close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Ich möchte das, was in den letzten 20 Monaten hier in - Stadt Werl

EinbettenHerunterladen
Ich möchte das, was in den letzten 20 Monaten hier in Werl von
Ihnen gemeinsam auf die Beine gestellt wurde, noch einmal
Revue passieren lassen.
Die Vielfalt und Komplexität des ganzen Geschehens
Eine Bewertung und
Einordnung
der
Stadtentwicklungsinitiative
macht es an dieser Stelle jedoch nur möglich,
Impressionen zu geben, nicht aber den einzelnen Aktivitäten und
Projekten den Raum und die Zeit zu geben, die jeder einzelnen
Maßnahme eigentlich gebührt.
In dem ganzen Prozess haben wir als Initiatoren nie die Frage aus
dem Blick verloren
„Was hat uns die Syntegration als Ganzes für die Stadt und ihre
Entwicklung gebracht?“
Für die Antwort müssen wir noch einmal auf den Anfang blicken.
1
Über der ganzen Initiative stand die Überschrift des
„Demografischen Wandels“ – ein zentrales Thema, auch für
Werl.
Es gibt eine Kurzformel für das Thema: „Wir werden älter,
bunter und weniger.“
Der Anfang des Ganzen
Das Thema „demografischer Wandel“
auf den Punkt gebracht:
„Wir werden älter, bunter und weniger“
Für die Städte bedeutet dies im Wettbewerb
die Auseinandersetzung mit den Themen:
Das heißt: Das Generationengefüge verschiebt sich und der
Anteil der Menschen mit einem Migrationshintergrund wird
zunehmen.
Die Entscheidung für eigene statt fremder Kompetenzen, denn:
Für alle Städte bedeutet die Veränderung der Altersstruktur
ihrer Einwohner, dass sie über die Zukunftssicherung ihrer
Stadt nachdenken müssen.
„Keiner weiß mehr über die Stadt,
ihre Geschichte, die Menschen,
die Probleme, aber auch ihre Stärken
als ihre Bürger und Bürgerinnen selbst!“
Es muss ihnen gelingen, die bisherigen Bürgerinnen und
Bürger zu halten und Neue hinzuzugewinnen – das gelingt
nur über den Weg der Attraktivitätssteigerung.
„Zukunftssicherung durch Attraktivitätssteigerung“
2
September 2008
In diesem Wettbewerb der Kommunen wird es Gewinner und
Verlierer geben.
2
Mittlerweile haben viele Unternehmensberatungen das Thema
„Zukunft gestalten“ als neues Geschäftsfeld entdeckt.
In ihren Konzepten werden Handlungsfelder und Themen
aufgezeigt, die sich von Stadt zu Stadt nur unwesentlich
voneinander unterscheiden – wie auch, die Problematik ist
für alle dieselbe.
Wesentlich sind die Strategien, d.h. w i e die einzelnen
Themen und Herausforderungen angegangen werden.
Das erfordert genaue Kenntnisse über den Ort, seine
Historie und die Zusammenhänge.
Der Anfang des Ganzen
Das Thema „demografischer Wandel“
auf den Punkt gebracht:
„Wir werden älter, bunter und weniger“
Für die Städte bedeutet dies im Wettbewerb
die Auseinandersetzung mit den Themen:
„Zukunftssicherung durch Attraktivitätssteigerung“
Die Entscheidung für eigene statt fremder Kompetenzen, denn:
Dieses Wissen ist in der Stadt selbst vorhanden – davon
waren wir von Anfang an überzeugt.
Hinzu kommt, dass wir nicht nur ein „Papier“, ein Konzept
haben wollten - wir wollten, dass sich etwas bewegt – das
haben wir mit der Stadtentwicklungsinitiative wirklich erreicht!
Neben diesen Überlegungen gab es aber auch noch einen
weiteren Grund für das Zurückgreifen auf den „Bürgersinn“ in
dieser Stadt und der heißt „Generationengerechtigkeit“.
„Keiner weiß mehr über die Stadt,
ihre Geschichte, die Menschen,
die Probleme, aber auch ihre Stärken
als ihre Bürger und Bürgerinnen selbst!“
3
September 2008
Attraktivitätssteigerungen dürfen nicht immer zu Lasten der
nächsten Generationen gehen. Wir können nicht alles
„professionalisieren“, sondern müssen bestimmte Dinge öfter
mit eigenen Anstrengungen auf den Weg bringen – und das ist
in diesem Fall vielfach gelungen!
3
Professionelle Unterstützung hatten wir allerdings bei dem
Auftakt der Stadtentwicklungsinitiative – und zwar von Malik
Management St. Gallen.
Der Syntegrationsprozess im Überblick
Auftaktworkshop im Januar 2007
Sie haben mit der Syntegration die Methode vorgegeben,
und damit, wie ein solcher Prozess der Bürgerbeteiligung
ê
Mitstreiter suchen im April 2007
ê
Gruppenarbeit
zu managen ist.
ê
Zwischentreffen im Mai 2007
ê
Nach dieser Methode richtete sich auch die Vorgabe, genau
mit 42 Pers. zu beginnen.
Symbol dieser „Arbeitsmethode“ ist der Ikosaeder.
Gruppenarbeit
ê
Zwischentreffen im November 2007
ê
Gruppenarbeit
ê
Syntegration
2010 plus Stadt Werl
Präsentation der Gruppen im Beirat
19 . - 21. Januar 2007
Er ist Ausdruck der Vernetzung von Wissen und
Kompetenzen und der hierdurch entstehenden Synergien.
Ergebnis des Auftaktworkshops waren konkret vereinbarte
Maßnahmen – viele wurden bis heute „abgearbeitet“, an
einigen wird aktuell noch gearbeitet.
In diesen 20 Monaten gab es für die Gruppen immer wieder
eine Rückkoppelung an den Beirat und das
Organisationsteam. Und es gab Treffen im Plenum.
ê
Malik Management Z entrum St. Gallen
Gruppenarbeit
ê
Gruppensprechertreffen im April 2008
ê
Gruppenbeirat
ê
Prozessbewertung im September 2008
4
September 2008
Sie sehen den zeitlichen Ablauf:
Es gab eine Informationsveranstaltung, es gab es
Zwischentreffen, die Gruppen haben einzeln im Beirat eine
„Wasserstandsmeldung“ gegeben, es gab
Gruppensprechertreffen und heute wollen wir das
Gesamtgeschehen bewerten.
4
Bei der Bewertung wollen wir sehen, welche
Projekte die Bürgerinnen und Bürger durch ihr
Engagement – neben Familie, Beruf und sonstigen
Verpflichtungen – hier gemeinsam für ihre Stadt
realisiert haben.
Der Syntegrationsprozess im Überblick
Auftaktworkshop im Januar 2007
ê
Mitstreiter suchen im April 2007
ê
Gruppenarbeit
Wir wollen sehen, welche Dinge einen nachhaltigen
Charakter haben – wobei auch einmalige Aktionen
ihren Wert haben, sei es als „Event“ oder auch als
„Anstoß für neue Themen“.
ê
Zwischentreffen im Mai 2007
ê
Gruppenarbeit
ê
Zwischentreffen im November 2007
ê
Gruppenarbeit
ê
Präsentation der Gruppen im Beirat
Syntegration
2010 plus Stadt Werl
19. - 21. Januar 2007
ê
Malik Management Zentrum St. Gallen
Einige Projekte haben geheiratet – aus 2 wurde 1.
Gruppenarbeit
ê
Gruppensprechertreffen im April 2008
ê
Gruppenbeirat
Andere ließen sich noch nicht umsetzen, weil es
„Stolpersteine“ gab oder gibt.
ê
Prozessbewertung im September 2008
5
September 2008
Insgesamt ist aber unglaublich viel in dieser Stadt
entstanden:
„Das hat unsere Erwartungen an die Initiative
deutlich übertroffen!“
5
Der Start
Das war der Start im Januar 2007 – das waren
die 42 Personen, die im Rahmen des
Intensivworkshops viele Ideen und Projekte
für unsere Stadt entwickelten .
Die Gesichter zeigen viel Optimismus und
Tatendrang – da wussten die meisten noch
nicht, welche Hürden man bei der Umsetzung
von Ideen nehmen muss und welche Ausdauer
und Hartnäckigkeit notwendig ist.
Die „Erstaktivisten“ der Syntegration
mit dem Moderationsteam
im Januar 2007
6
September 2008
6
Die Gruppenarbeit
Wie intensiv gearbeitet und geschwitzt wurde,
sieht man hier am Beispiel der „Netzwerkgruppe“.
Moderator dieser Gruppe war Dr. Nittbaur vom
Malik Management Zentrum. Er hatte auch die
Gesamtverantwortung für das
Auftaktwochenende.
Die Gruppe „Netzwerk Wirtschaft –Kultur-Bildung“
mit ihrem Moderator Dr. Günter Nittbaur
von Malik Management Zentrum St. Gallen
7
September 2008
7
Insgesamt gab es 12 Themengruppen,
die sich aus der Ausgangsfragestellung entwickelt
haben.
Die Ausgangsfrage selbst hat die Stadt Werl als Input
in den Syntegrationsprozess rein gegeben.
Die Stadt beschäftigt sich seit über 3 Jahren intensiv
mit dem Demografiethema. Wir haben die
verschiedensten Bereiche analysiert, unsere Stärken
und Schwächen.
Wir haben die Entscheidung für die relevanten
Bereiche unserer Stadt getroffen:
An erster Stelle stehen die Familien – das betrifft alle
Menschen in dieser Stadt, denn jeder hat familiäre
Bindungen und wenn es „Wahlverwandtschaften“ sind.
Die Wirtschaft ist ebenfalls von zentraler Bedeutung –
sie sichert Arbeitsplätze und kommunale Einnahmen
Die Themen im Syntegrationsprozess
kk
8
September 2008
Die städtische Attraktivität ist eine Notwendigkeit,
sowohl für die Verbundenheit der Bürgerinnen und
Bürger mit ihrem Heimatort, wie auch für die
heimischen Unternehmen und gleiches gilt für die
auswärtigen Gäste.
8
Hier die drei zentralen Bereiche oder Ziele der
Stadt Werl noch einmal im Überblick:
Die zentralen Bereiche der Stadtentwicklungsinitiative
Unternehmer-
Familienfreundlichkeit in der Mitte, flankiert von der
freundlichkeit
Unternehmerfreundlichkeit und der städtischen
Attraktivität.
Unter den Zielen und Zielgruppen sind einige der
relevanten Themenfeldern aufgeführt.
Bei der nun anstehenden Bewertung der Initiative
Vom Großbetrieb
bis zum
geht es darum, die einzelnen Maßnahmen und Projekte„Ein-Mann“-Unternehmen
der Syntegration genau unter dem Aspekt dieser drei
wichtigen Zielbereiche der Stadt Werl zu beleuchten.
Netzwerke
Beratung
Informationen
Das heißt:
Hat die Syntegration mit ihren Ergebnissen etwas
beitragen können für die Familien- und Unternehmerfreundlichkeit sowie zur gesamtstädtischen Attraktivität?
Es geht also bei dem jetzigen Rückblick nicht darum,
ob jede Gruppe ihre „Hausaufgaben“ gemacht hat – das
interessiert nicht. Es zählt, was wir im Ergebnis gemeinsam
für die Stadt hinbekommen haben.
Familienfreundlichkeit
Städtische
Attraktivität
Von Jung bis Alt,
von der Kernfamilie
bis zur Patchworkoder „Wahlfamilie“
Von der Identifikation
der Bürgerinnen & Bürger
mit ihrer Heimatstadt
bis zur Attraktivität
für ihre Gäste
Bildung
Freizeit u. Events
Integration
Geschichte u. Kultur
Bürgerschaftliches
Engagement
Orientierung u. Wissen
9
September 2008
Auf den Punkt gebracht: „Hat sich unsere gemeinsame
Anstrengung gelohnt – ja oder nein?
9
Als wir nach dem Intensivworkshop mit einem
Rucksack voller Pläne wiederkamen, war schnell
klar – wir brauchen weitere Mitstreiter.
Gemeinsam mit Manfred Erdenberger haben wir
Unterstützung für unsere Initiative gesucht.
Auch Erdenberger betonte noch einmal die
Notwendigkeit, die Zukunft in gemeinsamer
Verantwortung zu gestalten.
Botschafter und Mitstreiterinnen für die Initiative
„Kommunen müssen gemeinsam
mit verantwortlichen Akteuren
die Zukunft in den Blick nehmen,
nach Handlungsanregungen
suchen und daraus
Umsetzungsideen entwickeln.“
Manfred Erdenberger,
Informationsveranstaltung zur Syntegration
in der Sparkasse Werl am 18. April 2007
Dazu bedarf es nicht eines großen Wurfes,
sondern vieler kleiner Mosaiksteinchen.
10
September 2008
10
Nach der Informationsveranstaltung
hatte sich die Zahl der Syntegrantinnen
und Syntegranten schon verdoppelt.
Botschafter und Mitstreiterinnen der Initiative
Nach der Informationsveranstaltung
verdoppelt sich die Zahl der Mitstreiter und
Mitstreiterinnen der Stadtentwicklungsinitiative.
11
September 2008
11
Beginnen wir jetzt mit den Ergebnisse der Syntegration.
Dazu noch einen Hinweis:
Aufgrund der Ergebnismenge, kann ich zu den
einzelnen Projekten nur kurz etwas sagen.
Aber die Folien enthalten teilweise mehr Informationen,
damit die Präsentation später auch ohne Wortbeitrag
und auch für Dritte noch aussagekräftig ist.
Für den Bereich „Familienfreundlichkeit“
Sommerkino
08.-12. August 2007
Ein „Quickwin“ der Syntegration
Ein tolles Erlebnis für die Kinder
aus Werl und Umgebung
in den Sommerferien 2007.
Als erstes schauen wir auf die Aktionen und Projekten,
die einen Beitrag für die Menschen in dieser Stadt
geleistet haben – also für den Bereich der
Familienfreundlichkeit.
12
September 2008
Da gab es im letzten Sommer für die Kinder und
Jugendlichen dieser Stadt das Sommerkino.
Sicherlich ein „Highlight“ in den Sommerferien und ein
„Quickwin“ für die Syntegration.
12
Am 8. September letzten Jahres wurde der Tag
des Ehrenamtes veranstaltet – ein voller Erfolg.
An diesem Tag wurde die Vielfalt des
Engagements in Werl sichtbar.
Viele haben die Möglichkeit genutzt, sich zu
informieren und Kontakt zu Vereinen aufzunehmen.
Möglich war dieser Tag nur , weil es ganz viele
Unterstützerinnen und Unterstützer gab.
Für den Bereich „Familienfreundlichkeit“
Der Tag des Ehrenamtes
8. September 2007
Zielsetzung
• Die Veranstaltung zeigt die Vielfalt
des bürgerschaftlichen Engagements
in Werl.
• Die Veranstaltung bietet Bürgern
und Bürgerinnen Kontaktmöglichkeiten zu Gruppen und Vereinen,
informiert über Mitwirkungsmöglichkeiten.
Die Veranstaltung ist nur mit vielen „helfenden Händen“ möglich.
Für die Stadt Werl ist die Veranstaltung ein Zeichen der Wertschätzung
gegenüber ihren engagierten Bürgerinnen u. Bürgern.
13
September 2008
13
In diesem Jahr gab es dann Pfingstmontag das
„Familienfest“ – für Jung und Alt.
Für den Bereich „Familienfreundlichkeit“
Das Familienfest
Das Motto dieses Festes war: Kennenlernen &
Wiedersehen. Daneben gab es genügend Informationen
und Unterhaltung.
Im Mittelpunkt des Festes stand die Botschaft:
„Familien sind wichtig für die Stadt!“
Perspektivisch muss man einmal sehen, was ein
vernünftiger Wiederholungsrhythmus ist und ob man
die Themen „Ehrenamt“ und „Familien von Jung bis
Alt“ nicht zusammenfassen kann.
Pfingstmontag, 12. Mai 2008
Das Familienfest ist ein Signal:
„Die Menschen in einer Stadt
sind das Wichtigste!“
Information
über Angebote von Jung bis Alt.
Unterhaltung
für die Familien und Gäste in Werl.
Kennenlernen & Wiedersehen
von Menschen und Weggefährten
hinweg über Generationen und
Nationalitäten.
14
September 2008
14
Der Innovationspreis gehört sicherlich mit zu den
bedeutendsten Projekten der Syntegration.
Er wurde erstmals in diesem Jahr vergeben, am 14. April
Für den Bereich „Familienfreundlichkeit“
Innovationspreis
Innovationsmesse
in den Sparten „Bildung &Kultur“ und „ Bürgerschaftliches Engagement
Erstmalige Preisverleihung
am 14. April 2008
Die drei Sparten des Preises bilden wichtige Themen
der Zukunft ab.
Das sind im Bereich der Familienfreundlichkeit:
- die Bildung, dazu gehört auch die „Kulturelle Bildung“
und
- das Ehrenamt in dieser Stadt.
&
Intention des Innovationspreises
Motivation von Bildungs- u. Kultureinrichtungen sowie Menschen im Ehrenamt
zu „neuen Ideen“.
Den Blick der Öffentlichkeit auf „neue
Wege“ in Werl zu lenken und somit ein
Bewusstsein für die Besonderheiten in der
Stadt zu schaffen.
Innovationspreis „Bildung & Kultur“
Overbergschule - „Förderbandprojekt“
Innovationspreis „Bürg. Engagement“
Zur Sparte „Wirtschaft“ kommen wir gleich extra noch.
Schützenbruderschaft St. Sebastianus Westönnen - „BdSJ Kinder- u. Jugendferienlager“
15
September 2008
Hinter dem Innovationspreis steht die Idee:
1 Menschen zu motivieren für „neue Wege“
2 Die Öffentlichkeit auf diese „neuen Wege“ aufmerksam
zu machen
15
Seit dem 19. Juni diesen Jahres gibt es den
„Familienlotsen“ bei der Stadt Werl.
Dieser Lotsenservice ist mehr als nur eine
Auskunftsstelle.
Für den Bereich „Familienfreundlichkeit“
Der „Familienlotse“
Start am 19. Juni 2008
Antworten, Tipps und Vermittlungen auf kurzem Weg
Der Lotse holt bei Anfrage auch Informationen ein,
schafft direkte Kontakte.
Hilfreich ist dies besonders für Neubürger oder bei
besonderen Problemlagen.
•
•
•
Wer ist hierfür zuständig?
Gibt es für diese „Krise“ eine Anlaufstelle?
Was gibt es für Möglichkeiten in Werl?
•
Wo finde ich was?
Der „Unternehmerlotse“
Ein Serviceangebot
• zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf
• ein Angebot für zugezogene Familien
Betriebe können diesen Service ebenfalls nutzen:
- für unternehmerische Belange
- aber auch für ihre Mitarbeiter
• ein Angebot für Unternehmer als Service für
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
16
September 2008
16
Intensiv wird zur Zeit an einer „Koordinierungsstelle
für Bürgerschaftliches Engagement“ gearbeitet.
Für den Bereich „Familienfreundlichkeit“
Koordinierungsstelle für „Bürgerschaftliches Engagement“
Zu diesem Thema gab es viel zu tun:
Es musste ein Motto gefunden werden.
mit „Motto und Logo“
Die Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches
Engagement in Werl wird vorbereitet.
Start im Januar 2009
Das ist mit „Werl aktiv – Engagement zählt“, wie ich
finde, sehr gut gelungen.
Das passt zu unserer Stadt und setzt mit „Engagement
zählt“ auch den Gedanken der Syntegration fort.
Ein Logo gibt es auch schon.
• Seniorenbegleiterinnen & Seniorenbegleiter
- Unterstützung für ältere Menschen
- Entlastung von pflegenden Angehörigen
• JuleA – Jung lehrt Alt
- Wissensvermittlung einmal umgekehrt
Beispiele: Handy- und PC- und Internetnutzung
- Intergenerativer Austausch
17
Da bleibt uns nur, gespannt auf den Start der
Koordinierungsstelle zu warten
zumal es für die Inhalte auch schon konkrete Planungen
gibt:
- mit dem „Seniorenbegleiter“ und
- „Jung lehrt Alt“
September 2008
17
Die Stadt Werl kann mit Recht von sich behaupten,
dass sie Vorreiter in der Bildungsoffensive ist.
Für den Bereich „Familienfreundlichkeit“
Bildungswegweiser
„Von der Schulstadt zur Bildungsstadt“
Welche Möglichkeiten und Angebote wir auf diesem Sektor
in Werl haben, wird jetzt erstmals in einem
„Bildungswegweiser“ dargestellt.
Er wird zum neuen Schulhalbjahr im Februar 2009 fertig
sein.
Dieser besteht aus 2 Teilen:
- Es gibt einen Flyer mit den Einrichtungen im Überblick
und
Herausgabe im Februar 2009
Bildungswegweiser
• Flyer
mit allen Bildungs- und
Betreuungseinrichtungen im Überblick
in Werl
•
„Loseblattsammlung“
mit detaillierten Informationen zu den
einzelnen Einrichtungen für die jeweils
aktuelle familiäre Lebensphase
18
September 2008
- Es gibt eine Loseblattsammlung mit Detailinformationen.
So kann sich jeder über das informieren, was für ihn in
seiner aktuellen Familienphase gerade interessant ist,
z.B. Kindergarten, Grundschule oder weiterführende
Schule.
18
Hat man für sich den Anspruch, im Bereich der
Bildung innovativ zu sein, dann gehört es auch
dazu, neuen Themen und Impulsen gegenüber
aufgeschlossen zu sein.
So wird mit Ende des Jahres eine Art
„Runder Tisch“ zum Thema „Bildung“ entstehen,
dessen Aufgabe es sein wird, neue Themen und
Anregungen in den Bildungsbereich zu
transportieren und dort zu diskutieren.
Für den Bereich „Familienfreundlichkeit“
Runder Tisch „Bildung“
Start im Dezember 2008
Tagungsrhythmus: 2 x im Jahr
Zielsetzung
Anregungen & Impulse & Themen
für den Bildungs- u. Erziehungsbereich
Zusammensetzung
Offener Kreis für Interessierte aus den
Bereichen der Bildungs-, Erziehungsund Jugendarbeit
19
September 2008
19
Wir bleiben noch einmal bei der Bildung.
Die Grundvoraussetzung für „Bildung“ ist die
„Sprache“ Sprache in Wort und Schrift.
Es ist ganz wichtig,
1
dass wir diesen Zusammenhang immer wieder in
den Köpfen aktualisieren und
2 dass wir auch etwas zur Sprachförderung tun.
Die Aktion „Werl in Worten“ im April nächsten Jahres
hat beides zum Ziel:
1
Sie schafft öffentliche Aufmerksamkeit für das
Thema „Sprache“
Für den Bereich „Familienfreundlichkeit“
„Werl in Worten“
( Bildung ist ein hohes Gut)
23. April 2009
- Rund um den Welttag des Buches -
Zwei Wochen im Zeichen des Lesens,
Vorlesens und Schreibens in einer
kleinen Stadt am Hellweg …..
Lesungen
Workshops
Schreibwettbewerbe
Werkstätten
Vorträge
Projekte
Zielsetzung
„Sprache“ in einem bestimmten Aktionszeitraum zum „Stadtgespräch“ machen
und damit die Bedeutung von Sprache in
das öffentliche Bewusstsein rücken.
20
September 2008
2 Durch die Einzelaktionen werden alle
kommunikativen Kompetenzen gefördert
Wir sind gespannt!
20
Vor dem Hintergrund, dass wir immer älter werden,
müssen wir auch dafür sorgen, fit zu bleiben - auch
geistig.
Da ist das Projekt „Senioren als Gasthörer“ sicherlich
eine gute Idee.
Für den Bereich „Familienfreundlichkeit“
Senioren als Gasthörer
Start am Mariengymnasium
ab dem 2. Schulhalbjahr 2008/2009
Und gerade in den Naturwissenschaften ist seit der
eigenen Schul- u. Studienzeit viel passiert.
Zielsetzung
Aber auch die Älteren können etwas im Austausch
geben.
Fächer
Sie haben einen eigenen Blick auf die Geschichte,
eventuell eigene Erinnerungen z.B. „Wie war das
damals mit der Wiedervereinigung?“
•
•
„Lebenslanges Lernen“
Austausch zwischen den Generationen
• Geschichte
• Naturwissenschaften
21
September 2008
Ich kann dem Projekt nur viel Erfolg wünschen!
21
Ich habe eben schon die grundlegende Bedeutung
von Sprache und ihren Zusammenhang mit Bildung
und Chancen im späteren Leben erwähnt.
Für den Bereich „Familienfreundlichkeit“
Verein „Wirtschaft für Werl e.V.“
(Social Sponsoring)
Wir müssen die Chancen benachteiligter Kinder und
Jugendlicher in dieser Stadt fördern – auch gerade vor
dem Hintergrund des demografischen Wandels.
Diese Aufgabe kann die Kommune nicht alleine leisten –
hier ist sie auf die Unterstützung der Wirtschaft
angewiesen.
Grundlage für die Bewältigung dieser gemeinsamen
Aufgabe wird im Rahmen des „Social Sponsorings“
der Verein „Wirtschaft für Werl e.V.“ sein, der sich
am 4. November gründen wird.
Zielsetzung des Wirtschaftsnetzwerkes
Die Förderung von kommunikativen Kompetenzen bei Kindern
und Jugendlichen aus bildungsfernen Familien.
Der Zusammenschluss der Unternehmen in
einem Verein ermöglicht die Konzentration auf
ein gemeinsames und zentrales Anliegen:
„Die Chancenverbesserung für
benachteiligte Kinder in den
nachfolgenden Generationen.“
Gründung am
4. November 2008
22
September 2008
22
Einer der schwierigsten Bereiche in der Syntegration
war wohl das Thema „Integration“.
Bis März nächsten Jahres wird ein Integrationskonzept
entwickelt.
Für den Bereich „Familienfreundlichkeit“
Integrationskonzept
Inhalt des Konzeptes
• Definition
Was wir in Werl unter dem
Begriff „Integration“ verstehen.
•
Grundlage für diese Arbeit war der Integrationsworkshop im November 2007.
• Handlungsempfehlungen
Wie bestimmte Ideen und Vorhaben zur Integrationsförderung
umgesetzt werden können.
In dem Konzept geht es darum festzuhalten,
- was für uns in Werl „Integration“ bedeutet
- wo wir in Werl einen Handlungsbedarf sehen
- wie bestimmte Ideen und Vorhaben umgesetzt
werden können
Handlungsfelder
Wo wir in Werl einen Handlungsbedarf für Integrationsarbeit
sehen.
Fertigstellung im März 2009
• Evaluationsindikatoren
Woran nach dem Maßnahmeende zu erkennen ist, ob die
Integrationsarbeit erfolgreich war.
23
September 2008
23
In dem Integrationsworkshop wurden im Zusammenhang
mit Integration viele verschiedene Themenpakete
gesammelt.
Für den Bereich „Familienfreundlichkeit“
Integration
in der Bildung
Es können nicht alle gleichzeitig abgearbeitet werden.
Aber an drei Themen wird aktuell gearbeitet:
1 Integration & Bildung
Mit Sicherheit eines der wichtigsten Projekte der
Syntegration,welches viel Kraft und Zeit gekostet hat und
jetzt kurz vor dem Start steht.
Das „Schulunterstützende Netzwerk“, bekannter unter
dem Namen „Hausaufgabenhilfe und Sprachförderung für
benachteiligte Kinder“
Integrationsarbeit
Integration
im Sport
Integration
und Religionen
Gespräche ab
April 2008
Start im November 2008
„Schulunterstützendes
Netzwerk“
mit dem Ziel
der Sprachförderung
„Mit welchen
Aktionen können wir
gegenseitiges
Verstehen & Respekt
bei den Jugendlichen
fördern?“
Halbjährlicher Austausch ab
Mai 2008
„Wodurch können wir ein
gegenseitiges Verständnis
in Werl fördern?“
24
September 2008
2 Integration & Sport
Der Sport ist ein wichtiger Ort der Integration – gerade für
Kinder und Jugendliche.
Die Gruppe sucht hier Antworten auf die Frage, wie man
„gegenseitiges Verstehen & Respekt“ bei den
Jugendlichen fördern kann.
3 Integration & Religionen
Hier geht es um einen halbjährlichen Austausch,
wobei das „gegenseitige Verständnis“ ebenfalls im
Mittelpunkt steht.
Es versteht sich von selbst, dass diese Themen ihre Zeit
brauchen werden!
24
Bevor ich nun zu den Ergebnissen
im Bereich der
„Unternehmerfreundlichkeit“ komme,
„Stimmungsbilder“ vom Maitreffen in 2007
zunächst ein Stimmungsbild vom
1. Nachtreffen im Mai 2007
in unserem Kulturbahnhof.
Alle sind am 22. Mai 2007 gespannt!
Beim 1. Nachtreffen im Werler Kulturbahnhof
stellen die einzelnen Gruppen ihre
ersten Arbeitsschritte vor.
25
September 2008
25
Die Gruppen haben hier ihre „Schlachtpläne“
vorgestellt, wie sie ihre Aufgaben in den nächsten
Monaten anpacken und umsetzen werden.
„Stimmungsbilder“ vom Maitreffen in 2007
Auf dem Bild zu sehen ist Herr Oetterer –
Sie sehen, die Planungsphase war umfangreich.
„Die Gruppe Historischer Stadtkern weiß schon jetzt genau,
was es in der Publikation alles zu berücksichtigen gilt!“
26
September 2008
26
Mit dem Aktionstag am 10. September letzten Jahres
sollte das Thema „Demografischer Wandel“
transportiert werden:
Für den Bereich „Unternehmerfreundlichkeit“
Aktionstag „Demografischer Wandel“
- in die Schulen hinein
- in den Handel
- und in die Öffentlichkeit
Da das allerdings ein Thema ist,
- welches auch mit einem selbst zu tun hat und
-was man erst einmal nicht so gerne wahr haben
will, musste es „unterhaltsam“ und „erlebbar“
gestaltet werden.
Das war die Funktion des Alterssimulationsanzuges –
welcher auch Minister Eckhard Uhlenberg beeindruckt
hat.
10. September 2007
Mit dem Thema und den Folgen
des „Demografischen Wandels“
konfrontieren:
• die junge Generation
(Test & Diskussion in der Schule)
• den Handel
(Möbelhaus Turflon, Sparkasse Werl)
• die Bürgerinnen & Bürger
(Fußgängerzone)
Auch für Minister Eckhard Uhlenberg ist das Altern „keine Leichtigkeit“
27
September 2008
27
Zum gleichen Thema gab es dann am 12. April
diesen Jahres eine Veranstaltung nur für den
Bereich des Handwerks.
Im Rahmen eines Workshops setzten sich die
heimischen Betriebe mit der Frage auseinander:
„Was muss sich im Unternehmen ändern, wenn
die Kundschaft älter wird?“
Für den Bereich „Unternehmerfreundlichkeit“
Ein Workshop zur Bedeutung des demografischen
Wandels für das Handwerk
12. April 2008
Eine Menge Tipps hierzu hatte der Referent
Klaus Stamm, selbst Betriebsinhaber.
Betriebsinhaber Klaus Stamm aus Leverkusen im Austausch mit Werler
Kolleginnen und Kollegen über die Folgen des demografischen Wandels
im Handwerk:
● Veränderung der Kundenansprache
● Neue Geschäftsfelder
● Komplexere Betriebsorganisation
28
September 2008
28
Viel Aufsehen hat das Projekt „Produkt trifft Kunst“
erreicht – Eine wirklich tolle Idee.
Hier haben heimische Künstler mit den Produkten
oder der Unternehmensphilosophie örtlicher Betriebe
gearbeitet.
Diese Kunstwerke wurden nach einer Ausstellungszeit
dann später für einen guten Zweck versteigert.
Mit dem Projekt wurde viel Aufmerksamkeit geschaffen
- für die Vielfalt der Unternehmenslandschaft vor Ort
und ihrem Knowhow
Für den Bereich „Unternehmerfreundlichkeit“
Produkt trifft Kunst
Aktionszeitraum Juli-Dezember 2007
• 17 Werler Künstlerinnen und Künstler
haben für 14 heimische Unternehmen
ein Kunstwerk geschaffen.
• Die Kunstwerke wurden in den Schaufenstern Werler Geschäfte ausgestellt.
• Im Dezember 2007 werden sie für einen
guten Zweck versteigert.
Intention
Das Projekt fördert die gegenseitige und
öffentliche Wahrnehmung von Kunst und
Wirtschaft in Werl.
29
- aber auch für die Künstlerinnen und Künstler, die wir
hier in Werl haben.
September 2008
29
Im Mai diesen Jahres wurde dann die
Unternehmerbefragung durchgeführt.
Für den Bereich „Unternehmerfreundlichkeit“
Unternehmerbefragung
Über 450 Firmen wurden angeschrieben,
Die Rücklaufquote betrug gut 20%.
Es haben sich vor allem die Unternehmen
beteiligt, die auch Ideen und Anregungen
für den weiteren Ausbau der
Unternehmerfreundlichkeit in Werl hatten.
Am 15. Mai 2007 bittet die GWS
459 Firmen in Werl um die Teilnahme
an der Unternehmerbefragung.
Zielsetzung
•
•
•
•
Aufbau eines Datenpools von Unternehmen
Informationen über Bedarfe der Betriebe
Ideen generieren für ergänzende Angebote
Erstellung eines Wirtschaftsbarometers
Rücklauf
Mit weit über 20% lag die Beteiligung
deutlich über der „normalen“ Rücklaufquote.
30
September 2008
30
Mit der Unternehmerbefragung wurde gleichzeitig
auch die Grundlage für einen regelmäßigen
„Newsletter“ für Unternehmen geschaffen.
Für den Bereich „Unternehmerfreundlichkeit“
Der „Newsletter“ für Unternehmen
Start am 10. November 2008
Im November wird der „Newsletter“ das erste
Mal erscheinen.
Hier können sich Unternehmen vorstellen und
es wird über neue Daten und Studien berichtet.
Zielgruppe
Der Newsletter ist für alle
interessierten Unternehmen in
und außerhalb der Stadt Werl.
Inhalt
•
•
•
Unternehmen stellen sich vor
Informationen über Förderungen
Hinweise auf neue Daten u. Studien
Intention
•
•
•
Kontinuierlicher Informationsfluss
Kontakte ermöglichen
Netzwerke aufbauen
31
September 2008
31
An dieser Stelle noch einmal der Innovationspreis –
Hier für die Sparte „Wirtschaft“.
Für den Bereich „Unternehmerfreundlichkeit“
Innovationspreis
Der Preis ging an die Standard Metallwerke
für ihr Projekt „Wertschöpfungssystem“.
in der Sparte „Wirtschaft“
Am 14. April 2008
vergibt die Stadt Werl
Ein sehr differenziertes und bis in alle
Mitarbeiterebenen reichendes
Qualifizierungssystem.
Mit diesem Preis soll künftig
- die Aufmerksamkeit auf das wirtschaftliche
Potential in dieser Stadt gelenkt werden
- und dieses soll mit dem Preis auch wertgeschätzt
werden.
erstmals einen
Innovationspreis
In der Sparte „Wirtschaft“
wird der Preis an das Unternehmen
Standard – Metallwerke
verliehen für ihr Projekt
„SWW – Wertschöpfungsystem(SWS)“
32
September 2008
32
Bevor ich nun zu den Projekten im Bereich der
„Städtischen Attraktivität“ komme, nochmals zwei
Stimmungsbilder - diesmal vom 2. Nachtreffen im
November letzten Jahres.
„Stimmungsbilder“ vom Novembertreffen in 2007
Hier konnte schon von den ersten „Quickwins“
berichtet werden.
Bürgermeister Michael Grossmann berichtet zur Einstimmung
des zweiten Nachtreffens am 31. Oktober 2007
über die ersten „Quickwins“ im Syntegrationsprozess.
33
September 2008
33
Bei diesem Treffen hatte das
Organisationsteam auch darum gebeten,
auf einer Zeitleiste anzugeben,
„Stimmungsbilder“ vom Novembertreffen in 2007
wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
den Zeitbedarf für ihre Projekte noch
einschätzten.
Diese Zeitschiene war dann für uns die
Grundlage für die Planung der heutigen
Veranstaltung.
Für die weitere Planung des „Syntegrationsprozesses“
positionieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
auf einer Zeitschiene ihre Maßnahmen und Projekte.
34
September 2008
34
Schon zweimal wurden jetzt die „Werler Produkte“
gemeinsam präsentiert auf dem Frühlingsfest im
letzten und in diesem Jahr - und zwar in dem
„Werler Kulturzelt“.
Hintergrund dieser Idee ist,
1 die Identität mit dem eigenen Lebensraum zu
fördern, das Bewusstsein für den Lebensraum zu
stärken
2 Gäste von außerhalb aufmerksam zu machen,
auf das, was Werl und die Umgebung ausmacht.
Dieses Engagement kann ich nur begrüßen und
hoffen, dass es sich fortsetzt.
Für den Bereich „Städtische Attraktivität“
Gemeinsame Präsentation von Werler Produkten
im „Kulturzelt“ auf dem Frühlingsfest
31. März 2007 und 05. April 2008
Im Werler Kulturzelt gibt es
• Informationen über Sehenswertes in
Werl, über Aktivitäten und Events
• Heimische Produkte von A bis Z
für die
• Werlerinnen & Werl
• Neubürgerinnen & Neubürger
• Besucherinnen und Besucher
Zielsetzung
• Identifikation mit der Stadt fördern
• Gäste aufmerksam machen auf das,
was Werl ausmacht
35
September 2008
35
Das „BIG BAND BARBECUE“ im Kurpark
ist noch gar nicht so lange her – eine
tolle Sache.
Für den Bereich „Städtische Attraktivität“
BIG BAND BARBECUE
(Musik im Kurpark)
29. August 2008
Hintergrund dieser Aktion ist die Idee,
dass sich mit „Musik im Kurpark“ dieser
Bereich weiter beleben lässt.
Es gibt auch schon Planungen für das
nächste Jahr.
Wir lassen uns überraschen.
• Sommerbiathlon für Kinder
• BIG BAND
Ziel
Mit „Musik im Kurpark“ wird in
der Open Air Saison der Werler
Kurpark belebt.
Die Planung für die nächste
Saison läuft.
36
September 2008
36
Überraschen lassen müssen wir uns auch, was
die Gestaltung einer Fläche im Kurpark angeht.
Bisher wissen wir nur, dass sich die
Projektverantwortlichen:
- schon eine Fläche ausgewählt haben im neuen Teil
des Kurparks
- dass es ein Ort der Kommunikation für Jung und
Alt sein soll
- dass es interessierte Betriebe gibt, dieses Projekt
gemeinsam für die Menschen in dieser Stadt
hinzubekommen
Für den Bereich „Städtische Attraktivität“
Flächengestaltung im Kurpark
Aktuell in Planungsgesprächen
mit interessierten
Werler Unternehmen
Wer
Werler Betriebe
Wo
Im neuen Teil des Kurparks, hinter der
Residenz
Was
Überraschung J J J
Wann
Fertigstellung im Sommer 2009 geplant
Für wen
Für Alt und Jung
37
- dass es möglichst zum Sommer nächsten Jahres
fertig sein soll
September 2008
- aber was genau geplant ist, verraten sie noch nicht
37
Genauer sehen schon die Vorbereitungen
für den Lehr- und Lernpfad im Kurpark aus.
Dieser wird zurzeit von Schülern der
Overbergschule erstellt.
Da steckt eine Menge Arbeit hinter.
Wissen über Pflanzen, aber auch über die Historie
muss zusammengetragen werden.
Der „Lehrpfad“ muss beschildert und die
Finanzierung organisiert werden.
Bei diesem Projekt ist schon fast der Weg das Ziel!
Für den Bereich „Städtische Attraktivität“
Lehr- und Lernpfad im Kurpark
Wer macht was?
Die Schülerinnen und Schüler der
Overbergschule in Werl planen und
entwickeln die Stationen des Lehr- und
Lernpfades im Werler Kurpark.
Zielsetzung des Lehr- u. Lernpfades
• Wissen vermitteln über die Geschichte
und die Pflanzenwelt.
• Den Kurpark durch den Lehrpfad
„beleben“.
• Angebot schaffen, welches alle
Generationen anspricht.
Fertigstellung zur nächsten
„Kurparksaison“
38
September 2008
38
Schon im letzten Sommer wurde die
Interessensgemeinschaft „Attraktiver
historischer Stadtkern“ gegründet.
Für den Bereich „Städtische Attraktivität“
Urkataster von 1829
Ein Kreis für Interessierte,
- wo Erfahrungen ausgetauscht und
- Kontakte vermittelt werden können.
Aber auch ein Kreis, der mit bestimmten
Aktionen das Bewusstsein für historische
Gebäude wach halten und schärfen kann.
Interessensgemeinschaft
Attraktiver historischer Stadtkern
Gründungstreffen im September 2007
Jahrestreffen & Termine nach Bedarf
Zielsetzung
Bürgerhaus Krumme Straße 1
• Förderung baukulturellen Bewusstseins
• Austausch persönlicher Erfahrungen
• Kontakte vermitteln
Offener Interessenskreis für
Denkmalbesitzer und Interessierte
Ansprechpartner: Ludger Pöpsel
39
September 2008
39
Seit März diesen Jahres gibt es zwei Stadtführungen
mit neuen Themen
Für den Bereich „Städtische Attraktivität“
Flexible und zielgruppenorientierte Stadtführungen
1„Weibliches Werl“ – die Spuren bedeutender Frauen
2 „Kerker, Ketten, Katakomben“ – die Geschichte der
Gefängnisse
Diese Themenführungen sind sicherlich nicht nur für
Gäste und Besucher interessant, sondern auch für
die Syntegrantinnen und Syntegranten.
Start im März 2008
1 „Weibliches Werl“
Auf den Spuren bedeutender
Frauen der Hellwegstadt
2 „Kerker, Ketten, Katakomben“
Die Geschichte der Gefängnisse
Zielsetzung
Es wird über die verschiedensten
Facetten der Werler Historie in
spannenden Themenführungen
informiert.
Die Führungen können über die
Stadtinformation gebucht werden!
40
September 2008
40
Ein ehrgeiziges Projekt ist auch das nächste:
Acht geschichtsinteressierte Bürgerinnen und Bürger
schreiben zurzeit über 40 historische Gebäude in Werl.
Damit würden zum ersten Mal die historischen Werler
Bauten in einer Publikation dokumentiert.
Das hört sich einfach an, nur
- müssen wahrscheinlich acht Individualisten unter
einen Hut gebracht werden
- es muss eine Verlagsmöglichkeit gefunden werden
- es muss finanziert werden.
Aber es wäre schön, wenn das Buch im nächsten Jahr
im Schaufenster liegen würde.
Für den Bereich „Städtische Attraktivität“
Publikation zum historischen Stadtkern Werl‘s
Geplantes Herausgabedatum Herbst 2009
Wer schreibt was
Acht geschichtsinteressierte Bürgerinnen und
Bürger unterschiedlicher Generationen schreiben
über fast 41 historische Gebäude in Werl – über
Daten & Fakten und Hintergründe zur Architektur
& Geschichte.
Warum
Das Wissen über die Vielfalt der historischen
Bauten in Werl wird erstmals ausführlich in einer
Lektüre Interessierten zugänglich gemacht.
41
September 2008
41
Aus den Augen verloren ist auch nicht das Ziel,
die Franziskaner künftig mehr bei der Organisation
der Wallfahrten zu unterstützen.
Für den Bereich „Städtische Attraktivität“
Unterstützung für die Wallfahrt
Hierfür wird die Gründung einer „bürgerlichen
Interessensgemeinschaft“ angestrebt.
Sicherlich kein einfaches Unterfangen, denn auch
engagierte Menschen haben nur einen
24-Stunden-Tag.
Aktuell wird gemeinsam mit der
Klosterleitung der Franziskaner an
der Gründung einer „bürgerlichen
Interessensgemeinschaft zur
organisatorischen Unterstützung
der Wallfahrten“ gearbeitet.
Aber diese Interessensgemeinschaft wäre eine
wichtige Unterstützung.
42
September 2008
42
Als letztes im Bereich der „Städtischen
Attraktivität“ möchte ich die neue Internetplattform
für Werl vorstellen:
Für den Bereich „Städtische Attraktivität“
Netzwerklandkarte
Start 15. September 2008
www.netz.stadt-werl.de
Auf dieser Netzwerklandkarte können alle
Internetadressen aus den Bereichen
Wirtschaft – Kultur – Bildung
eingetragen werden.
Die Netzwerklandkarte
ist eine Internetplattform für Werl,
die das Navigieren in folgenden
Bereichen unterstützt:
Wirtschaft
Kultur
Das ist eine gute Idee, nicht nur zur Orientierung
für Neubürger oder Auswärtige, sondern auch
für die Werler im Alltag.
B ildung
43
September 2008
43
Kurz erwähnen möchte ich auch noch die Arbeit
zum Finanzthema:
Es wurde hier überlegt, in welchem Bereich die Idee
des „Public Private Partnership“ in Werl genutzt
werden könnte.
Ergebnis ist hier sicherlich, das heimische
Unternehmen künftig in die Chancenförderung
benachteiligter Kinder in Werl investieren.
Zweitens wurde geprüft, inwieweit Kommunen mit
hohen Schulden sich gegen die Übernahme weitere
Aufgaben von Bund und Land wehren können.
Die Klageprüfung hat ergeben, dass hier der Weg der
Gesetzesänderungen genommen werden muss – eine
Klage also hier keinen Sinn macht.
Der Bereich der „Finanzen“
€
In welchem Bereich kann die Idee des
„Public Privat Partnership“
in der Stadt Werl genutzt werden?
Zum Beispiel im Bildungsbereich:
Heimische Unternehmer investieren in die
Chancenförderung von benachteiligten Kinder.
è „Schulunterstützendes Netzwerk“
(Hausaufgaben-)Unterstützung für benachteiligte Kinder
Können sich finanzschwache Kommunen auf dem Rechtswege gegen
die zunehmenden Aufgabenzuweisungen „von oben“ und den hiermit
weiter anwachsenden finanziellen Belastungen wehren?
Die Klageprüfung des Fachanwalts hat ergeben
è „Nein!“
Hier sind Gesetzesänderungen notwendig, die auf anderem
Wege zu initiieren sind.
44
September 2008
44
Das Ergebnis im Überblick
Hier sind die Aktionen den Projekten mit
nachhaltigem Charakter gegenübergestellt.
Im einzelnen interessiert das heute Abend
nicht.
Nur auf einen Blick ist sofort erkennbar,
dass im Rahmen der Syntegration die
nachhaltigen Projekte überwiegen.
Und das war ja auch so von uns allen gewollt.
Aktionen
„Nachhaltige“ Projekte
o Sommerkino
o Innovationspreis der Stadt Werl
o Tag des Ehrenamtes
o Lotsenprojekt
o Familienfest
o Koordinationsstelle für das Ehrenamt
o Aktionstag „Demografischer Wandel“
o Bildungswegweiser
o Workshop für Handwerker zum DW
o Verein „Wirtschaft für Werl“ (Social Sponsoring“)
o Unternehmerbefragung
o Integrationskonzept
o Werl in Worten (Bildung ist ein hohes Gut“)
o Schulunterstützendes Netzwerk (SUN-Projekt)
o BMW.BIG.BAND.BARBECUE(Musik im Kurpark)
o Runder Tisch „Bildung“ (Bildungskommission)
o Produkt trifft Kunst
o Senioren als Gasthörer & JuleA (Jung lehrt Alt)
o Werler Produkte auf dem Frühlingsfest
o Lehrpfad im Kurpark
Perspektivisch
sind für einige Aktionen
Wiederholungen vorgesehen.
Auch hierdurch wird dann
eine Nachhaltigkeit erreicht .
o „Flächengestaltung“ im Kurpark
o netz.stadt-werl.de
o Newsletter der Wirtschaftsförderung
o Publikation über den historischen Stadtkern
o Zielgruppenorientierte Stadtführungen
o Bürgerliche IG für die Wallfahrt
o IG „Attraktiver historischer Stadtkern“
45
September 2008
45
Natürlich gibt es auch Projekte, die ins Stocken geraten
sind, die später oder auch gar nicht mehr umgesetzt
werden.
Zu einem Projekterfolg gehören immer auch
Gelingensbedingungen – und diese sind nicht immer
gegeben.
- Viele Dinge scheitern an der Zeit oder am Geld
- Manchmal fehlen aber auch die „Unterstützer“
- Oder die Zeit ist einfach noch nicht reif
(Beispiel: einheitliche Ladenöffnungszeiten)
- Es kann aber auch sein, dass ein vorausgehendes
Projekt noch nicht abgeschlossen ist oder
- Dass Dritte das Projekt schon auf der Agenda hatten
Wer viel Projektarbeit macht, weiß, das gehört dazu.
„Gelingensfaktoren“ im Umsetzungsprozess
Das fehlende Geld oder die fehlende Zeit
●
●
●
●
●
●
Begrüßungsschilder an den Ortseingängen
Wohlfühlwege in Werl
Beschilderung & Illumination markanter Gebäude in Werl
Neubürgerbegrüßung
Gemeinsame Präsentation von Werler Produkten im Netz
Bürgerbroschüre
Die fehlenden „Unterstützer“
●
Gastronomie im Kurpark und auf dem Marktplatz
Die „Zeit ist einfach noch nicht reif“
●
Einheitliche Öffnungszeiten im Handel
Das vorausgehende Projekt verzögert sich
●
●
Der Internetauftritt zur Engagementförderung in Werl
Konzept für eine Anerkennungskultur zum Bürg. Engagement
Das Thema war schon bei Anderen in Planung
●
●
Mehr Sicherheit auf Werl‘s Wegen (Streetworkerkonzept d. Stadt Werl)
Neugeborenenbegrüßung (Projekt „Willkommen“ vom Kreis)
46
September 2008
46
Insgesamt kann man aber nur zu einem Ergebnis
kommen:
Die Stadtentwicklungsinitiative hat sich gelohnt das heißt: unsere gemeinsame Arbeit hat sich gelohnt!
Die Projekte sprechen für sich.
Sie konnten nur durch viel Engagement und einen
hohen Bürgersinn realisiert werden.
Fazit und „Stimmen“
Die Stadtentwicklungsinitiative mittels der Syntegrationsmethode
war auf zwei Ebenen erfolgreich:
1 Handlungsebene
Die Mehrheit der geplanten Aktionen und Projekte wurden realisiert
- mit viel ehrenamtlichem Engagement
- mit einem hohem „Bürgersinn“
- durch bestehende und besonders dem Aufbau neuer Netzwerke.
Schon der Anfang war nicht leicht, schenkt man der
Feststellung von Gerd Beul, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU, Glauben:
„Ich habe Willi Topp noch nie so k.o. und fertig gesehen.“
„Ich habe Willi Topp noch nie so k.o. und fertig gesehen.“
„Die Projekte zeigen doch,
dass der Syntegrationsgedanke funktioniert.“
Gerd Beul nach dem Intensivworkshop zur Syntegration
Dr. Michael Schulte Strathaus
Diese Anstrengungen und Mühen haben sich fortgesetzt – für alle, die in der Verantwortung standen, eine
Aktion oder ein Projekt voran zu treiben, aber genauso
für die Mitstreiterinnen und Mitstreiter.
47
September 2008
In der Gesamtheit konnten dieses konkreten Ergebnisse
nur durch alte und neue Netzwerke erzielt werden,
welches auch der Idee der Syntegration entspricht.
Oder wie Dr. Schulte Strathaus formulierte:
„Die Projekte zeigen doch, dass der
Syntegrationsgedanke funktioniert.“
47
Aber es ist nicht nur etwas auf der Handlungsebene
passiert – Bei vielen hat sich auch etwas im Bewusstsein
verändert.
Die intensive Zusammenarbeit in den Gruppen und
die Auseinandersetzung mit Orten und Plätzen in der Stadt,
hat auch Spuren im „Denken“ und „Fühlen“ hinterlassen.
Ein schönes Beispiel hierfür ist das „Geständnis“ von
Jürgen Fischer am Jahresanfang gewesen anlässlich der
Vorstellung der Gruppenarbeit im Beirat.
„Ich habe mich in unseren Kurpark verliebt!“
Aber auch die Anmerkung von Herrn Broschk zeigt, dass
der Erfolg der Syntegration nicht nur auf der
Handlungsebene zu finden ist.
„In der Initiative sind ganz unterschiedliche Menschen ins
Gespräch gekommen, das hätte ich vorher nicht für möglich
gehalten.“
Fazit und „Stimmen“
2 Bewusstseinsebene
Die gemeinsame Arbeit im Syntegrationsprozess hat „Spuren“
im Denken und Fühlen hinterlassen
- das Erlebnis, gemeinsam ein Projekt für Werl „auf die Beine zu stellen“
-
die Stadt, ihre Plätze und Örtlichkeiten plötzlich „mit anderen Augen“ zu sehen
-
die Mitbürgerin, den Mitbürger auch einmal „anders“ wahrzunehmen.
„Ich habe mich in unseren Kurpark verliebt!“
Jürgen Fischer
„In der Initiative sind Menschen ins Gespräch
gekommen, das hätte ich vorher nicht für
möglich gehalten.“
Wolfgang Broschk
48
September 2008
Gemeint ist hier vor allem, dass sich Menschen ganz
unterschiedlicher Professionen mit ganz unterschiedlichen
Wirkungskreisen und Netzwerken inhaltlich über
Gestaltungsmöglichkeiten in unserer Stadt ausgetauscht
haben - ohne die Syntegration wären sie sich
wahrscheinlich nicht begegnet. Und das ist vielleicht sogar
der größere Erfolg der Syntegration, denn:
„In den Köpfen etwas zu bewegen, eine gemeinsame
Verantwortung für die Stadt zu entwickeln, ist viel
schwieriger als nur Erfolge auf der Präsentationsebene
vorweisen zu können!“
48
„Werl ist und bleibt in Bewegung!“
„Es hat sich gelohnt!“
49
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
6
Dateigröße
726 KB
Tags
1/--Seiten
melden