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Herbst/Winter 2014
Jägerschaft Osterholz e.V.
Der Vorsitzende
Liebe Jägerinnen, liebe Jäger,
neue Zeiten stehen bevor: neue Jagdzeiten.
Nun ist es soweit, das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat den Entwurf einer Verordnung zur Änderung der Niedersächsischen Jagdzeiten bekannt gemacht und in das Anhörungsverfahren mit den Verbänden gegeben. Dieser Entwurf
sieht eine erhebliche Einschränkung der Jagdzeiten,
insbesondere auf Schalenwild, Gänse und Enten
vor, und hebt die Jagdzeit für mehrere Tierarten
gänzlich auf.
Für mich ist es unerklärlich, und ich erkenne keine
relevanten Gründe, die es rechtfertigen würden,
von einer jahrzehntelangen, bewährten Praxis abzuweichen.
Soll vielleicht eine politische Klientel bedacht werden?
Es bedarf doch richtiger Weise vielmehr umfassender jagdlicher Möglichkeiten und eines zeitlich breiten Bejagungskorridors, um das Jagdrecht optimal
nutzen und den zahlreichen Zielvorgaben der Jagd
verlässlich nachkommen zu können.
In einer gemeinsamen Erklärung lehnen die Landesjägerschaft, der ZIEN, das Landvolk Niedersachsen, der Waldbesitzerverband Niedersachsen und
der Verband der Niedersächsischen Grundbesitzer
den Verordnungsentwurf in der gegenwärtigen
Fassung mit aller Entschiedenheit ab - und das vor
dem Hintergrund
 der Bestandsgarantie unseres Jagdrechts als
Eigentumsrecht,
 der Jagd als legitimer Nutzungsform natürlicher
Ressourcen.
 der teilweise hohen Schadenwildbestände,
2
 der ausreichenden Populationsdichte auch der
übrigen bejagbaren Wildtierarten,
 der weiter zunehmenden Wildschäden in Wald
und Feld,
 der Ausübung der Jagd im
Gemeinwohlinteresse, namentlich aus
Artenschutzgründen und zur Seuchenprävention
 und der Sicherstellung der Verpachtbarkeit
unserer Reviere
Wie soll das gehen, die Einschläge der Afrikanischen Schweinepest kommen immer näher. Gleichzeitig wird die Jagdzeit auf das Schwarzwild verkürzt. Die Gänse-Population ist enorm angestiegen,
übrigens auch die der Nilgans. Jagdzeit verkürzt,
teilweise ganz ausgesetzt bei Bläss- und Saatgans.
Populationsökologisch lässt sich eine Einschränkung
der Jagd nicht begründen. Keine schützenswerte Art
ist durch die bisherige, ohnehin sehr kurze Jagdzeit
auf Federwild im Bestand beeinträchtigt.
Auf alle Aspekte dieser Verordnung kann ich hier
nicht eingehen, werde dieses aber auf den anstehenden Hegeringversammlungen tun.
Ich habe Sie immer wieder aufgefordert, sich einzubringen zum Wohle der Jägerschaft Osterholz.
Ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln, damit wir den Anforderungen an uns noch
besser und effektiv begegnen können. Ich brauche
Ihnen nicht darzulegen, was wir Jäger für die Allgemeinheit leisten. Fast 2,3 Milliarden Euro spart
der Steuerzahler jährlich durch die ehrenamtlichen
Tätigkeiten der Jäger.
Jägerinnen und Jäger legen jährlich ökologisch
wertvolle Flächen so groß wie 2 000 Fußballfelder
an. Noch Fragen?
Dennoch müssen wir uns immer wieder rechtfertigen und uns mit immer neuen Verordnungen auseinandersetzen. Das Fass ist m.E. jetzt übergelaufen. Lasst uns daher gemeinsam für den Erhalt des
Jagdwesens in Deutschland kämpfen!
„Jäger, anerkannte Fachleute in der Natur“.
Mit Waidmannsheil und freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Gieschen
Vorsitzender
3
Jagdzeiten in Osterholz
Hirsche
Alttiere, Kälber
Rotwild
Schmalspießer, tiere
Hirsche
Alttiere, Kälber
Damwild
Schmalspießer,
Schmaltiere
Rehböcke
Rehwild
Sikawild
Muffelwild
Schwarzwild
Schmalrehe
Kitze
Ricken
Alttiere, Kälber
Schmaltiere und
-spießer, Hirsche
Lämmer, Schmalschafe, Schafe
Widder
Keiler
Bachen
ab 01.10.2014
01.08. - 31 .01.
01.09. - 31.01.
01.05. - 31.05.
und
01.08. - 31.01.
01.08. - 31.01.
01.09. - 31.01.
01.05. - 31.05.
und
01.08. - 31.01.
01.05. - 31.01.
01.05. - 31.05.
und
01.09. - 31.01.
01.09. - 31.01.
01.09. - 31.01.
01.09. - 31.01.
01.08. - 31.01.
01.09. - 31.01.
01.08. - 31.01.
16.06. - 31.01.
16.06. - 31.01.
Ausnahme
führende Bachen
Überläufer und
Frischlinge
Feldhasen
Wildkaninchen
Jungkaninchen ganzjährig
Stein- und Baummarder
Iltisse
Hermeline
Dachse
Füchse Jungfüchse ganzjährig
Waschbären
Jungwaschbären ganzjährig
Marderhunde
Jungmarderhunde ganzjährig
Minke Jungminke ganzjährig
Nutrias Jungnutrias ganzjährig
4
ganzjährig
Ausnahme
führende Bachen
01.10. - 31.12
01.10. - 15.02.
16.10.
01.08.
01.08.
01.09.
16.06.
-
28.02.
28.02.
28.02.
31.01.
28.02.
16.07. - 31.03.
01.09. - 28.02.
01.08. - 28.02.
01.09. - 28.02.
Rabenkrähen *
Elstern * nur OHZ
Rebhühner
Fasanen
Türkentauben
Alttauben
Ringel
tauben
01.07. (01.08. - 20.02.) 31.03.
01.07. (01.08. - 28.02.) 31.03.
16.09. - 30.11.
in einem Jagdbezirk, in dem mindestens
3 erfolgreich reproduzierende Brutpaare
je volle 100 ha landwirtschaftlicher Fläche vorhanden sind - in einem anderen Jagdbezirk keine Jagdzeiten
01.10. - 15.01.
01.11. - 31.12.
20.08. - 31.03.
mit der Maßgabe, dass die Jagd vom
20.08. - 31.10. und vom 21.02. - 31.03.
nur zur Schadensabwehr und nur auf
Alttauben ausgeübt werden darf, die in
Trupps auf Ackerland oder auf Neueinsaaten von Grünland oder Baumschulkulturen einfallen
ganzjährig
Jungtauben
mit der Maßgabe, dass die Jagd vom
21.02. - 31.03. nur zur Schadensabwehr
und nur auf Jungtauben ausgeübt werden darf, die in Trupps auf Ackerland
oder auf Neueinsaaten von Grünland
oder Baumschulkulturen einfallen
01.11. - 20.02.
Höckerschwäne
Graugänse
nach: Landkreis Osterholz - Ordnungsamt, 01.10.2014
Kanadagänse
Nilgänse
Stockenten
Pfeifenten
Krickenten
Waldschnepfen
Silbermöwen
Vogelschutzgebiete Unterweser &
Hammeniederung 01.11. - 30.11.
jeweils mit der Maßgabe, dass die Jagd
nur zur Schadensabwehr und nur auf
Höckerschwäne ausgeübt werden darf,
die in Trupps auf Ackerland oder Neueinsaaten von Grünland einfallen
01.08. - 15.01.
Vogelschutzgebiete Unterweser &
Hammeniederung: 01.08. - 30.11.
01.08. - 15.01.
Vogelschutzgebiete Unterweser &
Hammeniederung: 01.08. - 30.11.
01.08. - 15.01.
Vogelschutzgebiete Unterweser &
Hammeniederung: 01.08. - 30.11.
01.09. - 15.01.
Vogelschutzgebiete Unterweser &
Hammeniederung: 01.09. - 30.11.
01.10. - 15.01.
Vogelschutzgebiete Unterweser &
Hammeniederung: keine Jagdzeit
01.10. - 15.01.
Vogelschutzgebiete Unterweser &
Hammeniederung: 01.10. - 30.11.
16.10. - 31.12.
01.10. - 10.02.
5
Informationen unseres
Wolfsbeauftragten
Foto: Heiko Ehing, 10.08.2013
In Niedersachen wird die Ausbreitung der Wölfe
wissenschaftlich dokumentiert. Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. wurde vom Umweltministerium mit dem Wolfsmonitoring beauftragt. Diese
Aufgabe nimmt die LJN (Wolfsbeauftragte Dr. Britta
Habbe) in enger Zusammenarbeit mit dem NLWKN
und den örtlichen Wolfsberatern (werden vom Umweltministerium benannt) wahr. Wenn Personen
Spuren, Losungen oder Risse finden, die auf einen
Wolf hinweisen oder evtl. einen Wolf gesehen haben, sollte dieser Fund bzw. Beobachtung Dr. Britta
Habbe oder dem örtlichen Wolfsberater gemeldet
werden.
Im Januar 2012 verdichteten sich die Beobachtungen von Jägern, dass sich vermutlich ein Wolf in der
Gemeinde Holste aufhält. Die Jägerschaft Osterholz
e.V. informierte daraufhin die Bevölkerung durch
zahlreiche Presseberichte und die Ausstellung der
Landesjägerschaft „Wölfen auf der Spur“ in der
Hauptstelle der Kreissparkasse Osterholz. In den
folgenden Monaten gab es immer mal wieder Hinweise auf das Vorkommen eines
6
Wolfes, aber diese Hinweise konnten nie
eindeutig belegt werden.
Etliche Monate war es dann ruhig, bis sich
im Landkreis Cuxhaven Beobachtungen verdichteten und auch dort ein Nachweis (Herkunft Altengrabow) erbracht werden konnte. Inzwischen ist
bewiesen, dass sich dort ein männliches sowie ein
weibliches Tier sehr standorttreu eingestellt haben.
Nachdem im November des vergangenen Jahres
ein Wolf an einem gerissenen Rehkitz im Raum
Vollersode anhand einer DNA-Analyse bestätigt
werden konnte, wurde nachgewiesen, dass es sich
dabei um ein weibliches Jungtier aus dem Munsteraner Rudel handelte.
Ein Vortrag der Wolfsbeauftragten Britta Habbe am
8. April 2014 auf Gut Sandbeck mit dem Titel „Niedersachsens wilde Wölfe – eine Tierart kehrt zurück“ wurde sehr gut besucht. Die Veranstaltung
wurde gemeinsam von der Jägerschaft Osterholz
e.V. und der Biologischen Station Osterholz organisiert und die ca. 180 Teilnehmern erhielten umfassende sachliche Informationen über das Thema
Wolf.
Mitte Mai 2014 wurden dann zahlreiche Schafe und
Lämmer auf einer Wiese im Raum Uthlede gerissen
– wissenschaftliche Untersuchungen ergaben definitiv, dass ein Wolf der Verursacher war.
In den vergangenen Monaten konnte bei drei von
Jägern gemeldeten Rehrissen der Wolf als Verursacher ausgeschlossen werden. Auch bei zwei Losungsproben konnte kein Wolf nachgewiesen werden (ein Marderhund, einmal zu stark ausgetrocknet). Drei Sichtbeobachtungen wurden 2014 bereits
gemeldet und dokumentiert – diese werden zunächst in Hannover gesammelt und als sogenannter
C 3 Nachweis (unbestätigter Hinweis) eingestuft. Als
7
C 1 Nachweise gelten DNA-Nachweise sowie überprüfte Fotos. Fährten, Losungen und Fährten im
geschnürten Trab gelten als C 2 Hinweise.
Wichtig ist, dass die LJN in keiner Weise die Ausbreitung des Wolfes fördert, sondern lediglich die
Ausbreitung mit Hilfe der Wolfsbeauftragten dokumentiert. Dieses ist u.a. für die Schafhalter von
entscheidender Bedeutung, da die Wolfsbeauftragten rasch vor Ort sind und mit ihrer Ausrüstung die
entsprechenden DNA-Proben nehmen können.
Wenn z.B. ein Schaf nachweislich durch einen Wolf
gerissen wurde erhält der Schafhalter aufgrund der
sogenannten freiwilligen Billigkeitsleistungen des
Landes eine Entschädigung. Inzwischen arbeitet das
Umweltministerium auch an einer Förderrichtlinie,
durch die Schafzüchter für Schutzmaßnahmen eine
finanzielle Unterstützung erhalten sollen.
Ich wäre sehr dankbar, wenn mir auch weiterhin
alle Jägerinnen und Jäger Beobachtungen, ungeklärte Kadaverfunde von Wildtieren, Losungen und
Spuren melden. Informationen über andere Personen, die solche Beobachtungen/Funde gemacht
haben, sind ebenfalls sehr wertvoll.
Bitte Meldungen an:
Heiko Ehing, Tel.:04795 322 bzw. 0170 330 09 16
Heiko Ehing, Kreisjägermeister und Wolfsbeauftragter
prächtig
GEORG LUDWIG HARTIG: Lexikon für Jäger und Jagdfreunde oder
waidmännisches Conversations-Lexikon. Berlin, 1836. S. 438
8
Es wurde wieder in freier Natur gezählt.
Ganz schön schwierig, einigermaßen
gesicherte Zahlen zu gewinnen.
Dank an alle Mitzähler.
9
Termine 2014/2015
Datum
Mi
Uhr
05.11.2014 19:00
HR
Veranstaltung
1 Hegeringversammlung
Landhaus
Do 06.11.2014 19:30
Hegeringversammlung
10 Gasthof Dreyer
Viehland
Di
11.11.2014 19:30
Do 13.11.2014 20:00
9
7
Herbstversammlung
Café zum Brinkhof
Teufelsmoorstraße 4
27711 OsterholzScharmbeck
Hegeringversammlung
Meyerdierks Garden
Kleinmoor
28865 Lilienthal
Hegeringversammlung
Gasthof "Zum weißen
Schwan"
Hauptstraße 58
27711 OHZScharmbeckstotel
Mo 17.11.2014 20:00
2
Di
6 Gasthaus Dierks
18.11.2014 20:00
Hegeringversammlung
Viehspecken
Mi
19.11.2014 20:00
4 Hegeringversammlung
Gaststätte "Fidelio"
Do 20.11.2014 19:30
Fr
21.11.2014 19:00
8
5
10
Hegeringversammlung mit
Trophäenschau
Trophäen bitte bis zum
04.11.2014 beim Hegeringleiter abgeben.
Gasthaus Schnau
Worphauser Landstr. 3
28865 Lilienthal - Worphausen
Hegeringversammlung mit
Trophäenschau Beginnen
wollen wir mit einem Kohlund Pinkelessen.
Der Hegeringleiter nimmt
Anmeldungen zum Essen
und die Trophäen zur Vorabbewertung gerne bis zum
16.11.2014 entgegen.
Hofcafé B. & H. Joost
Am Lehmkamp 20a
27711 OHZ-Hülseberg
Mo 24.11.2014 20:00
11 Hegeringversammlung,
Volksbank Vollersode
Hegeringversammlung
Mi
26.11.2014 20:00
3 Café am Mühlenteich
Mühlendamm 4
28790 Schwanewede
Damwildring Heidhof
Mitgliederversammlung
Damwildring Heidhof mit
Trophäenschau; Trophäen
bitte bis zum 08.Februar
abgeben. Trophäen können
ab 18.30 Uhr besichtigt
werden
Restaurant Heidkrug
Heidkrug 15
27711 OHZ-Buschhausen
Do 12.02.2015 19:30
Mo 16.02.2015 19:00
Mi
18.02.2015 20:00
2
3
11
Jägerstammtisch und Hegeringversammlung
mit Kohl-und Pinkelessen
Bewertung der Rehwildtrophäen ab 18 Uhr.
Gasthof "Zum weißen
Schwan"
Hauptstraße 58
27711 OHZScharmbeckstotel
Hegeringversammlung mit
Trophäenbewertung
Café am Mühlenteich
Mühlendamm 4
28790 Schwanewede
Bitte vormerken:
Sa
Sa
28.02.2015 19:00
60. Grüne Nacht 2015
Der Jubiläums-Jägerball der
Jägerschaft Osterholz e.V.
21.03.2015 12:00
Kreisjägertag 2015
mit Hegeschau ab 12:00
Uhr und Hauptversammlung
ab 14:00 Uhr
Ente
Einer Ente aufgesessen:
Mann glaubte Meldung, man
könne Wasservögel reiten
Aktion gegen das Vergessen
Wir haben Aufzeichnungen aus dem Jahr 1905 bekommen, in denen Kennzeichnungen von Enten akribisch in
Schönschrift vermerkt waren. Immer noch bekannte Namen sind darunter.
Damit ja keine Fremdente durchgefüttert wurde.
St.-Jürgen-Land war arm dran.
12
Jagdliches Schießen
Am Samstag, dem 6. September 2014, fand das Hegeringvergleichsschießen in Waakhausen statt.
57 Schützen haben daran teilgenommen, leider ein paar
weniger als im Vorjahr.
Die Helfer Jürgen Horn, Jens Schmidt, Petra Esser, Dirk
Schröder, Rolf Nienaber, Ralf Wiese und Nicole Köpke
hatten in diesem Jahr die Veranstaltung für Uwe Denker
übernommen, der nicht dabei sein konnte.
Es war ein harmonisches Schießen ohne Probleme und
Störungen, das gegen 14:15 Uhr beendet wurde.
Danach folgte die Auswertung und Siegerehrung, die von
den Bläsern mit der Begrüßung eingeleitet wurde:
Gesamtsieger des Schießens: Friedrich Dierks, 291
Punkte
Sieger im Kugelschießen: Klaus Vagt, 191 Ringe
Sieger im Taubenschießen:
Hans-Jürgen Gieschen und Friedrich Dierks, je 22
Tauben
Der Ehrenteller der Volksbank wurde in diesem Jahr an
den ältesten Helfer und Richter beim Hegeringvergleich
vergeben: Jürgen Horn.
Der Hegering mit der stärksten
Beteiligung, prozentual zur
Mitgliederzahl) konnte sich
über den Keiler freuen:
1. Hegering 7 11,59 %
2. Hegering
3 10,57 %
3. Hegering 10 10,17 %
4. Hegering
6 9,09 %
Der Wanderteller wird in jedem Jahr an den siegreichen
Hegering vergeben. Dabei gilt die Bedingung, dass der
Hegering, der den Teller schon im Vorjahr gewonnen
hatte im aktuellen Jahr den Teller nicht gewinnen kann.
Sollte dieser Hegering wieder gewonnen haben, so geht
der Wanderteller an den zweiten Siegerhegering.
In diesem Jahr trat dieser Fall ein.
1. Hegering
7 1078 Punkte (Sieger des Vorjahres)
2. Hegering 6 1052 Punkte
Gewinner des Wandertellers
3. Hegering
3 1043 Punkte
4. Hegering 10
947 Punkte
Danach konnten alle anwesenden Schützen einen Preis in
Empfang nehmen.
Nicole Köpke
13
Anzeigen
14
Gesamtbetrag bitte überweisen auf
IBAN: DE04 2915 2300 0000 2056 74
BIC: BRLADE21OHZ
Postversand der Karten nach Geldeingang.
Auch als originelles Weihnachtsgeschenk geeignet.
15
Impressum
Herausgeber:
Jägerschaft Osterholz e.V.
vertreten durch den Vorsitzenden
Hans-Jürgen Gieschen (verantw.)
Viehreihe 66
28865 Lilienthal
Telefon: 04298 39 72
E-Mail: osterholz@ljn.de
Namentlich gekennzeichnete Beiträge liegen in der Verantwortung der jeweiligen Autoren und stellen nicht
zwangsläufig eine offizielle Stellungnahme der Jägerschaft Osterholz e.V. oder deren Organe dar.
Das Titelfoto zeigt einen Fuchs zu Besuch bei jungen
Bullen, aufgenommen von Günter Pape am
16.08.2014 um 08:02 Uhr in Borgfeld.
Auf der Rückseite ein Fasan, aufgenommen von
Hans-Jürgen Gieschen am 10.06.2014 um
20:08 Uhr in Worpswede.
Diese Taschenausgabe ist nur ein kleiner Auszug
unseres Online-Angebots für Internet-lose Zeiten,
insbesondere auf dem Ansitz.
Bei Internet-Empfang empfehlen wir
www.blattzeit-ohz.de
zur schnellen und aktuellen Information.
Einsendungen von Berichten, Fotos, Tönen und
Videos bitte an redaktion@blattzeit-ohz.de
Terminbekanntmachungen bitte auf der Web-Seite
selbst eintragen.
Redaktion und Satz: Saezzer, Bremen
Stand: 15. Oktober 2014
16
612 Wildunfälle im Jagdjahr 2013/14
Die Anzahl der Wildunfälle geht leicht zurück.
Statt auf das Wild einzuwirken setzen wir in Osterholz auf
Warnung der Autofahrer. Dreibeine und Geschwindigkeitstafeln zeigen Wirkung.
Aber wir lassen in unseren Bemühungen nicht nach –
zum Wohle von Mensch und Tier.
Foto: Florian Lucas
Rehkitzretter pfeifen drauf …
... und das ziemlich laut mit der elektronischen Wildscheuche. Bei der Mahd an das Mähwerk geschnallt und
schon ist das Kitz weg. Hörfunk und Fernsehen berichteten in diesem Jahr mehrfach über die gelungene Aktion
der Jägerschaft Osterholz – auch in platt.
17
ASP Afrikanische Schweinepest
Gefahr einer Endemie durch Eintrag in die
Wildschweinpopulation.
Deutschland gehört weltweit zu den Ländern mit
der höchsten Wildschweinedichte. Bekanntlich ist
die ASP in Litauen und Polen bereits bei Wildschweinen festgestellt worden.
Aufgrund der Bedeutung der Untersuchungsdaten
von Wildschweinen für eine aussagekräftige Risikobewertung, aus der praktikable und akzeptable
Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung der
afrikanischen Schweinepest abgeleitet werden können, ist die zeitnahe und vollständige Meldung der
Untersuchungsergebnisse von großer Bedeutung.
Bitte bei der Abgabe von Trichinenproben
beim Veterinäramt daran denken, dass möglichst immer eine Blutprobe mit der Kabevette
und 1-2 Organe (Milz, Niere) mit abgegeben
werden.
Es werden folgende Maßnahmen bei Wildschweinen empfohlen:
1. Meldung verendeter oder krank angesprochener Wildschweine, sowie Meldung von
Anstiegen der beobachteten Fallwildzahlen
in einzelnen Revieren an die zuständige Veterinärbehörde und die entsprechenden
Jagdbehörden
2. Verstärkte Untersuchung, besonders von
verendeten, verunfallten oder krank angesprochenen Wildschweinen (Fallwild)
3. Einhaltung von Hygienemaßnahmen bei
der Wildschweinjagd, besonders im Hinblick auf Aufbruchmaterial, evtl. Desinfektionsmaßnahmen vor Ort
18
4. Vermeidung des direkten Kontakts von Personen und Haustieren, d.h. strikte Einhaltung von Bestandshygienemaßnahmen,
insbesondere wenn Schweinehalter gleichzeitig auch Jäger sind
5. Ausweisung besonderer Risikogebiete auf
der Grundlage von Daten zur Wildschweindichte, auch im Zusammenhang mit dem
Vorhandensein von Schweinehaltungen mit
geringer Biosicherheit und besonders exponierten Verkehrswegen mit dem Ziel, zusätzlich Schutzmaßnahmen anzuwenden
6. Entwicklung von Strategien zur Senkung
der Wildschweinpopulationsdichte, die
nicht das Risiko einer ASP-Verbreitung erhöhen.
Fallwildstücke sollten grundsätzlich zur Untersuchung gebracht werden (Milz, Niere, Blut
z.B. Herzblut).
Foto: LAVES, Bülthuis
Das ASP-Virus ist verhältnismäßig stabil und
kann auch in verrottendem Material nachgewiesen werden.
Hinweise zur Probennahme und andere Merkblätter
finden sich als PDF auf
http://blattzeit-ohz.de/ladestation.html
19
Überschrift
20
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Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
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