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Infrarotheizung Test - Was sagt die Fachwelt? | - Energieheld

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Infrarotheizung Test - Was sagt die Fachwelt?
Sind Infrarotheizungen wirklich so praktisch, wie sie von
deren
Herstellern angepriesen werden? Oder sind sie ineffiziente Stromfresser,
wie die Kritiker oft behaupten?
Einen unabhängigen Test zu finden ist schwierig.
Im Folgenden stellen wir Ihnen zwei Tests zur Infrarotheizung vor. Der
Test des Öko-Treff Lichtental stellt Bewertungskriterien vor, die eine
qualitative Infrarotheizung erfüllen sollte. Die TU Kaiserslautern hat in
ihrem Test den prinzipiellen Nutzen und die Tauglichkeit von
Infrarotheizungen untersucht. Hier sind sind die Ergebnisse.
Infrarotheizung im Wohnzimmer| © Redwell Manufaktur GmbH
Öko-TREFF: Bewertuungskriterien von Infrarot-Flachheizungen
Öko-TREFF umfasst ein Ingenieurbüro für Umwelttechnik aus Lichtental. Sie haben in ihrem Test Bewertungskriterien aufgestellt, welche
eine qualitativ hochwertige Infrarotheizung erfüllen sollte.
Auszug der Bewertungskriterien
Elektrosmog minimiert (elektrische Feldstärke soll im Abstand von 30 cm unter 10 Volt pro Meter liegen.)
Lösungsmittel vermeiden (giftig!)
Oberflächentemperatur optimiert (nicht mehr als 100 Grad)
Maximales Verhältnis zwischen abgegebener Strahlungswärme und aufsteigender Konvektionswärme (je geringer Konvektionswärme
ist, desto geringer sind Zirkulation von Luft, Staub…)
Faire Herstellungsbedingungen
Wahrheitsgetreue Werbeaussagen
Angepasstes Preisniveau (nicht überteuert)
usw.
Zum nachlesen: Öko TREFF Test von Infrarot Flachheizungen
Forschungsprojekt der TU Kaiserslautern - Infrarotheizung versus Gasheizung
Die Technische Universität Kaiserlautern hat unter der Leitung von Dr.-Ing. Peter Kosack ein Forschungsprojekt zur beispielhaften
Vergleichsmessung zwischen Infrarotstrahlungsheizung und Gasheizung in Altbaubereich durchgeführt. Das Projekt fand in der Heizperiode
2008/2009 statt. Testobjekt war ein bewohnter Altbau mit zwei Wohnungen. Bei dem Test wird der prinzipielle Nutzen und die Tauglichkeit
einer Infrarotheizung mittels einer Vergleichsmessung des Energie- und Energiekostenverbrauchs überprüft.
Test Infrarotheizung - Ergebniss der Messung
Das Forschungsprojekt ergab, Infrarotheizungen sind eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen. Bei richtiger Anwendung
ergeben sich Vorteile im Hinblick auf Energieverbrauch, den Kosten und der CO2-Bilanz.
Kosack warnt bei falschen Werbeaussagen aufzupassen. Dazu gehören v. a. Anbieter die Infrarotstrahler bewerben, die angeblich mehr
Strahlungsleistung abgeben, als in Form elektrischer Leistung zugeführt wird. Ein solcher Infrarotstrahler wäre ein Perpetuum
mobile. (Perpetuum mobile ist lateinisch und heißt übersetzt: sich ständig bewegen. Gemeint ist damit eine hypothetische Konstruktion,
i.d.F. die Infrarotheizung, die einmal in Gang gesetzt ohne weitere Zufuhr von Energie ewig in Bewegung bleiben kann und dabei Wärme
ausstrahlt.) Kosack kommentiert dies als unsinnig und unseriös.
Test Infrarotheizung - Interpretation der Ergebnisse
Im Folgenden fassen wir für Sie die wichtigsten Ergebnisse zusammen. Die Ergebnisse wurden von Kosack hinsichtlich des
Energieverbrauchs, der Kosten, der Nachhaltigkeit / Ökologie und medizinischer / Wellness-Aspekte unterteilt.
Infrarotheizung Test - Ergebnisse hinsichtlich Energieverbrauch
Bei Gasheizungen gibt es im Gegensatz zu Infrarotheizungen erhebliche Übertragungsverluste zwischen Gasbrenner und
Heizkörpern.
Die Aufwärm- und Abkühlzeit ist bei einer Infrarotheizung geringer als bei einer Gasheizung.
Die Transmissionswärmeverluste sind bei einer Gasheizung höher. Die Räume sind mit einer Infrarotheizung „trockener“. Die
Aufnahme von Wasserdampf durch die Wände wird, anders als bei der Gasheizung, unterbunden. Schimmelbildung kann so
verhindert werden.
Infrarotheizung Test - Ergebnisse hinsichtlich Kosten: Gas immer noch günstiger
Stromkosten für Infrarotheizung liegen durchschnittlich zwischen 19,5 und 23,8 Cent/kWh
Gaskosten für Gasheizungen liegen durchschnittlich zwischen 5,0 und 5,9 Cent/kWh
Die Entwicklung von Strom- und Gaspreisen beschreibt Kosack wie folgt: Der wohnflächenbezogene Energieendverbrauch liegt laut
Studie bei Gasbetrieben um das 2,5-fache höher als mit der Infrarotheizung. Hochgerechnet sind die Gaskosten trotzdem
günstiger.
Infrarotheizung Test - Ergebnisse hinsichtlich Nachhaltigkeit und Ökologie
Die CO2-Emission ist bei Gasheizungen höher als bei Infrarotheizungen.
Die höchste Energiequalität wird bei Infrarotheizungen nur erreicht, wenn mit regenerativen Strom geheizt wird.
Infrarotheizung Test - Ergebnisse hinsichtlich medizinischer und Wellnes-Aspekte
Kosack hat zu dem Thema keine explizite Untersuchung durchgeführt und bezieht sich deswegen auf spontane Aussagen der Testpersonen.
Die Testpersonen betonen vor allem den fehlenden Heizungs- und Staubgeruch, warme Füße, frische (kühle) Luft und mollige Wärme.
Den vollständigen Forschungsbericht finden hier: Forschungsbericht der TU Kaiserslautern Infrarotheizung.
Infrarotheizung Test - Unser Fazit
Im Infrarotheizungs-Dschungel gibt es viele schwarze Schafe, die Ihre Produkte falsch oder übertrieben bewerben. energie held hilft Ihnen
dabei, kompetente Fachbetriebe mit qualitativ hochwertigen Infrarotheizungen zu finden.
Heizen mit moderner Gasheizung günstiger als mit Infrarotheizungen
Es zeigt sich, dass pro Quadratmeter Wohnfläche für das Heizen mit einer Infrarotheizung etwa 15,14 Euro/m² (71,21 kWh/m2 * 0,2126
€/kWh) anfallen. Heizen mit Gas kostet hingegen nur 10,24 Euro/m² (187,85 kWh/m2 * 0,0545 €/kWh). Heizen mit Gas ist also
günstiger. Zwar verbraucht sie mehr kWh pro m2, diese kWh sind jedoch auch deutlich günstiger. Nimmt man aktuellere
Durchschnittspreise für die Energieträger an (Gas 6,52Cent/kWh, Strom 28,38Cent/kWh - Quelle: Verivox Verbraucherpreisindex ) so zeigt
sich, dass der Kostenvorteil mittlerweile sogar noch stärker zugunsten von Gas ausfällt.
Hinzu kommt noch, dass die Bereitstellung von warmen Trinkwasser zum Duschen etc. in dieser Studie ausgeblendet wurde. Eine
Gasheizung übernimmt das gleich mit und dabei relativ günstig. Wer nur mit Infrarotheizungen heizt benötigt auch elektrisch erwärmtes
Trinkwasser. Pro Person sind das im Jahr etwa 1.000 kWh extra, die so mit teuren Strom erzeugt werden müssen.
Argument CO2-Emission
In Deutschland wird durch Strom durchschnittlich 522 Gramm CO2 pro kWh erzeugt. Durch Ökostrom hingegen gar kein CO2. Gas hingen
produziert bei der Erzeugung von einer kWh ca. 220 Gramm CO2. Wer mit Infrarotheizungen heizt und sich dies leisten kann, der sollte
dann auch 100 prozentigen Ökostrom beziehen. Eine Liste der besten Ökostrom-Anbieter finden Sie hier .
Interesse an einer Infrarotheizung?
Dann können Sie bei uns eine Anfrage stellen. Lassen Sie sich kostenlos und unverbindlich Angebote
zuschicken. Vergleichen Sie in aller Ruhe Preise und lassen Sie sich bei Fragen zu Kosten und Fördermitteln von
uns beraten. Egal ob per Telefon (0800/ 96 96 968), per E-Mail oder am rechten Bildschirmrand im Live Chat.
Bei Interesse vermitteln wir Ihnen Fachbetriebe aus Ihrer Region.
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