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KARWOCHE - Katholische Hochschulgemeinde Kassel

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46. Jahrgang
Freitag, den 17. Oktober 2014
Zum Nachdenken in den Trainingsraum
Freuen sich über gute Erfahrungen mit dem „Trainingsraum“ als pädagogisches Konzept an der Sekundarschule
Mechernich-Kall: (v.l.) Walfried Heinen vom Sponsor RWE, Erster Beigeordneter Thomas Hambach, Sonderpädagogin Marita Santema, Schulleiterin Dagmar Wertenbruch, Trainingsraum-Leiterin Cornelia Carl, Bürgermeister
Dr. Hans-Peter Schick und Konrektorin Anne Wloszkiewicz. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
Erfolgreiches Konzept an der Sekundarschule Mechernich-Kall Nach der gelben und roten Karte
trainieren Störenfriede die Selbsteinsicht - RWE sponsert den Trainingsraum
Mechernich - Zum x-ten Mal das
Heft vergessen, im Unterricht gerülpst oder mit dem Smartphone
gespielt? Ganze Schülergenerationen lang gehörten Strafarbeiten und das In-der-Ecke-Stehen
zu den probaten Erziehungsmit-
teln, um Störenfriede im Klassenzimmer zur Raison zu bringen. Die
Aussicht, 50-mal den Satz „Ich
darf meine Hausaufgaben nicht
vergessen“ schreiben zu müssen,
mag auf den ein oder anderen
Schüler abschreckend wirken.
Doch dass antiquierte Strafen aus
einem notorischen Lehrerschreck
einen strebsamen Schüler machen, daran glaubt heute kein Lehrer mehr. Die Sekundarschule
Mechernich-Kall geht zumindest
an ihrem Standort Mechernich
erfolgreich einen ganz anderen
Weg, um Störenfriede zum Nachdenken zu bringen: Dort wurde
ein so genannter „Trainingsraum“
eingerichtet, in den Schüler geschickt werden, nachdem der Lehrer ihnen bereits die „gelbe“ und
die „rote Karte“ gezeigt hat. Trainiert werden hier aber keine Muskeln, sondern das eigenverantwortliche Denken.
Fortsetzung S. 2
Woche 42 / Nummer 21
Cornelia Carl, die den Trainingsraum leitet, händigt den Schülern,
die zu ihr geschickt werden, einen „Rückkehrplan“ aus, den sie
unter ihrer Aufsicht ausfüllen.
Neben der Benennung ihres unerwünschten Verhaltens müssen
Störenfriede einige Fragen beantworten, bevor sie wieder am Unterricht teilnehmen dürfen. „Welche Folgen hat dein Verhalten für
dich, deine Mitschüler, deine Lehrer?“ und „Wie willst du dich
stattdessen im Unterricht verhalten, damit deine Mitschüler und
Lehrer deine Bemühungen sehen?“ sind zwei von neun Fragen,
die beantwortet sein müssen, bevor Cornelia Carl ihren Schützling
nach einem abschließenden
„Rückführungsgespräch“ wieder
in den Unterricht entlässt.
„In der Zwischenzeit ist der gestörte Unterricht entlastet, wertvolle Unterrichtszeit für alle wird
gewonnen“, berichtete Schulleiterin Dagmar Wertenbruch im Beisein von Bürgermeister Dr. Hans-
Genutzt wird der Trainingsraum in der Sekundarschule auch von Schülern, die eine Klassenarbeit nachschreiben müssen oder von Kindern, die
einmal völlig ungestört arbeiten möchten. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
Unter Aufsicht von TrainingsraumLeiterin Cornelia Carl arbeitet ein
Kind an seinem Rückkehrplan. Foto:
Privat/pp/Agentur ProfiPress
Peter Schick, Erstem Beigeordneten Thomas Hambach, Willi Göbbel, dem Teamleiter Schulen/Jugend bei der Stadt Mechernich
sowie RWE-Kommunalbetreuer
Walfried Heinen und RWE-Pressesprecherin Edith Feuerborn nun
von den guten Erfahrung mit dem
Trainingsraum seit seiner Einrichtung Ende 2013. Entwickelt wurde das Konzept vom Kollegium
unter der Federführung von Sonderpädagogin Marita Santema
nach einer Kollegiumsfortbildung
durch die Schulsozialarbeiterin
der Sekundarschule in BornheimMerten, die bereits seit längerem
mit dem Trainingsraum arbeitet.
„Wir sehen, dass sich das Verhalten der Schüler durch Trainingsraumbesuche zum Positiven ändert „, resümierte Dagmar Wertenbruch. Der Trainingsraum darf
auch von Schülern genutzt werden, die eine Ruhezone im manchmal lauten Schulalltag suchen.
„Auf Wunsch können sie hier ungestört arbeiten, wenn ihnen das
im Unterrichtsraum nicht möglich
ist“, erzählte die Schulleiterin, ein
Angebot, das gerne und häufig
genutzt würde. Und schließlich
dient der Raum außerdem als
Nachschreibeort für Klassenarbeiten.
Von der Arbeit, die Cornelia Carl
im Trainingsraum leistet, zeigten
sich die Besucher sehr angetan.
Cornelia Carl, die bereits in der
Übermittagbetreuung der städtischen Realschule gearbeitet hat
und Mutter von vier Söhnen ist,
sei ebenso ruhig wie konsequent
und damit „die ideale Person für
diese Aufgabe“, lobte Schulleiterin Wertenbruch. Wie Cornelia
Carl berichtete, konnten im Trainingsraum auch schon lange
schwelende Streitigkeiten unter
Schülern geklärt und bereinigt
werden. „Auch das entlastet den
Unterricht enorm“, berichtete
Marita Santema. Zudem verringere sich der Unterrichtsausfall
erheblich, wenn Lehrer sich während der Stunde nicht mit Streitschlichtung befassen müssten.
Dass der Trainingsraum realisiert
werden konnte, verdankt die
Stadt Mechernich dem RWE als
Hauptsponsor. Das Engagement
des Stromversorgers in nicht unerheblichem finanziellem Ausmaß
lobte Dr. Hans-Peter Schick und
wünschte sich ausdrücklich, dass
diese Form des Sponsorings Nachahmer finde. „Viele Firmen und
Organisationen
unterstützen
sicht- und greifbare Projekte finanziell. Doch was kann für unsere Gesellschaft wichtiger sein, als
in unsere Kinder zu investieren“,
sagte der Bürgermeister.
pp/Agentur ProfiPress
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2
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
1. Sitzung des Ausschusses für
Bildung, Kultur und Soziales der Stadt Mechernich
am 28. Oktober 2014
Am Dienstag, dem 28. Oktober 2014
2014, findet im Ratssaal der Stadtver
Stadtver-OG), die 1. Sitzung
waltung Mechernich, Bergstraße 1 (Raum 205, 2. OG)
des Ausschusses für Bildung, Kultur und Soziales der Stadt Mechernich
statt.
Tagesordnung
a) öffentliche Sitzung
Beginn: 17:00 Uhr
1.
Bestellung eines Schriftführers / einer Schiftführerin zwecks Protokollierung der Ausschussbeschlüsse
2.
Verpflichtung der sachkundigen Bürger(innen) und ihrer
Stellvertreter(innen)
3.
Bekanntgabe des Beschlussprotokolls über die 15. Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Soziales vom 25.03.2014 - öffentlicher
Teil
4.
Vorstellung der neuen Konrektorin der kath. Grundschule Kommern
5.
Vorstellung des Projektes „Rucksack an der Grundschule“
6.
Vorstellung von Donum Vitae
7.
Änderung der Organisationsform der Sekundarschule MechernichKall;
hier: Antrag der Schulkonferenz vom 19.09.2014
8.
Umwandlung der Sekundarschule Mechernich-Kall in eine Gesamtschule;
hier: Antrag der Schulkonferenz vom 19.09.2014
9.
Umwandlung der Sekundarschule Mechernich-Kall in eine Gesamtschule;
hier: Stellungnahmen benachbarter Schulträger zur anlassbezogenen
Schulentwicklungsplanung
10.
Zukünftige Entwicklung der Förderschule Satzvey;
hier: Beschluss über eine Kooperation mit der Stadt Zülpich
11.
Wohnortnahe Versorgung in Kindertagesstätten;
hier: Antrag der FDP-Fraktion vom 07.08.2014
12.
Erstellung eines Sportplatzbedarfsplanes;
hier: Antrag der FDP-Fraktion vom 11.09.2014
13.
Ausländische Flüchtlinge;
hier: Situationsbericht der Verwaltung
14.
Bericht der Schulleiterinnen / Schulleiter
15.
Fragestunde für Einwohner
16.
Mitteilungen und Anfragen
b) nichtöffentliche Sitzung
Beginn: im Anschluss an den öffentlichen Sitzungsteil
1.
Bekanntgabe des Beschlussprotokolls über die 15. Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Soziales vom 25.03.2014 - nichtöffentlicher Teil
2.
Mitteilungen und Anfragen
Mechernich, den 07.10.2014
gez. Marcel Hembach (Ausschussvorsitzender)
Die Stadtwerke Mechernich geben bekannt:
Öffentliche Ausschreibung nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, Teil A (VOB/A)
a) Stadtwerke Mechernich, Bergstraße 1, Zimmer 106, 53894 Mechernich, Tel. 02443/49-4142, Fax 02443/49-5142
b) Öffentliche Ausschreibung
c) entfällt.
d) Bauvertrag, Jahrvertrag zur Herstellung/Erneuerung/Unterhaltung
von Trink- und Abw
asserleitungen/-anlagen für den Zeitr
aum
Abwasserleitungen/-anlagen
Zeitraum
01.01.2015 bis 31.12.2015 bzw
bzw.. 31.12.2017
e) 53894 Mechernich
f) Herstellung/Erneuerung/Unterhaltung von
ca. 80 Trinkwasser- und 20 Abwasserhausanschlüssen
g) Planungsleistungen sind nicht zu erbringen.
h) Es erfolgt keine Vergabe nach Losen.
i) Bauausführung: 01.01.2015 - 31.12.2015 bzw
bzw.. 31.12.2017
j) Nebenangebote und Änderungsvorschläge ohne gleichzeitige Abgabe des Hauptangebotes werden nicht zugelassen.
k) Die Unterlagen werden ab Montag, den 13.10.2014 gegen Vorlage
des Zahlungsbeleges von den Stadtwerken Mechernich (Zimmer
106) ausgehändigt. Anträge auf Teilnahme können auch durch
Telefax/Telefon übermittelt werden. Die Forderungen nach l) müssen jedoch erfüllt sein.
l) Die Schutzgebühr für die Ausschreibungsunterlagen beträgt 30,00
EUR und wird nicht erstattet.
Dieser Betrag ist unter Angabe des Verwendungszweckes „Debitoren-Nr
ahresvertr
ag“
toren-Nr.. 2080000-J
2080000-Jahresvertr
ahresvertrag“
m)
n)
o)
p)
q)
r)
s)
t)
einzahlbar bei der Kreissparkasse Euskirchen (BLZ 382 501 10)
Kto.-Nr. 3319910 bzw.
IBAN: DE 77 3825 0110 0003 3199 10 (BIC: WELADED1EUS). Nach
Vorlage des Einzahlungsbeleges
bzw. bei Abgabe eines Verrechnungsschecks werden die Angebotsunterlagen ausgehändigt.
Das Risiko der Postzustellung trägt der Bieter.
entfällt
Die Angebote sind bis Donnerstag, den 06.11.2014, 10.00 Uhr
Uhr,
einzureichen.
Die Angebote sind an die Stadtwerke Mechernich, Zimmer 106,
Bergstraße 1,
53894 Mechernich zu richten.
deutsch
Donnerstag, 06.11.2014, 10.00 Uhr
Uhr, Rathaus Mechernich, Bergstraße 1, Zimmer 106, 53894 Mechernich.
Bei der Eröffnung der Angebote dürfen Bieter und Ihre Bevollmächtigten anwesend sein.
Vertragserfüllungsbürgschaft 5 % der Brutto-Auftragssumme und
Mängelansprüchebürgschaft 3 % der Brutto-Abrechnungssumme.
Die Gewährleistungsfrist beträgt 5 Jahre.
Zahlungsbedingungen gemäß VOB
Rechtsform der Bietergemeinschaft: Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter.
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
3
u) Nachweise: Der Bieter hat die Unterlagen gemäß § 6 Abs. 3 Nr. 2
Buchstaben a) - i) VOB/A mit dem Angebot einzureichen.
Der Bieter hat darüber hinaus folgende Anforderung zu erfüllen
und mit der Angebotsabgabe nachzuweisen: Kanalbau: RAL-GZ
961 (AK3) und Rohrleitungsbau: DVGW-Zertifikat GW 301:
W 3 (ku + ge + pe).
v) Der Bieter bleibt bis zum 20.12.2014 an sein Angebot gebunden.
w) Beschwerdestelle: Bewerber und Bieter können sich zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen die Vergabebestimmungen
an den Landrat des Kreises Euskirchen als untere staatliche
Verwaltungsbehörde, Jülicher Ring 32, 53879 Euskirchen, wenden.
Ende: Amtliche Bekanntmachungen
Nichts ist selbstverständlich
Mechernicher Krankenhausseelsorge hat im Rahmen des Erntedankgottesdienstes Geld gesammelt - 100-Euro-Spende für die
„Tafel“ - Neues Kühlhaus wird
bald in Betrieb genommen
Mechernich - Silvia SchlaugatMüller ist als Gemeindereferentin in der Krankenhauseelsorge
am Mechernicher Kreiskrankenhaus aktiv. „Die Arbeit dort bringt
es mit sich, dass man immer mehr
zu einer Haltung der Dankbarkeit
dem Leben gegenüber findet“,
sagt sie, denn: „Nichts ist selbstverständlich.“ Daher kam sie auf
die Idee, im Erntedankgottesdienst für die Tafel zu sammeln.
„Es geht darum, mit denen zu teilen, die es nicht so üppig haben,
die sich nicht jeden Tag an einen
reich gedeckten Tisch setzen können“, sagt sie. Jetzt konnte sie
die rund 100 Euro, die im Rahmen
der Kollekte zusammenkamen, an
den Tafel-Vorsitzenden Wolfgang
Das Team der Tafel freut sich über die Spende der Krankenhausseelsorge,
die Silvia Schlaugat-Müller an Wolfgang Weilerswist (beide Mitte)
übergab. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress
Weilerswist übergeben. Der weiß,
wie wichtig auch kleine Beträge
sind, mit denen der Verein, der
Lebensmittel an bedürftige Mechernicher ausgibt, bedacht wird.
„Das Geld wir in unser neues Kühl-
haus fließen“, sagte er bei der Übergabe. Denn die Kosten für das im
Sinne der effizienten Arbeit der Tafel so wichtige Projekt seien mit
knapp 30.000 Euro deutlich höher
ausgefallen als gedacht. „Das liegt
zum einen daran, dass für ein solches Kühlhaus bereits das Fundament unerwartet kostspielig ist“,
berichtet Weilerswist. Zudem sei
die benötigte Technik in den vergangenen zwei Jahren seit Planung
des Projektes deutlich teurer geworden: „Wegen der immer strengeren gesetzlichen Auflagen wird
im Einzelhandel extrem viel in Kühltechnik investiert - das treibt natürlich die Preise nach oben.“ Dennoch haben der emsige Weilerswist, der mittlerweile auch Landesvorsitzender der Tafeln in NRW
ist, und sein Team es wieder einmal geschafft. In rund zwei Wochen soll das neue Kühlhaus in
Betrieb genommen werden. Profitieren sollen davon dann auch weitere Tafeln im Umkreis. Ein toller
Erfolg - nicht zuletzt auch dank
der zahlreichen Sponsoren und
Spenden wie die der Mechernicher Krankenhausseelsorge.
pp/Agentur ProfiPress
Sprechtag der Deutschen Rentenversicherung Rheinland
bei der Stadtverwaltung Mechernich
Der nächste Sprechtag der Deutschen Rentenversicherung Rheinland (ehem. LVA) bei der Stadtver
Stadtver-waltung Mechernich findet am
Mittwoch, dem 22. Oktober
2014
2014, im Zimmer 23 (Trauzimmer im Erdgeschoss) statt.
vormittags: ohne Termin - von 8:30
Uhr bis 12:30 Uhr
nachmittags: nur nach Terminvereinbarung (Frau Peterson, Tel.
02443 - 49-4315)
Termine im November:
Mittwoch, 12. November 2014
Mittwoch, 26. November 2014
Die Beratungen werden für alle
Zweige der Rentenversicherung
durchgeführt. Ohne Personalausweis bzw. Reisepass sind aufgrund
der datenschutzrechtlichen Bestimmungen Beratungen nicht
möglich. Sollte für einen Dritten
eine Beratung gewünscht werden,
ist eine Vollmacht erforderlich.
Die Rentenantragsstellung erfolgt
ausschließlich bei der Stadtverwaltung Mechernich (Frau Peterson).
Aufruf
an alle Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher im Stadtgebiet zur Meldung der Martinsumzüge
Zur Bekanntgabe der diesjährigen Martinsumzüge im Stadtgebiet Mechernich im Internet und
Bürgerbrief (Ausgabe 31. Oktober 2014) bittet die Stadtverwaltung alle Ortsvorsteherinnen und
Ortsvorsteher um Mithilfe.
4
Wir bitten um Mitteilung von:
- Ort
- Datum
- Uhrzeit
- Treffpunkt
Ihre Mitteilung nehmen wir gerne
bis zum 28. Oktober 2014
- per Telefon 02443-494322
- per E-Mail:
g.schumacher@mechernich.de oder
- per Fax: 02443/49-5322
entgegen.
Wir bitten um Verständnis
erständnis,, dass nur
die Martinszüge berücksichtigt
werden können, die uns bis zum
o.g. Zeitpunkt gemeldet wurden.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Fachbereich 3 - Kultur, Tourismus
und Sport, Frau Schumacher/Frau
Vossel
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
Kultur bei Nacht geht weiter
Erfolgreicher Auftakt der neuen
Kulturreihe „Nordeifel - Kultur bei
Nacht“ unter anderem im Mechernicher Stadtgebiet - Die nächsten
Veranstaltungen folgen - Komplettes Programm in Mechernicher Tourist-Info erhältlich
Mechernich - Kaum hat die berühmt-berüchtigte „Eifel-Gäng“
im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe „Nordeifel - Kultur bei
Nacht“, die in Kooperation unter
anderem mit der Stadt Mechernich stattfindet, in Kommern ihr
„Unwesen“ getrieben, geht es
auch schon weiter.
Nach einem gelungenen Start lädt
die Nordeifel Tourismus GmbH
(NeT) gemeinsam mit ihren Partnern zu vier weiteren Veranstaltungen ein. Das Programmheft von
„Nordeifel - Kultur bei Nacht“ mit
allen Highlights und teilnehmenden Partnern liegt unter anderem
in der Mechernicher Tourist-Information und bei allen Partnern aus.
Alle Informationen können Interessierte auch unter www.nordeifeltourismus.de abrufen. Der Eintrittspreis bei allen Veranstaltungen beträgt 5 Euro. Tickets können bei den jeweiligen Veranstaltern bezogen werden.
Die nächsten
Veranstaltungen
Besucher können sich am Freitag,
17. Oktober, auf Begegnungen mit
„echten“ Römern im beleuchteten Archäologischen Landschafts-
Am erfolgreichen Start der neuen Veranstaltungsreihe „Nordeifel Kultur bei Nacht“ war die Stadt Mechernich mit dem Auftritt der „EifelGäng“ in Kommern beteiligt. Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress
park Nettersheim freuen, am
Samstag, 18. Oktober, auf den
nächtlichen Besuch der Römervilla Blankenheim, am Freitag, 14.
November, auf die InfotainmentVeranstaltung „Sternenhimmel“
in Vogelsang IP sowie am Samstag, 15. November, auf das Quartier Mühlenberg in Zülpich.
„Wir freuen uns wieder auf eine
wunderbare Stimmung und unvergleichliche Atmosphäre in den teilnehmenden Häusern, die ihre Tore
bis tief in die Nacht öffnen“, sagte Iris Poth, Geschäftsführerin der
NeT. Die Besucher waren begeistert von den ersten beiden Veranstaltungen im September, wie
dem „kriminellen“ Abend mit der
Eifel-Gäng in Kommern. „Die Veranstaltungsreihe „Nordeifel - Kul-
tur bei Nacht“ gibt den Besuchern
einen guten Einblick in die Vielfalt der Kulturveranstaltungen in
der Nordeifel“, so Poth.
Die Gemeinde Nettersheim lädt
am Freitag, den 17. Oktober, zu
einer Kurzführung durch das neue
Informationszentrum „Erlebnisraum Römerstraße / Agrippastraße - Via Belgica“, Standort Nettersheim, ein. Daran schließt sich
eine Wanderung zum nächtlichen
Archäologischen Landschaftspark
an, der erstmals mit Fackeln und
Lichtern erleuchtet wird. Dort erwarten den Besucher nächtliche
Begegnungen mit „echten“ Legionären auf Straßenposten, römische Musik und Köstlichkeiten.
Am Samstag, den 18. Oktober,
können Interessierte Spannendes
über die Geschichte der römischen Fernhandelsstraßen im neuen Informationszentrum „Erlebnisraum Römerstraße“, Standort
Blankenheim, erfahren und im
Schein der Fackeln die Römervilla
Blankenheim entdecken. Dabei
erhalten die Besucher bei einem
Glas Wein Einblicke in die Entstehung und moderne Rekonstruktion des römischen Landgutes.
Am Freitag, den 14. November,
entführt der Astronom Harald Bardenhagen den Besucher inmitten
des neuen Sternen-Reservats Eifel, in Vogelsang IP, in einer Infotainment-Veranstaltungen in den
Sternenhimmel. Neben dem Vortrag lohnt sich ein Besuch der begleitenden Ausstellung „Verlust
der Nacht“. In Kooperation mit
dem Zülpicher Geschichtsverein
und der Pfarre St. Peter laden die
„Römerthermen Zülpich - Museum der Badekultur“ am Samstag,
den 15. November, zu einem besonderen Erlebnis ein. Während
die Kinder im Schein von Taschenlampen die „Römerthermen Zülpich - Museum der Badekultur“
erkunden, sind die Erwachsenen
zu einer Führung in die kurkölnischen Landesburg eingeladen.
Nach dem Auftritt des Figurentheaters Pantao und Stockbrotbacken im nächtlichen Wallgraben klingt der Abend bei einem
Orgelkonzert aus.
pp/Agentur ProfiPress
Die Stadt Mechernich gratuliert zum Geburtstag
Frau Helga Stemmler,
Kommern, Schopsland 15,
wird am 17.10.2014
79 Jahre
Frau Rosemarie Müller,
Breitenbenden, Mechernicher Str. 52,
wird am 18.10.2014
87 Jahre
Frau Ursula Dasburg,
Breitenbenden, St. Leonhardstr. 6,
wird am 19.10.2014
84 Jahre
Herr Emil Jäck,
Kommern, C.A.-Eick-Str. 36,
wird am 21.10.2014
89 Jahre
Frau Elisabeth Scheuren,
Vollem, Eulenbergweg 18,
wird am 25.10.2014
77 Jahre
Herr Paul Beul,
Bergbuir, Glehner Str. 25,
wird am 25.10.2014
85 Jahre
Frau Franziska Krämer,
Kommern-Süd, Am Bruch 2,
wird am 26.10.2014
83 Jahre
Frau Gertrud Müller,
Berg, St. Willibrordstr. 3
wird am 28.10.2014
89 Jahre
Herr Peter Beul,
Kommern, In der Eule 31,
wird am 29.10.2014
70 Jahre
Herzlichen Glückwunsch
Herzlichen Glückwunsch
zur Diamantenen Hochzeit
zur Goldenen Hochzeit
Die Eheleute Helga und Peter
Stemmler aus Kommern, Schopsland 15
15, konnten am 16. Oktober
2014 auf ein 60-jähriges Eheleben (Diamantene Hochzeit) zu-
rückblicken. Die Stadt Mechernich gratuliert ganz herzlich zum
Ehejubiläum und wünscht dem v.
g. Jubelpaar noch viele gemeinsame glückliche Jahre.
Die Eheleute Gertrud und Erich
Eiserfey,, Zur KakusNöthen aus Eiserfey
höhle 5, können am 26. Oktober
2014 auf ein 50-jähriges Eheleben zurückblicken.
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
Die Stadt Mechernich gratuliert
ganz herzlich zum Ehejubiläum
und wünscht dem v. g. Jubelpaar
noch viele gemeinsame glückliche Jahre.
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Den Römerkanal mit Lego nachgebaut
Archäologietour Nordeifel trotz
Nieselwetters gut besucht - Mechernicher Station am Römerkanal-Aufschluss in Breitenbenden
- Einzigartige Aufnahmen aus dem
Römerkanal - Kinderprogramm
und Verpflegung in der Grillhütte
Mechernich-Breitenbenden - Auch
in diesem Jahr beteiligte sich die
Stadt Mechernich in Kooperation
mit dem LVR-Amt für Bodendenkmalpflege, den anderen Kommunen und dem Kreis Euskirchen am
umfassenden Programm der „Archäologietour Nordeifel“ mit insgesamt sieben Stationen. Eine
davon war der Römerkanal-Aufschluss in Breitenbenden, eines
der beeindruckenden römischen
Relikte im Mechernicher Stadtgebiet. Ob die Organisatoren sich
wohl bewusst waren, dass der geplante „Wasserparcours“, ein Geschicklichkeitsspiel für Kinder,
durchaus auch ganz realistische
Bezüge zum Wetter haben könnte? Wie dem auch sei, das nicht
ganz so freundliche Nieselwetter
hielt jedenfalls weder die Besucher, die die Archäologietour in
einem der fünf eingesetzten und
gut gefüllten Busse bereisten,
noch die individuell angereisten
Gäste ab.
In Mechernich erwartete sie unter anderem eine absolute Neuheit: Erstmals zeigte ein etwa
zwölfminütiger Film Bilder aus
dem Inneren des Römerkanals. Dr.
Ulrike Müssemeier vom LVR-Amt
für Bodendenkmalpflege sagte im
Vorfeld der Veranstaltung über
den Film: „Er präsentiert einmalige Eindrücke, die noch an keinem
anderen Römerkanal-Stück aufgenommen worden sind.“ Zu sehen waren die Aufnahmen in der
Breitenbendener Grillhütte in einer Endlosschleife.
Katharina und Simon allerdings,
zwei der jüngsten Teilnehmer, fanden den Römerkanal live am spannendsten. Dabei folgten sie den
ebenso fachlich fundierten wie
gleichzeitig kindgerecht aufbereiteten Erläuterungen von Sebastian Held, Mitarbeiter im LVR-Amt
für Bodendenkmalpflege.
Überhaupt war die Mechernicher
Station bestens auf kleine Besucher vorbereitet: Unter der Federführung von Doris Krämer hatte
der Bürgerverein Breitendeben
ein buntes Programm vorbereitet darunter auch der
„berühmte“ Wasserparcours.
Dabei
mussten die Pänz
verschiedene, mit
Wasser
gefüllte
„Behälter“ wie die
eigenen Hände, Löffel oder Teller durch
einen Parcours tragen, ohne etwas zu
verschütten. Konnte
ja nicht schaden,
wenn da von oben
ein bisschen Wasser
nachkam…
Viel Anklang fand
Das ist spannend: Interessiert lauschen Simon und Katharina den
kindgerechten Erklärungen von Sebastian Held vom LVR-Amt für Bodendenkmalpflege. Foto: Olga Bender/pp/Agentur ProfiPress
Auch eine Gruppe Radfahrer des
ADFC kam im Rahmen der Archäologietour Nordeifel nach Mechernich. Foto: Gabi Schumacher/pp/
Agentur ProfiPress
In der Grillhütte konnten sich die Besucher stärken, für die Kinder gab es Spielangebote. Foto: Gabi
Schumacher/pp/Agentur ProfiPress
6
auch das von Doris Krämer eigens
konstruierte
„Styropor-Aquädukt“, in dem die Kinder selbst
gebastelte Papierschiffchen zu
Wasser lassen konnten. Wie nachhaltig etwa bei Katharina und Simon die Eindrücke wirkten, das
berichtete deren Mutter anschließend der Mechernicher Touristikerin Gabi Schumacher: „Sie haben den Römerkanal zu Hause mit
Legosteinen nachgebaut…“
Einem Bürgervereins-Team um Ute
Mangold war es zu verdanken,
dass sich in Breitenbenden alle
Hobbyarchäologen auch bei Speis
und Trank stärken könnten.
pp/Agentur ProfiPress
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
Luftschutz in Mechernich 1939 - 1945
Teil 4
von Anton Könen
Der Luftschutzbunker an der Heerstraße
Beim Ertönen der Luftschutzsirene konnten die Bewohner der
Berg-, Heer-, Emil-Kreuser- und
Meinertzhagener Straße wegen
der Entfernung den Schutzbunker „Auf der Ley“ nicht mehr
rechtzeitig erreichen, bevor die
feindlichen Flieger über Mechernich waren. Auch konnte der
Bunker nur 250 Personen aufnehmen.
Da die männlichen Bewohner der
genannten Straßen überwiegend
Bergleute waren, stellten sie bei
der Werksleitung der GMW den
Antrag (Juli 1943) die Genehmigung zu erteilen, in den Gärten
der werkseigenen Häuser bzw. in
einer Sandhalde auf der Peterheide Luftschutzbunker zu errichten und ihnen dafür das nötige
Bauholz zu liefern.
Abgesehen von den Lieferschwierigkeiten (Rationierung) für größere Mengen Holz, dass bei derartiger Verzettelung der geplanten Anlagen der Wert solcher
Luftschutzbauten sehr zweifelhaft sein würde, wurde erneut
der Plan eines größeren, günstiger gelegenen Schutzstollens erwogen (Gespräch vom 14.7.1943
zwischen dem Direktor der GMW
Ehring, Dipl.-Ing. Hahn und Amtsbürgermeister Kluth).
Wegen der Einberufung des Mechernicher Amtsbürgermeisters
Müller war Kluth in Personalunion Bürgermeister von Kall und
Mechernich.
Es wurde nun geplant, im Bereich der Halde an der Heerstraße, in der aufgelassenen ehemaligen Grube Günnersdorf, eine
Luftschutzstollenanlage zu errichten. Dieses Vorhaben konnte
nur im Einvernehmen mit dem
zuständigen örtlichen Luftschutzleiter (Bürgermeister) durchgeführt werden. Kluth war erfreut
über die Bereitwilligkeit der
GMW, diese Anlage mit zu errichten. Der Bürgermeister bat
darum, mit dem Bau der Anlage
sofort zu beginnen. Er erklärte
sich auch bereit, mit der Gemeindeverwaltung Kommern-Satzvey
zu verhandeln, da die Gemeindegrenze zwischen Mechernich
und Kommern das in Frage kommende Gebiet schneidet. Egal
wie die Verhandlungen ausgehen
würden, der Bau der Anlage wäre
dringend erforderlich.
Da der aufgelassene ehemalige
Günnersdorfer Stollen nicht sofort als Schutzraum genutzt werden konnte, mussten die Bergleute aus den eingangs genannten Straßen nach ihrer normalen
Schicht in freiwilligem Handdienst den Stollen benutzbar herrichten. Als zusätzliche Hilfe wurden ihnen nachmittags Jungen
aus der letzten Klasse der Mechernicher Volksschule zugeteilt.
Nach einem vorliegenden Schreiben vom 21.02.1944 an das Luftgaukommando VI in Münster, das
für sämtliche öffentliche Schutzräume in seinem Bereich zuständig war, wurde dorthin gemeldet, dass der 2500 Personen fassende Luftschutzraum noch technische Ausrüstung benötige.
In der spärlichen Literatur und
Vorträgen über diesen Zeitraum
wird die Belegungszahl für diesen Schutzraum schon mal mit
5000 Personen angegeben. Diese Zahl ist nicht belegbar. Für
eine Frischwasserentnahmestelle im Luftschutzstollen wurden
der Luftschutzleitstelle Mechernich am 22.03.1944 von Münster
Eisenmarken für 140 kg Eisen zur
Beschaffung von 100 m langem
und ½ Zoll starkem Wasserrohr
zugeteilt.
Am 24.03.1944 wurde zwischen
der GMW und der Amtsbürgermeisterei Mechernich vereinbart,
dass zur Berechnung des in dem
Luftschutzstollen verbrauchten
elektrischen Stroms eine Pauschalsumme von 5,00 Reichsmark
je Vierteljahr an die GMW gezahlt werden soll.
Der Leiter der Mechernicher
Lichtspiele, Peter Stahl, stellte
am 25.04.1944 leihweise seine
überzähligen Holzbänke aus dem
Kinosaal für den Schutzstollen
zur Verfügung. Die Sitzbänke
wurden nicht mehr benötigt, da
1938 die Mechernicher Lichtspiele mit modernen Klappstuhlelementen modernisiert worden
waren.
Ab Ende April - Anfang Mai 1944
war der Luftschutzstollen für die
Bevölkerung zur Benutzung frei
gegeben. Da man eine solche Anlage nicht ohne Aufsicht lassen
konnte, versuchte man Bunkerwarte für diese Aufgabe zu gewinnen. Die dafür vorgeschlagenen Personen wurden mittels Zustellungsurkunde benachrichtigt,
was einer Einberufung gleich
kam.
Bei Durchsicht der alten Unterlagen ist es erstaunlich, mit welchen phantasievollen Entschuldigungen einige sich dieser Aufgabe entzogen. So musste Polizeimeister Kämmerling vom Polizeiposten Mechernich täglich
die Anlage überprüfen. Am
02.05.1944 stellte er bei der Kontrolle fest, dass die Eingangstür
nicht verschlossen war und der
Schlüssel von außen im Schloss
steckte. Außerdem war der Notausgang zu Bruch gegangen. Für
die Kontrolle, dass sich keine der
in Mechernich stationierten Soldaten in der Anlage aufhielten,
war der Feldgendarmerieposten
Mechernich der Wehrmacht zuständig. In den ersten Monaten
nach der Inbetriebnahme des
Luftschutzstollens suchte die Bevölkerung ihn überwiegend bei
nächtlichen Luftangriffen zum
Schutz auf. Tagsüber ging das öffentliche Leben trotz Unterbrechungen durch Tieffliegerangriffe weiter, bis zum 08.11.1944.
Bei einem Luftangriff wurde das
an der Bahnstraße von Mechernich gelegene Kreiskrankenhaus
durch Bombentreffer, trotz Kennzeichnung mit dem roten Kreuz
auf beiden Dachflächen, total ruiniert. Die Anmeldung, die Ambulanz, der OP-Saal und die Röntgenabteilung fielen dem Angriff
zum Opfer.
Nach dieser Katastrophe wurde
unverzüglich im Luftschutzstollen
an der Heerstraße ein Not-OPRaum für die Erstversorgung von
Kranken und Verwundeten eingerichtet. Für die Erstversorgung
wurden zusätzlich 40 Krankenhausbetten in den Stollen eingestellt. Dadurch verringerte sich
die Anzahl der zugelassenen 2500
Schutzsuchenden erheblich. Dem
Bearbeiter liegt ein Schriftstück
aus dem amerikanischen Heeresarchiv vor, das die Belegung des
Schutzstollens bei der Einnahme
von Mechernich mit 1500 Personen angibt.
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
Nachdem Anfang Januar 1945
durch Kriegseinwirkungen die
Stromzufuhr zusammenbrach,
wurde Herr Schmitz von der GMW
beauftragt, mit dem Notstromaggregat der Günnersdorfer
Schachtanlage, oberhalb dem
Luftschutzstollen, die Stromversorgung notdürftig in Gang zu
halten. Am 05.03.1945, dem Vortag der Besetzung Mechernichs
durch die Amerikaner, gingen am
Abend einige Stolleninsassen vor
das Mundloch (Eingang), um frische Luft zu schöpfen. Da in der
Dämmerung Tieffliegerangriffe
nicht zu befürchten waren, fühlte man sich sicher. Plötzlich
schlugen Granaten vor dem
Mundloch ein und richteten unter den Zivilisten ein Blutbad an.
Tote und Verwundete waren zu
beklagen.
Als die amerikanischen Truppen
sich am nächsten Tag dem Schutzbunker näherten, ging Frau Dr.
Roggendorf als Dolmetscherin mit
einer weißen Fahne in der Hand
vor den Bunker. Den amerikanischen Soldaten erklärte sie, das
sich in der Anlage keine deutschen Soldaten befänden. Daraufhin nahmen die Amerikaner
mit schussbereiten Waffen Besitz
von dem Luftschutzstollen. Auf
ihren Befehl hin mussten die Jungen ab 16 Jahren vor dem Mundloch Aufstellung nehmen. Später
durften sie wieder zurück in den
Schutzstollen.
Die aus Osteuropa stammenden,
von Deutschen zwangsrekrutierten Arbeitskräfte, die mit ihren
deutschen Arbeitgebern gemeinsam im Bunker Schutz gesucht
hatten, durften die Anlage verlassen. Die deutschen Zivilisten
durften die Anlage erst drei Tage
später verlassen. Von den 40
Krankenhausbetten waren beim
Eintreffen der Amerikaner noch
31 belegt.
Wird fortgesetzt
Quellen:
-Chronik der Volksschule Roggendorf
-Stadtarchiv Mechernich, Bestand 14-48
-Hermann Kohlgraf, Zeitzeuge
(Luftschutzstolleninsasse)
-Amerikanisches Heeresarchiv,
Nr. NND927605
7
Stadt Mechernich verkauft Baugrundstück
im Baugebiet „Lohbenden“ in Mechernich-Obergartzem
Grundstück Gemarkung Obergartzem, Flur 10, Flurstück 513
Größe 514 qm, Mühlenaue
Bebaubarkeit: max. 1 ½ geschossige Bebauung, Dachneigung 28 42 °
Kaufpreis 90 €/qm
Im Kaufpreis sind der Erschließungs- und Kanalanschlussbeitrag
enthalten.
Der Wasseranschlussbeitrag ist
mit dem Verbandswasserwerk
Euskirchen abzurechnen.
Das Grundstück ist innerhalb von
zwei Jahren mit einem Wohnhaus
zu bebauen.
Die Entscheidung über den Verkauf trifft der Rat der Stadt Me-
chernich.
Informationen:
Stadt Mechernich, Liegenschaften,
Bergstraße 1, 53894 Mechernich
Herr Müller, Herr Dierichsweiler
Tel. 02443 - 494220 und 494221
Stabwechsel bei der Bundeswehr
Fahrschule der Bundeswehr unter
neuer Führung: Vorgänger Stefan
Laux geht in Ruhestand, Michael
Norden folgt - Bundeswehrreform:
Ende 2015 wird Einheit an der
Mechernicher Peterheide endgültig aufgelöst - Jährlich mehr als
600 Fahrschüler
Mechernich - Ab sofort sitzt ein
Neuer hinterm Steuer: Bei einem
feierlichen Appell wurde Michael
Norden die Leitung des Kraftfahrausbildungszentrums der Mechernicher Bundeswehr vom bisherigen Leiter Stefan Laux übergeben. Laux, Jahrgang 1959, geht
Ende des Monats in den Ruhestand. 36 Jahre bei der Bundes-
8
wehr, rund 25 Jahre davon in verantwortungsvollen Positionen,
davon allein zehn Jahre Leiter der
Mechernicher Fahrschule. „Es war
eine richtig klasse Truppe“, verabschiedete sich Laux vor seinen
Kollegen. Er erinnerte an den zum
Teil schwierigen Aufbau in den
vergangenen zehn Jahren hin zu
einer vorzeigbaren Einheit. „Wir
haben hier noch ohne einen Computer angefangen. Und trotzdem
hat die Logistik funktioniert“, so
Laux stolz und attestierte seiner
Mannschaft: „Ohne Euch war ich
nichts!“.
Sein Vorgesetzter, Burkhard
Strecker, der Leiter aller Bun-
deswehr-Fahrschulen in der Bundesrepublik, bedankte sich für
Laux’ unermüdlichen Einsatz.
„Als Ihr Kommandeur bescheinige ich Ihnen ausdrücklich: Sie
haben Ihren Auftrag weit mehr
als erfüllt.“ Die Ergebnisberichte zahlreicher Inspizierungen und
Prüfungen sowie durch die Quoten der „Besteher“ eindrucksvoll nachgewiesene Ausbildungserfolge sprechen für die Arbeit
von Laux. „Ihr Führungsstil war
fordernd und fürsorglich zugleich,
wobei Sie Ihren Männern und
Frauen nichts abverlangt haben,
was Sie nicht selbst vorgelebt
haben“, sagte Strecker zu Laux.
Er habe mit seinem persönlichen
Führungsverhalten Menschen zu
einem Team
zusammengeschweißt.
Auf Laux wartet nun ein Leben als
Hausmann, in dem er den „Disziplinen“ Kochen, Putzen, Bügeln
und Rasenmähen sowie seinen
Hobbys Modeleisenbahn und Tauchen nachgehen will. Nachfolger
von Laux ist Michael Norden, Jahrgang 1970. Der Troisdorfer hatte
2005/2006 seine erste Offiziersverwendung in Mechernich, mit
dem damaligen Chef Laux. Jetzt
ist Norden also wieder zurück im
Kreis Euskirchen. Der Einsatz von
Nachfolger Norden ist in Mecher-
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
nich absehbar, denn die Einheit
wird im Zuge der Bundeswehrreform aufgelöst. Der letzte Lehrgang soll Ende 2015 zu Ende gehen, wie Kommandeur Strecker
bestätigte.
Die Mechernicher Fahrschule ist
seit über zwei Jahren mit allen
weiteren 25 über die gesamte
Republik verstreuten Schwesternfahrschulen unter einheitlicher
Führung zusammengefasst und
dem neu geschaffenen und in Garlstedt bei Bremen beheimateten
Ausbildungszentrum
truppendienstlich unterstellt.
Als eine der im Westen stationierten Fahrschulen der Bundeswehr ist Mechernich verantwortlich für die Ausbildung von mehr
als 600 Fahrschülern. Die Soldaten und zivilen Mitarbeiter erhalten ihre fachlich Ausbildung zum
Kraftfahrer, die sie in die Lage
versetzen sollen, die BundeswehrFahrzeuge im Inlandsbetrieb vorschriftsmäßig, sicher, wirtschaftlich und umweltschonend zu führen.
Wechsel in der Führung einer militärischen Einheit, so auch eines Kfz-Ausbildungszentrums,
sind laut Strecker bei der Bundeswehr nichts Besonderes. „Sie
gehören zum Alltag.“ Dennoch
bedeute solch ein Wechsel auch
immer einen Einschnitt für alle
Beteiligten. Seit Bestehen der
Mechernich Fahrschule haben
bereits viele Tausend Fahrschüler dort erfolgreich Lehrgänge
absolviert.
Strecker:
„Das
Stammpersonal dieses Zentrums
ist mit seinen Offizieren und Unteroffizieren stets Garant für eine
umfassende theoretische und
praktische Ausbildung in hoher
Qualität.“
Die Ausbildung bereitet aber
auch auf mögliche Auslandseinsätze vor und legt Grundlagen
für die Einsatzvorbereitung. Ausgebildet wird unter anderem auch
auf dem neuen Lkw der Bundeswehr, dem „Zetros“, der als
Kraftpaket im Gelände gilt. Er
ist speziell konzipiert für Transporte in Einsatzgebieten. Der
Fünf-Tonnen-Koloss ist mit Panzerglas geschützt, seine Tür lässt
sich nur hydraulisch öffnen. Als
Übungsstrecke dient das Gelände der Schavener Heide bei Firmenich. Hier werden die Fahrer
für einen Einsatz in Afghanistan
vorbereitet und im richtigen Umgang mit dem Lkw geschult.
pp/Agentur ProfiPress
Michael Norden (r.) ist der neue Leiter der Fahrschule der Mechernicher Bundeswehr. Kommandeur Burkhard
Strecker (M.) verabschiedete Nordens Vorgänger Stefan Laux. Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Neuer Kreisel fürs Neubaugebiet
Bauarbeiten dauern rund zwei
Monate - Umleitung wird ausgeschildert - Sportplatz nur aus einer Richtung zu erreichen
Mechernich-Satzvey - Das Baugebiet „3 Burgenblick“ im Satzveyer Norden wächst. Im Mai fiel
der Startschuss für den zweiten
Bauabschnitt.
Ein Großteil der geplanten Häuser steht bereits. Seit Montag, 6.
Oktober, wird die Zufahrt zum
Baugebiet verbessert. An der
Kreuzung Firmenicher Straße / Am
Sportplatz / Der Acker wird ein
Kreisverkehr errichtet. Die Bau-
Im Satzveyer Ortseingang wird seit
dem 6. Oktober ein Kreisverkehr
gebaut. Mit ihm soll das Baugebiet
„3 Burgenblick“ optimal an den
Verkehr angebunden werden. Foto:
Johannes Mager/pp/Agentur ProfiPress
Der Sportplatz kann bis Ende November nicht mehr aus nördlicher, sondern nur aus südlicher Richtung
angefahren werden. Foto: Johannes Mager/pp/Agentur ProfiPress
maßnahmen werden voraussichtlich bis Ende November dauern.
In dieser Zeit bleibt die Kreuzung
für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.
Autofahrer werden über die Gartzemer Straße und die Panzerstraße umgeleitet. Die Umleitung ist
ausgeschildert.
pp/Agentur ProfiPress
Vor 200 Jahren endete die französische Besatzung
von PPeter
eter
-Lorenz Könen
eter-Lorenz
Folge 4
1799-1800
Im Spätsommer 1799 segelte Napoleon, unbemerkt durch die englische Schiffsblockade vor Ägypten, nach Frankreich zurück. Am
9. und 10. November 1799 erzwang Napoleon mit Hilfe des
Militärs die Abschaffung des Rates der 500. Es wurde eine neue
Verfassung erarbeitet, deren Regierungsspitze aus drei Konsuln
bestehen sollte. Die neue Verfassung trat am 24.12.1799 in Kraft
und Napoleon wurde als erster
Konsul ernannt. Die beiden anderen Konsuln durften ihn nur be-
10
raten. Der erste Konsul Napoleon erließ am 17. Februar 1800
die neue Verwaltungsordnung für
das „Französische Europa“ (le territoire européen de la république). Nach Art. 1 des Gesetzes
werden alle Départements in arrondissements communaux (Gemeindebezirke) aufgeteilt. Nach
Art. 12 wird es in jeder Stadt,
jedem Flecken oder Dorf und andere Orte, welche momentan einen Municipal und Adjoint haben,
und deren Bevölkerung 2500 Einwohner nicht überschreitet, einen Maire (Bürgermeister) und
einen Adjoint (Stellvertreter) ge-
ben. Nach Art. 13 wird der Maire
und der Adjoint die administrativen Aufgaben übernehmen, die
bislang der Municipal und Adjoint
erfüllt haben.
Laut Art. 15 wird es in jeder Stadt,
jedem Flecken oder Dorf und andere Orte einen conseil municipal
(Gemeinderat) geben wo bis heute ein Agent Municipal und Adjoint tätig waren. Er wird aus 10
Personen bestehen, wenn die Population 2500 Personen nicht überschreitet; und nach Art. 20 hat
der conseil municipal die Aufgabe
die Maires und Adjoints in den
Städten unter 5000 Einwohner zu
nominieren. (Recueil 1800 S.125)
Das dem Gesetz angehängte „Tableau des départements“ enthielt
noch nicht die linksrheinischen
Départements de la Sarre, de la
Roer, de Rhin-et-Moselle und du
Mont-Tonnerre. Sie waren noch
nicht völkerrechtlich anerkannt
und entsprechend noch nicht in
das französische Mutterland integriert. Um genannten Beschluss
in die vier Départements einzubringen, bedurfte es eines neuen
Beschlusses. Dieser wurde durch
den stellvertretenden Konsul am
14. Mai 1800 (24. Floréal Jahr VIII)
erstellt. Nach Art. 1 wurden die
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
vier Départements aufgeteilt in
Arrondissements
Communaux
(Gemeindebezirke). Die Aufteilung
erfolgte nach den Zuständigkeitsbereichen der Zuchtpolizei-Tribunale. In Art. 2 wurde verfügt, dass
Orte, in denen die ZuchtpolizeiTribunale ihren Sitz haben, auch
die Hauptorte der Arrondissements Communaux werden. Der
Unterschied zu den im französischen Mutterland liegenden
Départements lag darin begründet, dass nach Art. 3. die Verwaltung der vier genannten Départements unter der Autorität eines
Gouvernement Generalkommissars lagen, der direkt dem Justizministerium unterstand. (Recueil
1800 S.334) Im Beschluss wurde
im Wesentlichen auf das Gesetz
vom 17. Februar 1800 verwiesen.
Der Verwaltungsordnung folgte
die Kleiderordnung für Maire und
Adjoint vom 7. Mai 1800 (17. Floréal Jahr VIII). Der Maire hatte
nach Art. 2 einen blauen Frack
mit rotem Ceinture (Bauchbinde)
mit blauweißroten Fransenqua-
sten zu tragen. Der Adjoint unterschied sich nach Art. 3 der Kleiderordnung nur durch das Tragen
einer roten Ceinture mit weißen
Fransenquasten. Alle Beamten
hatten als Kopfbedeckung den
unifarbenen französischen Hut zu
tragen. (Recueil 1800 S.310)
Nach Paragraph 1 des Gesetzes
vom 24. Floréal Jahr VIII wurde
nun die Einführung eines Präfekten, eines Präfekturrats und eines Allgemeinen Départementsrates auch in den linksrheinischen
Départements gefordert. Am 3.
Messidor Jahr VIII (22. Juli 1800)
wurde als erster Präfekt des RoerDépartements Nicolas Sébastian
Simon ernannt. Er trat sein Amt
am 9. August 1800 an. Der Präfekt
hatte direkt dem General-Gouvernements-Kommissar zu berichten und dieser wiederum dem Justizministerium. Sie hatten noch
nicht die Erlaubnis, wie ihre Kollegen in den franz. Départements,
direkt mit den Ministern in Paris
zu korrespondieren. Durch diese
Verwaltungsänderung wurde die
Zentralverwaltung des RoerDépartements am 9. August 1800
beendet.
Während dieser Zeit wurden weitere Verordnungen für die Verwaltung erstellt und verkündet. Die
Zivilstandsregister waren bislang
formlos geschrieben worden. Am
9. 5. 1800 (19. Floréal Jahr VIII)
erfolgte die Einführung der Vordrucke. Diese Vordrucke bilden
die Basis aller bis heute existierenden Vordrucke. Im Zivilstandsregister, Stadtarchiv Mechernich,
Bestand Bürgermeisterei Vussem,
finden sich die ersten Vordrucke
ab Mitte Oktober 1800 in Anwendung.
Durch einen weiteren Beschluss
des Konsuls vom 9. September
1800 (22. Fructidor Jahr VIII) wurde entschieden, dass die vier
Départements ab dem 23. September 1800 (1.Vendémiaire Jahr
IX) den französischen Départements gleich gestellt werden sollten. (Daniels IV 1836 S.173) D.h.
die Verwaltungs-, Gerichts-, Polizei- und weitere Verordnungen
sollten nach und nach Einzug in
den linksrheinischen Départements halten, somit auch die Errichtung der Mairien, was aber
noch einen Monat dauern sollte.
Es war die Geburtsstunde der heutigen Verwaltungsstrukturen. Mit
der Gleichstellung erlosch die
dem Justizministerium ausschließlich übertragene Verwaltung der vier Departements. Der
General-Gouvernement-Kommissar verhandelte nun direkt mit den
Ministern in Paris.
Wird fortgesetzt
Quellen:
- Bull 1857 - Bulletin de la Commission Centrale de Statistique,
Tome VII, Bruxelles 1857
- Daniels 1841 - Daniels, A.v.; Handbuch der für die königl. preuß.
Rheinprovinzen verkündigten
- Gesetze, Verordnungen und Regierungsbeschlüsse aus der Zeit
der Fremdherrschaft, Bd.VI
- Recueil 1800 - Recueil des Loix
de la République Francaise, et des
Actes des Autorités Constituées,
an VIII; Tome II, Cahier IV.
Sperrung zwischen Obergartzem und Enzen
Mechernich - Wie die Stadt Mechernich mitteilt, muss die L 11
zwischen Mechernich-Obergartzem und Zülpich-Enzen von Mittwoch, 15. Oktober, bis Mitte Dezember voll gesperrt werden. Hintergrund sind Erschließungsarbeiten im Rahmen der Erweiterung
des Gewerbegebietes Obergartzem. Die Umleitungen sind ausgeschildert, sie erfolgen aus Richtung Kommern über die K 10 und
dann die L11 nach Enzen sowie
aus Richtung Wißkirchen über die
L 178 in Richtung Enzen.
pp/Agentur ProfiPress
Wegen Erschließungsarbeiten wird die L 11 zwischen Obergartzem und Enzen von Mittwoch, 15. Oktober, an bis Mitte
Dezember voll gesperrt. Fotos: Johannes Mager/pp/Agentur
ProfiPress
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Geregelter Ablauf trotz Einbruchs
Unbekannte verschafften sich in
der Nacht zu Donnerstag, 9. Oktober, Zugang zur Eifel-Therme
Zikkurat - Am Tresor gescheitert Schwimmbad und Sauna dennoch
pünktlich geöffnet
Mechernich-Firmenich - Unbekannte verschafften sich in der
Nacht zu Donnerstag, 9. Oktober,
gewaltsam Zugang zur Eifel-Therme Zikkurat in Firmenich. Sie
schafften es bis in den Tresorraum, am Tresor selbst jedoch
scheiterten sie offenbar. Jörg
Schaefer, Betriebsleiter der EifelTherme, berichtet: „Obwohl nichts
gestohlen wurde, haben die Einbrecher erheblichen Sachschaden
angerichtet.“ Insbesondere zahlreiche Türen und Fensters sowie
mehrere PC-Server seien zerstört
worden. „Wir werden den Vorfall
zum Anlass nehmen, das ohnehin
schon sehr gute Sicherheits- und
Alarmsystem noch weiter aufzurüsten“, sagt Thomas Hambach,
Erster Beigeordneter der Stadt
Mechernich und Geschäftsführer
der Eifel-Therme. Während die
Kripo vor Ort war, konnte die Eifel-Therme trotz des Einbruchs mit
nur wenigen Minuten Verzögerung geöffnet werden und den
geregelten Betrieb aufnehmen.
pp/Agentur ProfiPress
Nach dem Einbruch in die EifelTherme Zikkurat sichtet Betriebsleiter Jörg Schaefer den Schaden.
Foto: pp/Agentur ProfiPress
Allgemeiner Spendenaufruf
zur diesjährigen Haus- und Str
aßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Straßensammlung
Die nächste Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
findet in der Zeit
vom 31. Oktober
bis zum 18. November 2014
im gesamten Bundesgebiet statt.
Damit einher geht die diesbezügliche Friedhofssammlung zu
Allerheiligen. Das geht nur mit
Ihrer Hilfe und durch Ihr Engagement, liebe Mitbürger.
Der bereits 1919 ins Leben gerufene Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. erhält bzw.
unterhält 2,6 Millionen Kriegsgräber auf 832 Kriegsgräberstätten, und zwar in 45 Ländern Europas sowie in Nordafrika. Seit
dem Zerfall der Sowjetunion 1991
wurden die Gebeine von über
797.000 Kriegstoten in Ost-, Mittel- und Südosteuropa aufgefunden, geborgen und auf 82 großen
Sammelfriedhöfen des Volksbundes eingebettet, über 500.000
davon in Russland, der Ukraine
und Weißrussland. Erst zuletzt,
am 03. August 2013, wurde der
Friedhof Duchowtschina bei Smolensk als 22. Sammelfriedhof in
der Russischen Föderation eingeweiht.
Der Volksbund erhält all die
Kriegsgräber im In- und Ausland
• zur Erinnerung an die Kriegstoten,
• als Mahnung für die Lebenden,
• als friedenspädagogische Lern-
12
orte für nachwachsende Generationen
und nicht zuletzt
• als Aufforderung zu Frieden,
Versöhnung und Völkerverständigung.
Bitte helfen Sie uns, die deutschen Kriegsgräber als Mahnungen zum Frieden zu erhalten!
Bitte helfen Sie uns, die Versöhnungs- und Friedensarbeit des
Volksbundes in die Zukunft zu
tragen!
Bitte helfen Sie uns, die Sammlung insbesondere hier in unserem Stadtgebiet zum Erfolg zu
führen!
Kriegsgräberfürsorge - 7 gute
Gründe:
1.
Die Gräber der Opfer von Krieg
und Gewaltherrschaft sind sichtbare Zeugnisse menschlichen
Versagens; nach internationalem
wie nationalem Recht und zur
Mahnung bleiben sie dauernd bestehen. Hier gibt es kein Ende
der Ruhefrist nach derzeit 30
Jahren.
2.
Kriegsgräberstätten sind Begegnungsorte der Lebenden, Treffpunkte der Generationen, Lernorte der Geschichte.
3.
Kriegsgräberfürsorge bedeutet
auch: über Gräbern Freunde zu
gewinnen, gemeinsame Geschichte wach zu halten, für mehr
Frieden zu werben.
4.
Geschichte ist nie abgeschlossen, nicht bloße Vergangenheit;
Geschichte holt uns immer wieder ein.
5.
Kriegsgräber sind eben nicht nur
Vergangenheit, sondern auch
Gegenwart und leider auch wohl
Zukunft.
6.
Junge Menschen aus West- und
Osteuropa lernen sich bei der gemeinsamen Arbeit an Kriegsgräbern oder bei Seminaren in den
Jugendbegegnungsstätten oder
bei anderen Aktivitäten des
Volksbundes näher kennen und
verstehen.
7.
Kriegsgräberfürsorge - wie sie
der Volksbund versteht - ist unabhängig von Parteien und Konfessionen und bietet allen Gruppierungen unserer Gesellschaft
die Möglichkeit, sich aktiv für ein
friedvolles wie tolerantes Miteinander einzusetzen, über Gräber und Grenzen hinweg.
Wenn Sie mehr über die Arbeit
des Volksbundes wissen möchten, können Sie sich gerne auf
der
Homepage
www.volksbund.de eingehend informieren.
Nach dem Anklicken des Links
„Gräbersuche online“ können Sie
den Namen Ihrer Stadt oder Ge-
meinde eingeben und sodann in
Erfahrung bringen, wie viele
Kriegstote aus Ihrem Heimatort
ein Kriegsgrab im In- und Ausland haben. Berücksichtigen Sie
dabei auch die im Zuge der Kommunalen Gebietsreform eingemeindeten, vormals selbständigen Ortsteile und Ortschaften
mit eigenen Standesämtern. Viele Kriegstote Ihrer Heimat liegen im Ausland! Vielleicht interessieren Sie auch die Namen und
die Anzahl der gefallenen und
vermissten Mitbürger Ihrer Heimatgemeinde. In diesem Forum
können Sie Ihre gefallenen Brüder, Väter und sonstige Familienangehörigen wieder finden.
Dort erfahren Sie wo sie ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.
Der diesjährige Sammelzweck
lautet:
Ausbau, Pflege und Instandhaltung von Kriegsgräberstätten im
Ausland, Unterstützung der
Workcamps des Volksbundes im
In- und Ausland sowie von Projekten im Rahmen der Friedenserziehung in den Jugendbegegnungsstätten des Volksbundes.
Von daher nochmals die herzliche Bitte und der eindringliche
Aufruf: Helfen Sie alle mit durch
Ihr Engagement in den insgesamt
95 Ortsverbänden der 11 Kreisverbände im Bezirksverband
Köln-Aachen die Sammlung auch
in diesem Jahr wieder zum Erfolg
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
zu führen. Ab 10,- Euro erhalten
Sie bei Bedarf für Ihre Spende
auch eine absetzfähige Quittung.
Friedhofssammlung zu Allerheiligen
Bitte nehmen Sie im Übrigen mit
Wohlwollen zur Kenntnis, dass
zu Allerheiligen auf den zahlreichen Friedhöfen unseres Stadtgebietes - wie in jedem Jahr Dosensammlungen zugunsten
der vielfältigen Aufgaben des
Volksbundes durchgeführt werden.
Auch diese Sammlung wird erneut herzlich empfohlen.
Sofern auch Sie, liebe Mitbürger,
sich in den Dienst der guten Sache stellen möchten und mit einer Sammeldose auf Ihrem Friedhof sammeln wollen, wenden Sie
sich bitte an Ihren Ortsvorsteher.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Dr. Hans-Peter Schick
Vorsitzender des
Stadtverbandes Mechernich
Ramona Barbara Lipinski und Michael Averbeck, Severinusweg 16,
53894 Mechernich
20.09.14
Martina Maria Baum, Graf-SchallStr. 58, 53894 Mechernich und
Klaus Jürgen Renkewitz, GrafSchall-Str. 56, 53894 Mechernich
27.09.14
Anja Brigitte Jonas und Reiner
Hück, Marienau 10, 53894 Mechernich
27.09.14
Melanie Anita Mertens geb. Schäfer und Hubert Völl, Gölertzstr. 11,
53894 Mechernich
Sterbefälle:
29.08.14
Rosa Bialkowski geb. Leersch, Virginiastr. 35, 53894 Mechernich
02.09.14
Karl Heinrich Wilhelm Seidel,
Emil-Kreuser-Str. 44,
53894 Mechernich
04.09.14
Anna Maria Mießeler,
Am Bruch 2, 53894 Mechernich
09.09.14
Katharina Macherey geb.
Schwer, Mühlenbergstr. 9,
53894 Mechernich
09.09.14
Johanna Gertrud Römer
geb. Küppers, Bahnstr. 67,
53894 Mechernich
10.09.14
Adele Josephine Hansen geb. Küpper, Mühlenberg 1, 53909 Zülpich
10.09.14
Meriam Kreutz geb. Sildora, Gartenstr. 9, 53894 Mechernich
10.09.14
Anna Sibilla Brock, Wingert 24,
53894 Mechernich
11.09.14
Margareta Korth geb. Hausmann,
Virginiastr. 8, 53894 Mechernich
13.09.14
Franz Schäfer, Kermeterstr. 12,
52396 Heimbach
19.09.14
Ute Salten geb. Hinners, Virginiastr. 35, 53894 Mechernich
19.09.14
Bernhard Franz Jüttner, Im Steinrausch 47, 53894 Mechernich
22.09.14
Walter Michael Pütz, Mechernicher Str. 19, 53894 Mechernich
28.09.14
Lukas Detlef Henze, Vussemer Str.
1, 53894 Mechernich
Standesamtliche Nachrichten
Im September 2014 wurden beim
Standesamt Mechernich 64 Geburten, 15 Eheschließungen und
67 Sterbefälle beurkundet. Mit der
Veröffentlichung folgender Personenstandsfälle sind die Beteiligten einverstanden.
Geburten:
02.09.14 - Lena Eßer, weiblich
Anja Maria Eßer geb. Monter und
Ingo Eßer, Am Toetschberg 7,
53894 Mechernich
08.09.14 - Emma Katharina
Rapp, weiblich
Corinna Rapp geb. Offermann und
Joachim Rapp, Haus Risa Höhe 5,
53894 Mechernich
13.09.14 - Sophie Helene Hendgen, weiblich
Katja Pieck und Dirk Hendgen, Holzheimer Str. 47, 53894 Mechernich
14.09.14 - Amelie Sophie
Schmitz, weiblich
Daniela Schmitz geb. Beemelmanns und Rainer Schmitz, Geranienstr. 12, 53894 Mechernich
16.09.14 - Luiz Jona Maria Züll,
männlich
Yvonne Maria Katharina FeißelZüll geb. Jumpertz und Oliver
Franz Helmut Züll, Zum Zehntgar-
ten 18, 53894 Mechernich
18.09.14 - Berkan Kaya,
männlich
Elmas Kaya geb. Yildirim und Osman Kaya, Auf dem Rücken 22,
53894 Mechernich
22.09.14 - Luis Lennox
Abu-Sharifeh, männlich
Sabrina Stefanie Abu-Sharifeh
geb. Rudel und Michael Abu-Sharifeh, Brühler Sr. 41 b, 53894 Mechernich
25.09.14 - Jordi Maarten Fichtner, männlich
Sarah Fichtner geb. Holland und
Bernhard Fichtner, Auf der Heide
22, 53894 Mechernich
Eheschließungen:
09.09.14
Vanessa Marten und
Kai Georg Lenz, Goldkaul 7,
53894 Mechernich
10.09.14
Daniela Hanf und Mario Andreas
Dederichs, Im Bongärtchen 13,
53894 Mechernich
13.09.14
Viktoria Erika Löchner und
Jakob Tissen, Nesselrodestr. 12,
53894 Mechernich
13.09.14
„Einbruchschutz geht alle an“
Jeder siebte Einbruch kreisweit
findet im Stadtgebiet Mechernich statt - Kreispolizeibehörde
informiert am Mittwoch, 22. Oktober, ab 19 Uhr im Mechernicher Rathaus zum Thema „Sicher
Wohnen“
Mechernich - Mechernich ist zwar
hinter der Kreisstadt Euskirchen
die zweitgrößte von elf Kommunen im Kreis, aber nur jeder siebte Wohnungseinbruch wird rund
um den Bleiberg verübt. Das Risiko, Opfer eines Einbruchdiebstahls zu werden, ist demnach
überschaubar.
Aber die 70 Wohnungseinbrüche,
die 2013 im Stadtgebiet verübt
wurden, sind auch kein Grund,
Durch Aufhebeln von Fenstern und Türe verschaffen sich Einbrecher häufig Zugang
zu Häusern und Wohnungen. Wertvolle Tipps zum Einbruchschutz gibt die
Kreispolizeibehörde Euskirchen am Mittwoch, 22. Oktober, ab 19 Uhr im Ratssaal
des Mechernicher Rathauses. Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
die Vorbeugung auf die leichte
Schulter zu nehmen. Im Rahmen
ihrer Kampagne „Dunkle Jahreszeit“ ist die Abteilung Kriminalitätsvorbeugung/Opferschutz der
Kreispolizeibehörde am Mittwoch, 22. Oktober
Oktober, ab 19 Uhr im
Mechernicher Rathaus zu Gast.
Unter dem Motto „Sicher Wohnen“ gibt die Polizei wertvolle
Hinweise zur technischen Sicherheit von Häusern sowie Verhaltenstipps für die Bürger.
Denn, so heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung
der Kreispolizeibehörde: „Sicherheitsbewusstsein erschwert den
Einbrechern das Handwerk.“
pp/Agentur ProfiPress
13
Feuerwehr übte den Ernstfall
Mechernicher Freiwillige übten bis
zur Erschöpfung und gemeinsam
mit anderen Rettungskräften aus
dem Stadt- und Kreisgebiet Einsatz nach einer Gasexplosion
Euskirchen/Mechernich - Es sah
schmerzhaft, teils gar lebensbedrohlich aus, was die Darsteller
der realistischen Unfalldarstellung
des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen an Verletzungen zu bieten hatten. Das reichte von verrußten Gesichtern über blutige,
offen klaffende Wunden bis hin zu
Metallteilen, die sich scheinbar
in einen Arm gebohrt hatten. Die
zumeist jungen Menschen mimten die Opfer einer angenommenen Gasexplosion in der Hauptgeschäftsstelle der Kreissparkasse Euskirchen. Und das taten die
rund 50 Darsteller mit viel Enthusiasmus, sahen sie doch nicht nur
schwer verletzt aus, sondern
schrien und legten ein apathisches bis aggressives Verhalten
an den Tag. Das Rote Kreuz war
mit vielen Haupt- und Ehrenamtlichen in die Katastrophenschutzübung des Kreises involviert. Beobachter wirkten ebenso mit wie
Rettungskräfte. Auch der Kriseninterventionsdienst und die Verpflegungseinheit des Roten Kreuzes waren im Einsatz.
Zweimal im Jahr organisiert die
Abteilung Gefahrenabwehr des
Kreises Euskirchen eine Übung,
die einen „Massenanfall von Verletzten“ (MANV) simuliert. Daran nehmen alle Organisationen
Die Feuerwehrleute aus Mechernich zeigten, dass sie die nötigen Maßnahmen schnell einleiten können. Foto:
Johannes Mager/pp/Agentur ProfiPress
des Katastrophenschutzes des
Kreises Euskirchen teil - Rotes
Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Technisches Hilfswerk und natürlich
die Feuerwehr. Die Feuerwehren
wechseln von Übung zu Übung.
Diesmal hatten die Feuerwehren
aus Mechernich und Nettersheim
einen gemeinsamen Löschzug zusammengestellt. Auch wenn es
„nur“ eine Übung war, schonten
sich die Feuerwehrleute nicht,
sondern arbeiteten in ihrer
Schutzkleidung und teilweise un-
ter Atemschutz bis zur Erschöpfung. Die Übung diente nicht nur
als Szenario für die Feuerwehren
und Rettungsorganisationen des
Kreises, sondern auch als Abschluss des Lehrgangs für angehende Leitende Notärzte und Organisatorische Leiter Rettungsdienst
der
Malteserschule
Aachen. Einige der Teilnehmer
wirkten an der Übung mit, die
übrigen beobachteten das Geschehen mit Überblick vom ersten
Deck der Parkgarage aus. Der Kurs
war unter anderem von Dr. Gisela
Neff, der ärztlichen Leiterin des
Rettungsdienstes im Kreis Euskirchen, und von Kreisbrandmeister Udo Crespin geschult worden. Diese Art von MANV-Übungen führt der Kreis mittlerweile
seit zehn Jahren durch. „Deshalb
arbeiten wir nicht mehr im Bereich der groben Patzer bei solchen Einsätzen. Wir sind jetzt im
„Fein-Tuning“, berichtete Kreisbrandmeister Udo Crespin.
pp/Agentur ProfiPress
17:00 Uhr - Stadtrat
Die v. g. Sitzungen finden im Ratssaal der Stadtverw
altung Mecher
Stadtverwaltung
Mecher-nich, Bergstr
Bergstr.. 1, Raum 205 (2.
OG)
OG), statt.
Zu den öffentlichen Beratungen
sind interessierte Einwohner herzlich willkommen.
Unter https://mechernich.morerubin1.de steht Ihnen das Bürger
Bürger--
Informationssystem der Stadt
Mechernich (BIS) für die Informationsrecherche zur Verfügung.
Hier finden Sie Informationen über
den Rat der Stadt Mechernich und
seine Ausschüsse, Sitzungstermine und unmittelbar vor den jeweiligen Sitzungen die Tagesordnungen einschl. öffentliche Beschlussvorlagen.
Sitzungstermine
Rat und Ausschüsse der Stadt Mechernich
Oktober
Oktober::
Dienstag, 28.10.2014
28.10.2014:
17:00 Uhr - Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales
November
November::
Dienstag, 04.11.2014
04.11.2014:
17:00 Uhr - Stadtrat
Dienstag, 25.11.2014
25.11.2014:
17:00 Uhr Haupt- und Finanzausschuss
Dezember
Dezember::
Dienstag, 02.12.2014
02.12.2014:
17:00 Uhr - Betriebsausschuss
Dienstag, 09.12.2014
09.12.2014:
17:00 Uhr Stadtentwicklungsausschuss
Dienstag, 16.12.2014
16.12.2014:
16:00 Uhr Rechnungsprüfungsausschuss
(nichtöffentliche Sitzung)
Ende: Aus Rathaus und Bürgerschaft
14
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Automobilbeleuchtung: Nie waren Nachtfahrten sicherer
Je besser man sieht, desto weniger gefährliche Unfallsituationen
entstehen. Mehr und deutlich
schwerere Zwischenfälle ereignen sich laut der Unfallstatistik
bei Dunkelheit oder bei schlechter Witterung, trotz der geringeren nächtlichen Verkehrsdichte.
Im Gegenzug dazu werden moderne Scheinwerfer immer leistungsfähiger und innovativer.
Sie sind nicht mehr nur Designobjekt, sondern werden vor allem
als zentrales Sicherheitselement
wahrgenommen. Bei schlechter
Sicht kann dies lebensrettend vor
allem für Fußgänger sein. Um Unfallrisiken zu mindern, greifen die
Produzenten dafür tief in die Tasche. Prototypen können nach
Herstellerangaben hier schon einmal eine Viertelmillion Euro ko-
sten. Die Entwicklungen der mobilen Beleuchtungstechnik werden auch von innovativen Autolampen begleitet, die immer heller, langlebiger werden oder LEDs,
die nahezu wartungsfrei sind.
Zusatzscheinwerfer im OffroadEinsatz
Zeitgenossen, die ihr Fahrzeug mit
zusätzlichen Scheinwerfern ausrüsten möchten, müssen die ECERegelung beachten. Bei Pkw, SUV,
Geländewagen oder leichten Nutzfahrzeugen sind in Deutschland
nicht unbegrenzt viele Scheinwerfer gestattet. Zu den beiden serienmäßigen sind in der Regel
lediglich zwei Zusatzscheinwerfer erlaubt. Diese dürfen nur an
der Fahrzeugfront oder auf dem
Dach mit dem für das jeweilige
Fahrzeug entsprechenden Befestigungsmaterial angebaut werden. Mit dem Luminator LED
Compact kommt zur Nachrüstung
nun ein neuer Zusatzscheinwerfer von HELLA, speziell entwikkelt sowohl für die Straße als
auch für den harten Einsatz im
Gelände, in den Zubehörhandel.
Er soll ebenso für Kopfsteinpflaster als auch für schweres Gelände - inklusive Wasserfahrten
bis zu 0,5 m Tiefe und fünf Minuten unter der Wasseroberfläche geeignet sein. Wer oft auf
Matsch- und Schlammpisten fahren will, dem sei die Heavy-DutyVersion empfohlen. Sie soll dank
ihres Belüftungsschlauches auch
schlammhaltiges Wasser aushalten können. Vergleicht man den
Luminator Compact mit einem
klassischen Halogenscheinwerfer, kann er dank LED ohne Verzögerung mit voller Lichtleistung
sofort punkten. Außerdem soll er
sparsamer sein und rund 75 Prozent weniger Energie als ein vergleichbarer Xenon-Scheinwerfer
benötigen. Wegen seiner passiven Kühlung ist der Lichtprofi nahezu wartungsfrei und zeichnet
sich zusätzlich durch eine lange
Lebensdauer aus.
Wartung und Pflege von Beleuchtungssystemen
Der Fahrer muss allerdings immer
mitspielen. Regelmäßig müssen
Wischerblätter getauscht, der
Scheiben-Waschwassertank aufgefüllt und die Lüfterdüsen von
Schmutz und Blättern befreit werden. Nicht zu vergessen ist auch
das korrekte Einstellen aller
Scheinwerfer. (akz-o/trd)
Foto: Hella KGaA/akz-o
16
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
Uneinholbarer Vorsprung
geschrieben ist und sich in den niedrigen Tankstellenpreisen widerspiegelt. Praktischerweise lassen sich
die meisten Benziner problemlos
für den Autogas-Betrieb umrüsten.
So passt der kaum mehr als 5 kg
schwere Tank mühelos in die Reserveradmulde im Kofferraum. Wer
dafür rund 2.500 Euro in eine Autogas-Anlage investiert, fährt - trotz
eines um etwa zehn Prozent höheren Verbrauchs - schon nach etwa
40.000 Kilometern ins Plus - und
spart dann bei jeder Tankfüllung
bares Geld. (akz-o)
Drei Viertel aller Fahrzeuge mit alternativer Antriebsart fahren mit LPG
- Erdgas-, Hybrid- und Elektro-Fahrzeuge liegen weit zurück. Foto:
Rheingas/akz-o
Autogas fährt seinen Konkurrenten davon
Mehr als drei Viertel aller Fahrzeughalter, die eine alternative
Antriebsart bevorzugen, haben
sich für Autogas entschieden. Das
geht aus den Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes hervor. Demnach waren exakt 494.777 Autogas-Pkw auf Deutschlands Straßen unterwegs, mit großem Abstand gefolgt von 76.284 Erdgassowie 64.995 Hybrid-Fahrzeugen.
Die kleine Flotte jener 7.114 Autos, die mit Elektro-Mobilität betrieben werden, bildete in diesem
Vergleich das Schlusslicht.
Damit setzt sich ein Trend fort, der
schon seit Jahren anhält: Der Bestand an Autogas-Fahrzeugen
wächst kontinuierlich. Deutlich
geringer mit 1,9 Prozent war der
Zuwachs bei Erdgas. Und so dominiert das meist unter dem Kürzel
LPG angebotene Flüssiggas dieses
Marktsegment weiterhin mit einem Anteil von knapp 77 Prozent.
Diese Entwicklung hat einen guten Grund. Die Preise für Autogas
lagen auch im Herbst 2013 meist
unter 80 Cent pro Liter - damit ist
LPG im Vergleich zu Benzin und
Diesel unschlagbar günstig. Das
Tankstellennetz ist längst flächendeckend ausgebaut. Bereits an
über 6.600 Stationen - fast jeder
zweiten in Deutschland - erhält
man inzwischen den preisgünstigen Kraftstoff. Und auch in den
meisten Nachbarländern ist die
Versorgung gesichert.
Lohnt sich - sowohl für den FFahr
ahr
ahr-zeughalter als auch für Klima und
Umwelt
Doch nicht nur der Geldbeutel des
Autofahrers, auch das Klima und
die Umwelt werden geschont,
wenn Flüssiggas ins Spiel kommt.
Im direkten Vergleich bietet zwar
Erdgas einen vermeintlichen Vorteil bei den CO2-Emissionen. Doch
bei genauerer Betrachtung liegt
Autogas auch hierbei vorn. Rechnet man den gesamten Aufwand
für die Bereitstellung bis in den
Fahrzeugtank hinzu, ergibt sich so der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) - für Erdgas ein
Treibhausgas-Äquivalent
von
142,7 g CO2 pro gefahrenen Kilometer. Beim Autogas sind es dagegen nur 137,2 g CO2/km.
Kaum Partikel und Stickoxide sind
neben der geringeren Kohlendioxid-Belastung Gründe für die Steuerentlastung, die noch bis 2018 fest-
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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(Hinweis: Die Verantwortlichkeit für die unter dieser Rubrik erscheinenden Beiträge liegt ausschließlich bei den jeweiligen Ratsfraktionen)
CDU-Fraktion
Bürgersprechstunde jeden Donnerstag von 18.00 bis 19.00 Uhr im
CDU-Fraktionsbüro in Mechernich,
Bergstraße 3a (zu erreichen über
den Parkplatz des Rathauses, hinter dem Gebäude der Polizei).
Einzelgespräche nach telefonischer Vereinbarung während der
Bürgersprechstunden, Tel.: 02443/
494033, Fax: 02443/495033
cduE-Mail:
fraktion@mechernich.de
Internet: www.cdu-mechernich.de
(Fraktionsvorsitzender der CDUFraktion: Peter Kronenberg)
SPD-Fraktion
Öffnungszeiten:
montags
von
17.00 bis 19.00 Uhr
SPD-Geschäftsstelle: Bergstr. 17,
53894 Mechernich
Tel.: 02443/48350
Fax: 02443/310382
E-Mail: info@spd-mechernich.de
Internet: www.spd-mechernich.de
(Fraktionsvorsitzender der SPDFraktion: Egbert Kramp)
UWV-Fraktion
Bürgersprechstunde jeden 1. Donnerstag im Monat von 18.00 bis
19.30 Uhr (oder nach Vereinbarung)
in der UWV-Geschäftsstelle in
53894 Mechernich, Bahnstr. 8.
Tel.: 02443/2424
Fax: 02443/2481
E-Mail: uwv-mechernich@t-online.de
Internet: www.uwv.de
(Fraktionsvorsitzender der UWVFraktion: Wulf-Dietrich Simon)
FDP-Fraktion
FDP-Fraktions-Geschäftsstelle:
Bergstr. 17, 53894 Mechernich
Tel.: 02443/49-4031
Fax: 02443/9029585
Internet: www.fdp-mechernich.de
E-Mail:
fdp-fraktion@mechernich.de
Fraktionsvorsitzender der FDPFraktion: Oliver Totter
GRÜNE-Fraktion
Bürgersprechstunde:
GRÜNE-Fraktionsbüro
freitags 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Bergstr. 17, 53894 Mechernich
Telefon: 02443/494035
GRÜNE-Fraktionsgeschäftsstelle
In den Erlen 1, 53894 Mechernich
Tel.: 02443/9048000
E-Mail:
gruene-fraktion@mechernich.de
Internet:
www.gruene-mechernich.de
Fraktionsvorsitzende:
Nathalie Konias
Terminvereinbarungen auch nach
telefonischer Absprache.
DIE LINKE
Ratsmitglied Cuma Kaya
Tel. 0157/73778153
facebook.com/dielinkemechernich
E-Mail:
kaya_cuma@yahoo.de
Anzeige
Bewohnerinnen und Bewohner
bestimmen nach wie vor selbst
Beste Vor
aussetzungen für Lebensqualität im Casa in Silv
oraussetzungen
Silvaa in Mechernich-Kalenberg
„Zum wiederholten Male haben
wir es grün auf weiß: Respektvoller Umgang, Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind für die
Bewohnerinnen und Bewohner
in unserer Einrichtung jederzeit
gewährleistet“, berichtet Karola dos Santos Ramos. Das bestätigt die Urkunde mit dem
Grünen Haken, die von der gemeinnützigen Heimverzeichnis
GmbH für Lebensqualität im Alter und Verbraucherfreundlichkeit verliehen wurde. Gesellschafter der Heimverzeichnis
gGmbH ist die BIVA, die einzige
unabhängige und bundesweite
Interessenvertretung von Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern. Zum wiederholten
Male von einer unabhängigen
Stelle bestätigt worden ist“,
meint Karola dos Santos Ramos.
„Der Gutachterin stand unser
Haus mehrere Stunden offen: Sie
hat ausführlich mit der Inhaberin Karola dos Santos Ramos,
der Heimleiterin Helga Hempen
und dem Bewohnerbeirat gesprochen, am Mittagessen teilgenommen und sich das ganze
Haus sowie einzelne Zimmer
angeschaut“, berichtet Karola
dos Santos Ramos.
18
heimverzeichnis.de
heimverzeichnis.de ist eine Online-Datenbank zur bundesweiten
Suche nach Altenheimen, Pflegeeinrichtungen und Seniorenresidenzen mit Lebensqualität. Fast
zehntausend Senioreneinrichtungen
sind
unter
www.heimverzeichnis.de gelistet.
Suchende finden hier in Sekundenschnelle alle Einrichtungen im
Ort ihrer Wahl. Mehr als 2.900
Häuser bieten umfassende Informationen zu ihren Angeboten,
rund 1.700 davon sind aktuell mit
dem Grünen Haken® gekennzeichnet, dem bundesweit einzigen Qualitätssiegel für Lebensqualität im Alter und Verbraucher-
freundlichkeit. Diese Einrichtungen haben sich freiwillig der Begutachtung durch ehrenamtliche
Gutachter/-innen gestellt. Die detaillierten Ergebnisse dieser Prüfungen sind auf der Website veröffentlicht.
Die Website wurde auf Wunsch
zahlreicher Ratsuchender geschaffen, die ihrer Entscheidung
für einen Umzug ins Heim auch
Faktoren für Lebensqualität zugrunde legen wollten. Von den
Anfängen im Jahr 2007 bis Ende
April 2012 wurde das Projekt vom
Bundesministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziell gefördert und von
der BIVA e.V. getragen; 2009 ging
die Website online. Seit Mai
2012 steht das Heimverzeichnis
als gemeinnützige GmbH rechtlich und wirtschaftlich auf eigenen Füßen. Gesellschafter sind
die BIVA e.V., Katrin Markus,
Geschäftsführerin der BIVA, und
Dr. Karin Stiehr, Geschäftsführerin des Instituts für Soziale
Infrastruktur (ISIS) in Frankfurt
am Main, das seit 2007 das Projekt Heimverzeichnis wissenschaftlich begleitet.
BIV
A ee.V
.V
BIVA
.V..
Die BIVA wurde im Oktober 1974
von Heimbewohnerinnen und
Heimbewohnern als Selbsthilfeorganisation zum Schutz ihrer
Rechte gegründet. Das Kürzel
BIVA steht für „Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen
und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und
bei Behinderung e.V.“ Als unabhängiger
Selbsthilfeverband
setzt sich die BIVA dafür ein, die
Rechte der Bewohnerinnen und
Bewohner aller Heimarten und
Wohnformen zu stärken. Bis
heute ist sie die einzige bundesweite Interessenvertretung
für Menschen, die Wohn- und
Betreuungsangebote im Alter
und bei Behinderung in Anspruch nehmen.
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
Regelmäßige Pflege hält die Zähne gesund
Eine gute Mundhygiene ist entscheidender als Ernährungsfaktoren
Die deutschen Zahnärzte sind zufrieden: Die Zähne der 12-Jährigen liegen gesundheitstechnisch
international auf einem Spitzenplatz. Nur durchschnittlich 0,7
Zähne sind an Karies erkrankt 1992 waren es noch mehr als viermal so viele. Früher füllten Zahnärzte vor allem Löcher, inzwischen
wird die Beratung zur Zahnpflege
immer wichtiger - auch weil viele
Patienten die Auslöser für Karies
falsch einschätzen.
Karies hat viele Ursachen
Lange galt Zucker als entscheidender Kariesauslöser - doch seine Wirkung wird stark überschätzt. Der Zahnarzt Dr. Markus
Pellarin erklärt, warum: „Bei jeder Nahrungsaufnahme wird aus
Kohlenhydraten in der Mundhöhle Säure produziert, die den Zahnschmelz angreift. Auch durch den
Ersatz von Zucker durch Süßstoffe
kann die Bildung von Säure und
damit die Kariesbildung nicht vollständig unterbunden werden.
Denn alle vergärbaren Kohlenhydrate, die wir täglich zu uns nehmen - ganz gleich ob Brot, Obst
oder Süßes - sind potentiell kariogen und können der Zahngesundheit schaden.“ Lebensmittel
wie Obst und Säfte, die Fruchtsäuren enthalten, wirken zusätzlich kariogen. Genauso können
durch die Säure aufgerauten
Schmelz nicht mit der Zahnbürste
abzureiben, hilft es, nach dem Essen mindestens 30 Minuten mit
dem Putzen zu warten. Morgens
und abends sollte man die Zähne
drei Minuten reinigen. So bleiben
sie gesund - unabhängig von der
Ernährung. (djd/pt)
Wohnen unter Freunden
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Wir freuen uns auf Sie.
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Gute Mundhygiene ist weit wichtiger als die Ernährung - sie hält die
Zähne langfristig gesund. Foto: djd/
Forum Zucker/thx
harte Speisen wie grobes Vollkornbrot den Zahnschmelz schädigen. „Vermeiden lässt sich Karies durch eine gute Mundhygiene, aber kaum durch eine Ernährungsumstellung“, so Pellarin.
Mit einer ausgewogenen, vielseitigen Ernährung liegt man immer richtig. Studien zeigen, dass
die Ernährung nur einen geringen Anteil der Kariesentstehung
erklärt.
Daher braucht man für die Zahngesundheit auf nichts zu verzichten - vorausgesetzt, man pflegt
seine Zähne gut. Pellarin rät:
„Die Zähne werden durch eine
regelmäßige gründliche Reinigung mit fluoridhaltiger Zahnpasta vor Karies geschützt. Die
Fluoride fördern die Remineralisation und härten die obere
Schmelzschicht der Zähne. Dies
ist ein dynamischer Prozess, der
immer wiederholt werden muss.“
Wer also zweimal täglich putzt,
kann dem nächsten Säureangriff
gelassen entgegen sehen.
Zahnpflege - die Pausen machen
den Unterschied
Ob Nudeln, Äpfel oder Kuchen zu
Säuren fermentiert werden, macht
für die Zähne keinen Unterschied.
Wichtiger ist die Kontaktdauer: Je
öfter und länger die Säuren einwirken, desto mehr fördern sie Karies. Daher sollte man zwischen den
Mahlzeiten Pausen für die Remineralisierung einlegen. Um den
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Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Inh. Karola dos Santos Ramos
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19
Dauerhaft und oft auch bedenklich unter der Haut
Gesundheitliche Risik
en von Tattoos
Risiken
Rihanna schmückt sich damit,
Mesut Özil auch. Mittlerweile findet jeder zehnte Bundesbürger
Gefallen daran, seine Haut mit
mehr oder weniger kunstvollen Tätowierungen zu dekorieren. Der
Gang in ein Tattoo-Studio, um sich
dort unwiderruflich Tinte und Farbpigmente unter die Haut stechen
zu lassen, sollte nicht einer vorübergehenden Laune entspringen,
sondern vorher gut überlegt und
sorgfältig geprüft sein. Denn die
20
resistenten Sticheleien zieren den
eigenen Körper nicht nur lebenslang, sondern sie sind auch vielfach mit gesundheitlichen Risiken
verbunden. „Wer etwa damit liebäugelt, die Körperkunst irgendwann wieder entfernen zu lassen,
sollte wissen, dass trotz Lasertechnik und anderer moderner
Verfahren Narben zurückbleiben
können und die Farben unter der
Haut nicht immer völlig verschwinden. Zudem kann eine Entfernung
auch zusätzliche Gesundheitsschäden auslösen“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Sie empfiehlt deshalb vor dem Griff zur
Nadel, folgende Stichpunkte mit
im Blick zu haben:
Keine Haftung bei Komplikationen
Professionelle Tätowierer sollten
Kunden vor dem ersten Stich ausführlich mündlich und schriftlich
über mögliche Risiken, Komplikationen, Allergien und TattooWundpflege informieren. Künftige Tattoo-Träger müssen im Gegenzug Folgekosten auftretende
Komplikationen oder für TattooEntfernungen ganz oder größtenteils selbst zahlen. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel
hierfür keine Kosten.
Keine Tattoos für Risik
ogruppen
Risikogruppen
Für Schwangere oder Patienten,
die Antibiotika oder immunschwächende Medikamente einnehmen,
ist die Tattoo-Prozedur aufgrund
des Infektionsrisikos ungeeignet.
Bei Herzerkrankungen, Diabetes
oder Blutgerinnungsstörungen ist
ebenfalls von einer Tätowierung
abzuraten. Dies gilt auch bei einer Neigung zu Allergien, Ekzemen oder offenen Wunden. Vorsicht gilt auch bei einer NickelAllergie, da der vielfach hautunverträgliche Stoff bislang in vielen untersuchten Tattoo-Farben
gefunden wurde.
Sterile Hygiene im Studio
Der Körperschmuck sollte von einem Experten aufgetragen werden, der eine Hygieneschulung absolviert hat und penibel auf Sauberkeit achtet. Denn bei unsachgemäßen Nadelstichen ist die Entzündungs- und Verletzungsgefahr
groß. Mangelnde Hygiene kann
HIV-, Hepatitis- oder andere Infektionen auslösen. Stechwillige
sollten vor einer Behandlung fragen, ob im Studio ein separater
Raum mit abwischbaren Oberflächen und Liegen mit frischen Einwegtüchern vorhanden ist und ob
sterile Nadeln und Instrumente
verwendet werden. Der Tätowierer sollte auch nur zu sterilen Einmal-Farbtuben greifen. Das Wasser zum Verdünnen der Farben
sollte ebenfalls aus sterilen Einwegpackungen stammen.
Stiche und Farben haben es in
sich
Durch die Stichelei mit der Tätowiernadel in tieferliegende Hautschichten können Entzündungen,
Allergien und bleibende Hautschädigungen auftreten. Einige
Tattoo-Tinten weisen allergieauslösende Stoffe oder problematische
Azofarbstoffe auf. In einigen gelben Tinten wurden zum Beispiel
Cadmiumsalze nachgewiesen, die
bei Sonnenbestrahlung starke
Hautreizungen auslösen können.
Schwarze Tinten, die vor allem den
Ruß-Farbstoff „Carbon Black“ enthalten, sind häufig mit krebserregenden aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet.
Auf Prüfzertifikat bei Tattoo-T
inattoo-Tinten achten Gewissenhafte Körperkünstler benutzen nur unbedenkliche Farben mit Prüfzertifikat. Um
auf Nummer sicher zu gehen sollten sich Anhänger des farbigen
Körperkults vom Tätowierer ihrer
Wahl schriftlich bestätigen lassen,
dass die verwendeten Tinten den
gültigen Vorgaben entsprechen
und keine krebserregenden aromatischen Amine, Nitrosamine,
PAK oder Schwermetalle enthalten. Chargennummern auf den
vorgelegten Zertifikaten und dem
Tintenbehältnis müssen übereinstimmen. Die Farben sollten zudem
mindestens Name und Anschrift des
Herstellers, sämtliche Inhaltsstoffe,
die Chargennummer, ein Mindesthaltbarkeitsdatum und Angaben zur
Haltbarkeit nach dem Öffnen tragen. Weitere Infos zum trendigen
Körperkult gibt es im Online-Jugendmagazin der Verbraucherzentrale
NRW unter www.checked4you.de/
tattoos oder bei den örtlichen Umweltberatern der Verbraucherzentrale NRW. Kontakt unter: www.vznrw.de/umweltberatung.
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
Foto: djd/Utrogest/thx
Endlich wieder ausgeruht
Babys schlafen mehr als die Hälfte des Tages, mit dem Erwachsenwerden sinkt das Schlafbedürfnis
dann auf sieben bis acht Stunden
täglich, und im Alter wird es oft
noch geringer. Trotzdem benötigen auch Menschen jenseits der
Lebensmitte genügend Erholungsphasen. Gerade Frauen zwischen 40 und 50 leiden jedoch oft
unter massiven Ein- und Durchschlafstörungen. Sie wälzen sich
nachts stundenlang herum, wachen immer wieder auf und sind
tagsüber erschöpft, gereizt und
in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt.
Progesteronmangel als
mögliche Ursache
Häufig werden diese Probleme mit
Stress in Job und Familie erklärt
und als unvermeidlich akzeptiert.
Doch auf die Dauer kann Schlafmangel ein erhebliches Gesundheitsrisiko bedeuten. Schlafstörungen, die sich über mehr als
drei Wochen hinziehen, sollten
deshalb ernst genommen werden.
Keinesfalls sollte man in Eigenregie über längere Zeit Schlaftabletten einnehmen. Besser ist ein
Besuch beim Arzt, der die Ursachen diagnostizieren und gezielt
behandeln kann.
Bei äußeren Auslösern wie Stress
oder Schichtarbeit können pflanzliche Mittel und gezielte Entspannungsübungen helfen. Oft ist bei
Frauen der Grund aber auch körperlicher Natur, denn mit Beginn
der Wechseljahre sinkt zuerst der
Spiegel des Gelbkörperhormons
Progesteron, das auch schlaffördernd wirkt, stark ab. Mehr Informationen dazu gibt es auch unter
www.hormontherapie-
wechseljahre.de
oder
www.progesteron.de.
Kraft für die Umstellung
Nach einer Studie des Max-PlanckInstituts für Psychiatrie in München kann die Einnahme von mikronisiertem Progesteron wie
etwa Utrogest die Nachtruhe wieder deutlich verbessern. Die natürliche Form des Hormons hat
dabei gegenüber synthetischen
Gestagenen deutliche Vorteile in
der Verträglichkeit und ein geringeres Risiko für Nebenwirkungen.
Progesteron wird auch im Rahmen einer Hormonersatztherapie
kombiniert mit Östrogen verabreicht, da es die Gebärmutterschleimhaut vor Wucherungen
durch
Östrogenüberschuss
schützt.
Wird die Schlaflosigkeit erfolgreich
gelindert, profitiert auch die Seele. Ruhe und Entspannung sind
schließlich gerade in den Wechseljahren unerlässlich, um neue
Kräfte zu sammeln und im Alltag
ausgeglichen und belastbar zu
bleiben.
Ohne Schlaf geht nichts
Erholsamer Schlaf ist für Gesundheit und Wohlbefinden unverzichtbar. Wer zu wenig schläft, ist nicht
nur übermüdet, sondern leidet häufiger unter Stimmungsschwankungen, Konzentrations- und Gedächtnisproblemen. Langfristiger Schlafmangel kann gravierende Folgen
wie Übergewicht, Depressionen, Infektanfälligkeit und ein erhöhtes
Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Als Ursache kommt neben Stress, psychischen Problemen,
Medikamenten und einem gestörten Rhythmus auch ein Progesteronmangel in Frage. (djd/pt)
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Neue Spielzeit vom Figurentheater
„spielbar“ beginnt im Oktober
Start mit „Lars Eisbär“ - Premiere von „Rumpelstilzchen“ am Sonntag, 7. Dezember
Mechernich-Kommern - Das Figurentheater spielbar startet nach
den Herbstferien in die nächste
Spielzeit der regelmäßigen öffentlichen Aufführungen in der Aula
der Grundschule Kommern. Die
Vorstellungen finden jeweils sonntags um 15.30 Uhr statt. Los geht
es mit der Umsetzung von „Lars,
der kleine Eisbär“ mit Marionetten und Schauspiel am Sonntag,
26. Oktober. Eine weitere Aufführung von „Lars Eisbär“ findet am
Sonntag, 25. Januar 2015, statt.
Mit der Inszenierung „St. Martin,
Nikolaus und Co.“ an den Sonntagen, 2. und 9. November, wird
beschauliches Erzähltheater rund
um den gütigen Reitersoldaten
und späteren Bischof geboten.
„Frau Holle“ kommt dann am
Sonntag, 16. November, zu Besuch nach Kommern, dargestellt
mit Handpuppen und farbigem
Mit „Lars Eisbär“ startet die nächste Spielzeit vom Figurentheater
„spielbar“. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Schattenspiel. Zusätzlich will sie
am Sonntag, 18. Januar, ihre Kissen schütteln.
Die bekannte Bilderbuchkuh
„Mama Muh“ betritt mit einem
humorvollen Vorweihnachtsstück
an den Sonntagen, 23. November und 14. Dezember, die Bühne. Am Sonntag, 7. Dezember,
feiert die Neu-Inszenierung
„Rumpelstilzchen“ Premiere. Ein
Wiedersehen mit der weltberühmten Märchenfigur gibt es an
den Sonntagen, 11. Januar, 1.
Februar und 1. März.
Bühne frei für „Kasper und der
verhexte Besen“ heißt es dann
am 8. Februar. Der „Jeck mit der
Zipfelmütze“ tritt bei „Kasper und
der gestohlene Geburtstag“ noch
einmal zum Abschluss der Spielzeit am 22. März auf.
Kartenvorbestellungen sind über
das „figurentheater spielbar“, Telefon 0 24 84 / 91 95 55, oder per
E-Mail über: info@figurentheaterspielbar.de möglich. Den ausführlichen Spielplan mit Stückbeschreibungen und weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.figurentheaterspielbar.de.
http://
www.eifelerpresseagentur.de/
“>Eifeler Presse Agentur/epa
Eifelverein Ortsgruppe
Kommern
Große Venn Wanderung am 26.10.2014, 10:00 Uhr
Uhr,, Arenbergplatz
Am 26.10.2014 führt Oliver Wetzel die schon traditionelle Große
Venn Wanderung durch. Die Strekke geht von Haus Ternell über den
Getzbach zum Königlichen Venn.
Von das aus über Hille zurück
nach Haus Ternell.
Die Strecke beträgt 20 km. Mitfahranteil: 5 Euro.
22
Aufgrund der Länge der Wanderstrecke wird entsprechende
Bekleidung und Verpflegung
empfohlen. Oliver Wetzel ist ein
ausgezeichneter Kenner des Hohen Venn.
Gäste sind herzlich willkommen.
Infos im Aushang und unter
www.eifelverein-kommern.de
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
Blei-Fööss starten
in die Session
Standquartiereröffnung mit Prinzession Sarah und „De Vänte“ am 1.
Adventssamstag
Ein Bild von der gut gelaunten Standquartiereröffnung des KC Blei-Fööss
aus deren Jubiläums-Session 2013/14. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich - Achtung, Achtung, der
Anbruch der fünften Jahreszeit steht
vor der Tür. In einer Presseerklärung
des KC „Blei-Fööss“, einer der drei
vaterstädtischen Karnevalsgesellschaft im Kernort Mechernich,
schreibt Barbara Massong heute:
„Gebt acht, Ihr Leut, es ist soweit die Bleifööss machen sich bereit, zur
jecken schönen Narrenzeit“.
Wie gehabt eröffnen die Blei-Fööss,
die im vergangenen Jahr Jubiläum
feierten und das närrische Dreige-
stirn stellten, ihr Standquartier einmal mehr in der Puszta-Hütte, Stiftsweg/Ecke Friedrich-Wilhelm-Straße.
Und zwar am ersten Adventssamstag, 29. November
November, ab 19.11 Uhr.
Es gibt allerhand Unterhaltung und
Leckereien aus Fass und Küche. Zum
Tanz spielen „De Vänte“ auf. Die
diesjährige Jugendprinzessin Sarah
I. mit Gefolge wird erwartet, ebenso
die Delegationen anderer Karnevalsgesellschaften.
pp/Agentur ProfiPress
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Drei Jahre weg
Bild: Tomicek/LBS
Befristete Versetzung eines Beschäftigten begründet kkeine
eine regelmäßige Arbeitsstätte
Wenn ein Arbeitnehmer (Beamter) von seinem Arbeitgeber lediglich für drei Jahre an einen anderen als seinen bisherigen
Dienstort abgeordnet wird, dann
begründet das nach Auskunft des
Infodienstes Recht und Steuern
der LBS dort keine regelmäßige
Arbeitsstätte. Der Betroffene
kann deswegen seinen tatsächlich entstandenen Aufwand in
voller Höhe als Werbungskosten
24
geltend
machen.
( B u n d e s f i n a n z h o f,
Aktenzeichen VI R
72/12)
Der Fall: Ein Finanzbeamter wurde von
seinem Dienstherrn
mit schriftlicher Befristung versetzt. Er
vertrat die Meinung,
dass genau deswegen keine neue regelmäßige Arbeitsstätte
begründet
worden sei. Er kehre ja innerhalb eines
vorgegebenen Zeitrahmens wieder zurück. Der Fiskus akzeptierte diese Argumentation nicht
und ging von einem
neu entstandenen
Dienstort aus.
Das Urteil: Der Bundesfinanzhof
als höchste zuständige Instanz
schlug sich auf die Seite des
Steuerzahlers und gestand ihm
den Werbungskostenabzug in
voller Höhe zu. Wegen seiner befristeten Beschäftigung an dem
anderen Ort blieben dem Betroffenen schließlich kaum Möglichkeiten, seine Wegekosten gering
zu halten. (LBS)
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Kein Stundenhotel
Ein der
artiges Gewerbe kann im Wohngebiet untersagt werden
derartiges
Keine Nachbarschaft wird begeistert sein, wenn in ihrer unmittelbaren Nähe ein so genanntes
Stundenhotel eröffnet werden
soll.
Doch das alleine ist noch kein
kumsverkehr führt zu einer Beeinträchtigung der Wohnruhe, die
das allgemeine Wohngebiet
prägt.“ (Bundesverwaltungsgericht, Aktenzeichen 4 B 8.13)
LBS
Kanzlei Müller, Eicks & Winand
Werner Eicks
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht
info@kanzlei-mew.de, www.kanzlei-mew.de
53894 Mechernich
Zum Markt 10
Tel. 0 24 43 /98 12-0
50226 Frechen
Kölner Straße 67
Tel. 0 22 34 /9 67 88-10
53919 Weilerswist
Metternicher Straße 20
Tel. 0 22 54 /8 37 82-0
Bild: Tomicek/LBS
schlagendes Argument bei einer
gerichtlichen Auseinandersetzung. Um hier erfolgreich zu sein,
muss eine schlüssige rechtliche
Argumentation vorliegen. Genau
darum ging es in einem Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht.
Hier wurde nach Information des
Infodienstes Recht und Steuern
der LBS darum gestritten, ob ein
Stundenhotel eventuell in einem
faktischen allgemeinen Wohngebiet bauplanungsrechtlich zulässig sein könne.
Das wäre dann möglich gewesen, wenn man von einem Beherbergungsbetrieb oder von einer
Wohnnutzung hätte sprechen
können. Doch das sei nicht der
Fall, entschieden die Richter. Ihr
Fazit:
„Ein Stundenhotel (...) verträgt
sich nicht mit der Zweckbestimmung eines allgemeinen Wohngebiets. (...)
Der häufig wechselnde Publi-
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Eine neue Gruppe für den Rotkreuz-Nachwuchs
In Mechernich können schon Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren beim Jugendrotkreuz mitmachen - Start ist nach den Herbstferien
Mechernich-Kommern - Dass
zwölf- bis 16-jährige Jugendliche
sich im Jugendrotkreuz engagieren, ist nicht weiter ungewöhnlich. Doch der Rotkreuz-Ortsverein Mechernich möchte nach den
Herbstferien mit einer neuen
Nachwuchsgruppe für Sechs- bis
Zwölfjährige starten. „Das Interesse bei jüngeren Kinder ist groß,
doch in der Jugendgruppe wären
sie nicht richtig aufgehoben“, begründet der Mechernicher Rotkreuz-Gemeinschaftsleiter Sascha
Suijkerland das neue Angebot.
Nicole Thielen, die im Sekretariat
der DRK-Kreisgeschäftsführung
arbeitet und sich ehrenamtlich im
Ortsverein Mechernich engagiert,
wird die neue Kindergruppe leiten. „Bei den wöchentlichen Treffen wird beispielsweise Knowhow in Erster Hilfe vermittelt“,
sagt sie. Dazu zählt etwa der Umgang mit Kühlpacks, das fachmännische Anlegen von Verbänden und
nicht zuletzt einen Notruf abzusetzen. Doch neben den rein praktischen Übungen geht es auch um
mehr, so Nicole Thielen: „Auch
jüngeren Kindern kann man bereits den Grundgedanken des Ro-
Bieten nach den Herbstferien eine neue Gruppe für Jugendrotkreuzler im
Alter von sechs bis zwölf Jahren an: (v.l.) Gemeinschaftsleiter Sascha
Suijkerland, Gruppenleiterin Nicole Thielen und Vorsitzender Rolf Klökker vom Rotkreuz-Ortsverein Mechernich. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
ten Kreuzes als Gemeinschaft, die
Bedürftigen beisteht und sich für
Humanität einsetzt, vermitteln.“
Wie Kreisgeschäftsführer Rolf
Klöcker ergänzt, geschieht das
bereits erfolgreich an der Katholischen Grundschule in Kommern.
Während die vom Roten Kreuz in
Erster Hilfe ausgebildeten Schüler an den weiterführenden Schulen mittlerweile gang und gäbe
sind, ist die Grundschule in Kommern die einzige kreisweit, die
einen Schulsanitätsdienst hat. In
Anbetracht des jungen Alters der
Grundschüler achten Sascha Suij-
kerland und seine Mitarbeiter
genau darauf, was ihnen zuzumuten ist. „Die Frage, was Kinder in
diesem Alter verkraften können,
bestimmt unsere Arbeit mit ihnen“, so der Gemeinschaftsleiter
zu den besonderen Herausforderungen, die auch für die Kindergruppe des Jugendrotkreuzes gelten wird. Rolf Klöcker hebt vor
allem den persönlichkeitsbildenden Effekt des Engagements auch
schon junger Kinder im Jugendrotkreuz hervor: „Selbstbewusstsein und Teamgeist werden gefördert, außerdem lernen die Kinder,
Verantwortung zu übernehmen.“
Eltern, die ihr Kind anmelden
möchten, können dies bei Nicole
Thielen unter Tel. 0 22 51/79 11
36 tun oder auch zum ersten Treffen am Mittwoch, 22. Oktober
Oktober,
von 17 bis 18 Uhr, in der DRKUnterkunft in der Alten Schule, Im
Sande, kommen. Alle weiteren
Gruppentreffen finden ebenfalls
mittwochs, von 17 bis 18 Uhr, statt.
Die bereits bestehende Jugendgruppe trifft sich donnerstags, von
17.30 bis 19.30 Uhr, unter der Leitung von Sascha Suijkerland.
pp/Agentur ProfiPress
Kartenvorverkauf Barbaratheater
Diesmal geht es am 5., 6. und 7.
Dezember auf Eifeler Platt ins vermeintliche Nobelhotel auf Mallorca - Tickets werden an Allerseelen, 2. November, von 15 bis
18 Uhr in der Jugendhalle Bergbuir verkauft - Danach Restkarten und eventuell wie in den letzten Jahren eine Zusatzvorstellung
unter Tickethotline 02443/ 48
858
Mechernich-Bergbuir - In Bergbuir wird traditionsgemäß um das
26
Fest der Heiligen Barbara herum, Theater gespielt wird. Die
Vorbereitungen für die diesjährigen Aufführungen am 5., 6. und
7. Dezember laufen beim Vereinsbund „De Hommele“ bereits auf
Kartenvorver-Hochtouren. Der Kartenvorver
kauf ist für Sonntag, 2. November
ber, anberaumt worden - und
zwar von 15 bis 18 Uhr in der
Jugendhalle Bergbuir.
Tickethotline/Infotelefon ist danach unter der Telefonnummer 0
24 43 / 48 858 zu erreichen. Dort
wird über Restkartenbestände
und alles Weitere informiert. Die
Eintrittskarten kosten je nach
Aufführungstermin sieben (freitags) und acht Euro (samstags).
Vereinsbund-Pressesprecher
Christian Meyer: „Die Sonntagsvorstellung am 7. Dezember wird
allerdings nur angesetzt, falls die
Freitags- und Samstagsvorstellungen ausverkauft sein sollten.“
Das traditionell in Nordeifeler
Platt transkribierte Stück, das die
Bergbuirer Schauspielergruppe
2014 zur Aufführung bringt, trägt
den Titel „Buenos Dias Mallorca“. Eine Witwe ist mit ihren drei
Töchtern nach Mallorca geflogen.
Doch das gebuchte Vier- SterneHotel ist alles andere als eine
Nobelherberget. Auch die Hotelangestellten lassen sehr zu wünschen übrig. Als dann noch ein
Hoteldieb sein Unwesen treibt, ist
die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten...
In den Pausen unterhält bei der
Samstagsvorstellung, 6. Dezember, der Musikverein Bleibuir.
pp/Agentur ProfiPress
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Optimismus-Stein für jeden
Jugendkirche „New Key“ zum
wiederholten Mal in St. Agnes,
Mechernich-Bleibuir, zu Gast Vorbereitungscrew um Pfarrer
Hardy Hawinkels beschäftigte
sich mit Zukunftsfragen und pessimistischen wie optimistischen
Sichtweisen aufs eigene Leben Rainer Wahnsinn lieferte die
Musik ins proppenvolle Gotteshaus
Mechernich-Bleibuir - Zum wiederholten Male verwandelte sich
die Pfarrkirche St. Agnes in Bleibuir mit Licht- und Dekorationseffekten in die Eifeler Jugendkirche „New Key“. Diese von Jugendseelsorger Hardy Hawinkels
erfundene und geführte Bewegung ist eine Art junger „Kirche
auf Tournee“.
Jeden Monat findet die New-KeyMesse an einem anderen Ort
statt. Die teilnehmende Gemeinde ist aber zu einem erheblichen
Teil dieselbe: Die Leute, zum Teil
ganze Familienbünde, ziehen
dann mit und nehmen an den Jugendmessen in unterschiedlichen
Kirchengebäuden teil. Auch kommen immer viele Jugendliche aus
der gastgebenden Pfarre, aber
auch ältere, jung gebliebene Christen werden regelmäßig gesichtet.
Der Oktobergottesdienst findet
beispielsweise in Mützenich
(26.10) statt, im November sind
Hardy Hawinkels und seine Gemeindemitglieder in Keldenich
zu Gast (16.11, jeweils 18 Uhr).
Am letzten Septembersonntag
zeigten die vollständig zugeparkten Bleibuirer Straßen jetzt auch
dem ortsfremden Durchgangsverkehr an, dass es im Dorf etwas
28
Erholung. Analog zu
den Utensilien formulierten die jungen Christen aus
dem Vorbereitungsteam Botschaften
optimistischer und
pessimistischer Natur. „Ich werde es
doch eh zu nichts
bringen“, ließ sich
Claudia Meyer aus
der
PessimistenEcke vernehmen,
während sich ihre
Beim „Vater unser“ signalisieren die Teilnehmer von New-Key-Messen ihre Zusam- o p t i m i s t i s c h e
mengehörigkeit, in dem sie sich an den Händen fassen und mit Christus gemeinsam Schwester
Steffi
Gott ihren Vater nennen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
schon darauf freute,
in ihrem Leben bei
Mit Lampen, Lichterketten, bun- vielen Reisen die Welt zu erkunBesonderes zu feiern gab.
Die meisten hätten vermutlich er- ten Tüchern, Tafeln und Gasbe- den.
staunt angehalten und hätten mal tonsteinen war die Kirche deko- Am Ende gab es Steine der Erin der Kirche nachgeschaut, wenn riert und illuminiert worden. Die mutigung aus der Optimistensie gewusst hätten, dass ausge- Bänke wurden umgeräumt, der Ecke für alle Gottesdienstteilnehrechnet ein katholischer Gottes- Altar in die Mitte der Gemeinde mer, Saft und Brot. Mit einem
dienst solche Menschenscharen gerückt. Im Chor nahmen Kir- heiteren und einem traurigen
anzulocken vermochte. Pfarrer chenmusiker Rainer Pütz und Blick wurde am Rande die JuHardy Hawinkels hatte auch die- seine Sacro-Pop-Band „Rainer gendbeauftragte Heike Klinkse - wie alle anderen New-Key- Wahnsinn“ Aufstellung, um die hammer verabschiedet, die aus
Messen - gemeinsam mit den flott und geistreich durch-cho- dem hauptberuflichen ins nebenJugendliturgie berufliche Lager des Bistums
jungen Christen aus der gastge- reographierte
benden Ecke vorbereitet. Und musikalisch zu unterstützen.
Aachen wechselt. Und zwar auf
Die Vorbereitungscrew hatte eine eigenen Wunsch, denn die Autozwar einige Wochen lang.
Diesmal setzte sich das Team aus Optimismus-Ecke im Gotteshaus rin Heike Klinkhammer braucht
einer Handvoll Firm-Anwärterin- St. Agnes eingerichtet, ebenso mehr Zeit für ihre eigenen Buchnen und drei älteren jungen Er- eine Pessimismus-Ecke. In erste- projekte.
wachsenen zusammen. Auch die rer waren ein (schlechtes) Zeug- Es gab Applaus für die DiplomThemenvorgabe für den Gottes- nis, zerrissene Klassenarbeitshef- Sozialarbeiterin, die auch für die
dienst („The Day after Tomor- te und Geldscheine zu finden, Jugendarbeit in St. Agnes Bleirow“ = Übermorgen...) stammte auch ein in zwei Teile gerissenes buir, in Mechernich-West und in
aus dem Vorbereitungsteam, das Familienfoto war dabei.
der GdG St. Barbara am ganzen
auch Texte und Lieder gemein- In der optimistischen Variante Mechernicher Bleiberg zuständig
sam mit Hardy Hawinkels ausge- markierten Steine zum Beispiel war. Und Blumen von der JugendGeld, Zeit, Kraft, Ausdauer, Ver- seelsorge-Chefs Peter Plum und
sucht hatte.
Schlechtes Zeugnis und ein zer
zer-- trauen, Gott, Freunde, Familie, Hardy Hawinkels.
rissenes Familienfoto
Mitgefühl, Geduld, Chancen und pp/Agentur ProfiPress
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Keine Angst vor dem Haustürtausch
Der Eingangsbereich lässt sich ohne Staub und Dreck modernisieren
Eine neue Eingangstür lässt das
Haus neu erstrahlen. Dank moderner Renovierungstechniken kann
sie ohne Staub und Dreck eingebaut werden. Foto: djd/perfecta
Fenster
Endlich eine neue Haustür, das
wünschen sich viele Hausbesitzer schon lange. Ein Grund, die
Investition in einen schöneren,
besser gesicherten und energetisch vorteilhafteren Eingang mit
modernen und pflegeleichten AluTüren aufzuschieben, ist die
Angst vor aufwändigen und
schmutzträchtigen Renovierungsarbeiten.
Doch den Wechsel der Haustür
können Profis in kurzer Zeit und
ohne Schmutzbelastungen durchführen. Möglich macht es ein spezielles Verfahren, bei dem der
alte Türrahmen nicht vollständig
entfernt werden muss.
Passende Renovierungslösungen
für jeden Baustil
Wer das schnelle und saubere
Renovierungsverfahren etwa von
Perfecta Fenster nutzen möchte,
muss bei der Gestaltung des Eingangsbereichs keine Kompromisse eingehen.
Bei einer Auswahl von weit über
einhundert verschiedenen Türmodellen findet sich für jeden Baustil und für jede individuelle Vorliebe die passende Tür. Ob modern, urban zurückhaltend, mit
avantgardistischen Designelementen, in klassischer Eleganz
oder mit romantisch-verspielten
Dekoren: Jedes Türmodell lässt
sich individuell in der benötigten
Größe anfertigen und mit vielen
Details etwa bei Beschlägen,
Glasfüllungen oder Seitenteilen
individuell anpassen. Unter
www.perfecta-fenster.de gibt es
weitere Infos, kostenlose Downloads und eine Übersicht über
alle Infocenter in ganz Deutschland.
Türwechsel ohne Eingriffe in die
Bausubstanz
Ein Haustürwechsel ohne Dreck
erfolgt in mehreren Schritten, bei
denen weder Mauerwerk noch
Tapeten, Fliesen oder Bodenbeläge beschädigt werden. Nach einer sauberen Abdeckung des Bodens am Einbauort wird der alte
Türrahmen nicht ausgebaut, sondern nur mit einer Spezialsäge
mit Staubabsaugung zurückgeschnitten.
Danach wird ein maßgefertigter
neuer Türrahmen von innen und
außen über den alten Rahmen
gesetzt und verschraubt, Zwischenräume werden zuvor mit
FCKW-freiem
PolyurethanSchaum verschlossen. Nach der
sauberen Verfugung des Übergangs zum Mauerwerk ist der
Rahmen fertig zum Einbau der
maßgefertigten Tür, die jetzt nur
noch eingehängt und fachgerecht
eingestellt werden muss.
Türfüllungen nach Geschmack
Aluminium-Haustüren findet man
vor allem in zwei typischen Ausführungen. Bei der ersten Variante - einer Aluminium-Glasfalzfüllung - wird die Füllung in den
Türflügel eingesetzt. Das gibt der
Tür ein profiliertes Erscheinungsbild, da die umlaufenden Dich-
tungskanten innen und außen gut
sichtbar sind.
Bei der zweiten Art - der beidseitig flügelüberdeckenden Aluminiumfüllung - werden die Türflü-
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
gel komplett mit einer Innenund Außentafel überdeckt. So ergibt sich eine völlig glatte Türoberfläche ohne sichtbare Dichtungen. (djd/pt)
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Auch das Auge kocht mit
Bei einer ergonomischen Küchengestaltung kommt es auf die Details an
Damit aus der Lust am Kochen
kein Küchenfrust wird, sollte der
Raum für den jeweiligen Hobbykoch möglichst passend geplant
werden. Bei der individuell angenehmen Höhe von Arbeitsflächen,
Herd und Co. fängt es an. „Nichts
ärgert auf Dauer mehr als ein
schmerzender Rücken. Um eine
verkrampfte Körperhaltung zu vermeiden, kann die Höhe der Unterschränke nach Wunsch festgelegt
werden. Eine individuelle MöbelAnpassung nehmen idealer Weise Tischlerfachbetriebe vor Ort
vor“, betont Wohnexperte Michael Ritz von TopaTeam Wohnkultur.
Bei der Küchenplanung kommt es auf ergonomische Details an, wie etwa
möglichst kurze Wege zwischen Herd, Kühlschrank und Spüle. Foto: djd/
TopaTeam
Sein Tipp: Um anschließende Nachbesserungen zu vermeiden, sollte
bereits bei der Planung einer neuen Küche der Fachmann eingeschaltet werden. Adressen aus der
Nähe
gibt
es
unter
www.topateam.com. Auf dieser
Seite können Hobbyköche auch
vorab am PC mit dem Küchenplaner ihren Raum selbst virtuell einrichten.
Chic und praktisch
Sind Schrankhöhen und Arbeitsflächen ergonomisch angepasst,
ist die Planung längst nicht abgeschlossen. Nicht nur chic, sondern
auch praktisch ist etwa eine zentrale Kücheninsel, die für kurze
Wege sorgt. Wichtig ist es zudem,
genügend Steckdosen vorzusehen
- besser zu viel als zu wenig - und
die Küchengeräte auf Basis der
Energieeffizienz
auszuwählen.
„Mit dem Umstieg von altgedienten Kochplatten auf einen modernen Induktionsherd lässt sich bares Geld sparen, da der Stromverbrauch spürbar sinkt“, sagt Johannes Neisinger vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.
Sparsam und zugleich funktional
ist auch eine LED-Beleuchtung,
die punktgenau die Arbeitsflächen
ausleuchtet und im Vergleich zu
konventionellen Lichtquellen nur
einen Bruchteil an Elektrizität
30
benötigt. Auch kleine Details zeigen viel Wirkung: So vermitteln
Schubkästen mit Einzugsdämpfung und Türen mit Einschlagdämpfung eine hohe Qualitätsanmutung und sind zudem praktisch.
Viel Stauraum schaffen
Wird möglichst viel Stauraum benötigt, können breite Auszüge
oder auch Apothekerschränke helfen. Auch mit Eckschränken lässt
sich der Lagerplatz deutlich erweitern. „Eine praktische Lösung
bei eher knappen Raumverhältnissen ist ein Klapptisch, der als
Essplatz für die Familie dient und
einfach weggeklappt wird, wenn
er gerade nicht benötigt wird“,
erklärt Michael Ritz. Neben all
den praktischen Aspekten soll die
Küche natürlich auch ästhetisch
überzeugen: Schließlich spielt sich
hier das Familienleben ab, hier
empfängt und bekocht man Gäste und verbringt gemütliche Stunden. Daher zahlt es sich aus, auf
hochwertige Materialien und zeitloses Design Wert zu legen. Naturholz vermittelt dabei ein Gefühl von Natürlichkeit und Wohnlichkeit. Zudem gibt jede Holzart
dem Raum einen individuellen
Charakter - vom warmen amerikanischen Nussbaum über helles
Ahornholz bis zu lebendiger Erle.
(djd/pt)
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Komfortable Wärme
Barrierefreie Heizkörper schonen Gelenke, Umwelt und die Haushaltskasse
Die Anschlüsse spezieller barrierefreier Austausch-Heizkörper passen millimetergenau auf vorhandene Rohrleitungen, was die Sanierung besonders sauber und kostengünstig macht. Foto: djd/Zehnder Group Deutschland GmbH, Lahr
Sich entspannen, erholen und
ganz für sich alleine sein: Das
Badezimmer ist als Ruheoase
auch dann noch wichtig, wenn
der stressige Arbeitsalltag längst
hinter uns liegt. Auch Menschen
in reiferen Jahren möchten bis
ins hohe Alter hinein in ihrem
Badezimmer ihre Privatsphäre
ungestört genießen.
Barrierefreiheit heißt der neue
Trend, der jedoch längst mehr
bietet als bodengleiche Duschen,
Haltegriffe am WC oder unterfahrbare Waschtische.
Sanieren und sparen
Ein barrierefreies Badezimmer
gewährt sowohl Menschen in den
besten Jahren als auch Menschen
mit Handicap nicht nur allen
möglichen Komfort, sondern
stellt auch eine nachhaltige Investition für die Haushaltskasse
und die Umwelt dar.
Wer seine Heizkörper beispielsweise austauscht, spart wertvolle Energie und macht sich zugleich das Leben im Alter leichter. So gibt es inzwischen spezi-
elle barrierefreie HeizkörperModelle, bei denen auch körperlich eingeschränkte Menschen
bequem die Temperatur durch einen seitlichen Anschluss regeln
können.
Die Thermostatposition befindet
sich dabei in komfortabler Griffhöhe. Da moderne Heizkörper
aber generell wesentlich effizienter sind als ältere Varianten,
senkt ein Austausch der alten
Heizkörper auch den Energieverbrauch deutlich. Altersschwache
Radiatoren verfügen zumeist über
lange Ansprechzeiten, mangelnde Heizleistung und bergen eine
Rostgefahr.
Werden bei neuen Heizkörpern
alle technischen Faktoren vom
Fachmann optimal ausgerichtet,
sind hohe Energieeinsparungen
möglich. Da spezielle Modelle
barrierefreier Austauschheizkörper mit ihren Anschlüssen millimetergenau auf die vorhandene
Rohrleitungen passen, lässt sich
eine Sanierung besonders sauber und kostengünstig durchführen - ganz ohne Anschlussänderung, Umbau oder Schmutz.
Befreit durchatmen
Moderne Heizkörper können aber
noch viel mehr. Sie unterstützen
das persönliche Wohlbefinden
auch mit einem gesunden Raumklima, denn auf ihren hygienisch
glatten Oberflächen kann sich
kaum Staub festsetzen.
Echte Staubfänger sind dagegen
die rauen Oberflächen alter Heizkörper, die damit die Raumluft
erheblich belasten können. Mar-
kenhersteller wie zum Beispiel
Zehnder legen besonderen Wert
auf moderne Fertigungsprozesse
und eine hochwertige Beschichtung für glatte sowie robuste
Oberflächen.
Dies ist die Basis für ein gesundes und hygienisches Raumklima frei von Lösungsmitteln und
Schwermetallen. (djd/pt)
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
Kreuzau 02422-90 10 02
www.bad3.de
info@bad3.de
31
Blumen und Applaus für Heike Klinkhammer
Jugendbeauftragte des Bistums Aachen für die GdG „St. Barbara“ Mechernich wechselt aus dem Haupt- ins Nebenamt
Mechernich - Zwei Tage hintereinander Abschied vom Mechernicher Bleiberg nehmen hieß es
jetzt für Heike Klinkhammer (41),
die Jugendbeauftragte des Bistums Aachen für Teile der Region
Eifel. Sonntagabend, 28. September, wurde die Diplompädagogin
am Ende der Heiligen Messe der
Eifeler Jugendkirche „New Key“
an St. Agnes in Mechernich-Bleibuir mit Applaus und Blumen bedacht. Und am Montagabend, 29.
September, gab es Geschenke und
Umarmungen, als die bisherige
Bistumsangestellte und künftige
freie Referentin und Autorin dem
„Runden Tisch Jugend“ der GdG
(Gemeinschaft der Gemeinden)
„St. Barbara“ Lebewohl sagte.
Heike Klinkhammer hatte von
2010 bis jetzt hauptamtlich in den
Diensten der Bistumsregion
Aachen und der Jugendseelsorger
Peter Plum und Pfarrer Hardy Hawinkels gestanden. Sie war Jugendbeauftragte nicht nur für die
Gemeinschaft der Gemeinden „St.
Barbara“ am Mechernicher Bleiberg, sondern auch für die Jugendlichen in der GdG Heiliger Hermann-Josef Kall-Steinfeld, in der
GdG Monschau und in der GdG
Selige Helena Stollenwerk Simmerath.
Vorher war sie freiberuflich und
auch in Zukunft will sie als Diplom-Sozialpädagogin, Musiklehrerin und Autorin freiberuflich ihre
Brötchen verdienen. Am „Runden
Am „Runden Tisch Jugend“ sitzen Haupt- und Ehrenamtliche, die sich in
den 14 Pfarreien der „Gemeinschaft der Gemeinden“ (GdG) „St. Barbara“ am Mechernicher Bleiberg um die jungen Christen kümmern. Heike
Klinkhammer (r.) war bislang als Jugendbeauftragte die hauptamtliche
Beraterin und Gefährtin des Gremiums. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur
ProfiPress
32
Wie am Vorabend in der Jugendmesse „New Key“ in Bleibuir gab es auch
am Montag, 29. September, beim Abschied vom „Runden Tisch Jugend“
in der K.O.T. „Jo4you“ in Mechernich Umarmungen für die scheidende
Jugendbeauftragte Heike Klinkhammer (r.). Foto: Manfred Lang/pp/
Agentur ProfiPress
Tisch“ sagte sie, dass ihr nach
ihrem Erstlingswerk, dem Kinderund Jugendbuch „Mareikes
Schatzkiste - Die Kunst des zauberhaften Fragens“, weitere bezahlte Buchprojekte angetragen
worden seien. Das gebe ihr die
vielleicht einmalige Gelegenheit,
ins literarische Profilager zu wechseln.
Als „Highlight“ ihrer Arbeit in
Mechernich bezeichnete Klinkhammer die Kinderstadt „Mekki“, die sie mit einem großen ehrenamtlichen Mitarbeiterstab und
der Besatzung der kommunalkirchlichen Mechernicher JugendK.O.T. „Jo4You“ in den Sommerferien organisiert, aufgebaut und
begleitet hatte. Wer sie am „Run-
den Tisch“ in Mechernich ablöst,
stehe noch nicht fest, so Eifeldekan Erik Pühringer. Die Stelle sei
ausgeschrieben, es gebe mehrere Bewerber.
Der „Runde Tisch Jugend“ koordiniert die Jugendarbeit in den 14
einzelnen Pfarreien der GdG „St.
Barbara“. Bei der Abschiedssitzung für Heike Klinkhammer am
Montag, 29. September, beschlossen die Teilnehmer eine Kostümparty für die kommende Karnevalssession, die am Freitag, 30.
Januar, ab 17 Uhr im Johanneshaus für Acht- bis 14-Jährige organisiert werden soll. Die Federführung haben Anja Lehmann und
Gunnar Simon von der K.O.T.
pp/Agentur ProfiPress
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
Bezahlbare, legale Seniorenbetreuung
rund um die Uhr im eigenen Heim
möchte Dr. Straub den Interessierten eine rechtzeitige Anmeldung (bis Mitte November) ans
Herz legen, damit die Organisation zeitgerecht erfolgen kann.
Gesetzesänderung zum Mindestlohn zum 1.1.2015
Das Konzept basiert auf einer
24-Stunden-Pflege Zuhause und
ist ganz auf den persönlichen
Bedarf des Pflegebedürftigen
ausgerichtet, muss aber aufgrund
der Gesetzesänderung zum Mindestlohn zum 1.1.2015 neu justiert werden. Das neue Gesetz
betrifft alle, auch die entsendeten Pflegehelfer aus Polen. Damit dieses Konzept bezahlbar und
legal bleibt, erarbeiten die Pflegehelden ein neues und angepasstes Konzept, in dem für alle
Arbeitnehmer 8,50 € pro Stunde
bundesweit gelten.
Dr. Wolfgang Straub, Inhaber der Pflegehelden Köln-Bonn-Aachen, und
Frau Annette Jaworowski (l.) sowie Frau Susanne Straub (r.) stehen gerne
für ein erstes Informationsgespräch unter 0228-3699845 zur Verfügung
oder im Internet unter www.pflegehelden-koeln-bonn.de.
Pflegehelden®
Köln-BonnAachen vermittelt legal osteuropäische Pflege-/Haushaltshilfen
zu bezahlbaren Konditionen.
Pflegehelden®
Köln-BonnAachen steht für eine fürsorgliche Betreuung, das machen die
vielen positiven Rückmeldungen
von betreuten Menschen und deren Angehörigen deutlich. „Die liebevolle Rund-um-die-Uhr Betreuung unseres Angehörigen zuhause und das legale Konzept, hat
uns überzeugt. Nach der Ausstellung einer Rechnung laufen die
Gelder selbstverständlich über
Konten, denn auch mir ist es wichtig, Schwarzarbeit nicht zu unterstützen“, sagt Frau S. aus BonnBeuel, die für ihre sozialversicherungspflichtige Pflegekraft natürlich auch eine A1-Bescheinigung
ausgestellt bekam, welches die
Rechtmäßigkeit dokumentiert.
damit sie bei. Darüber hinaus garantiert der deutsche Vermittlungsvertrag Rechtssicherheit und
die Betreuer(innen) sind bei einem Unfall versichert. Alle Mitarbeiter sind fest angestellt und
sozial- und haftpflichtversichert,
Scheinselbstständigkeit wird aus-
drücklich vermieden.
Bezahlbare 24h-Pflege Zuhause
mit Zufriedenheitsgarantie, auch
über Weihnachten
Die Pflegehelden® garantieren
für den vereinbarten Service und
wollen mit Leistung überzeugen.
So achtet Dr. Straub sehr auf die
fachliche Qualität und die Herzlichkeit der Mitarbeiter, wobei
die meisten über jahrelange Erfahrung und gute Deutschkenntnisse verfügen. Viele Mitarbeiter kommen aus dem sozialen
oder medizinischen Bereich, andere haben „einfach“ ihre eigenen Eltern gepflegt. Nicht alltäglich, - die Leistung ist im ersten Monat täglich kündbar, danach 14-tägig. Wer mit der Pflegehilfskraft nicht zufrieden ist,
bekommt auf Wunsch eine andere Pflegehilfskraft innerhalb von
einer Woche, denn, so meint Dr.
Straub: „Die Chemie zwischen
Menschen kann manchmal einfach nicht stimmen, trotz aller
Sorgfalt bei der Auswahl“. Der
Kunde geht also ein sehr überschaubares Risiko ein. Wenn über
Weihnachten auch Pflegehilfe
und Betreuung erwogen wird,
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
33
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Wir sind stolz auf unsere Leistungen!
Edles Ambiente vom Fachmann
„In unseren Ausstellungsräumen
wird eine bis dato in Europa noch
nie da gewesene Angebotsvielfalt der Extraklasse präsentiert“,
davon ist der Geschäftsinhaber
Joseph Lambertz überzeugt. Die
Trendmarke für Ledersitzgarnituren hat ihren Erfolgsweg weiter fortgesetzt. In den hellen
freundlichen Räumlichkeiten findet der Kunde alles, was das
Herz begehrt, wenn es um Qualität und Vielfalt bei hochwertigen Ledersitzgarnituren geht.
Lederland bietet dem Besucher
alle Trends, alle Stilrichtungen,
Farben und Lederqaulitäten auf
ausreichendem Platzangebot in
sehr ansprechender Form. Stets
top-aktuell mit den neuesten Modellen, sei es die reine Ledercouch
oder auch eine Ledersitzgruppe,
die mit Holz- oder Metallelementen veredelt ist. Ob jüngere oder
ältere Zielgruppen, das Angebot
bei Lederland in Sankt Vith begeistert gleichermaßen alle. Diese unvergleichliche Auswahl ist
geschaffen für jeden Geschmack
und für jeden Geldbeutel.
wirklicher Spezialist kann Ihnen
so einen Service bieten. Ist eine
Beratung zu Hause beim Kunden
erwünscht wenn es z.B. um die
Abstimmung der Inneneinrichtung
geht, so stehen die LederlandMitarbeiter gerne zur Verfügung,
selbstverständlich kostenlos. Bei
Wartezeiten kann dem Kunden
eine Leihgarnitur zur Verfügung
gestellt werden. Lederland arbeitet mit einem hauseigenen Kundendienst und einem Atelier mit
Polsterei. Hier können Reklamationen flexibel und schnell ge-
handhabt werden. Es gibt mit
Lederland immer eine Lösung,
auch für den individuellsten Kundenwunsch. Der Service und die
Kundennähe zeichnen sich bei Lederland auch immer wieder durch
bewährte, regelmäßige Vertriebsaktionen aus, wie etwa beim Eintausch gebrauchter Sitzgruppen in
Stoff oder Leder zu den besten
Marktkonditionen. Spezielle Sonderangebote sind ständiger Teil
des Lederland-Sortiments.
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in die Zukunft Warum Leder?
Seit mehr als 38 Jahren die Referenz für Ledergarnituren
1976 begann die Erfolgsstory von
Lederland in BELGIEN. Das Unternehmen ist mit einem einzigen Produkt - der Ledersitzgarnitur - international sehr erfolgreich. Ein Spezialist, der allerdings durch seine Größe und Angebotsvielfalt nicht mit herkömmlichen Maßstäben zu messen ist. Lederland verkaufte in
Europa bereits mehr als 700.000
Ledergarnituren. Man ist in
Deutschland erfolgreich mit weiteren Niederlassungen in Wiesbaden, Mannheim, Kaiserslautern und Mülheim-Kärlich vertreten und nimmt jährlich an allen wichtigen Handelsmessen in
ganz Deutschland teil. In Belgien
zählt das Unternehmen zu den
größten Möbelhäusern des Landes. Man ist immer auf dem aktuellsten Stand der Trends. Voraussetzung dafür sind die professionellen Einkäufe auf den internationalen Möbelmessen, wie zum
Beispiel in Paris, Mailand und
Köln. Das Geheimnis des Erfolgs:
die Leidenschaft für das Material
Leder, für das Produkt der Ledergarnituren, und das seit über 38
Jahren. Lederland bleibt seiner
Liebe zu diesem Produkt treu. Das
spürt man in der Firmenphilosophie. Das zeigt sich im Service
und auch in der Kundenbindung.
In jedem dritten Wohnzimmer
steht eine Ledergarnitur. Ledergarnituren sind heute gefragter
denn je. Zum einen hat der Kunde den Vorteil der unempfindlichen Oberfläche, zum anderen
des unnachahmlichen Flairs, das
Leder ausstrahlt. Denken Sie
dabei nur einmal an ein Auto mit
Volllederausstattung.
Allein
schon der Geruch beim Einsteigen versprüht Exklusivität. Verschüttete Getränke wie Rotwein
oder Cola sind für Ledersitzgruppen überhaupt kein Problem.
Stellen Sie sich mal eine weiße
Stoffgarnitur vor, auf der Ihr Gast
versehentlich ein Glas Rotwein
verschüttet. Ein Horrorszenario,
von dem Besitzer einer Lederlandgarnitur verschont bleiben.
Die durchgefärbten und nach
hohen ökologischen Gesichtspunkten gegerbten Oberleder
versprechen Langlebigkeit, Wertbeständigkeit und auch für Allergiker uneingeschränkten Nutzungswert. Leder ist kalt? „Skeptiker“, so Joseph Lambertz,
„überzeugen wir gerne. Neulich
war ein Kunde bei mir, der wollte absolut kein Leder sondern
eine Stoffgarnitur, weil ihm Leder einfach zu kalt sei. Dann
habe ich ihn auf unseren Lederland-Sitzgruppen Probe sitzen
lassen und relativ schnell war er
mehr als begeistert von unseren
„wärmenden“ Lederqualitäten,
die einen aber auch andererseits im Sommer nicht schwitzen lassen. Das ist halt der Unterschied zu Billigmodellen.“
Über 40 Lederarten in hunderten Farbnuancen bieten dem
Kunden die Möglichkeit, individuell nach Modell, modern, klassisch oder Design, seinen Favoriten auszuwählen. Was Sie über
den Aufbau der Polsterung und
die Verarbeitung wissen möchten, sagen Ihnen die kompetenten Einrichtungsberater bei Lederland, denn seit über 38 Jahren ist das Motto des Unternehmens:
Nur Sitzgruppen nur Leder!
Die Plus-Punkte:
Service und Beratungsqualität
Service bei Lederland geht immer über den bloßen Verkauf eines Möbelstückes hinaus. So ist
die kostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands selbstverständlich. Das ausgebildete Fachpersonal „lebt“ die LederlandService-Philosophie. Es ist für jeden Mitarbeiter eine Freude,
34
dem Kunden mit Rat und Tat zur
Seite zu stehen. In aller Ruhe und
entspannter Atmosphäre wird er
fachkundig und mit der gebotenen Diskretion und Feinfühligkeit
beraten und durch die Ausstellung begleitet. Anfertigung nach
Maß und fast alle Sonderwünsche
können erfüllt werden. Nur ein
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
35
Zahnärztlicher Notfalldienst
im Bereich Euskirchen
Die Ansage des zahnärztlichen
Notfalldienstes im Bereich Euskirchen wird über folgende Rufnummer bekannt gegeben:
01805/986700
Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Notfallpraxen der niedergelassenen Ärzte in Mechernich und
Euskirchen
Bundesweit einheitliche Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst: 116117 (kostenlos)
ale
Nordrheinweite Arztrufzentr
Arztrufzentrale
Tel.: 0180/5044100 (14 Cent /
Minute aus dem deutschen Festnetz und maximal 42 Cent pro
Minute aus den Mobilfunknetzen)
Notfalldienstpraxis am Kreiskrankenhaus Mechernich, St. Elisabeth-Str. 2-6, 53894 Mechernich,
Tel. 02443/17-0
36
Notfalldienstpraxis Euskirchen am
Marien-Hospital, Gottfried-DisseStr. 38e, 53879 Euskirchen, Tel.
02251/90-0
Bei lebensbedrohlichen Symptomen/Notfällen (beispielsweise
starke Herzbeschwerden, Bewusstlosigkeit u.a.) sollte sofort
der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 alarmiert werden.
Apotheken-Notdienst
Hier können Patienten u.a. erfahren, welche Apothek
Apothekee Notdienst hat:
- öffentliche Notdienstsuche auf
www.aknr.de
Plattform
www.apothekennotdienst-nrw.de
- Aushang in Apotheken
- Anruf vom Festnetz unter: 0800/
0022833 (kostenlos)
- Anruf vom Handy (alle Netze)
unter: 22833 (69 Cent/Minute)
Die nächsten 4 Notdienstapotheken (Luftlinie) für den Ortsmittelpunkt von Mechernich
17. bis 31. Oktober 2014, 09.00
Uhr bis 09.00 Uhr Folgetag
(Quelle: Apothekerkammer Nordrhein, Stand: 06.10.2014)
Freitag, 17. Oktober 2014
Kolping-Apotheke
Kolpingstr. 3, 53894 Mechernich
Tel. 02443/2454
Samstag, 18. Oktober 2014
Rurtal-Apotheke
Hengebachstr. 37, 52396 Heimbach, Tel. 02446/453
Sonntag, 19. Oktober 2014
Anna-Apotheke OHG
Wirtelstr. 2, 52349 Düren
Tel. 02421/13008
Montag, 20. Oktober 2014
Linden-Apotheke
Zum Markt 1, 53894 Mechernich
Tel. 02443/4220
Dienstag, 21. Oktober 2014
Adler
-Apothek
Adler-Apothek
-Apothekee
Schleidener Str. 20
53940 Hellenthal-Blumenthal
Tel. 02482/2206
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Adler
-Apothek
Adler-Apothek
-Apothekee
Bahnstr. 31, 53894 Mechernich
Tel. 02443/901009
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Chlodwig-Apotheke
Schumacherstr. 10-12, 53909 Zülpich, Tel. 02252/3642
Freitag, 24. Oktober 2014
LINDA-Apotheke
Bahnhofstraße 16, 53925 Kall
Tel. 02441/994620
Samstag, 25. Oktober 2014
Sonnen-Apotheke
Kölner Str. 58, 53940 Hellenthal
Tel. 02482/1387
Sonntag, 26. Oktober 2014
Kolping-Apotheke
Kolpingstr. 3, 53894 Mechernich
Tel. 02443/2454
Montag, 27. Oktober 2014
Glück-Auf-Apotheke
Rathergasse 6, 53894 Mechernich
Tel. 02443/48080
Dienstag, 28. Oktober 2014
Burg-Apotheke im REWE Markt
Kölner Str. 133, 53894 Mechernich-Kommern, Tel. 02443/911919
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Römer
-Apothek
Römer-Apothek
-Apothekee
Bahnhofstr. 40
53902 Bad Münstereifel-Arloff
Tel. 02253/3252
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Apotheke am Kreiskrankenhaus
Stiftsweg 17, 53894 Mechernich
Tel. 02443/904904
Freitag, 31. Oktober 2014
Bahnhof-Apotheke
Kölner Str. 7, 53902 Bad Münstereifel, Tel. 02253/8480
Alle Angaben sind ohne Gewähr!
Es sind die tagesaktuellen Aushänge in den öffentlichen Apotheken zu beachten!
Notdienst-Übersicht Kleintiere
Für den Kreis Euskirchen ist ein
freiwilliger Notdienst für die Wochenenden und Feiertage eingerichtet.
Der Wochenendnotdienst beginnt
Samstags um 13.00 Uhr und endet
Montags um 07.00 Uhr. Der Feiertagsnotdienst beginnt am Vortag
um 19.00 Uhr und endet am Tag
nach dem Feiertag um 07.00 Uhr.
Samstag, 18. Oktober 2014
Sonntag, 19. Oktober 2014
Tierarztpraxis Braun, Euskirchen
Tel. 02251/7774220
Samstag, 25. Oktober 2014
Sonntag, 26. Oktober 2014
Tierarztpraxis Dr. Rüsing, Zülpich
Tel. 02252/81955
(Angaben ohne Gewähr)
Wichtige Rufnummern
für die Bürger/-innen der Stadt
Mechernich
Notruf- bzw
bzw.. Bereitschaftsnummern der Wasser
asser-- und Energiever
Energiever-sorger
Stadt Mechernich
02443/49-0
Stadtwerke Mechernich
Wasserversorgung
0172/9860333,
02443/49-4144
Kreis-Energie-Versorgung
02441/820
Verbandswasserwerk Euskirchen
Wasserversorgung
(für Kommern, Kommern-Süd, Firmenich, Obergartzem, Gehn, Antweiler, Wachendorf, Satzvey, Lessenich, Katzvey, Schaven)
02251/79150
Regionalgas Euskirchen
02251/3222
RWE Rhein-Ruhr
01802/112244
Notruf- bzw
bzw.. Bereitschaftsnumasserentsorgung
mern der Abw
Abwasserentsorgung
Stadt Mechernich
02443/49-0
Stadtwerke Mechernich
Abwasserentsorgung
0171/6353360
Feuerwehr Tel. 112
Polizei
Notruf: Tel. 110 //
Kreispolizeibehörde Euskirchen:
Tel. 02251/799-0
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
In Vogelsang war Teamgeist gefragt
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Einen Überblick über die historische Stätte erhielten die Schüler im
Rahmen einer Führung. Foto: Bernhard Karst/pp/Agentur ProfiPress
Exkursion des Mechernicher städtischen Gymnasiums „Am Turmhof“ (GAT) nach Vogelsang - Geländeführung mit vielen Infos und
Stärkung des Miteinanders im
Klassenverband
Mechernich/ Vogelsang - „Vogelsang erkunden“ - so lautete der
Titel einer Exkursion, an der
jüngst rund 80 Schüler der Klassen 7a, 7b und 8d des Mechernicher Gymnasiums „Am Turmhof“
(GAT) teilnahmen.
Auf dem Programm stand neben
der Erkundung des Geländes
auch die Stärkung des sozialen
Miteinanders. Die Schüler bewältigten dazu jeweils im Klassenverband gemeinsam Aufgaben,
die sie als Team zusammenwachsen ließen. So galt es unter an-
derem, ein rund 20 Meter langes
Seil zu einer überdimensionierten Schleife zu binden.
Alle Schüler mussten dabei das
Seil fest in beiden Händen halten und durften weder loslassen
noch umgreifen. Gemeinsam wurde ein Plan entwickelt, um die
Bewegungsabläufe zu koordinieren. Nicht nur bei dieser, auch
bei den weiteren Aufgaben, die
den Schülern gestellt wurden,
waren Teamgeist und soziales
Miteinander gefragt.
Im Rahmen einer Geländeführung
lernten die Schüler darüber hinaus Vogelsang als historischen Ort
kennen und erfuhren Grundlegendes über das rassistische Menschenbild des Nationalsozialismus. Besonders eindrucksvoll war
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hierbei der Besuch eines der „Kameradschaftshäuser“. Dort erfuhren die Schüler mehr über den
Alltag der sogenannten „Ordensjunker“ sowie der Adolf-HitlerSchüler.
„Die Exkursion weckte nicht nur
das Interesse vieler Teilnehmer an
Die Adressen unserer
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Vogelsang als historischem Ort,
sondern leistete darüber hinaus
auch einen Beitrag zur Stärkung
der Klassengemeinschaften“, berichtete anschließend der GATLehrer Bernhard Karst.
Bernhard Karst/pp/Agentur ProfiPress
Süchte als „Riskante Welten“
Fachschaft Biologie des städtischen Gymnasiums „Am Turmhof“ organisierte Suchtpräventionstage für die Siebtklässler
Mechernich - Unter dem Titel „Riskante Welten“ standen die Suchtpräventionstage am Mechernicher
städtischen Gymnasium „Am Turmhof“ (GAT), die in der Woche vor den
Herbstferien unter der Federführung
von Biologie-Lehrer Christoph Daniel durchgeführt wurden. Bereits
vor Beginn der Projekttage hatten
sich die teilnehmenden Siebtklässler ihren individuellen Interessen
entsprechend jeweils ein Thema zur
Bearbeitung ausgesucht. Das Spektrum der gewählten Themen reichte
von Kaufsucht bis hin zu Computer, Alkohol-, Nikotin- und Magersucht.
Nachdem die Themen feststanden,
hieß es für die Siebtklässler Informationen recherchieren, auswählen
und eigene Informationstexte
schreiben. Im Rahmen der Präventionstage sollten nämlich Wandzeitungen erstellt werden. Diese wurden anschließend den Mitschülern
vorgestellt, um sie über die verschiedenen Arten von Süchten zu informieren. Die Präsentationen bildeten den Abschluss erkenntnisreicher
Tage, mit denen die Fachschaft Biologie die Schüler für das Thema
„Sucht“ und deren Ausprägungen
und Folgen sensibilisierte.
Bernhard Karst/pp/Agentur ProfiPress
„Riskante Welten“ - unter diesen Titel hatten Lehrer Christoph Daniel
und die Fachschaft Biologie die Suchtpräventionstage der siebten Klassen des GAT gestellt. Foto: Bernhard Karst/pp/Agentur ProfiPress
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
37
Die mit den Toten sprechen
Stille Zwiesprache am Grab: Hinterbliebene schöpfen aus den
Gesprächen mit den Verstorbenen viel Trost / Ein persönlich gestaltetes Gr
ab schafft die Vor
ausGrab
oraussetzung für aktive Trauer
arbeit
auerarbeit
„Ich verrate Ihnen ein Geheimnis:
Mir passiert das auch manchmal.
Da stehe ich am Grab meiner Eltern, und auf einmal höre ich mich
selbst sprechen.“ Diese Erfahrung
von Kirchenrat Waldemar Pisarski
spiegelt ein Grundbedürfnis vieler Angehöriger wider: Trauernde
Menschen brauchen das Grab als
konkreten Ort, an dem sie mit
dem Verstorbenen „sprechen“
können. Dieses Anliegen wird vor
allem an persönlichen Gedenktagen und an Feiertagen wie Weih-
Ein Grab als konkreter Ort der Trauer: Hier können die Hinterbliebenen
stille Zwiesprache mit dem Verstorbenen halten und ihrer Trauer Ausdruck verleihen. (Bild: VFFK)
nachten verstärkt sichtbar.
Und auch die nonverbale Kommunikation am Grab kennt viele Ausdrucksformen. Über das Gespräch
hinaus „können die Angehörigen
ihre Zuneigung in kleinen Gesten
ausdrücken: in der Pflege des Grabes, beim Anzünden eines Lichtes
oder dem Niederlegen einer Blume“, rät Autorin und Theologin
Görke-Sauer in ihrem Buch über
Abschiedsrituale den Hinterbliebenen. Das setzt allerdings auch
ein individuelles Grab voraus, zu
dem der Trauernde gehen kann.
Görke-Sauer schreibt dem Gang
zum Friedhof auch eine soziale
Funktion zu: „Am Grab wird das
innere Gespräch mit dem Verstorbenen häufig zu einem Gespräch
mit anderen Friedhofsbesuchern,
die hier ihrerseits mit ihren Verstorbenen sprechen und deren
Gräber pflegen.“
Für Andreas Mäsing, Vorsitzender
des Vereins zur Förderung der
deutschen Friedhofskultur e. V.
(VFFK), ist der Friedhof darum auch
viel mehr als ein Bestattungsplatz:
38
„Er ist ein Ort für die Lebenden,
an dem sie ihren Gefühlen und
Gedanken Ausdruck verleihen
und oft auch neue Hoffnung
schöpfen können. Wie stark das
Bedürfnis der Menschen nach einem konkreten Ort der Trauer
sei, zeige sich gerade dort, wo er
fehlt, etwa bei anonymen Gräbern“, wie Andreas Mäsing schon
oft beobachtet hat: „Die Angehörigen schreiten - oft erfolglos das anonyme Rasenfeld ab, um
abzuwägen, wo der Verstorbene
liegt. Und viele stellen Blumen,
Figuren und Schalen auf den Rasen, obwohl dies nicht vorgesehen ist.“Das Abräumen dieser
Objekte durch die Friedhofsverwaltung führt regelmäßig zu Diskussionen bis hin zum Streit. Eine
Situation, die für alle Beteiligten
unangenehm ist und teils im
Wunsch einer Umbettung endet.
Viele Angehörige wünschen sich
in dieser Situation, dass sie mit
dem Verstorbenen zu Lebzeiten
eine andere Lösung gesucht hätten.“ (Quelle: VFFK)
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
Viele Bundesbürger
unterschätzen Bestattungskosten
Ausgabebereitschaft nimmt aber zu
Bild: Aeternitas
Die Hälfte der Deutschen möchte
bei einem Trauerfall nicht mehr
als 4.000 Euro ausgeben. Anscheinend unterschätzen viele Menschen die hohen Kosten einer Bestattung - auch wenn die Ausgabebereitschaft in den letzten Jahren gestiegen ist.
Eine repräsentative Umfrage im
Auftrag von Aeternitas, der Verbraucherinitiative Bestattungskultur, hat ergeben, dass die Hälfte der Bundesbürger nur bis zu
4.000 Euro für eine Bestattung
ausgeben möchte. Gefragt wurde
nach der Ausgabebereitschaft für
die Gesamtkosten: für Friedhof,
Bestatter, Friedhofsgärtner und
Steinmetz zusammen - ohne spätere Grabpflege. „4.000 Euro sind
auf den ersten Blick viel Geld,
doch für die Kosten einer Bestattung häufig zu wenig“, erklärt
dazu der Aeternitas-Vorsitzende
Christoph Keldenich.
Eine günstige Feuerbestattung mit
Urnenbeisetzung - abgesehen von
besonders billigen Discountangeboten mit anonymer Beisetzung ist für 2.000 bis 3.000 Euro zu
haben. Enthalten sind dann die
wichtigsten Leistungen des Bestatters
und die Kosten für
Einäscherung und
Grabstätte. Kommen
aber zum Beispiel
höhere
Überführungskosten, Trauerfeier und Grabmal
hinzu, reichen 4.000
Euro schon selten
aus.
Aeternitas rechnet,
wie auch die Stiftung
Warentest in ihrem
Sonderheft
„test
Spezial:
Bestattung“, mit durchschnittlichen
Gesamtkosten
von
6.000 Euro. Auch
Summen von 10.000
Euro und mehr sind
mit einem hochwertigen Sarg, einem gut besuchten Trauermahl,
den Gebühren für ein Familiengrab und einem aufwendigen
Grabstein schnell erreicht - ohne
dass diese Bestattung besonders
exklusiv sein müsste. „Immer wieder ist das Erstaunen groß, wenn
Hinterbliebene mit den Gesamtkosten konfrontiert werden“, sagt
Keldenich. Auch dass immerhin
jeder Achte keine Angaben zu seiner Ausgabebereitschaft machen
kann oder will, deutet auf Unkenntnis in diesem Bereich hin.
Die Ausgabebereitschaft hat jedoch zugenommen. Seit einer Aeternitas-Umfrage von 2007 ist die
Zahl derer, die nur bis zu 2.000
Euro ausgeben wollen, von 29 Prozent auf 16 Prozent gesunken.
Mehr Menschen scheint bewusst
zu sein, dass sie für Gesamtkosten von unter 2.000 Euro nicht
viel erwarten können. Die Zahl
derer, die mehr als 4.000 Euro
auszugeben bereit wären, ist seit
2007 von 28 auf 38 Prozent gestiegen. Aeternitas führt dies unter anderem darauf zurück, dass
zunehmend über Preise gespro-
chen wird und die Menschen besser über Bestattungskosten Bescheid wissen.
Für die Meinungsumfrage befragte das Institut TNS-Emnid im Auftrag der Verbraucherinitiative Aeternitas im Frühjahr 2013 eine repräsentative Auswahl von 1.005
Bundesbürgern über 14 Jahren.
(Quelle: Aeternitas)
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
39
Freie evangelische Gemeinde
Mechernich
Gemeindezentrum
Nesselrodestraße 2
Tel.: 02443/8473
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Freitag, 17. Oktober 2014
19.00 Uhr Jugendkreis „Connect“
19.00 Uhr Gebetsabend
Samstag, 18. Oktober 2014
ab 09.30 Uhr Gemeinde-Aktionstag! Dabei sein ist alles...
Sonntag, 19. Oktober 2014
10.30 Uhr Gottesdienst und Kindergottesdienst
Predigt: Pastor Ralph Wiegand
Montag, 20. Oktober 2014
17.30 Uhr Grundkurs Bibel für
Teens (GruBiT)
Dienstag, 21. Oktober 2014
17.00 Uhr Kids-Club
19.00 Uhr Männerwerkstatt
Mittwoch, 22. Oktober 2014
19.00 Uhr Hauskreis Mechernich
(Telefon 02443/9032300)
Donnerstag, 23. Oktober 2014
40
18.00 Uhr
Hauskreis Kommern-Süd
(Telefon 02443/315202)
19.30 Uhr Eifel-Hauskreis
(Telefon 02482/606411)
Freitag, 24. Oktober 2014
19.00 Uhr Jugendkreis CONNECT
19.00 Uhr Gebetsabend
Sonntag, 26. Oktober 2014
10.30 Uhr Gottesdienst und Kindergottesdienst
Predigt: Pastor Ralh Wiegand
Montag, 27. Oktober 2014
17.30 Uhr Grundkurs Bibel für
Teens (GruBiT)
19.30 Uhr
Gebet für verfolgte Christen
(Telefon 02482/606411)
Dienstag, 28. Oktober 2014
17.00 Uhr Kids-Club
19.00 Uhr Männerwerkstatt
Mittwoch, 29. Oktober 2014
19.00 Uhr Hauskreis Mechernich
Donnerstag, 30. Oktober 2014
18.00 Uhr
Hauskreis Kommern-Süd
19.30 Uhr Eifel-Hauskreis
Freitag, 31. Oktober 2014
„Hallo King“,
Lobpreisabend in Prüm
Kapelle des Konvikts (19.00 Uhr)
Abfahrt vom Gemeindezentrum
Mechernich 18.00 Uhr
GdG der katholischen Kirchengemeinden Mechernich
Tauftermine
1. Samstag: Weyer um 16.00 Uhr
2. Samstag: Strempt um 16.00 Uhr
3. Samstag: Vussem um 16.00 Uhr
4. Samstag:
Nöthen um 16.00 Uhr
1. Sonntag: Kallmuth nach dem
Gottesdienst
4. Sonntag: Mechernich nach dem
Gottesdienst
Holzheim, Harzheim:
nur sonntags
wenn im jeweiligen Ort Messe ist
Eiserfey auf Anfrage
Freitag, 17. Oktober 2014
Kapelle Bergheim:
18.00 Uhr Messfeier
Samstag, 18. Oktober 2014
St. Willibrord Nöthen:
17.30 Uhr Messfeier
St. Cyriakus Weyer:
19.00 Uhr Messfeier
St. Margareta Vussem:
19.00 Uhr Messfeier
St. Martin Eicks:
19.00 Uhr Messfeier
Sonntag, 19. Oktober 2014
St. Andreas Glehn:
09.00 Uhr Messfeier
St. Lambertus Holzheim:
09.15 Uhr Messfeier
St. Georg Kallmuth:
09.15 Uhr Messfeier
St. Leonhard Breitenbenden:
09.30 Uhr Wortgottesdienst
St. Agnes Bleibuir:
10.30 Uhr Messfeier
St. Wendelin Eiserfey:
10.30 Uhr
Kirmes mit Gräbersegnung
St. Johannes B. Roggendorf:
10.45 Uhr Messfeier
Montag, 20. Oktober 2014
Hl. Familie Kalenberg:
18.00 Uhr Messfeier
St. Andreas Glehn:
18.30 Uhr
eucharistische Anbetung
St. Martin Eicks:
19.00 Uhr Messfeier
Dienstag, 21. Oktober 2014
St. Agnes Bleibuir:
08.00 Uhr Messfeier
St. Johannes B. Mechernich:
09.00 Uhr Messfeier
Mittwoch, 22. Oktober 2014
St. Cyriakus Weyer:
09.00 Uhr Messfeier
St. Antonius Kolvenbach:
18.00 Uhr Messfeier
Kapelle Lückerath:
19.00 Uhr Messfeier
Donnerstag, 23. Oktober 2014
St. Margareta Vussem:
09.00 Uhr Messfeier
St. Andreas Glehn:
19.00 Uhr Messfeier
Freitag, 24. Oktober 2014
St. Georg Kallmuth:
18.00 Uhr Messfeier
St. Peter Berg:
19.00 Uhr Messfeier
Samstag, 25. Oktober 2014
St. Willibrord Nöthen:
17.30 Uhr Messfeier
St. Rochus Strempt:
19.00 Uhr Messfeier
St. Peter Berg:
19.00 Uhr
Messfeier mit Krankensalbung
Sonntag, 26. Oktober 2014
St. Pankratius Floisdorf:
09.00 Uhr Messfeier
St. Goar Harzheim:
09.15 Uhr Messfeier
St. Georg Kallmuth:
09.15 Uhr Messfeier
St. Leonhard Breitenbenden:
09.30 Uhr Wortgottesdienst
St. Agnes Bleibuir:
10.30 Uhr Messfeier
St. Wendelin Eiserfey:
10.45 Uhr
Messfeier mit Goldhochzeit
St. Johannes B. Mechernich:
10.45 Uhr Messfeier
12.00 Uhr Tauffeier
Montag, 27. Oktober 2014
Kapelle Hostel
19.00 Uhr
Messfeier mit Krankensalbung
Dienstag, 28. Oktober 2014
St. Agnes Bleibuir
08.00 Uhr Messfeier
St. Johannes B. Mechernich:
09.00 Uhr Messfeier
Mittwoch, 29. Oktober 2014
St. Cyriakus Weyer:
09.00 Uhr Messfeier
St. Rochus Strempt:
18.00 Uhr Messfeier
Donnerstag, 30. Oktober 2014
St. Goar Harzheim
09.00 Uhr Messfeier
St. Andreas Glehn:
19.00 Uhr Messfeier
Freitag, 31. Oktober 2014
Kapelle Lorbach:
18.00 Uhr Messfeier
St. Johann Baptist,
Antweiler
-W
achendorf
Antweiler-W
-Wachendorf
Sonntag, 19. Oktober 2014
09.00 Uhr heilige Messe
Mittwoch, 22. Oktober 2014
17.30 Uhr Rosenkranzgebet
Fortsetzung S. 42
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
Husten: häufiges Symptom der Erkältung
Ein kurzes Husten ist ein natürlicher Reflex und hat die Aufgabe, Fremdkörper auf schnellstem Weg aus den Atemwegen
zu befördern und die ungestörte Atmung zu gewährleisten.
Husten ist jedoch auch ein häufiges Krankheitszeichen bei Erkältung.
Der s.g. Schleimhusten entsteht, wenn Sekretansammlungen aus den Luftwegen abgehustet werden. Beim Reizhusten reagieren sogenannte Hustenrezeptoren übermäßig sensibel.
Sie erteilen dann dem Gehirn
einen Befehl zum wiederholten
Husten, der keine Erleichterung
bringt. Im Gegenteil - die ohnehin gereizte Schleimhaut
wird nur noch mehr strapaziert.
Beide Hustenformen, Schleimhusten und Reizhusten, können
sehr schmerzhaft werden, wenn
sich aufgrund der Entzündung
und des ständigen Hustenreizes die Muskulatur der Bronchien verkrampft.
Ein gutes Hustenmittel sollte
also möglichst beides können,
husten-lösend auf den Schleim-
husten wirken und gleichzeitig
auf den krampfartigen Hustenreiz.
Behandlung des Hustens
Handelt es sich um einen ganz
normalen Erkältungshusten, so
kann man ihn mit wirksamen
und gut verträglichen Arzneimitteln aus der Apotheke behandeln. Dabei haben sich
pflanzliche Arzneimittel ganz
besonders bewährt. Zu den bekanntesten zählen Zubereitungen aus Thymian, Eukalyptus
und Efeu.
Thymian wirkt schleimverflüssigend, hilft beim Abtransport
des Schleims und hat zusätzlich antibakterielle Wirkung.
Gleichzeitig wirkt er entspannend auf die Bronchialmuskulatur und lindert so krampfartigen und schmerzhaften Husten.
Für eine optimale Wirkung muss
der Thymian ausreichend hoch
dosiert und bei gleichbleibender Qualität reich an wertvollen Inhaltsstoffen sein. Diese
Qualität gewährleisten nur Arzneimittel.
Hustensaft und -tropfen von z.B.
Aspecton® enthalten einen
hochwertigen, standardisierten
Thymian-Dickextrakt. Das bedeutet, dass der verwendete
Extrakt - entsprechend den Anforderungen des Deutschen Arzneibuchs - einen Mindestgehalt
an ätherischem Öl bzw. an den
wirksamen Bestandteilen Thymol und Carvacrol aufweist. Vor
der weiteren Verwendung in
Hustensaft und -tropfen wird
der Extrakt entalkoholisiert.
Dadurch sind Aspecton® Hustentropfen die einzigen erhältlichen alkoholfreien pflanzlichen Hustentropfen.
Folgende Eigenschaften tragen
zur hervorragenden Wirkung
von Aspecton® Hustensaft bei:
Ohne Alkohol, ohne Zucker,
ohne
Konservierungsmittel,
ohne Farbstoffe. Aspecton® Hustensaft ist für die ganze Familie und bereits für Kinder ab
einem Jahr geeignet. Ihre Fragen zu pflanzlichen Arzneimitteln z.B. aus Thymian, Eukalyptus und Efeu und ihrer Wirkung
beantworten Ihnen gerne Apotheker Marco Warmers und sein
Team aus der Nikolaus-Apotheke in Kall.
Foto: Fotolia
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
41
18 Uhr heilige Messe in Wachendorf
Donnerstag, 23. Oktober 2014
08.00 Uhr Frauenmesse und für
unsere Kranken
Sonntag, 26. Oktober 2014
09.00 Uhr heilige Messe
Mittwoch, 29. Oktober 2014
keine heilige Messe in Wachendorf
Donnerstag, 30. Oktober 2014
08.00 Uhr Frauenmesse und für
unsere Kranken
St. Pantaleon, Satzvey
Samstag, 18. Oktober 2014
17.30 Uhr Vorabendmesse
Freitag, 24. Oktober 2014
09.00 Uhr Frauenmesse und für
unserer Kranken
Samstag, 25. Oktober 2014
17.00 Uhr Rosenkranzgebet
17.30 Uhr Vorabendmesse
Freitag, 31. Oktober 2014
09.00 Uhr Frauenmesse und für
unsere Kranken
St. Stephanus,
Lessenich-Rißdorf
Sonntag, 19. Oktober 2014
18.00 Uhr Rosenkranzgebet
18.30 Uhr Abendmesse
Mittwoch, 22. Oktober 2014
keine Abendmesse in Rißdorf
Donnerstag, 23. Oktober 2014
09.00 Uhr Frauenmesse und für
unsere Kranken
Sonntag, 26. Oktober 2014
18.00 Uhr Abendmesse
18.30 Uhr heilige Messe
Mittwoch, 29. Oktober 2014
18.00 Uhr Abendmesse in Rißdorf
Donnerstag, 30. Oktober 2014
09.00 Uhr Frauenmesse und für
unsere Kranken
St. Severinus, Kommern
Sonntag, 19. Oktober 2014
10.30 Uhr heilige Messe
Montag, 20. Oktober 2014
09.00 Uhr heilige Messe
Mittwoch, 22. Oktober 2014
09.00 Uhr Schulgottesdienst, auch
für die Pfarrmitglieder
Sonntag, 26. Oktober 2014
10.30 Uhr heilige Messe
Montag, 27. Oktober 2014
08.30 Uhr heilige Messe
Dienstag, 28. Oktober 2014
18.00 Uhr Abendmesse in Gehn
Mittwoch, 29. Oktober 2014
09.00 Uhr heilige Messe
St. Hubertus, Obergartzem
Samstag, 18. Oktober 2014
19.00 Uhr Vorabendmesse
Dienstag, 21. Oktober 2014
18.00 Uhr
Abendmesse in Firmenich
Samstag, 25. Oktober 2014
19.00 Uhr Vorabendmesse
Dienstag, 15. Oktober 2014
18.00 Uhr
Abendmesse in Firmenich
Communio in Christo
Hauskapelle, Bruchgasse 14,
Mechernich
Samstag
16.35 Uhr Rosenkranz
17.00 Uhr Vorabendmesse
Beichtgelegenheit
Sonntag und an Feiertage
09.40 Uhr Rosenkranz
10.00 Uhr heilige Messe
Wochentags von Montag bis Freitag
17.05 Uhr Rosenkranz in der Gründungskapelle im Kloster. Bitte am
Mutterhaus klingeln!
17.30 Uhr heilige Messe
Da die Messzeiten während der
Woche manchmal wechseln, bitte
vorher anrufen: 02443/9814-0.
Buddhistische Gemeinde
Donnerstag:
19.00-21.15 Uhr: Zazen mit anschließende Zeremonie
Sonntag:
09.00-12.00 Uhr: Zazen und anschließende Zeremonie, Läuten
der Friedensglocke
Buddhistischer Zen-Tempel „Kakunen-Ji“ Tempel der offenen
Weite -, Schloss Wachendorf,
53894 Mechernich-Wachendorf,
02225/704391
Unbedingt beachten: Einlass bis
18.55 bzw. 08.55 Uhr!
Närrisches Oktoberfest
Weiß-blaues Spektakel am Freitag, 17. Oktober im Saal der Römerstube in Eiserfey
Mechernich-Eiserfey
Mechernich-Eiserfey: Zum großen
Oktoberfest im Rahmen der Eiserfeyer Kirmes laden die „Feytaler Jecken“ ein am Freitag, 17.
Oktober
Oktober, ab 20.30 Uhr in den Saal
der Gaststätte Römerstube. „Riesenstimmung, Show sowie Tanz für Jung und
Alt garantieren die
original Schilehrer
aus dem Stubaital“,
versprechen die Veranstalter. Passend
zur
weiß-blauen
Sause gibt es fürs
leibliche Wohl leckere
„Oktoberfestschmankerl“ sowie
original Wiesenbier
in Maßkrügen. Auch
eine XXL Sektbar erwartet die Gäste.
Achtung: Verkleiden
lohnt sich beim Oktoberfest auch au-
Zum Oktoberfest mit den „Schilehrern“ laden die „Feytaler Jecken“ ein am Freitag,
17. Oktober, ab 20.30 Uhr in den Saal der Gaststätte Römerstube in Eiserfey. Foto:
Privat/pp/Agentur ProfiPress
ßerhalb der fünften Jahreszeit,
denn gekürt werden der schönste
„Dirndlbalkon“ und der knackigste „Lederhosenpo“. Vereine können sich zudem im Baumstammwettsägen messen und dabei 50
Liter Bier gewinnen.
Karten gibt es im Vorverkauf für 8
Euro in der Gaststätte Römerstube, für Gruppen und Vereine ab
zehn Personen gibt es ermäßigte
Karten für 5 Euro.
pp/Agentur ProfiPress
42
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
Auf die ersten Anzeichen hören.
Beginnende Hörverluste machen
sich im Alltag vielfach bemerkbar
und sollten unbedingt beachtet
werden.
Türklingel nicht gehört, die Lautstärke des Fernsehers stört zunehmend die Nachbarn, die Mitmenschen sprechen undeutlich
und die Vögel zwitschern auch
nicht mehr wie früher - das können erste Anzeichen für ein nachlassendes Hörvermögen sein, obwohl der gesamte Höreindruck
nach wie vor normal empfunden
wird.
Der menschliche Organismus ist
sehr anpassungsfähig und kann
kleine Veränderungen und Mängel kompensieren. Beim Hören
führt das mittelfristig zum Verlust
der Fähigkeit, die Schallsignale
im Gehirn zu erkennen und zu
verarbeiten. Ist es erst soweit
gekommen, wird der Ausgleich
von Hörminderungen, die mit modernen Hörsystemen effektiv ausgeglichen werden können, immer
schwieriger.
Hörexperten aus Medizin und Audiologie empfehlen daher die
rechtzeitige Nutzung von Hörsystemen, um es gar nicht erst zu
Kommunikationsproblemen und
Einschränkungen im Alltag und bei
der Lebensqualität kommen zu
lassen.
Die Lösung ist ganz einfach.
Die beste Vorsorge für den Erhalt
des Hörvermögens sind rechtzeitige und regelmässige Hörtests.
Hören ist so individuell wie der
eigene Fingerabdruck. Deshalb
kann das Hörvermögen nur beim
persönlichen Hörtest überprüft
werden. Ab einem bestimmten
Grad des Hörverlusts empfiehlt
sich die Versorgung mit Hörsystemen.
Der heutige Stand der Technologie ermöglicht effektive Hörlösungen. Diese entsprechen in höchstem Maße den jeweiligen Bedürfnissen und den individuellen
Lebensgewohnheiten. Außerdem
erhalten sie die persönliche Souveränität und Sicherheit.
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neuesten Technologien rund um
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Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
und informieren Sie über die neuesten Entwicklungen.
Text und Fotos: Audio Service
43
Drei Tage Spuk und Grauen
„Geisternacht“ auf Burg Satzvey
an den Samstagen 18. und 25. Oktober sowie am Freitag, 31. Oktober - Mittelalter-Band Dopo Domani sorgt für mystische Klänge - Halloween-Kinderland mit Betreuung
Mechernich-Satzvey - Der Zuspruch im letzten Jahr war derart
groß, dass die Geisternacht auf
Burg Satzvey in diesem Jahr gleich
an drei Tagen stattfindet. Schon
am Samstag, 18. Oktober, startet
der Spuk auf der mittelalterlichen
Burg und verwandelt sie, ebenso
wie am Samstag, 25., und natürlich in der eigentlichen Halloweennacht, am Freitag, 31. Oktober, in
ein wahres Gruselkabinett.
Jeweils ab 18 Uhr begrüßt dann
der schaurige Fährmann auf dem
Burgsee stumm die ankommenden Gäste, während der Brunnengeist so manchen Besucher in
Angst und Schrecken versetzt. Der
in der Dämmerung liegende Weg
über die Brücke zum Burghof mag
an diesem Abend so manch einem
Besucher länger und unheimlicher
als je zuvor scheinen…
Nichts für schwache Nerven ist
diese Geisternacht, denn Unmengen an Gruseleffekten im Labyrinth des Schreckens und in den
Höfen der Burg bereiten Gänsehaut. Wie aus dem Nichts tauchen von überall her furcht-erregende Gestalten auf, eingehüllt
in die schaurige Atmosphäre von
Mit schaurig-schönem Programm locken die drei „Geisternächte“ an den Samstagen 18. und 25. Oktober sowie
in der Halloween-Nacht am Freitag, 31. Oktober, nach Burg Satzvey. Foto: Feenstaub Entertainment/Burg
Satzvey /pp/Agentur ProfiPress
mystischen Klängen der Mittelalter-Band Dopo Domani. Faszinierend und doch bedrohlich zugleich
wirken die Tänzerinnen von Tribe
Akasha, die mit ihrem Säbeltanz
die Zuschauer in den Bann ziehen. Um 22 Uhr beginnt dann die
große Afterparty mit DJ im Geistersaal, bei der sich Gespenster,
Werwölfe und andere Gestalten
zu einem nicht enden wollenden
Tanz die Hand reichen. Für die
kleineren Besucher wird wieder
ein „Halloween-Kinderland“ eingerichtet. Während sich die Eltern in die Geisterwelt wagen, können die jüngeren Gäste in einem
eigenen Saal von 18 bis 22 Uhr
Halloween auf kindgerechte Weise erleben: Unter Aufsicht wird hier
gespielt, gemalt und gebastelt. Die
selbst gestalteten Geistermasken
dürfen als Andenken mit nach Hause genommen werden. Der Eintritt
kostet für Erwachsene im Vorverkauf 13 Euro, an der Abendkasse
15 Euro; für Kinder (vier bis zwölf
Jahre) im Vorverkauf 10 Euro und
an der Abendkasse 12 Euro; Kinder unter vier Jahren haben freien
Eintritt (nur in Begleitung eines
Erwachsenen).
pp/Agentur ProfiPress
Drei Einakter auf Vussemer Bühne
Allerseelen spielt die „Heimatbühne Eifeler Mundartfreunde“
aus Bad Münstereifel ab 17 Uhr
im Vereinsraum des Musikvereins
Vussem
Mechernich-V
ussem - Wieder gibt
Mechernich-Vussem
es einen Theaterabend in Vussem:
Die „Heimatbühne Eifeler Mundartfreunde“ aus Bad Münsterei-
fel präsentiert am Sonntag, 2.
November, ab 17 Uhr gleich drei
November
Einakter hintereinander. Und zwar
im Vereinsraum des Musikvereins
Vussem.
Wie Ortsvorsteher Johannes
Klinkhammer schreibt, sollen die
Stücke „Die Pfarrgemeinderatssitzung“, „Opa, ne jrueße, äve lee-
ve Lömmel“ und „Die Erbschaft“
gegeben werden. Der Eintritt kostet neun Euro, Einlass ist ab
16.30 Uhr.
Eine Platzreservierung ist erforderlich und sollte mit den Vorverkaufsstellen abgesprochen werden. Das sind Albert Velser (Tel.:
02484/1649), Johannes Klinkham-
mer (02484/1678), Hans Hubert
Schmidt (02484/1360) und FranzJosef Schmidt (02484/2158).
Auch für das leibliche Wohl wollen die Veranstalter sorgen. Das
sind der Heimat- und Geschichtsverein Vussem und der Musikverein.
pp/Agentur ProfiPress
Überregionaler Kleintiermarkt
am 19.10.2014 von 08.00 - 14.00 Uhr im Erholungspark Mühlenthal in 53894 Kommern-Mechernich
Zum letzten Mal findet dieses Jahr
am 19.10.2014 der Kleintiermarkt
in Kommern-Mechernich statt und
begibt sich dann in eine fünfmonatige Pause. Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Tauben,
Hühner, Puten, Wachteln, Enten,
Gänse, Pfauen, Rassegeflügel, Exoten, Kanarienvögel, Waldvögel, Sit-
44
tiche, Papageien, sowie Tierfuttermittel und Fachliteratur warten auf
die Besucher. Im Eingangsbereich
werden Pflanzen angeboten und
für das leibliche Wohl haben wir
selbstverständlich auch wieder
gesorgt. Ein Highlight, welches wir
auch dieses Mal unseren jungen
Gästen bis 6 Jahren bieten kön-
nen, ist die kostenlose Nutzung
der nahe gelegenen Minigolf-Anlage. Einfach die Eintrittsmarke des
Kleintiermarktes dort vorzeigen
und in den Genuss des Spielvergnügens kommen. Ebenfalls ist das
Pinselohr wieder dabei. Das Pinselohr bietet z.B. professionelles
Gesichtsschminken an, malt Por-
traits von Mensch und Tier. Bitte
notieren Sie sich jetzt auch schon
die Termine für 2015: 15.03.,
19.04., 17.05., 21.06., 26.07.,
16.08., 20.09. und 18.10.. Weitere
Informationen für Besucher und
Züchter finden Sie auf unserer Internetseite: www.kleintiermarktkommern.de.
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
Große Kirmes in Kommern
Am Bleibach geht es von Freitag, 17. Oktober, bis Montag, 20. Oktober, hoch her - Veranstalter Vereinskartell
Mechernich-K
ommern - Das VerMechernich-Kommern
einskartell veranstaltet vom 17.
bis 20. Oktober die Kommerner
„Groß-Kirmes“. Für Bürgerbrief
und Webauftritt der Stadt Mechernich haben die Organisatoren folgende Informationen zusammengestellt:
„Freitag: 17. Oktober, 19:00 Uhr,
Umzug und Herausholen der Kirmes mit dem Tambourcorps Kommern und dem Musikverein Eicks.
Mit Knochen und »Kirmespitter«
geht es anschließend zum beheizten Festzelt der »Söhne Kommerns«, das zwischen der Gaststätte Stollen und dem Alten Rathaus steht, wo DJ Björn für Stimmung sorgt. Samstag: 18. Oktober, 11:00 Uhr, beginnt der historische Handwerkermarkt und die
Kirmes. Dabei werden wieder zahlreiche Kunsthandwerker, die ihre
Produkte nicht nur verkaufen, sondern auch vor Ort »zum Zuschauen« produzieren.
Kirmesrundgang mit dem Bürger
Bürger-meister
Von 13 bis 18 Uhr bewegt sich auf
der Kirmes die Größte »EIN-
Mann-Kapelle« der Welt mit Bordingenieur Schrotti aus Düsseldorf,
seit 1989 zum 10. Mal in Folge im
Guinness-Buch-der-Rekorde. Ab
20 Uhr Live-Musik mit der Band
»Cadillacs« und DJ Olli in der Bürgerhalle, präsentiert von der Maijugend Kommern.
Kirmessonntag, 19. Oktober, startet nach der Messe um 10:30 Uhr
der Kirmesrundgang mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sowie den Rats- und, Vereinsvertretern und dem Tambourcorps Kommern., Ab 12:30 Uhr bis 17:30 Uhr
wird die »Dixie-Diamonds -Band«
aus Köln über die Kirmes ziehen.
Kirmesmontag 20. Oktober ab
11:00 Uhr Frühschoppen im Zelt
der »Söhne Kommerns« mit LiveMusik. Ab 13:00 Uhr »Kindertag«
- für alle Kinder gilt dann »Einmal
zahlen - zweimal fahren«. Ab 18
Uhr stellt die Karnevalsgesellschaft »Greesberger« ihre neuen
Tollitäten im Zelt am Rathaus vor,
anschließend klingt die Kirmes
beim Tanz mit DJ Björn aus, bis
schließlich der »Kirmespitter« verbrannt wird. (eb/pp)
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Ermutigen statt verwöhnen
Kinderschutzbund lädt ein zu Vortrag der Dipl. Sozialpädagogin Hilde Pfister am Donnerstag, 23.
Oktober, ab 19 Uhr im Mechernicher Standort der Sekundarschule
Mechernich - „Viele Eltern neigen dazu, ihren Kindern zu viel
abzunehmen und sie vor Frust und
Niederlagen zu beschützen“, so
der Kinderschutzbund Mechernich. Dadurch aber werde den Kindern die Möglichkeit genommen,
wichtige Kompetenzen für ihre Lebensbewältigung zu erwerben.
Praktische Anregungen für eine
Erziehung, die die Kinder stärkt
und ihnen hilft, ihr eigenes Potential zu entfalten, möchte ein Vortrag der Dipl. Sozialpädagogin Hilde Pfister geben, zu dem der Kinderschutzbund einlädt.
Unter dem Motto „Ermutigen
statt verwöhnen - was Kinder
stark und zufrieden macht“
spricht die zertifizierte Elterntrainerin aus Köln am Donnerstag,
23. Oktober
Oktober, ab 19 Uhr in der
Sekundarschule in Mechernich
(Eingang Hauptschule). Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
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Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – RMP „Lokaler gehts nicht!“
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Kirchenchöre Kallmuth und Weyer
starten ein gemeinsames Chorprojekt
Weyer
eyer.. Die Kirchenchöre Kallmuth
und Weyer starten in Kürze ein
gemeinsames Chorprojekt. Auf
dem Programm steht die Aufführung der Missa alla settecento
von Wolfram Menschick (1937 bis
2010) mit Streicher- und Orgelbegleitung zum Osterfest 2015 in
der Pfarrkirche in Weyer.
Wolfram Menschick zählt zu den
zeitgenössischen deutschsprachigen Komponisten, deren kirchenmusikalische Chorwerke am häufigsten aufgeführt werden. Seine
Kompositionen umfassen unter
anderem 36 Messen und ca. 200
Motetten und Psalmen
Psalmen, darunter
auch größere Psalmen für Soli,
Chor und Orchester. Die Missa
alla settecento ist eine dem Stil
des 18. Jahrhunderts, d.h. dem
Zeitalter Mozarts nachempfundene Messe. Passend hierzu wird
der Projektchor neben der Messe
das aus dieser Epoche stammende Regina Caeli von Georg von
Pasterwitz (1730 bis 1803) einstudieren und aufführen.
Gesangsinteressierte sind wieder
herzlich eingeladen, an der Aufführung mitzuwirken und sich ab
Oktober gemeinsam mit den Chören hierauf vorzubereiten. Dieses
Angebot gilt besonders denjenigen, die Spaß und Freude am Singen haben und gerne einmal in
einem großen Chor mitsingen
möchten ohne eine langfristige
Bindung an einen Verein einge-
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hen zu müssen. Erfahrungen auf
dem Gebiet des Chorgesangs oder
anderweitige musikalische Kenntnisse sind nicht erforderlich.
Mit Stefan Weingartz (Kirchenchor Kallmuth) und Axel Wilberg
(Kirchenchor Weyer) wird dieses
Projekt von zwei erfahrenen
Chorleitern begleitet. Die musikalische Gesamtleitung des Projekts obliegt Axel Wilberg. Der
Kirchenchor Kallmuth probt mittwochs um 20.00 Uhr im Bürgerhaus Kallmuth, der Kirchenchor
Weyer donnerstags um 19.45 Uhr
im Pfarr- und Jugendheim Weyer.
Interessierte können je nach
Wunsch die Proben von einem
der beiden Chöre besuchen.
Selbstverständlich ist auch eine
Teilnahme an den Proben beider
Chöre möglich. Weitere Information geben gerne Stefan Weingartz (Kirchenchor Kallmuth) unter der Rufnummer 02484/1472
und Petra Rombach (Kirchenchor
Weyer) unter der Rufnummer
02484/919544. Um Voranmeldung wird bis spätestens
31.10.2014 gebeten.
Bürgerbrief Mechernich – 46. Jahrgang – Nr. 21 – 17. Oktober 2014 – Woche 42 – www.buergerbrief-mechernich.de
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Seele and Geist
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