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Gehälter im Treasury: Was geht? 8 7 3 2 Inhalt - Der Treasurer

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Ausgabe 10 | 23. Mai 2013
Inhalt
Gehälter im Treasury: Was geht?
2
Treasurer verdienen vergleichsweise gut
Treasurer im deutschsprachigen Raum zählen zu den bestbezahlten Mitarbeitern auf der zweiten und dritten Führungsebene von Unternehmen. Doch zwischen den Treasurern
selbst, gibt es Gehaltsunterschiede, die sich nicht direkt aus
der Tätigkeit, der Unternehmensgröße oder der Branche ableiten lassen. Die Rolle des Selbstmarketings in Gehaltsverhandlungen ist nicht zu unterschätzen.
3
Onlinebezahlsystem Yapital startet im Juli
Nach zwei Jahren Entwicklung bringt der Versandhändler Otto ein Onlinebezahlsystem auf den
Markt. Görtz und Sport Scheck sind erste Kunden
8
Giesecke & Devrient nutzt Swift
Dr. Manfred Ertl, Bereichsleiter Corporate ­Finance
bei Giesecke & Devrient, spricht über die SwiftEinführung
7
Bayer: FTS kostet 45 Millionen Euro
Die Finanztransaktionssteuer wird Unternehmen
im OTC-Derivatehandel teuer zu stehen kommen,
erklärt Bayer-Treasurer Christian Held.
CMC-2013-anzeige60_8x96mm-4c_CMC-2013-anzeige
Aufmacher
Risiko Management
2
7
Gehälter im Treasury: Was geht?
Bayer: FTS kostet 45 Millionen Euro
Cash Management
Personen & Positionen
3
8
Giesecke & Devrient nutzt Swift
8
Aktuelle Stellenangebote
9
Peter Dreischhoff wechselt zu SKW
Stahl-Metallurgie
Yapital startet im Juli
Finanzen & Bilanzen
5Top-Finanzierung
Gagfah macht langsam Fortschritte bei der
Refinanzierung aller 2013 fälligen Schulden
5
Rickmers begibt erstmals High-YieldAnleihe
Traditionelle Finanzierungsquellen in der
Schifffahrt nicht mehr zugänglich
5Finanzierungsticker
6
H.e.a.t Mezzanine 2006 muss
zahlreiche Ausfälle verbuchen
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Software
11 Neues Tool zur IBAN-Konvertierung
C ASH
MANAGEMENT
C AMP US
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13. JUNI 2013, KOMED, KÖLN
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Aufmacher 2
Thinkstock
Ausgabe 10 | 23. Mai 2013
Das Selbstmarketing spielt bei Gehaltsverhandlungen eine wichtige Rolle. Treasurer sollten auf Referenzprojekte und ihre Reputation bei Banken verweisen.
Gehälter im Treasury: Was geht und wie viel?
Treasurer in der DACH-Region verdienen in ihren Unternehmen vergleichsweise gut
T
reasurer im deutschsprachigen Raum zählen
zu den bestbezahlten Mitarbeitern auf der
zweiten und dritten Führungsebene von Unternehmen. „Der Treasurer verdient im Vergleich
zu den Spezialisten aus dem Controlling, dem
Rechnungswesen, dem Einkauf oder dem Vertrieb
auf der gleichen Hierarchieebene in der Regel
besser“, sagt Karl Markel, Geschäftsführer bei
der Hamburger Personalberatung treasury executives 53°. Hinzu kommt: Treasury-Mitarbeiter in
Großkonzernen erhalten tendenziell mehr Gehalt
als ihre Kollegen aus dem Small- und Mid-CapBereich. Ein Leiter Treasury eines Unternehmens
aus dem Mid-Cap-Segement verdient der Personalberatung zufolge 100.000 Euro aufwärts.
Seine Kollegen aus dem DAX- oder MDAX-Bereich liegen dagegen oft schon bei mindestens
150.000 Euro. Die Unternehmensgröße kann also
einen Gehaltsunterschied von 50 Prozent brutto
ausmachen. Aber auch Branchen können Ursachen für Gehaltsunterschiede sein: „Treasurer in
Handelsunternehmen verdienen etwa 10 Prozent
weniger als ihre Kollegen aus der Industrie“, hat
Markel beobachtet.
Innerhalb des Treasury gibt es, je nach inhaltli- Netzwerk, Fürsprecher oder die Reputation bei
cher Ausrichtung, auch erhebliche Unterschiede. Banken und anderen Finanzierern den MarktBeispielsweise verdient ein Refinanzierungsma- wert eines Treasurers nach oben treiben“, ist der
nager in einem Großunternehmen mit vier Jah- Personal­berater überzeugt. Deshalb sei es sinnren Berufserfahrung rund 15 Prozent mehr als voll, auch auf diese Punkte in der Karriereplanung
sein Kollege aus dem FX-Bereich, der genauso zu ­achten.sap
viel Berufserfahrung vorweisen kann. Um für die
Gehaltsverhandlungen gerüstet
zu sein, sollte sich zudem jeder Übersicht über aktuell gezahlte Gehälter
Treasurer im Klaren darüber sein,
welche Alternative er selbst, Cash- & Liquiditätsmanager, mind. drei Jahre Berufserfahrung
ab 55.000 Euro
aber auch sein Chef hat. „Man Small Cap
ab 55.000 Euro
darf nicht zu hoch pokern“, sagt Mid Cap
Large Cap (DAX, MDAX)
ab 70.000 Euro
­Markel.
Dennoch spielt das Selbst- Financial Risk Manager, Zinsen, FX, mind. vier Jahre Berufserfahrung
ab 70.000 Euro, od. k.A.*
marketing in Gehaltsverhand- Mid Cap
ab 85.000 Euro
lungen eine sehr wichtige Rolle. Large Cap (DAX, MDAX)
„Es gibt Gehaltsunterschiede, die Finanzmanager – Refinanzierung, mind. vier Jahre Berufserfahrung
ab 100.000 Euro
sich nicht direkt aus der Aufgabe Large Cap (DAX, MDAX)
und der Unternehmensgröße Leiter Treasury, mind. fünf Jahre Berufserfahrung
ab 100.000 Euro
ableiten“, sagt Markel. „Ne- Mid Cap
ab 150.000 Euro
ben dem Verhandlungsgeschick Large Cap (DAX, MDAX)
eines jeden Einzelnen können *Aufgabe wird vom Bereichsleiter mit wahrgenommen
auch Referenzprojekte, ein gutes Quelle: treasury executives 53°
Cash Management 3
Ausgabe 10 | 23. Mai 2013
News
Onlinebezahlsystem Yapital startet im Juli
Schutz vor Zahlungsausfällen
Görtz, Sport Scheck und Novum Group erste Kunden des Otto-Dienstes
Bankdaten-Check für
Sepa
Der Softwareanbieter Uniserv
bietet Banken eine Lösung
zur Plausibilitätsprüfung ihrer
Bankdaten an. Die Software
prüft direkt bei der Eingabe,
ob die IBAN syntaktisch
korrekt ist, alle Vorgaben
zum Aufbau erfüllt sind und
sie eindeutig einer Bank
zugeordnet werden kann. So
sinkt das Risiko fehlerhafter
Transaktionen.
D
er größte europäische Versand- Doch als weltweite Nummer zwei der schen Mobilfunkanbieter wollen ihr
händler Otto will nach etwa zwei Versandhändler hinter Amazon rech- SMS-Lastschriftverfahren mpass auf der
Jahren Entwicklung seine Bezahlsys- net sich Otto gute Chancen im Wett- Basis der NFC-Technologie etablieren.
tem-Tochter Yapital im Juli an den Start bewerb der Onlinebezahlsysteme aus.
Yapital soll den Durchbruch schafbringen. „Das System startet zunächst Denn Reichweite ist entscheidend für fen, indem es alle Kanäle und Technoin Luxemburg, Deutschland,
logien kombiniert: „Es ist
Österreich und der Schweiz,
die erste europaweite Crossist aber als europaweites
Channel-Payment-Lösung,
Bezahlsystem
angelegt“,
die wirklich auf allen Kanäsagt Nils Winkler, Chairman
len einsetzbar ist: an der Laof the Board bei Yapital. Die
denkasse, mobil, online und
100-prozentige Otto-Tochter
per Rechnung“, sagt Winkkonnte bereits erste Kunden
ler. Das System arbeitet dagewinnen - unter anderem
für sowohl mit NFC als auch
den Schuhhändler Görtz, das
mit QR-Codes für das mobile
Sportgeschäft Sport Scheck
Bezahlen, mit Karte für das
sowie die Hotelkette Novum
stationäre Bezahlen sowie
Group. Bis Ende dieses Jah- Otto will mit seinem Onlinebezahlsystem Yapital den Durchburch schaffen.
mit Registrierung per Userres soll die Zahl der Partner
name und Passwort beim
laut Winkler bei 40 bis 50 liegen. Völlig den Erfolg: Nur wenn genügend Nutzer Bezahlen im Internet. Der Kunde regisuneigennützig ist die Entwicklung nicht. zusammenkommen, kann sich das Sys- triert sich auf der Yapital-Internetseite
Auch Otto kann von einem eigenen tem etablieren. Neben dem Platzhirsch und erhält sein persönliches Konto, mit
Zahlungsverkehrssystem profitieren, Paypal von Ebay versucht Google mit dem er sein Smartphone oder seinen
etwa indem es Gebührenzahlungen an seinem System Wallet nun auch in Eu- Tablet verbinden kann. Sobald er ein
Drittanbieter einspart.
ropa Fuß zu fassen, Apple treibt sein Bankkonto oder eine Kreditkarte angeDer webbasierte und mobile Zah- auf QR-Codes basierendes Bezahlsys- geben hat, kann er über Yapital Geld
lungsverkehrsmarkt ist heiß umkämpft. tem Passbook voran, und die deut- senden und erhalten.deb
Otto
Über die Onlineforderungsbörse Debitos können
E-Commerce-Anbieter nun
angemahnte Forderungen
verkaufen. Bislang galt dies
gegenüber Privatpersonen aus
Datenschutzgründen nur für
richterlich bestätigte Forderungen. Laut Debitos fallen
in Deutschland jährlich etwa
885 Millionen Euro der ECommerce-Forderungen aus.
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Finanzen & Bilanzen 5
Ausgabe 10 | 23. Mai 2013
News
Top-Finanzierung
Phoenix platziert
zweite Anleihe
Gagfah macht langsam Fortschritte bei der Refinanzierung aller 2013 fälligen Schulden
BMW mit ABS-Transaktion in der Schweiz
BMW
BMW hat eine öffentliche
ABS-Leasingtransaktion unter
der Bavarian-Sky-EuropeVerbriefungsplattform in
der Schweiz durchgeführt.
Der Autohersteller hat mit
BMW mit Verbriefung am Markt
Autoleasingforderungen
besicherte Anleihen im Gesamtnennwert von 300 Mio.
Schweizer Franken begeben.
Die Class A Notes sind von
Moody‘s, S&P und Fitch geratet. UBS und Credit Suisse
agierten als Lead Manager
bei der Transaktion. Baker &
McKenzie zufolge handelt es
sich um die zweite öffentliche
Transaktion in der Schweiz
überhaupt.
Mezzanine-Dachfonds
für Deutschland
Der Markt bleibt in Bewegung: Der Europäische
Investitionsfonds, das Bundeswirtschaftsministerium, die
LfA Förderbank Bayern und
die NRW.Bank haben einen
gemeinsamen Dachfonds für
Mezzanine-Finanzierungen
aufgelegt. Über den sog.
Mezzanine-Dachfonds für
Deutschland stehen EU-Gelder
über 200 Mio. Euro für den
Mittelstand zur Verfügung.
D
er Gagfah-Konzern hat schon seit
Jahren nach einer Anschlussfinanzierung für die in diesem Jahr fälligen
zwei großen Jumbo-Kredite gesucht.
Bei der milliardenschweren BlockRefinanzierung kommt der Immobilienkonzern nun Stück für Stück voran.
Schon über ein Drittel seiner Schulden
über mehr als 3 Milliarden Euro hat
der MDAX-Konzern refinanziert. Die
übrigen 2013 fälligen Verbindlichkeiten sollen bald folgen. Das teilte Gagfah bei der Vorlage der Zahlen für das
erste Quartal mit.
Bereits im Februar hatte das Immobilienunternehmen einen neuen
Kredit über 1,06 Milliarden Euro für
das sogenannte Woba-Portfolio mit
der Bank of America Merrill Lynch abgeschlossen. Hinzu kommt nun eine
weitere Vereinbarung, durch die sich
der Darlehensbetrag um weitere 17
Millionen Euro erhöht. Zugleich sinkt
der Zins von 3,85 Prozent auf 3,34
Prozent. Dadurch rechnet Gagfah mit
Zinseinsparungen von circa 4,4 Millionen Euro pro Jahr. Die Bank of America Merrill Lynch hat diese Kredite nun
verbrieft. Insgesamt wurden Schuld-
M.Ehrich, Gagfah.
Der Pharmahändler Phoenix
hat nach der Debütanleihe im
Juli 2010 nun eine weitere
Unternehmensanleihe platziert und damit das „derzeitig
attraktive Marktumfeld“
genutzt, wie es heißt. Die
siebenjährige Schuldverschreibung hat ein Volumen
von 300 Mio. Euro. Der
Zinskupon beträgt 3,125%
p.a. S&P und Fitch bewerten
die neue Anleihe mit BB. Das
Rating ist mit den jeweiligen
Unternehmensratings sowie
den Ratings für die 2010
platzierte Anleihe identisch.
Immobilienkonzern Gagfah packt Schulden an.
verschreibungen in Höhe von 1,074
Milliarden Euro und mit einer maximalen Laufzeit bis 2024 begeben, was
der Wirtschaftskanzlei Clifford Chance
zufolge die größte Verbriefung von
gewerblichen Immobilienkrediten in
Europa seit Beginn der Finanzkrise ist.
Auch beim zweiten Mega-Darlehen
über rund 2 Milliarden Euro, das im
August ausläuft, verlaufe die Refinanzierung zu besseren Konditionen
nach Plan. Für rund 900 Millionen
Euro hätten ein deutsches Bankenkonsortium und zwei Versicherer bereits
ihre Zustimmung erteilt, ist zu hören.
Der Rest sei ebenfalls für eine CMBSVerbriefung vorgesehen. Gagfah will
dabei die sechs Tranchen auf vier reduzieren, „um bessere Konditionen, eine
geringere Komplexität und ein kleineres Umsetzungsrisiko zu erzielen“ und
hofft auf einen Zinssatz zwischen 3
und 3,5 Prozent.
Die aktuellen Transaktionen kommen wie im vergangenen Jahr bei
der Immobiliengesellschaft Deutsche
Annington zwar rechtzeitig, aber mit
langem Vorlauf: 2012 hatte Gagfah
sogar einen Verkauf des Woba-Portfolios durchgespielt, die Pläne aber im
Februar dieses Jahres überraschend
geändert.sap
Rickmers begibt erstmals High-Yield-Anleihe
Traditionelle Finanzierungsquellen in der Schifffahrt nicht mehr zugänglich
D
er Schifffahrtskonzern Rickmers
will über eine fünfjährige Unternehmensanleihe bis zu 200 Millionen
Euro einsammeln. Der jährliche Zinssatz der High-Yield-Anleihe soll zwischen 8,5 Prozent und 9,125 Prozent
liegen. Die Wertpapiere sollen voraussichtlich vom 11. Juni an im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse mit Einbeziehung in den Prime
Standard für Unternehmensanleihen
notiert sein. Creditreform Rating hat
den Schifffahrtskonzern, der 2012 einen konsolidierten Umsatz von 618,3
Millionen Euro erzielte, im Mai mit BB
bewertet. Mit dem Emissionserlös will
Rickmers das Wachstum finanzieren
und bestehende Bankverbindlichkeiten ablösen. Die Schifffahrtsbranche
befindet sich in einer Konsolidierungsphase. Rickmers will dabei Bertram R.
C. Rickmers, Gründer und alleiniger
Gesellschafter der Rickmers Gruppe
zufolge„eine aktive Rolle“ spielen.
Seit dem Ausbruch der Finanzkrise
befindet sich die Schifffahrtsbranche
in schwerer See. Steigende Treibstoffpreise, sinkende Frachtraten und
Überkapazitäten sorgen für fallende
Preise. Auch die Finanzierung der
Schifffahrt befindet sich im Wandel.
Die Commerzbank gab beispielsweise
vergangenen Sommer bekannt, aus
der Schiffsfinanzierung auszusteigen.
Andere Banken wie die HSH Nordbank
und die NordLB sind zwar weiter in
diesem Segment aktiv, wollen aber das
Kreditvolumen reduzieren. Rickmers
ist sich dieser Entwicklungen durchaus
bewusst. „Die über viele Jahre hinweg
bestehenden traditionellen Quellen für
Eigen- und Fremdkapital - speziell bei
deutschen Schiffseignern, die einen
hohen Anteil der weltweiten Containerflotte gebaut haben - sind nicht
mehr zugänglich“, sagt Ronald D.
Widdows, CEO der Rickmers-Gruppe.
Deshalb müssten sich die Schifffahrtsunternehmen nach neuen Finanzierungsquellen umschauen.sap
Finanzierungsticker
+++ Grammer platziert Schuldschein über 90 Mio. Euro +++ Läpple schließt
Kredite über 82,5 Mio. Euro ab +++ Würth-Anleihe über 500 Mio. Euro wird mit
1,75% verzinst +++ More & More begibt Hochzinsanleihe von bis zu 13 Mio.
Euro +++ Stadtwerke Düsseldorf schließen neue Kreditfazilitäten über 650 Mio.
Euro ab +++ Wallenborn Adria Wind will mit Mittelstandsanleihe 80 Mio. Euro
einsammeln +++ GSW schließt mit Landesbank Berlin revolvierende Akquisitionskreditlinie über 80 Mio. Euro ab +++ Moody‘s ändert Ausblick für Siemens-Rating
von Aa3 von stabil auf negativ +++ Conergy gibt unbesicherte Wandelanleihe über
4,58 Mio. Euro an zwei strategische Investoren aus +++ S&T platziert fünfjährige
Anleihe über 15 Mio. +++ Stern Immobilien sammelt über Mittelstandanleihe
lediglich 12 Mio. Euro ein, ursprünglich waren bis zu 20 Mio. Euro geplant +++
Finanzen & Bilanzen 6
Ausgabe 10 | 23. Mai 2013
Erstes Closing des
­Rothschild PrivateDebt-Fonds
Rothschild Merchant Banking
hat das erste Closing des
neuen Private-Debt-Fonds
„Five Arrows Credit Solutions“ (FACS) abgeschlossen.
Der Fonds, der bislang ein
Volumen von 235 Mio. Euro
umfasst, konzentriert sich
auf mittelgroße Unternehmen aus westeuropäischen
Ländern und bietet ihnen
verschiedene nachrangige
Fremdfinanzierungslösungen,
wie beispielsweise Mezzanine-Kapital oder UnitrancheFinanzierungen an.
Edouard Veber und
Martin Hook führen den
Fonds. Veber verantwortete
zuvor als Co-Manager die
europäischen MezzanineInvestment-Aktivitäten von
JP Morgan. Hook war zuvor
Partner bei dem unabhängigen Mezzanine-Fonds Indigo
Capital.
H.e.a.t Mezzanine 2006 muss zahlreiche
Ausfälle verbuchen
Nur spärliche Rückflüsse für Mezzanine-Programme
M
it H.e.a.t. Mezzanine 2006 ist erhalten hat, will im Oktober nach­ oder sind sogar insolvent. In diesen
in etwa das passiert, was viele ziehen.
Fällen sind allenfalls noch geringe
bei der Rückzahlung der MezzanineZehn Schuldtitel mit einem No- Rückflüsse zu erwarten. Glimpflich daProgramme generell befürchtet hat- minalwert von 61,5 Millionen Euro vongekommen sind die Initiatoren des
ten: Zahlreiche Unternehmen, die sich werden momentan restrukturiert. Sie Mezzanine-Programms in vier Fällen:
vor sieben Jahren bei dem Standard- haben zum Teil Waiver und Fristver- Nach Eigentümerwechseln haben die
Mezzanine-Programm von
Programmmanager
eine
HSBC Trinkaus bedient
Change-of-Control-Klausel
haben, sind nun zu einer
gezogen. Vier Unternehmen
Rückzahlung nicht mehr in
haben deswegen insgesamt
der Lage. Die Insolvenzen
20 Millionen Euro schon
von Emprise Management
vorzeitig zurückgezahlt.
Consulting oder E-M-S New
Wegen der Ausfälle
Media waren frühe Krisenhaben die erstrangigen Infälle des Programms, viele
vestoren (Class A) bisher leweitere folgten. Insgesamt
diglich rund 73 Prozent des
hatten beim Start 47 Unterursprünglichen Einsatzes
nehmen Mezzanine-Kapital
zurückerhalten. Sie hatten
in Höhe von 280 Millionen Unternehmen wie Emprise Management Consulting sind „umgefallen“.
mit 218,4 Millionen Euro
Euro über das Programm
das Gros der Transaktion
aufgenommen. Lediglich 19 Unterneh- längerungen erhalten. Ein Loan über 4 finanziert. Investoren der Class B oder
men haben bis Mitte April den vollen Millionen Euro soll noch im Mai 2013 der nicht gerateten Junior Note haben
entliehenen Betrag, zusammen 104,5 abgeschlossen werden. Zwölf Unter- bisher überhaupt nichts zurückerhalMillionen, zurückgezahlt. Ein weiteres nehmen – und damit 80 Millionen ten – für sie besteht nur eine geringe
Unternehmen, das 10 Millionen Euro Euro – sind mit Zahlungen im Verzug Hoffnung auf Rückflüsse. mad
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News
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Risiko Management 7
Ausgabe 10 | 23. Mai 2013
News
Bayer: FTS kostet 45 Millionen Euro
Stabile Bankenratings
Treasury-Abteilungen gelten als Finanzinstitute / Banken reichen Kosten weiter
Neues Kreditereignis
bei CDS
Die International Swaps and
Derivatives Association (ISDA)
hat ein neues „Kreditereignis“ für Credit Default Swaps
(CDS) vorgeschlagen. Demnach sollen Swap-Halter auch
dann entschädigt werden,
wenn eine Regierungsbehörde im Zuge der staatlichen
Rettung einer Bank die Anleihebesitzer an den Verlusten
beteiligen will.
D
ie Realwirtschaft wird die Finanztransaktionssteuer deutlich zu
spüren bekommen: Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) hat die Auswirkungen auf 24 deutsche Unternehmen,
die 2012 gemeinsam 1.100 Milliarden Euro umgesetzt haben, auf jährlich mindestens 603 Millionen Euro
beziffert. Wenn ein Unternehmen als
Finanzinstitut eingestuft wird und Kaskadeneffekte eintreten, also mehrere
Banken in die Geschäfte involviert sind
und ihre Kosten jeweils weitergeben,
liegt die zusätzliche Steuerlast sogar
bei 1,5 Milliarden Euro.
Dieses Szenario ist wahrscheinlich:
„Unter der jetzigen Definition gehe ich
davon aus, dass wir als Finanzinstitut
klassifiziert werden“, sagt Christian
Held, Leiter Corporate Treasury von
Bayer. Der Grund: Das Konzern-Treasury
ist eine eigenständige rechtliche Einheit
und erzielt mehr als die Hälfte der Nettojahresumsätze mit Finanztätigkeiten.
Bayer müsste künftig direkt die Finanztransaktionssteuer von 0,1 Prozent auf
Aktien, Anleihen und Commercial Paper
sowie 0,01 Prozent auf Währungs- und
Zinsderivate an den Fiskus abführen.
Inoffiziellen Schätzungen zufolge sind
alle im DAX vertretenen Firmen von
dieser Problematik betroffen.
Bayer
Die Ratingagentur Fitch hat
den weltweit zwölf größten
Banken Fortschritte attestiert
und die Bonitätseinstufung
der Deutschen Bank und
weiterer großer Institute
bestätigt. Der Ausblick für die
gesamte Branche sei trotz
der großen Risiken stabil.
Besonders hob die Agentur
die Rosskur vieler Geldhäuser
und die bessere Liquiditätsausstattung hervor.
Die Finanztransaktionssteuer trifft Bayer hart.
Hinzu kommt, dass auch die Banken
die Steuerlast durch die Finanztransaktionssteuer an die Unternehmen
weiterreichen dürften: „Unsere Banken haben uns klar signalisiert, dass
sie die Kosten an uns überwälzen werden, wenn sie Derivate für uns handeln“, meint Held. Der Chemiekonzern
müsste sich den DAI-Berechnungen
zufolge darauf einstellen, jährlich bis
zu 45 Millionen Euro mehr Steuern
zu zahlen. Das entspricht etwa 6 Prozent der Steuerlast von 2012. Damals
zahlte Bayer laut Geschäftsbericht 752
Millionen Euro Ertragsteuern.
Für Siemens liegt die Zahl sogar
bei bis zu 100 Millionen Euro. Hier
drückt der Schuh vor allem bei den
Pensionszusagen, wie Georg Geberth,
Direktor Global Tax Policy bei Siemens
erklärt: „Wenn wir nur einmal im
Jahr das Vermögen unserer Pensionsfonds umschichten, fällt die Finanztransaktionssteuer schon viermal an,
weil mehrfach besteuert wird.“ Beim
Verkauf der Aktien muss sowohl die
Bank als auch das Pensionsvehikel die
Steuer abführen, beim Kauf ebenfalls.
„Wir verlieren so schon 0,4 Prozent
Rendite, so dass wir nachschießen
müssen, um die Zusagen gegenüber
unseren Mitarbeitern halten zu können“, erklärt Geberth. Im derzeitigen
Niedrigzinsumfeld ist das besonders
bitter. deb
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GC POOLING SELECT.
Besicherte Geldanlage mit Abwicklung über
einen zentralen Kontrahenten
Eurex Repo, ein Unternehmen der Gruppe Deutsche Börse,
ist der führende europäische Anbieter im integrierten
und elektronischen Handel von besicherten Finanzierungsgeschäften. Der erfolgreichste Markt von Eurex Repo ist
„GC Pooling“ mit durchschnittlich EUR 145 Mrd. ausstehendem
Volumen in 2012 und mehr als 120 teilnehmenden Banken.
Bisher konnten nur Kreditinstitute an diesem Markt teilnehmen.
Jedoch bietet seit Anfang 2013 das neue Segment „GC Pooling
Select“ auch Unternehmenskunden den Zugang zur besicherten
Geldanlage mit Abwicklung über den zentralen Kontrahenten
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Ausgabe 10 | 23. Mai 2013
News
Dr. Manfred Ertl, Bereichsleiter Corporate Finance bei Giesecke & Devrient,
über die Swift-Einführung
Telekom
Die Deutsche Telekom hat
sich für einen internen Kandidaten als Nachfolger von CFO
Timotheus Höttges entschieden. Thomas Dannenfeldt
übernimmt
vom 1. Januar
2014 an das
Finanzressort
im Vorstand.
Der 46-jährige Wirtschaftsmathematiker
ist ein Eigengewächs des
Konzerns und gilt als Vertrauensmann von Timotheus
Höttges. Dannenfeldt ist seit
dem Abschluss seines Studiums bei der Telekom und hat
seitdem in verschiedenen
Tochtergesellschaften Erfahrung gesammelt.
Giesecke & Devrient nutzt Swift
DIC Asset
Die Frankfurter DIC Asset
baut ihr Managementteam
aus. Sonja Wärntges wird
zum 1. Juni
neuer CFO
des Immobilienunternehmens. Die
45-Jährige
beerbt Markus Koch, der seit
Juli 2003 CFO bei DIC Asset
ist und das Unternehmen nun
Anfang Juni verlässt. Die
Diplom-Ökonomin Wärntges
war seit September 2011
Finanzchefin von Deutsche
Immobilien Chancen. Ihr folgt
dort ebenfalls zum 1. Juni
Thomas Grimm (42) als CFO
nach. Vor ihrer Zeit bei Deutsche Immobilien Chancen war
Wärntges u.a. für die Modehandelskette C&A tätig. Sie
leitete dort seit 2005 die
Bereiche Finanzen, Rechnungswesen und Controlling.
Die Unternehmens- und
Technologieberatung Capco
hat den Strategieberater
Tomas Rederer als neuen
Partner an Bord geholt. Der
40-jährige Experte für das
Firmenkunden- und Kreditgeschäft verstärkt seit 1.
Mai den Geschäftsbereich
Banking. Rederer kommt
von Kienbaum Management
Consultants, wo er als Senior
Director und Partner den
Banking-Bereich betreute.
Giesecke & Devrient
Dr. Manfred Ertl
ist seit 1994 beim
Banknoten- und
Kreditkartenhersteller
Giesecke & Devrient als
Bereichsleiter Corporate Finance tätig.
D
er Technologiekonzern Giesecke & angeschlossen“, sagt Ertl. Der Prozess
Devrient (G&D) hat sich vor vier wird bis 2015 andauern.
Jahren dazu entschieden, konzernweit
Der Bereichsleiter Corporate Fiein einheitliches IT-System auf der Ba- nance packt zudem die Gelegenheit
sis SAP ECC 6.0 auszurollen. Auch das beim Schopf und zentralisiert den
Treasury des Familienunternehmens Zahlungsverkehr, optimiert das Cash
(Umsatz 2012: 1,79 Mrd. Euro) war Management und macht den Technodavon betroffen. Dr. Manfred Ertl, Be- logiekonzern fit für Sepa – alles mit
reichsleiter Corporate Finance, nutzte Hilfe von SAP und Swift. „Wir bauen
die Gelegenheit und stellte alle Pro- gerade für unsere europäischen Gezesse im Treasury auf den Prüfstand. sellschaften ein Shared Service Center
Das Ziel: die
Zahlungsverkehr
bisher
bereits
mit Hilfe SAP
gelebte
ZentInhouse Cash in
Eine Swift-Einführung
ralisierung und
München
auf.
darf nicht unterschätzt
Standardisierung
Kreditoren- und
im Treasury auch
Entgeltzahlungen
werden.«
systemtechnisch
werden zentral
umzusetzen. Das
über Konten der
galt ebenfalls für
Muttergeselldie Verbindung zu den Banken. „Swift schaft ausgeführt, der Gegenwert dem
entspricht diesen beiden Grundsätzen, Inhouse-Cash-Konto der Tochter belasweshalb wir uns dazu entschieden tet. Bei den Tochtergesellschaften wird
haben, unsere Transaktionen künftig eine kleine Swift-Lösung installiert“,
über den Finanznachrichtendienst sagt Ertl. Lokale Bankverbindungen
abzuwickeln“, sagt Ertl. Vorteile sind blieben weitgehend bestehen. „Die loinsbesondere, dass weltweit fast alle kalen Banken melden dann jeden Tag
Banken über Swift erreichbar sind Kontoauszüge über Swift an unsere
(Versand von Zahlungsdateien/Emp- Swift-Kennung. Wir in der Münchener
fang von Kontoauszügen), alle For- Zentrale leiten das an den entspremate abbildbar sind und Swift für die chenden Buchungskreis der Tochter
Übertragung der Daten haftet. Der weiter.“ Das sei relativ kostengünstig,
Nachteil: Mit allen beteiligten Banken da die europäischen Gesellschaften
müssen bilaterale Verträge geschlos- keine vollständige Swift-Anbindung
sen werden.
bräuchten und gleichzeitig die von
Voraussetzung hierfür ist eine Sepa geforderte XML-Format-UmstelMitgliedschaft bei Swift für die Mut- lung zentral in München erfolge.
tergesellschaft G&D, wodurch der
Alle Gesellschaften außerhalb des
Technologiekonzern eine eigene Swift- Sepa-Raums mit SAP-Anbindung und
Kennung bekommt und das SAP Integ- Inhouse-Cash-Konto erhalten hingeration Package for Swift, das durch die gen eine komplette Swift-Anbindung.
SAP-Gesamtlösung von G&D schon Dies ist notwendig, da der lokale
vorhanden war. „Rund 20 Tochterge- Zahlungsverkehr bei der Tochtergesellsellschaften werden nun sukzessive schaft verbleibt. Der grenzüberschrei-
»»
tende Zahlungsverkehr wird dagegen
– wie für die Gesellschaften im SepaRaum – zentralisiert
Swift stellt aber besondere Anforderungen an den Aufbau der Referenzarchitektur. Dies kann entweder
vom Unternehmen selbst oder über einen Serviceprovider erbracht werden.
„Unsere IT hat uns aus Kostengründen eine Absage erteilt. Insbesondere
zusätzlicher Aufwand für Hardware
sowie Personalbereitstellung wäre
angefallen“, sagt Ertl. Stattdessen
wickelt das Familienunternehmen die
Transaktion gegen eine im Verhältnis
zu den internen Kosten attraktive Gebühr über das Service Bureau Broadridge ab.
Rückblickend kann Ertl sagen:
„Mit Swift fahren wir besser als früher
mit verschiedenen unterschiedlichen
lokalen Lösungen.“ Grundsätzlich sei
Swift im Vergleich zu einer lokalen
Banklösung, wenn man allein auf die
Kosten schaue, zwar nicht kostengünstiger. Aber wenn man eine internationale, standardisierte Lösung suche,
sei Swift durchaus eine Alternative.
Die Implementierung hat Ertl zufolge
drei Monate gedauert. Giesecke & Devrient ist im vergangenen Dezember
in Deutschland live gegangen. Aber:
„Eine Swift-Einführung ist sehr komplex, sie darf vom internen Arbeitsaufwand nicht unterschätzt werden,
da mit jeder einzelnen Bank individuelle Verträge abgeschlossen werden
müssen“, sagt Ertl abschließend. Die
Verträge gleichen sich vom Inhalt her.
Einen grundsätzlichen Standard für die
Bankverträge gebe es allerdings noch
nicht.sap
Aktuelle Stellenangebote
MAG IAS: sucht Mitarbeiter (m/w)
Treasury Service
Zalando: sucht Sachbearbeiter
(m/w) Finance/Treasury
Daimler: sucht SB (m/w) Business
Solutions Treasury, Standort Stuttgart
Statkraft: sucht (Prompt) Gas
Trader (m/w)
Personen & Positionen 9
Ausgabe 10 | 23. Mai 2013
Atradius
Atradius hat
nach einem
halben Jahr
wieder einen
Finanzchef
gefunden.
Claus Gramlich-Eicher (Foto)
wird neuer CFO des Kreditversicherers und folgt damit
Delfin Rueda nach, der das
Unternehmen im vergangenen Oktober verlassen hat.
Von Amsterdam aus wird
Gramlich-Eicher die Bereiche
Finance, Financial Control
und Corporate Finance
verantworten. Der 48-Jährige
kommt von Allianz Investment Management. Seit 1993
war er in verschiedenen Funktionen im Finanzbereich der
Allianz tätig. Unter anderem
habe er dazu beigetragen, die
Finanzabteilungen der Allianz
in Tschechien, Spanien, Italien
und Deutschland aufzubauen,
heißt es.
Klett-CFO wechselt in Aufsichtsrat
Versicherungen verantwortet der neue Treasurer auch
K
P
eter Dreischhoff ist seit 1. Februar
dieses Jahres bei der SKW StahlMetallurgie Holding als Group Treasurer tätig. In dieser Position verantwortet er die Themen Finanzierung, Cash
Management und -Pooling sowie die
globalen Versicherungen. Vor
seinem Wechsel
zum
Spezialchemieanbieter
an der Prinzregentenstraße in
München
hat
Dreischhoff seit
2010 als Head
of Fund Finance Peter Dreischhoff
Management
beim europäischen Immobilieninvestment-Manager Axa im Bereich Real
Estate gearbeitet.
Doch er kann schon auf einige
Jahre an Erfahrung im Treasury zurückblicken. Nach einem Traineeship
bei der BfG/Crédit Lyonnais wechselte
Dreischhoff 1998 direkt ins Treasury
von Mobilcom. Im Jahr 2000 ging er
als Vice President Capital Markets zu
Infineon, um bei der Ausgliederung
von Qimonda 2006 als Group Treasurer zur Tochter zu wechseln. Dort
verantwortete
er neben der
Geldbeschaffung
auch das Zinsund Währungsmanagement,
das Pensionsmanagement und
das Asset- und
das Cash Management. Bis
zur Insolvenz von
Qimonda Anfang 2009 war Dreischhoff für den Halbleiterhersteller tätig und hat beispielsweise über die
Emission einer Wandelanleihe knapp
250 Millionen US-Dollar für Qimonda
eingesammelt (vgl. Der Treasurer 052008).sap
lett-CFO Arthur Zimmermann
(Foto) kehrt dem operativen Geschäft den Rücken: Der 59-Jährige
hat in der vergangenen Woche sein
Amt als Finanzvorstand niedergelegt und ist in den
Aufsichtsrat des
Bildungsanbieters
gewählt worden.
„Anlässlich seines
60. Geburtstags,
der im August
dieses Jahres sein wird, hat Herr
Zimmermann beschlossen, aus dem
aktiven Berufsleben auszuscheiden“,
schrieb Klett-Vorstandssprecher Philipp Haußmann auf Nachfrage von Der
Treasurer. Klett besetzt den Posten des
Finanzvorstandes jedoch nicht neu.
Die Aufgaben von Zimmermann übernimmt Stefan Hartl als Finanzdirektor.
Hartl kam bereits Anfang dieses Jahres
von der deutschen Niederlassung des
US-Pharmazie- und Biotechnologieunternehmens Gilead Sciences zur KlettGruppe. deb
Klett
Claus Gramlich-Eicher
wird CFO von Atradius
Peter Dreischhoff wechselt zu
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performed globally by investment banking affiliates of Bank of America Corporation (“Investment Banking Affiliates”), including, in the United States, Merrill Lynch, Pierce, Fenner & Smith Incorporated
and Merrill Lynch Professional Clearing Corp., both of which are registered broker-dealers and members of FINRA and SIPC, and, in other jurisdictions, by locally registered entities. Investment products
offered by Investment Banking Affiliates: Are Not FDIC Insured  May Lose Value  Are Not Bank Guaranteed. ©2013 Bank of America Corporation
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Software 11
Ausgabe 10 | 23. Mai 2013
News
Tool zur IBAN-Konvertierung
Neue Lösung für Bayers
Risikomanagement
Van den Berg hat eine neue Sepa-Lösung herausgebracht
Neuer UBS-Stick von
Kobil
Der Wormser Internetsicherheitsspezialist Kobil bietet ab
sofort den neuen Login-Stick
Mldentity mini für das Onlinebanking an. Dabei handelt
es sich nach Unternehmensangaben um eine kleinere
und schnellere Version des
Smartcard-basierten Stick
mIDentity.
S
o langsam beginnt die heiße Phase Bankleitzahlen. Dabei wird der deutder Sepa-Umstellung. Immer mehr sche Ländercode DE mit zwei PrüfzifSystem- und Beratungshäuser ge- fern sowie bestehender Bankleitzahl
hen mit entsprechenden Tools an und Kontonummer ergänzt. Bei 1.302
den Markt, die die Sepa-Umstellung Bankleitzahlen kommen abweichende
erleichtern sollen – so auch die Van Verfahren zum Einsatz, für 170 Bankden Berg AG aus Herzogenrath (bei leitzahlen sei eine Konvertierung
Aachen), die sich
nicht
möglich.
im Corporate-BeBesonderheiten
reich besonders
gebe es etwa bei
als Swift Service
IBANs der DeutBureau
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der Commerzhat. Jetzt hat das
bank (u.a. weUnternehmen
gen der Fusion
ein
Programm Die IBAN-Konvertierung ist nicht trivial.
mit der Dresdner
erstellt, mit dem
Bank). Van den
die neue International Bank Account Berg hat jetzt ein Programm erstellt,
Number, kurz IBAN, berechnet wer- mit dem die IBAN berechnet werden
den kann. Bekanntlich müssen bis zur kann. Dabei stellt der Anbieter den
Umstellung die bestehenden Konto- Quellcode kostenfrei als Open Sourcenummern und Bankleitzahlen durch Lösung auf Basis GNU zur Verfügung.
IBAN und BIC ersetzt werden. Laut Er kann damit in eigene AnwendunVan den Berg weist die Bundesbank gen integriert und modifiziert werden.
derzeit 4.046 gültige Bankleitzahlen Besonders warnt das Haus vor veralteaus. Das Standardverfahren zur Wand- ten Konvertierungslösungen, die sich
lung greife allerdings nur bei 2.574 im Internet finden.mad
iStock
Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer setzt eine
neue Lösung von Sungard im
Risikomanagement ein. Die
Module Adaptiv Analytics, Adaptiv 360 sowie Adaptiv Operations des Softwareanbieters
sollen den Leverkusenern
dabei helfen, Monte-CarloSimulationen für den Valueat-Risk (VaR), das maximale
Kredit-Exposure (PFE) und
das Credit Value Adjustment
(CVA) zu berechnen.
IMPRESSUM
Redaktion
Markus Dentz (mad, verantwortlich), Desirée Backhaus (deb), Michael Hedtstück (mih), Andreas Knoch
(ank), Sabine Paulus (sap), Sabine Reifenberger (sar),
Verlag
Herausgeber: FINANCIAL GATES GmbH
Geschäftsführung:
Dr. André Hülsbömer, Volker Sach
Frankenallee 95
60327 Frankfurt am Main
HRB Nr. 53454, Amtsgericht Frankfurt am Main
Telefon: (069) 75 91-32 52
Telefax: (069) 75 91-32 24
E-Mail:redaktion@derTreasurer.de
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Bezugspreis Jahresabonnement: kostenlos
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(24 Ausgaben im Jahr)
Objektleitung: Dominik Heyer
Telefon: (0 60 31) 73 86-17 15
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Verantwortlich für Anzeigen: Dominik Heyer
Layout: Daniela Seidel, FINANCIAL GATES
Mitherausgeber: BELLIN GmbH, BNP Paribas,
Commerzbank AG, Deutsche Bank, ecofinance –
a Reval Company, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG,
SEB AG, treasury executives 53° gmbh
Partner: BNY MELLON, Eurex Repo GmbH,
Omikron Systemhaus GmbH & Co. KG,
UniCredit Bank AG
Haftungsausschluss: Alle Angaben wurden
sorgfältig recherchiert und zusammengestellt. Für
die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts von
Der Treasurer übernehmen Verlag und Redaktion
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Regulation Authority and regulated by the Financial Conduct Authority and the Prudential Regulation Authority. Not all products and services are regulated by the Financial Conduct
Authority and the Prudential Regulation Authority.
Asset Management 12
Ausgabe 10 | 23. Mai 2013
News
Aktien attraktiver als Bonds
Bundestag beschließt
KAGB
Société Générale baut auf neuen Shareholder-Value-Zyklus
N
ior
ach Meinung der Anlagespezialisten der Société Générale spricht
zurzeit vieles für die Assetklasse Aktien, während die Attraktivität der Assetklasse Unternehmensanleihen den
Klimax erreicht haben dürfte. Die
französische Großbank empfiehlt
daher, die Gewichtung von Dividendentiteln in den Portfolios
zu erhöhen und begründet das mit einem neuen
Shareholder-Value-Zyklus,
Bewertungsdifferenzen
und zu optimistischen Ausfallraten
für
Corporate
Bonds.
Die Experten setzen dabei vor allem auf die historisch hohen Cashbestände der Unternehmen. Dies würde
sich positiv auf die Dividendenpolitik, auf Aktienrückkäufe und auf die
M&A-Aktivitäten auswirken. Die dafür
bereitgestellten Mittel seien bereits erhöht worden und dürften in den kommenden Monaten weiter aufgestockt
werden. „In der Vergangenheit haben
solche Zyklen stets die Allokation zwi-
Blackrock übernimmt
MGPA
Der weltgrößte Asset Manager Blackrock hat das auf
Europa und Asien spezialisierte Beratungsunternehmen
für Private-Equity-Immobilieninvestitionen MGPA
übernommen. Zusammen mit
MGPA verwaltet Blackrock
ein Immobilienvermögen von
rund 25 Mrd. US-Dollar.
Da
vid
Pr
Am 16. Mai hat der
Deutsche Bundestag das
AIFM-Umsetzungsgesetz
verabschiedet. Planmäßig soll
das Kapitalanlagegesetzbuch
(KAGB) zum 22. Juli in Kraft
treten. Spezialfonds bleiben
darin als regulierte Produkte
erhalten. Anleger mit einem
beabsichtigten Investitionsvolumen ab 10 Millionen Euro
können ohne weitere Voraussetzungen in diese Vehikel
investieren.
schen Aktien und Bonds beeinflusst“,
argumentieren Roland Kaloyan und
Alain Bokobza von der Société Générale in einer aktuellen Studie. Darüber hinaus sprächen die Bewertungen
inzwischen
klar
für Aktien – und
zwar sowohl im
Vergleich mit Investmentgrade- als
auch im Vergleich
mit High-Yield-Bonds.
„Unsere Modelle deuten auf eine relativ
hohe
Bewertungsprämie bei Corporate
Bonds gegenüber Aktien hin“,
heißt es in der Studie. Hinzu kämen
die nach Ansicht der Autoren zu optimistischen Einschätzungen der künftigen Ausfälle bei Unternehmensanleihen. „Insbesondere in Europa dürften
die Ausfallraten wegen der Rezession
signifikant steigen“, prognostizieren
Kaloyan und Bokobza.
Gleichwohl geben die Analysten
der Assetklasse Credit nicht gänzlich
den Laufpass, auch wenn die Nettozuflüsse in Anleihefonds ihrer Meinung
nach auf eine Überhitzung hindeuten
würden. So seien im laufenden Jahr
bereits High-Yield-Emissionen im Volumen von knapp 30 Milliarden Euro
platziert worden – so viel wie noch nie
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introduction to supply chain management so that bank and corporate
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finance and how its proper use can free up internal liquidity and optimise
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