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DIE GRÜT-ZE
Herbst 2014
Nr. 35
Liebe Eltern, Liebe Freunde, Liebe Leser,
„Im Herbst stirbt halt alles ein wenig, das musst du pflegen, dann kann es im Frühling
wieder wachsen“….. der Ausspruch eines Bewohners beschreibt diese Jahreszeit wohl
treffend.
Es ist wieder mal soweit. Draussen schwindet die Natur, zieht sich zurück. Ein letzter bunter Farbengruss, dann erinnern „nur noch“ die „Baumgerippe“ und die frisch gepflügte
dunkle, braune Erde der Felder an das reichhaltige Leben im Frühling und den Sommer
über. Mit den aufsteigenden morgendlichen Nebelschleiern und der blass durchscheinenden Sonne kann man schon „a bisserl trüb werden im Gemüt“. Ich gebe es zu, ich
denke hin und wieder mit Wehmut an meine Flaschenpost vom Sommer am VorderRhein….. Ja, und das Licht schwindet auch, die Tage werden kürzer, die Nächte länger….
Ach. Zum Glück gibt es Äpfelbäume, mein Glück. In so einen saftigen, rotbackigen herrlich rund gewachsenen Apfel zu beissen, das ist doch was. Das ist duftende und schmeck
bare Erinnerung an wärmende Sonne, an das duftende Heu der frisch gemähten Wiese
unter dem Apfelbaum…. In diesem Jahr habe ich mir eine Dörrex angeschafft. Da sass ich
also, umgeben von Apfelbergen (ja, so ein Apfelbaum trägt nicht jedes Jahr in Hülle und
Fülle. Er macht zwischendurch eine Pause zur Erholung, danach kann er wieder eine reiche Ernte schenken), die darauf warten geschält und entkernt zu werden, schnitt und
rüstete, dachte an die Sonnenstunden in diesem Sommer. Die geschälten Äpfel werden
in 8mm dicke Scheiben geschnitten, dann auf die Siebe des Dörrex gelegt und zwischen
6 – 8 Stunden gedörrt.
Haben Sie schon mal einen Apfel an seinem “Äquator“ aufgeschnitten? – Nein? – Also
los, nehmen Sie ein Küchenmesser und aus der Obstschale einen Apfel. Schneiden Sie
den Apfel an seiner breitesten Stelle auf. Na? Haben Sie es entdeckt, was da im Apfel
verborgen liegt? – Genau! Es ist ein Fünf-Stern. Im Apfel steckt quasi ein Stückchen Sternenhimmel, der uns ganz michaelisch mit dem Sternbild des Drachen im Morgenkreis
weiter beschäftigen wird.
In der griechischen Mythologie finden wir die Sage des Herakles,
welcher 12 Aufgaben erledigen muss, um seine im Jähzorn erschlagene Frau und Kinder zu sühnen. Eine der Aufgaben bestand darin den schrecklichen, hundertköpfigen Drachen Ladon
zu besiegen, um die Äpfel der Hesperiden zu gewinnen, die dem
Verzehrer ewiges Leben verhiessen. Herakles gelang es Ladon –
der niemals schlief - zu besiegen und die Töchter des Atlas zu
überlisten. Ihm zu Gedenken haben die Götter Ladon (Draco), die
goldenen Äpfel und Herakles an das Firmament gesetzt.
Ich wünsche Ihnen nun allen einen goldenen Herbst und Zeit für
einen Blick ans nächtliche Firmament.
Herzliche Grüsse, Ihre Maja Seifert Metz
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Meine Herbst Gedanken
Von Peter Linder
Ich habe mir so Gedanken gemacht zum Herbst. Da kann man bei uns im Garten ganz
viele verschiedene Dinge ernten: Vom Baum die reifen Äpfel pflücken, sie zu Apfelstücke
oder zu Apfelmus ein zu kochen so haben wir etwas für den Winter zum Essen. Mit den
Birnen könnten wir es auch so machen. Trauben sind auch zum Ernten. Die könnten wir
so essen oder als Saft und als Marmelade. Wir nehmen Quitten vom Baum, da machen
wir Saft oder Marmelade, sowie Kompott und Quittenmus. Die Kiwi nehmen wir erst bevor
der Schnee fällt rein und legen die Kiwis zwischen die Äpfel im Keller, damit sie noch
nachreifen. Später werden sie fürs Birchermüesli gebraucht, das ist sehr gut. Wir haben
auch Kürbisse in unserem Garten die wir ernten und in den Keller bringen und so eine
Zeit lagern. Später wird der Kürbis geholt und in der Küche aufgeschnitten, die Kernen
rausgenommen und in Stücke zerschnitten. Wir brauchen es für Gemüse mit Hackfleisch
und Reis, oder zu einer feinen Kürbissuppe. Wir müssen aufpassen, dass die Kürbisse
nicht faul werden, ja da kann man nicht viel machen. Die Leute, die einen Nussbaum bei
sich stehen haben, können die Baumnüsse sammeln und trocknen lassen. Später die
Nüsse knacken und da kann jeder sie gebrauchen zum Guzzi Backen. Vielleicht habt Ihr
auch einen Haselnussbaum, dass Ihr die Nüsse auch so brauchen könnt. Aus Trauben
wird auch Wein hergestellt, aus weissen oder aus roten Trauben. Im Herbst schneidet
der Bauer das reife Maisfeld. Entweder der Bauer braucht es für die Tiere oder für zum
selber Essen. Ich finde es toll, wenn die Leute einen Drachen in die Luft steigen lassen.
Das macht Spass! Ich habe auch schon mal einen selber gebaut. Da war aber zu wenig
Wind, dass er richtig fliegen konnte. Im Tessin können wir bald wieder Maroni im Wald
sammeln und sie einschneiden. Dann können wir sie über dem offenen Feuer rösten. Im
Wald wachsen auch Pilze, die sind nicht neben dem Wanderweg sondern verstreut im
Wald. Da muss man quer durch den Wald gehen mit guten festen Schuhen, so findet
man Pilze. Es gibt so viele und es ist schön, dass es Pilze gibt die man essen kann oder
auch zum Trocknen. Es gibt ein Pilz der ist tödlich. Es ist der Knollenblätterpilz, da hilft
kein Mittel. Früher konnten wir im Tessin das Nebelmeer beobachten wie es von Locarno
her kam. Zuerst war das Nebelmeer in Locarno vorne, dann kam es weiter bis Intragna,
dann weiter bis hoch zur Costa, dann weiter den Berg hinauf. Aus Maroni wird auch Vermicelle gemacht, wo man nur im Herbst essen kann. Die Bäume färben sich golden und
rot und braun und es ist nichtmehr so warm, das finde ich schön. So hat man eine schöne Aussicht und wenn man im Wald ist, fallen die Blätter von den Bäumen. Da kann man
durch das Laub tschalpen. Der Regen gehört auch dazu. Dann ist alles nass und im Wald
riecht es nach Pilzen und Moder. Im Herbst wird es etwas früher dunkel und etwas später
hell. Am Morgen war ich in der Kirche Wetzwil. Dort war ein Erntedank, da war ich mit ein
paar vom Singen dabei als Chorgrüppli. Wir sangen aus dem Gesangbuch verschiedene
Lieder. Danach gab es Apfelsaft und Brot und das Wetter war schön warm, der Nebel hat
sich aufgelöst. Ein goldener Herbsttag, wie im Bilderbuch.
MORGEN-Kreis hat Gold im Mund…
Von Corinne Wegmann
Von Montag bis Donnerstag habe ich zusammen mit Karin den Morgenkreis gestaltet. Ich
suchte mir das Thema Pinguine aus. Als erstes habe ich alle begrüsst mit einem guten
Morgen. Am Anfang war ich ein wenig nervös und schüchtern, danach ging es besser und
ich konnte etwas über die Pinguine erzählen. An einem Morgen habe ich erzählt, was der
Pinguin so alles frisst: Fische, Tintenfische und Krebstiere sind seine Leibspeise. Ein anderes Mal ging es um die Feinde. Der Riesensturmvogel ist der grosse Feind auf dem
Land, im Meer fürchtete er sich vor den Haien, den Orkas und den Seelöwen. Es gibt verschiedene Arten von Pinguinen. Die bekanntesten Arten sind die Königspinguine, die Kaiserpinguine und die kleinen Zwergpinguine. Insgesamt gibt es 17 verschiedene Arten auf
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der Welt. Sie sind sehr gute Schwimmer und sie sehen viel besser unter Wasser, als auf
dem Land. Auf dem Land bräuchte der Pinguin eine Brille, da er sehr kurzsichtig ist. Es
gibt noch allerhand über diese lustigen Tiere zu erzählen. Mir hat es sehr gut gefallen
darüber zu erzählen, weil ich die gerne mag. Ich würde wieder mal den Morgenkreis
übernehmen und ein Thema vorstellen. Vielleicht nehme ich mal das Kamel unter die
Lupe. Das finde ich auch sehr schön und beschäftige mich oft mit den Tieren.
Holland ist auch Niederlande
Von Marco Kirchhofer
Ich habe mich jetzt sehr lange mit dem Land beschäftigt. Da erzähle ich euch etwas davon. Dann ist es genug. Das Land ist flach wie eine Pizza. Da kann man gut mit dem Fietse (Velo) ganz weit fahren. Es gibt hier viele Windmühlen. Es windet hier immer. Hollands
Westküste liegt an der Nordsee. Das Ijsselmeer gibt’s auch noch zum Segeln. Das hiess
früher Zuederzee. Die Holländer sind ein Seefahrervolk. Sie sind weit um die Welt gesegelt und haben viele Länder erkundet und lauter fremde Sachen mit heim genommen. Als
Seemann muss man viele Knoten kennen, um die Schot richtig zu befestigen. Da hängen
die Segel dran, oder der Anker oder die Fender. Amsterdam ist die Hauptstadt von Holland. Die ganze Stadt ist durchzogen von Grachten. Die haben da ganz viele Wassergräben als Strasse. Die Wasserwege wurden früher vor allem als Transportwege genutzt.
Holland hat einen König. Der heisst Willem Alexander und seine Frau ist die Königin. Sie
heisst Maxima. Sie kommt eigentlich aus Argentinien. Der König und die Königin haben
schon drei Kinder, alles Prinzessinnen. In Holland gibt es andere Sachen zu essen, als in
der Schweiz. Ich habe sehr gerne die Schoggistreusel für aufs Brot. Die heissen da Haagelslag. Lecker fand ich auch die Pannekoken und den Gauda Käse. Berühmt ist Holland
vor allem durch die Tulpenzucht. Es gibt über 100 verschiedene Arten in vielen verschiedenen Farben. Die finde ich schön. Die habe ich mit den Windmühlen auf meinem Kalender drauf für dieses Jahr. Die Holländer haben auch ganz berühmte Maler. Einer davon
war Van Gogh. Er hat sich das linke Ohr abgeschnitten und war schon ein bisschen verrückt. Ich mag sehr gerne seine Bilder, die habe ich manchmal im Atelier abgezeichnet.
Ich mag die Landschaften und die Häuser Gemälde.
Mit allen Sinnen ins Sommerlager
Von Pascale Stehlin (gekürzt durch die Redaktion)
Im Tessin haben wir jeden Morgen Yoga gemacht, den Sonnengruss. Unser
Thema waren die Sinne. Zuerst haben
wir den Tastsinn erspürt. Wir haben
unsere Hände blind ertastet. Später
sind wir auf die Selnau gewandert und
haben einen Füssetast-Parcour erlaufen. Am nächsten Tag haben wir eine
sehr lange und auch anstrengende
Wanderung nach Tena-Forcoca Gropp
und zum Schluss über Ponte Brolla
zurück hinter uns gebracht. Da gingen
wir auch in der Maggia baden, war das
kalt! Danach hatten wir einen Wellnesstag. Wir beobachteten unseren
Wärmesinn. Zuerst durfte ich in die
warme Badewanne, dann stieg ich in
den Brunnen mit dem kalten Wasser
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hinein, laut schreiend versteht sich…. Danach nahm ich mein Badetuch und ging in den
Ruheraum und setzte mich auf den neuen Sessel vor das Feuer. Da spürte ich meinen
Körper kribbeln vom kalten Wasser. Dann ging ich nach oben ins „Massagezimmer“, wo
mir Flavia den Rücken und die Füsse massierte, herrlich! Da konnte ich zwischen Lavendel-, Schoggi-, Orangen- oder Vanille Öl aussuchen. Ich wählte das Orangenöl für den Rücken und das Schoggiöl für die Füsse. Das war einfach nur wundervoll!!!!!! Wir Frauen
hatten da unsere Ruhe, die Männer waren zu der Zeit noch am Wandern und kamen erst
später heim.
Am Samstag war der Eigenbewegungssinn dran. Wir gingen runter zur Ponte Brolle an
den „Strand“. Das runterlaufen fordert jeden Tritt. Ich versuchte aus dem Sand eine Burg
zu bauen und bin barfuss dadurch gelaufen. Später gingen wir zum Openair Konzert von
einer kleinen Musikband. Da haben wir vor der Bühne getanzt und eine Polonaise gemacht, das war sehr lustig! Mit der Taschenlampe stiegen wir nachher durch den Wald
wieder zum Häuschen hoch.
Einmal kam der Mann von der Fabienne, der Stefan mit seinem Hund Zora. Die beiden
haben auch bei unserem Morgenturnen mitgemacht. An dem Tag haben wir auf der Selnau unseren Gleichgewichtssinn ausprobiert auf der Slackline. Ich bin wie eine Seiltänzerin vorwärts und rückwärts gelaufen, habe ein Bein in die Luft gehalten und mich gedreht
auf dem Seil. Nach dem Nachtessen gingen wir mit der Taschenlampe einen Parcour
draussen durch die Nacht im Dunkeln ablaufen. Dann kamen wir alle zusammen, wie
jeden Abend und haben gesagt wie der Tag gelaufen ist.
Gemeinsam haben wir am nächsten Tag ein Naturmandala gestaltet. Wir benutzten dazu
Blätter, Steine, Blumen, Pilze, Maroni Igel, Haselnüsse, Stecken, Lärchenzapfen, Farnwedel und noch viel mehr aus der Natur. Die nächste Gruppe im Tessin kann unser Kunstwerk bewundern! Ich finde unser Mandala sehr schön geworden! Das hat sehr viel Spass
gemacht. Am Nachmittag fuhren wir runter nach Ascona. Da haben wir gelädelet und sind
durch die Gassen geschlendert und waren auf dem Markt am See. Da war eine menschliche Statue und wir blieben ein bisschen stehen, da winkte er uns zu sich heran und küsste meine Hand! Als wir Musik hörten, gingen wir in diese Richtung und kamen in einen
Spazzacamino Umzug hinein. Die verteilten Bonbons, kleine Kaminfegerfigürchen, Küsschen…. Und eine schwarze Russbacke hatte ich auch noch. Das bringt Glück! Später fuhren wir ins Maggiatal bis nach Prato Sornico, wo wir im Strohhotel übernachtet haben. Ich
fand das sehr schön! Da habe ich meinen Schlafsack auf das Stroh ausgerollt und mein
Nest für die Nacht vorbereitet. Über eine Leiter konnte ich zum WC runter und wieder rauf
steigen, ich konnte sehr gut schlafen!!!!
Nach einem leckeren Frühstück und das traditionelle Kerze anzünden in der Kirche ging
es wieder Richtung Cas di Musc. Heute kamen der Geruchs- und der Geschmackssinn
dran. Zum Mittagessen hatte jeder seine eigenen Dips kreiert und es war spannend von
den anderen zu probieren. Alle haben ganz anders geschmeckt. Abends gab es eine
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Vollmondparty mit Chäsfondue und Wolfsgeheul…. Im Abendkreis haben wir nochmal an
verschiedenen Sachen geschnuppert und den Tag durch die Nase erinnert. Den letzten
Tag haben wir dem Hörsinn gewidmet mit lauschen auf die Geräusche in der Natur und
mit selber Musik machen und etwas zum Klingen bringen. Dann mussten wir unsere
Rucksäcke packen, aufräumen und putzen. Das Sinneslager ging viel zu schnell um und
es hat mir sehr gut gefallen!
Strickkunst Im Grüt oder Kunst am Bau
Von Selina Blumer
Die Gaby hat mir erzählt von Künstlern, die
in Basel Brückengeländer und die ganze
Rheinfähre eingestrickt haben. Mit ganz vielen verschiedenen Farben wurde es bunt in
der Stadt. Das fand ich so super, da hatte
ich die Idee gehabt bei uns auch Strick
Kunst am Haus zu lismen. Das ist doch lustig! Meine Idee war das Treppengeländer
und die Vordachträger am Treppenaufgang
bunt einzulismen. Gaby und ich haben ganz
viele verschiedene Wollknäule ausgerollt
und die Fäden aneinandergeknotet und zu
einem bunten dicken Wollknäul wieder aufgewickelt. Dann hat Gaby die Maschen aufgenommen, so viele, wie ich brauche und
nach ein paar Reihen habe ich die Lismete
übernommen. Ich stricke sehr gerne und
das Projekt finde ich sehr lässig! Nach 3
Metern habe ich aufgehört und wir haben
alles nochmals ausgemessen. Wir haben es
über das Geländer gelegt und es passte.
Gaby hat es festgenäht und nun sieht es
aus, als ob es Strümpfe anhat! Jetzt kommen noch die Säulen vom Vordach dran.
Strickkunst am Bau ist einfach sensationell!
Vielleicht lisme ich noch den ganzen Lift
ein?!.....
Giraffentraum
Von Susanne Erne
Ihr wundert euch vielleicht, warum ich schon wieder von einem Tier erzähle. Das ist halt
meine Leidenschaft, da habe ich für euch schon fast ein Lexikon gemacht!
Mir gefallen die Giraffen. Sie haben so schön lange Hälse und lange Beine und so ein
schönes Muster auf dem Fell. Jede Giraffe hat übrigens ein anderes Muster. Das ist ihr
Erkennungszeichen oder ihr Name. So können sie sich voneinander unterscheiden. Die
Giraffen sind die höchsten Tiere auf dem Land und der Giraffenmann kann fünf Meter
hoch werden. Das ist wie der Eifelturm. In Rapperswil war ich schon mal im KnieKinderzoo, da habe ich echte Giraffen gesehen. Da war sogar eine Baby-Giraffe. So
süss!!! Die Giraffen fressen gerne Blätter und Zweige von dornigen Pflanzen, wie z.B. die
Akazie. Diesen Baum gibt es bei uns im Garten ja nicht. Die Giraffen teilen ihr Fressen.
Die Männli fressen oben ab und die Weibli fressen unten ab. Die Giraffen leben eigentlich
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in Afrika in der Savanne. Dort ist es immer sehr heiss.
Sie können neben den Blättern vom Baum auch das
Gras fressen. Sie haben sehr lange Beine und können
bis zu 50kmh schnell rennen. Das machen sie im Passgang, wie die Elefanten. Jede Giraffe hat so kleine Fellüberwachsende Hörnchen auf dem Kopf. Die Männchen
kämpfen damit in der Paarungszeit um ihr Weibchen.
Wenn sie trinken wollen vom Wasserloch sieht das sehr
lustig aus! Da müssen sie ihre Beine richtig auseinander
sortieren, sonst kommen sie nicht runter mit dem Kopf
zum Wasser. Da trinken sie mit einem Schluck gleichmal 10 Liter auf einmal! Wir haben entdeckt, wie man
das Alter von der Giraffe bestimmen kann, nämlich an
der Länge vom Schwanz. Der wächst noch das ganze
Leben und eine alte Giraffe hat einen langen Schwanz.
Aufpassen müssen sie nur vor dem Löwen und der Hyäne oder dem Leopard und auch der Giftschlange. Sie
können sich aber gut selber verteidigen und die Giraffe
kann mit ihrem Vorderhuf dem Löwen seinen Schädel
spalten. Und dass, obwohl sie Vegetarier ist.
Der neue - inzwischen alte Grütler Patrick Fiabane,
stellt sich vor:
Ich heisse Patrick Fiabane und bin jetzt über ein
Jahr im Grüt. Es ist doch jetzt Zeit, dass ich mich
endlich vorstelle! Da arbeite ich in der Holzi, im Garten und in der Textilwerkstatt. An manchen Tagen
helfe ich noch im Haushalt mit beim Abtrocknen,
Zmorge mache, Tisch abräumen, Sachen ins Recycling Häuschen versorgen und auch beim Putzen.
Am liebsten arbeite ich im Garten, da gibt es immer
etwas zu tun. Da habe ich gerade die ausgeschnittenen Brombeeren zum Häcksler getragen. Die
neue Kräuterspirale von der Fabienne finde ich
sehr schön. Da gibt es Basilikum und Thymian in
vielen verschiedenen Sorten. Das habe ich vorher
noch gar nicht gesehen. Und Petersilie wächst da
auch sehr viel. Das alles riecht sehr fein und Marco
Holzer kann dann die Kräuter für das Essen nehmen. Da hat er feine Pesto gemacht und die Kräuter müssen wir dafür ganz fein hacken. Es kommt in
Schichten Öl hinein auf die Kräuter ins Glas, damit
es nicht anklebt und dann noch ganz viel Salz, damit es nicht schlecht wird. Wo ich vorher war habe
ich auch viel geholfen. Da habe ich geschaut, dass
es immer genügend WC Papier auf dem WC hat und
frische Handtüchli. Dann habe ich da die Böden nass aufgenommen und den Müll einge6
sammelt und frische Müllsäcke in die Kübel gehängt. Ich habe aufgepasst, dass es immer überall schön ordentlich ausschaut. Das mag ich von Natur aus gerne, Ordnung halten kann ich gut. Hier im Grüt habe ich ein grosses Zimmer mit Terrasse und „Seeblick“
(wenn nicht der Lindenbaum davor stehen würde…). Mein Hobby sind die Züge. Da kenn
ich mich sehr gut aus. Ich fahre wahnsinnig gerne mit dem Glacier Express. Ich kann alle
Loks auseinanderhalten und habe sehr viele Fotos davon im Fotorahmen an der Wand in
meinem Zimmer. Mein Kollege Peter hat sogar eine Modelleisenbahn! Er ist auch totaler
Fan und hat schon mal eine ganze Landschaft für die Mini Trix Bahn gebaut. Unser Mitarbeiter Philipp Kull ist auch Modelleisenbahnfan. Da können wir uns austauschen. Es wäre
so toll, wenn er mit uns einen neuen Tisch für das Sofa baut, wo die Eisenbahn drin herumfährt! Das wär doch was! Ich fühle mich hier gut bei Euch allen, hier ist immer etwas
los und ich habe neue Freunde gefunden. Meine alten Freunde habe ich nicht vergessen.
Die gehe ich ab und zu besuchen, oder sie kommen zu mir zum Kaffee. Das ist doch
schön.
Praktikanten Im Grüt:
Von Noah Ninck und Gaël Hänni, beide 17jährig, Schüler der Steiner Schule Ittigen/ BE
Nachdem wir das Heim Im Grüt nach „stundenlanger“ Suche endlich gefunden hatten,
fühlten wir uns sofort aufgenommen und willkommen. Die Menschen hier sind alle sehr
offen und unvoreingenommen. In dieser familiären Atmosphäre Im Grüt ist nicht nur Platz
für Tipps, Korrektur und Anweisungen, sondern auch für Humor und ein liebevolles Miteinander. Wir hatten viele wunderbare Begegnungen! Manchmal war es äusserst anstrengend und nervenaufreibend, doch das gehört zum Leben. Anfangs dachten wir, dass
wir keinen Kontakt mit den Betreuten knüpfen können, doch im Verlauf der Zeit durften
wir die verschiedenen Welten der Menschen kennenlernen. Alles in allem gehörten diese
drei Wochen zu den schönsten, die wir erlebt haben. Nun danken wir allen, die uns dieses Praktikum ermöglicht haben von ganzem Herzen. Allen wünschen wir weiterhin eine
schöne Zeit Im Grüt!
Gaël
Noah
7
Agenda:
11.08. – 15.08.2014 hospitierte Frau Sandra Cocca (3. Ausbildungsjahr an der HFhS
Dornach) bei uns in den Grütalltag. Für Deinen tatkräftigen Einsatz danken wir Dir sehr
herzlich, schön, durften wir Dich kennenlernen!
14.08.2014 besuchte uns als Ehemaliger Fabian Buess, im Gepäck dabei einen feinen
Schoggicake…. Schön bischt cho!
16.08. / 17.08. zog es die Grütler auf die Herrliberger Chilbi (Kirmes). Die DütschAutifäns kamen voll auf ihre Kosten!!!!!
22.08.2014 traf sich das Team zu einer Fachberatung mit Dieter Schulz in der Quartalskonferenz.
Dieter Schulz, geboren 1955, ist Heilpädagoge, Biografieberater und Supervisor (WIT, Universität Tübingen). Nach zehn Jahren Tätigkeit in Heimsonderschulen arbeitet er seit 1985 in
freier Praxis für Heilpädagogik, Chirophonetik, Erziehungsberatung, Supervision und Erwachsenenbildung. Seit 1987 ist er Dozent an der Schule für Chirophonetik sowie inzwischen
auch Gastdozent an der Höheren Fachschule für Heil- und Sozialpädagogik in Dornach, am
Camphill Seminar in Frickingen und anderen Ausbildungsstellen. Autor verschiedener Fachbücher zur Thematik der Heilpädagogik.
29.08.2014 heiratete Karin Holzer. Wir gratulieren Dir sehr
herzlich zur Hochzeit mit einem Rosenwunschbäumli! Nun wurde aus Dir Frau Karin Schäpper.
31.08. – 19.09.2014 absolvierten Noah Ninck und Gaël Hänni
von der Steiner Schule Bern Ittigen bei uns ihr Sozialpraktikum.
Wir danken Euch herzlich für Euren humorvollen und engagierten Einsatz!
02.09. – 11.09.2014 zogen ins Tessiner Lager – zum Thema
der Sinne - Philipp Gehri, Oliver Scherrer, Susanne Erne, Urs
Hebeisen und Pascale Stehlin, unter der Leitung von Flavia Zanoni und Fabienne Berchtold.
29.09.2014 begingen wir eine festliche Erntedank und Michaelifeier. Es ist jedes Jahr aufs Neue wieder zum Staunen, was
alles im Garten gewachsen ist und wie viele verschiedene kulinarische Sachen daraus hergestellt werden können.
01.10.2014 verwandelte sich das Grüt für einen Tag in eine Schmiede! Frau Keller (Sozialpädagogin/ Schmiedin) kam mit ihrer mobilen Schmiede auf den Hof und Amboss und
Esse standen nur zum Essen kurz still! Herzlichen Dank für den erlebnisreichen Projekttag! www.schmiedeprojekte.ch
03.10. – 19.10.2014 Herbstferienbetrieb
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Vorblick:
Leider hat uns Andreas Asiedu nach vier Jahren Grütleben verlassen, was besonders seine engen Kollegen sehr traurig finden. Wir wünschen Dir für Deine Zukunft alles Gute und
grüssen Dich herzlich!
Ab November dürfen wir als neue Mitarbeiterin Frau Michele Sennhauser begrüssen, die
dann das Textilwerkstattteam unterstützt. Wir wünschen Dir einen guten Start ins Grütler
Arbeitsleben!
Witzespalter:
Pascale berichtet am Znachttisch von den ihr fehlenden Hühnern. Sie überlegt mit welchen Tieren denn der Hühnerstall neu zu füllen wäre. Vielleicht Hochlandrinder? – Dann
must Du die aber arg klein schrumpfen, sonst wird es knapp mit Futter auf der Wiese. –
Wieso? Die sind doch Vegetarier!!....
Bildereindrücke vom Schmiedetag
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Spenden: Zürcher Kantonalbank
IBAN: CH05 0070 0112 7001 2317 3
Konto Nr. 1127-0123.173
BLZ 727
Wie immer können Sie die Grût-ze auch farblich im Internet
bewundern und selber ausdrucken von unserer Homepage:
www.heimimgruet.ch
Michaelideko…
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Seele and Geist
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