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A – Inhaltsverzeichnis Kindergarten Neuberg Am Was - Gemeinde

EinbettenHerunterladen
A – Inhaltsverzeichnis
___________________________________________________________________________
Inhaltsverzeichnis
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
A-1
A – Inhaltsverzeichnis
___________________________________________________________________________

A – Inhaltsverzeichnis
A

B – Vorwort des Bürgermeisters Ulrich Ruoff
B

C – Rahmenbedingungen
C


 Beschreibung der Einrichtung
C- 1
 Träger unserer Einrichtung
C- 1
 Lage unserer Einrichtung
C- 1
 Familien in Oedheim
C- 2
 Unser Betreuungsangebot
C- 5
 Raumplan
C- 6
 Die Räume
C- 7
 Anzahl und Größe der Gruppen
C - 11
 Unser Team
C - 12
D - Grundlagen unserer Arbeit
D
 Unser Bildungs- und Erziehungsauftrag
D- 2
 Stellenwert der vorschulischen Bildung
D- 4
 Unsere Rolle als Erzieherin
D- 5
 Unser Bild vom Kind
D- 6
 Kinderrechte
D- 7
 Rechte der Kinder in unserem Kindergarten
D- 9
 Krisenintervention / Umgang mit Verdachtsfälle
D - 10
 Wir wollen noch besser werden
D - 11
 Ziele unserer pädagogischen Arbeit
D - 12
 Planung unserer Arbeit
D - 13
 Beobachten und Dokumentieren
D - 14
 Das Kindergartenbuch
D - 15
E - Unsere pädagogische Praxis
E
 Stellung des einzelnen Kindes im Kindergarten
E- 2
 Offene Gruppen
E- 3
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
A-2
A – Inhaltsverzeichnis
___________________________________________________________________________
 Integration
E- 5
 Tagesablauf
E- 6
 Organisation und Verlauf des Tages
E- 7
 Feste pädagogische Angebote
E - 10
 Das Freispiel – Lernen im Alltag
E - 11
 Altersspezifische Gruppen
E - 13
 Die Bildungs- und Entwicklungsfelder
E - 14
 Bildungs- und Entwicklungsfeld: Körper
E - 14
 Bildungs- und Entwicklungsfeld: Sinne
E - 15
 Bildungs- und Entwicklungsfeld: Sprache
E - 16
 Bildungs- und Entwicklungsfeld: Denken
E - 17
 Bildungs- und Entwicklungsfeld: Gefühl und Mitgefühl
E - 18
 Bildungs- und Entwicklungsfeld: Sinn, Werte und Religion
E - 19
 Buchstabenland
E-
20Löwengruppe – Spielkreis für zwei- und
mehrsprachig aufwachsende Kinder

E - 22
 Zahlenland
E - 23
 Projektarbeit
E - 24
 Turnen
E - 25
 Rhythmik
E - 26
 Natur- und Erlebnistag
E - 27
 Die Geburtstagesfeier
E - 28
 Feste im Jahreslauf
E - 28
 Eingewöhnung neuer Kinder
E - 29
F – Teamarbeit
F
 Definition / Verständnis von Team
F- 1
 Teambesprechungen, Organisation, Reflektion,
Dokumentation, Aufgabenteilung
F- 2
 Arbeit der Leitung
F- 4
 Zuständigkeiten
F- 5
 Fort- und Weiterbildung
F- 6
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
A-3
A – Inhaltsverzeichnis
___________________________________________________________________________
 Einarbeitung neuer Mitarbeiter
F- 7
 Zusammenarbeit Kindergarten – Träger /
Träger – Kindergarten

F- 7
 Zusammenarbeit mit Praktikanten
F- 8
 Zusammenarbeit mit Wirtschaftskräften
F- 8
G - Elternarbeit
G
 Erziehungspartnerschaft
G- 1
 Elternarbeit hat Geschichte
G- 1
 Wie wir unsere Eltern in unsere Arbeit
mit einbeziehen


G- 2
 Gegenseitiges Kennen lernen mit Austausch
G- 2
 Entwicklungsgespräche
G- 2
 Tür- und Angelgespräche
G- 2
 Beratungsgespräche
G- 3
 Kindergartenzeitung
G- 3
 Infowand
G- 4
 Wochenplan
G- 4
 Elternbeirat
G- 4
 Elternabende
G- 5
 Gemeinsame Unternehmungen
G- 5
 Mitarbeit
G- 6
H - Kooperation
H
 Kooperation Kindergarten /Grundschule
H- 1
 Kooperation mit weiteren Institutionen
H- 2
I - Öffentlichkeitsarbeit
I
 Was ist Öffentlichkeitsarbeit
I- 1
 Wer ist unsere Öffentlichkeit
I- 1
 Wie sieht unsere Öffentlichkeitsarbeit aus
I- 2
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
A-4
A – Inhaltsverzeichnis
___________________________________________________________________________

J – Weiterführung des Qualitätshandbuches
J

K – Schlusswort
K
L - Impressum
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
A-5
A – Inhaltsverzeichnis
___________________________________________________________________________

A – Inhaltsverzeichnis
A

B – Vorwort des Bürgermeisters Ulrich Ruoff
B

C – Rahmenbedingungen
C


 Beschreibung der Einrichtung
C- 1
 Träger unserer Einrichtung
C- 1
 Lage unserer Einrichtung
C- 1
 Familien in Oedheim
C- 2
 Unser Betreuungsangebot
C- 5
 Raumplan
C- 6
 Die Räume
C- 7
 Anzahl und Größe der Gruppen
C - 11
 Unser Team
C - 12
D - Grundlagen unserer Arbeit
D
 Unser Bildungs- und Erziehungsauftrag
D- 2
 Stellenwert der vorschulischen Bildung
D- 4
 Unsere Rolle als Erzieherin
D- 5
 Unser Bild vom Kind
D- 6
 Kinderrechte
D- 7
 Rechte der Kinder in unserem Kindergarten
D- 9
 Krisenintervention / Umgang mit Verdachtsfälle
D - 10
 Wir wollen noch besser werden
D - 11
 Ziele unserer pädagogischen Arbeit
D - 12
 Planung unserer Arbeit
D - 13
 Beobachten und Dokumentieren
D - 14
 Das Kindergartenbuch
D - 15
E - Unsere pädagogische Praxis
E
 Stellung des einzelnen Kindes im Kindergarten
E- 2
 Offene Gruppen
E- 3
 Integration
E- 5
 Tagesablauf
E- 6
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
A-1
A – Inhaltsverzeichnis
___________________________________________________________________________
 Organisation und Verlauf des Tages
E- 7
 Feste pädagogische Angebote
E - 10
 Das Freispiel – Lernen im Alltag
E - 11
 Altersspezifische Gruppen
E - 13
 Die Bildungs- und Entwicklungsfelder
E - 14
 Bildungs- und Entwicklungsfeld: Körper
E - 14
 Bildungs- und Entwicklungsfeld: Sinne
E - 15
 Bildungs- und Entwicklungsfeld: Sprache
E - 16
 Bildungs- und Entwicklungsfeld: Denken
E - 17
 Bildungs- und Entwicklungsfeld: Gefühl und Mitgefühl
E - 18
 Bildungs- und Entwicklungsfeld: Sinn, Werte und Religion
E - 19
 Buchstabenland
E-
20Löwengruppe – Spielkreis für zwei- und
mehrsprachig aufwachsende Kinder

E - 22
 Zahlenland
E - 23
 Projektarbeit
E - 24
 Turnen
E - 25
 Rhythmik
E - 26
 Natur- und Erlebnistag
E - 27
 Die Geburtstagesfeier
E - 28
 Feste im Jahreslauf
E - 28
 Eingewöhnung neuer Kinder
E - 29
F – Teamarbeit
F
 Definition / Verständnis von Team
F- 1
 Teambesprechungen, Organisation, Reflektion,
Dokumentation, Aufgabenteilung
F- 2
 Arbeit der Leitung
F- 4
 Zuständigkeiten
F- 5
 Fort- und Weiterbildung
F- 6
 Einarbeitung neuer Mitarbeiter
F- 7
 Zusammenarbeit Kindergarten – Träger /
Träger – Kindergarten
F- 7
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
A-2
A – Inhaltsverzeichnis
___________________________________________________________________________

 Zusammenarbeit mit Praktikanten
F- 8
 Zusammenarbeit mit Wirtschaftskräften
F- 8
G - Elternarbeit
G
 Erziehungspartnerschaft
G- 1
 Elternarbeit hat Geschichte
G- 1
 Wie wir unsere Eltern in unsere Arbeit
mit einbeziehen


G- 2
 Gegenseitiges Kennen lernen mit Austausch
G- 2
 Entwicklungsgespräche
G- 2
 Tür- und Angelgespräche
G- 2
 Beratungsgespräche
G- 3
 Kindergartenzeitung
G- 3
 Infowand
G- 4
 Wochenplan
G- 4
 Elternbeirat
G- 4
 Elternabende
G- 5
 Gemeinsame Unternehmungen
G- 5
 Mitarbeit
G- 6
H - Kooperation
H
 Kooperation Kindergarten /Grundschule
H- 1
 Kooperation mit weiteren Institutionen
H- 2
I - Öffentlichkeitsarbeit
I
 Was ist Öffentlichkeitsarbeit
I- 1
 Wer ist unsere Öffentlichkeit
I- 1
 Wie sieht unsere Öffentlichkeitsarbeit aus
I- 2

J – Weiterführung des Qualitätshandbuches
J

K – Schlusswort
K

L - Impressum
L
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
A-3
Vorwort
B – Vorwort
_______________________________________________________________
Deine Kinder
Deine Kinder sind nicht deine Kinder,
sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch dich, aber nicht von dir,
und obwohl sie bei dir sind, gehören sie dir nicht.
Du kannst ihnen deine Liebe geben, aber nicht deine Gedanken,
denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
du kannst ihrem Körper ein Heim geben, aber nicht ihrer Seele,
denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen, das du nicht besuchen kannst,
nicht einmal in deinen Träumen.
Du kannst versuchen, ihnen gleich zu sein,
aber suche nicht, sie dir gleich zu machen,
denn das Leben geht nicht rückwärts und verweilt nicht beim Gestern.
Du bist der Bogen,
von dem deine Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden...
Lass deine Bogenrundung in der Hand des Schützen Freude bedeuten.
Khalil Gibran
Liebe Eltern,
wir möchten mit dem Kindergarten Neuberg Ihrem Schützling der Bogen sein,
der ihn für seinen Flug in das weitere Leben vorbereitet. Da uns die
bestmögliche Entwicklung eines jeden einzelnen Kindes am Herzen liegt, haben
wir für die Kindertageseinrichtung Neuberg zusammen mit dem dortigen Team
den Anspruch an uns gestellt, auf hohem Qualitätsniveau für die Entwicklung
und Bildung der Kinder Verantwortung zu übernehmen. Mit dem Kindgarten
Neuberg
bieten
wir
Ihnen
neben
einer
gut
ausgestatteten
Kindertageseinrichtung mit einem schönen Außenbereich eine hervorragende
pädagogische Arbeit zum Wohle Ihrer Kinder.
Hierzu haben wir ein eigenständiges Kindergartenkonzept entwickelt, welches
jedes einzelne Kind mit seiner individuellen Persönlichkeit in den Mittelpunkt
stellt und die Arbeit im Kindergarten an den Fähigkeiten des Kindes orientiert.
Bei der Erfüllung dieser Aufgabe verstehen wir uns als Ergänzung bzw.
Unterstützung der familiären Erziehung, können aber niemals ein
Familienersatz sein. Daher ist die Zusammenarbeit und die Rückkopplung mit
Ihnen liebe Eltern, durch die Elternarbeit, von enormer Bedeutung.
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1; 74229 Oedheim
B-1
B – Vorwort
_______________________________________________________________
„Zwei Dinge“, so der Dichter Johann Wolfgang von Goethe, „sollten Kinder von
ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“
Wurzeln entstehen durch die familiäre Geborgenheit, Flügel verlangen
wiederum ein Loslassen der Eltern, ein Anerkennen, dass schon Kinder ihre
ersten eigenen Schritte gehen. Und so ein erster Schritt in die Selbstständigkeit
ist der Gang in unseren Kindergarten. Zwar vermittelt unser Kindergarten
ebenfalls Geborgenheit und Vertrauen, doch die Arbeit an jedem einzelnen Kind
ist dafür da, dass Ihr Schützling auch beflügelt wird. Die Botschaft:
Ich mag dich so wie du bist,
ich vertraue dir,
ich unterstütze deine Talente,
ich fördere deine Fähigkeiten,
ich helfe Dir deine Schwächen zu heilen,
ich helfe Dir gerne bei deinem Spiel oder deiner Aufgabe, aber versuch es
doch erst einmal selbst, Du schaffst das.
Ich bin für dich da, wenn du mich brauchst.
Unser Kindergartenkonzept wird ständig weiterentwickelt. Um Ihnen auch in der
Zukunft eine hohe Qualität der Arbeit zu gewährleisten, wird jährlich überprüft,
ob es noch zeitgemäß entspricht.
Mein Dank und meine Wertschätzung gelten dem Kindergartenteam für seine
hervorragende Arbeit und sein Engagement sowie allen Beteiligten im
Kindergarten Neuberg für ihre Einsatz- und Leistungsbereitschaft.
Auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder!
Es grüßt sie herzlichst Ihr
Bürgermeister
Ruoff
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1; 74229 Oedheim
B-2
Rahmenbedingungen
C – Rahmenbedingungen
___________________________________________________________________
Beschreibung unserer Einrichtung
Der Träger unserer Einrichtung ist:
Gemeinde Oedheim
Landkreis Heilbronn
Ratstraße 1
74229 Oedheim
email: info@oedheim.de
www.oedheim.de
Lage der Einrichtung
Unser Kindergarten liegt oberhalb
des Ortszentrums von Oedheim inmitten
des Wohngebietes Neuberg.
Durch den 40 Meter hohen Wasserturm
direkt neben unserem Kindergarten
sind wir leicht zu finden.
Die erhöhte Lage bietet uns einen herrlichen
Ausblick über das Kochertal.
Durch die guten Verkehrsanbindungen
ist Oedheim sowohl mit dem PKW
als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln
schnell und gut zu erreichen.
Kindergarten Neuberg;
Am Wasserturm 1; 74229 Oedheim
C-1
C – Rahmenbedingungen
___________________________________________________________________
Familien in Oedheim
Die Gemeinde Oedheim besteht aus den Ortsteilen Oedheim und Degmarn, dem
Weiler Falkenstein, den Hofgütern Willenbach und Lautenbach, sowie dem
Grollenhof.
Die Gemeinde Oedheim befindet sich im nördlichen Teil des Landkreises Heilbronn.
Die Gemeinde hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem rein landwirtschaftlich
geprägten Dorf zu einer modernen und attraktiven Wohngemeinde mit hohem
Freizeitwert und einem aktiven Vereinsleben entwickelt. Entscheidende Faktoren
waren und sind die sehr gute Anbindung an das Autobahnnetz (Anschlussstelle
Neckarsulm A6 rd. 12 km, Anschlussstelle Neuenstadt a. K. A81 rd. 8 km) und die
unmittelbare Nähe zur Kreisstadt Heilbronn. Die Stadt Heilbronn ist mit ihren mehr
als 100.000 Einwohnern zugleich Oberzentrum der Region. Heilbronn ist von
Oedheim aus mit dem Pkw in rund 10 Minuten zu erreichen. Gerade dieser
Gegensatz aus beschaulicher, ländlicher Idylle und dem geschäftigen und kulturellen
Treiben einer modernen Großstadt machen den Wohn- und Freizeitwert der
Gemeinde Oedheim aus.
Auch das Schulangebot ist unserer Gemeindegröße angemessen. Die
Kochertalschule ist eine Grund- und Hauptschule mit Kernzeit- und
Ganztagsbetreuung. Im Schuljahr 2014 / 2015 kam hierzu noch eine Außenklasse
der Stephen-Hawking-Schule. Die weiterführenden und beruflichen Schulen finden
sich in unmittelbarer Nachbarschaft in den Städten Bad Friedrichshall, Neckarsulm
und Neuenstadt. Neckarsulm ist nicht nur als Schulstandort für die Gemeinde
Oedheim attraktiv. Dort befindet sich neben Ingolstadt der zweite große
Firmenstandort der AUDI AG. Die AUDI AG stellt damit den größten Arbeitgeber
unserer Region, auch für die Bewohner aus Oedheim, dar.
Kindergarten Neuberg;
Am Wasserturm 1; 74229 Oedheim
C-2
C – Rahmenbedingungen
___________________________________________________________________
Die Kinderbetreuung wird weiter ausgebaut, um den wachsenden Ansprüchen an
eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf Rechnung zu tragen. Derzeit werden in
Oedheim 5 Kindertagestätten betrieben, davon 4 in Trägerschaft der katholischen
Kirche und einer in Trägerschaft der Gemeinde.
Durch die Koordinierung der einzelnen Einrichtungen kann ein vielfältiges
Betreuungsangebot von der Regelgruppe über verlängerte Öffnungszeiten bis hin zur
Halb- bzw. Ganztagesbetreuung angeboten werden. Für Kinder unter 3 Jahren gibt
es den Verein „Spatzennest e.V.“, den Bischof-Keppler-Kindergarten sowie
den St-Martin-Kindergarten in Degmarn, die zusammen über 50 Krippenplätze
anbieten.
Weiterhin wird in den Kindergartenferien eine Betreuung der Kindergartenkinder
sichergestellt, so dass auch bei Schließung in den Kindergartenferien die Betreuung
für bis zu 25 Kinder gewährleistet ist. Dieses Angebot findet im Kindergarten
Neuberg in der Zeit zwischen täglich 7.30 Uhr – 13.30 Uhr statt. Eine vorherige
Anmeldung bei der Gemeindeverwaltung ist hierfür erforderlich.
Um eine Betreuung auch nach Beendigung der Kindergartenzeit, ab der Einschulung
zu bieten, hat die Gemeinde Oedheim eine Kernzeitbetreuung für die Schulkinder
der Klassen 1 – 4 eingerichtet.
Die Gemeinde Oedheim befindet sich in direkter Nachbarschaft zu wirtschaftlich
bedeutenden Unternehmen und profitiert damit als Wohngemeinde von einem
starken Wirtschaftsraum. Niedergeschlagen hat sich dies insbesondere in einem sehr
starken Einwohnerzuwachs, auf den die Gemeinde in den letzten Jahren mit der
Erschließung von neuen Wohnbaugebieten reagiert hat.
Damit einhergegangen sind ein Ausbau der Infrastruktur (Sportplätze, Spielplätze,
Hallen und Hallenbad) sowie die Ansiedlung von Lebensmittelmärkten und
Einzelhandelsgeschäften, die die urbane Versorgung auch im Ort selbst ermöglichen.
Das Angebot an medizinischer Versorgung ist breit gefächert.
Kindergarten Neuberg;
Am Wasserturm 1; 74229 Oedheim
C-3
C – Rahmenbedingungen
___________________________________________________________________
Die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sind in Oedheim vielfältig und attraktiv. So
lädt der Veranstaltungskalender das ganze Jahr über zu Unterhaltung und
Vereinsfesten ein. Die Volkshochschule bietet interessante Seminare und ein
reichhaltiges kulturelles Programm an. Daneben befinden sich in Oedheim ein
Fitness-Center, ein Schützenheim und ein Segelfluggelände im Kochertal. Aber auch
die Anhänger von Camping- und Badefreuden kommen in Oedheim auf ihre Kosten.
Hier eröffnet der Freizeitpark Sperrfechter mit seinen Naturseen vielfältige
Möglichkeiten. Das rege Vereinsleben bietet Sport, Spiel und Spaß aber auch Musik
und Kultur und trägt durch seine Jugendarbeit mit dazu bei, dass sich unsere
Gemeinde zu einem attraktiven Wohnstandort entwickelt hat.
Kindergarten Neuberg;
Am Wasserturm 1; 74229 Oedheim
C-4
C – Rahmenbedingungen
___________________________________________________________________
Unser Betreuungsangebot
Verlängerte Öffnungszeit:
Montag – Freitag
7.30 Uhr - 13.30 Uhr
Traditionell haben alle kinderbetreuenden Institutionen in Oedheim in den letzten drei
Schulsommerferienwochen für den regulären Betrieb geschlossen.
In dieser Zeit erhalten alle Oedheimer Eltern die Möglichkeit ihre Kindergartenkinder
bei Bedarf und nach vorheriger Anmeldung in unserem Kindergarten betreuen zu
lassen. Da die Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze begrenzt ist, behält sich
die Gemeinde Oedheim die Überprüfung des tatsächlichen Bedarfes vor.
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
C-5
C – Rahmenbedingungen
___________________________________________________________________
Raumplan
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
C-6
C – Rahmenbedingungen
___________________________________________________________________
Die Räume

Foyer
 Infowand – für Eltern und Besucher
 Kreidetafel - für täglich wechselnde Infos
 Broschüren für Eltern
 Elternbibliothek

Halle
 Garderoben der Kinder
 Eigentumsschränke der Kinder
 Entwicklungsbücher
 Info - wer ist an diesem Tag
Freispielleitung?
 Info – Was wurden in der
jeweiligen Altersgruppe für
Angebote durchgeführt?
 Info - Wer ist im Haus?
 Info – Wer hat welchen Dienst?
 Spieltisch

Gruppenraum 1 (roter Raum)
 Atelier mit Nass- & Trockenbereich, Staffelei
 Malwand
 Bibliothek
 Ruheinsel
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
C-7
C – Rahmenbedingungen
___________________________________________________________________

Nebenraum (gelber Raum)
 Raum für die Allerkleinsten,
ankommen, spielen, wohlfühlen

Gruppenraum 2 (blauer Raum)
 forschen, experimentieren
 Bau- & Konstruktionsbereich
 Sinnesinsel mit Sandtisch und
anderen vielfältigen Materialien
 Ruheinsel auf einer Hochebene
 Rollenspielbereich

Nebenraum / Kinderküche (grüner Raum)
 Vespertisch – mit Freunden frühstücken,
genießen, verweilen, sich verabreden oder
sich einfach nett unterhalten
 Mittagstisch

Turnraum
 Klettergerüst – 1 Sprossenelement, Klettertau, Kletternetz, Reckstange
 1 Sprungkasten – verschiedene Höhen erfahren, klettern, springen
 Bodenmatten, Kissen, Decken, Schaumstoffwürfel – Fallschutz, Höhlen
bauen, kuscheln
 2 große Wandspiegel über Eck
angebracht / Schwarzlicht–
Theater spielen
 CD – Player – freies Tanzen und
Bewegen
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
C-8
C – Rahmenbedingungen
___________________________________________________________________

Küche
 Küchenzeile
 Tisch für Kinder – Bereich um Wichtiges zu besprechen, zu planen,
ungestört zu verweilen
 Magnetwand – zum Legen von Mustern und Bildern

Waschraum
 5 Toiletten
 5 Waschbecken
 1 Dusche
 1 Wickeltisch
 Zahnbürstenregal
 Wechselwäsche aus hausinternem Fundus
 Regal für Gummistiefel

Büro
 Schreibtisch
 Konferenztisch
 Büroschränke
 Bücherschränke
 Personalgarderobe

Garten
 große Spielwiese
 Gebüsch rund um den Garten
 1 großer Sandkasten zum
Bauen und Matschen
 1 Spielhaus mit Kletterwand
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
C-9
C – Rahmenbedingungen
___________________________________________________________________
 2 Schaukeln
 2 Rutschen
 Hartbodenfläche teilweise mit
Sonnenschutz
 1 Spielgerätehaus
 Kletterhäuser verbunden mit einer
Brücke
 Wasserkreislauf mit Handpumpe
 versetzte Ebene als
Sonnenterrasse zu nutzen
Unser Garten ist in zwei Ebenen angelegt. Die Kinder können rund um unser
Haus spielen. Das Außengelände lädt ein zum Spielen, Toben, Klettern,
Schaukeln, Schwingen, Tasten, Graben, Buddeln, Bauen, Verweilen, zum
Ausruhen - einfach zum Genießen.
Durch den alten Baumbestand sammeln Kinder intensive klimatische
Erfahrungen wie bspw. Licht und Schatten, Wärme und Kühle, sie spüren
nicht nur Luftbewegungen und Wind sondern können diese auch hören.
Viele Tiere fühlen sich in unserem Garten beheimatet. So erleben die Kinder
nicht nur den Wandel der Jahreszeiten hautnah sondern auch Tiere in ihrem
natürlichen Lebensraum.
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
C - 10
C – Rahmenbedingungen
___________________________________________________________________
Anzahl und Größe der Gruppen
Je nach Anmeldung werden bis zu 47 Kinder im Alter von 2 Jahren bis zum
Schuleintritt in unserer Kindertagesstätte betreut.
Die Kinder haben wir in Altersgruppen eingeteilt:
 Kleine Zwerge
(2 – 3 jährige)
 Große Zwerge
( 3 - 4 jährige)
 Regenbogenkinder
( 4 - 5 jährige)
 Lernmäuse
( 5 Jahre bis Schuleintritt)
Je nach Entwicklungsstand eines jeden Einzelnen kann auch die
Gruppeneinteilung variieren.
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
C - 11
C – Rahmenbedingungen
___________________________________________________________________
Unser Team
Wenke Hildebrandt
Kindergartenleiterin
Staatlich anerkannte Erzieherin;
Fachwirtin für Organisation und Führung im Sozialwesen;
Fachkraft für Elementarbildung
(Vollzeit)
Renate Rohatschek
Stellvertretende Leiterin
staatlich anerkannte Erzieherin
Kindergartenfachwirtin
Fachkraft für Elementarbildung
(Vollzeit)
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
C - 12
C – Rahmenbedingungen
___________________________________________________________________
Bettina Rosenberg
Kinderpflegerin
Fachkraft für interkulturelles Lernen
Fachkraft für musikalische Früherziehung (zertifiziert)
(Vollzeit)
Veronika Müller
Staatlich anerkannte Erzieherin
Fachkraft für interkulturelles Lernen
Fachkraft für Sprachbildung und Sprachförderung
(Teilzeit)
Natalie Piela
Staatlich anerkannte Erzieherin
(Teilzeit)
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
C - 13
Grundlagen
unserer
Arbeit
D – Grundlagen unserer Arbeit
___________________________________________________________________
Man sollte Kinder lehren,
ohne Netz
auf einem Seil zu tanzen,
bei Nacht
alleine unter freiem Himmel zu schlafen,
in einem Kahn
auf das offene Meer hinaus zu rudern.
Man sollte sie lehren,
sich Luftschlösser statt Eigenheime
zu erträumen,
nirgendwo sonst als nur in ihrem Leben
zuhause zu sein
und in sich selbst
Geborgenheit zu finden.
Hans Herbert Deißler
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
D-1
D – Grundlagen unserer Arbeit
___________________________________________________________________
Unser Bildungs- und Erziehungsauftrag
§ 22 SGB VIII
„Grundsätze der Förderung für Kinder in Tageseinrichtungen
1. In Kindergärten, Horten und anderen Einrichtungen, in denen sich Kinder für
einen Teil des Tages oder ganztags aufhalten (Tageseinrichtungen), soll die
Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und
gemeinschaftlichen Persönlichkeit gefördert werden.
2. Die Aufgabe umfasst die Betreuung, Bildung und Erziehung des Kindes. Das
Leistungsangebot soll sich pädagogisch und organisatorisch an den
Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien orientieren.
3. Bei der Wahrung ihrer Aufgaben sollen die in den Einrichtungen tätigen
Fachkräfte und andere Mitarbeiter mit den Erziehungsberechtigten sich an den
Entscheidungen in wesentlichen Angelegenheiten der Tageseinrichtungen
beteiligen.“
Kindergartengesetz von Baden-Württemberg
Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die badenwürttembergischen Kindergärten
„Kindergärten haben neben den Aufgaben der Erziehung und Betreuung auch
einen Bildungsauftrag, der sich an den spezifischen, altersstrukturell bedingten
Bedürfnissen der Kinder orientiert. Damit wird ein wichtiger Aspekt in den
Vordergrund gerückt: Die ersten Lebensjahre und das Kindergartenalter sind die
lernintensivste Zeit im menschlichen Dasein. Die Bildungsarbeit in Kindergärten
ist zentrale Aufgabe….“
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
D-2
D – Grundlagen unserer Arbeit
___________________________________________________________________
Bildung: „…ist der Erwerb eines Systems moralisch erwünschter Einstellungen
durch die Vermittlung und Auseinandersetzung von Wissen derart, dass
Menschen im Bezugssystem ihrer geschichtlich – gesellschaftlichen Welt
wählend, wertend und stellungnehmend ihren Standort definieren,
Persönlichkeitsprofil bekommen und Lebens- und Handlungsorientierung
gewinnen. Man kann stattdessen auch sagen, Bildung bewirkt Identität.“
Henning Kössler
Bildung ist ein aktiver Verarbeitungsprozess von Informationen.
Bildung vollzieht sich in der Interaktion.
Erziehung: Erziehung ist die zielgerichtete und absichtsvolle Etablierung
erwünschter Verhaltensweisen, Werte und Normen. Ziel der Erziehung ist eine
positive Sozialisation. Auch Erziehung zur Mündigkeit und Selbstbestimmung ist
ein wesentlicher Bestandteil des erzieherischen Einwirkens. Erziehung findet
immer im sozialen Kontext statt und ist ausschließlich für die Orientierung im
sozialen Umfeld nützlich.
Der Kindergarten ist ein Ort, der das Kind in seiner Entwicklung unterstützt und
fördert. Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, ihre Umwelt handelnd zu
entdecken, eigene Erfahrungen zu machen, darüber mit uns Erwachsenen und
untereinander in Austausch treten zu können.
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
D-3
D – Grundlagen unserer Arbeit
___________________________________________________________________
Stellenwert der vorschulischen Bildung
Die ersten Jahre der Kindheit gelten als Zeitfenster mit besonderen Entwicklungsund Lernchancen, in dem die Grundlagen für alle späteren Lernprozesse gelegt
werden.
Wir haben uns in unserem Kindergarten das Motto:
auf die Fahnen geschrieben.
Die Kinder erhalten vielfältige Möglichkeiten für soziale Kontakte. Somit wird soziales
Lernen möglich.
Geschützte Räume laden die Kinder ein sich wohl zu fühlen und damit Wärme und
Geborgenheit zu erleben. Dies bildet die Voraussetzung zum vielfältigen Lernen.
Die Kinder werden selbstständig, mutig und probieren vieles aus.
Der Kindergarten schafft ein Umfeld, in dem Kinder sich behaupten und durchsetzten
lernen. Die Vorbereitung auf die Schule und das spätere Leben findet im sozialen
Kindergefüge statt.
Der Kindergarten bildet einen eigenständigen Lebensbereich der Kinder. Die
häusliche Erziehung wird hier stets fortgesetzt, gelegentlich ergänzt, jedoch niemals
ersetzt.
Wir bieten somit die Möglichkeit, dass vor allem Mütter Familie und Beruf
vereinbaren können.
Erziehen heißt nichts anderes als nebenher gehen;
nicht treiben,
nicht stoßen,
nicht ziehen,
aber
immer genau empfinden,
wo der Junge läuft und was das Mädchen sinnt,
und unbemerkt etwas an der Windseite gehen,
wenn der Sturm zu harsch weht.
Gottlieb Traub
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
D-4
D – Grundlagen unserer Arbeit
___________________________________________________________________
Unsere Rolle als Erzieherin
Wir Erzieherinnen sind Ansprechpartner und Vertrauens- sowie Bezugspersonen für
jedes einzelne Kind und deren Eltern. Stets haben wir ein offenes Ohr für Wünsche
und Bedürfnisse. Diese nehmen wir ernst und machen sie zum Ausgangspunkt
unserer Arbeit.
Jeder von uns bringt seine eigene Persönlichkeit mit in den Alltag ein, sowie die
damit verbundenen Ressourcen. Das Zusammenspiel all der vorhandenen
Fähigkeiten und Fertigkeiten und das damit verbundene Wissen prägt die Qualität
unserer Arbeit.
Wir Erzieherinnen geben den Kindern Impulse und Anregungen in altersspezifisch
themenbezogenen Projekten. Wir gestalten mit den Kindern eine anregende
Umgebung ermutigen die Kinder in ihrem Handeln, schenken Vertrauen und Mut,
sind Vorbild und geben emotionale Sicherheit.
Nähe und Geborgenheit vermitteln wir ebenso wie erforderliche Grenzen.
Wir begleiten unsere Kinder beobachtend und greifen, nur wenn es notwendig wird,
unterstützend ins Handeln ein.
Freiräume sind für Kinder notwendig. Diese
werden von uns akzeptiert und respektiert.
Wir Erzieherinnen leben und lernen gemeinsam
mit den Kindern, wir begleiten ihre Entwicklung
und schaffen Bedingungen zur aktiven
Teilnahme aller Kinder am Gruppenalltag.
Die Entwicklung jedes einzelnen Kindes wird von
uns beobachtet und dokumentiert.
Wir verstehen uns als Wegbegleiter deren
Aufgabe es ist, den Kindern Zeit und Raum zu
geben, damit die Kinder sich auf diesem Stück
Lebensweg persönlich und ganzheitlich entfalten
können.
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D – Grundlagen unserer Arbeit
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Unser Bild vom Kind
Kinder sind individuell und einzigartig.
Entwicklungsgeschichtlich gesehen werden sie zunehmend selbstständiger und
emanzipierter.
Das wesentliche Potential zur Entwicklung eines jeden Kindes steckt in ihm selbst.
Seinem Streben nach Eigenständigkeit tragen wir im Alltag Rechnung.
„Kinder sind Akteure ihrer eigenen Entwicklung“ (nach Jean Piaget).
Sie sind offen für neue Erfahrungen, wollen die Welt erforschen und „be – greifen“.
Kinder brauchen Zeit, Raum und Material, um ihre schöpferische Kreativität ausleben
zu können.
Bewegung ist hierbei der entscheidende Motor der Entwicklung.
Jedes Kind ist wissbegierig und will etwas lernen sowie sich sprachlich äußern.
Die Individualität der kindlichen Persönlichkeit zeigt sich im Temperament, den
Anlagen, Stärken, der Eigeninitiative und im Entwicklungstempo.
Kinder drücken sich auf vielfältige Weise aus. Sie benötigen Wohlwollen, Halt,
Bindungen von Erwachsenen sowie deren Einfühlungsvermögen.
Auf diese Weise sind wir Mitgestalter der individuellen Lebenswelten eines jeden
einzelnen Kindes.
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D – Grundlagen unserer Arbeit
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Kinderrechte
Mit Erleichterung nahmen wir Erzieherinnen die internationale
Kinderrechtskonvention welche am 20.November 1989 von der UN beschlossen
wurde zur Kenntnis. Sie ist gerade deshalb so wichtig, weil es erstmals etwas für
Kinder mit rechtverbindlichem Charakter gab.
Seither kämpfen verschiedene Organisationen für die Verwirklichung dieser
Kinderrechte weltweit.
Neben der Elternverantwortung verpflichten sich alle Vertragsstaaten, durch
Gesetze, Regelungen und Maßnahmen die Prinzipien der Konvention zu erfüllen.
In der Folge finden sie einige Kinderrechte aus eben dieser Konvention ohne
Anspruch auf Vollständigkeit:

Das Recht auf Gleichheit, Unabhängigkeit von Rasse, Religion, Herkommen,
Geschlecht

Das Recht auf eine gesunde und körperliche Entwicklung

Das Recht auf einen Namen und eine Staatsangehörigkeit

Das Recht auf genügend Ernährung, Wohnung und ärztliche Betreuung

Das Recht auf besondere Betreuung, wenn es behindert ist

Das Recht auf Liebe, Verständnis und Fürsorge

Das Recht auf unentgeltlichen Unterricht, auf Spiel und Erholung

Das Recht auf sofortige Hilfe bei Katastrophen und Notlagen

Das Recht auf Schutz vor Grausamkeiten, Vernachlässigung und Ausnutzung

Das Recht auf Schutz vor Verfolgung und auf einen Erziehung im Geiste
weltumfassender Brüderlichkeit und des Friedens
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D – Grundlagen unserer Arbeit
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Nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sind Pflege und Erziehung
der Kinder nicht nur das natürliche Recht der Eltern, sondern auch ihre oberste
Pflicht.
Ebenso sind die Rechte im Bürgerlichen Gesetzbuch wie auch im Familienrecht
geregelt.
Du hast das Recht, genauso geachtet zu werden
wie ein Erwachsener.
Du hast das Recht,
so zu sein wie du bist.
Du musst dich nicht verstellen
und so sein
wie es die Erwachsenen wollen.
Du hast ein Recht auf den heutigen Tag;
jeder Tag deines Lebens gehört dir,
keinem sonst.
Du, Kind, wirst nicht erst Mensch,
du bist Mensch.
Janusz Korczak
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D – Grundlagen unserer Arbeit
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Rechte der Kinder in unserem Kindergarten
Alle Kinder haben grundsätzlich das Recht so akzeptiert zu werden, wie sie sind!
Sie haben …

… das Recht auf aktive, positive Zuwendung und Wärme

… das Recht, in Ruhe gelassen zu werden, sich zurückzuziehen

… das Recht, sich als Person auch gegen Erwachsene oder andere Kinder
abzugrenzen

… das Recht auf einen individuellen Entwicklungsprozess und sein eigenes
Tempo

… das Recht auf Auseinandersetzung mit Erwachsenen und Kindern

… das Recht auf Gemeinschaft und
Solidarität in der Gruppe

… das Recht darauf, soziale
Kontakte zu gestalten und dabei
unterstützt zu werden

… das Recht auf Spielen und darauf,
sich die Spielgefährten selbst
auszusuchen

… das Recht auf zuverlässige
Absprachen und Beziehungen zu Erwachsenen

… das Recht zu forschen und zu experimentieren

… das Recht, eigene und vielfältige Erfahrungen zu machen

… das Recht, die Konsequenzen des eigenen Verhaltens erfahren zu lernen,
sich mit Forderungen auseinanderzusetzen

… das Recht auf eine vielfältige, anregungsreiche und gestaltbare Umgebung

… das Recht zu essen und zu trinken, wenn es Hunger und Durst hat
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D – Grundlagen unserer Arbeit
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
… das Recht auf Schutz und Hilfe

… das Recht auf gesunde Ernährung

… das Recht zu lernen mit Gefahren umzugehen, solange sie nicht sich selbst
oder andere in Gefahr bringen
Diese Kinderrechte sind nur eine kleine Auswahl der Rechte unserer Kinder in
unserer Einrichtung. Die Liste wäre noch um ein Vielfaches erweiterbar.
Krisenintervention / Umgang mit Verdachtsfällen
Nach Schätzung des Kinderschutzbundes werden zwischen 300.000 und 400.000
Kinder in Deutschland misshandelt und/oder sexuell missbraucht.
Wenn wir aufgrund von eigenen Beobachtungen, Hinweise durch Kinder, Eltern
Kolleginnen und Kollegen sowie durch Dritte zu dem Verdacht auf eine eventuell
vorliegende Kindeswohlgefährdung erlangen, halten wir für sehr wichtig erst einmal
im Team über die vorgenannten Auffälligkeiten / Hinweise zu sprechen und
abzuklären, ob andere Kolleginnen ähnliche Beobachtungen gemacht haben.
Ist dies nicht der Fall, wird das Kind weiter systematisch beobachtet.
Die lückenlose Dokumentation der Verdachtsmomente ist selbstverständlich.
Bestätigt sich der Verdacht, werden die Eltern zu einem Elterngespräch eingeladen.
In diesem berichtet die Erzieherin von ihren Beobachtungen und den eventuellen
Aussagen des Kindes. Des weiteren erkundigt sich die Erzieherin, ob die Eltern
ähnliche Beobachtungen gemacht bzw. Äußerungen des Kindes vernommen haben
und klärt ab, welche Maßnahmen die Eltern diesbezüglich bereits eingeleitet haben.
Lässt sich der Verdacht einer Kindeswohlgefährdung nicht ausräumen, wir zur
Abschätzung des Gefährdungsrisikos die insofern erfahrene Fachkraft
hinzugezogen. Diese gibt Empfehlungen zum weiteren Verfahrensablauf.
Sollten weitere Handlungsschritte erforderlich werden, ist das Jugendamt möglichst
frühzeitig in die Vorgehensweise mit einzubeziehen. Dieses leitet dann geeignete
Maßnahmen zum Schutz des Kindeswohles ein.
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D – Grundlagen unserer Arbeit
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Wir wollen noch besser werden
Die Zufriedenheit der Kinder, Eltern und anderer Kooperationspartner ist uns sehr
wichtig.
Niemand ist perfekt. Wir sind uns bewusst, dass wir uns stetig verbessern können.
Und so ist uns konstruktive Kritik immer willkommen. Sie bildet ein Standbein unserer
stetigen Weiterentwicklung.
Alle Mitarbeiter sind für Beschwerden stets offen. Diese können mündlich der
jeweiligen Erzieherin gegenüber, der Einrichtungsleitung, dem Elternbeirat oder
gegenüber dem Träger geäußert werden. Auch eine schriftliche Einreichung einer
Beschwerde ist möglich.
Nach Eingang einer Beschwerde wird der Sachverhalt in der nächste Teamsitzung
(einmal wöchentlich stattfindend), je nach Inhalt der Beschwerde mit oder ohne
Eltern, lösungsorientiert besprochen. In dringenden Fällen geschieht das auch sofort
und im Einzelgespräch.
Auch Kinder äußern ihre Meinung. Regelmäßig stattfindende Kinderkonferenzen
bieten ihnen die notwendige Plattform Wünsche und Kritik angemessen zu
platzieren. Die Zwei bis Sechsjährigen haben klare Vorstellungen von dem was ihnen
gefällt und was nicht, was sie wollen und brauchen. Dieses nehmen wir gerne auf.
Diese Äußerungen bilden mit die Grundlage unseres pädagogischen Handelns.
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D – Grundlagen unserer Arbeit
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Ziele unserer pädagogischen Arbeit
Unsere pädagogischen Ziele finden sich alle in unserem Leitbild:
wieder.
Als Ort an dem Kinder aufwachsen schaffen wir mit ihnen zusammen eine
inhaltsreiche und fröhliche Atmosphäre.
In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Familien geben wir Impulse für eine
gesunde und allseitige Entwicklung eines jeden Kindes.
Alle Kinder erhalten die Möglichkeit sich individuell zu entwickeln.
Sie fühlen sich wohl und kommen gerne in unseren
Kindergarten.
Die Kinder erleben bei uns wie es ist ein Mitglied
der Gruppe zu sein und dabei seine
Eigenständigkeit zu behalten. Ebenso lernen sie
Konflikte auszuhalten und friedliche Lösungen zu
finden.
Das Erlernen und Anwenden von Umgangsformen ist hierbei ein wichtiger Aspekt.
Wir schaffen unseren Kindern einen Rahmen um selbstständig zu werden und
entsprechend ihrem Alter eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen.
Dabei erleben sie viel Freude.
Das Erlernen von lebenspraktischen Dingen, die zum täglichen Leben gehören ist
ebenso wichtig wie das Verstehen und Einhalten von Regeln.
Wünsche und Bedürfnisse können unsere Kinder zunehmend klarer und
zusammenhängender formulieren. Sie entwickeln eigene Ideen und sind in der Lage
diese umzusetzen.
Hierbei werden sich die Kinder ihrer Fähigkeiten bewusst.
Somit schaffen wir die Grundlage aus eigenen
Erfahrungen zu lernen. Jeder erhält die Möglichkeit seine
erworbenen Fertigkeiten zu erproben und zu
vervollkommnen.
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Kinder erfahren ihre Umwelt und achten sie.
Ein Schlüssel der kindlichen Entwicklung bildet die Bewegung.
Die Kinder finden bei uns viele Angebote, die sie im Alltag einladen sich und ihr
Umfeld aktiv und bewegt zu erfahren und zu erschließen.
Somit schaffen wir für unsere Kinder eine optimale Plattform dafür, dass der
Übergang vom Kindergarten in die Grundschule gut bewältigt werden kann.
Planung unserer Arbeit
Die Planung unserer Arbeit geschieht auf verschiedenen Ebenen und in mehreren
Schritten.
Zum einen wird ein Rahmen in den wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen
festgelegt. Zum anderen hat jede Erzieherin die Möglichkeit auf ihre individuelle Art
und Weise ihre Arbeit zu planen und vorzubereiten. Die Ergebnisse sind allen
Kolleginnen zugänglich, so dass Angebote und Projekte aufeinander abgestimmt
werden können.
Inhalte der Teamsitzungen sind unter anderem:
 Austausch im Team
 Regelmäßige Reflektion des pädagogischen Handelns
 Reflexion von Beobachtungen der Kinder
 Reflexion der aus den Beobachtungen resultierenden Handlungsziele
 Austausch über Ideen, Wünsche und Bedürfnisse der Kinder
 Koordination der individuellen Planungen von Projekten, Förderangeboten
und Alterskreisen
 Bearbeitung eingegangener Beschwerden
 Bekanntgabe der personellen Organisationsplanung (Dienstplan,
Vertretung, Urlaub)
 Planung und Organisation von Festen
 Planung der Elternarbeit
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D – Grundlagen unserer Arbeit
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Inhalte der individuellen Planung sind unter anderem:
Jede Mitarbeiterin unserer Einrichtung erhält Verfügungszeit, welche im
Dienstplan extra ausgewiesen ist. Die Verfügungszeit ist im Kindergarten
abzuleisten. Sie dient zur:
 Individuellen Planung der altersspezifischen Angebote und des Einfügens
in den Wochenplan
 Der ausführlichen Dokumentation von Beobachtungen
 Der Erstellung von Handlungszielen
 Der Planung und Durchführung von Entwicklungsgesprächen
Beobachten und Dokumentieren
Im Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen
Kindergärten ist die Beobachtung und Dokumentation ein Teil der für alle
Einrichtungen verbindlichen Aufgaben.
 Beobachten ist ein Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit
 Beobachtungen ermöglichen einen Überblick über die Entwicklung, die
Handlungsthemen und dem Können des einzelnen Kindes
 Beobachtungen ermöglichen die individuellen Bedürfnisse und
Handlungsmotive jedes Kindes zu erkennen und zu verstehen
 Durch das Beobachten erkennen wir Pädagoginnen die individuellen
Eigenschaften und Stärken jedes Kindes und entwickeln daraus
Handlungsprofile um das Kind aufbauend auf seinem Wissen, seinen
Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern.
 Beobachtungen bilden die Grundlage für Entwicklungsgespräche mit Eltern
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Die Beobachtungen werden bei uns durch das Erstellen von Lerngeschichten nach
dem Konzept von Margaret Carr dokumentiert. Diese sind den Kindern und deren
Eltern jederzeit zugänglich. Eltern sind immer dazu eingeladen Kommentare wie
auch kleine Geschichten mit, um und für ihre Kinder zu schreiben. Durch die vielen
individuellen Blicke vervollkommnet sich das Bild über das Kind. Diese
Entwicklungsquerschnitte sind im Kindergartenbuch des jeweiligen Kindes zu finden.
Um einen Entwicklungsvergleich erstellen zu können werden in unserer Einrichtung
die allgemeine Entwicklung über die Beobachtungsbögen der „Grenzsteine“
dokumentiert.
Weiter erstellen wir Sprachstandserhebungen nach Breuer/Weuffen.
Bei Bedarf führen wir neurophysiologische Entwicklungstests (INPP) durch.
Das Kindergartenbuch
Jedes Kind macht während seiner Zeit im
Kindergarten vielfältige Erfahrungen und
Entwicklungsschritte, die wir schriftlich in einem
eigens dafür angelegten Ordner fixieren. Das
Entwicklungsbuch ist eine persönliche
Dokumentation über jedes Kind.
Die Entwicklungsdokumentation wird
zusammen mit dem Kind und deren Eltern
gestaltet und geführt. Es ist im Kindergarten frei
zugänglich und kann vom Kind und seinen
Eltern eingesehen werden.
Am Ende der Kindergartenzeit erhält das Kind
sein „Portfolio“ als Erinnerung an seine „Bildung
und Entwicklung“ im Kindergarten mit nach
Hause.
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D – Grundlagen unserer Arbeit
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Was in das Kindergartenbuch kommt:
 Eine Familienseite (Von Eltern mit dem Kind gestaltet)
Auf der Familieseite kann das Kind seine Familie auch im Kindergarten
anhand der Fotos „sehen“ und vorstellen
 Die individuelle Geburtsgeschichte des Kindes (von Eltern gestaltet)
Diese Geschichte soll über die Geburt des Kindes, die Freude der Eltern
darüber, seine persönlichen Besonderheiten und vieles mehr erzählen.
Die Geschichte wird am Geburtstag des Kindes vorgelesen, so dass das
Kind und seine Gäste Interessantes, Schönes, Erlebnisreiches oder
auch Witziges voneinander erfahren können.
 Ein Steckbrief über das Kind (im Kindergarten gestaltet)
Zusammen mit dem Kind werden körperliche Merkmale (Größe, Haarund Augenfarbe) besprochen, gestaltet und schriftlich festgehalten
 Lerngeschichten
über den Alltag, Besonderheiten und vieles mehr. All das, was das
Kinderleben ausmacht und bereichert.
 Fotos
von Geburtstagen, Festen, besonderen Spielaktivitäten des Kindes,
verschiedene Altersphasen, witzige Szenen, besonderen Bauwerken….
 Individuell
gestaltete Bilder und Werke des Kindes
 Arbeiten
von Projekten, Altersgruppen, Sonstiges
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Unsere
pädagogische
Praxis
Unsere pädagogische Praxis
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Ob ein Kind zu einem warmherzigen Menschen
mit Sinn für das Gemeinwohl heranwächst
oder aber zu einem gefühlskalten, destruktiven, egoistischen Menschen,
das entscheiden die,
denen das Kind in dieser Welt anvertraut ist.
Je nachdem, ob sie ihm zeigen, was Liebe ist,
oder aber dies nicht tun…
Auch künftige Staatsmänner und Politiker werden zu Charakteren geformt,
noch bevor sie das fünfte Lebensjahr erreicht haben –
das ist erschreckend, aber wahr.
Astrid Lindgren, schwedische Kinderbuchautorin)
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Unsere pädagogische Praxis
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Stellung des einzelnen Kindes in unserem Kindergarten
Jedes Kind ist ein Mensch mit individuellen Eigenheiten und Bedürfnissen.
Im täglichen Spannungsfeld zwischen Freiheiten und Einschränkungen durch Regeln
erfährt das Kind eine ständige Bereicherung in der Gemeinschaft.
Uns ist es wichtig, dass trotz notwendiger Anpassungsprozesse jedes Kind autonom
und individuell sein Leben im Kindergarten gestalten kann.
Regeln sind im Zusammenleben erforderlich. Jedoch bleiben diese auf ein
Mindestmaß beschränkt.
So ist es selbstverständlich, dass nichts absichtlich zerstört und niemand, sei es
verbal oder physisch verletzt wird.
Außerdem legen wir Wert auf Höflichkeitsformen. Das Kind kann andere begrüßen,
um etwas bitten, sich bedanken etc. Ob es hierbei anderen bspw. die Hand reicht
überlassen wir ihm selbst.
Wir finden es wichtig dem Kind die Möglichkeit zur Abgrenzung zu geben. Jeder hat
einen anderen Toleranzbereich, ein anderes Körpergefühl. Dieses muss stets
akzeptiert werden.
Jedes Kind hat seinen eigenen Lebens-, Lern- und Entwicklungsrhythmus.
Diesem tragen wir durch vielfältige Maßnahmen Rechnung.
Zum einen findet das Kind in unserem offenen Konzept Raum, Zeit und Material um
seine eigenen Ideen entwickeln und der Umsetzung individuell nachgehen zu
können.
Zum anderen gibt es verschiedene Ansprechpartner.
Jede von uns Erzieherinnen hat einen eigenen Hintergrund und eine eigene
Geschichte.
Dies spiegelt sich in unserer täglichen Arbeit wieder.
Auch hierfür sind verbindliche Regeln notwendig. So handeln wir in uns wichtigen
Grundsätzen immer gleich.
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Jedoch schätzen die Kinder unsere Individualität. Jeder hat seine Vorlieben,
Neigungen und Begabungen. Diese setzen wir gewinnbringend für und mit den
Kindern ein. Auf diese Weise ist jedes Kind in der Lage ein breites Spektrum an
Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten nutzen zu können.
Uns ist es sehr wichtig dem Kind seine eigenen Erfahrungen zu gönnen. Hierzu
gehören Erfolge wie auch Misserfolge.
So erfährt jedes Kind seine eigenen Möglichkeiten und Grenzen und ist gleichzeitig
in der Lage die Fähigkeiten der anderen zu erkennen und zu akzeptieren.
Auf diese Weise gestaltet sich das Leben in unserem Kindergarten stets bunt,
spannend und bewegt.
Das freie, kreative Gestalten des Alltages spiegelt sich nicht nur in unseren Räumen
wieder sondern ist täglich in den Gesichtern unserer Kinder zu erkennen.
Offene Gruppen
Wir arbeiten in offenen Gruppen. Das bedeutet dass:
 die Kinder in allen Räumen und im Garten „Frei – Spielen“
 die Kinder ihre Spielpartner selbst wählen
 die Kinder aus allen anderen ihre Spielpartner suchen
 die Kinder wählen selbst ihren Spielbereich
 den Kindern stehen alle im Haus befindlichen Lern- und
Erlebnisbereiche zu Verfügung
 die Kinder erfahren eine individuelle Förderung ihrer Stärken und
Interessen, da der Angebotsumfang größer ist
 die Gruppenzugehörigkeit sich über die Stärken und aktuellen Themen
der Kinder definiert
 die Kinder bekommen eine größere Sozialkompetenz, da die Einteilung
der „Dienste“ für alle transparent und für die Gemeinschaft wichtig ist
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Ämterplan:
 Blumendienst
 Garderobendienst
 Tischdienst
 Geschirr- und Küchendienst
 Gartenkontrolldienst
 Sprudeldienst
 alle Mitarbeiterinnen sind Ansprechpartner für die Eltern
 bei speziellen Fragen werden Eltern an die entsprechende Kollegin verwiesen
 die Entwicklungsgespräche führt die Kollegin der entsprechenden
Altersgruppe mit den Eltern
 wir Erzieherinnen sind Ansprechpartner für alle Kinder
 wir Erzieherinnen begleiten die Kinder im Alltag

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Integration
„Ein Kind mit einer Behinderung ist vor allem ein Kind und nicht vor allem behindert“
Unser Kindergarten ist eine integrative Einrichtung.
Bei uns werden Kinder mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen gefördert und
betreut.
Die Zahl der integrativen Kinder wechselt. Je nach Grad der Einschränkung besetzen
diese Kinder zwei bis drei Plätze.
Toleranz, Vielfalt und Offenheit im Zusammenleben von unterschiedlichen Menschen
gilt für uns als wesentliche Grundlage für ein harmonisches Miteinander.
Gemeinsam lernen die Kinder voneinander, lernen andere mit ihren Stärken und
Schwächen kennen und akzeptieren.
Um Integration zu leben, ist eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten
erstrebenswert. Wesentlich ist die Zusammenarbeit mit den Eltern. Sie zeichnet sich
durch Intensität, Sensibilität und Kooperation aus.
Therapeutische Maßnahmen werden in unserer Einrichtung durch geschultes speziell
für das jeweilige Kind eingesetztes zusätzliches Personal gewährleistet.
Zu unserer interdisziplinären Zusammenarbeit gehört als wichtigster Punkt auch der
ständige Austausch zwischen den Therapeuten und den Erzieherinnen.
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Tagesablauf
Der Kindergarten öffnet um 7:30 Uhr seine Pforten.
Spätestens um 9.00 Uhr sind alle Kinder hier.
Ausnahme bilden die einzugewöhnenden Kinder.
Diese kommen nach Absprache.
7:30 - 10:50 Uhr
- Kommen der Kinder
- Freispiel
- freies Frühstück
- Aufenthalt im Freien
- angeleitete Aktivitäten
- Impulssetzung und Begleitung
9:00 Uhr
- gemeinsamer Morgenkreis, wer während dieser Zeit
kommt wird gebeten vor der Tür zu warten bis der
Morgenkreis beendet ist
10:50 – 11:15 Uhr
- Aufräumphase
11:15 – 11:40 Uhr
- Altersspezifische Gruppen (wenn diese nicht bereits
während des Freispieles stattfanden)
11:40 – 12:30 Uhr
- Aufenthalt im Freien
12:30 – 13:30 Uhr
- Mittagessen
13:30 Uhr
- Kinder gehen nach Hause
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Organisation und Verlauf des Tages
7:30 – 9:00 Uhr
An – Kommen der Kinder im Kindergarten

jedes Kind zieht sich seine Hausschuhe an

jedes Kind begrüßt die Freispielleitung
-
es teilt dadurch mit, dass es da ist
-
die Erzieherin nimmt das Kind bewusst war

jedes Kind hängt seine Tasche an einen Haken in der Kinderküche

jedes Kind setzt sein Bild auf die Anwesenheitstafel, damit jeder weiß, dass es
da ist

jedes Kind sucht sich einen Spielbereich und teilt diesen der Freispielleitung
mit

jedes Kind sucht sich Spielpartner

die Halle ist nach dem Morgenkreis (ca. 9:15 Uhr) für Bewegungsspiele
geöffnet
9:00 Uhr
Morgenkreis

Die Freispielleitung organisiert das Austeilen der Sitzkissen für den
Morgenkreis in der Halle
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7:30 -10:50 Uhr
Freispielzeit

Freispiel in den Räumen

Freispiel im Garten

Frühstücken in der Kinderküche

Projektangebote

Beobachten der Kinder in ihren Spielangeboten

Vorbereitung der Aufräumphase indem die Freispielleitung durch die Räume
geht und den Kindern ankündigt, dass die Aufräumphase gleich beginnt und
nichts neues mehr angefangen wird
Täglich wechselnd gibt es eine Freispielleitung. Sie begrüßt die Kinder und Eltern,
nimmt wichtige Informationen entgegen und vermerkt sie im Kalender, organisiert
das Frühstück, achtet auf die Erledigung der Dienste der Kinder, läutet die
Aufräumphase ein, leitet den Morgenkreis und organisiert die Vorbereitung des
Mittagessens.
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Unsere pädagogische Praxis
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10:50 – 11:15 Uhr
Aufräumphase
Die Freispielleitung geht mit einem Glöckchen durch die Räume und läutet die
Aufräumphase ein

Die Kinder setzen sich in den jeweiligen Räumen auf den Fußboden. Die
Erzieherinnen teilen den Kindern die Aufräumarbeiten zu.

Die Kinder räumen auf und setzen sich danach wieder in dem entsprechenden
Raum auf den Fußboden

Das Aufräumen wird mit den Kindern zusammen reflektiert

Die Kinder begeben sich leise nach dem Aufräumen in den Morgenkreis

Die Freispielleitung führt durch den Morgenkreis

Es werden Begrüßungslieder gesungen, besprochen wer fehlt und warum und
einen kurzen Ausblick über den weiteren Tagesverlauf gegeben. Wichtige
Ereignisse werden besprochen

Die altersspezifischen Gruppen werden in die Räume eingewiesen

Jedes Kind räumt sein Sitzkissen auf und begibt sich in den entsprechenden
Raum.
11:15 – 11:40 Uhr
Alterspezifische Gruppen

Entsprechend dem Alter und den jeweiligen Themen der Kinder werden
Angebote durchgeführt
11:40 – 12:30 Uhr
Aufenthalt im Freien

Bewegungsangebote

Freispiel

Naturerkundungsgänge
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12:30 – 13:30 Uhr

Kinder essen Mittag
13:30 Uhr

Kinder gehen nach Hause
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Feste pädagogische Angebote
Täglich

Bewegungsangebote nach Thema

Freispiel

Geführte Angebote
Montag / Dienstag / Mittwoch

Buchstabenland für alle Lernmäuse

Altersspezifische Angebote
Donnerstag

Projekte zum selbstständigen Einteilen durch die Kinder
Freitag

Rhythmik / Turnen für alle Kinder in altersspezifischen Gruppen
oder

Natur - / Erlebnistag
Nach Anlass

Geburtstage feiern in den altersspezifischen Gruppen – jede Gruppe hat feste
Rituale, die mit den Kindern zusammen eingeführt werden

Feste und Feiern im Jahreslauf
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Das Freispiel – Lernen im Alltag
Das Ziel im Kindergarten ist die aktive Auseinandersetzung des Kindes mit
seiner Umwelt.
Das Freispiel ist ein komplexes Geschehen während einer bestimmten Zeitdauer,
das sich jedes Mal neu aus dem spontanen Tätigwerden der Kinder und der
zurückhaltenden Aktivität von uns Erzieherinnen entwickelt.
Dem Freispiel kommt die Qualität des freien und spontanen Spieles zu, eingebettet in
unterstützende pädagogische und institutionelle Bedingungen.
Freispiel meint - Freiheit im Spiel!
Jedes Kind spielt und gestaltet sein Freispiel
 nach seinen eigenen Interessen,
 nach seinen individuellen Stärken
 nach seiner individuellen Entwicklung
 nach seinen Wünschen und Bedürfnissen
Was macht jedes Kind im Freispiel
 stärkt sein Sozialverhalten
 lernt Konflikte auszuhalten und zu lösen
 erlebt Freude
 erfährt Anregungen
 stellt sich Fragen und beantwortet sie
 lernt Frustration zu ertragen
 baut Freundschaften auf
 eignet sich durch Be-greifen und Er- fassen,
Er – leben und Erfahren die Welt
der Dinge an
 erlebt Gefühle
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Unsere pädagogische Praxis
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 übt und verbessert seine Motorik
 schult seine Sinne
Wir haben unsere Räume so gestaltet, dass sie den Interessen und Bedürfnissen der
Kinder entsprechen. Somit werden vielfältige Lernerfahrungen möglich.
Die Kinder üben sich im sozialen Verhalten, lernen Kompromisse einzugehen,
Rücksicht zu nehmen, Konflikte auszutragen und zu lösen.
Sie erweitern systematisch ihre kognitiven, motorischen, ihre sozialen und
emotionalen Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Das Spiel ist die wichtigste Tätigkeit der Vorschulkinder. Hier lernen sie „ganz
nebenbei“.
„Das Spiel ist die Arbeit des Kindes“
Pestalozzi
Ein ständiges Angebot während des Freispieles sind Aktivitäten im Bewegungsraum.
Hier können die Kinder früh entscheiden ob an diesem Tag die Kletterwand
aufgebaut wird, die großen Schaumstoffbausteine zum Einsatz kommen, musiziert
oder Theater gespielt wird. Weitere Themen können sein:
„Alles was rollt“, „Alles was rutscht“ uvm.
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Altersspezifische Gruppen

Eine Erzieherin ist für die jeweilige Altersstufe zuständig und begleitet das
Kind während seiner gesamten Kindergartenzeit

Ein Vertrauensverhältnis zwischen Kind und Erzieherin entwickelt sich

Die Kinder bekommen entwicklungs- und altersentsprechende Angebote und
Förderung

Der Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes tritt klarer heraus.

Einzelne Kinder werden bewusst wahrgenommen und angesprochen

In einer Gruppe mit Gleichaltrigen fühlen sich die Kinder angenommener und
wohler.

Die Kinder nehmen sich gegenseitig besser war und sind in der Lage leichter
Kontakte zu knüpfen.

Die Einteilung der Kinder richtet sich nach dem jeweiligen Entwicklungsstand
und dem voraussichtlichen Einschulungstermin ohne Berücksichtigung der
Stichtagsflexibilisierung.
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Die Bildungs- und Entwicklungsfelder
Bildungs- und Entwicklungsfeld: Körper
Das Kind erlangt Grundlagenwissen über seinen Körper. In diesem Zusammenhang
entwickelt es ein Gespür für diesen. Es entsteht ein Verständnis darüber den Körper
gesund zu erhalten. Das Kind entfaltet ein positives Körper- und Selbstkonzept.
Dieses bildet die Grundlage für seine gesamte körperliche, soziale, psychische und
kognitive Entwicklung. Grob- und feinmotorische Fähigkeiten und Fertigkeiten
werden weiter ausgebaut. Dabei entwickeln sich die Koordination sowie die Kondition
des Kindes weiter aus.
Das Kind erfährt seinen Körper als Darstellungs- und Ausdrucksmittel für Kunst,
Musik und Tanz, darstellendes Spiel und Theater.
Bewegung, ausgewogene Ernährung und ein positives Selbst- und Körperkonzept
sind Motoren für die gesamte körperliche, soziale, psychische und kognitive
Entwicklung.
Im Kindergarten findet jedes Kind Angebote für Bewegung und Ruhe.
Ruheinseln laden zum Verweilen ein. Täglich wechselnde Bewegungsangebote
regen alle Kinder an sich seine Welt aktiv zu erschließen.
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Unsere pädagogische Praxis
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Bildungs- und Entwicklungsfeld: Sinne
Das Kind entwickelt, schärft und schult seine Sinne. Durch die differenzierte
Entwicklung und Nutzung seiner Sinne erlangt das Kind Orientierungs-, Gestaltungsund Ausdrucksfähigkeit.
Es weiß um die Bedeutung und die Leistungen der Sinne und nutzt diese bewusst.
Das Kind eignet sich die Welt auf ästhetische Weise an. Es orientiert sich in seiner
Umgebung und gestaltet diese mit.
Die Bilder aus dem Alltag, der Kunst und den Medien nimmt das Kind bewusst wahr
und setzt sich damit auseinander. Es entwickelt vielfältige Möglichkeiten, Eindrücke
und Vorstellungen ästhetisch – künstlerisch zum Ausdruck zu bringen.
Das Kind nimmt seine Umwelt über
seine Sinne wahr und erforscht die Welt
durch hören, sehen, riechen, tasten und
schmecken. Durch diesen aktiven
Prozess des Wahrnehmens der Welt in
der ganzen Differenziertheit, findet das
Kind sich in der Welt zurecht, es
orientiert sich und beginnt zu begreifen.
Überall im Kindergarten findet jedes
Kind vielfältige Möglichkeiten sich die
Welt sinnlich zu erobern.
Wir bieten Zeit und Raum zu forschen,
experimentieren, auszuprobieren und
erleben, zu verweilen, zu ruhen und
sich zu erholen.
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Unsere pädagogische Praxis
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Bildungs- und Entwicklungsfeld: Sprache
Das Kind erweitert und verbessert seine nonverbalen und verbalen
Ausdrucksfähigkeiten. Durch die Verknüpfung von Sprache mit Musik, rhythmischem
Sprechen und Bewegung erweitert das Kind seine Sprachkompetenzen. Es nutzt
Sprache um mit anderen zu kommunizieren, erreicht dadurch eigene Ziele und nutzt
somit die Möglichkeit des Zusammenlebens mit anderen.
Sprachliche Förderung erhält das Kind überall im Kindergarten.
Durch Fingerspiele, Lieder, Reime, Gedichte, Kreisspiele, Kinderkonferenzen, dem
Morgenkreis, usw. erhalten alle Kinder förderliche Anstöße zur Sprachentwicklung.
Wir haben eine sprachanregende Umgebung durch z. B. Bücher, unsere
Schreibwerkstatt, Angebote von Schrift in großen Druckbuchstaben, Bebilderung
über Piktogramme etc. geschaffen. Jedes Kind wird ermuntert, viele verschiedene
Mal- und Schreibutensilien zu benützen, Zeichen und Schriften zu erfinden und seine
Bilder mit seinem eigenen Schriftzeichen, Buchstaben und Zahlen zu versehen.
Sprachförderung ist Alltag.
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Bildungs- und Entwicklungsfeld: Denken
Das Kind beobachtet seine Umgebung genau, stellt Vermutungen auf und überprüft
diese. Es systematisiert und dokumentiert seine Beobachtungen. Das Kind erkennt
zunehmend Muster, Regeln und Symbole. Darüber erfasst das Kind die Welt in
zunehmendem Maße.
Es entwickelt Mengenvorstellungen und erkennt Ziffern. Pläne wie z.B. Baupläne,
Wegskizzen, Tagespläne etc. kann das Kind immer besser erstellen.
Um seine Umwelt zu verstehen, stellt das Kind Fragen und sucht nach Antworten. Es
experimentiert und verfolgt eigene mathematische und technische Ideen. Regeln und
Zusammenhänge werden reflektiert. Das Kind hat Freunde am Mitdenken. Es gibt
seine Gedanken, Vorstellungen, Träume und Wünsche einem ästhetischen –
künstlerischen Ausdruck.
Kinder denken in Bilder und drücken sich
über Bilder aus. Dieser Form von bildhaftem
Denken geben wir Raum. Im Atelier hat jedes
Kind die Möglichkeit sich kreativ
auszudrücken, Gedankengänge zu malen,
Träume und Wünsche zu dokumentieren.
In jedem Raum befinden sich Möglichkeiten
des Rückzuges. Kinder können hier
verweilen, träumen und in Ruhe nachdenken.
Sie entwickeln Fantasien, Utopien und
Visionen.
Wieso? Weshalb? Warum? – Kinder fragen
um sich die Umwelt zu Eigen zu machen. Wir
unterstützen diesen Prozess indem wir gut
zuhören, gezielt antworten, vielfältige
Materialien anbieten und die Räume entsprechend den Themen der Kinder
einrichten. Dadurch unterstützen wir aktiv Findungsprozesse.
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Bildungs- und Entwicklungsfeld: Gefühl und Mitgefühl
Das Kind entwickelt ein Bewusstsein
für die eigenen Emotionen. Es lenkt
den Handlungsimpuls, den ein Gefühl
mit sich bringt, um ihm nicht wehrlos
ausgeliefert zu sein.
Das Kind entwickelt einen
angemessenen, sozial verträglichen
Umgang mit seinen eigenen
Emotionen. Es eignet sich
Einfühlungsvermögen und Mitgefühle
an, entwickelt Wertschätzung, nimmt
die Gefühle anderer wahr und reagiert
angemessen. Es entwickelt
Einfühlungsvermögen und Mitgefühl
gegenüber Tieren und der Natur.
Das Kind entwickelt zunehmend ein
Gespür für positives Nichtstun,
Trödeln und die „Seele – baumeln – lassen“.
Im Kindergarten hat jedes Kind die Möglichkeit soziales Handeln zu üben. Es übt sich
zunehmend darin seine Emotionen einzuschätzen, mit Gefühlen umzugehen und
Mitgefühl zu empfinden.
Regeln und Umgangsformen helfen dem Kind dabei seine emotionale Intelligenz zu
entwickeln. Es bildet die Grundlage für Erfolg und Zufriedenheit im Leben.
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Bildungs- und Entwicklungsfeld: Sinn, Werte und Religion
Das Kind entwickelt Vertrauen in das Leben auf der Basis lebensbejahender
religiöser und weltanschaulicher Grundüberzeugungen. Es nimmt die Bedeutung
unterschiedlicher Lebensbereiche sowie vielfältige plurale Lebensverhältnisse wahr.
Das Kind hört und erfährt von der christlichen Prägung unserer Kultur. Es kann über
sein Philosophieren über das Leben und die Welt verständnisvolle Partner finden.
Das Kind erlebt und kommuniziert Sinn- und Wertorientierungen auf elementare
Weise unter Berücksichtigung vorhandener religiöser und weltanschaulicher
Traditionen. Es beginnt sich seiner eigenen Identität bewusst zu werden und lernt
gemeinsam mit anderen soziale sowie ökologische Bezüge in einer vielfältigen Welt
mitzugestalten.
Sinn- und Wertorientierung sind
wichtig für eine lebensbejahende
Grundeinstellung. Eine positive,
anregende, kreative und offene
Atmosphäre im Kindergarten gibt
dem Kind emotionale Sicherheit
und versetzt es in die Lage sich
vertrauensvoll zu binden.
Es erfährt Wertschätzung,
Zuwendung, verlässliche Erzieherinnen, Freiheiten und Grenzen.
In bspw. Projekten, Kinderkonferenzen, Feste und Bräuchen im Jahreslauf erlebt sich
das Kind als Teil einer Gemeinschaft. Dadurch kann es seine eigene religiöse und
weltanschauliche Identität entwickeln.
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Buchstabenland
Die Grundlage unseres Buchstabenlandes bildet das
„Würzburger Trainingsprogramm“.
Es verfolgt das Ziel die Gefahr zu mindern eine Lese-Rechtschreibschwäche zu
entwickeln und den Schriftspracherwerb der Kinder zu vereinfachen.
Das Programm greift die Vorläufermerkmale des Schriftspracherwerbs auf.
Unter diesem Gesichtspunkt finden folgende Fähigkeiten besondere Beachtung:
 Visuelle Fähigkeiten
 Gedächtnisfähigkeiten
 Sprachliche Fähigkeiten
Hierzu führen wir mit allen Kindern während ihrer Kindergartenzeit Sprachstandtests
(Differenzierungsprobe nach Breuer/Weuffen) durch.
Das Buchstabenland findet an drei Tagen das ganze Kindergartenjahr hindurch für
die Lernmäuse statt.
Visuelle Fertigkeiten bilden ein stabiles Merkmal zur Vorhersage des Erfolgs beim
Schriftspracherwerb. In erster Linie geht es hierbei um Fertigkeiten die sehr eng an
die visuellen Anforderungen des Lesens anknüpfen wie bspw. das visuelle
Vergleichen von Wortbildern oder buchstabenähnlichen Zeichen.
Gedächtnisleistungen sind ebenfalls zuverlässige Vorhersagemerkmale für den
Erfolg beim Lesen- und Schreibenlernen. Das Kind speichert graphische
Konstellationen als Buchstaben ab und hat diese abrufbereit. Hierbei ist sowohl die
Gedächtnisspanne von Bedeutung als auch die Geschwindigkeit des Erinnerns wie
auch die Genauigkeit.
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Sprachliche Fähigkeiten eines Vorschulkindes, wie es sich in seinem Wortschatz,
Sprachverständnisses und dem Satzbau äußert, sind zuverlässige
Vorhersagemerkmale für den späteren Erfolg beim Schriftspracherwerb.
Phonologische Informationsverarbeitung ist die Nutzung von Informationen über
die Lautstruktur bei der Auseinandersetzung mit gesprochener und geschriebener
Sprache.
1. Das phonologische Rekodieren beim Zugriff auf das semantische Lexikon
bezieht sich darauf, dass Kinder vorgegebene schriftliche Symbole rekodieren
(also in entsprechende lautliche Struktur übertragen), um dann aus dem
Langzeitgedächtnis deren Bedeutung abrufen zu können.
2. Phonetisches Rekodieren im Arbeitsgedächtnis bedeutet, dass Kinder in der
Lage sind, schriftliche Symbole im Kurzzeitgedächtnis lautsprachlich zu
repräsentieren. Diese Fähigkeit ist für die Leseanfänger besonders wichtig, da
sie Wörter Laut für Laut erlesen und dann „im Geiste“ zu einem kompletten
Wort verbinden müssen.
3. Phonologische Bewusstheit beschäftigt sich mit der Einsicht der Kinder in die
Phonologie der Sprache, meint also die Fähigkeit, die Lautstruktur der
gesprochenen Sprache zu erkennen – bspw. Silben, Reime oder sogar
einzelne Laute (Phoneme) in Wörtern herauszuhören.
(aus „Hören, lauschen. Lernen“ Petra Küspert/Wolfgang Schneider Seite: 11 f)
Hierzu bieten wir im Buchstabenland vielfältige Übungen als „Training“ an wie zum
Beispiel Lauschspiele, Reimübungen, Spiele mit Wörtern und Sätzen, Erfahrungen
mit Silben, Anlaut- Mitlaut- und Endlauttraining, Spiele mit Phonemen, Spiele zur
Buchstaben – Laut – Verknüpfung uvm.
Um dieses Programm fachlich fundiert durchführen zu können ließ sich eine Kollegin
zur Fachkraft für frühkindliche Sprachförderung ausbilden.
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SPATZ –
Spielkreis für zwei- und mehrsprachig aufwachsende Kinder
sowie für Kinder mit erhöhtem Sprachförderbedarf
Kinder, die zwei- und mehrsprachig aufwachsen, erhalten in diesem Spielkreis
Angebote in deutscher Sprache. So können sie diese üben und vertiefen. Sprache
und Sprechen helfen dem Kind seine Umwelt zu begreifen und durch Sprache
verfügbar zu machen. Gute Sprachkenntnisse sind die Notwendigkeit für weitere
Lernprozesse, ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe und sind wichtige
Voraussetzung zur Chancengleichheit.
Ziele sind:
 Die Verbesserung der Sprachbildung
 Verhinderung von Benachteiligung und Zurückstellung vom Schulbesuch
Diese Sprachförderung beginnt im Kindergarten Neuberg deshalb so früh wie
möglich. Dabei wird besonders die Erstsprache des Kindes berücksichtigt.
Eltern werden ermuntert ihrem Kind durch den regelmäßigen Besuch unserer
Einrichtung die Gelegenheit zum Erlernen der deutschen Sprache zu geben.
Eltern sind die wichtigste Bezugsperson und werden in starkem Maße in die
Sprachförderung mit eingebunden. Um den Prozess des Erlernens der deutschen
Sprache zu unterstützen, werden die Eltern dazu ermutigt mit ihrem Kind viel in der
Erstsprache zu sprechen. So wird für das Kind die grundsätzliche Bedeutung von
Sprache deutlich und die Voraussetzung für das Erlernen einer zweiten Sprache
gelingt besser.
Um unseren Kindern die besten Voraussetzungen bieten zu können haben sich zwei
Kolleginnen im Bereich dieser speziellen Sprachförderung weiter qualifiziert. Eine
von ihnen leitet regelmäßig, derzeit zweimal die Woche, die SPATZ-Gruppe – den
Spielkreis für zwei- und mehrsprachig aufwachsende Kinder sowie für
deutschsprachige Kinder mit erhöhtem Sprachförderbedarf.
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Zahlenland
Mathematik durchzieht unser Leben.
Von Anfang an begegnen Kinder mathematischen Phänomenen. Somit bringen sie
einige Grundkompetenzen mit. Zeitliche Rhythmen, Raumgestaltungen,
Erscheinungen der Natur, Muster, Formen, Mengen prägen unsere Lebenswelten.
Kinder bringen eine natürliche Bereitschaft mit, mathematische Zusammenhänge zu
erlernen. Hierfür benötigen sie Interaktionspartner.
Ein besonderes Angebot, neben den Bildungsinseln, finden die 5 – 6-jährigen mit
dem Zahlenland. An diesem nehmen alle Lernmäuse teil.
Hier geht es jedoch nicht darum Inhalte des Grundschulunterrichtes
vorwegzunehmen.
Wir bieten den Kindern einen altersgemäßen Zugang zur Welt der Zahlen.
Im Zahlenland erfahren die Vorschulkinder den Umgang mit Mengen,
Ordnungszahlen sowie geometrischen Grundformen. Auch die Ziffernbilder werden
den zukünftigen Schülern angeboten.
Dieses Konzept ermöglicht es den Kindern die unterschiedlichen Bereiche der
Mathematik stets ganzheitlich zu erforschen.
Besonders im letzten Kindergartenjahr sind Kinder für die Welt der Zahlen zu
begeistern. Das Zahlenland bereitet so viel Spaß, dass wichtige mathematische
Grundlagen ganz nebenbei vermittelt werden.
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Projektarbeit
Kinder wollen lernen.
Das ist ihr natürliches Bedürfnis.
Projektarbeit ist handlungsoffenes arbeiten. Das Ziel liegt in der Auseinandersetzung
mit einer Thematik. Das Projekt kann mit dem Erreichen eines Ergebnisses
abschließen. Jedes Projekt machen wir durch eine Dokumentation sichtbar. Dies
kann durch Fotos, Zeitungsartikel und/oder ein Fest geschehen.
Zu Beginn legen wir weder den Prozess genau fest noch das Ergebnis, weil das
Projekt in seiner Offenheit während des Prozesses veränderbar bleiben soll.
Auch die einzelnen Aktivitäten unserer Projekte weisen Offenheit auf.
Gedanken, Vorschläge, Fragen, Kritik der Kinder können geplante Vorhaben
verändern, wenn es sinnvoll erscheint.
Projekte weisen eine Verbindung zwischen Leben und Lernen auf. Das Kind
bearbeitet in den Projekten seinen Alltag, nämlich seine Fragen und Interessen,
seine Gefühle und Bedürfnisse. Dadurch streben wir über die Projekte vernetztes
Denken bei den Kindern an.
Die meisten Projekte weisen keine fest vorgeplante Zeit auf, weil sie handlungsoffen
bleiben sollen. Sie werden beendet oder laufen aus, wenn sich erweist, dass das
Bedürfnis der Kindergruppe abgedeckt ist oder die Inhalte und Anliegen den
gegebene Situationen und Motivationen der Projektteilnehmer nicht mehr
entsprechen. Gelegentlich ruht auch mal ein Projekt und wird zu gegebener Zeit
wieder aufgegriffen.
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Turnen / Rhythmik
Ab Oktober wird einmal in der Woche Turnen und/oder Rhythmik angeboten. Die
Kinder dürfen an diesem Tag gestaffelt nach den Altersgruppen bestimmte
Bewegungsangebote durchlaufen. Dazu zieht sich jeder ein Sportshirt, Sporthose
und Turnschläppchen an. Jedes Kind hat seine Sportsachen in seinem Stoffbeutel.
Dieser befindet sich in der Eigentumsbox im Regal im Turnraum.
Turnen
Für eine gesunde Entwicklung des Kindes ist viel Bewegung eine
Grundvoraussetzung. Beim Turnen lernen die Kinder ihren Körper und die eigenen
Kräfte kennen. In der Bewegung werden die Kinder gefördert im:

Gehen, Laufen, Springen

Wälzen, Rollen, Kriechen

Schieben, Ziehen

Hängen, Schwingen, Klettern

Werfen, Fangen, Kicken

uvm.
Die Kinder werden im Sozialverhalten gefördert, lernen Regeln einzuhalten und
erfahren die für sie so wichtigen Rituale.
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Rhythmik
Rhythmik steigert das körperliche Ausdrucksvermögen, bildet
Bewegungsgeschicklichkeit aus und führt zu einer besseren Körperbeherrschung.
Rhythmik aktiviert die allgemeine Muskulatur und steigert somit die Körperspannung.
Die aktive handelnde Auseinandersetzung mit Gegenständen schafft deshalb
bewusst Situationen, in denen über Bewegung Erfahrungen gemacht werden, die zur
Begriffsbildung führen. Rhythmik sensibilisiert die Wahrnehmungsfähigkeit und die
Sinnenswahrnehmung wird gefördert.
Vielfältige methodische Mittel werden hierfür eingesetzt wie zum Beispiel:
Musik, Instrumente, Geschichten, Sprechverse, Lieder, Decken, Tücher, Papier,
Seile, Reifen, Kugeln, Bälle uvm.
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Natur- und Erlebnistag
Alle zwei Wochen findet in unserem Kindergarten ein Natur- und Erlebnistag statt. An
diesem Tag verlassen entweder alle Kinder oder Kinder einer bestimmten
Altersgruppe (abhängig von dem entsprechenden Angebot und den Themen der
Kinder) den Kindergarten um Oedheim und seine Umgebung zu erkunden. Hierbei
können angestrebte Orte der nahe gelegene Wald, Wiesen, die
Gemeindeverwaltung, örtliche Unternehmer, die Kirchen uvm sein.
An diesem Tag hat jedes Kind einen gut sitzenden Rucksack dabei. In diesem
befindet sich:

Vesper

Trinkbecher

Kleines Handtuch

Plastiktüte zum darauf sitzen

Plastiktüte für Gesammeltes

Lupenbecher

Schreibheft

ein Bleistift
Alle Kinder sind witterungsgerecht angezogen. D.h. jeder hat feste Schuhe an und
gegebenen falls Regensachen an oder dabei. Die Temperaturen werden bei der
Wahl der Kleidung auch berücksichtigt.
Auf unseren Ausflug nehmen wir stets einen Bollerwagen mit. Hierin befindet sich
mindestens ein Sprudelkasten, die Sanitasche mit allen wichtigen Notfallsachen und
einer Liste mit Telefonnummern aller Kinder.
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Die Geburtstagsfeier
Ein Geburtstag ist etwas ganz besonderes. Darum feiern wir im Kindergarten die
Geburtstage jedes Kindes. An diesem Tag steht das Geburtstagskind im Mittelpunkt.
Geschmückt mit einer Geburtstagskrone und auf dem von Kindern handbemalten
Geburtstagesstuhl sitzend, thront das Kind in der Runde seiner altersentsprechenden
Gruppe.
An diesem Tag bringen Eltern Säfte und etwas Gebäck o.ä. mit in den Kindergarten.
Dem Alter des Kindes entsprechend brennen Kerzen auf dem Geburtstagstisch.
Die Gäste singen ein Geburtstagslied.
Welches Lied gesungen wird, wurde zu Beginn des Jahres als einen Teil des
Geburtstagsrituals festgelegt. Genauso festgelegt werden immer zu Beginn des
Kindergartenjahres die genauen Abläufe der Geburtstagsfeiern in den jeweiligen
Altersgruppen. Die Kinder bestimmen die Abläufe.
Jedes Kind bekommt vom Kindergarten ein kleines Geburtstagsgeschenk überreicht.
Zum Abschluss der Geburtstagsfeier wird die „Geburtsgeschichte“ (aus dem Portfolio
stammend) des jeweiligen Kindes vorgelesen.
Feste im Jahreslauf
Man soll die Feste feiern wie sie fallen.
Und so begehen wir im Laufe eines Jahres selbstverständlich alle Geburtstage der
Kinder, feiern Ostern und Weihnachten, Skt. Martin, Fasching, Sommerfeste,
Muttertag, laden die Großeltern in unseren Kindergarten ein, begehen Erntedank
uvm.
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Eingewöhnung neuer Kinder
Kommen Kinder neu in den Kindergarten finden sie eine nicht vertraute Umgebung
mit ihnen fremden Personen vor. Sich in neuen, unbekannten Situationen
zurechtzufinden ist für alle Menschen, egal wie alt sie sind, anstrengend.
Kleine Kinder verfügen jedoch über weit weniger Möglichkeiten als Erwachsene, sich
die Situation zu erleichtern. Um sich orientieren zu können, brauchen sie die
Unterstützung durch vertraute Menschen.
Um die Kinder besser kennen zu lernen, führen wir zu Beginn intensive
Elterngespräche. Es ist uns wichtig zu erfahren, welchen Rhythmus die Kinder leben,
welche Gewohnheiten, Vorlieben, Eigenheiten sie haben, Familiensituation,
Krankheiten etc.
Hierzu bitte wir die Eltern auch einen Fragebogen auszufüllen. In diesem können die
Eltern auch ihre Wünsche, Fragen und Befürchtungen formulieren. Auf diese Weise
können wir Erzieherinnen noch individueller auf die Kinder und deren Eltern
eingehen.
Punkte die uns für eine harmonische Eingewöhnung jedes Kindes wichtig sind:

Das Kind besucht in der ersten Woche, wenn es die Familiensituation zulässt,
nur kurz den Kindergarten (ca. 1,5 h).

Eltern begleiten ihr Kind im Kindergarten.

Die Bezugserzieherin nimmt sich viel Zeit für die Eingewöhnungskinder.

Die Erzieherin nähert sich dem Kind langsam und bleibt in Blickkontakt.

Eltern haben einen sehr großen Einfluss auf ihr Kind. Sie müssen es zulassen,
dass ihr Kind eine Beziehung zur Erzieherin aufbaut.
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Unsere pädagogische Praxis
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
Nach ca. drei bis vier Tagen erfolgt der erste Trennungsversuch. Die Reaktion
des Kindes gibt Aufschluss über die notwendige Dauer der
Eingewöhnungszeit.

Diese ist abgeschlossen, wenn die Erzieherin das Kind trösten kann. Das
muss nicht heißen, dass das Kind nicht mehr weint bei der Verabschiedung.
Nach der Eingewöhnungszeit wird es sich schnell beruhigen lassen, wenn die
Eltern gegangen sind.

Eltern verabschieden sich immer vom Kind!

Eltern verabschieden sich kurz und ziehen die Verabschiedung nicht in die
Länge. Das belastet das Kind. Rituale helfen!
Kinder haben selten Angst vor fremden Kindern. Die Kindergruppe und Spielzeug
wirken als Gegengewicht zu den Angst auslösenden Momenten, indem sie das Kind
dazu bewegen, sich vom Elternteil zu lösen und neu zu orientieren.
So werden beim Kind selbständige Tätigkeiten ausgelöst. Durch seine Eigeninitiative
tritt an die Stelle von Trennungsangst eine selbstsichere Handlung.
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Teamarbeit
F – Teamarbeit
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Was ist ein Team
Das Wort Team kommt aus dem Altenglischen und hat in seinem Ursprung die
Bedeutung: Familie, Gespann, Nachkommenschaft.
Team bedeutet einen Zusammenschluss von mehreren Personen zur Lösung einer
gemeinsamen Aufgabe oder zur Erreichung eines bestimmten Zieles.
Die Grundlage funktionsfähiger Teams ist Vertrauen und Offenheit unter den
Teammitgliedern ebenso wie die Akzeptanz eines jeden einzelnen.
Für das Team des Kindergarten Neubergs heißt das:
Jeder hat unterschiedliche Biografien und Bedürfnisse, Qualifikationen und
Arbeitsweisen. All das ist zu berücksichtigen und im wohlwollenden Verständnis zu
schätzen.
Die Ressourcen eines jeden Einzelnen werden für das Ganze eingesetzt.
„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“
(griechisches Zitat)
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F-1
F – Teamarbeit
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Teambesprechungen, Organisation, Reflektion,
Dokumentation, Aufgabenteilung
Teambesprechungen finden wöchentlich, montags in der Zeit
von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt. Bei Bedarf wird die Besprechung auf einen
anderen Tag mit gleicher Uhrzeit verschoben.
An den Besprechungen nehmen alle Teammitglieder teil.
In regelmäßigen Abständen werden der Elternbeirat und / oder Vertreter der
Gemeindeverwaltung zu einem Austausch über Betreuungsangebote, die
pädagogische Arbeit, zu Planungen von Veranstaltungen etc. eingeladen.
Um allen Teilnehmern die Möglichkeit zur Vorbereitung auf die Teambesprechungen
zu ermöglichen, liegt spätestens ab Donnerstag vor der Besprechung ein Infozettel
mit den Tagesordnungspunkten auf dem Teamtisch. Hier informiert sich jeder
eigenverantwortlich.
Elternbeiräte sowie Vertreter der Gemeindeverwaltung erhalten die
Tagesordnungspunkte per E-Mail.
In den Teambesprechungen werden unter anderem, die Entwicklungsdokumentationen besprochen, Planungen abgestimmt, Artikel für die
Kindergartenzeitung geschrieben, Elternabende geplant.
Kurzabsprachen finden täglich bei Dienstbeginn statt. Hier verständigen sich die im
Dienst befindlichen Erzieherinnen über den geplanten Tagesablauf und die damit
verbundenen Besonderheiten.
Weitere Absprachen finden bei Bedarf spontan während des Tages statt. Diese
werden von der Freispielleitung initiiert.
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F-2
F – Teamarbeit
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Um das qualitativ hohe Niveau unserer Arbeit zu halten sind regelmäßige
Reflektionen notwendig. Nachbesprechungen finden stets in den Teamsitzungen
statt. Wichtige Eckpunkte hiervon werden dokumentarisch festgehalten.
Inhalte sind unter anderem Aktivitäten mit Kindern und / oder Eltern, Fortbildungen,
Tür- und Angelgespräche, Beobachtungen etc.
Um unsere Arbeit stets transparent zu halten werden die Teambesprechungen per
Protokoll dokumentiert. Hier informiert sich jede Erzieherin eigenverantwortlich, wenn
sie bei der Besprechung nicht anwesend war. Auch um im Nachhinein einige Abläufe
nachvollziehen zu können ist eine Dokumentation sehr wertvoll.
Für im Alltag auftauchende Besonderheiten wie z. B.: welches Kind wird von wem
und wann abgeholt oder wer ist krank geworden, haben wir ein zusätzliches
Tagebuch bereitgestellt. Die jeweilig verantwortliche Freispielleitung zeichnet für die
vollständige Dokumentation verantwortlich. Auch hier informieren sich alle
Erzieherinnen selbständig und eigenverantwortlich.
Des Weiteren gibt es einen Kalender für die Dokumentation täglicher Ereignisse,
Krankheitsfälle, wichtiger Absprachen und Telefonate.
Täglich wird die Arbeitszeit einer jeden Erzieherin schriftlich erfasst. Am Ende des
Monats werden die Zeiten in eine Tabelle übertragen und per E-Mail zur Erfassung
im Arbeitszeiterfassungssystem der Gemeinde Oedheim an die entsprechende Stelle
versendet.
Urlaubsanträge wie auch Rechnungen werden von der Leiterin freigezeichnet und an
die Zuständigen Kolleginnen und Kollegen der Gemeindeverwaltung weitergeleitet.
Arbeiten und Aufgaben werden im Team nach Stärken und Arbeitspensum sowie
Interessen und Begabungen mit Zeitziel verteilt.
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F – Teamarbeit
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Arbeit der Leitung
„Die Leiterin hat die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit den pädagogischen
Mitarbeiterinnen ein Konzept über die pädagogischen Grundlinien für die Arbeit unter
Berücksichtigung des Bildungs- und Erziehungsauftrags eines Kindergartens sowie
der gesetzlichen Vorgaben und des Orientierungsplans zu erstellen und für einen
reibungslosen Betriebsablauf zu sorgen. …“
(aus Dienstanweisung der Gemeinde Oedheim vom Januar 2011)
Hierunter fallen die Mitarbeiterführung, die Zusammenarbeit mit dem Träger, den
Eltern, staatlichen Institutionen sowie die Betriebsführung.
Die Leiterin koordiniert die pädagogische Arbeit aller pädagogischen
Mitarbeiterinnen, ist verantwortlich für die regelmäßig stattfindenden
Mitarbeiterbesprechungen und für die Weiterleitung der Informationen an die
Mitarbeiterinnen, die für ihre Tätigkeit bedeutsam sind. Des Weiteren ist sie
Ansprechpartner in allen fachlichen Fragen, leitet Praktikantinnen und Praktikanten
an und führt neue Mitarbeiter ein.
Die Leiterin ist verpflichtet den Träger über alle wichtigen Belange der Einrichtung
regelmäßig zu informieren.
Sie macht Vorschläge zu konzeptionellen Veränderungen (z.B. Öffnungszeiten,
Aufnahme anderer Altersgruppen), Personalbesetzung, Ausstattung und Bau.
Die zur Verfügung stehenden Etats werden von der Leiterin gemäß den Weisungen
des Trägers verwaltet und weist die Verwendung der Gelder diesem nach.
Die Leiterin ist für die Betriebsführung verantwortlich.
Sie nimmt neue Kinder nach den vom Träger festgelegten Kriterien auf, stellt die
Dienstpläne auf und trifft Regelungen zu Vertretungen in Fortbildungs-, Urlaubs- und
Krankheitszeiten.
Sie erledigt sämtlich anfallende Verwaltungsarbeiten.
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F – Teamarbeit
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Auch ist sie verantwortlich für die Instandhaltung und Ergänzung von Spiel- und
Arbeitsmaterialien.
Die Leiterin sorgt für die Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen unter der
Berücksichtigung gesetzlicher und/oder versicherungsrechtlich gebotener
Maßnahmen.
Auch die Meldung übertragbarer Erkrankungen laut Infektionsschutzgesetz § 6 an
das Gesundheitsamt Heilbronn sowie die Durchsetzung des Besuchsverbotes von
Personen, die an einer Krankheit die im § 34 IfSG aufgeführt ist, leidet, fällt in den
Aufgabenbereich der Leiterin.
In der Zusammenarbeit mit den Eltern legt und begründet die Leiterin das aktuelle
pädagogische Konzept.
Sie initiiert die rechtzeitige Herausgabe wichtiger Informationen, die die Eltern
betreffen, gibt Gesprächsmöglichkeiten sowie koordiniert Aktivitäten mit und für
die Erziehungsberechtigten.
Die Leiterin unterhält Kontakte zu Aufsichtsbehörden, zur Kochertalschule, zum
Jugendamt, zum Gesundheitsamt, zu Beratungsstellen sowie zu anderen
kinderbetreuenden Einrichtungen in Oedheim und Umgebung.
Zuständigkeiten
Die Vielzahl der im Kindergartenalltag zu bewältigenden Aufgaben haben wir im
Team auf alle Erzieherinnen entsprechend ihrem Zeitbuget, ihren Ausbildungen,
Neigungen und Interessen verteilt und durch Zuständigkeiten geregelt.
Die Kindergartenkinder sind in vier alterhomogene Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe
wird von einer Kleingruppenleiterin eigenverantwortlich unter Berücksichtigung des
pädagogischen Gesamtkonzeptes betreut.
Ebenso wird der Spielkreis für zwei- und mehrsprachig aufwachsende Kinder, das
Buchstaben- sowie das Zahlenland und die Sportangebote von jeweils einer
Erzieherin begleitet.
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F – Teamarbeit
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Entwicklungs- und Elterngespräche werden im Allgemeinen von der zuständigen
Kleingruppenleiterin vorbereitet und durchgeführt. Der geplante Inhalt wird vor dem
Gespräch im Team präsentiert und Ergänzungen mit aufgenommen.
Angebote an die Kinder während des Freispiels werden von allen Erzieherinnen
durchgeführt.
Die Freispielleitung übernimmt die Begrüßung der Kinder und Eltern. Sie nimmt alle
wichtigen Informationen entgegen, vermerkt diese im Tagebuch, organisiert das
Frühstück, achtet auf die Erledigung der Dienste durch die Kinder, läutet die
Aufräumphase ein, leitet den Morgenkreis und organisiert die Vorbereitung des
Mittagessen.
Auch regelmäßig notwendige Anschaffungen wie bspw. Reinigungsmittel, Auffüllung
der Hausapotheke, Nachbestellungen von Bastelmaterialien, das Führen der
Inventarliste etc. sind per Zuständigkeiten unter den Erzieherinnen aufgeteilt worden.
Fort- und Weiterbildungen
Fort- und Weiterbildungen sind im Bereich Kinderbetreuung sehr wichtig. Nur so
kann man auf dem neuesten Stand bleiben und profitiert von eventuellen
Erfahrungen anderer Kollegen / Kolleginnen.
Im Sozialpädagogischen Bereich gibt es stetig Neuerungen. Aus diesem Grunde
gehen alle Erzieherinnen aus dem Kindergarten Neuberg zu regelmäßigen
Fortbildungen.
Lehrgänge und Seminare werden nach Notwendigkeit, Neigung bzw. Interessen der
jeweiligen Erzieherinnen gebucht und besucht.
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F – Teamarbeit
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Einarbeitung neuer Mitarbeiter
Die Einführungsgespräche finden durch die Leiterin statt. Diese stellt dann die neue
Kollegin dem gesamten Team vor.
Die Räumlichkeiten werden präsentiert, die einzelnen Bereiche erläutert. Die Leiterin
bespricht mit der neuen Mitarbeiterin das pädagogische Konzept und händigt das
Qualitätshandbuch aus.
Im Anschluss werden die Eindrücke und Erfahrungen besprochen.
Den Kindern wird die neue Erzieherin im Morgenkreis vorgestellt und für die Eltern
ein Artikel in der Kindergartenzeitung verfasst.
Zusammenarbeit Kita – Träger, Träger – Kita
Mit dem Betrieb einer Kindertagesstätte steht der Träger in der Verantwortung,
gesellschaftliche Veränderungen und deren Auswirkung auf Kinder und deren
Familien Rechnung zu tragen.
So wird regelmäßig eine Bedarfplanung erstellt. Die Ergebnisse schlagen sich in der
Festlegung der Öffnungszeiten und der Betreuungsangebote nieder. Nachfolgend
hat das auch Auswirkung auf die Personalplanung.
Die Trägerschaft liegt bei der Gemeinde Oedheim, vertreten durch den
Bürgermeister.
Regelmäßig finden Gespräche zwischen der Kindertagesstättenleiterin und der / dem
für den Kindergarten zuständigen Kollegin / Kollegen bei der Gemeindeverwaltung
statt. Hierbei werden alle für die Einrichtung wichtigen Fragen wie bspw. Hilfen für
das einzelne Kind und deren Familie, Personalfragen, Organisatorisches, Gesetze
und Gesetzesänderungen erörtert.
Der Träger erhält auch Einblicke in die tägliche Arbeit des Kindergartens durch
Einladungen zu Teamsitzungen, Teilnahme an Festen, durch das Qualitätshandbuch
und Veröffentlichungen im Gemeindeblatt.
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
F-7
F – Teamarbeit
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Zusammenarbeit mit Praktikanten und Praktikantinnen
Regelmäßig betreuen wir Praktikanten und Praktikantinnen aus allen Schularten in
unserer Einrichtung. Die Schüler absolvieren bei uns ihr Sozial- oder Berufspraktikum
von unterschiedlicher Dauer. Die Einführung der Praktikanten erfolgt durch die
Leiterin. Wer diese / diesen während seines Aufenthaltes in der Kita betreut, wird im
Team besprochen und festgelegt.
Die Vorstellung erfolgt wie bei der Einführung neuer Mitarbeiter.
Zusammenarbeit mit Wirtschaftkräften
Unsere Kindertagesstätte wird zum Zwecke der Reinigung durch eine
Reinigungsfirma betreut.
Montag bis Freitag wird die Kindertagesstätte nach Beendigung des
Kindergartenbetriebes mit einem Zeitaufwand von zwei Stunden gereinigt.
Umfangreichere Reinigungen wie bspw. das Putzen von Fenstern, Fensterrahmen,
Rollos werden in Absprache mit der Kindertagesstättenleitung dreimal pro Jahr
vorgenommen.
Die Gemeinde Oedheim hat den Bereich der Betriebsmeisterei geschaffen. Dieser
unterstützt uns bei notwendigen Kleinreparaturen oder Neuinstallationen.
Der Bauhof pflegt und wartet in Absprache mit der Leiterin der Kindertagesstätte den
Außenbereich. Hierzu zählen Aufgaben wie bspw. Überprüfung der Spielgeräte
sowie die Gartenpflege.
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
F-8
Elternarbeit
H – Kooperation
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Kooperation Kindergarten / Grundschule
Durch die Kooperation mit der Grundschule knüpfen die Kinder erste Kontakte zu
Lehrern und Schule, sammeln erste Erfahrungen, die den Kindern einen positiven
Einstieg ins Schulleben ermöglichen.
Im letzten Jahr vor der Einschulung finden mehrere Besuche der
Kooperationslehrerin der „Kochertalschule“ in unserem Kindergarten bei den
Lernmäusen statt. In Spielen und gezielten Angeboten lernen sich die Kinder und die
Lehrerin gegenseitig kennen. Dadurch wird eine Vertrauensbasis entwickelt.
Die Kooperationslehrerin hat die Möglichkeit einen Eindruck von der Entwicklung des
Kindes und seiner Schulreife und Schulfähigkeit zu gewinnen. Im Austausch mit uns
Erzieherinnen werden Beobachtungen besprochen und Fördermaßnahmen für die
Kinder bzw. für jedes einzelne Kind geplant.
Im Rahmen der Kooperation besuchen die Lernmäuse die Grundschule und nehmen
an einer Unterrichtsstunde in der Sekundarstufe teil.
Für alle Eltern findet im Frühjahr in der Kochertalschule ein Informationsabend zur
Einschulung statt.
Anmeldetermin zur Einschulung ist meist im April.
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
H -1
H – Kooperation
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Kooperation mit weiteren Institutionen
 Mit anderen Kindergärten unserer Gemeinde
 Mit der Kernzeitbetreuung
 Mit der Kochertalschule
 Mit dem Spatzennest e.V.
 Mit den ortsansässigen Kirchen
 Erziehungs- und Beratungsstellen
 Jugendamt
 Frühe Hilfen
 Arbeiter-Samariter-Bund
 Logopädie / Sprachheilschule
 Heilpädagogen der Eingliederungshilfe
 Ergotherapeuten
 Kinderärzte
 Fachschulen
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
H -2
H – Kooperation
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Kooperation Kindergarten / Grundschule
Durch die Kooperation mit der Grundschule knüpfen die Kinder erste Kontakte zu
Lehrern und Schule, sammeln erste Erfahrungen, die den Kindern einen positiven
Einstieg ins Schulleben ermöglichen.
Im letzten Jahr vor der Einschulung finden mehrere Besuche der
Kooperationslehrerin der „Kochertalschule“ in unserem Kindergarten bei den
Lernmäusen statt. In Spielen und gezielten Angeboten lernen sich die Kinder und die
Lehrerin gegenseitig kennen. Dadurch wird eine Vertrauensbasis entwickelt.
Die Kooperationslehrerin hat die Möglichkeit einen Eindruck von der Entwicklung des
Kindes und seiner Schulreife und Schulfähigkeit zu gewinnen. Im Austausch mit uns
Erzieherinnen werden Beobachtungen besprochen und Fördermaßnahmen für die
Kinder bzw. für jedes einzelne Kind geplant.
Im Rahmen der Kooperation besuchen die Lernmäuse die Grundschule und nehmen
an einer Unterrichtsstunde in der Sekundarstufe teil.
Für alle Eltern findet im Frühjahr in der Kochertalschule ein Informationsabend zur
Einschulung statt.
Anmeldetermin zur Einschulung ist meist im April.
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
H -1
H – Kooperation
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Kooperation mit weiteren Institutionen
 Mit anderen Kindergärten unserer Gemeinde
 Mit der Kernzeitbetreuung
 Mit der Kochertalschule
 Mit dem Spatzennest e.V.
 Mit den ortsansässigen Kirchen
 Erziehungs- und Beratungsstellen
 Jugendamt
 Frühe Hilfen
 Arbeiter-Samariter-Bund
 Logopädie / Sprachheilschule
 Heilpädagogen der Eingliederungshilfe
 Ergotherapeuten
 Kinderärzte
 Fachschulen
Kindergarten Neuberg
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H -2
Öffentlichkeitsarbeit
I – Öffentlicharbeit
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Was ist Öffentlichkeitsarbeit
„Öffentlichkeitsarbeit ist das bewusste, geplante und dauernde Bemühen,
gegenseitiges Verständnis und Vertrauen in der Öffentlichkeit aufzubauen und zu
pflegen.“
(Prof. Dr. Albert Oeckl, Begründer des Fundaments der PR in Deutschland)
Öffentlichkeitsarbeit soll darüber hinaus zur Integration des Kindergartens in das
Gemeinwesen beitragen.
Wer ist unsere Öffentlichkeit
 Familien unserer Einrichtung
 Bürger unserer Gemeinde und im regionalen Umfeld
 Träger unserer Einrichtung
 Gemeinderäte
 Schule
 Kolleginnen anderer kinderbetreuenden Einrichtungen unserer Gemeinde
 Vereine
 Betriebe in Oedheim und Umgebung
 Jugendamt und therapeutische Einrichtungen
 Arbeiter-Samariter-Bund
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
I -1
I – Öffentlicharbeit
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Wie sieht unsere Öffentlichkeitsarbeit aus?
 Offenes und freundliches Verhalten von Seiten der Erzieherinnen
 Ein Qualitätshandbuch, welches für jeden Mitbürger einsehbar ist
 Elternbriefe
 Transparenz unserer Arbeit
Viele Projekte werden von der Projektleiterin mit Berichten für die
Öffentlichkeit im „Mitteilungsblatt der Gemeinde Oedheim“
begleitet.
 Veranstaltungen für die Bevölkerung
 Gottesdienste
 Bildungsdokumentation
 Kompetentes Erzieherinnenteam
 Zusammenarbeit mit der Schule
 Austausch mit den Kath. Kindergärten in Oedheim
 Kontakte und ggf. Zusammenarbeit mit diagnostischen und therapeutischen
Institutionen
 Hospitationsmöglichkeiten für Eltern und andere Interessierte
 Offenes Haus für alle Interessierten
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
I -2
J – Weiterführung des Qualitäthandbuches
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Wie es weiter geht
Eine qualitativ hochwertige Arbeit mit Kindern bedarf einer immerwährenden
Dynamik.
Aus diesem Grunde ist unser pädagogisches Konzept einem ständigen Wandel
unterworfen. In der täglichen Arbeit kommen stets Neuerungen und Änderungen zum
Tragen.
Somit unterliegt dieses Qualitätshandbuch einer laufenden Aktualisierung.
Es ist bewusst so aufgebaut, dass die einzelnen Bereiche leicht und zeitnah erneuert
werden können.
D.h., wenn Sie unser Qualitätshandbuch in den Händen halten wurden bereits einige
Bereiche weiterentwickelt und dem aktuellen Zeitgeschehen angepasst.
So ist heute noch Zukunftsmusik was morgen längst selbstverständlich ist.
Wir freuen uns Sie, liebe Leserinnen, lieber Leser, als Begleiter der Entwicklung
unseres Hauses gewonnen zu haben.
Fühlen Sie sich eingeladen und besuchen Sie uns auf der Oedheimer Homepage
oder auch gerne persönlich.
Wir freuen uns auf Sie und sind jederzeit dankbar für Hinweise, Wünsche sowie
Kritik.
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
J -1
Weiterführung
des
Qualitäts
handbuches
Schlusswort
K - Schlusswort
Schlusswort
Dieses Qualitätshandbuch hilft mehr Transparenz in unsere Arbeit zu bringen und
dient Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser als Orientierungshilfe.
Der Wandel der Zeit bringt es mit sich, dass die Entscheidung für eine
Kindertagesstätte schwerer wird. Viele pädagogische Konzepte, Betreuungsformen
und Gruppenstärken gilt es zu berücksichtigen.
Was greift die Bedürfnisse der jeweiligen Familie auf?
Immer mehr Interessierte wollen tiefer in die Materie Kindertagesstätte eintauchen.
Für all diese haben wir unser Qualitätshandbuch geschrieben.
Wir sind stolz darauf Ihnen dieses, bereits in zweiter Auflage, präsentieren zu dürfen.
Nach wie vor ist die Aktualität dieses Handbuches nur dem unermüdlichen Einsatz
aller Kolleginnen hier im Haus zu verdanken.
Mit viel Liebe zum Detail haben wir dafür gesorgt, dass jeder Interessierte gut und
umfassend informiert ist.
Sie liebe Leserinnen und Leser können sich über ein modernes Angebot,
im Kindergarten Neuberg freuen.
Wir passen uns Ihren Bedürfnissen an.
Der Spruch: „Geht nicht, gibt’s nicht“ wird in unserem Haus gelebt.
Nur sehr selten müssen wir diesen umwandeln in „Geht nicht, gibt’s fast nicht.“
Dann jedoch finden wir neue Wege und bekanntlich sind diese ja das Ziel.
Fühlen Sie sich eingeladen uns zu besuchen. Erleben Sie den Kindergarten einmal
persönlich, „schnuppern Sie Kindergartenluft“ und stellen Ihre Fragen.
Gerne beantworten wir Ihnen diese.
Ganz zum Schluss mögen mir ein paar persönliche Worte an meine Kolleginnen
erlaubt sein: „Danke - Ihr seit Klasse!“
Wenke Hildebrandt
Kindergarten Neuberg
Am Wasserturm 1, 74229 Oedheim
K-1
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