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Casual Friday Und was tragen Sie am Freitag? - Unternehmen Text

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16 KARRIERE | STYLE
KARRIERE | STYLE 17
Und was tragen Sie am Freitag?
Die Stunde der Wahrheit schlägt am fünften Tag: Wie halten es die
Mitarbeiter der Nord LB mit dem Casual Friday?
| Walter Sparbaum,
Controller
Casual Friday
Der Banken-Dresscode war schon immer ein wenig zugeknöpfter als in anderen Branchen.
Stilfachmann Michael Jondral von Heinrich’s plädiert für mehr Mut, ein Investment in klassische Mode – und erläutert die Do’s & Dont’s für das Geschäftsoutfit.
Folgt man den Stilregeln des Freiherrn von Knigge, ist
eigentlich alles ganz einfach mit der Kleiderfrage: „Kleide
dich nicht unter und nicht über deinem Stand, nicht über und
nicht unter deinem Vermögen, nicht phantastisch, nicht
bunt, nicht ohne Not prächtig, glänzend noch kostbar.“ Und
dem Anlass entsprechend sollte man noch hinzufügen. Tatsache ist: Die Kleiderordnung ist ein heikles Thema. Es ist
eben nicht Jacke wie Hose, wer was wann trägt – der stilvolle
Einsatz der Mittel entscheidet. So plädiert Michael Jondral
dann auch dafür, zu den Modeklassikern zu greifen: „Ein
grauer und ein Nadelstreifenanzug, ein blauer Blazer und
eine graue Kammgarnhose, dazu je zwei weiße, blaue und
gestreifte Hemden, je eine dunkelblaue, eine getupfte
dunkle sowie eine gestreifte Krawatte, als Schuhe ein paar
Oxfords und ein Paar braune Brogues – das sind die zeitlosen
Business-Basics. Ein langfristiges Investment, bei dem es
sich lohnt, auf Qualität zu achten. Modisch spielen kann man
dann mit weiteren Schuhen, Einstecktüchern (aber Bitte
nicht im Doppel mit der Krawatte) und im Sommer mit
Baumwollanzügen (beige, braun, dunkelblau).” Mehr Freiheit
haben da die Frauen: Ob knielanges Kostüm, Anzug, offene
Schuhe, enge und auch ärmellose Oberteile sind (unter
Blazern) erlaubt. Und wie leger ist noch legal? „Die
Deutschen neigen zur Überinterpretation, mit dem Casual
Friday waren niemals Jeans und Turnschuhe gemeint. Aber
eine Baumwollhose mit einem Lambswool- oder Kaschmirpulli ist locker – und stilvoll.
Michael Jondral
www.heinrichsmoden.de
Do’s & Don’ts
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| Unser Experte:
Michael Jondral,
Heinrich’s,
Schuhstr. 11
Internet: www.
heinrichsmoden.de
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Strümpfe auf die Farbe der Hose abstimmen,
nicht auf die Schuhe, aber dunkler als Hose
Hosen in Fersenhöhe abschließen
Blauer, grauer Anzug und Nadelstreifenanzug
Manschette ein Zentimeter sichtbar beim Sakko
Einstecktuch, bevorzugt weißes Leinentuch
Nie am Schuh sparen, lieber am Anzug! Rahmengenäht! Braune Schuhe tagsüber, abends nur schwarz
Kniekurzer, schmaler Wollmantel in dunkelblau/grau
–
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Kurzarmhemden zum Anzug (auch im Sommer nicht!)
Krawattennadeln, Lederschlipse, bunte, florale
Krawatten
Sandalen zum Anzug
Weißer Sportstrumpf
Socken, Mann trägt Strümpfe.
Hemd mit gelöster Krawatte (entweder korrekt oder
gar nicht)
Zu kurze Röcke, zu lange Hosenbeine- und Sakkoärmel
| Petra Ploch,
Braunschweig,
Firmenkundenbereich, Sekretärin
des Generals
| Oliver Rasper,
Leiter der NORD/LB
Gästebewirtung,
Fernsehkoch der NDR
| Andreas Pippig,
Leiter Vertriebssteuerung Private
Banking
| Dr. Hinrich Holm,
Leiter Finanzen
„Freitag trage ich das,
was ich auch Montag
bis Donnerstag trage
– Businesskleidung.
Schließlich repräsentieren wir Kollegen
mit Kundenkontakt
auch durch unseren
Kleidungsstil das Bild
der NORD/LB. Außerdem haben wir Frauen in der Kleiderwahl
genügend Freiheiten.
Männer hingegen
müssen auch bei 35
Grad im Schatten
ihren Anzug tragen.
Auch für Kollegen in
internen Abteilungen
gilt: Bauchfrei, Flipflops oder Hüfthose
mit herausblitzenden
Tattoos gehen nicht!“
„Legere Bankkleidung
ist für mich ein Widerspruch in sich! Ich
trage auch unter der
Kochjacke Krawatte
und in der Regel
einen Anzug. In meinem Job repräsentiere ich schließlich
ein Stück NORD/LB!
Als ich vor drei Jahren
hier anfing, fand ich
es ganz schön lässig
und locker hier – im
Vergleich zu den Bankenkreisen in Frankfurt, London oder
New York. Casual am
Freitag wird meiner
Meinung nach häufig
falsch verstanden –
sprich mit Freizeitkleidung verwechselt.“
„Businesskleidung,
wie sonst auch. Ich
bin ganz klar gegen
den Casual Friday. Im
Bankgeschäft gehört
der seriöse Auftritt für
mich dazu – nach
außen wie innen. Er
ist Teil der Unternehmenskultur! Darüber
hinaus bedeutet Kleidung auch immer,
eine Rolle anzunehmen und auszufüllen.
Noch ein Gegenargument: Beim Casual
Look ist das Spektrum
für mangelndes Stilempfinden größer als
bei Businesskleidung.
Die Businesskleidung
schützt uns so auch
vor uns selbst.“
„Ich bin erst seit August wieder hier und
habe den Casual Friday mit sehr positiver
Resonanz in meinem
Bereich eingeführt.
Zuvor hatte ich Casual Fridays als Kundenberater in New
York und danach in
Vilnius erlebt. Sowohl
in den USA als auch
in Litauen gab es
klare Regeln: Keine
Turnschuhe, keine
kurzen oder zerrissenen Hosen. Und hier
wie dort gilt: Offizielle
Termine immer im Anzug! Deshalb habe ich
für Freitagsnotfälle
stets eine Krawatte
im Schreibtisch!“
M
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie viele Minuten dürfen’s sein? Im nächsten
Journal geht es um das Thema Pünktlichkeit.
Schreiben Sie uns Ihre Meinung per E-Mail, wir
freuen uns auf ein reges Echo.
Sabine Jacob
sabine.jacob@nordlb.de
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