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Inhaltsverzeichnis 1. Die Poomse im Taekwondo – Was ist das

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Inhaltsverzeichnis
1.
1.1.
Die Poomse im Taekwondo – Was ist das?.............................................................................2
Entstehung der Poomse .....................................................................................................2
2.
Bedeutung der Taeguk-Poomse .............................................................................................3
3.
Die acht Schülerformen .........................................................................................................4
4.
Die neun Meisterformen........................................................................................................5
5.
Was ist nun genau eine Poomse? ..........................................................................................7
6.
Wie wird eine Poomse gelaufen?...........................................................................................8
6.1.
Beispiel eines Schrittdiagrammes anhand der Poomse Taguek Pal-Jang ...............................8
7.
Was lernt der Taekwondoin in der Poomse? ..........................................................................9
8.
Auf was hat der Taekwondoin beim Laufen einer Poomse zu achten?..................................10
Christoph Zahn
Taekwondo Schule Riehen
Member of Swiss Taekwondo
Unholzgasse 17, 4125 Riehen
www.taekwondo-riehen.ch
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1.
Die Poomse im Taekwondo – Was ist das?
1.1.
Entstehung der Poomse
Durch historische Ereignisse hat sich die Formenschule im Taekwondo in unterschiedliche
Richtungen entwickelt (Poomse, Hyong, Tul etc.).
Im Interesse eines gemeinsamen Taekwondo wurde in den 60er Jahren ein Team von koreanischen
Grossmeistern beauftragt ganz neue Formen zu kreieren. Dieses Gremium schuf die Palgwe-,
Taeguk- und die restlichen neun Meister-Poomse.
Nachfolgende Ausführungen beziehen sich in erster Linie auf die Taeguk-Poomse (Bewegungsform
/ Bewegungsablauf). Es ist das Formensystem des „Modernen Taekwondo“, wie sie unter dem
Reglement der World Taekwondo Federation (WTF) eingeführt wurde.
Bei der Entwicklung der Taeguk-Poomsae wurden Naturelemente, naturverbundene Symbole oder
Zeichen aus dem Buddhismus als philosophische Basis für die Formen und deren Bewegungen
gewählt. Dem Taekwondo liegen diese festgelegten Poomse zugrunde, die ein wesentlicher
Bestandteil bei Prüfungen sind.
Die ersten acht Poomse, die sogenannten Schülergrade, sind die Taeguk-Formen. Sie werden
durch acht Symbole gekennzeichnet. TAEGUK ist die grundlegende Form des Taekwondo und die
Symbole der koreanischen Nationalflagge (Taegukki). Vier dieser Symbole sind in der
Nationalflagge von Südkorea enthalten.
Yang
Himmel
Wasser
Feuer
Erde
Yin (UM)
Die Taeguk-Poomse basieren auf diesen acht Symbolen, wobei die Bewegungsrichtungen dieser
Formen durch je ein Symbol repräsentiert werden, auf deren Linien man sich bewegt. Dies ist das
Diagramm der jeweiligen Form!
Christoph Zahn
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2.
Bedeutung der Taeguk-Poomse
Taeguk repräsentiert die tiefe fernöstliche Philosophie aus der Betrachtungsweise des
orientalischen Denkens über die Erde, den Kosmos und die Entstehung des Lebens. Übersetzt man
Taeguk aus den Zeichen für „TAE“, so bedeutet es „gross“ und für „GUK“ entsprechend
„Ewigkeit“.
Taeguk hat weder Anfang noch Ende und steht für den Ursprung allen Seins. Anders formuliert
birgt Taeguk etwas vom Wesensgehalt aller Dinge in sich. Die Gedanken über Taeguk sind in der
Grundidee von YIN (koreanisch UM) und YANG enthalten, die den Dualismus des Kosmos
symbolisieren. YIN und YANG beinhaltet das harmonische Zusammenspiel zweier
entgegengesetzter Kräfte.
Der zentrale Gedanke der Taeguk bedeutet, dass trotz einer ständigen Bewegung
innerhalb der Sphäre, der Unendlichkeit, Ausgewogenheit und Harmonie herrschen.
Die Symbole der acht Taeguks
Christoph Zahn
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3.
Die acht Schülerformen
Taeguk-Poomse
Übersetzung
Eigenschaft
Bedeutung
Il-Jang
Das Schöpferische
stark
Taeguk II-Jang steht für Himmel und
Licht, damit alles gedeihen kann. Mit
Himmel ist also die Schöpfung
symbolisiert, der Anfang des Seins.
l-Jang
Das Heitere
fröhlich
Taeguk I-Jang symbolisiert Frohsinn und
Glücklichkeit. Ein von Frohsinn geprägter
Mensch verfügt über eine gefestigte
innere Kraft, die ihn ausgeglichen und
ruhig sein lässt
Sam-Jang
Das Haftende
leuchtend
Taeguk Sam Jang wird symbolisiert
durch das Zeichen des Feuers. Das Feuer
gibt den Menschen Wärme und Licht. Es
kann aber Furcht und Schrecken
verbreiten
Sa-Jang
Das Erregende
bewegend
Taeguk Sa-Jang steht für den Donner.
Donner und Blitze flössen dem
Menschen Furcht ein. Donner bedeutet
aber gleichzeitig auch Kraft und Macht.
Oh-Jang
Das Sanfte
eindringend
Taeguk Oh-Jang steht unter dem Symbol
des Windes. Trotz Stürme und Tornados
hat der Wind eigentlich eine gute
Bedeutung. Der Wind verteilt die Saat
über die Felder und zerstreut dunkle
Wolken. Er symbolisiert die Kraft der
Zerstörung, und die des Aufbaus.
Yuk-Jang
Das Abgründige
gefährlich
Taeguk Yuk-Jang symbolisiert das
Wassers. Wie das Wasser, das immer
bergab fliesst, fliessen die Bewegungen
der Poomse ineinander über.
Sil-Jang
Das Stillhaltende
ruhend
Taeguk Sil-Jang symbolisiert und steht
für den Berg, Unverrückbar und Fest.
Der Mensch trachtet seine Festigkeit
dadurch zu erringen, dass er geht, wenn
er muss, und anhält, wenn dies geboten
ist.
Pal-Jang
Das Empfangende
hingebend
Taeguk Pal-Jang das achte und letzte
Symbol der Taeguk steht für die Erde.
Die Erde ist die Mutter des Lebens. Sie
macht die Fruchtbarkeit und die
Schöpfung des Himmels möglich
Christoph Zahn
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4.
Die neun Meisterformen
Im Gegensatz zu den Poomse für die Kup-Grade, die den Naturelementen gewidmet sind, weisen
die Poomse für die Dan-Grade auf konkrete Dinge und Ereignisse hin.
Auf der nächsten Seite werden die neun Meisterformen und deren Bedeutung erklärt.
Christoph Zahn
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Name
Bedeutung
1. Koryo - Korea
Koryo ist der Name einer alten Dynastie (918 bis 1392 n.Chr.)
nach der das heutige Korea benannt ist. Das kulturelle Erbe aus
dieser Zeit ist sehr bedeutend. Deshalb entspricht das Diagramm,
auf dessen Linien die Bewegungen ablaufen, dem Schriftzeichen
für „der Gelehrte”.
2. Kumgang - Diamant
Das Wort selbst bedeutet: zu fest, um zerbrochen zu werden. Für
buddhistische Mönche ist es aber auch die Bezeichnung für die
Überwindung seelischer Schmerzen durch Weisheit und Tugend.
Auch der schönste Berg Koreas wird Kumgang-San genannt. Die
Bewegungsrichtungen folgen daher dem Schriftzeichen für "der
Berg". Entsprechend den Bedeutungen von Kumgang sollen die
Bewegungen geistige Kraft und die Härte eines Diamanten
ausdrücken.
3. Taebaek – Heiliger Berg
Korea wurde der Sage nach vor 4100 Jahren auf dem Berg Baeku
gegründet. Dieser Berg trug früher den Namen Taebaek; er ist
der grösste und erhabenste Berg Koreas. Diese Poomse
demonstriert nicht nur Schnelligkeit und Genauigkeit, sondern
auch Strenge und Entschlossenheit.
4. Pyongwon – Ebene
Eine grosse und offene Ebene erstreckt sich endlos und gibt dem
Betrachter das Gefühl majestätischer Freiheit und grenzenloser
Weite. Das Diagramm verläuft dementsprechend auf einer Linie.
5. Sipjin – Zehn
(Dezimalsystem)
Das Zehnersystem ist eine ständige numerische Wiederholung des
Wertes zehn, einhundert, eintausend etc. Damit ist die Zahl 10
Symbol für grenzenloses Wachstum. Das Wachstum ist aber nur
bei einer systematischen und geregelten Ordnung wirkungsvoll.
Das Diagramm dieser Poomse ist das Schriftzeichen für "10". Die
Bewegungen sind abwechslungsreich, aber geordnet und
diszipliniert.
6. Jitae – Erde
Gemäss dem fernöstlichen Glauben kommt alles Leben aus der
Erde hervor und kehrt in sie zurück. Lebewesen und
Naturphänomene ändern und formen sie fortlaufend. Poomse
Jitae vereint diese Eigenschaften der Erde in ihren Bewegungen
7. Chonkwon – Himmel
In alter Zeit wurde der Himmel als Herrscher über das Universum
verehrt. Poomse Chonkwon ist durchdrungen von Bewegungen,
die voll Erhabenheit und Vitalität sind, wie ein in den Himmel
aufsteigender Adler.
8. Hansu – Wasser
Wasser wird als der Ursprung des Lebens angesehen. Die
Eigenschaften des Wassers – ruhig, wild, flüssig, anpassungsfähig
- sind auch typisch für die Bewegungen bei dieser Poomse.
9. Ilyo – Geist und Einheit
Im Buddhismus bezeichnet man den Zustand der geistigen
Ausbildung, in dem Geist und Körper zu einer Einheit
verschmelzen, Ilyo. Die höchste Aufgabe des Taekwondoin ist es,
diesen Zustand Ilyo zu suchen. Das Ziel ist eine Disziplin, bei der
man mit konzentrierter Aufmerksamkeit bei jeder Bewegung alle
weltlichen Gedanken und Dinge abschüttelt
Christoph Zahn
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5.
Was ist nun genau eine Poomse?
Eine Poomse besteht aus Kombination von Bewegungsformen. Diese beinhalten verschiedene
Fussstellungen, kombiniert mit Handabwehrtechniken, Fuss- und Faustschlägen, die ineinander
übergehen, sich ergänzen und als Ganzes gesehen einen Kampf gegen einen oder mehrere
imaginäre Gegner darstellen. Der Rhythmus der Bewegungen sowie die richtige Atmung spielen
bei der korrekten Ausführung einer Poomse eine wichtige Rolle.
Die Taekwondo-Taeguks werden von allen Schülern bis zum schwarzen Gürtel erlernt und bei der
Erreichung des nächst höheren Gürtelgrades im WTF-System geprüft. Nach dem erreichen des
ersten Meistergrades werden für die jeweils nächst höheren Meistergradierungen die
Meisterformen geprüft.
Besonders der Verteidigungsaspekt ist auch heute noch in der Poomse erkennbar. So beginnt
keine Form mit einer Angriffstechnik, sondern immer mit einer Abwehr (Blocktechnik).
Dies unterstreicht den defensiven Charakter von Taekwondo.
Die Bewegungsformen sollen mit der nötigen Konzentration und Körperspannung, des richtigen
Kraftimpuls, des Gleichgewichts und der Atmungskontrolle gelaufen werden. Dadurch wird nicht
nur beim Ausführenden, sondern auch beim Betrachter der Eindruck eines Kampfes erweckt.
Nicht zuletzt ist die Poomse auch ein Kampf gegen sich selbst, da mit mangelnder Konzentration
oder nicht genügendem körperlichen Einsatz der Kampf von vornherein als verloren anzusehen ist.
Dies zeigt sich auch deutlich in der Präsentation der Poomse nieder. Sie wirkt in diesem Fall
kraftlos, langweilig und oft auch unkontrolliert.
Man sollte stets jeweils eine Form sehr genau beherrschen und ihre Bedeutung verstehen, bevor
man die nächste zu lernen beginnt. Geht der Taekwondoin zu schnell vorwärts, schleppt er die
gemachten Fehler mit und kann den Anforderungen der jeweils nächst höheren Poomse nicht
gerecht werden.
Die Poomse kann man überall üben. Das Üben beschränkt sich nicht nur auf den Dojang
(Trainigsraum).
Um die Formen immer perfekter zu beherrschen und zu verstehen ist es für jeden Taekwondoin
wichtig, dass er alle Poomse entsprechend seiner Graduierung immer wieder repetiert, die
Bewegungsabläufe analysiert und auch einzelne Sequenzen detailliert studiert und übt.
Christoph Zahn
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6.
Wie wird eine Poomse gelaufen?
Alle Taeguk-Formen haben das gleiche Schrittdiagramm. Sie sind symmetrisch und enden stets mit
der letzten Technik (letzter Schritt) am Ausgangspunkt. Die Schwierigkeit der Techniken und die
Kombinationen in der Form nehmen jeweils mit der nächst höheren Form zu.
6.1.
Beispiel eines Schrittdiagrammes anhand der Poomse Taguek Pal-Jang
Symbol und Bedeutung
Schrittfolge Teil 1
Schrittfolge Teil 2
Das achte Symbol der I Ging
Urzeichen steht für die Erde,
als die Quelle allen Lebens.
Aus ihr schöpft alles Leben
seine Kraft und Energie zum
Leben selber. Unbeschrieben
schön ist die Vielfalt des
Lebens
und
gleichzeitig
unfassbar. Mit dieser letzten
Taeguek (Poomse) nimmt der
Schüler die letzte Hürde um
Meister des Taekwondo zu
werden (1.Dan)
Christoph Zahn
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7.
Was lernt der Taekwondoin in der Poomse?
Im Bewegungsablauf der Poomse werden verschiedene Techniken, Blöcke (Makki), Schläge (Chiki)
und Fusstritte (Chagi) geübt.
Da die Poomse eine stilisierte Form eines Kampfes gegen mehrere gedachte imaginäre Gegner ist,
müssen alle Angriffs- oder Abwehrbewegungen dementsprechend ausgeführt werden. Diesen
Grundgedanken darf man beim üben der Poomse nicht vergessen!
Man muss dem jeweiligen Rhythmus der Form grosse Beachtung schenken. Die Atemtechnik und
die Blickrichtung sind zusammen mit dem Kraftfluss (Spannung) und dem Rhythmus wesentliche
Elemente beim Formenlaufen.
Das Poomsetraining ist anstrengend. Obwohl die Ausführung der meisten Formen weniger als eine
Minute dauern, muss man eine gute Grundkondition und entsprechendes
Konzentrationsvermögen mitbringen.
Durch das Trainieren der Poomse führt der Taekwondoin, nacheinander viele Grundbewegungen
aus.
Der Taekwondoin erreicht eine grössere Flexibilität, verbessert seine Muskel- und Atemkontrolle
und übt sich gleichzeitig in Gleichgewichtsverlagerungen. Weiter lernt er Bewegungsabläufe in
flüssiger und geschmeidiger Form zu laufen, sowie Körperbewegungen in rhythmischer Art und
Weise auszuführen. Neben dem beherrschen der Technik wird besonders auch die innere Haltung
geschult. Ruhe, Gelassenheit, Ausstrahlung, Sicherheit, Harmonie, Entschlusskraft und Kampfgeist.
Jede einzelne Form symbolisiert eine Philosophie.
So steht zum Beispiel die vierte Poomse Taeguk Sa-Jang für den Donner. Donner und Blitz flössen
dem Menschen Furcht ein. Donner bedeutet gleichzeitig aber auch Kraft und Macht. Daher
drücken die Bewegungen dieser Poomse Ruhe und Mut gegenüber Gefahr aus; die Bewegungen
sind kraftvoll und zielstrebig.
Eine Poomse darf nicht einfach herunterleiert werden, sondern man muss sie interpretieren; jeder
Taekwondoin läuft eine Bewegung im Rahmen seines Ausdrucks und seiner Gefühle anders. Durch
eigene Erlebnisse, Gefühle, Erfahrung und noch vielem mehr werden die Bewegungsformen erst
lebendig und somit einzigartig.
Christoph Zahn
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8.
Auf was hat der Taekwondoin beim Laufen einer Poomse zu achten?
•
Die Konzentration am Anfang und Ende der Form ist identisch.
•
Die Blickrichtung erfolgt in der Regel in Laufrichtung und nicht getrennt von der
auszuführenden Technik, sondern mit ihr verbunden (ggf. eine Idee früher als die Technik).
•
Alle Poomse beginnen mit einer Verteidigungstechnik
•
Die Geschwindigkeit des Atems und der Bewegung sind exakt aufeinander abzustimmen.
•
Alle Poomse beinhalten einen Kampfschrei " (Kihap) Dieser dient der Atmungskontrolle und
der Mobilisation der inneren Kraft und Konzentration (=Ki).
•
Die Poomse muss an der gleichen Stelle zu Ende geführt werden, an der sie begonnen wurde.
Dadurch wird die präzise Ausführung der einzelnen Techniken, in Relation zur Gesamtform,
demonstriert.
•
Die Poomse muss flüssig und in rhythmischen Bewegungen ausgeführt werden. Eine Steifheit
des Körpers sollte möglichst vermieden werden. Die Muskulatur wird beim ausführen der
Techniken angespannt und bei Bewegungen und Richtungsänderungen entspannt. Nur so
kann eine Drehung, eine Vorwärts-, oder Rückwärtsbewegung schnell durchgeführt werden.
•
Je nach Anwendung einer Technik wird der Bewegungsablauf entweder beschleunigt oder
verlangsamt.
•
Die Bewegungen werden entschlossen ausgeführt. Das heisst die gezeigte Form soll als
"Kampf" erkennbar sein. Dadurch erhält die Poomse auch ihre Dynamik.
•
Der Kraftimpuls ist bei den Verteidigungs- und bei den Angriffstechniken deutlich sichtbar.
•
Es soll ein deutliches Einrasten der Techniken gezeigt werden. Damit ist gemeint, dass eine
Technik jeweils komplett fertig gemacht wird, bis die nächste Technik im Ablauf ausgeführt
wird.
•
Jede Technik und jede Bewegung einer Poomse ist in Reihenfolge und Richtung genau
festgelegt
•
Jede Angriffs- oder Blocktechnik und deren Bewegung in der Poomse muss in ihrer Bedeutung
klar verstanden sein und so zunächst bewusst und später unbewusst ausgeführt werden.
Christoph Zahn
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