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DE GAUESTEINER
110 – Oktober 2014
Informationsbulletin für die Einwohnerschaft von Auenstein
Herausgeber
Gemeinderat Auenstein
Jürg Lanz, Gemeindeschreiber
Redaktion
Redaktionskommission
Christoph Wasser, Jürg Lanz, Ressort «Gemeinderat / Verwaltung»
Michi Müller, Ressort «Jugend»
Jürgen Dittrich, Ressort «Kirche»
Simon Wullschleger, Ressort «Schule»
Bettina Talamona, Ressort «Vereine»
Internet, E-Mail www.auenstein.ch, gemeindekanzlei@auenstein.ch
Gestaltung
Reaktor AG, Kommunikationsagentur ASW, Aarau
Druck
SuterKeller Druck AG, Oberentfelden
GEMEINDERAT
Finanzielles
Finanz- und Lastenausgleich
Gemäss Voranzeige des Departementes Volkswirtschaft und Inneres, Basisjahr
2013, hat Auenstein in den Voranschlag 2015 111’111 Franken (2014: Fr. 93’000 /
2013: Fr. 115’000 / 2012: Fr.119’000 / 2011: Fr. 90’000) für den Finanzausgleich
einzustellen. Der Berechnung liegt ein Finanzbedarf von 3’589’202 Franken
(Vorjahr: Fr. 3’500’115) und eine Steuerkraft von 4’794’076 Franken (Vorjahr:
Fr. 4’530’816) zu Grunde. Mit einer Steuerkraft (100 %) je Einwohner von 3’057
Franken liegt Auenstein über dem Kantonsmittel von 2’654 Franken.
Ausgleichsbeiträge an den Personalaufwand der Volksschule
Ab 2014 leisten die Gemeinden keine Beiträge mehr an die Finanzierung der
Spitäler. Der Ausgleich der Aufgaben- und Lastenverschiebung erfolgt mittels
Zuschlag auf den Beiträgen der Gemeinden an den Personalaufwand der Volksschule. Die Abgabepflicht ergibt sich in Auenstein aus einer Entlastung bei der
Spitalfinanzierung und einer Mehrbelastung bei der Volksschule, und beträgt
netto 115’235 Franken.
Restkosten
Die Gemeinden haben 2015 an die Restkosten für Sonderschulung, Heime und
Werkstätten voraussichtlich Fr. 239.60 / Einwohner (2014: Fr. 230.52 / E), Auenstein hat Fr. 370’884.50 (Fr. 352’231.00) zu leisten. Kanton und Gemeinde teilen
sich die Kosten im Verhältnis 60 / 40 Prozent.
Die Prognosen 2015 – 2018 sind «düster»:
2014 / 15
2015 / 16
2016 / 17
2017 / 18
2018 / 19
239.66 / E
243.55 / E
250.20 / E
257.01 / E
262.70 / E
1
Der Kostenanstieg zwischen 2014 und 2015 und in den Folgejahren steht einerseits mit dem Lohnsummenanstieg im Zusammenhang und andererseits mit
den Angebots- und Platzerweiterungen im Schul- und Wohnbereich von Kindern und Jugendlichen. Im Erwachsenenbereich steigen die Kosten zur Hauptsache aufgrund der benötigten Platzausbauten im Wohn- und Beschäftigungsbereich. Diese Platzausbauten sind jeweils mit Investitionen in die Infrastruktur
der vom Kanton anerkannten Einrichtungen verbunden und tragen der demografischen Entwicklung und dem Bevölkerungswachstum im Kanton Aargau
Rechnung.
Schulgelder
Das ab 2014 gültige Schulmodell 6 / 3 hat erwartungsgemäss massive Auswirkungen bei den Schulgeldern für die Oberstufe in Schinznach und Veltheim. Der
gleiche Schulraum wird von weniger Klassen und Schülern benutzt, mit entsprechenden Folgen bei den Anlage- und Betriebskosten.
Die Bezirksschule in Schinznach wurde von 9 auf 6 Abteilungen reduziert. Die
beiden Realschulabteilungen wurden im Sommer 2014 nach Veltheim verlegt.
In Veltheim wird netto eine Oberstufenklasse weniger geführt. Parallel zu dieser Entwicklung müssen die «Aussengemeinden» massiv höhere Schulgelder
bezahlen und neue Schulräume bauen. Mit der Reform und dem Fächerangebot
wird an den Oberstufenstandorten kein Schulraum frei. Zudem soll das Schulmodell 6 / 3 «unter einem Dach» geführt werden. Die Frage steht im Raum, ob
die Auswirkungen dieser Schulreform zu Ende gedacht worden sind – oder nur
der pädagogische Nutzen gewichtet worden ist.
Die Schulgelder je Schüler, ohne Lohnkostenanteile, betragen neu:
2
Schinznach
Einschulungsklasse
Bezirksschule
Fr. 5’656.–
Fr. 6’246.–
(bisher Fr. 5’324.–)
(bisher Fr. 4’665.–)
Veltheim
Realschule
Sekundarschule
Fr. 6’638.–
Fr. 5’844.–
(bisher Fr. 5'513.–)
(bisher Fr. 5'560.–)
Taggelder, Sitzungsgelder, Spesen, Stundenlohnansätze
Der Gemeinderat beschliesst z. Hd. des Voranschlages 2015 folgende Ansätze (in
Franken):
Entschädigungsart
Ansatz ab 2006
Ansatz ab 2015
a) Taggelder
Taggeld ganzer Tag
Taggeld halber Tag
200.00
100.00
220.00
110.00
b) Sitzungsgelder
Abendsitzung von mind. 2 Std. Dauer (ab 18 Uhr)
50.00
70.00
c) Stundenlöhne (Basis Mai 2000, Stand Nov. 2013 108.7 Punkte)
Gemeinderäte bis zu 2 Std. (nicht indexiert)
Arbeiten Gemeindewerk
Facharbeiter Gemeindewerk
Jugendliche (14 –15 jährige)
Jugendliche (16 –18 jährige)
Wahlbüro (werktags / sonntags)
Sargträger
45.00 / Std.
30.40
36.60
14.40
23.00
35.00
50.00
45.00 / Std.
30.40
36.60
14.40
23.00
45.00
50.00
d) Spesen
Auswärtige Verpflegung bei ganztägiger Abwesenheit
Kilometerentschädigung
22.50
0.70
30.00
0.70
e) Verkehrsdienst an Beerdigungen
Gültiger Soldansatz der Feuerwehr Rupperswil-Auenstein
Die Schwimmbadkommission Rupperswil-Auenstein hat das Budget 2015 unterbreitet. Dieses sieht einen Aufwand von 348’500 Franken (Rechnungsjahr 13:
Fr. 325’968.10) und einen Ertrag von 152’550 Franken (Rj. 13: Fr. 156’910.15)
vor. Dies ergibt einen Aufwandüberschuss von 195’950 Franken, welcher nach
neuem Verteiler (ab 2013 nach Einwohnerzahlen) wie folgt aufgeteilt wird:
Rupperswil 76.01 % Fr. 148’941.60
23.99 % Fr. 47’008.41
Auenstein
3
Verschiedenes
Der Turnverein Auenstein hat sich bereit erklärt, die Bundesfeier in den nächsten Jahren zu organisieren.
Nachdem die Repol Seetal interimistisch durch die Repol Lenzburg geführt
wurde, wünschen die Gemeinden der Repol Seetal den Anschluss an die Repol
Lenzburg. Dabei soll der bisherige Gemeindevertrag um die anschlusswilligen
Gemeinden erweitert werden. Der Gemeinderat hat eine positive Beurteilung
abgegeben.
Der Gemeinderat hat im Rahmen der öffentlichen Auflage der Projektänderungen an den Spannbandbrücken und die Aussichtsplattform im Auenschutzpark vorsorgliche Einwendungen erhoben. Er verlangt, dass für die Plattform
ebenfalls ein ordentliches Gesuchsverfahren mit Planunterlagen durchgeführt
wird und die Zuständigkeiten für Unterhalt, Verantwortung und Sicherheit
der Plattform endlich geregelt werden. Der Gemeinderat lehnt es ab, dass die
Gemeinde in irgendeiner Form für diese Baute zuständig ist.
Personelles
Wie bereits vermeldet, hat Vizeammann Peter Anderau aus beruflichen Gründen per 31. Dezember 2014 demissioniert. Er wurde per 1. Mai 2014 zum Rektor
der Kantonalen Schule für Berufsbildung gewählt und stellt nun leider fest, dass
der Arbeitsaufwand nicht mehr mit dem Amt als Gemeinderat zu vereinbaren
ist. Das Departement Volkswirtschaft und Inneres, Gemeindeabteilung, hat dem
Rücktrittsgesuch auf den Zeitpunkt der Ersetzung stattgegeben.
Nach dem bereits kommunizierten Rücktritt von Gemeindeammann Christoph
Wasser, ebenfalls auf Ende Jahr, entsteht nun eine Doppelvakanz. Der 1. Wahlgang für die Nachfolge von Christoph Wasser fand am 28. September 2014 (nach
Redaktionsschluss für diese Ausgabe) statt.
Die Ersatzwahl für Peter Anderau wird auf den 30. November 2014 festgesetzt.
Über den Zeitpunkt eines allfälligen zweiten Wahlganges wird später entschieden. Dementsprechend finden die notwendigen Ersatzwahlen Gemeindeammann und Vizeammann erst 2015 statt, wenn die Behörde wieder komplett ist.
Die Stellvertretungen für Ammann und Vizeammann werden temporär nach
Gemeindegesetz durch die amtsältesten Mitglieder übernommen.
Als neue Mitarbeiterin im Teilpensum Kasse und Aufsicht stand diese Bade­
saison neu im Einsatz:
Christine Schuster-Roth, Russackerweg 15, 5102 Rupperswil
4
Neu heissen wir im Schwimmbadteam auch Esther Vognstrup, Oberdorf 1,
Rupperswil willkommen. Sie hat ab April Franca Carlino als Aktuarin der
Schwimmbadkommission ersetzt.
Max Dünner, Auenstein, hat per Ende Jahr seinen Austritt aus der Schwimm­
badkommission bekanntgegeben. Er gehört dieser Kommission seit dem
1. Januar 2002 an. Der Gemeinderat dankt ihm für seinen langjährigen Einsatz
und wünscht auch an dieser Stelle alles Gute.
Bauwesen
Im Zusammenhang mit anstehenden Strassen- und Brückensanierungen (Rotholz und die beiden Aareübergänge) hat der Gemeinderat wiederholt die Situation bei den Aare- und Kanalbrücken angesprochen. Leider nimmt das Baudepartement die «bekannte» Haltung ein, dass – trotz anderslautenden Ausführungen von alt Regierungsrat Beyeler – die aktuelle Situation nicht, wie angekündigt, «voraussichtlich im Sommer 2014» verbessert werden kann. Das
heisst, bei den beiden Übergängen besteht weiterhin ein hohes Gefahrenpotenzial für den Langsamverkehr. Die beiden Brücken stehen z. Z. noch im Eigentum der Kraftwerk Rupperswil-Auenstein AG. Der Kanton hat versucht, mit
der künftigen Konzessionsnehmerin SBB bezüglich Übernahme eine Lösung zu
finden. Eine vorgezogene Behandlung des Brückendossiers scheiterte am
Widerstand der SBB. Folgedessen sind keine verlässlichen Angaben über den
weiteren Verlauf des Ausbaus für den Langsamverkehr möglich.
Der Bundesrat hat auf den 1. Mai 2014 das revidierte Raumplanungsgesetz
(RPG) und die Raumplanungsverordnung (RPV) in Kraft gesetzt. Die revidierten Erlasse enthalten unter anderem direkt anwendbare Neuerungen zur Baubewilligungspflicht von Solaranlagen. Gemäss den neuen Bestimmungen (Art.
18a PRG i. V. m. Art. 32a und 32b PRV) dürfen «auf Dächern genügend angepasste Solaranlagen» grundsätzlich ohne Baubewilligung erstellt werden. Diese
sind künftig der Baubehörde nur noch zu melden. Solaranlagen, die in Schutz-
zonen oder auf Schutzobjekten erstellt werden, bleiben hingegen baubewilligungspflichtig. Dies gilt auch für sämtliche Objekte in der Dorfzone.
Ein Solarmeldeformular steht unter www.ag.ch/energie in elektronischer Version zur Verfügung und kann online ausgefüllt werden. Dieses ist in ausgedruckter Version zusammen mit einem Ansichts- und Situationsplan bei der
Gemeindeverwaltung einzureichen. Die Bauverwaltung prüft anschliessend, ob
die geplante Anlage ohne Baubewilligung erstellt werden darf und gibt die entsprechende Rückmeldung.
Die Ortsbürgergemeindeversammlung hat am 4. August 2014 einer Schenkung
von 550’000 Franken an die Einwohnergemeinde mit 26 Ja-Stimmen zu 10 NeinStimmen zugestimmt. Diese Schenkung soll beim Projekt «Neubau Schulhaus»
5
zweckgebunden für die von der a. o. Einwohnergemeindeversammlung am
29. Januar 2014 in einer Konsultativabstimmung bevorzugte Holzschnitzel­
heizung verwendet werden. Im Gegenzug verpflichtet sich die Einwohnergemeinde, während der Laufzeit der geplanten Holzheizung die notwendigen
Holzschnitzel von der Forstverwaltung der Ortsbürgergemeinde zu beziehen.
Über den Baukredit für den geplanten «Neubau Schulhaus» entscheidet die
Einwohnergemeindeversammlung am 14. November 2014.
Am 25. August haben Rolf Spühler-Buser, Thomas Zulauf-Kläy, Hansueli
Hochstrasser-Schefer und Karl Heinz Sütterlin-Nauer auf der Gemeindekanzlei
eine Initiative «Rückzonung Parzelle südlich Friedhof» eingereicht. Von 242
Unterschriften hat die Gemeindekanzlei 239 als gültig bescheinigt. Das Begehren lautet:
Die Einwohnergemeindeversammlung wolle das gemeindeeigene Grundstück
zwischen Friedhof und Aare (Parzelle 313) wieder in die ursprüngliche Zone für
öffentliche Bauten zurückführen.
Der Gemeinderat hat
1. die Initiative für gültig erklärt;
2. und wird das Begehren auf die Traktandenliste der Einwohnergemeindeversammlung vom 14. November 2014 setzen.
6
Der Gemeinderat hat in der Berichtsperiode folgende
Baubewilligungen erteilt:
Gesuchsteller-Name
Strassen
Gegenstand
Adam Mathias
Untere Reben 4
Wärmepumpe
Bieri Roger
Hueb 32
Sichtschutzmauer
Bieri Roger
Hueb 32
Wärmepumpe
Biland Markus
Rain 6
Fassadenisolation
Bucheli Thomas
Guggebüel 14
2 Dachflächenfenster
Einwohnergemeinde Auenstein
Schulhausstrasse
Schulraumprovisorium
Einwohnergemeinde Auenstein
Hueb 474
Sanierung 50 m-Kugelfang
Frischknecht Hans
Hofacherweg 1
Fotovoltaikanlage
Gautschi Hermann
Untere Reben 6
Wärmepumpe
Graf Gerold
Leilochweg 7
Sanierung Sockelgeschoss
Hämmerli Ulrich
Grabenacherweg 5
Glasdach auf bestehende Pergola
Hasler Kurt
Schachenstrasse 14
Wärmepumpe
Hochstrasser Thomas
Panoramastrasse 2
Umbau und Sanierung EFH
Holenstein Sandro
Mühliacherweg 20
Einzäunung Parkplatz
Immoservice Partner GmbH
Untere Reben 3
Parkplatzerweiterung mit Geländeabtrag
Kägi Walter
Panoramastrasse
Stützmauer
Lisibach Alexander
Schwyzergraben
Fussweg
Müller Karl Hans-Ulrich
In der Au 9
Einbau Ölheizung
Plüss André
Guggebüel 21
Dachlukarnen
Polak Antonija
Schötz 11a, 11b
Diverse Um- und Erweiterungsbauten
Roth Max
Rainweg 11
Anbau Wintergarten
Senn Jürg
Hueb 29
Einfriedigung mit Stelen
Spühler Rolf und Angela
Au-Schachen
Holzunterstand und Nutzungserweiterung
Testini Roberto
Hausacher 4
Baumhaus
Villiger Patrick
Hausacher 16
Stützmauer aus Natursteinen
Wälti Daniel
Unterdorf 5
Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe.
Rückbau Öltank und Einbau Fenstertüre
Zbinden Beat
Neumatt 13
Wintergartenanbau und
Fassadenverkleidung / Schwimmteich
7
VERWALTUNG
Zivilstandsnachrichten
Todesfälle
15.05.2014
Menge Helene,
geb. 26.09.1942,
von Nesslau SG,
wohnhaft gewesen in
Auenstein, Hauptstrasse 2
19.07.2014
Richner-Zobrist Ruth Rosa,
geb. 14.02.1922,
von Rupperswil AG,
wohnhaft gewesen in
Rupperswil, Länzerthus
8
Feuerwehr Rupperswil / Auenstein
Kommando ab 1. Januar 2014
Bekanntlich ist das Feuerwehrkommando per 1. Januar 2014 neu zusammengestellt worden. Der ehemalige
Vize-Kommandant Dominik Kunz
ist neu Kommandant, der ehemalige
Chef Zug 3 Fabrice Gugler ist nun
Vize-Kommandant. Beide sind schon
seit über 10 Jahren in der Feuerwehr
und haben die entsprechenden Kurse
der Aargauischen Gebäudeversicherung erfolgreich besucht. Susanne
Kress bleibt ihrem Amt als Aktuarin
und aktive Feuerwehrfrau treu.
Von links nach rechts: Fabrice Gugler, Susanne Kress, Dominik Kunz
Feuerwehr-Notfalarmierung
In der heutigen vernetzten Zeit kann man sich fast nicht vorstellen, dass die
Mobil- wie auch die Festnetztelefongeräte plötzlich nicht mehr funktionieren
können. Oder, dass infolge eines grösseren Ereignisses, die Nummer 118 nicht
erreichbar ist. Für diese Fälle gibt es eine Notfallalarmierung.
Bitte beachten Sie den Informationszettel
auf den letzten beiden Seiten dieser Ausgabe!
Zudem gibt es eine vorbereitete Route, sowohl in Rupperswil als auch in Auenstein, welche mit Fahrzeugen abgefahren wird. So wird die Bevölkerung mit
Lautsprechanlagen über ein Schadenereignis informiert.
Neueingeteiltenkurs Rupperswil
Die neu eingeteilten Feuerwehrangehörigen des Bezirks Lenzburg, 102
Personen eingeteilt in 10 Klassen,
konnten am 7. und 8. März das Feuerwehrhandwerk in Rupperswil lernen.
Auch Rupperswiler und Auensteiner
Feuerwehrangehörige verbrachten die
zwei Tage draussen und konnten
unter der Leitung von Dominik Kunz
vom Heimrecht Gebrauch machen. Es
9
waren dies: Sven Frieden und Piera
Krättli aus Auenstein, Nikos Filippidis, Ronny Hediger, Tanja Hediger,
Raphael Hodel, Philipp Kämpfen,
Christian Richner, Nicolas Ryf,
Roman Syz und Christian Trachsel
aus Rupperswil. Herzlichen Dank
allen Beteiligten. Ebenfalls geht grosser Dank an die Organisatoren.
Gebäude für Übungen gesucht
Um die Lernziele, aber auch den Ausbildungsstand in der Feuerwehr zu halten,
benötigen wir Objekte, welche wir beüben können. Da sind wir auf ihre Hilfe
angewiesen! Wir suchen die Gebäude nach ihren Eigenschaften und «Brandbelastungen» aus und fragen dann, ob wir dort eine Übung durchführen könnten.
Selbstverständlich ohne diese anzuzünden oder zu verunstalten! Die Feuerwehren arbeiten mit sogenannten «Fanions» (Fähnchen), mit denen Schadenereignisse ausgeschildert werden können. Danke für ihre Unterstützung.
Klassenlehrerkurs AGV
Jedes Jahr benötigen die Feuerwehren neue Feuerwehrangehörige. Dies, weil
einige altershalber austreten oder auch aus der entsprechenden Ortschaft wegziehen. Auch in Rupperswil und Auenstein wurden neue Feuerwehrleute rekrutiert. Ihnen steht eine anspruchsvolle Ausbildung zu. Die Ausbildung erfolgt
durch Instruktoren der Gebäudeversicherung oder durch erfahrende Offiziere
aus den verschiedenen Korps.
Treffen Sie am 15. November 2014 viele verschiedene Feuerwehrleute in Rupperswil an, handelt es sich nicht um einen Ernstfall, sondern dann findet ein
sogenannter Klassenlehrerkurs in Rupperswil statt. Die Klassenlehrer stellen
das Programm für den «Neueingeteiltenkurs» im Frühjahr zusammen. Hierbei
ist die Einheitlichkeit der Ausbildung und die Anwendung des neuen gültigen
Reglements zentral. Die organisatorische Leitung dieses ganztägigen Kurses
obliegt der hiesigen Feuerwehr, sind doch immerhin 10 Klassen à rund 6 bis 8
Personen zu verpflegen. Zudem sind die Arbeitsmittel zu stellen. Der entsprechende Kadervorkurs KVK findet am 4. November 2014 statt.
Verkehrsmaterial
Gestützt auf die neue Signalisationsverordnungen müssen sämtliche Verkehrszeichen mit einem «Wabensystem» ausgerüstet sein. Zudem erfahren Warn­
kegel und Signalisationen Mindestgrössen. Diesen Anforderungen musste auch
die Feuerwehr nachkommen. So wurden sämtliche nicht mehr zugelassenen
10
Verkehrstafeln ausgewechselt und mit retroreflektierenden Schildern und Signalisationen nach gültigem Messwert ersetzt. Dazu musste auch das Verkehrsfahrzeug leicht angepasst werden.
Übrigens: Für grössere Vereins- oder Firmenanlässe kann für einen geordneten
Parkdienst unser gut geschultes Verkehrspersonal engagiert werden.
Kontaktaufnahmen sind via Gemeindepolizei oder Feuerwehrkommando zu
tätigen.
Rekrutierung
Am 10. und 11. September fanden im Aarehaus die Rekrutierungen für das Jahr
2015 statt. Dazu wurden wiederum alle eingeladen, welche im kommenden Jahr
zwanzig Jahre alt werden (Beginn Dienstpflicht). Zudem wurden auch diejenigen aufgeboten, welche dreissig Jahre alt werden. Hier erhoffen wir uns, dass die
«Lern-und Wanderjahre» abgeschlossen sind und die «Verankerung» in den
beiden Dörfern gefestigt ist. Es bleiben immerhin noch rund 14 Dienstjahre,
um Feuerwehrdienst zu leisten.
Wer kein Aufgebot erhalten hat, im dienstpflichtigen Alter ist und sich interessiert, Feuerwehrdienst zu leisten, ist herzlich eingeladen, mit dem hiesigen
Kommando Kontakt aufzunehmen.
Vermischte Meldungen
Die langjährige Verwaltungsangestellte Elisabeth Frei hat auf Ende Juni 2014
gekündigt. Sie hat die Stelle am 1. Dezember 2000 angetreten und primär auf
der Finanzverwaltung gearbeitet. Der Gemeinderat dankt ihr an dieser Stelle
für ihre seriöse und pflichtbewusste Arbeit. Er wird die Organisation beurteilen
und zu gegebener Zeit die Nachfolgeregelung treffen. Vorerst verstärkt Lehrabgänger Kevin Pereira das Team.
Kevin Pereira hat die Lehrabschlussprüfung als Kaufmann
E-Profil mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen. Der Gemeinderat gratuliert herzlich zum Prüfungserfolg. Kevin Pereira
wird das Verwaltungsteam bis Ende Jahr mit einem P
­ ensum
von 60 bis 70 % verstärken und berufsbegleitend während
zweier Jahre die Berufsmatur nachholen.
Mein Name ist Cyril Schwammberger, ich wohne in Auenstein und bin auch ein Ortsbürger. Am 4. August 2014
begann ich meine dreijährige Lehre. Es gefiel mir von der
ersten Sekunde an. Das Verwaltungsteam ist umgänglich
und alle sind sehr nett. Als Ortsbürger von Auenstein ist es
für mich etwas Schönes, meine KV-Lehre hier in meinem
11
Heimatort zu absolvieren. Ich freue mich auf die bevorstehenden Jahre auf der
Gemeindeverwaltung und erwarte eine abwechslungsreiche Zeit, gutes Einleben, neue Erfahrungen und eine gute Zusammenarbeit.
Aus gesundheitlichen Gründen kann unser langjähriger Mitarbeiter im Technischen Dienst, Hugo Ruf, nicht weiter in einem Vollpensum arbeiten. Das
Arbeitsverhältnis musste per 31. Juli 2014 aufgelöst werden. Er ist seit dem
1. Mai 1990 für die Gemeinde im Einsatz. Der Gemeinderat dankt ihm auch an
dieser Stelle öffentlich für seinen langjährigen, geschätzten Einsatz. Hugo Ruf
ist der Inbegriff eines treuen und verlässlichen Mitarbeiters. Mit ein Grund,
dass der Gemeinderat beschlossen hat, ihn im gegenseitigen Einverständnis
temporär gerne für leichtere Arbeiten einzusetzen.
Radoje Zdravkovic
Als Nachfolge hat der Gemeinderat Radoje Zdravkovic,
Hauptstrasse 1, Auenstein, gewählt. Dieser hat seinen Dienst
per 1. August 2014 angetreten. Wir wünschen ihm am neuen
Arbeitsplatz Erfolg und Zufriedenheit.
Das Team des Technischen Dienstes wird vorübergehend,
bezogen auf den Betrieb des Schulraumprovisoriums,
ergänzt. Der Gemeinderat hat Ruedi Frei, Veltheim, Bühnen­
meister-Stv., für zusätzliche Abwartsdienste eingestellt.
Auf Ende November 2014 hat Sandra Lüthi-Winkler als Schulsekretärin demissioniert. Sie war von 1991 bis 2001 auf unserer Verwaltung als Kanzleimitarbeiterin und später als Stellvertreterin des Gemeindeschreibers tätig. Per 1. März 2005
hat sie bei unserer Schule das neu geschaffene Amt als Schulsekretärin im Teilamt
angetreten. Durch ihre langjährige Tätigkeit bei unseren öffentlichen Diensten
hat Sandra Lüthi ein umfangreiches Wissen über unsere Gemeinde und die
Bevölkerung. Letztes Jahr durfte sie ihr 20-Jahr-Jubiläum feiern. Der Gemeinderat dankt ihr sehr für ihren langjährigen Einsatz in unserer Gemeinde.
Auf dem diesjährigen Personalausflug hat das Gemeindepersonal das Appenzeller Land besucht. Unsere Reiseleiterin Susanne Notter hat uns geschichtliche,
kulturelle und kulinarische Spezialitäten näher gebracht bzw. bringen lassen.
Ein erster Apéro mit Appenzeller Spezialitäten
12
SCHULE
Der neue Schulleiter stellt sich vor
Mein Name ist Grégory Sepz, ich bin Mitte dreissig und
Vater einer elfjährigen Tochter. Seit dem 18. August bin ich
neu als Schulleiter an der Primarschule Auenstein tätig.
Nach meinem Hochschulstudium an der Georg August
Universität in D-Göttingen (Germanistik und Europäische Zivilisation) absolvierte ich mein Refendariatsjahr an
den weiterführenden Schulen in FL-Triesen (Liechtenstein). Anschliessend fand ich meine, fürs Leben prägende,
Herausforderung im privaten Bildungsbereich an einer Internatsschule in der
Ostschweiz. Ich unterrichtete dort während zehn Jahren und übernahm neben
etlichen Ressorts-und Kommissionsarbeiten auch Führungsaufgaben als Abteilungsleiter der Sekundarschule. Diese praktischen Fertigkeiten konnte ich durch
das Absolvieren des Kaderseminares vertiefen und attestiert bekommen.
Ferner hatte ich die Bereitschaft in verschiedenen Schulen als Lehrperson sowie
als Experte für Aufnahmeprüfungen an Kantonsschulen zu fungieren. Dies gab
mir einen wertvollen Einblick in die verschiedene Schulsysteme und die damit
verbundenen Handhabungen im Bildungsraum verschiedener Deutschschweizer
Kantone. Meine Erfahrungen und mein Wissen möchte ich nun in Auenstein zur
Verfügung stellen und ausbauen.
Ich habe bereits die ersten intensiven Arbeitstage hinter mir, in denen ich von
den Lehrpersonen sowie von den Mitarbeitenden im Schulhaus sehr wohlwollend und unterstützend aufgenommen wurde, was mir den Einstieg erleichterte. Während bei meiner Arbeit aktuell vor allem das Organisatorische und
die schulhausspezifischen Abläufe im Vordergrund stehen, wünsche ich, dass
ich bald einmal auch die Kinder, die hier täglich in die Schule kommen, kennen
lerne und damit vielleicht auch mit Ihnen als Mutter oder Vater, als Grosseltern
oder als Person, die an der Schule interessiert ist, in Kontakt kommen werde.
Ich freue mich auf interessante Begegnungen.
Grégory Sepz,
Schulleitung Auenstein
schulleitung.auenstein@schulen-aargau.ch
13
14
15
16
Wettschwimmen Auenstein 2014
Letztes Jahr ist das Wettschwimmen
für die Schule Auenstein wieder eingeführt worden. Der Anlass wurde von
den Kindern begeistert auf­genommen.
Das ganze OK-Team beschloss, die
Tradition unbedingt beizubehalten.
Am Freitag, 22. August ist es also wieder soweit! Unter der bewährten Leitung von Christoph Zehnder und seinen Helfern hat man die Kinder wieder eingeladen. Früh am Morgen trifft
sich das Team bei noch kühlem Wetter in der Badi. Eine letzte Besprechung findet statt, bevor die Schülerschar eintrifft. Aufgeregt kommen die Hauptdarsteller an. Die 4. bis 6. Klasse mit den
Velos, die Jüngeren nach einem Marsch von der Schule her. Entsprechend sind
bereits alle warmgelaufen, es wird viel diskutiert, letzte Tipps und Ratschläge
ausgetauscht.
Endlich geht es los. Christoph Zehnder begrüsst die ganze Schar und erklärt die
Regeln und den Ablauf des Tages. Der Wettergott ist für einmal gut gesinnt, ein
spannender Wettkampftag kann beginnen! Die Sonne meldet sich zuerst zögerlich, doch schon bald können die warmen Jacken ausgezogen werden. Jede
Klasse startet für sich, aufgeteilt in die Kategorien Mädchen und Buben. Dieses
Jahr beginnen die Ältesten. Somit haben die Jüngeren Zeit, die Nervosität abzulegen und den Grossen abzuschauen, wie aufgewärmt, bereit gemacht und dann
korrekt zum Startzeichen gesprungen wird!
Die Knaben der 6. Klasse eröffnen das Wettschwimmen. Gekonnt crawlen sie
davon. Schlag auf Schlag starten die Kinder klassenweise. Motiviert, nervös,
gespannt warten die Kinder auf ihren Einsatz. Angefeuert werden sie von den
anwesenden Eltern, Grosseltern und Freunden von den Zuschauerplätzen aus.
Lautstark wird jeder unterstützt. Viele verschiedene Schwimmstile oder Startsprünge sieht man an diesem Tag!
Bald starten die Jüngeren. Ganz nach den gut beobachteten Vorbildern stellen
sie sich auf die Startblöcke. Zum Teil mit Schwimmhilfen, wird auch hier auf
der verkürzten Strecke um jede Sekunde gekämpft.
Im Nichtschwimmerbecken machen sich die Betreuer bereit für die allerjüngsten Teilnehmer. Hier starten die Kinder zu zweit mit den Schwimmbrettern auf
der Rutschbahn. Danach paddeln sie zum ersten Hindernis, werfen Tennisbälle
in einen grossen Ring. Schnell weiter zu Frau Obrist, den gefassten kleinen
Tauchring abgeben und rasch ins Ziel. Dies unter den wachsamen Augen der
Helfer. Warm verpackt warten die Kinder ab, wie es weitergeht.
Die Helfer erstellen die Ranglisten, heizen den Grill ein und machen alles bereit
für das verdiente Mittagessen. Während dieser Zeit starten die Lehrer das Spielprogramm mit den Kindern. Zuerst stärken sich alle mit einem Znüni. Danach
wird in gemischten Klassengruppen gespielt. Die älteren Schüler tummeln sich
bei Fussball, Badminton, Volleyball und Frisbee, oder erholen sich gemütlich
17
bei einem Schwatz auf den Badtüchern. Die Unterstufe und der Kindergarten
wärmen sich zuerst an der Sonne auf. Dann wird auch hier fröhlich gespielt. Ein
buntes Angebot steht bereit. Fangis und ein Parcours fordern die Kinder heraus. Konzentriert sind alle dabei.
Bald wird es Zeit für das Mittagessen. Zur Auswahl stehen eine Bratwurst oder
Cervelat mit Brot sowie ein Getränk nach Wahl. Nach dieser Stärkung sind alle
gespannt auf das Rangverlesen. Jedes Kind bekommt eine Erinnerung. Die drei
Schnellsten jeder Kategorie erhalten einen Pokal, die restlichen Kinder eine
Medaille. Danach werden alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen nach einem
gelungenen Anlass – bei schönstem Sommerwetter – verabschiedet.
1. Klasse Mädchen
1. Klasse Buben
Rang 1:Zehnder Rebecca
Rang 2:Dietiker Tess
Rang 3:Senn Kim
Rang 1:Villiger Aleksej
Rang 2:Bürgler Luca
Rang 3:Davis Ryan
2. Klasse Mädchen
2. Klasse Buben
Rang 1:Fazzi Iliana
Rang 2:Gayret Chayenne
Rang 3:Rappo Michelle
Rang 1:Senn Cyril
Rang 2:Schneider Sascha
Rang 3:Frahm Leon
3. Klasse Mädchen
3. Klasse Buben
Rang 1:Porta Leandra
Rang 2:Suhner Rebecca
Rang 3:Biland Elena
Rang 1:Husistein Luca
Rang 2:Willimann Corsin
Rang 3:Erni Joel
4. Klasse Mädchen
4. Klasse Buben
Rang 1:Brandt Mia
Rang 2:Fazzi Timea
Rang 3:Zehnder Bianca
Rang 1:Villiger Nicolaj
Rang 2:Schmed Andrin
Rang 3:Stapfer Gian
5. Klasse Mädchen
5. Klasse Buben
Rang 1:Senn Joëlle
Rang 2:Erni Hannah
Rang 3:Chun Kellyn
Rang 1:Spadot Emil
Rang 2:Barbieri Aramis
Rang 3:Husistein Nico
6. Klasse Mädchen
6. Klasse Buben
Rang 1: Weibel Anna
Rang 2: Ryser Stefanie
Rang 3: Baumgartner Tatjana
Rang 1:Leffler Simon
Rang 2:Wilhelm Mike
Rang 3:Schnider Jonas
Es war wieder ein tolles Wettschwimmen für die ganze Schule Auenstein!
Zufriedene, glänzende Kinderaugen haben das bestätigt. Ein bestens eingespieltes Team hat zusammen mit der Lehrerschaft diesen Tag organisiert. Vielen
Dank an die fleissigen Organisatoren und Helfer sowie an den Elternverein,
welcher diesen Anlass auch finanziell unterstützt. Ich bin sicher, alle freuen sich
bereits auf das nächste Jahr, mit hoffentlich noch mehr Zuschauern, die den
Weg in unsere schöne Badi finden.
Charlotte Schnider
18
KIRCHE
Kirchgemeindeversammlung vom 27. Juni 2014
Am Freitagabend, 27. Juni fand die Kirchgemeindeversammlung statt. Bei der
Sommerversammlung steht die Rechnung des vergangenen Jahres im Zentrum.
Diese konnte nach Prüfung durch die Rechnungsprüfungskommission einstimmig genehmigt werden. Die Finanzen der Kirchgemeinde sind gesund.
Im Sommer 2013 wurde die Feuerungsanlage saniert. Der vorhandene Heizkessel wurde durch einen Heizkessel mit Brennwerttechnik der neuesten Generation ersetzt. Die Kosten dieser Sanierung konnten dem entsprechenden Fonds
entnommen werden. Auch diese Rechnung wurde einhellig genehmigt.
Verzicht von Pfarrer Jürgen Dittrich auf eine Kandidatur zur Wiederwahl
für die Amtsperiode 2015 – 2018
Pfarrer Jürgen Dittrich hat sich nach sorgfältiger Abwägung entschlossen, nicht
für die neue Amtsperiode 2015 bis 2018 zur Verfügung zu stehen. Damit endet
seine Amtsperiode am 31. Dezember 2014. Aus diesem Grund entfällt die für
den 30. November 2014 vorgesehene Wahl an der Urne.
Der Kurator und Pfr. Dittrich stellen fest, dass ein Ende der Tätigkeit am Ende
dieses Jahres nicht optimal wäre. Sie sind deshalb übereingekommen, dass der
Kurator Pfarrer Dittrich vom 1. Januar bis zum 30. April 2015 als Stellvertreter
wählt. Damit kann Pfarrer Dittrich die Konfirmandinnen und Konfirmanden
bis zur Konfirmation Ende März 2015 begleiten. Im April wird Pfarrer Dittrich
seinen letzten Gottesdienst halten und im weiteren April sein restliches Ferienguthaben beziehen. Dies ermöglicht es auch, die Nachfolge gut zu planen.
Über die Zukunftsfragen hinsichtlich der Neubesetzung des Pfarramts wird an
der Kirchgemeindeversammlung vom 20. November informiert werden.
Heiner Studer,
Kurator
19
Im Frühling gab es viele Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche
In den Monaten April und Mai standen die Kinder und Jugendlichen im Zentrum des Wirkens der Kirchgemeinde Auenstein.
So fand vom 8. bis zum 11. April die Kinderwoche statt, die dieses Jahr unter
dem Motto «Meine Stärken – Deine Stärken» stand. Fünfundvierzig Kinder
nahmen daran teil – sie wurden von neun Leiterinnen und vierzehn Minileiterinnen und Minileitern betreut. Jeder der drei ersten Nachmittage begann mit
einer spannenden biblischen Geschichte, es wurde gesungen und dann anschliessend gebastelt – beispielsweise ein Balanzierbrett und ein Sorgenfresser. Unterbrochen wurden die Nachmittage durch ein feines Zvieri, das das Küchenteam
vorbereitete. Und es gab auch genügend Möglichkeiten, um sich zu bewegen.
Auf dem Sportplatz vor dem Gemeinschaftsraum wurde Ball gespielt, Seil
gehüpft und viele Balancierbretter konnten ausprobiert werden.
Abgeschlossen wurde die Kinderwoche am Freitag, den 11. April. Vormittags fand
ein Hindernisparcours statt – und nachmittags der Abschlussgottesdienst, in
dem die Kinder ihre Bastelarbeiten erhielten und den Leiterinnen und Minileiterinnen und –leitern gedankt wurde. Ohne sie alle wäre die Kinderwoche
jeweils nicht möglich – es ist dafür der Einsatz sehr vieler nötig, die ihre Freizeit
opfern, um etwas auf die Beine zu stellen, das den Kindern während der Ferien
viel Freude bereitet.
Herrscht bei der Kinderwoche jeweils viel Freude, so gab es dieses Jahr jedoch
auch eine bittere Nachricht: Für die langjährige Leiterin und Sonntagsschulmitarbeiterin Beatrice Streit war es vorerst die letzte Kinderwoche, sie zieht sich
Vorsicht: Es kann farbig werden!
Alle Teilnehmenden der Kinderwoche 2014 auf einen Blick
20
Das Küchenteam bei der Arbeit
aus zeitlichen Gründen zurück und wurde im Abschlussgottesdienst sehr herzlich verabschiedet. Alle Anwesenden
dankten ihr für ihren jahrelangen Einsatz mit einem grossen Applaus. Als Sonntagsschulmitarbeiterin bleibt sie
den Kindern und der Kirchgemeinde jedoch erhalten.
Der Rückzug von Beatrice Streit aus der Kinderwoche hat
Folgen: Deren Durchführung ist in der bisherigen Form im
nächsten Jahr nicht mehr gewährleistet!
Beim Basteln wurde kräftig Hand angelegt
Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler im Gottesdienst
Zweimal im Jahr wirken die Schülerinnen und Schüler in den Gottesdiensten mit – nämlich in je einem
zum Thema «Abendmahl und Taufe».
Katechetin Rita Amrein hatte mit den
Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse bei der Probe ihres Stückes
Schülern der 5. Klasse für den Gottesfür den Gottesdienst
dienst vom 27. April ein szenisches
Spiel vorbereitet zum Gleichnis von
den zwei Männern, die jeweils ein Haus bauen – der eine auf festem Grund, der
andere auf Sand. Mit Utensilien vom Bau ausgestattet, führten die Schülerinnen und Schüler dieses Stück auf, und es kam auch das in der Bibel erwähnte
Wasser zum Einsatz, das dann eines der Häuser wegspülte. Im Gottesdienst
feierten die Schüler gemeinsam mit Pfarrer Jürgen Dittrich und Katechetin Rita
Amrein im Schülerkreis das Abendmahl – bevor dieses dann anschliessend
auch an die Gemeinde verteilt wurde.
Der Regionaltag der Jugendlichen der 7. Klasse
Am 7. Mai trafen sich dann die Jugendlichen der 7. Klasse
aus den Kirchgemeinden Auenstein, Oberflachs, Thalheim
und Veltheim zu ihrem gemeinsamen Regionaltag in der
Kirche Veltheim. Auf dem Programm stand das Thema
«Flucht und Asyl», ein Thema, über das oft in den Medien
berichtet wird, das aber zugleich auch in der Bibel fest verwurzelt ist – so war beispielsweise nach biblischer Überlieferung Jesus selbst kurz nach der Geburt mit seinen Eltern
auf der Flucht.
Am Nachmittag in Veltheim wirkte die Schweizerische
Flüchtlingshilfe mit und simulierte mit den Schülerinnen
und Schülern die Stationen einer Flucht. Dies war eindrücklich für die Jugendlichen, wurde das Thema auf diese
Weise doch plötzlich lebendig. Im Laufe des Nachmittags
erzählten dann auch Flüchtlinge von den Lebensumständen in ihren Herkunftsländern und davon, wie ihre Flucht
Eine Flucht wird simuliert
Flucht heisst immer wieder auch warten
21
Am Abschluss des Regionaltages stand das gemeinsame Grillieren
ablief. So wurden aus vorher anonymen Medienberichten plötzlich Begegnungen mit Menschen, die sich auf ein
völlig neues Leben einlassen und ihre
Heimatländer verlassen mussten.
Dieser spannende Nachmittag wurde
mit einer Andacht und gemeinsamem
Bräteln abgeschlossen.
Weitere Programmpunkte für Kinder sowie Schülerinnen und Schüler
und Jugendliche
Neben diesen oben aufgeführten Veranstaltungen gibt es in der Kirchgemeinde
ein vielfältiges Programm für Kinder, Schülerinnen und Schüler und Jugendliche. Das beginnt mit «Fiire mit de Chliine» – den besonderen Kleinkindgottesdiensten, in denen biblische Geschichten gehört werden und gesungen, gebetet
und gebastelt wird. Diese Gottesdienste machen allen viel Freude. Vorbereitet
werden sie durch die Katechetin Rita Amrein, ein Vorbereitungsteam sowie
Pfarrer Jürgen Dittrich. Sie finden acht Mal pro Jahr statt.
Dann gibt es noch den Religionsunterricht für die 4. und 5. Klasse, der von
Katechetin Rita Amrein erteilt wird. Den Unterricht für die 6. bis 9. Klasse gibt
Pfarrer Jürgen Dittrich. In den Klassen 8 und 9 finden gemeinsame Projekttage
der Kirchgemeinden Auenstein, Oberflachs, Thalheim und Veltheim statt: Die
Jugendlichen der 8. Klassen wanderten im September auf die Gisliflue und die
der 9. Klassen fuhren nach Zürich, um dort nach den Spuren der Reformation
zu suchen.
Die Auensteiner Seniorinnen und Senioren begeben sich im Juni traditionellerweise auf Einladung von Kirchgemeinde und politischer Gemeinde auf die
Seniorenreise. Dieses Jahr führte diese in den Südschwarzwald. Den Bericht
darüber lesen Sie bitte an anderer Stelle dieses Gauesteiners.
Der letzte Einsatz von Organist Edwin Fehr – und eine Konfirmation
Edwin Fehr bei seinem letzten Orgelspiel
während eines Sonntagsgottesdienstes
22
Am Sonntag, den 29. Juni musste die Kirchgemeinde dann
von Organist Edwin Fehr Abschied nehmen. Er war für
die Kirchgemeinde 35 Jahre lang kirchenmusikalisch tätig,
hatte an diesem Sonntag seinen letzten Einsatz an der
Orgel und wurde von Pfarrer Jürgen Dittrich verabschiedet. Pfarrer Dittrich dankte Edwin Fehr mit einem Rosenstock und einem Buch über den Dirigenten Alfred Brendel
mit dem vielsagenden Titel «Nach dem Schlussakkord» –
und die Gemeinde dankte mit einem sehr langen Applaus!
Edwin Fehr hat sich mit grossem Engagement für die Kirchenmusik in Auenstein eingesetzt und verdient gemacht
– und dies nicht nur durch das Orgelspiel während den
Gottesdiensten und Beisetzungen, sondern auch in der Zusammenarbeit mit
anderen Musikern und bei der Organisation von kirchenmusikalischen Einsätzen. Die Kirchgemeinde Auenstein war und ist ihm zu grossem Dank verpflichtet und dankt ihm an dieser Stelle von ganzem Herzen für seinen aussergewöhnlichen Einsatz! Edwin, wir werden Dich vermissen! Schön war auch, festzustellen, dass anschliessend in einer Zeitung über Edwin Fehrs letzten Einsatz
berichtet wurde.
In diesem Gottesdienst wurde zugleich der Jugendliche Pascal Bruder konfirmiert. Er hatte sich zusammen mit Pfarrer Jürgen Dittrich auf die Konfirmation
vorbereitet und übernahm im Gottesdienst verschiedene Teile – darunter die
Lesung von Psalm 23, den er zuvor auswendig gelernt hatte, und er sprach auch
mit Pfarrer Dittrich am Ende des Gottesdienstes den Segen.
Abgeschlossen wurde dieser besondere Gottesdienst mit einem Kirchenkaffee,
bei dem sich die Gelegenheit zu Gesprächen mit Organist Edwin Fehr, aber
auch mit dem frisch konfirmierten Pascal Bruder ergab.
Pfarrer Dittrich dankt dem Organisten
Edwin Fehr für seine jahrzehntelange
­Mitarbeit in der Kirchgemeinde Auenstein
Der Jugendliche Pascal Bruder während
seiner Konfirmation
Eine neue Gottesdienstform entsteht, und der Waldgottesdienst findet
wieder statt
Im Juli und August wurde in drei Gottesdiensten eine neue Gottesdienstform
ausprobiert: Unter dem Motto «Der andere Gottesdienst» stand im vorderen
Bereich der Kirche – vor dem Chor – ein Stuhlkreis. Die Gottesdienstbesucher
sassen also nicht wie sonst weit auseinander, sondern bildeten vorne eine
Gemeinschaft. Eine weitere Neuerung bestand auch darin, dass die Teilnehmer
im Gottesdienst mitsprechen konnten – indem sie Gedanken äusserten oder
auch Fragen stellten. Ursprünglich war diese Gottesdienstform aus der Not heraus geboren, da naturgemäss in den Sommermonaten die Zahl der Gottesdienstbesucher abnimmt – und so sollte auf diese Weise eine gute Gemeinschaft
der Wenigen erreicht werden. Kamen zum ersten Stuhlkreisgottesdienst auch
teilweise skeptische Besucher, so wurden es dann lebhafte und intensive Gottesdienste, bei denen die Anzahl der Teilnehmenden für Ferienverhältnisse sehr
hoch war. Abgeschlossen wurden diese drei Feiern dann am 10. August mit
einem spontanen gemeinsamen Kaffeetrinken, bei dem noch einmal das Thema
des Gottesdienstes vertieft wurde, es aber auch zu Gesprächen über andere Themen kam.
23
Die Pfarrer Christian Vogt (l.) und Jürgen Dittrich leiteten den Gottesdienst
Diese Gottesdienstform entspricht einem Bedürfnis, wurde
deshalb in den Monaten September und Oktober wiederholt und soll auch zukünftig regelmässig stattfinden.
Am 17. August fand erstmals seit Jahren wieder ein Waldgottesdienst statt, der zusammen mit der Kirchgemeinde
Veltheim durchgeführt wurde. Da die Wettervorhersagen
Der kleine Elias Aurel Wipf wurde im
für diesen Tag kühlere Temperaturen und auch nicht
Gottesdienst getauft
unbeträchtlichen Wind ankündigten, musste der Gottesdienst bereits im Vorfeld in die Kirche Veltheim verlegt
werden, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Die
Pfarrer Jürgen Dittrich und Christian Vogt leiteten den
Gottesdienst zusammen – für die Musik war die Musikgesellschaft Auenstein zuständig, die einerseits moderne
Musik spielte, andererseits auch den Gesang begleitete.
Besonders ihr Schlussspiel des Gospels «I will follow him»
Zur Freude aller gab die Musikgesellschaft
(«Ich werde ihm folgen») liess in der Kirche Ähnlichkeiten
Auenstein nach dem Gottesdienst noch ein
an amerikanische Gospelgottesdienste aufkommen. Im
Platzkonzert
Gottesdienst wurde auch getauft. Dem kleinen Auensteiner
Elias Aurel Wipf – acht Monate alt – konnte so der Segen Gottes zugesprochen
werden und er wurde andererseits offiziell in die Kirchgemeinde Auenstein aufgenommen.
Nach dem Gottesdienst gab die Musikgesellschaft noch ein Platzkonzert und es
war Gemütlichkeit angesagt. Die Kirchgemeinden Auenstein und Veltheim
hatten zu Wurst, vegetarischem Grilliergut und Getränken eingeladen – und so
blieben denn auch viele Gottesdienstbesucher da. Künftig sollen die Waldgottesdienste jedes Jahr abwechslungsweise in Auenstein und Veltheim stattfinden.
Dieses Jahr wurde aufgrund des 750-Jahr-Jubiläums Veltheim als Ort gewählt.
Text: Jürgen Dittrich
Bilder: Walter Baumann, Jürgen Dittrich, Hansres Frei, Beatrice Streit
Seniorenreise am 12. Juni in den Südschwarzwald
Das Wetter war herrlich, als sich 92 Auensteiner Seniorinnen und Senioren
samt (Ehe-)Partnern am 12. Juni um 10 Uhr an der Kirche trafen, um zu ihrer
jährlichen Seniorenreise aufzubrechen. Unwillkürlich kam einem das Sprichwort in den Sinn: «Wenn Engel reisen …» Am Treffpunkt herrschte ein grosses
24
«Hallo», alle begrüssten Bekannte und Freunde und bestiegen dann zwei komfortable Reisebusse – und los ging die Fahrt in den Südschwarzwald mit den
Zielen Sauschwänzlebahn und Rosendorf Nöggenschwiel.
In einer ersten Etappe arbeiteten sich die Busse nach der Grenzüberquerung bei
Koblenz auf engen Strassen die Hügel des Südschwarzwaldes hoch mit dem Ziel
Blumberg, dem Startpunkt der Sauschwänzlebahn.
In Blumberg wurde dann die erste Rast eingelegt – das Mittagessen im Restaurant «Hirschen» wartete. Anschliessend ging es zum alten Bahnhof in Blumberg-Zollhaus, wo die originale – mit Kohle betriebene –
Dampflok bereits wartete und auch Pfeifsignale gab. Da bis
zur fahrplanmässigen Abfahrt jedoch noch eine halbe
Stunde Zeit war, konnte das nostalgische Eisenbahnmuseum Blumberg-Zollhaus besichtigt werden. Vielen Besuchern fiel dabei auf, wie sehr sich das Bahnreisen in den
vergangenen einhundert Jahren verändert hat.
Gut, hatte Organisatorin Cordelia Ehrhardt in der Sau­
schwänzlebahn – die bis 1976 fahrplanmässig fuhr und ab
1977 wieder als Museumsbahn öffnete – Plätze für unsere
Ein Teil unserer Reisegesellschaft:
grosse Gruppe reserviert: denn die Bahn war bis fast auf
Eng war’s! In früheren Zeiten reiste
den letzten Platz besetzt, was auch mit der Ferienzeit in
man nicht unbedingt bequemer!
Deutschland zusammenhing. Und wer vorher als Nostalgiker von den guten alten Zeiten schwärmte, merkte plötzlich, welchen Komfort heutiges Bahnfahren bietet. Denn
Bahnreisen früher hiess auch: keine Klimaanlagen, stickige Wärme und oftmals auch Sitze, die nicht voneinander abgegrenzt waren (so wie das heute der Fall ist), sodass
man eng sass.
Und dann ging es auch schon los: Auf einer Streckenlänge
von 25 Kilometern führte die Fahrt durch die Täler und
Tunnel des Südschwarzwalds. Immer wieder ertönte dabei
Das Eisenbahnmuseum bot Hintergrund­
das Pfeifen der Lokomotive, und die Bahn hielt an idylliinformationen zum Reisen in vergangenen
schen Bahnstationen. Neben der Bahn fuhren Kinder und
Zeiten
Jugendliche auf ihren Velos und machten Kunststücke zur
Unterhaltung der Reisenden. Am Zielbahnhof in Weizen
Die Dampflokomotive zog viele magisch an und war ein beliebtes Fotosujet
25
Die Rosengärten in Nöggenschwiel luden zum Verweilen und zur Besichtigung ein
angekommen, erwartete die Teilnehmenden ein feines Zvieri mit Torten und Kaffee – mitten auf dem Bahnhofsareal.
Hand auf’s Herz: Wo hätte man ein Stück original Schwarz­
wälder-Torte an einem ursprünglicheren Ort essen können,
als hier mitten im Schwarzwald und dazu noch mit Blick
auf eine nostalgische Dampflok? Diese Rast tat richtig gut!
Bald darauf wurden die Busse wieder bestiegen zum zweiten Ziel des Tages: das Rosendorf Nöggenschwiel, in dem
sich die Dorfbevölkerung gemeinsam um etwa 20’000
Rosen in zwei Rosengärten kümmert. Gleich nach der
Ankunft wurden wir hier mit einem Rosenschnaps bewirtet. Ein Scherzbold entwendete dabei in einem unbeaufsichtigten Moment die Schnapsflasche, sodass es nicht nur
bei einen Glas blieb – was sehr zur Erheiterung aller beitrug.
Manch eine nahm einen tiefen Atemzug
Anschliessend wurden dann die beiden Rosengärten
vom betörenden Duft
besichtigt und vor allem konnte der betörende Duft genossen werden. Da ging oft die Nase zur Rose und nahm einen
tiefen Zug. Und manch eine und einer wunderte sich, wieviele hundert Rosenarten es auf dieser Welt gibt. Es war ein
viele Sinne ansprechender Nachmittag – denn neben dem
Duft wurde auch die Schönheit der Rosen bestaunt –, was
immer wieder Anlass zur Fachsimpelei unter Garten- und
Rosenfreunden gab. Von vielen Eindrücken erfüllt, machte
Hier wird genau hingesehen und begutachtet
sich die Reisegesellschaft gegen 18 Uhr auf den Rückweg
nach Auenstein. Dort angekommen waren sich die Allermeisten einig: Es war ein schöner Tag mit vielen guten Erlebnissen!
Begleitet wurde die Fahrt auf Seiten der Kirchgemeinde von Frau Cordelia Ehrhardt, die sie organisiert hatte, sowie von Pfarrer Jürgen Dittrich, und auf Seiten
der ebenfalls einladenden politischen Gemeinde, von Gemeinderätin Frau Edith
Lisibach. Besonders gedankt sei an dieser Stelle Cordelia Ehrhardt für ihre grosse Vorarbeit und Planung! Ohne sie wäre diese Reise nicht möglich gewesen!
Und ebenfalls geht ein herzlicher Dank an Gemeinderätin Edith Lisibach, die
mit viel Charme während der Reise unterhielt!
Auch für die leiblichen Bedürfnisse blieb
genügend Zeit
Bericht & Bilder: Jürgen Dittrich
26
VEREINE
Turnverein Auenstein
Gaueschteiner Fahnenweihe
Nach über zwei Jahren der Planung
und Gestaltung durfte endlich die neue
Vereinsfahne des Turnvereins Auenstein eingeweiht werden. Um die alte
Fahne gebührend zu verabschieden
und die neue willkommen zu heissen,
luden die turnenden Vereine Auenstein
im Rahmen des traditionellen Hübelfestes die Dorfbevölkerung, ­
Vereine
des Kreisturnverbandes sowie befreundete und umliegende Vereine ein, um
dieses Ereignis zu feiern.
Am meisten fieberte dem Anlass wohl
das für die Fahnengestaltung zuständige Fahnenkomitee entgegen. Kim Weiss,
Sabrina Känzig, Monika Hochstrasser und Robin Joho hatten in diesen zwei
Jahren unzählige Stunden damit verbracht, eine würdige Nachfolgerin für die
Fahne aus dem Jahre 1954 zu gestalten und sie gebührend einzuweihen.
Den Festauftakt machte ein Apéro, zu welchem der Turnverein alle Ehrenmitglieder sowie die Behörden eingeladen hatte, welche den Verein seit Jahren
immer wieder unterstützen. Für diese Unterstützung möchte sich die gesamte
Turnerfamilie von Auenstein bedanken.
Um 20.15 Uhr marschierten die Turnerinnen des Turnvereins, angeführt durch
die alte Fahne, Blumenhörner und Tambouren, unter Applaus ins Festzelt ein
und reihten sich zur Präsentation auf der Bühne auf.
Nach der Begrüssung durch den Präsidenten, Roman Kirchhofer, führte Robin
Joho vom Fahnenkomitee durch das Programm. Mit den beiden ehemaligen
Aktivturnern Urs Schwammberger und Ernst Hochstrasser reiste man zuerst
in die Vergangenheit und liess besondere Ereignisse und Erfolge der zu diesem
Zeitpunkt noch aktuellen Fahne neu aufleben. Rasch fand man aber zurück in
die Gegenwart und zum Höhepunkt des Abends. Der Fahnengötti, die Feld27
schützengesellschaft Auenstein (vertreten durch den Präsidenten Ruedi Frei),
übergab die neue Fahne, eingewickelt in rote Seide, an den aktuellen Fähnrich
Sven Frieden. Gemeinsam entrollten sie die neue Vereinsfahne des Turnvereins
zu den Klängen von Top Gun unter spontanem Applaus der Festbesucher und
des Turnvereines. Trotz des niedrigen Festzeltes liess es sich Sven Frieden nicht
nehmen, die Fahne ein erstes Mal zu schwingen. Nach einer kurzen aber intensiven Ansprache befahl der Fahnengötti der anwesenden Musikgesellschaft den
Start zum Fahnenmarsch. Per Fahnengruss wurde die neue Fahne offiziell in
den Dienst aufgenommen. Die alte Fahne, getragen vom langjährigen Fahnenträger Kari Hochstrasser (22 Jahre Fahnenträger STV Auenstein), wurde somit
in den wohlverdienten Ruhestand entlassen.
Gedanken zum Fahnen machte sich auch der Dorfpfarrer Jürgen Dittrich. Mit
einer emotionalen Rede mit Gedanken zu Turnvater Jahn’s Leitspruch «Frisch
– fromm – fröhlich – frei», gab er der neuen Vereinsfahne die besten Wünsche
mit auf den Weg: Dass die Fahne immer ein Symbol vom Zusammenhalt der
Gemeinschaft des Turnvereins sei. Das als Geschenk mitgebrachte Pflegeset mit
Staubwedel und Reinigungsspray gab er dem Fahnenkomitee symbolisch mit
auf den Weg, um die Fahne zu pflegen.
Als Vertreter der Ehrenmitglieder richtete Hans Joho dem Turnverein und der
neuen Fahne die besten Grüsse aus. Aus Eigeninitiative haben die Ehrenmitglieder Geld gesammelt, um es dem Turnverein als Zustupf an die Fahne zu
übergeben. Auf diese Weise kam ein beachtlicher Betrag zusammen. Für diese
Sammlung möchte sich der Turnverein nochmals herzlich bedanken.
Als Abschluss zeigte sich nochmals der Gesamtturnverein auf der Bühne, diesmal begleitet von Mitgliedern der Frauen- und Männerriege. Nach den Schlussund Dankesworten des Präsidenten stimmte Marcel Joho, Ehrenmitglied und
langjähriger Präsident des Turnvereins, das Turnerlied an, in welches sogleich
die restlichen Turner und Turnerinnen sowie das Festpublikum einstimmen.
Mit dem gemeinsamen Singen des traditionellen Liedes setzte der Turnverein
einen Schlusspunkt zu einer gelungenen Feier für die neue Vereinsfahne.
Nach dem offiziellen Festakt luden die eröffnete Bar mit diversen Drinks sowie
die Festwirtschaft mit Fackelspiess, Würsten und feinen Kuchen zum Sitzenbleiben und Verweilen ein. Noch lange nach dem Abklingen des letzten Tones
des Turnerliedes pflegte die fröhliche Turnerschar den eben noch vom Dorfpfarrer und von den Ehrenmitglieder beschworenen Zusammenhalt und liess
den Abend bei geselligem Beisammensein ausklingen.
Robin Joho
28
Vereinsreise der Frauenriege
Am Wochenende vom 9. / 10. August war es wieder soweit und die Frauenriege
ging auf die jährliche Vereinsreise. Mit dem Zug fuhren die 22 Turnerinnen
voller Vorfreude nach Luzern. Dort trennte sich der Verein in zwei Gruppen.
Die eine Gruppe fuhr nach Engelberg und von dort hinauf an den Trübsee.
Danach wanderte sie über den Jochpass an den Engstlensee und via Engstlenalp
auf die Tannalp.
Die andere Gruppe reiste weiter bis zur Stöckalp und von dort auf die MelchseeFrutt. Nach einem kurzen Stopp im Übernachtungshotel Glogghuis und Gepäckerleichterung wanderte die Gruppe dem Melchsee und dem Tannensee entlang auf die Tannalp.
Dort trafen sich alle am späten Nachmittag zum Apéro, welcher von Doris
anlässlich ihres Geburtstages offeriert wurde. Nach dem feinen Apéro fuhren
alle mit dem Fruttli-Zug auf die Melchsee-Frutt zum Hotel. Hier liessen wir den
Abend bei einem feinen Nachtessen gemütlich ausklingen.
Am Sonntag wanderten die einen zu Fuss auf den Bonistock und wieder hinunter, während die anderen die Seilbahn bevorzugten. Am Schluss trafen sich
dann alle wieder vor der Gondelbahn auf der Melchsee-Frutt. 8 Turnerinnen
nahmen den Abstieg mit dem Trottinett unter die Räder, die restlichen 14 fuhren mit der Gondel talwärts.
Danach ging es heimwärts. Trotz etwas eiligem Umstieg in Luzern erwischten
wir alle Anschlüsse und kamen pünktlich kurz vor 19 Uhr wieder in Wildegg an.
Alle haben die Reise sehr genossen, war uns doch auch das Wetter wohlgesinnt.
Nachdem es am Samstagmorgen beim Treffpunkt noch stark geregnet hatte,
blieben wir nachher davon verschont und konnten die Wanderungen bei teils
sonnigem, teils auch etwas bewölktem Wetter geniessen.
Ein herzliches Dankeschön an unsere beiden Reiseleiterinnen Barbara und
Susanne, die es wiederum verstanden haben, eine Reise zu organisieren, bei der
sich alle wohl fühlten und jede Turnerin selber entscheiden konnte, wie viel sie
wandern wollte. Es hatte für alle etwas dabei.
Brigitte Schwammberger
29
Die Frauenriege am Bergturnfest
Das diesjährige Turnfest der Kreisturnverbände Brugg und Fricktal
fand im Mettauertal statt. Oberhalb
von Wil – im Weiler Bossenhaus –
hatten die Organisatoren ein wunderschönes Turnfestgelände hergerichtet.
Die Frauenriege nahm am Samstag,
21. Juni, mit 10 Turnerinnen teil. Die
drei Fit-und-Fun-Elemente gelangen
leider nicht immer so ganz nach
Wunsch. Bei einigen Wettkampfteilen
wurden so die Trainingsresultate nicht
erreicht, was doch eine leise Enttäuschung hervorrief. Da einige Turner­
innen aus Verletzungsgründen nicht
mitturnen konnten, unterstützten uns
zwei Turner des Turnvereins tatkräftig bei der Disziplin Schleuderball. Dies hat
sich ausbezahlt, erreichten doch die zwei Turnerinnen und zwei Turner die sehr
gute Teilnote von 9.46. Insgesamt erreichten wir eine Gesamtpunktzahl von
23.61, was uns auf den 16. Schlussrang brachte.
Gefreut haben uns die zahlreichen Supporter des Turnvereins, der Männerriege
und natürlich auch der Frauenriege, die uns tatkräftig unterstützt und angefeuert haben.
Nach dem Turnen genossen wir dann auch noch das Fest auf dem schönen
Gelände, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.
Brigitte Schwammberger
Bundesfeier
Die Turnenden Vereine von Auenstein freuten sich, die 1. August-Feier nach einer
mehrjährigen Pause wieder durchführen zu können. Bereits über eine Woche vor
Festbeginn errichtete die Männerriege unter Mithilfe der Turner des STV das
Höhenfeuer für die kommende Bundesfeier in Auenstein. Die imposante Grösse
des Feuers fiel beim Betreten des Festgeländes so manchem Besucher auf.
Wie jedes Jahr war die gesamte Dorfbevölkerung eingeladen, den Geburtstag
der Schweiz gemeinsam zu feiern. Die Gemeinde Auenstein offerierte jedem
Festbesucher eine Bratwurst oder einen Cervelat mit Büürli.
Zu den patriotischen Alphornklängen des Trio Gislifluh wurde bei schönstem
Wetter unter sich oder gemeinsam auf die Schweiz angestossen, gelacht und
geplaudert.
Dank dem reichhaltigen Kuchenbuffet der Frauenriege war auch für ein feines
Dessert gesorgt. Der Festansprache des ehemaligen Gemeindeammans Heinz
Alber wurde interessiert zugehört und viel Applaus gespendet.
Auch an die kleinen Festbesucher wurde gedacht. Durch Miriam Joho wurde
30
der traditionelle Lampionumzug organisiert. Mit bunten Lampions zogen die
Kleinsten durch das Dorf und dann wieder zurück zum Festplatz, wobei bei
ihrem Eintreffen das Höhenfeuer entzündet wurde. Beim Spielen des Schweizer
Psalms durch die Musikgesellschaft Auenstein liessen die Kinder an HeliumBallons befestigte Wunderkerzen in den Himmel steigen. Zusammen mit den
hohen Flammen des 1. August-Feuers ergab dies eine ganz spezielle Stimmung.
Nach der letzten Strophe der Schweizer Hymne blieben viele Festbesucher noch
lange sitzen und genossen das Fest unterhalb des Egghübels.
Die Turnenden Vereine bedanken sich bei allen Festbesuchern sowie der Gemeinde
Auenstein für die Unterstützung.
Robin Joho
Bergturnfest Mettauertal / Gansingen vom 20. bis 22. Juni 2014
Der Turnverein Auenstein startete dieses Jahr am Bergturnfest in Wil / Gansingen.
Einige reisten bereits am Freitag an, um sich im Einzelturnen oder Faustball
mit anderen zu messen.
Sieben Turner und drei Turnerinnen des STV Auenstein starteten im Einzelwettkampf. Vier dieser Einzelturner/innen durften stolz eine Auszeichnung
entgegennehmen. Angemeldet waren 101 Startende und unsere Turner/innen
erreichten folgende Plätze:
10. Sabrina Heimgartner (Auszeichnung), 13. Marco Frei (Auszeichnung), 18.
Roman Kirchhofer (Auszeichnung), 28. Reto Brugger (Auszeichnung), 36. Kim
Weiss, 49. Robin Joho, 53. Stefan Kirchhofer, 56. Alex Frieden, 72. Monika
Hochstrasser, 79. Thomas Frei.
Im Faustball erreichte unsere Mannschaft den 15. Platz von 32 Mannschaften.
Am Samstag reiste der Rest des STV Auenstein an, um sich dem Vereinswettkampf zu stellen. Im ersten Teil starteten wir mit Kugelstossen, Barren und
Schulstufenbarren, wobei uns der Schulstufenbarren am meisten Freude bereitete.
Die Note von 9.15 machte unseren Mädels riesige Freude. Am Barren erreichten
die Turner eine Note von 7.93 und im Kugelstossen 8.05.
Wir durften herrliches Wetter geniessen
31
Der Zweite Wettkampfteil war für die
folgenden Disziplinen reserviert: Pendelstafette und Steinstossen. Auch hier
waren die Noten gut. In der Pendelstafette erreichten wir die Note 8.65, im
Steinstossen 8.61.
Im dritten Wettkampfteil waren dann
noch Fachtest, Weitsprung und Steinheben an der Reihe.
Im Weitsprung und Steinheben lief
der Wettkampf gut und wir durften
die Noten 8.95 und 9.0 verzeichnen.
Leider konnte man dies vom Fachtest
nicht behaupten. Hier wollte es nicht
klappen, in allen Gruppen waren wir
deutlich unter den Trainingsresultaten und auch deutlich unter unseren
Robin Joho beim Steinstossen
Zielen. Wir erreichten leider nur die
Note 7.23.
Schliesslich landeten wir mit der Endnote 25.02 auf dem 21. Rang im dreiteiligen Vereinswettkampf der 1. Stärkeklasse. Wir durften uns doch über einige
sehr gute Resultate freuen.
Natürlich kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. So liessen wir die Abende in
der Bar oder dem Festzelt ausklingen.
Am Sonntag genossen wir dann noch die Schlussfeier, bevor wir uns auf die
abenteuerliche Heimreise machten. Der Transport vom Berg ins Tal oder nach
Brugg wurde mit einem Shuttlebus durchgeführt. Die meisten anderen Vereine
aber hatten vorgängig einen Bus reserviert.
Also warteten wir lange Zeit auf dem Berg, bis dann endlich ein nicht reservierter
Bus kam und uns mitnehmen konnte. Da wir wussten, dass wir den Anschluss
in Brugg mit diesem Bus verpassen würden, versuchten wir, den Chauffeur zu
überzeugen, uns doch bitte nach Wildegg zu fahren. Nach gutem Zureden und
etwas Trinkgeld brachte uns der Chauffeur direkt ins Restaurant Burehus. Dort
konnten sich alle kurz mit einem Getränk stärken, bevor es zum traditionellen
Dorfeinmarsch ging.
Melanie Acklin
32
Auensteiner Faustballer verlieren Cup-Final
Die Faustballer des STV Auenstein haben den Aargauer Cup-Final gegen die
3. Mannschaft des STV Oberentfelden klar mit 4 : 0 verloren. Ausschlaggebend
war vor allem der druckvollere Service der Oberentfelder.
Lockerer Einzug ins Final
Nach einem Freilos in der ersten Runde traf man im Achtelfinal auf die
2. Mannschaft des Satus Obersiggenthal. Das erste Cupspiel dieser Saison
wurde dann auch mit 4 : 2 gewonnen. Das Viertelfinale gegen den MTV Schafis­
heim war dann schon etwas umkämpfter. Die Cupsieger von 2012 verlangten
den Auensteinern alles ab, diese konnten sich dann aber am Schluss mit 4 : 3
durchsetzen.
Das Halbfinale gegen die Männerriege Endingen versprach viel, diese Erwartungen wurden nicht erfüllt. Die Endinger, angeführt vom Ex-Nationalspieler
und Rekordinternationalen der Schweiz, Koni Keller, waren nicht in der Lage,
die Auensteiner wirklich zu fordern. Nach einem mit 12 : 10 gewonnenen Startsatz verspielte das Heimteam seine Führung und verlor die nächsten vier Sätze,
und so zogen die Auensteiner verdient ins Finale ein.
Im Final gegen Ligakonkurrent Oberentfelden
Das Finalspiel fand am Freitag, 29.8.2014 in Auenstein statt. Gegner war ein
Konkurrent aus der 2. Liga: die 3. Mannschaft des STV Oberentfelden. Die
Titelverteidiger starteten dieses Jahr mit einer Mannschaft aus zwei Ex-Internationalen, einem ehemaligen NLA- sowie zwei NLB-Spielern. Dazu kamen noch
drei «U18»-Spieler.
Der Start misslang den Auensteinern. Vor allem am Service konnte man nicht
genügend Druck ausüben, um die gegnerische Abwehr in Bedrängnis zu bringen. So konnten die Suhrentaler gut ins Spiel finden und den ersten Satz mit
11 : 1 gewinnen. Im zweiten Umgang wechselte man vorne den Service. Neu war
Martin Schmidmeister mit dieser Aufgabe beschäftigt. Jetzt kam auch mehr
Druck, aber die Entfelder hatten auch den Service von Schmidmeister schnell
im Griff und konnten Satz 2 mit 11 : 6 gewinnen. Im dritten Satz gab es bei
Oberentfelden vorne einen Wechsel, aber auch das konnte Auenstein nicht ausnutzen. Den dritten Satz gewann ebenfalls Oberentfelden mit 11 : 8. Erst im
­letzten Satz zeigte das Heimteam zeitweise das, was es eigentlich kann. Doch es
war zu spät. Oberentfelden machte im Gegensatz zu Auenstein während des
ganzen Spiels im Angriff nur einen einzigen Eigenfehler. Ein Hauptgrund
dafür, dass Oberentfelden auch den vierten Satz mit 11 : 6 und somit das Spiel
mit 4 : 0 gewinnen konnte.
Vorfreude auf die nächste Saison
Trotz der Niederlage hat der Cup-Final einen Vorteil: Laut Reglement ist der
Aargauer Cup-Sieger berechtigt, am Schweizer Cup mitzuspielen, wo unter
anderem auch NLA-Mannschaften teilnehmen. Da Oberentfelden schon von
seinem Fanionteam im Schweizer Cup vertreten wird, darf die 3. Mannschaft
nicht mittun. Somit darf der Finalgegner, in diesem Fall Auenstein, für den
33
Sieger einspringen. Unter anderem könnte Auenstein nächstes Jahr auf NLAMannschaften wie Diepoldsau, Widnau, Jona, Wigoltingen oder auch Oberentfelden treffen.
Cyril Schwammberger
Aargauer Cup: Final
STV MR Auenstein – STV Oberentfelden 3
0 : 4 (01 : 11 / 06 : 11 / 08 : 11 / 06 : 11)
Sportplatz Schule Auenstein – ca. 100 Zuschauer
Schiedsrichter: Arthur Gugerli, Wohlen
Auenstein: Schmidmeister, Suter; Hilfiker, Cordani,
Frei Marco, Biner, Frei Robi. Abwesend: Sigrist
Oberentfelden: Baltin, Gugerli, Schwammberger;
Kuhn, Häfliger, Saladin, Oberle. Abwesend: Suter.
Die Final-Mannschaften Oberentfelden (oben) und Auenstein (unten).
Bild: René Müller, Faustballcenter
Voranzeige:
Voranzeige Turnerabend 2015
Können Sie sich noch an den ersten Schultag erinnern? Nein? Dann ist es
höchste Zeit, zusammen mit uns noch einmal die Schulbank zu drücken!
Unter dem Motto «Nemm de Thekzgi – ufgohts los!» zeigt Ihnen die Turn-­
familie Auenstein spannende Ausschnitte aus dem Schulalltag.
Wir freuen uns, auch Sie zum Turnerabend am 17. und 24. Januar 2015
­begrüssen zu dürfen.
34
Musikgesellschaft Auenstein
Freunde fürs Leben
Fasnacht im Frühling? Der Maskenball hatte dieses Jahr einen schweren
Stand … theoretisch. Schliesslich strömten die Nachtschwärmer nach Auenstein wie eh und je, mit kreativen Kostümen und einer grossen Portion Party­
laune im Gepäck. Sie wollten schon lange einmal selber einen Augenschein
nehmen? Die gelungenen, von Wolfgang Fricker geschossenen Fotos auf der
Homepage www.maskenball.ch vermitteln einen tollen Eindruck. Aber am
besten schauen Sie nächstes Jahr gleich selber vorbei. Am 7. März 2015 ist es
wieder soweit.
Die nächste Etappe im Vereinsjahr führte uns zu den intensiv duftenden Frühlingsblumen im Gewächshaus der Gärtnerei Aareblumen. Vor dieser aussergewöhnlichen Kulisse durfte die Musikgesellschaft im Rahmen der 750-JahrFeierlichkeiten in Veltheim ein ganz und gar auf den Anlass zugeschnittenes
Konzertprogramm darbieten. Gespielt wurde auch ein eigens für das Jubiläum
komponierter Marsch von Markus Fankhauser, der sich als Musikschullehrer
an der Musikschule Schenkenbergertal für unseren Nachwuchs engagiert.
Jubiläen sind überhaupt eine feine Sache. Vor allem wenn sie so mustergültig
organisiert sind wie in Veltheim und rund zwei Monate später in Auenstein
Deutschland. Unser Partnerverein feierte sein 90-jähriges Bestehen. Die Reisen
35
in den Landkreis Heilbronn sind jedes Mal ein Erlebnis, und so manch einer hat
dort Freunde fürs Leben gefunden. Konzert, bunter Abend, Gottesdienst,
Umzug, Konzert: das Wochenende war intensiv. Zum Glück gibt es da immer
jemanden, der jedes Mal bis zum Schluss einen kühlen Kopf bewahrt und uns
sicher zurück in die Schweiz chauffiert: wir danken ganz herzlich Peter Ott für
seine unersetzlichen Fahrkünste.
So ganz nebenbei war es auch der letzte Auftritt von Benjamin Meier als
D
­ irigent der Musikgesellschaft Auenstein. Wir danken ihm an dieser Stelle
noch einmal für seinen Einsatz. Er hat den Verein musikalisch ein ganzes Stück
weitergebracht, was uns nun in der Arbeit mit dem neuen Dirigenten zugute
kommen wird.
Aufgrund der Reise nach Auenstein Deutschland nahm die Musikgesellschaft
dieses Jahr an keinem Musiktag teil. Jedoch feierte eine Delegation am Musiktag in Oberlunkhofen die Ernennung von Daniela Joho-Naegeli zur kantonalen
Veteranin. Ein Ständchen vor der Schmitte rundete den feierlichen Anlass ab.
Weitere Festivitäten folgten: die Fahnenweihe des Turnvereins, die Bundesfeier,
der Waldgottesdienst in Veltheim (aufgrund des Wetters in der Kirche gefeiert)
sowie das Konzert zu Ehren des 10-Jahre-Jubiläums der Partnerschaft Auenstein D / CH waren die weiteren Stationen.
Jedoch, der Höhepunkt des Vereinsjahres steht erst noch bevor. Mögen Sie das
Basel Tattoo? Oder doch lieber Mundart Rock und eine Prise Blues? Verschiedenste Stilrichtungen werden unser Jahreskonzert vom 22. November 2014 in
einen Unterhaltungsabend verwandeln, spannend vom ersten bis zum letzten
Ton. Unser neuer Dirigent, Benjamin Groth, wird Sie in seine kunterbunte, witzige und mitreissende Musikwelt entführen. Wir freuen uns auf Sie.
Öffentliche Anlässe der MGA 2014 / 2015
22. November 2014
Jahreskonzert «Kunterbunt»
11. Dezember 2014
Eröffnung Weihnachtsfenster Aula
7. März 2015
Maskenball
4. – 7. Juni 2015
Musiktag Lengnau
Nähere Informationen zu den Anlässen können Sie zu gegebener Zeit unserer Website entnehmen:
www.mgauenstein.ch
Daniela Fischer-Heuberger, Aktuarin
www.facebook.com/MusikgesellschaftAuenstein
36
Bunker Auenstein
Fussball-Weltmeisterschaft 2014 im Bunker
Weil die Schützenstube der FSG Auenstein
während dieser Weltmeisterschaft anderweitig
genutzt wurde, kam der Bunker Auenstein zum
Handkuss und organisierte zusammen mit
Ruedi Frei das Public Viewing im Geräteraum
der Zivilschutzanlage, bei dem alle Schweizerund Klassikerspiele übertragen wurden. Am
Wochenende vor dem Eröffnungsspiel wurden
der Beamer, die Grossleinwand und die Satellitenschüssel aufgestellt und «justiert», dekoriert
mit Trikots, Fahnen, Schals und vielem mehr,
sodass einer gelungenen Weltmeisterschaft
eigentlich nichts mehr im Weg stand. Die hungrigen und durstigen Gäste konnten sich bei allen
Spielen über feine Cervelats, Bratwürste sowie
Oberflachserli (aus Schinznach) und kühle
Getränke freuen. Darum war die Stimmung bei
unseren Gästen immer gut, egal wie viele da
waren oder welche Mannschaft gewann. Die
Spiele wurden unterschiedlich stark besucht.
Während bei manchen «nicht so interessanten» Spielen nur 10 Gäste kamen, kamen dafür bei den Schweizer Nati-Spielen
im Schnitt 90 Gäste. Was uns vom Bunker Auenstein in jeder Hinsicht sehr
gefreut hat. Deshalb wird uns diese Weltmeisterschaft 2014 in guter Erinnerung
bleiben. Wir wünschen allen eine gute Zeit.
Proscht!
Dominic Müller, Aktuar
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Umbau der Räumlichkeiten des Vereins Bunker
Auenstein
An der diesjährigen Generalversammlung, welche anfangs
März stattfand, kam das Thema «Umgestaltung und Neueinrichtung» der Vereinsräumlickeiten auf. Das Traktandum wurde nach kurzer Diskussion bewilligt, und so ging
es bereits nach der Generalversammlung bei einer gemütlichen Runde ans Ideen sammeln.
Vorbereitung zur Planung
Als erstes mussten wir bei der Gemeinde Auenstein, welche
als Eigentümerin der Zivilschutzanlage fungiert, einen
Umgestaltungsantrag stellen, welchen wir auch gleich mit
einem Nutzungsvertrag verknüpften. Nun hiess es warten …
Nach einigen Wochen bangen, ob der Antrag und der
erhoffte Nutzungsvertrag von den Behörden bewilligt
wird, kam am 17. April die Bewilligung für den Umbau,
und auch ein Nutzungsvertrag wurde beigelegt.
Planung, Startschuss und Bauphase
Ab diesem Tag wurden die Vorschläge konkreter, und man
sass nochmals zusammen, um sich zwischen den diversen
Vorschlägen zu einigen. Das Ziel war auf jeden Fall, an
Pfingsten den Bunker wieder zu eröffnen, aber dazu später
mehr.
Die Arbeiten starteten rund eine Woche nach der letzten
Osterparty im alten Bunker. Bevor wir jedoch einen Termin mit unserem «Haus-Schreiner» Fräncu abmachen
konnten, trafen wir uns noch mit dem Technischen Dienst
der Gemeinde Auenstein, um uns in die Bedienung der
Lüftungs- und Heizungsanlage einführen zu lassen. Der
Termin mit Fräncu wurde dann schnell gefunden und
bereits am Freitagabend, 2. Mai fiel die
erste Wand. Von da an hatte uns das
Umbaufieber völlig gepackt. Am gleichen Abend wurden die Poster und
die Beleuchtungen abgehängt, die alte,
legendäre Bar dem Erdboden gleich
gemacht und das DJ-Pult vorübergehend eingemottet. So konnten wir am
Samstag schon Farben, Pinsel und
Abklebe-Material einkaufen. Der erste
Raum, der gestrichen wurde, war der
Vorraum, in welchem bis anhin die
Bar ihren Platz hatte und der heute als
unsere gemütliche Lounge mit Sofa
38
und Fernseher genutzt wird. Nach einer kurzen Unterbrechung der Arbeiten
(Trainingsweekend mit dem Turnverein) wurde in der darauffolgenden Woche
praktisch jeder Abend mit Abkleben, Streichen und nochmaligem Streichen
verbracht. Die Geselligkeit kam aber nie zu kurz, und es konnte jeweils nach
getaner Arbeit bei einem Bier das Erreichte bestaunt werden. Nach den Malerarbeiten kamen nochmals unsere Handwerkskünste zum Zuge. Es wurden
unter anderem Spiegel, Ablageflächen und die Lautsprecher montiert. Da aber
an manchen Arbeitsabenden nur die Gemütlichkeit gepflegt wurde, kamen wir
langsam etwas in Zeitbedrängnis und das gesetzte Ziel rückte in die Ferne. So
kam das Pfingstwochenende immer näher und wir mussten nochmals alle Mitglieder mobilisieren, um den Feinschliff, wie das Installieren des Fernsehers,
der Spielkonsolen, das Herrichten der neuen Bar inklusive DJ-Pult und das
­Putzen aller Räumlichkeiten abschliessen zu können. Nun waren wir bereit für
die Eröffnung ...
Wiedereröffnung! Re-Opening am Pfingstwochenende
Um den einen oder anderen Gast mehr bei uns begrüssen zu dürfen, hatten wir
allen Vereinen eine Einladung zum Apéro und einen Bon für ein GratisGetränk gesendet, welcher auch genutzt wurde. So nahm die Party ihren Lauf,
und es wurde schnell Morgen …
Am Folgetag hiess es dann das erste Mal nach einer Party im neuen Bunker
aufzuräumen. Nach getaner Arbeit hielten wir, wie immer in geselliger Runde
bei Wurst und Bier, einen kurzen Rückblick auf die vergangene Party und den
Umbau.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen helfenden Vereinsmitgliedern und
freiwilligen Helfern bedanken. Ohne sie wäre es so nicht machbar gewesen!
Für mehr Impressionen zu unserem Verein und zum Umbau besuchen Sie
unsere Website, Facebook-Seite oder unseren neuen YouTube-Kanal.
Nun wünschen wir allen eine gute Zeit.
Proscht!
Michael Müller, Präsident
Voranzeige:
Samstag, 29. November 2014
Fondue-Plausch bei der Gamälle (Baubaracke)
hinter dem Werkhof Auenstein ab 18 Uhr
Samstag, 21. März 2015
6. Oldies Night im Bunker
Detailliertere Informationen zu den einzelnen Events
werden auf unserer Website und auf den Flyern folgen.
www.bunker-auenstein.ch
www.facebook.com / bunkerauenstein
www.youtube.com/user/bunkerauenstein
39
Spitex
Generalversammlung der Spitex Rupperswil / Hunzenschwil / Auenstein
vom 21. Mai 2014
Die Generalversammlung der Spitex Rupperswil / Hunzenschwil / Auenstein fand
an einem schönen, lauen Frühsommerabend im Kirchgemeindehaus der
Gemeinde Auenstein statt. Über 35 Personen trafen sich zur Versammlung –
stimmberechtigte Vereinsmitglieder sowie das Spitex-Team. Kathrin Schürch,
die Präsidentin, begrüsste die Anwesenden im Gysulasaal.
Das Protokoll der letzten Generalversammlung vom 22. Mai 2013 wurde einstimmig angenommen.
Die Präsidentin sprach von einem ruhigen Vereinsjahr. Erfreulich für die drei
Gemeinden sind die Rückzahlungen, die vorgenommen werden konnten. Es
gab in diesem Vereinsjahr einen ausserordentlichen Überschuss. Das wissen die
Gemeinden zu schätzen.
Zum Bericht der Zentrumsleiterin Silvia Suter gab es keine weiteren Bemerkungen.
Unter Punkt 6 der Traktandenliste verlas die Revisorin Susanne Köller von
Auenstein die Jahresrechnung und erläuterte die Zahlen. An Petra Burkart
(Buchhalterin) ging ein grosser Dank für die sorgfältige und kompetente Führung der Buchhaltung.
Die Jahresrechnung wurde genehmigt
und dem Vorstand wurde die Décharge
erteilt. Die Präsidentin bedankte sich
ihrerseits bei den Revisoren für ihre
Arbeit.
Das Traktandum Nummer 7 behandelte die Vereinsstatuten. Aufgrund
eines Audits des Kantons wurden verschiedene Punkte der Vereinsstatuten
zur Überarbeitung empfohlen. Claudia Klein-Kübler, Vizeammann Rupperswil, hat diese Arbeit für den Vorstand übernommen und leitete dieses
Traktandum. Die neu überarbeiteten
Statuten lagen dem Jahresbericht 2013
bei und konnten vorgängig studiert
werden. Es werden hier nur die wichtigsten Änderungen angesprochen:
Unter Artikel 4 werden die in den früheren Statuten festgelegten Beiträge in
Bezug auf die Mitgliedschaft gestrichen.
40
Weiter wurden auf Weisung des Kantons die Rechte und Pflichten der Mitglieder in den Statuten unter Artikel 4 neu definiert.
Unter Artikel 5 gab es Veränderungen bezüglich der Bezeichnung der Organe.
Die frühere Kontrollstelle wird neu als Revisionsstelle bezeichnet.
Bei Artikel 7 wird die Zahl der Mitglieder auf 7 beschränkt. Die Aufgaben des
Vorstandes sind neu in die Statuten aufgenommen worden.
Unter Artikel 9 sind die Aufgaben der Zentrumsleitung definiert.
Unter Artikel 10 sind neu die Aufgaben sowie die Unterstellung der Leitung der
Buchhaltung aufgeführt.
Die veränderten Statuten wurden von der Generalversammlung einstimmig
angenommen und treten ab sofort in Kraft.
Unter Traktandum 8 der Generalversammlung wurden die Mitgliedertarife
und die Nichtmitgliedertarife für die Hauswirtschaftlichen Leistungen neu auf
30 Franken für Mitglieder und auf 35 Franken für Nichtmitglieder erhöht.
Diese Tarife wurden von der Versammlung ohne Gegenstimmen angenommen
und sind ab 1. Juli 2014 gültig. Die andern Tarife bleiben unverändert.
Unter Traktandum 9 wurde beschlossen, dass die Mitgliederbeiträge unverändert bei 40 Franken bleiben.
Das Budget 2014 wurde erläutert und einstimmig von der Versammlung angenommen.
Da keine Anträge eingegangen waren und auch keine Voten unter Punkt «Verschiedenes» eingegeben wurden, schloss der offizielle Teil der Generalversammlung um 20.30 Uhr.
Die Präsidentin überreichte danach
mit einem herzlichen Dank einen
­Blumenstrauss an die Zentrumsleiterin Silvia Suter. Die hohe Kompetenz
und der grosse Einsatz wurden ganz
besonders hervorgehoben.
Mit einer Rose für jede Mitarbeiterin
der Spitex dankte die Präsidentin den
Mitarbeiterinnen für die geleistete
Arbeit, den Einsatz und die sachkundige Betreuung der Patientinnen und
Patienten.
Um 20.30 Uhr sprach Dr. Caesar Spisla,
Stellvertretender Chefarzt der Externen
Psychiatrischen Dienste Aargau, über
den «guten Umgang mit depressiven
Menschen». Dieses Thema beschäftigt
die Mitarbeiterinnen der Spitex besonders, da sie immer häufiger mit Menschen, die an Depressionen leiden, in
ihrer Arbeit zu tun haben.
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Dr. Spisla erläuterte, dass jede Depression anders verläuft. Es sei wichtig, aus
welcher Perspektive, in welchem Zusammenhang und zu welchem Zweck man
über den Umgang mit depressiven Menschen spreche. Bei einer Depression sind
Gedanken, Gefühle, Körper und Verhalten des von der Depression betroffenen
Menschen beeinträchtigt.
Die Menschen erleben in diesen Bereichen eine Art Teufelskreis. Pessimistisch
kreisende, negative Gedanken und wenig effektives Grübeln führen zu einem
schlechten Selbstwertgefühl und bewirken eine Spirale, die nach unten dreht.
Wichtig sei für alle Beteiligten, dass man versucht, den Teufelskreis, in dem sich
der Mensch befindet, zu unterbrechen. Je nach der professionellen Aufgabe des
Betreuenden kann diese Intervention anders aussehen. Wichtig und hilfreich
aber sind immer: Geduld und sich Zeit nehmen. «Eine Depression dauert so
lange wie sie dauert», so Dr. Spisla. Ein Aktivitätsplan hilft mit, die Zeit, die
häufig von Leere und Antriebslosigkeit geprägt ist, zu strukturieren. Der
depressive Mensch sollte ein Stimmungstagebuch führen. Wichtig ist, dass der
depressive Mensch am Morgen nicht im Bett liegen bleibt. Bewegung ist enorm
wichtig. Sie hilft mit, Stress zu vermindern. Zentral bei depressiven Menschen
sind auch die Angehörigen. Diese sollen über das Wesen der Depression gut
informiert sein, nicht auch zuletzt darum, damit sich die Angehörigen nicht
überfordern und lernen, sich abzugrenzen. Der depressive Mensch, betonte Dr.
Spisla, brauche Kontakt, aber auch Rückzugsmöglichkeit. Für die Angehörigen
wichtig ist häufig auch, dass sie über die Hilflosigkeit, die man depressiven
Menschen gegenüber empfindet, sprechen können.
Akzeptanz ist ein zentraler Punkt in der Behandlung; Akzeptanz dieser Krankheit. Der depressive Mensch sowie seine Angehörigen sollen erkennen und
anerkennen, dass Depression eine Krankheit ist. Der depressive Mensch ist
krank. Diese Einsicht fällt vielen schwer, da dieser Umstand so «unsichtbar» ist.
Das Referat, die Erläuterungen sowie die Beantwortung der Fragen von Dr.
Spisla zu dieser Krankheit waren ausgezeichnet. Kompetent, erfahren, praktisch und sicher gab er uns sein Wissen weiter. Wir danken Dr. Caesar Spisla
und dem Externen Psychiatrischen Dienst Aargau an dieser Stelle ganz herzlich
für diesen wertvollen Einsatz, der der Spitex zudem noch ohne Honorar
gewährt wurde.
Mit einem Apéro wurde der Abend in guter Stimmung abgeschlossen.
Monika Steinmann Dubs
Vorstand / Bereich Organisation
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Kleintierzüchterverein Auenstein
Für uns Kleintierzüchter ist das Jahr 2014 ein Ausstellungsjahr, das mit viel
Arbeit verbunden ist. Denn turnusgemäss findet die diesjährige Ausstellung
des Talschaftsverbandes Gislifluh in Auenstein statt.
Am Wochenende des 6. und 7. Dezembers werden ca. 400 Kaninchen und etwa
150 Geflügel, einige Tauben sowie Wasser- und Ziergeflügel die Auensteiner
Turnhalle beleben.
Nebst den drei Talschaftsvereinen Villnachern, Küttigen-Biberstein und Auenstein sind noch folgende Clubs und Verbände bei uns angeschlossen: Kreisverband Olten-Gösgen-Gäu, Hotot Club Schweiz sowie der New Hampshire Club
Schweiz.
Die kantonale Jungzüchter-Ausstellung findet ebenfalls, nach etlichen Jahren
wieder einmal, in Auenstein statt. Die Fellnähgruppe Lindwald aus Möriken
wird wieder ihre Produkte präsentieren.
In der bekannten Festwirtschaft wird für das leibliche Wohl gesorgt. Eine
schöne Tombola wartet auf fleissige Loskäufer.
Sie sehen: Auf unseren kleinen Verein, mit gerademal noch knapp 15 Mitgliedern, wartet eine Menge Arbeit. Aber mit vollem Einsatz unserer Mitglieder
und einigen freiwilligen Helfern werden wir auch diese Ausstellung meistern.
Die vielfältigen Tiere und die gemütliche Beiz sowie eine reichhaltige Tombola
laden dazu ein, ein paar gemütliche Stunden bei den Kleintierzüchtern zu verbringen.
Heute schon bedanken wir uns bei den Schulen und Turnenden Vereinen für
ihr Verständnis, dass wir die Turnhalle für unsere Ausstellung ein paar Tage
besetzen werden.
Die Kleintierzüchter freuen sich auf zahlreichen Besuch.
Edith Käser
43
Guggenmusik Schpriesse-Riisser Aueschtei
Bereits ist es schon wieder Herbst, und die Gugge hat auch ausserhalb der aktiven Fasnachtssaison einige Aktivitäten betrieben.
Trotz stabil gebliebener Mitgliederzahl (13 Aktive und 2 Neumitglieder) haben
wir uns einige Gedanken gemacht, wie wir unser Vereinskässeli wieder etwas
auffüllen könnten. Es ging nicht lange und dank unserer neuen Kassiererin hat
sich eine tolle Möglichkeit ergeben.
«Super-Moto» in Emmen vom 18. bis 20. Juli 2014
Wir wurden gefragt, ob uns «Super-Moto» etwas sage. Es gäbe beim Rennen in
Emmen auf dem Flugplatz noch zu wenige Helfer. Uns wurde der Bierwagen als
Möglichkeit vorgeschlagen. Etwas schmunzelnd haben wir natürlich umgehend zugesagt. Bier zapfen ist wohl das, was alle Riisser beherrschen. Spätestens
nach unserem letzten Fasnachts-Motto «O`zapft is» dürfte dies kein Problem
mehr sein. Alle haben sich bereits vorgängig sehr auf die Tage gefreut. Dank der
Beziehungen unserer Kassiererin wurden wir als Highlight im Fahrerlager bei
den Rennfahrern untergebracht. Ausgerüstet mit Zelten, Grill und allem, was
es brauchte, um Freitag bis Sonntag in Emmen versorgt zu sein, sind wir also
auf dem Flugplatz angekommen. Bei herrlichstem Sonnenschein wurden wir
vor Ort willkommen geheissen.
Die Fahrer hatten uns sogar extra einen Pavillon mit Festbänken aufgestellt und uns eine «Zähneputz-Station» eingerichtet. Kaum waren unsere Zelte und sonstigen Schlafgelegenheiten aufgebaut, ging es mit unseren Bierwagen in
Richtung Renngelände. Dieses befand sich direkt an der
Rennstrecke und wir hatten durch die Erhöhung des
Wagens beste Sicht auf die verschiedenen Rennen.
Der Tag ging dank regem Barbetrieb sehr schnell vorbei
und bis am Abend waren wir als ausserkantonale Exoten
bereits mehr als bekannt auf dem Areal. Die Stimmung am
Zwerge im Fahrerlager
und im Bierwagen war super!
Zeltaufbau im Fahrerlager
44
Euse Bierwage
Alle Riisser und Mit-Riisser haben volle Leistung gezeigt. Für diesen Einsatz
möchte ich mich beim Verein und unseren Helfern herzlich bedanken! Am
Sonntag haben alle, trotz Müdigkeit, noch einmal alles gegeben. Auch wenn die
Nacht kurz war und die erste Schicht am Bierwagen bereits wieder um 7 Uhr
am Morgen los ging, waren wir wieder (mehr oder weniger) einsatzbereit.
Guggenplauschtag vom 16. August 2014
Auch unser alljährlicher Guggenplauschtag durfte diesem Sommer nicht fehlen. Gemeinsame Aktivitäten ausserhalb der Fasnacht sind uns im Sinne des
Vereinszusammenhalts ein wichtiges Anliegen.
Dieses Jahr war das Programm sehr vielseitig geplant. Am Morgen besuchten
wir die Brauerei Feldschlösschen in Rheinfelden und durften die Geschichte
und die Brauereikunst kennenlernen.
Durschtwehr im Einsatz
Das Herz von Feldschlösschen
Natürlich hat auch eine anschliessende Degustation nicht gefehlt, und es wurden bereits wieder Ideen für die Getränkekarte an unserem nächsten RiisserFescht gesammelt. Das Nachmittagsprogramm ging in unserem Probelokal
weiter. Da wir an unserem Guggenplauschtag jeweils auch die Lebenspartnerinnen und Lebenspartner, Kinder und unsere Ehrenmitglieder willkommen
heissen, wurde grilliert und gespielt. Vom Riisser-Quiz bis hin zum Schoggiund Kartenspiel: Für alle war etwas mit dabei.
Nach dem gemütlichen Teil hat sich die Gruppe getrennt. Die Party-Riisser
heuerten auf dem Piratenschiff «Hallwilersee» an, die etwas «gemütlichere»
Gruppe liess den Abend gelassener in unserem Probelokal ausklingen.
Probebetrieb
Aktuell ist an fünf Tagen die Woche Betrieb in unserem Probelokal. Eine
Gesamtprobe und pro Register eine Spez-Probe. Viele Riisser haben nie ein
Instrument von Grund auf gelernt. Sie lernten ihr Instrument erst bei den
Riissern kennen und spielen. Dies stellt uns nach den Abgängen von langjähri45
Gemütliches Beisammensein im Probelokal
gen und erfahrenen Riissern vor neue Herausforderungen. Da es nicht an der
Motivation fehlt, haben wir uns nach Hilfe umgeschaut und auch eine Person
gefunden, die unseren Posaunen neuerdings «unter die Arme greift». Hier gilt
ein grosser Dank an Daniela Fischer (ehemals Heuberger). Sie steht unseren
Posaunisten mit Tipps, Tricks und Basiswissen zur Seite und unterstützt die
Jungs bei ihren Spez-Proben.
Für kurze Zeit haben wir aktuell auch Gäste in unserem Probelokal. Unsere
befreundete Gugge, die Bibergugger, sind wegen dem Hallenumbau in Biberstein vorübergehend noch ohne neuen Proberaum. Ganz spontan haben wir
ihnen Hilfe angeboten. Und so proben nun auch sie einen Abend die Woche in
unserem Lokal.
Aktivitäten
25. / 26. Oktober 2014, Probeweekend auf der Beguttenalp
1. November 2014, Racletteplausch ab 11 Uhr in der Militärunterkunft im
Schulhaus Auenstein. Musikalische Unterhaltung mit dem Schwyzerörgeli
Quartett Schenkenberg
31. Januar 2015, 15. Riisser-Fescht in der Turnhalle Auenstein. Eintritt ab 16
Jahren. Insgesamt 7 Guggen aus dem In- und Ausland, Livemusik mit dem Duo
Regenbogengold, Guggen-Openair auf dem Schulhausplatz ab 18 Uhr
Für unser Riisser-Fescht 2015 suchen wir bereits wieder fleissig Helferinnen
und Helfer. Wer Zeit und Lust hat, uns zu helfen: Wir freuen uns über jede
Unterstützung!
Mehr Informationen über den Verein und unsere Aktivitäten sind auf unserer
Website www.riisser.ch zu finden.
Für die Guggenmusik Schpriesse-Riisser
46
Sabine Jordi
Vereinspräsidentin
Hundeclub Auenstein
Wir schreiben schon die zweite Hälfte des Jahres 2014. Man merkt schon wieder
deutlich, dass die Tage kürzer werden.
In diesem Jahr haben wir noch nicht viele Schönwetter-Übungstage geniessen
können, statt Sommerlust gab es Regenfrust.
Dem Regen zum Trotz traf man sich auf dem Übungsgelände mit den Hunden
zum Trainieren. Das Mittwochabendtraining ist fakultativ. Auch dieses wird
rege genutzt.
Hier probieren wir vielfach Übungskombinationen für das Wochenendtraining
aus oder feilen an den Schwachstellen.
Unser Obmann Werner Umiker hat zu Jahresbeginn die zu erreichenden Ziele
bekannt gegeben: Schwerpunkt Unterordnung und klare Kommandos. Nach
den Sommerferien wurde der Ausbildungsstand geprüft und danach an den
Schwachstellen noch intensiver gearbeitet.
Wir versuchen, die Übungen spielerisch zu gestalten, ohne monotone Abläufe,
an die sich die Hunde gewöhnen. Wir wollen nicht, dass der Hund selbständig
zu arbeiten anfängt: Der Hundeführer sagt immer noch wo’s lang geht. Im
Ganzen soll doch die Freude und der Spass am Hundesport Priorität haben.
Der Arbeitstag im April verlief speditiv. Die jeweiligen Crews brachten ihre
Arbeiten zügig voran. Anfangs Nachmittag krönten wir unsere Arbeit mit
einem feinen Mittagessen. Beim gemütlichen Beisammensein sinnierten wir
schon wieder über die nächsten anfallenden Arbeitsprojekte.
Wir werden an einem Samstag Ende Oktober nochmals tätig werden, um für
die kommenden Wintermonate gerüstet zu sein.
Wie schon in den letzten Jahren werden unter der bewährten Leitung von Sepp
Sticher laufend Kurse für den Sachkundenachweis (SKN) angeboten. Im Frühling fand der erste Kurs statt, Anfang Oktober starteten wir mit dem Herbstkurs. Genauere Daten finden Sie stets auf unserer Website.
Etwas Spezielles ist immer das letzte Training am Samstagnachmittag des
Monats Juni – der «Sommerplausch». Anschliessend wird beim Clubhaus grilliert und gemütliches Beisammensein bis in die späteren Abendstunden
gepflegt.
Dieses Jahr konnten wir die Geschicklichkeit von uns und unseren Vierbeinern
bei einem Plausch-Parcours prüfen, was manchmal nicht so einfach war. Posten 1
47
war, mit angeleintem Hund über Gitterroste zu laufen. In
der anderen Hand musste ein Tablett mit vollem Wasserbecher balanciert werden. Weiterlaufen bis zum Fass, dies
umrunden und wieder retour, immer mit Hund bei Fuss.
Ziel war, dass möglichst viel Wasser im Becher blieb.
Weitere Posten waren: Slalom um 8 Pet-Wasserflaschen,
die stehen bleiben sollten. Einstieg in ein Plansch-Wasserbecken; der Hund musste mit allen vier Beinen darin stehen bleiben. Durchlaufen eines Hindernisses mit flatternden Bändern. Vor dem nächsten Slalom-Lauf wurde dem
Hund ein T-Shirt angezogen. Manch einer fand das störend und wollte sich nicht durch die Stangen durchschlängeln. Beim letzten Posten musste ein Bein des Hundes einbandagiert werden und so noch eine kurze Strecke mit ihm
gelaufen werden. Bei all diesen Übungen kamen die Leinenführung, die klaren Kommandos und vor allem die
Motivation seitens des Hundeführers sehr zum Tragen.
Erfreulich ist immer wieder, dass wir Neuzugänge bekommen von anderen Vereinen. Sie schätzen unsere Ausbildungsart in unserem Club mit den Hunden.
In den Sommermonaten Juli und August trainierten die
Daheimgebliebenen mit den Hunden jeden Samstagabend
ab 17 bis 19 Uhr. Dies wird sehr geschätzt und entsprechend wird reger Gebrauch davon gemacht. Anschliessend
wird bei der Hütte grilliert, der Meinungsaustausch gepflegt und die langen
Sommerabende genossen.
Nach den wohlverdienten Ferien kehrte der Alltag wieder ein. Ab September
war wieder normales Training angesagt und unser Vereinsleben läuft wieder in
gewohnten Bahnen.
Unsere Mäher-Crew verwöhnt uns vom Frühjahr bis Herbst mit einem gepflegten Übungsplatz, was wir alle sehr zu schätzen wissen. Danke für den unermüdlichen Einsatz!
Übungskonzept für den Herbst / Winter: Neben der Unterordnung ist Fährten-
arbeit geplant.
Ausbildung: In unserm Verein werden die Hunde als Familien-, Begleit- und
Sporthund ausgebildet.
Haben wir Ihr Interesse geweckt, schauen Sie doch unverbindlich vorbei.
Nähere Informationen finden Sie unter: www.hunde-club-auenstein.ch
Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern goldene Herbsttage und eine
schöne Winterzeit.
Ursula Hediger
48
Heliosport Aargau
Turnusgemäss fand dieses Jahr das
nationale Pfingstlager der Schweizer
Naturisten auf dem Gelände des
Heliosport Aargau oberhalb von
Auenstein statt.
Vom 7. bis 9. Juni 2014 bevölkerten rund
50 teilnehmende Kinder und Jugend­
liche im Alter von 6 bis 16 Jahren und
ihre Begleitpersonen das Chläb. Unter der Leitung unserer Sportwartin Jeanine
erlebten die Teilnehmer ein hochsommerliches Wochenende voller Bewegung,
Freude und Kameradschaft. Letztjährige Bekanntschaften konnten aufgefrischt
und neue Freundschaften geknüpft werden.
Am Samstag standen Einzelspiele auf dem Programm. Die Kinder mussten
neben Traditionellem wie Sackhüpfen oder Büchsenschiessen auch einen Gummistiefel-Weitwurf bewältigen, um den Bauch gebundene Bleistifte in leere Flaschen versenken, eine Merkaufgabe meistern und noch weitere unterhaltsame
Wettkämpfe absolvieren.
Aufgrund des tollen Pfingstwetters wurde die traditionelle SamstagabendDisco kurzerhand zur Poolparty an unserem schönen, beleuchteten Schwimmbad umfunktioniert. Im Scheinwerferlicht tanzten eine ganze Schar von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf dem Bassinrand und stärkten sich
zwischendurch mit Popcorn und einer feinen Fruchtbowle.
Am Sonntag ging es bei den Gruppenspielen darum, im Team eine möglichst
gute Leistung zu erbringen. Ein spezielles Augenmerk wird jeweils darauf
gelegt, auch die jüngsten Teilnehmer einer Gruppe einzubeziehen.
Am Sonntagabend wurde wie jedes Jahr ein Lagerfeuer entzündet. Die einzelnen Vereine müssen jeweils zu einem bestimmten Thema eine Darbietung
inszenieren, welche dann vom Publikum bewertet und mit einem eigenen Pokal
prämiert wird. Dieses Jahr konnten die Teilnehmer zwischen den Märchen
«Hänsel und Gretel» und «Rotkäppchen» auswählen. Nach den Aufführungen
wurden am Feuer Cervelats und Marshmallows gebrätelt.
Das ganze Wochenende über wurden wir von einem fleissigen Küchenteam mit
kulinarischen Höchstleistungen verwöhnt. Zu schnell war das lässige Wochenende vorüber und nach den Rangverkündigungen am Montag-Mittag machten
sich unsere Gäste wieder auf den Heimweg in Richtung Zürich und Lausanne.
Die Erinnerungen an das tolle Pfingstlager werden uns sicher noch lange begleiten.
Wer unser Gelände ebenfalls entdecken möchte, ist herzlich eingeladen, uns
während der Saison von Mai bis September jeweils am Wochenende unangemeldet einen Besuch abzustatten.
Weitere Infos sind zu finden unter www.heliosport.ch
49
Freizeitwerkstatt Auenstein
Für das 40-Jahr-Jubiläum der Freizeitwerkstatt Auenstein im Jahr 2013 haben
wir uns einen kleinen Traum erfüllt und uns eine eigene Website erstellen lassen. Marcel Bryner aus Auenstein hat dem Verein einen digitalen Auftritt massgeschneidert. Künftig können Sie sich alle auf Wunsch mit wenigen Klicks
direkt für einen oder mehrere Kurse anmelden.
Auch in der Zusammensetzung des Vereins hat es Veränderungen gegeben.
Nach drei Jahren übergibt Daniela Simonitsch die Buchhaltung an Utzi Leffler.
Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich fürs Engagement und wünschen dem
neuen Mitglied einen guten Start.
Unsere versierten Kursleiterinnen und Kursleiter stammen fast alle aus der
näheren Umgebung und vermitteln auf ungezwungene Art praktisches Wissen.
Sie können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf spannende Art an ein
Thema heranführen und Gross und Klein beim Werken, Basteln und Bewegen
tatkräftig unterstützen.
Von links nach rechts: Utzi Leffler, Michelle Husistein, Claudia Hanselmann, Therese Messerli.
Es fehlt Conny Sütterlin
Das Kursjahr 2014/15 hat Highlights wie den Degustationsabend mit der Käseexpertin Susanne Klemenz, den wir bereits vor einigen Jahren angeboten haben
und der immer wieder gewünscht wird. Zudem gibt es ein sexualpädagogisches
Projekt für Knaben – das Pendant für die Mädchen haben wir erfolgreich im
letzten Kursjahr angeboten. Wir haben aber auch Evergreens im Angebot wie
Basteln und Werken zur Weihnachtszeit und für den Muttertag. Mit den Dauer­
kursen wie Nähen, Malen, Pilates und Morgenturnen runden wir die Kurs­
palette ab. Kurz vor Jahresende, am 13. Dezember, findet das traditionelle Kerzenziehen statt.
Ein Blick ins neue Kursprogramm lohnt sich auf alle Fälle. Bis bald an einem
Kurs der FWA.
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Weinbauverein Auenstein
Wechsel an der Spitze – Jakob Hochstrasser zum Ehrenpräsidenten
ernannt
30 Jahre lang hatte er das Präsidium des Weinbauvereins Auenstein inne. Auf
die letzte Generalversammlung hin, im vergangenen April, trat Jakob Hochstrasser nun nach vielen Jahren des tatkräftigen Wirkens von dieser Funktion
und aus dem Vorstand zurück.
Zum neuen Präsidenten wählte die Versammlung Hanspeter Brugger.
Jakob Hochstrasser trat dem Weinbauverein vor 40 Jahren bei – und war gleich
Kassier. 1984 wurde er als Nachfolger von Jakob Fricker als Präsident gewählt.
«Nachdem er zu Beginn seiner Präsidialzeit gedacht hatte, bald wieder zurückzutreten, wurde es dann zur Selbstverständlichkeit, dass er unseren Verein
führt», blickte Hanspeter Brugger an der Generalversammlung 2014 in der
«Schmitte» in seiner Laudatio für Jakob Hochstrasser zurück.
Acht Jugendfestumzüge fielen in die lange Zeit von Jakob Hochstrassers Verantwortung. Und jedes Jahr konnten die Rebbauern und Vereinsmitglieder am
Rebumgang seinen Ausführungen lauschen. «Viele Reb-Reisen in der Schweiz
und im nahen Ausland haben den Teilnehmern die Sicht auf Weine, Anbaumethoden und die Weinwirtschaft geweitet», so Brugger weiter. Allein in Auenstein seien 13 Rebfeste in seiner Zeit durchgeführt worden, die meisten beim
Schützenhaus unter dem Berg.
Seit Jahrzehnten sei Jakob Hochstrasser das personifizierte Abbild des
heutigen Reb- und Weinbaus in
Auenstein, würdigte der neue Präsident Hochstrassers Verdienste. Nach
einer Erstlehre zum Schreiner hatte er
im Weinbaubetrieb Wetzel in Ennetbaden eine weitere Ausbildung zum
Winzer absolviert, sich dann mit
Lehrgängen an der Forschungsanstalt
in Wädenswil zum Winzermeister
mit eidgenössischem Diplom weiterGrosse Verdienste: Jakob Hochstrasser war seit 1984 Präsident
gebildet. Seine Familie baute unter
des Weinbauvereins.
dem Stock ihren Weinbaubetrieb auf.
Jakob Hochstrasser bewirtschaftet
etwa die Hälfte der Reben in Auenstein. «Als es in der ersten Hälfte der 70erJahre um die Neuanlage des oberen Rebbergs ging, war manch angehender
Hobby- oder Nebenerwerbs-Rebbauer froh, auf das Wissen und die Ratschläge
von Jakob zurückgreifen zu können», so Brugger.
Jakob Hochstrasser hat an Rebumgängen, an Degustationen und in seinen Jahresberichten Reb- und Wein-Wissen, Erfahrungen und Beobachtungen anschaulich und verständlich weitergegeben. Er hat dabei auch die Entwicklungen im
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nationalen und internationalen Weingeschäft analysiert und reflektiert. Neben
seiner Haupttätigkeit als Weinbauer unterrichtet er Weinkunde in Erwachsenenkursen und wirkt als geschätzter Fachdegustator und als IP-Kontrolleur im
Verband und im Kanton. «Sein Wissen und seine Hilfe stellt er zur Verfügung,
wo es gebraucht wird», bekräftigte Hanspeter Brugger, «als Dienst an etwas
Ganzem und an einer Sache, mit der er sich identifiziert.»
Einstimmig und mit Standing Ovations stimmte die Generalversammlung dem
Antrag des Vorstands zu und ernannte Jakob Hochstrasser für seine Verdienste
um den Weinbauverein und um den Weinbau in Auenstein zum Ehrenpräsidenten. Sie würdigte das langjährige grosse Engagement mit lang anhaltendem
Beifall.
Weitere Rücktritte
Ebenfalls an der GV 2014 aus dem Vorstand zurückgetreten sind Jeannette
Brugger und Michele Meynier. Beide gehörten dem Gremium seit 2002 an.
Jakob Hochstrasser blickte in seiner würdigenden Laudatio unter anderem auf
den sehr gewissenhaften und zuverlässigen Einsatz Jeannettes als Kassierin
zurück. Jeannette Brugger übernahm zudem immer wieder zusätzliche Aufgaben in der Organisation und der Gestaltung des Vereinslebens. Michele Meynier wiederum war seit 2004 Vizepräsident. Mit seinem gestalterischen Können
habe er dem Verein zu zahlreichen Gelegenheiten viel helfen können, so Jakob
Hochstrasser. In diesem Zusammenhang ist die grosse Traube aus Luftballons
zu erwähnen, die er zusammen mit Jeannette für den Wagen des Weinbauvereins am Jugendfest 2012 kreierte.
Als Dank für ihre Verdienste erhielten alle abtretenden Vorstandsmitglieder
ein Geschenk.
Aktuell hat der Weinbauverein nurmehr einen dreiköpfigen Vorstand. Hanspeter Brugger und Bettina Talamona wurden als Vorstandsmitglieder für zwei
weitere Jahre und Ruedi Amrein als neues Vorstandsmitglied gewählt. Hanspeter
Brugger wurde zudem als neuer Präsident gewählt.
Der neue Vorstand: Hanspeter Brugger (Präsident), Bettina Talamona (Vizepräsidentin / Aktuarin), Ruedi Amrein (Kassier / Festwirt).
Bettina Talamona
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FREIE SEITEN
Oberentfeldens U16 wird mit Auensteiner AngriffsDuo Vize-Schweizermeister
Die U16 des Faustballcenters holte sich an den Schweizer
Meisterschaften in Jona (SG) die Silbermedaille. Auch
wenn man vor dem ersten Spiel für den 2. Rang unterschrieben hätte, trauert man dem vergebenen Titel nach.
Mit Vollgas ins Final: Das Team mit den
Auensteinern Cyril Schwammberger,
Tim Egolf, Noemi Egolf und Trainer Reto
Egolf vor dem Final (Foto: Erika Marty)
Kein guter Start
Im ersten Gruppenspiel gegen die FG RiWi ging man als Verlierer vom Platz.
Am Morgen, das hat sich in den letzten Jahren immer gezeigt, ist das Team von
Trainer Reto Egolf nicht in der Lage, eine gute Leistung zu zeigen. Darum war
man nicht sonderlich verwundert über die Niederlage, auch wenn man taktisch
schon bessere Spiele am Morgen gezeigt hat. Gegen einen Anwärter auf den
Gruppensieg spielte man im zweiten Spiel des Tages. Gegner war Elgg-Ettenhausen. Dort zeigte sich schon mehr, was das junge Team kann. Nach einem
deutlich gewonnenen Startsatz riss der Faden und das Team ging mit einem 1:1
nach Sätzen vom Feld. Im dritten und letzten Gruppenspiel zeigte man gegen
Schwarzach (Österreich) keine Blösse und gewann mit 2 : 0. Somit qualifizierte
man sich als Gruppenzweiter für das Viertelfinale gegen Diepoldsau.
Die besten Spiele dieser Mannschaft
Gegen die Ostschweizer, und später im Halbfinale gegen Jona, zeigten die Aargauer die besten Spiele, seitdem sie zusammen spielen. Auf allen Positionen
spielte man so gut wie schon lange nicht mehr. Defensiv wie auch offensiv waren
die Aargauer beiden Mannschaften überlegen. Auch wenn es ab und zu kleinere
Schwächephasen zu bewältigen gab, zog man verdient ins Finale ein. Dort wartete, wie schon in den Gruppenspielen, die FG Elgg-Ettenhausen.
Am Ende fehlten die Kraft und der Wille
Der Ausgang des ersten Satzes stand auf Messers Schneide: Oberentfelden führte
mit 4 : 3, ehe Elgg-Ettenhausen, das von U21-Nationalspieler Nicolas Fehr
gecoacht wurde, vier Punkte in Folge machten, die aber von Oberentfelden ausgeglichen werden konnten. Danach war wieder Elgg-Ettenhausen am Drücker,
legte mit drei Punkten vor. Diese konnten die Aargauer nicht wettmachen und
verloren den ersten Satz mit 11 : 7.
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Der zweite begann für Oberentfelden
gut, schnell führten sie mit 2 : 0. Doch
der schöne Vorsprung hielt nicht
lange. Bis zum 5 : 5 konnte man zwar
noch mithalten, doch danach brach
das Team auseinander, es folgte Fehler
auf Fehler, und die Zürcher wurden
verdient Schweizer Meister.
Nach dem Spiel dann die Enttäuschung, leer sass man auf dem «Center
Die erfolgreiche U16 (von links): Cyril Schwammberger,
Court». Auch die aufmunternden
Robin Schärer, Tim Egolf, Noemi Egolf, Niklas Häfliger und
Worte von Peo Meier, der unter andeSimone ­Gaugler (Foto: Erika Marty)
rem die Auensteiner Angreifer Cyril
Schwammberger und Tim Egolf förderte, halfen nicht weiter.
Trotzdem muss man sagen, dass dieses junge Team an diesem Tag eine sensationelle Leistung abgerufen hat. Und im Nachhinein sind auch sicher die Spieler
stolz auf den 2. Platz!
Cyril Schwammberger
Erfolgreicher Oberentfelder Faustballnachwuchs mit Auensteiner
Unterstützung
An der Finalrunde des Aargauer Faustball-Nachwuchses in Lausen zählten
die Nachwuchs-Faustballer des Faustballcenter Oberentfelden zu den Siegern. Die U16 holten sich mit 18 : 0
Punkten (!) zum wiederholten Male
die Goldmedaille. Etwas knapper
Erfolgreiche U14-Mannschaft des Faustballcenter Oberentfelden
wurde es bei den U14, welche durch
mit den Auensteinern Noemi Egolf, Leandro Fazzi und Jan
die Nationalspielerin Sabrina Sie­Wolfensberger sowie dem Coach Reto Egolf
genthaler trainiert und durch Reto
Egolf gecoacht werden. Sie machten es
bis zum Schluss spannend, bewiesen aber gegen die starken Staffelbacher Charakter und besiegten diese 2 : 1. Mit
einem Punkt Vorsprung erkämpften sie sich ebenfalls die
Goldmedaille. Erstmals im Einsatz waren unsere Youngsters bei den U10. Auch diese fighteten schon wie die «Grossen» und beendeten die Feldsaison auf dem guten 4. Platz.
Rolf Wolfensberger
U16 mit Tim Egolf und Cyril Schwammberger
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Information an die Bevölkerung In Telefonnähe aufbewahren!
Feuerwehr-Notalarmierung
Es können zwei Fälle eintreten, bei welchen Sie die Feuerwehr nicht über
die normale Notrufnummer 118 erreichen.
Fall A:
Die Notrufnummer 118 ist immer besetzt oder ausser Betrieb.
Ihr Alarm kann nicht entgegengenommen werden.
Wichtig! Sie alarmieren direkt eine der folgenden Stellen:
1. Kunz Dominik, Kommandant
Tel. 062 897 03 41
Mob. 079 823 66 48
2. Gugler Fabrice, Vizekommandant
Tel. 062 897 23 07
Mob. 078 802 09 22
3. Kress Susanne, Aktuarin / Aufgebotsstelle
Tel. 062 897 11 25
Mob. 079 519 69 53
4. Ott Christian
Tel. 062 897 05 86
Mob. 079 479 74 38
5. Kunz Raphael
6. Kündig Andreas
Tel. 062 558 81 45
Mob. 079 211 71 58
7. Hediger Roger
Mob. 079 340 06 71
8. Frey Michael
Tel. 062 897 66 90
Mob. 079 816 15 11
Tel. 062 897 21 04
Ges. 062 889 23 59
✃
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Information an die Bevölkerung In Telefonnähe aufbewahren!
Fall B:
Das Telefonnetz ist ausser Betrieb, z.B. bei grossen
­Elementarereignissen (Hochwasser, Sturmschäden etc.)
Wichtig! Sie alarmieren persönlich einen der unten aufgelisteten
­Feuerwehrangehörigen:
  1
Kunz Dominik
Im Winkel 20
Rupperswil
  2
Gugler Fabrice
Dorfstrasse 11
Rupperswil
  3
Hächler Daniel
Lenzhardstrasse 8
Rupperswil
  4
Ott Christian
Fliederweg 22
Rupperswil
  5
Kündig Andreas
Schützenstrasse 33
Rupperswil
  6
Kunz Robert
Steinäcker 3
Rupperswil
  7
Hediger Roger
Dorfgasse 4
Rupperswil
  8
Schürmann Thomas Bannhalde 5
Rupperswil
  9
Kunz Raphael
Obermatt 9
Rupperswil
10
Tinner Joel
Alter Schulweg 42
Rupperswil
11
Weingart André
Mattenweg 25
Rupperswil
12
Frey Michael
In den Reben 11
Auenstein
13
Frei Marco
Austrasse 9
Auenstein
14
Kaufmann Reto
Hueb 41
Auenstein
Was wir wissen müssen:
1. Wer alarmiert Name und Vorname, evtl. Adresse
2. Ereignis
(Brand, Wasserschaden, Ölunfall etc.)
3. Ereignisort
Genaue Angabe des Ereignisortes,
Adresse oder Raumangabe
4. Besonderes
Wenn bekannt, spezielle Gefahren
Redaktionsschluss für die 111. Ausgabe April 2015:
17. Februar 2015
Beiträge für den Gauesteiner sind der Gemeindekanzlei per Mail,
gemeindekanzlei@auenstein.ch, oder auf einer CD zuzustellen. Bitte verzichten
Sie darauf, die Bilder im Word zu integrieren. Senden Sie die digitalen Bilder
ohne Bearbeitung direkt ab Ihrer Digitalkamera. Wenn immer möglich in der
höchstmöglichen Auflösung. Weder die Redaktion noch die Druckerei haften
für die Qualität.
Wir weisen darauf hin, dass die Redaktionskommission für den Inhalt der
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P. P.
5105 Auenstein
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