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"Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen!

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7
WdL
ort
es
ebens
(kommentiert von Chiara Lubich)
2)
"Alles, was ihr von
anderen erwartet,
das tut auch ihnen!
( Lies das Johannesevangelium,
Kapitel 7, Vers 12)
Hast du jemals den Durst
nach Unendlichkeit gespürt?
Oder hast du in deinem Inneren
schon einmal Unzufriedenheit mit
dem bemerkt, was du tust, mit
dem, was du bist?
3)
Wenn es so ist, dann wirst du glücklich sein, eine Formel zu finden, die
dir die Fülle geben kann, nach der es
dich so sehnlich verlangt: etwas, das
nicht mehr die Tage beweinen lässt,
die halbleer vorüberziehen ...
> Hat einer Hunger?
Ich stelle mir vor, ich wäre hungrig,
- und gebe ihm zu essen.
> Leidet einer Unrecht?
Ich bin es, der Unrecht erfährt!
> Ist einer im Dunkel und im
Zweifel?
Ich bin es. Und ich teile seine
Leiden und gebe nicht eher
Ruhe, bis er Licht und
Erleichterung erfahren hat.
Denn auch ich möchte so
behandelt werden.
So erging es Gabriele
aus Italien:
1)
Ein Tag,
den wir so
verbringen,
zählt wie ein
ganzes Leben
Es gibt ein Wort im Evangelium, das nachdenklich macht. Wenn man auch nur ein wenig
davon versteht, versetzt es in große Freude. In
diesem Wort verdichtet sich, wozu wir im Leben
gerufen sind. Es fasst alle Gesetze zusammen,
die Gott tief in das Herz jedes Menschen gelegt
hat. Es ist schön zu lesen und
klingt wie ein Slogan:
Alles, was ihr von anderen erwartet,
das tut auch ihnen!“
„Goldene Regel“ wird dieser Satz genannt.
Christus hat sie gebracht, aber sie war schon
überall bekannt. Dies zeigt, wie sehr diese Regel Gott am Herzen liegt. Lieben wir auf diese
Weise jeden Nächsten, dem wir im Laufe des
Tages begegnen. Versetzen wir uns in seine
Situation und behandeln wir ihn, wie wir selbst
an seiner Stelle behandelt werden möchten.
Die Stimme Gottes in uns wird uns verstehen lassen, was es in den verschiedenen
Situationen heißt zu lieben.
> Einer ist behindert?
Ich will ihn so lieben, dass ich
gleichsam an meinem Leib und
in meinem Herzen seine
Behinderung spüre. Die Liebe
wird mir das richtige Verhalten
eingeben, damit er sich den
anderen gegenüber nicht
benachteiligt fühlt. Vielleicht kann er
sogar erahnen, dass ihm eine Gnade
mehr geschenkt worden ist; denn wir
Christen wissen, wie viel der Schmerz
wert ist.
Unterscheiden wir nicht zwischen
sympathisch und unsympathisch,
jugendlich und alt, Freund und Feind,
Einheimischen und Ausländern,
schön und hässlich...
Das Evangelium meint alle.
Vielleicht erscheinen diese Worte allzu simpel.
Doch welch‘ großen Sinneswandel verlangen sie!
Ein Tag, den wir so verbringen,
zählt wie ein ganzes Leben.
Am Abend werden wir uns selbst nicht mehr
wiedererkennen. Eine noch nie erfahrene Freude
und Kraft wird uns durchströmen. Gott ist mit uns, denn
er ist mit denen, die lieben. So wird ein erfüllter Tag auf den
anderen folgen. Manchmal werden wir vielleicht nachlassen
oder versucht sein, den Mut zu verlieren, aufzugeben.
Aber nein! Gott gibt uns die Kraft. Fangen wir immer neu
an.Wenn wir ausdauernd sind, werden wir erkennen, wie
sich allmählich die Welt um uns verwandelt. Wir werden
verstehen: Das Evangelium bringt eine faszinierendes
Leben mit sich, es entzündet ein Licht in der Welt, es gibt
unserem Leben Geschmack, in ihm finden wir den
Ansatz zur Lösung aller Probleme.
"Die Italienisch-Lehrerin hatte
uns als Hausaufgabe gegeben,
über ein Thema zu schreiben, das uns in
besonderer Weise nahe gegangen ist.
Ich habe mich entschlossen, von dem Endspiel
eines Fußballturniers zu erzählen, bei dem die
Mannschaft, in der ich spiele, verloren hat.
Es war bereits in der Verlängerung und bei den
Elfmetern, die die Entscheidung des Spiels
bringen sollten. Auch ich gehörte zu denen,
die Fehler machten.
Traurig und voller Schmerz dachte ich sofort,
dass meine Mannschaftskameraden mir die
Verantwortung für die Niederlage zuschreiben
würden. Stattdessen, zu meiner großen Verwunderung, trösteten sie mich und ließen mich
spüren, dass es jetzt noch wichtiger war, zusammenzuhalten!
Das war genau das, was ich während der Trainingszeiten und der Spiele immer versucht hatte, durchblicken zu lassen, wenn ich jemanden
der Fehler machte aufgebaut hatte oder wenn
ich einem Gegner Achtung entgegenbrachte.
Dieses neue Verhalten meiner Mannschaftskameraden hatte mich beeindruckt!
Für den Aufsatz habe ich eine sehr gute Note
bekommen und die Lehrerin wollte, dass ich
ihn der ganzen Klasse vorlese.
Danach äußerte sie sich noch positiv und
meinte, sie hätte bei allem, was man in der
Welt des Fußballs heute so alles hört, nicht
gedacht, dass es Jugendliche gibt, die so
große Ideale haben.
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Seele and Geist
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