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Liebe Mitglieder des Grümel e.V., haben Sie schon mal was von

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April 2009 – Ausgabe 27
Liebe Mitglieder des Grümel e.V.,
haben Sie schon mal was von Berufseinstiegsbegleitung gehört?
Berufseinstiegsbegleitung ist der neueste Bereich, in dem Grümel tätig ist. Nachdem
Grümel schon seit vielen Jahren an Schulen
tätig ist, um dort z. B. Bewerbungstrainings
durchzuführen, eröffnet die Berufseinstiegsbegleitung die Chance, viel intensiver mit
den Jugendlichen zu arbeiten und sie schon
frühzeitig fit für den Übergang von der Schule in den Beruf zu machen. Wir bei Grümel
sind stolz, dass wir die Arbeitsagentur bei
diesem neuen Projekt mit dem Grümel
Know-How und der bewährten Grümel Infrastruktur überzeugen konnten, so dass die Berufseinstiegsbegleiter an den vier ausgewählten Schulen im Landkreis Fulda durch Grümel gestellt werden.
Dieses Beispiel zeigt uns, dass Grümel auf
dem richtigen Weg ist. Basierend auf dem
breiten Spektrum, das Grümel schon heute
anbietet, können wir uns immer wieder neue
Aufgabenfelder erschließen. So kann Grümel
sich gut auf sich ändernde Rahmenbedingungen einstellen.
Was es sonst noch Neues bei Grümel gibt,
können Sie in dieser Ausgabe des Grümails
lesen.
Grümel betreibt Kantine
im Landratsamt Fulda
astronomischer Zuwachs für Grümel: Die gemeinnützige GmbH ist
jetzt Pächter der Kantine im Landratsamt und will nach Angaben von
Geschäftsführer Matthias Kraft auch dort
„die erfolgreiche Konzeption des gut florierenden Bistro Casino umsetzen“. Man könne
von einer „Ausbildungskantine“ sprechen,
denn dort sollen immer etwa fünf Azubis aus
den Berufen Hauswirtschafter(in), Hauswirtschaftshelfer(in) und Beikoch/Beiköchin mit
tätig sein. „Es geht uns um eine Ausbildung
auf hohem Niveau, die kundennah erfolgt“,
unterstreicht Kraft. Dieser Aspekt – verbunden mit der Tatsache, dass so auch lernschwächere junge Leute eine Berufschance
bekommen, ist Landrat Bernd Woide und
dem Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Heiko
Wingenfeld sehr wichtig. Das haben sie anlässlich der Übernahme der Kantine durch
Grümel im Januar deutlich gemacht.
G
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein
frohes und gesegnetes Osterfest.
Für den Vorstand des Grümel e.V.
Ihr
1. Vorsitzender
Bitte Termin vormerken:
Die Mitgliederversammlung des Grümel e.V.
findet am Sonntag, 28. Juni 2009, um 14 Uhr
im Grümel-Casino, Flemingstraße 13, statt.
Seit 16. März wird diese gastronomische Institution im Landratsamt jetzt umgebaut. „Die
Arbeiten waren dringend erforderlich“, betont Matthias Kraft und erläutert, dass bei der
Sanierung der Küche unter anderem einige
Großgeräte erneuert und die Arbeitsabläufe
entsprechend dem Grümel-Konzept optimiert
würden. „Außerdem wird der bisher sehr
dunkle Gastraum heller, freundlicher und in
neuem Stil gestaltet. Dabei entsteht ein zusätzlicher Ausgang, so dass die Gäste künftig
auch im Innenhof essen können“, schildert
Kraft. Während der Umbauzeit, die Anfang
Mai beendet sein soll, befindet sich im Foyer
des Haupthauses eine provisorische Kantine
April 2009 – Ausgabe 27
mit kleiner Küche. Dort hält Grümel einfache
Mahlzeiten bereit, was für den Übergang sehr
gut angenommen wird.
Ab dem 4. Mai soll es dann in den renovierten Räumlichkeiten neben einem Frühstücksangebot täglich zwei Mittagsmenüs mit frischen Salaten zur Auswahl geben. Desserts,
Obst und Kuchen werden ebenfalls erhältlich
sein sowie Snacks am Nachmittag; alle Speisen kann man auch mitnehmen.
Die Öffnungszeiten der Kantine, die von Küchenchef Peter Ebert im Team mit Hauswirtschaftsmeisterin Helga Klüber geleitet wird,
orientieren sich an den Arbeitszeiten in der
Kreisverwaltung. „Grümel wird außerdem
bei Veranstaltungen dort für die Bewirtung
mit Getränken und Snacks sorgen“, berichtet
Kraft. Die Kantine steht nicht nur den Beschäftigten des Landratsamtes offen, sondern
auch allen anderen Interessierten. „Täglich
kommen beispielsweise bis zu 20 ältere Menschen aus der Wohnumgebung des Amtes,
die dort nicht nur essen, sondern gern auch
im Gespräch zusammensitzen“, so der Grümel-Geschäftsführer.
leiter in der Jugendwerkstatt Holz. Doch bald
war es soweit: In mehrstündigem Blockunterricht erarbeitete Sebastian Kunz, Lehrkraft
der Musikkulturschule, mit den Jugendlichen
einige rhythmische Stücke. Die 17- bis 22Jährigen waren engagiert dabei und genossen
die Beats. „Sie haben in der Regel bisher kein
Instrument gelernt und wissen jetzt, dass man
relativ schnell und schon mit ziemlich wenigen Mitteln zum Musikmachen kommen
kann“, so Leibold. Dazu ergänzt Annette
Deibel, Geschäftsführerin der Musikkulturschule: „Percussion ist als ,ursprünglichste’
Beschäftigung mit Musik der Zugang zu
Rhythmik und musikalischem Erleben.“ Dem
Pilotprojekt sollen weitere Workshops folgen: „Der nächsten Teilnehmergruppe in unserer Werkstatt wollen wir Ähnliches anbieten“, betont Leibold zu der Verbindung von
handwerklichen und musischen Bildungselementen. Die jungen Leute konnten ihre
selbst gebauten und eingespielten Instrumente mit nach Hause nehmen. Die beiden Jugendwerkstätten werden gefördert durch den
Europäischen Sozialfonds sowie den Fachdienst Arbeit des Landkreises Fulda.
Percussion-Workshop von
zwei Jugendwerkstätten
B
esondere Schlagfertigkeit war bei
einem Percussion-Workshop gefragt,
den die Grümel-Jugendwerkstätten
„Holz“ und „Start“ für ihre Teilnehmer anboten. Partnerin bei diesem zweiteiligen, gelungenen Pilotprojekt mit zwölf jungen Leuten
war die Musikkulturschule in Lauterbach.
Bevor dem Trommelrhythmus vor allem per
„Handschlag“ gefrönt werden konnte, war
erst eine andere Handarbeit angesagt gewesen: In einer zweiwöchigen Phase bauten die
Jugendlichen unter Anleitung eigene Instrumente, vor allem Congas und kastenförmige
Holztrommeln – so genannte Cajons. Gleichzeitig wurden Metall- und KunststoffGegenstände nach dem Vorbild der englischen Percussion-Gruppe „Stomp!“ zu
Rhythmusträgern umgestaltet. „Wir mussten
aufpassen, dass nicht schon in dieser Zeit
Trommelsessions stattfanden“, schildert
schmunzelnd Tobias Leibold, fachlicher An-
Neu: Berufseinstiegsbegleiter von
Grümel an Schulen im Einsatz
A
ls Lotsen in den Beruf setzen sie ihr
Know-How ein: Vier GrümelFachkräfte, die schon Erfahrung in
der Arbeit mit jungen Leuten haben, unterstützen Jugendliche auf dem Weg von der
Hauptschule in die Erwerbswelt. Gefördert
durch die Agentur für Arbeit setzen die Be-
April 2009 – Ausgabe 27
rufseinstiegsbegleiter Tanja Freitag, Silvia
Maas, Elisabeth Hasenauer und Uwe Sauermilch mit ihrer Tätigkeit bereits in der Schule
an, damit für die betreffenden Schüler schon
früh wichtige Weichen für den späteren Lebensweg gestellt werden können. Wie Grümel-Geschäftsführerin Jutta Diel erläutert,
kommt das Projekt je 20 Mädchen und Jungen der Fuldaer Domschule, der Von-GalenSchule Eichenzell und der Rhönschule Gersfeld sowie zehn Schülern der ChristianAndersen-Schule für Lernhilfe in Hünfeld
zugute (die geringere Zahl hängt mit der
Schulgröße zusammen). „Unsere Spezialisten
stehen den sorgfältig ausgewählten Ratsuchenden ab der 8. Klasse, in manchen Fällen
auch schon ab Klasse 7 über zweieinhalb
Jahre zur Verfügung und finden gemeinsam
mit den Betreffenden deren Stärken sowie
Schwächen heraus“, erklärt die Geschäftsführerin. Dabei sei auch die Zusammenarbeit mit
den Eltern, den Lehrern, dem Berufsberater
von der Bundesagentur für Arbeit sowie den
Schulsozialarbeitern wichtig. Die GrümelKräfte begleiten laut Diel die Hauptschüler
und Schüler für Lernhilfe in der Schule wie
in Praktika und unterstützen sie bei Bewerbungen. Leistungsschwache Jugendliche bekommen so dank der Förderung der Arbeitsagentur individuelle Hilfen – auch bei der
Vermittlung der Ausbildungsplätze. In den
ersten Monaten der Lehre stehen die Einstiegsbegleiter weiter zur Verfügung, als Ansprechpartner für den Azubi wie für den
Lehrherrn. „Wir von Grümel dachten bereits
schon länger, dass es sinnvoller wäre, Jugendliche eher auf das Berufsleben vorzubereiten. Je jünger sie sind, desto besser kann
man sie noch formen“, gibt Jutta Diel zu bedenken. Durch den Einsatz der Einstiegsbegleiter hätten die betreffenden jungen Leute
jetzt mehr Zeit, die richtige Berufswahl zu
treffen und mit entsprechender Unterstützung
den passenden Betrieb zu finden. „Es ist ein
sinnvoller Schritt, mit diesem für die Jugendlichen freiwilligen Angebot jetzt schon in
Schulen zu beginnen. Deshalb freuen wir uns
sehr, dass Grümel bei der Ausschreibung für
das Projekt den Zuschlag bekommen hat“,
hebt Diel hervor. Insgesamt sollen mehr als
2000 Jugendliche in Hessen von dem bis
2012 geplanten Programm profitieren, die
Schule erfolgreich beenden und mit einer
Lehrstelle gut in das Berufsleben starten.
Targe of Gordon spendete Geräte
für Jugendwerkstatt Aschenberg
G
roße Freude löste eine Spende bei
den Teilnehmern und Verantwortlichen der Jugendwerkstatt Aschenberg aus. Die dortige Holz-Werklaube erhielt
von der Fuldaer Drum und Pipe Band „Targe
of Gordon“ eine neue Dekupiersäge und einen Fräskopf für die Tischfräsmaschine.
Überreicht wurden die lang ersehnten Geräte
vom Ersten Vorsitzenden der Drum und Pipe
Band, Timo Heumüller, und von Pipe Major
(musikalischem Leiter) Oliver Trunk. Im
November 2007 hatte das 3. Fuldaer Military
Tatoo stattgefunden, das von Targe of Gordon veranstaltet worden war. Da es sich dabei
um eine Benefizveranstaltung handelte, wurde der Reinerlös an gemeinnützige Einrichtungen verteilt. So bedachte man auch die
Jugendwerkstatt Aschenberg, deren Trägerin
die gemeinnützige Grümel GmbH ist. In der
Werklaube am Aschenberg werden junge
Erwachsene mit Migrationshintergrund auf
das Berufsleben vorbereitet. Förderer dieses
Angebots sind neben dem Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge (BAMF) auch die
Stadt Fulda und der Fachdienst Arbeit des
Landkreises Fulda. Während des qualifizierenden Lehrgangs werden die Teilnehmer mit
dem Werkstoff Holz vertraut gemacht und
unterstützen durch unterschiedliche Projekte
das Gemeinwesen des Stadtteils sowie ge-
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meinnützige Vereine und Institutionen. Auch
die Ferien Aktiv Wochen am Aschenberg
werden durch Programmbeiträge der Holzwerkstatt bereichert. „Mit den gespendeten
Geräten können nun ergänzende Arbeiten zur
Vorbereitung auf den Beruf durchgeführt
werden“, danken Grümel-Geschäftsführerin
Jutta Diel und Projektleiterin Marion Mock
der Band Targe of Gordon.
Unsere Kooperationspartner:
Die Textilreinigung Kömpel + Tex
I
n einer Serie präsentieren wir unsere Kooperationspartner – diesmal die Textilreinigung Kömpel + Tex in Fulda, Rangstraße 22. Unser Gesprächspartner war
Inhaber Ralf Wighart, bei dem wir uns herzlich für die Informationen bedanken.
Grüm@il: Wann startete und wie wuchs Ihr
Unternehmen?
Ralf Wighart: Der Betrieb wurde um das
Jahr 1896 von meinem Urgroßvater Anton
Kömpel in Fulda gegründet. Den Anfang
prägte eine Änderungsschneiderei, dann kam
die Benzinreinigung dazu, die damals aufkam. Nachdem mein Großvater Josef Kömpel
bereits einige Jahre in der elterlichen Firma
mitgearbeitet hatte, führte er diese ab 1928
alleine und bezog neue Geschäftsräume in
der Nonnengasse 1. In der Folgezeit entwickelte sich die Färberei zum Schwerpunkt des
Betriebes, Änderungsschneiderei und Reinigung behielt mein Großvater aber bei. 1956
entstand unter seiner Regie ein neues Geschäftsgebäude in der Rangstraße 22, wo bis
heute unser Sitz ist. Auch in der Zeit des
Neubaus und Umzugs dominierte die Färberei. Zwischen 1973 und 1977 führte Josef
Kömpels Ehefrau Frieda die Firma.
Im Jahr 1977 übernahm mein Vater Adolph
Wighart, der in die Familie eingeheiratet hatte, den Betrieb. Der traditionsreiche Firmenname Kömpel ist aber erhalten geblieben.
Der geschäftliche Hauptbereich verschob sich
immer mehr hin zu einer chemischen Reinigung, der Wäscherei-Anteil war und ist eher
klein. Inzwischen befindet sich der Betrieb in
der vierten Generation im Familienbesitz, seit
ich ihn 1990 von meinem Vater übernommen
habe.
Grüm@il: Was ist heute der Arbeitsschwerpunkt der Firma Kömpel + Tex?
Ralf Wighart: Die Textilreinigung macht
derzeit 90 Prozent unseres Geschäftsvolumens aus, die Wäscherei entsprechend zehn
Prozent. Unser mittelständischer Familienbetrieb hat 14 Mitarbeiter – elf Frauen und drei
Männer. Unsere Kundschaft setzt sich aus
80 Prozent Privatkunden und aus 20 Prozent
Firmenkunden zusammen. Wir decken bei
Wäscherei und Reinigung ein sehr breites
Spektrum von Textilien ab. Beim Pflegen der
Berufskleidung reicht die Palette von Arztkitteln über Chemiespezialanzüge bis hin zu
Feuerwehrschutzanzügen.
Grüm@il: Wie gestaltet sich die Kooperation
zwischen der Textilreinigung Kömpel + Tex
und Grümel?
Ralf Wighart: Wir arbeiten gut zusammen.
Seit Grümel die dreijährige Ausbildung zur
Fachkraft für Textilreinigung anbietet, also
vom Start weg, sind wir einer der Kooperationspartner. Bei uns können die jungen Leute
lernen, mit den beruflichen Anforderungen
und Abläufen in einem Familienbetrieb möglichst gut umzugehen. Meist absolvieren die
Azubis den praktischen Teil ihrer Ausbildung
bei uns, sind also zweieinhalb Jahre lang
mehrere Tage pro Woche in unserem Betrieb
tätig. Während des restlichen halben Jahres
machen sie ein Praktikum in einer größeren
Firma, um auch die Arbeitsstrukturen dort
kennen zu lernen. Derzeit haben wir drei
Azubis von Grümel bei uns. Auch für die
Zukunft liegt uns an der Kooperation mit
Grümel, denn die jungen Menschen sollen
die Chance auf einen Einstieg ins Berufsleben bekommen. Wir wollen unseren Beitrag
zu ihrer Eingliederung in die Arbeitswelt
leisten, damit sie von der Straße wegkommen. Das ist uns ein großes Anliegen.
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