close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Bayerisch Eisenstein Gaukassier Heinz Feigl feierte seinen 70

EinbettenHerunterladen
Bayerisch Eisenstein
Gaukassier Heinz Feigl feierte seinen 70. Geburtstag
Waldgau gratulierte – humorvolle Rede des Gauvorstandes erheiterte Geburtstagsgäste
Der langjährige Gaukassier des Bayerischen Waldgaues, Heinz Feigl, wurde Ende April 70
Jahre alt. Mit vielen Gästen aus Verwandtschaft, Bekanntschaft und Vereinen feierte er diesen
Anlass letzten Samstag in der Arberlandhalle, ein Abend, dem ihm seine drei Kinder
geschenkt hatten.
Heinz Feigl wurde am 26. April 1941 als Sohn von Schneidermeister Heinrich und seiner
Frau Elsa Feigl geboren. Zusammen mit Schwester Irene wuchs er wohlbehütet im Elternhaus
auf. Nach der Schule erlernte er den Beruf eines Bankkaufmanns, den er bis zur Rente
ausübte. Sein persönliches Glück fand er, als er am 3. Dezember 1966 in Ludwigsthal
Hildegard Bayerl zu seiner Frau machte. Der glücklichen Ehe wurden drei Kinder (Michael,
Martina und Tobias) geschenkt. Mittlererweile gehören auch drei Enkeltöchter zur Familie.
Magdalena, Julia und Eva sind der große Stolz des Opas. „Ihn bringt so schnell nichts aus der
Ruhe.“, so seine Tochter augenzwinkernd.
Schon immer war ihm das Trachtenwesen ein Anliegen. Lange Jahre war er dem
Trachtenverein „Arberbuam“ Bayerisch Eisenstein ein fürsorglicher Vorstand. Vom
Vortänzer zum zweiten Vorstand und schließlich zum ersten Vorstand „arbeitete“ er sich
hoch. Bemerkenswert ist die starke Jugendgruppe unter seiner Leitung, die damals fast 70
Mitglieder zählte. Unter seiner Federführung geschah auch 1977 der Umbau der ehemaligen
Sachsensäge zur „Waidlerhüttn“.
Natürlich ließen es sich seine Trachtenkameraden vom Waldgau nicht nehmen, ihm zu seinem
Jubeltag zu gratulieren. Mit einer großen Abordnung, allen voran Gauvorstand Hans Greil,
machte man seine Aufwartung. Der Gauvorstand, der vielen auch als Fastenprediger bekannt
sein dürfte, hatte dazu eine lustige Rede verfasst, in der er den Jubilar treffend beschrieb und
auch so manche Eigenheit von ihm aufs Korn nahm, was für große Erheiterung beim Jubilar
und übrigem Publikum sorgte. Als „George Clooney von Eisenstein“ wurde er dabei betitelt.
Und nicht nur die Talente des erklärten „Langschläfers“ als erfolgreicher Skirennläufer (er
war auch Bayerwaldmeister), talentierter Heimwerker (weiß perfekt, wie man eine „Rain“
verkleinert, damit sie in den Ofen passt) und „Spitzenkoch“ (besonders bei ErdäpfelGerichten) kamen zur Sprache, sondern auch, dass der erklärte „Langschläfer“ (der seine
Kinder stets mit einem lauten Pfiff durch die Finger zum Essen herbeirief) mit über 60 Jahren
noch das Tuba-Spielen erlernt hat.
Sichtlich gerührt über die Gratulation dankte Heinz Feigl seinen Trachtenkameraden und
bewirtete sie aufs Beste. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die „Eisenstoana
Blosmusi“, bei der der Jubilar den „Bombardon“ spielt. Und wie es sich für Trachtler gehört,
wurden auch mehrere Volkstänze aufs Parkett gelegt.
„Was er braucht, möge Gott ihm geben:
Gesundheit, Glück und langes Leben.“
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
4
Dateigröße
9 KB
Tags
1/--Seiten
melden