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Das Magazin der ALTOR Gruppe
Ausgabe 23 | März 2013
Das Gesetz zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung –
Was lange währt wird gut?!
Erstmals ein negativer Basiszinssatz: – 0,13 Prozent
Immer mehr Mütter erwerbstätig
Durchgehalten? Das neue Jahr und die guten Vorsätze
: INHALT
– DAS MAGAZIN
Hiltrud Grebe
Geschäftsführende Gesellschafterin
ALTOR Gruppe
seite 03 NEWS
Rund um ALTOR, Finanznachrichten
seite 04/05 TITELTHEMA
Das Gesetz zur Reform der Sachaufklärung
in der Zwangsvollstreckung
seite 06 REPORT
Neues Buch zur Problemkreditprüfung
Immer mehr Mütter erwerbstätig
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
„nur“ etwas mehr als drei Jahre hat das „Gesetz zur Reform der Sachaufklärung in
der Zwangsvollstreckung“ von der Verkündung bis zum Inkrafttreten am 1. Januar
seite 07 FÜR SIE ENTDECKT
Käßmann, Kelly und Koch –
2013 benötigt. Die Zwangsvollstreckung ist ein sehr wesentlicher Teil unserer
Hochkarätige Vortragsreihe
Beitreibungsstrategie. Wir sind gespannt, welchen Einfluss die neuen Regelungen
Das neue Jahr und die guten Vorsätze
auf die Bearbeitung von Forderungen haben werden und beobachten sehr genau,
welche Erfolge wir beispielsweise mit dem Einsatz der neuen Recherchemöglich­
keiten verzeichnen werden.
Sehr stolz sind wir auf die hohe Fachexpertise unserer Mitarbeiter, dafür investieren
wir viel. Den Erfolg unseres Einsatzes konnten wir kürzlich in Form eines Buches in
Händen halten. Herr Heinz E. Bräunle, Leiter der Internen Revision der ALTOR Gruppe,
hat einen wesentlichen Beitrag zu einem Fachbuch über die Prüfung von Problem­
krediten geleistet. Mehr dazu erfahren Sie auf Seite sechs dieser Ausgabe.
Auch im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie waren und sind wir aktiv.
Wissen wir doch nicht erst seit dem aktuellen Fachkräftebericht der Bundesregie­
WIE KÖNNEN WIR IHNEN HELFEN?
Sie haben Fragen zu einem Thema oder
möchten mehr darüber erfahren? Wir freuen
uns über Ihre Anregungen. Schreiben Sie uns.
rung, wie wichtig dieses Thema heute schon ist. Wie wir unsere Mitarbeiter in
Sie möchten keine weiteren Ausgaben von
diesem Bereich unterstützen, lesen Sie ebenfalls in dieser Ausgabe. Aber wie
re:ALTOR erhalten? Geben Sie uns einfach
immer haben wir noch vieles mehr „Für Sie entdeckt“.
Bescheid: kommunikation@altor-group.com
Gehen Sie auf Entdeckungsreise, viel Spaß dabei wünscht Ihnen
Ihre Hiltrud Grebe
Das Impressum finden Sie auf der Heftrückseite.
Geschäftsführende Gesellschafterin ALTOR Gruppe
NEWS
RUND UM ALTOR
ALTOR Team wieder verstärkt Die
Umsetzung ihrer Ziele und freuen uns auf die weitere
Zufriedenheit der Mitarbeiter hat für die ALTOR Gruppe
Zusammenarbeit. (CE)
einen besonderen Stellenwert. Um dies zu erreichen,
spielt die Arbeit der Personalabteilung eine wesent­
Auch 2013 unterwegs Die Präsenz auf rele­
liche Rolle. Deren Leitung hat seit 1. Januar diesen
vanten Messen und Veranstaltungen im Bereich Forde­
Jahres Herr Rechtsanwalt Tino Glowczak inne. Er
rungsmanagement in Deutschland spielt auch im Jahr
verfügt über langjährige Erfahrung in der Personal­
2013 eine wesentliche Rolle in der Vertriebsarbeit der
arbeit und sorgt mit seinem Team nicht nur für die rich­
ALTOR Gruppe. Ziel ist es, sich als führender Anbieter im
tige Auswahl neuer Mitarbeiter(innen), sondern auch
Bereich Forderungsmanagement zu positionieren und
für die Betreuung unserer nunmehr fast 200
fundierte Gespräche mit Interessenten zu führen. Nach
Mitarbeiter(innen). Darüber hinaus wird die Einführung
aktuellem Planungsstand ist die ALTOR Gruppe auf
und Einrichtung eines neuen Personalmanagement­
folgenden Veranstaltungen präsent:
systems ein Schwerpunkt seiner Arbeit sein. Will­
•NPL-Forum
kommen heißen wir auch Frau Kohl, die sich nach ihrer
Elternzeit dem wichtigen Thema der Personalentwick­
lung widmet. Wesentliche Aspekte sind hier die langfri­
stige Sicherung qualifizierter Fach- und Führungs­
kräfte, die Erhaltung und Förderung des Know-hows
der Mitarbeiter sowie die Ermittlung von Nachwuchs­
kräften und Führungspotenzial. Auch das Thema
Ausbildung wird zukünftig einen hohen Stellenwert
übernehmen. Beiden wünschen wir viel Erfolg bei der
am 15. Mai 2013 in Frankfurt am Main
• Public Management
am 18. Juni 2013 in Frankfurt am Main
• BDEW-Forderungsmanagement 2013
am 18./19. Juni 2013 in Bad Neuenahr
• VKU Stadtwerkekongress
10./11. September 2013 in Dresden
• BvCM Jahrestagung
9./10. Oktober 2013 in Koblenz (CE)
Finanznachrichten
Erstmals ein negativer Basiszinssatz
von –0,13 Prozent Seit Jahresbeginn 2013
gilt in Deutschland erstmals ein negativer Basiszins­
Einschätzung der Inkassounternehmen: Warum Kunden schlecht
zahlen Befragt man Inkassounternehmen in
satz. Dieser bildet die Basis für die Berechnung der
Deutschland – wie das der Bundesverband deutscher
Verzugszinsen, die Gläubiger säumigen Zahlern als
Inkassounternehmen zweimal jährlich im Rahmen
Verzugsschaden in Rechnung stellen können.
einer Trendumfrage tut – nach ihrer Einschätzung zu
Bei Verbrauchergeschäften liegen die Verzugszinsen
Gründen für das Nichtbegleichen einer Rechnung, so
fünf und bei Handelsgeschäften acht Prozentpunkte
ergibt sich ein sehr differenziertes Bild.
über dem Basiszinssatz. Somit ergeben sich seit dem
Während bei privaten Schuldnern „Überschuldung“,
1.1.2013 für B2C-Geschäfte 4,87 % und für
„Arbeitslosigkeit“, aber auch „vorsätzliches Nichtbe­
B2B-Geschäfte 7,87 % Verzugszinsen.
zahlen“ nach Einschätzung der Inkassounternehmen
Warum Unternehmen schlecht zahlen
(Mehrfachnennungen, Vergleich Herbst/Frühjahr 2012)
Gläubiger müssen nicht befürchten, durch diesen
die drei Hauptgründe für eine Nichtbegleichung von
negativen Zinssatz möglicherweise Geld zu verlieren.
Rechnungen sind, so werden im Bereich der gewerb­
Hohe Zahlungsausfälle bei eigenen Kunden
77 %
74 %
Allerdings haben zahlungsunwillige Kunden bei Über­
lichen Schuldner „Hohe Zahlungsausfälle bei eigenen
schreitung von vereinbarten Zahlungsfristen nun
Kunden“ und „momentane Liquiditätsengpässe“ als
geringere Sanktionen zu erwarten. Daher sollten
Hauptgründe für die Nichtzahlung angegeben. Für
Gläubiger Rechnungen schnell stellen und bei Eintritt
eine leichte Abschwächung der Konjunktur sprechen
von Zahlungsverzug sofort mahnen.
dabei die vermehrten Nennungen der Punkte „Hohe
Der Basiszinssatz wird jeweils zum 1.1. und 1.7.
Zahlungsfälle bei eigenen Kunden“ (+3 %) und insbe­
eines Jahres angepasst und von der Bundesbank
sondere der Grund „Schlechte Auftragslage“ (+12 %).
festgesetzt. (CH)
(CE)
Quelle: www.bdiu.de
Quelle: www.bdiu.de
Warum Verbraucher schlecht zahlen
(Mehrfachnennungen, Vergleich Herbst/Frühjahr 2012)
Überschuldung
95 %
90 %
Arbeitslosigkeit
61 %
58 %
Vorsätzliches Nichtbezahlen
57 %
58 %
momentaner Liquiditätsengpass
46 %
50 %
Vergesslichkeit
14 %
17 %
Reklamation des Kunden
11 %
10 %
Momentaner Liquiditätsengpass
68 %
72 %
Zu wenig Eigenkapitalausstattung
57 %
58 %
Ausnutzen von Lieferantenkredit
54 %
53 %
Schlechte Auftragslage
39 %
27 %
Reklamation des Kunden
22 %
27 %
Vorsätzliches Nichtbezahlen
18 %
24 %
seite 03
TITELTHEMA
Das Gesetz zur Reform der Sach­
aufklärung in der Zwangsvollstreckung –
Was lange währt wird gut?!
Mehr als drei Jahre lagen zwischen der Verkündung des Gesetzes im Jahre 2009 und dem Inkrafttreten am 1. Januar
diesen Jahres. Zeit, welche die Gerichtsvollzieher und Vollstreckungsbehörden wohl brauchten, um die Anforde­
rungen an technische Infrastruktur und neue Prozesse in die Tat umzusetzen. Ziel des Gesetzes ist es doch schließ­
lich, dem Gläubiger schneller und einfacher zu Informationen zum Schuldner und schließlich zu seinem Geld zu
verhelfen. Doch schneller und einfacher bedeutet für den Gesetzgeber nicht unbedingt günstiger, denn viele Einzellei­
stungen des Gerichtsvollziehers haben oder werden sich verteuern – die Rede ist von Preissteigerungen von circa 20 %.
Jedoch können Gläubiger oder die von ihnen mit der Beitreibung beauftragten Inkassounternehmen oder Rechtsan­
wälte künftig auch Kosten und vor allem Zeit einsparen. Denn eine wesentliche Verbesserung durch die gesetzliche
Neuregelung ist die Tatsache, dass vor einer Vermögensauskunft – so nennt man die eidesstaatliche Versicherung
jetzt – keine Pfandlosigkeitsbescheinigung mehr vorliegen muss. Das heißt, der Gerichtsvollzieher kann, wenn die
allgemeinen Voraussetzungen für eine Zwangsvollstreckung vorliegen und es sich um eine Geldforderung handelt,
direkt mit einer Vermögensauskunft beauftragt werden. Ein vorheriger erfolgloser Vollstreckungsversuch ist nicht
mehr notwendig. Behält man im Hinterkopf, dass in 2011 6.133.034 Vollstreckungsaufträgen nur 7.884 Versteige­
rungen gegenüberstehen, das entspricht einer Quote von 0,13 %*, so sind durch den verkürzten Prozess zur Erlan­
gung einer Vermögensauskunft doch deutliche Vorteile zu erwarten. Denn die Entscheidung, eine Vollstreckung in
das Vermögen eines Schuldners zu veranlassen, kann nun aufgrund deutlich validerer Informationen getroffen
werden.
Auch die Gültigkeit der Vermögensauskunft verkürzt sich. Konnte man bislang erst nach drei Jahren erneut die
Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung verlangen, so kann nun bereits nach zwei Jahren ein neuer Antrag
gestellt werden. Die Vermögensauskünfte werden seit Inkrafttreten des Gesetzes nicht mehr anhand eines Fragenka­
taloges erstellt, sondern basieren auf mündlichen Angaben des Schuldners. Der Gerichtsvollzieher übermittelt diese
und eventuelle Anlagen in elektronischer Form an das zuständige Vollstreckungsgericht seines Bundeslandes, wo sie
*Quelle: Deutsche Gerichtsvollzieher Zeitung (DGVZ) 2013 Nr. 1, S.23
Drei Fragen an…
zwei Jahre lang zentral gespeichert werden. Diese
zentrale Speicherung hat den Vorteil, dass jeder
Gerichtsvollzieher zu Vollstreckungszwecken Zugriff auf
Iris Wingerath–Schmitt (l.),
Leiterin Fachbereich Inkasso 4
Gabriele Bieber (r.),
Bereichsleiterin Produktion
die Vermögensauskunft erlangen kann.
Was passiert jedoch, wenn der Wohnsitz oder gewöhn­
liche Aufenthaltsort des Schuldners nicht bekannt ist?
Musste der Gläubiger oder dessen Vertreter in der
Vergangenheit selbst die Ermittlung übernehmen, so
bietet das neue Gesetz in § 755 dem Gerichtsvollzieher
nun Recherchemöglichkeiten im Hinblick auf den Aufent­
haltsort des Schuldners. So kann der Gerichtsvollzieher
Frau Bieber, Sie sind als Bereichsleiterin Produktion natürlich auch für die Umsetzung der neuen gesetzlichen Regelungen verantwortlich. Wie geht die ALTOR
Gruppe damit um? Jede gesetzliche Neuregelung, die einen so wesentlichen Teil unserer
Arbeit betrifft, ist natürlich zunächst ein Faktor für Unsicherheit. Wir sind dem mit einer
eigenen Projektgruppe begegnet, die sich intensiv mit den Auswirkungen des Gesetzes auf
unsere tägliche Arbeit beschäftigt hat und auch weiter beschäftigen wird.
Im Rahmen der Neustrukturierung unseres Inkassobereiches haben wir einen „Fachbereich
– wenn der Antragsteller dies wünscht – künftig bei der
Vollstreckung“ gegründet. Hier werden zentralisiert die Forderungen bearbeitet, die sich bereits
Meldebehörde die „gegenwärtigen Anschriften sowie
in einem Vollstreckungsverfahren befinden oder zur Vollstreckung geeignet sind. Die Mitar­
Angaben zur Haupt- und Nebenwohnung des Schuldners
beiter, unter denen sich auch eine Vielzahl Juristen befinden, verfügen über spezielle Kenntnisse
erheben“. Kann auf diesem Weg keine neue Anschrift
ermittelt werden und betragen „die vollstreckbaren
Ansprüche mindestens 500 Euro“, so hat der Gerichts­
und Erfahrungen im Bereich Vollstreckung. Wir erwarten durch diese Fokussierung eine noch
effektivere Bearbeitung der Forderungen, die sich in der Folge für unsere Kunden in erhöhten
Zahlungseingängen bei idealerweise minimierten Kosten widerspiegelt. Dabei profitieren beide
Seiten von den möglichen Skaleneffekten und einer stetigen Prozessoptimierung.
vollzieher bei entsprechender Beauftragung künftig
noch drei weitere Optionen. Er kann jetzt auch Anfragen
beim Ausländerzentralregister, bei den Trägern der
gesetzlichen Rentenversicherung und beim KraftfahrtBundesamt platzieren, um Informationen zum Aufent­
haltsort des Schuldners zu erlangen.
Frau Bieber, was erwarten Sie sich von den Neuerungen, speziell im Hinblick auf
die zusätzlichen Recherchemöglichkeiten eines Gerichtsvollziehers? Das lässt sich so
kurz nach Inkrafttreten des Gesetzes noch nicht genau sagen. Wir gehen derzeit davon aus,
dass sich insbesondere die Recherchen bei den gesetzlichen Rententrägern und dem Bundes­
zentralamt für Steuern sehr positiv auswirken könnten. Die weiteren Optionen betrachten wir
aktuell noch mit Zurückhaltung, werden jedoch die Erfahrungen in diesem Bereich in unsere
Arbeit einfließen lassen. Für uns steht im Zusammenhang mit der Beauftragung von Vollstre­
Darüber hinaus hat nach § 802I der Gerichtsvollzieher
ckungsmaßnahmen jedoch immer das Verhältnis der eingesetzten Mittel zum finanziellen
künftig auch umfassendere Recherchemöglichkeiten,
Erfolg im Fokus, denn hier sehen wir uns in einer besonderen Verantwortung gegenüber
wenn der Schuldner seiner Pflicht zur Abgabe einer
Vermögensauskunft nicht (ausreichend) nachkommt
unseren Kunden.
diese zur Befriedigung der Forderung nicht ausreichen.
Frau Wingerath-Schmitt, Sie sind seit vielen Jahren als Führungskraft im Bereich
der Inkassobearbeitung bei der ALTOR Gruppe aktiv und arbeiten intensiv in der
Projektgruppe Vollstreckung mit. Welche Alternativen zum Einsatz des Gerichtsvollziehers zieht die Heidelberger Inkasso in Erwägung? Vorrangiges Ziel unserer Tätig­
Auch hier gilt die Grenze von 500 Euro als Mindestbe­
keit ist immer eine möglichst frühzeitige und gütliche Einigung mit dem Schuldner. Leider sind
oder im Rahmen einer Vollstreckung in die Vermögens­
gegenstände des Schuldners festgestellt wird, dass
trag des zu vollstreckenden Anspruchs. Erhoben
werden dürfen:
• Informationen zu aktuellen Arbeitgebern bei den
Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung,
• Informationen zu vorhandenen Konten beim Bundes­
zentralamt für Steuern und
• Informationen zu Fahrzeug- und Halterdaten beim
Kraftfahrt-Bundesamt.
nicht alle Schuldner entsprechend kooperativ, daher suchen wir nach neuen Wegen in der
Bearbeitung der Forderungen. So setzen wir aktuell – natürlich in enger Abstimmung mit
unseren Auftraggebern und nach sorgfältiger Aufwands-/Nutzenprüfung - auch festangestellte
Außendienstmitarbeiter unseres Schwesterunternehmens ALTOR Mobile Services ein. Diesen
gelingt es häufig, in einem persönlichen Gespräch valide Informationen zum Schuldner zu
ermitteln und/oder Zahlungsvereinbarungen zu treffen. Der Einsatz dieser Maßnahme ist nicht
an die Beauftragung eines Gerichtsvollziehers gebunden. Damit können wir sowohl den Zeit­
punkt im Bearbeitungsprozess als auch den Besuchstag bzw. die -uhrzeit individueller
auswählen. Teilweise deutlich erhöhte Erfolgsquoten zeigen uns und unseren Auftraggebern –
wir sind auf dem richtigen Weg.
Zum Erfolg der verschiedenen Anfragemöglichkeiten
Maßnahmen, gerade in der Anfangsphase, stets im
kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage
Hinblick auf ihren wirtschaftlichen Erfolg überprüft
getroffen werden. Da jede Einzelmaßnahme mit Kosten
werden.
– für den Gerichtsvollzieher und die Maßnahme selbst –
verbunden ist und der Einsatz aller Abfragemöglich­
Eine Handlungsalternative sollte jedoch von allen
keiten schnell zu Aufwänden von fast 100 Euro führen
Parteien in allen Phasen der Forderungsbeitreibung
kann, empfiehlt sich jedoch der gezielte Einsatz von
angestrebt werden, nämlich die gütliche Erledigung des
Einzelmaßnahmen. Generell sollten die eingesetzten
Sachverhaltes – der Idealfall. (CE)
seite 05
Prüfung von Problemkreditbereichen 2. Auflage
REPORT
Finanz Colloquium
Heidelberg
Bearbeitungs­ und Prüfungsleitfaden
Prüfung von Problemkreditbereichen:
MaRisk-konforme System-, Funktionsund Einzelengagement-Prüfungen
Literatur zu wichtigen Bereichen des Forderungsma­
Dabei werden wichtige Grundlagen und maßgebliche
nagements ist meist sehr juristisch geprägt und
Besonderheiten im Forderungsmanagement behandelt
insgesamt relativ dünn gesät. Der Bearbeitungs- und
und besprochen, wie z.B. Einflussfaktoren für das
Prüfungsleitfaden „Prüfung von Problemkreditbe­
Outsourcing, Prüfung und Beurteilung eines Servicers
reichen: MaRisk-konforme System-, Funktions- und
als Unternehmen, Vertragsgestaltung (mit einer Abgren­
Einzelengagement-Prüfungen“ erschien im August
zung der Begriffe Funktionsübertragung und Auftragsda­
2012 in 2. Auflage. Ganz neu ist dabei der rund 170
tenverarbeitung), Prüfungspflichten, Schnittstellen zum
Seiten umfassende Teil „Prüfungsfelder in der
Servicer, Prozesse der Forderungsbearbeitung, Tele­
Buchdaten:
Erschienen: August 2012
Verlag: Finanz Colloquium
Heidelberg
379 Seiten, Preis: 79,– EUR
ISBN: 978-3-940976-94-9
externen Problemkreditbearbeitung“, der von Heinz
fonie und anderes mehr. An der Praxis orientierte
E. Bräunle, Leiter der Internen Revision der ALTOR-
Checklisten komplettieren die Ausführungen. Damit füllt
Gruppe, verfasst wurde.
das Buch eine bisher bestehende Lücke in der deutsch­
Der Leser erhält tiefe und detaillierte Einblicke in die
In den anderen Buchteilen beschäftigen sich die
Wir verlosen 3 Exemplare.
Thematik, die in drei Kapitel unterteilt wurde:
namhaften Revisionsexperten Axel Becker und Arno
1.Prüfungsfelder für Kreditinstitute (und andere Unter­
Kastner mit der Prüfung der Problemkreditbereiche
Prozesse prüfen · Risiken vermeiden · Fehler aufdecken
 Handlungsempfehlungen ableiten
age
2. Aufl
Becker / Berndt / Klein (Hrsg.)
Finanz Colloquium
Neues Buch zur Problemkreditprüfung
schlieSSt Lücke in der Literatur
Becker
Bräunle
Kastner
Heidelberg
Senden Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff
„Heinz E. Bräunle“ unter Angabe der Firma
und Ihres Namens an
kommunikation@altor-group.com.
Alle bis zum 15. Mai 2013 eingehenden
Antworten nehmen an der Verlosung teil.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Mitarbeiter der ALTOR Gruppe sowie
ihre Angehörigen sind von der Teilnahme
ausgeschlossen.
sprachigen Literatur.
nehmen) bei Auslagerung von Problemkrediten und
durch die Interne Revision und mit Einzelfallprüfungen
Forderungen an externe Dienstleister
von Abwicklungsfällen – jeweils aus Sicht eines Kredit­
2.Prüfungsfelder beim Verkauf von Forderungen
instituts. (CH)
3.Eigene Prüfungsaufgaben des externen Servicers
Immer mehr Mütter erwerbstätig –
Betreuungsangebote bei ALTOR
Die Zahl der arbeitenden Mütter in Deutschland hat
Bei der ALTOR Gruppe sind zu einem hohen Prozentsatz
sich in den vergangenen Jahren erhöht. Auch die
Frauen beschäftigt. Daher hat die ALTOR Geschäftslei­
Wochenarbeitszeit ist gestiegen. Das ist das Ergebnis
tung etliche Maßnahmen angestoßen, um ihren Mitarbei­
des aktuellen Fachkräfteberichts des Bundesarbeits­
tern Unterstützung anzubieten.
ministeriums.
So wurde im Dezember 2012 der neue Eltern-Kind-
Mutter-Kind-Bereich bei ALTOR
Danach hat sich die Erwerbstätigenquote von Müttern
Bereich eingeweiht. Nun steht den Mitarbeitern ein
mit minderjährigen Kindern seit 2006 um rund sechs
Arbeitsplatz zur Verfügung, an dem sie im Notfall ihr
Prozentpunkte von 64,1 % auf 70,2 % erhöht. Damit
Kind oder ihre Kinder mitbringen können, wenn sie in
stieg die Zahl der berufstätigen Mütter um 60.000 auf
einer besonderen Situation keine andere Betreuungs­
5,6 Millionen.
möglichkeit haben. Damit sich die Kinder wohl fühlen
Diese Entwicklung schlägt sich auch im Arbeitsvolumen
und sich gut beschäftigen können, ist der neue Bereich
nieder, das zwischen 2010 und 2011 um rund 5,2 Milli­
liebevoll mit Spielsachen eingerichtet und dennoch funk­
onen auf 142,2 Millionen Stunden anwuchs. Die durch­
tional für die Arbeit der Mitarbeiter. Für die ganz Kleinen
schnittliche Wochenarbeitszeit ist im gleichen Zeitraum
wurde auch an eine Wickelmöglichkeit gedacht. Neben
um etwas mehr als eine halbe Stunde auf 25,6 Stunden
weiteren Kinderbetreuungsangeboten wie Back-up-Tage
gestiegen.
in Kindertagesstätten in Heidelberg und Mannheim
bietet der ALTOR Arbeitskreis „Vereinbarkeit von Beruf &
Einweihung Eltern-Kind-Bereich bei ALTOR
Familie“ auch Unterstützung zu Themen wie der Pflege
Diese positive Bilanz muss von einer verbesserten
von Angehörigen. (CH)
Betreuungsinfrastruktur für Kinder flankiert werden.
Quelle: www.bmas.de
seite 06
FÜR SIE ENTDECKT
KäSSmann, Kelly und Koch –
hochkarätige Vortragsreihe
In der Region um Heidelberg tut sich kulturell einiges!
bekannte Namen wie Rolf Dobelli, der erfolgreichste
Schon seit 14 Jahren hat es sich Pfarrer Justus Keller
Sachbuchautor des vergangenen Jahres. Sein Werk
zur Aufgabe gemacht, hochkarätige Referenten im
„Die Kunst des klaren Denkens“ stand ganz oben in
Rahmen der Vortragsreihe „Lebenskunst“ nach Bens­
der Bestsellerliste. Er spricht am 18. April über Denk­
heim einzuladen.
fehler, die man besser anderen überlässt.
Neben Margot Käßmann, die am 23. Mai zum Thema
Pfarrer Keller möchte mit seinem Engagement einen
„Mehr als Ja und Amen“ und der Sehnsucht nach einer
Beitrag zur Orientierung und Unterstützung in einer
besseren Welt spricht, erklärt Extremsportler und Sänger
komplexer werdenden Umwelt geben. „Ich interessiere
Joey Kelly am 14. März in seinem Vortrag „No Limits“,
mich für Referenten, die unserem Leben gut tun und
wie man mit Willen und Disziplin seine Ziele erreicht.
uns herausfordern. Autoren, die uns darin unter­
Am 19. März spricht Samuel Koch, der bei „Wetten,
stützen, mit den widrigen, komplexen Umständen
dass…?“ als Kandidat schwer verunglückte, über seine
unserer Zeit mündig umzugehen“, so Keller. Der Erfolg
zwei Leben, das vor und das nach dem Unfall.
gibt ihm Recht, denn seine Veranstaltungen sind regel­
Von März bis Dezember referieren insgesamt zehn
mäßig ausverkauft. (CH)
Weitere Infos und Termine unter
www.lebenskunst-bensheim.de
Experten aus unterschiedlichen Gebieten. Darunter so
Durchgehalten? – Das neue Jahr
und die guten Vorsätze
Gehören auch Sie zu den 60 % der Deutschen, die
glauben lässt, dass man seinen guten Vorsatz dieses
für 2013 zumindest einen guten Vorsatz gefasst
Jahr ganz sicher nachhaltig in die Tat umsetzen wird.
haben? Und halten Sie sich noch daran?
Getreu dem Motto „Neues Jahr, neues Glück“.
Wenn nicht, dann befinden Sie sich in guter Gesell­
schaft. Denn auch, wenn man sich alljährlich am
Gute Vorsätze für 2013 (Mehrfachnennungen möglich)
Stress vermeiden oder abbauen (59 %)
1. Januar voller Elan an die Umsetzung der Vorsätze
mehr Zeit für Familie oder Freunde haben (52 %)
macht, so scheitert die Mehrheit bereits während der
sich mehr bewegen bzw. Sport treiben (51 %)
ersten drei Monate an der Umsetzung. Und obwohl
sich mehr Zeit für sich selbst nehmen (48 %)
man das weiß, gilt für viele eben doch, am nächsten
Silvesterabend ist alles vergessen und man nimmt sich
sich gesünder ernähren (44 %)
wieder einiges vor.
abnehmen (34 %)
sparsamer sein (30 %)
Aber warum fasst man jedes Jahr erneut gute
weniger fernsehen (14 %)
Vorsätze, obwohl man doch eigentlich weiß, dass es
auch in diesem Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit
wieder an der Umsetzung mangelt?
Rauchen aufgeben (12 %)
weniger Alkohol trinken (11 %)
Zum einen ist es wohl das Thema „Tradition“ – denn
Aber Glück allein hilft bei der Umsetzung wohl nicht.
schon in der Antike fassten die Menschen zum Jahres­
Daher raten Experten, am Ziel selbst zu arbeiten. Denn
wechsel Vorsätze, im kommenden Jahr das ein oder
wenn man sich realistische Ziele setzt, ist die Chance
andere besser zu machen. Zum anderen ist es wohl
diese auch zu erreichen deutlich höher. (CE)
der den Menschen angeborene Optimismus, der einen
Quelle: Forsa Umfrage „Vorsätze für 2013“ im Auftrag der DAK-Gesundheit
RECHTSDIENSTLEISTUNGEN
Heidelberger Inkasso
Heidelberger Forderungskauf
ImmoAdvisors
ALTOR Mobile Services
GWI Gesellschaft für Wirtschaftsinkasso
KOMMUNIKATION
ALTOR Communication
INTERNATIONAL
SIRRR – Société Internationale de Recouvrement,
de Récupération et de Redressement
KACZMARSKI ALTOR Asset Management
KOOPERATIONSPARTNER
SEC –
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Strack et Collegae
Herausgeber ALTOR Gruppe Heidelberger Inkasso GmbH Im Breitspiel 13 69126 Heidelberg www.altor-group.com info@altor-group.com
Redaktion Claudia Edinger (C.E.) 06221-987692 claudia.edinger@altor-group.com und Corinna Herrmann (C.H.) 06221-987689 corinna.herrmann@altor-group.com
Grafik und Produktion KOKOM Kommunikation GmbH, Darmstadt Druck Dialog Druck, Obertshausen Erscheinungsweise viermal jährlich
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