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Betriebliche Altersversorgung: Was bedeutet - Presseportal

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Diese Meldung kann unter http://www.presseportal.de/pm/14591/363212/betriebliche-altersversorgung-was-bedeutet-rechtsanspruch-aufentgeltumwandlung-fuer-die abgerufen werden.
Betriebliche Altersversorgung: Was bedeutet "Rechtsanspruch auf
Entgeltumwandlung" für die Arbeitnehmer?
08.07.2002 - 17:51 Uhr, ERGO Versicherungsgruppe AG
Ein pdf-Dokument zur betrieblichen Altervorsorge
liegt in der digitalen Pressemappe zum
Download vor.
Düsseldorf (ots) - Die jüngste Rentenreform räumt jedemArbeitnehmer einen
Rechtsanspruch auf betrieblicheVersorgungsleistungen durch Umwandlung von
Entgeltbestandteilen ein.Seit dem 1. Januar 2002 hat jeder Arbeitnehmer ein Recht
darauf,Teile seines Monatsgehaltes, das Weihnachts- oder Urlaubsgeldesdirekt in den Aufbau
einer betrieblichen Altersversorgung zuinvestieren. Arbeitgeber, die bisher keine
betriebliche Versorgungeingerichtet haben, müssen ihren Mitarbeitern die Möglichkeit
zurEntgeltumwandlung einräumen. Dort, wo bereits einEntgeltumwandlungs-Modell existiert, ist
zu prüfen, ob es demRechtsanspruch genügt. Wichtig für Arbeitnehmer ist: Ein einmal
durchEntgeltumwandlung erworbener Anspruch auf Betriebsrente kann nichtmehr erlöschen, auch
nicht bei Betriebs- oder Berufswechsel. Er ist"unverfallbar".
Das Recht auf
Entgeltumwandlung ist allerdings dem sogenanntenTarifvorrang untergeordnet, der sich auf das
Gehalt bezieht, das aufder Grundlage eines Tarifvertrags gezahlt wird. Überundaußertarifliches Entgelt ist davon nicht betroffen. Mitglieder einerGewerkschaft oder
Beschäftigte, für die ein allgemein verbindlicherTarifvertrag gilt, können also ihren Anspruch
auf die Umwandlung dertarifgebundenen Entgeltbestandteile nur dann geltend machen, wenn
derTarifvertrag dies ausdrücklich vorsieht, d.h. eine sogenannteTarif-Öffnungsklausel enthält.
Unabhängig von der Größe des Betriebes profitieren von derNeuregelung der betrieblichen
Altersversorgung alle Arbeiter,Angestellten und Azubis, die in der gesetzlichen
Rentenversicherung(GRV) pflichtversichert sind. Die Bestimmungen gelten weitestgehendauch für
Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Arbeitnehmer, diesich an dieser freiwilligen
betrieblichen Altersversorgungbeteiligen, erwerben zusätzlich zu ihren
gesetzlichenRentenansprüchen eine Anwartschaft auf eine spätere betrieblicheRentenzahlung.
"Die Entgeltumwandlung eröffnet den Arbeitnehmernattraktive Möglichkeiten, ihre privaten
Altersvorsorgemaßnahmensinnvoll zu ergänzen", erklärt Frank Neuroth, Vorstandsmitglied derzur
ERGO Versicherungsgruppe gehörenden VICTORIA LebensversicherungAG. "Im günstigsten Fall können
betriebliche und private Vorsorgesogar so miteinander kombiniert werden, dass der
Arbeitnehmer doppeltprofitiert."
Für die Entgeltumwandlung stehen prinzipiell fünf
verschiedeneDurchführungswege zur Wahl, die von den Unternehmen selbst oder vonexternen
Anbietern umgesetzt und verwaltet werden:Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds,
Direktzusage undUnterstützungskasse. Bei drei von ihnen, bei Direktversicherung,Pensionskasse
und Pensionsfonds, ist zusätzlich die staatlicheFörderung mit finanziellen Zulagen und
Steuervergünstigungen("Riester-Rente") möglich.
ots Originaltext: VICTORIA VersicherungsGesellschaftenIm Internet recherchierbar: http://www.presseportal.deFür weitere
Informationen:Jakob SchmitzVICTORIA Versicherungs-GesellschaftenTel.: 0211 / 477 - 3003Fax:
0211 / 477 - 3113E-Mail: presse@victoria.de www.victoria.deKatharina BonnenbergFleishmanHillard GermanyTel.: 069 / 40 57 02 - 540Fax: 069 / 43 03 73E-Mail: BonnenbK@fleishman.com
www.fleishman.de
Originaltext:
ERGO Versicherungsgruppe AG
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