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Aktennotiz zum Arbeitskreis 2a „Kooperationen – was Fahrschulen

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Aktennotiz zum Arbeitskreis 2a
„Kooperationen – was Fahrschulen an rechtlichen
Rahmenbedingungen benötigen“
Teilnehmer auf dem Podium:
Herr RD Christian Weibrecht
Herr Eckehard Zindel
Herr RA Manfred Hacker
Herr Siegfried Winter
Leiter der Diskussion:
Herr Gerhard von Bressensdorf
Teilnehmerzahl: 178
Zur Einstimmung wurden die nachfolgenden Grafiken gezeigt:
Umsätze
Umsätze der
der Fahrschulen
Fahrschulen
in
in Deutschland
Deutschland
Rechtsformen und
zahlenmäßiger Anteil der
Fahrschulen
418
428
4
5000
4983
4500
4000
4179
Umsätze T€
3500
Einzelunternehmen
GmbH
GbR
Sonstige
3000
17,5 - 50
50 - 100
100 - 250
250 - 500
500 - 1.000
1.000 u.mehr
3169
2500
2000
61,7%
1500
1000
127
12.107
500
Stand: 2003
Fahrschulen
100%
12747
T
11353
L
32
698
0
Stat.
Stat.Bundesamt
Bundesamt
Stand:
Stand:2003
2003
42545
48156
90%
49028
2
D1E
128173
80%
57954
56167
Erstprüfungen
in Deutschland nach
FE- Klassen 2004
70%
403
D1
60
DE
7720
D
60%
359
50%
1389
C1E
C1
CE
40%
C
B, BE- und
alle Zweiradklassen
= 91,54%
11 weitere Klassen verteilen
sich auf ca. 9,5 % aller
Prüfungen
30%
M
20%
959438
A/b+ A
A1
10%
BE
0%
Erstprüfungen
B
Im Wesentlichen hat sich die Diskussion um 4 Fragestellungen gedreht:
1. Werden einfache Regelungen benötigt, um zum Beispiel im Vertretungsfall (überwiegend Krankheitsfälle) ohne Verlust der Selbstständigkeit in anderen Fahrschulen als Fahrschulinhaber aushelfen zu können?
2. Besteht ein Bedarf für Kooperationen bei kurzzeitigen Gruppenausbildungen, zum
Beispiel Förderungsmaßnahmen in den Klassen CE
oder DE, im Auftrag der Agentur für Arbeit?
3. Besteht eine Notwendigkeit für die Splittergruppen, in denen nur sehr geringe
Schülerzahlen insgesamt zu verzeichnen sind, dauerhafte Kooperationen einzugehen? Bestehen die Notwendigkeiten sowohl für Theorie als auch für Praxis oder grundsätzlich nur für Theorie und Praxis gemeinsam?
1
4. Wie sieht es aus mit der Notwendigkeit der Anerkennung der Grundausbildung
bei Fortsetzung der Ausbildung in einer anderen Fahrschule und Erweiterung auf
eine weitere Klasse? Klassisches Beispiel: Erwerb der Fahrerlaubnisklasse A1
und T. Die erstausbildende Fahrschule hat nur die Fahrschulerlaubnis A und B
und möchte den Schüler in A1 ausbilden, besitzt aber nicht die Berechtigung
Fahrschulerlaubnis CE, die erforderlich ist für die Ausbildung der Klasse T.
Zu den einzelnen Punkten wurden Abstimmungen durchgeführt.
Die Abstimmungen sind wie folgt gelaufen:
Zu 1.:
Zu 2.:
Zu. 3. und 4.:
große Zustimmung bei 3 Enthaltungen
eine große Mehrheit bejaht die Notwendigkeit solcher Kooperationen; mehrheitliche Zustimmung bei 3 Enthaltungen
große Zustimmung aber nicht zu überhörende und nicht zu vernachlässigende Gegenstimmen einer Minderheit.
Die wichtigsten Argumente im Überblick in Pro und Contra:
pro Kooperation
•
•
•
•
contra Kooperation
•
für kleine Fahrschulen dringend notwendig
im Interesse der Vereinfachung notwendig
Fahrschüler haben für Doppelunterricht im Grundstoff kein Verständnis
im ländlichen Bereich muss unter Berücksichtigung der enormen Zeit- und
Wegeproblematik eine Lösung gefunden werden
•
•
•
Fahrschulen haben sich spezialisiert
und bekommen durch eine Veränderung erheblich Konkurrenz
nicht alles, was einfacher wird, ist berufspolitisch sinnvoll
Fahrschulen müssen sich eben überlegen, welche Fahrschule für ihre
Ausbildung die Berechtigung hat
einige Fahrschulen haben sich für
Spezialklassen besonders eingesetzt
und vor allem in den Klassen T, C, CE,
D und D1 erheblich investiert
Die Argumente wurden lebhaft ausgetauscht. Mit Mehrheit sprachen sich die Teilnehmer für Erleichterungen aus. Die Gegenargumente müssen bei anstehenden
Entscheidungen Berücksichtigung finden. Ein allen Teilnehmern gerecht werdende
Lösung konnte nicht gefunden werden.
2
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