von Reinigungsmitteln und -geräten sowie das Bettenmachen
Berücksichtigung finden.
Spülen
Gemeint ist hier das Reinigen und Trocknen des vom Pflegebedürftigen gebrauchten
Geschirrs/ Kochgeschirrs und des Bestecks.
Graf-Kessel-Str. 30 41515 Grevenbroich
Telefon: ( 02181 ) 16 18 05
Telefax: ( 02181 ) 16 18 06
Internet: www.medicare-pflegedienste.de
E-Mail: medicare.hornpflig@t-online.de
Bankverbindung:
Sparkasse Neuss
(BLZ 305 500 00 ) Kto. 80 039 639
Häuslicher Kranken- und Altenpflegedienst
Marita Horn & Uwe Pflug GbR.
IK 460518210
Wechseln/Waschen der Kleidung/Wäsche
Hierzu gehören das Einteilen und Sortieren der Textilien, das Waschen, Aufhängen,
Bügeln, Ausbessern und Einsortieren der Kleidung z. B. in den Schrank sowie das
Wechseln der Bettwäsche.
Beheizen der Wohnung
Neben dem Beheizen der Wohnung geht es hier auch um die Beschaffung und
Entsorgung des Heizmaterials, also z. B. die Bestellung beim Heizöllieferanten.
Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie uns gerne persönlich
kontaktieren.
Mit freundlichen Grüßen
Uwe Pflug und Marita Horn
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Bildung
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