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Das besondere Lernen Was ist Autismus? Ich - Planet Schule

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Sendezeiten im SWR Fernsehen
Montag – Freitag
7.30-8.00 Uhr
Samstag
6.30-9.15 Uhr
Sonntag
6.00-7.00 Uhr
Multimediales Schulfernsehen
PÄDAGOGIK
Pädagogik......................................................................................................................................................................................................1
Das besondere Lernen-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------1
Endlich Abi! Das Jahr der Reifeprüfung-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------2
„… und raus bist du?“
Von der Volksschule zum Brennpunkt-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------3
Das besondere Lernen
ab Klasse 7, alle Schularten
9 Sendungen à 30 Minuten
Produktion: WDR, SWR
Neun von 100 Deutschen sind behinderte Menschen, einige
von ihnen mehrfach und besonders schwer. Die Art der Behin­
derung kann sehr unterschiedlich sein: blind, taub, bewe­
gungsunfähig, geistig behindert oder autistisch. In der Reihe
„Das besondere Lernen“ werden mehrere Kinder und Jugend­
liche mit Behinderungen porträtiert und die schulischen und
außerschulischen Anstrengungen dokumentiert, mit diesen
jungen Menschen umzugehen, sie zu fördern und zu integrie­
ren.
Was ist Autismus?
Freitag, 04.06.2010, 7.30 Uhr
Stammnummer 4683221
neu!
Nicole, Frederik und Julia: Drei junge Menschen leben mit der Ent­
wicklungsstörung Autismus. Schon der Alltag bedeutet für sie jeden
Tag eine Menge Herausforderungen. Die 23-jährige Nicole zum
Beispiel hat das Asperger-Syndrom, eine leichte Form des Autis­
mus. Man sieht es ihr nicht an, aber Nicole hat die für Autisten typi­
schen Schwierigkeiten, Gefühle anderer Menschen wahrzuneh­
men. Deshalb fällt es ihr schwer, mit anderen Kontakt aufzuneh­
men. Nicole weiß erst seit kurzem, dass sie Autistin ist. Ein neues
Leben in neuem Bewusstsein hat für sie begonnen. Alleine arbei­
ten, alleine spazieren gehen – Nicole macht das gerne, für sie hat
das nichts mit Einsamkeit zu tun. Der Film nähert sich dem Autis­
mus aus wissenschaftlicher Sicht. In zwei Experimenten wird ge­
testet, wie Nicole Gesichter und Gefühle anderer Menschen wahr­
nimmt. Autismus hat sehr viele Gesichter: Der Film stellt auch Fre­
derik und Julia vor. Julia ist sechs und hat eine schwere Form von
Autismus. In Julias Welt gibt es strenge Regeln, gegen die ihre El­
tern auf keinen Fall verstoßen dürfen: Schon der Löffel auf der
falschen Seite des Tellers bringt sie zum Ausrasten.
Begleitmaterial: www.planet-schule.de im Wissenspool
Sendung online: www.planet-schule.de im Filmpool
Ich möchte mich ganz normal fühlen – Die blinde Ka­
tharina
Freitag, 11.06.2010, 7.30 Uhr
Stammnummer 4680240
Katharina, 18 Jahre, ein griechisches Mädchen, in Deutschland ge­
boren, lebt in Lahnstein und besucht die Berufsfachschule in der
Landesblindenschule. Nach der Mittleren Reife geht sie nach Mar­
burg, um Abitur zu machen. Katharina hat mit acht Jahren ihr Au­
genlicht verloren. Wir begleiten Katharina durch ihren Alltag: Sie
hilft im Restaurant ihrer Eltern, kauft alleine ein, geht mit ihrer
Freundin ins Kino, in Kneipen und in die Schule. Wie orientiert sie
sich? Wie erlebt sie ihre Umwelt? Wie sieht sie ihre Lebensper­
spektive?
©
Schulfernsehen multimedial 2010
1
In einem Rückblick erlebt der Zuschauer, wie Blinde lernen, sich
auf der Straße zu bewegen, wie sie zu einem Ziel kommen und wie
es gelingt, zum Beispiel Zahnpasta auf eine Zahnbürste aufzutra­
gen, mit Messer und Gabel umgehen und mehr. Wie lernt man als
blinder Mensch lesen und schreiben? Im Mittelpunkt des Rück­
blicks steht Daniela aus der zweiten Klasse, geburtsblind, acht Jah­
re alt. So alt war Katharina, als sie erblindete und die Welt neu ler­
nen musste.
Begleitmaterial: Zeitschrift Schulfernsehen, Ausgabe 1-2003/2004
und www.planet-schule.de im Wissenspool
Aber Spaß hab' ich doch – Der 13-jährige Bruce
Freitag, 18.06.2010, 7.30 Uhr
Stammnummer 4680241
Der 13-jährige Bruce kann weder stehen noch laufen. Er wurde zu
früh geboren und musste künstlich beatmet werden. Eine Virusin­
fektion schädigte das Gehirn, so dass Arme und Beine spastisch
gelähmt sind. Er besucht mit sechs anderen körperbehinderten
Mädchen und Jungen die fünfte Klasse einer Ganztagsschule für
Körperbehinderte. Dort will er seinen Hauptschulabschluss machen
und strebt weiter den Realschulabschluss an. Bruce träumt davon,
einmal in einem Basketballteam zu spielen, sieht aber trotzdem sei­
ne Zukunft sehr realistisch und wäre glücklich, selbstständig in sei­
nen von ihm gelenkten Rollstuhl ein- und aussteigen zu können.
Die Kamera beobachtet Bruce daheim beim Spiel, beim Einkaufen,
in der Schule und während einer Kur. In der Ganztagesschule kön­
nen Unterricht, Freizeit und Therapie ausgewogen verteilt werden.
Statements der Mutter, der Lehrerin, des Schulleiters und eines
Arztes geben weitere Informationen zu Bruce selbst, zu seiner
Krankheit und den Therapiemöglichkeiten.
Begleitmaterial: Zeitschrift Schulfernsehen, Ausgabe 1-2003/2004
und www.planet-schule.de im Wissenspool Zeitschrift Schulfernse­
hen, Ausgabe 3-2007/2008: Praxisbericht zum Einsatz der Sen­
dung im Rahmen des „Innovativen Klassenzimmers“.
Denn die Seele kennt kein Koma – Die 17-jährige
Lena
Freitag, 25.06.2010, 7.30 Uhr
Stammnummer 4680242
„Jeder Mensch ist lernfähig, sonst ist er tot”, heißt es in der Sen­
dung. Gemeint sind Menschen wie die 17-jährige Lena, die mit ih­
ren Mitschülerinnen und Mitschülern in einem Heim für Schwerst­
behinderte der Landesblindenschule in Neuwied lebt.
Heimvideos zeigen Lena als quicklebendiges Kleinkind, fröhlich
und aufgeweckt. Mit drei Jahren bekam sie eine tuberkulöse Me­
ningitis, heute ist sie blind, körperlich und geistig behindert, zucker­
krank und liegt im Wachkoma. Der Film begleitet Lena durch ihren
Alltag in der Klasse, im Internat und beim Wochenendaufenthalt
daheim bei den Eltern. Wir sehen die Möglichkeiten, auch einen
schwer behinderten Jugendlichen zu fördern und „weiterzubilden”,
zum Beispiel durch basale Stimulation. Kinder wie Lena, die kaum
eigene Aktivitäten zeigen können, werden durch Klangwiege, Rum­
melkiste, Wasserbett, Gedichtrezitation und anderes angeregt. Die
Multimediales Schulfernsehen
Eltern, Lehrer, Betreuer und Experten geben Statements zu Lena
und ihrer Situation: Sie sprechen über ihre Erfahrungen, mit einem
behinderten Kind zu leben, über die kleinen Erfolge, zu Lena eine
Beziehung aufzubauen, über die Therapiemöglichkeiten.
Begleitmaterial: Zeitschrift Schulfernsehen, Ausgabe 1-2003/2004
und www.planet-schule.de im Wissenspool
Kein Mensch ist eine Insel
Samstag, 26.06.2010, 6.45 Uhr
Stammnummer 4681676
Viktoria, neun Jahre, lebt in einem Heim für geistig behinderte Men­
schen in der Südpfalz, ihre eineiige Zwillingsschwester Katharina in
einem Kölner Heim. Beide Mädchen leiden unter einer tief greifen­
den Störung der Beziehungs- und Kommunikationsfähigkeit: Autis­
mus. Ihr elfjähriger Bruder David, der in eine Integrierte Gesamt­
schule geht, hat autistische Züge.
Die Sendung dokumentiert das Leben der drei Kinder in den Ein­
richtungen und zu Hause, wenn sie – was selten der Fall ist – alle
in der Familie vereint sind. Es kommen die Eltern, die Betreuerin­
nen sowie Wissenschaftler und Experten zu Wort. Sie erläutern das
für Außenstehende oft unverständliche Verhalten autistischer Kin­
der und erklären Ursachen und Heilungschancen der Krankheit.
Wege aus der Stille – Gehörlose unter uns
Samstag 26.06.2010, 7.15 Uhr
Stammnummer 4680406
„Ich höre nichts, ich spüre Schwingungen auf der Haut, aber hören
kann ich gar nichts“. Tatjana, 21, ist gehörlos geboren. Ihr Freund
Krešo, 26, wurde mit eineinhalb Jahren nach einer Ohrenentzün­
dung und einer erfolglosen Operation taub. Tatjana und Krešo ge­
hören zu den rund 80 000 Gehörlosen und 100 000 Hörgeschädig­
ten in der Bundesrepublik. Beide machen eine Ausbildung als Me­
diengestalter in der Paulinenpflege in Winnenden bei Stuttgart. Dort
wird mithilfe der Gebärdensprache kommuniziert. Auch außerhalb
ihrer Ausbildung leben Tatjana und Krešo fast ausschließlich in der
Welt der Gehörlosen.
Anders Gabi Braig, 40, ebenfalls gehörlos. Sie ist Gebärdensprach­
lehrerin, hat zwei hörende Söhne und fühlt sich auch in der hören­
den Welt zu Hause. Heute ist Gehörlosigkeit nicht in allen Fällen
ein unabwendbares Schicksal. Es gibt Hörhilfen, die den Weg in
die Welt der Hörenden frei machen können. Eine revolutionäre Ent­
wicklung ist das Cochlear-Implantat. Jan, 15, hat eine solche Hör­
hilfe und besucht heute ein Regel-Gymnasium in Weil am Rhein. Er
hat es geschafft, den Weg aus der Stille zu finden.
Wenn das Sprechen klemmt
Samstag, 26.06.2010 Uhr
Stammnummer 4680245
Sandra, 13, begann zu stottern, als sie vier Jahre alt war und sich
ihre Eltern scheiden ließen. Sie schämt sich ihres unflüssigen Spre­
chens und würde am liebsten gar nichts sagen. Da sich das Stot­
tern nicht besserte, ließ Sandra sich für 18 Wochen von ihrer Hei­
matschule beurlauben um an einer Stotterer-Intensiv-Therapie für
Jugendliche teilzunehmen.
Christopher, 15, begann zu stottern, als sein Vater schwer erkrank­
te. Die Symptomatik verstärkte sich, als sein Vater zwei Jahre spä­
ter starb. Sämtliche Therapien brachten nur eine kurze Besserung.
Da der Leidensdruck unerträglich wurde, entschied er sich eben­
falls zur Intensiv-Therapie.
Wie Sandra und Christopher sind etwa fünf Prozent aller Kinder
und ein Prozent der Erwachsenen vom Stottern betroffen. Die
Sprechstörung beginnt meist im Alter zwischen zwei und fünf Jah­
©
Schulfernsehen multimedial 2010
2
Sendezeiten im SWR Fernsehen
Montag – Freitag
7.30-8.00 Uhr
Samstag
6.30-9.15 Uhr
Sonntag
6.00-7.00 Uhr
ren. Man vermutet eine genetische Veranlagung zum Stottern, aber
auch Ängste spielen eine Rolle. Der Film begleitet die beiden Ju­
gendlichen bei ihrer Therapie am Sprachheilzentrum Ravensburg.
Der Sprachtherapeut Frank Herziger geht den Ursachen des Stot­
terns nach, arbeitet Tag für Tag mit den Jugendlichen an den Sym­
ptomen und legt viel Wert auf psychologische Betreuung und auf
das Zusammenleben in der Gruppe. Eine Arbeit, die bis in die Wur­
zeln der Persönlichkeit geht.
Begleitmaterial: Zeitschrift Schulfernsehen 1-2003/2004 und ww­
w.planet-schule.de
Wenn Lesen und Schreiben zur Qual wird
Samstag, 26.06.2010, 8.15 Uhr
Stammnummer 4680511
Der elfjährige Thorsten findet „Deutsch“ nicht so gut. Früher schrieb
er oft das gleiche Wort in fünf Varianten falsch. Auch der 14-jährige
Mathias konnte nach seinem ersten Schuljahr weder lesen noch
schreiben. Die Lehrer waren ratlos, die Eltern verzweifelt. Sie such­
ten Hilfe und waren fast erleichtert, als die Diagnose feststand:
Legasthenie. Rund fünf Prozent der Grundschulkinder haben
Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und der Rechtschrei­
bung. Mit Intelligenz hat dies nichts zu tun – es handelt sich um
eine Störung, für die viele Faktoren verantwortlich sein können. Bei
Thorsten haben sich die „Deutsch-Defizite“ durch eine Therapie in­
zwischen vermindert, und Mathias hat den Sprung auf eine techni­
sche Realschule geschafft. Technik begeistert ihn und wirkt als po­
sitives Gegengewicht zu seinen Lese-Rechtschreib-Schwierigkei­
ten.
Sophie – ein göttliches Geschenk. Eine Mutter und
ihr behindertes Kind
Samstag, 26.06.2010, 8.45 Uhr
Stammnummer 4682147
Als Sophies Mutter vor zehn Jahren im Kreißsaal mit der Diagnose
Down-Syndrom konfrontiert wurde, waren sie und ihr Mann zu­
nächst verzweifelt. „Ist das eine Strafe Gottes?“ fragte Sylvia Kowa­
lik ihre Ärztin damals. Sie fühlte sich grundlos schuldig. Heute weiß
sie: „Sophie war ein göttliches Geschenk.“ Ihre fröhliche und herzli­
che Tochter hat den Blick ihrer Mutter aufs Leben verändert. Und
Sophie hat auch manchen anderen Menschen in ihrer Umgebung
von seinen Vorurteilen gegenüber Behinderten kuriert.
Endlich Abi! Das Jahr der Reifeprüfung
ab Klasse 9, Gymnasium
1 Sendung à 30 Minuten
Produktion: SWR
Samstag, 08.05.2010, 8.15 Uhr
Stammnummer 4683499
neu!
Die Sendung berichtet von der Abschlussklasse 2008 des LudwigMarum-Gymnasiums in Pfinztal-Berghausen. Der Autor des Films
hat die Schülerinnen und Schüler in ihrem letzten Schuljahr mit der
Kamera begleitet.
Es ist ein dramatisches Jahr, voller Hochs und Tiefs, voller Konflik­
te zwischen den erhöhten Leistungsanforderungen im Gymnasium
und den vielen Freizeitinteressen der Schülerinnen und Schüler.
Sendezeiten im SWR Fernsehen
Montag – Freitag
7.30-8.00 Uhr
Samstag
6.30-9.15 Uhr
Sonntag
6.00-7.00 Uhr
Multimediales Schulfernsehen
„… und raus bist du?“
Von der Volksschule zum Brennpunkt
ab Klasse 7, alle Schularten
1 Sendung à 30 Minuten
Produktion: SWR
Samstag, 08.05.2010, 8.45 Uhr
Stammnummer 4683500
neu!
Die Altenburgschule im Stuttgarter Hallschlag ist ein Beispiel für
den Wandel der Grund- und Hauptschulen. 1914 gegründet, spie­
©
Schulfernsehen multimedial 2010
3
gelt die Schule die Geschichte des Stuttgarter Hallschlagviertels.
Das Viertel ist geprägt durch Zuwanderung. Nach dem Zweiten
Weltkrieg zogen Flüchtlinge hierher, später kamen Migranten. Viele
Inhaber der umliegenden Handwerkerbetriebe sind hier in den 50er
und 60er Jahren zur Schule gegangen.
Heute ist sie eine Brennpunktschule. 90 Prozent der Jugendlichen
kommen aus Migrantenfamilien. Schüler, die in den Kriegsjahren
zur Schule gingen, kommen zu Wort, aber auch Lehrer, die in den
letzten Jahrzehnten auf der Altenburg unterrichtet haben. Sie spie­
geln den Wandel der Schule und geben Einblick in den heutigen
Alltag.
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