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Hand-Out Moderations- technik Was wird gemacht? Vorteile

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Seminar: Erfolgreiche Moderation von Gruppen und Teams/ SoSe 2005
Dozentin: Kathrin Kühnemuth
ReferentInnen: Friederike Bahl, Oliver Matla, André Schönewolf
Thema: Moderationstechniken
Hand-Out
Moderationstechnik
Ablaufplan
Was wird gemacht?
Vorteile
Es wird ein Plan erstellt, mit dem den
Teilnehmern der Ablauf der Moderationseinheit vorgestellt
wird. Man verwendet
am Besten Moderationskarten, um ggf.
den Ablaufplan noch
umzugestalten
Nachteile
- schafft Transparenz
bei den Teilnehmern
Trichterprinzip
öffnen
einengen
entscheiden
Kartenabfrage
Trichterprinzip:
öffnen
Was ist das?
• Sammeltechnik
• sie dient zum Sammeln von Themen, Ideen, Lösungsansätzen
etc.
⇒ vielseitig einsetzbar
• öffnet Themengebiet
in seiner Vielfalt und
Mehrperspektivität →
Trichterprinzip
- alle TN werden
einbezogen
♦ rhetorisch
geschickte TN und
„Vielredner“
dominieren
weniger
♦ Zurückhaltende
werden gefördert
(Gleichberechtigung)
- viele Ideen werden
gesammelt
- Ideen werden
visualisiert
Ablauf:
• Ausgangspunkt = eine
Frage:
1
- hoher
Zeitwand
- Unübersichtlichkeit
Zuordnung
zu Themenge-bieten
durch Dazustellen
Trichterprinzip:
einengen
Frage:
→ visualisieren
→ offen, kurz, verständlich
→ Meinung, Erfahrung,
anstatt Wissen
→ persönliche Betroffenheit
• Phasen:
1. Sammeln:
→ Antworten schriftlich
festhalten (Karten)
→ alle Karten zulassen
und visualisieren
♦ keine Wertung
2. Ordnen (Clustern):
♦ Karten, die zusammenpassen, optisch erkennbar zusammenhängen
♦ Gruppe entscheidet
über Zuordnung der
Karten, nicht Moderator/in
3. Überschriften:
♦ Überschriften gemeinsam mit der Gruppe finden
♦ anderes PapierFormat wählen
Was ist das?
• Auswahlprozess
• wählt aus der gesammelten Vielfältigkeit
eines Themas die für die
Gruppe bedeutsamsten
Themengebiete aus
- gleichzeitige
schriftliche
Äußerung
möglich
- alle Nennungen
gleichwichtig
- keine Beiträge
gehen verloren
- jederzeit neue
Ordnung möglich
- Zuordnung nach
persönlichem
Interesse,
persönlicher
Bedeutsamkeit
♦ fördert aktive
Mitarbeit
- aktives Dazustellen
„bringt TN von
den Stühlen“,
schafft Bewegung
Ablauf:
• zur Auswahl stehende
Themengebiete im
Raum verteilen
• TN stellen sich je nach
persönlichem Interesse
zu dem Themengebiet,
an dem sie weiterarbeiten wollen
2
- Cliquenbildung möglich
Kleingruppenarbeit
- intensive Bearbeitung
des Themas
- Diskussion offen, aber
lösungsorientiert
Maßnahmen
Plan
- dient der Lösungsfindung
- weißt einzelnen Mitgliedern der Gruppe genaue Aufgaben zu
- wird in der Regel am
Ende der Kleingruppenarbeit durchgeführt
Trichterprinzip:
entscheiden
- jeder kommt zur
Sprache
- Vielfältigkeit
- Expertenausbildung
- motiviertes Arbeiten durch Wahlthema
- Sinn
- Verantwortung
- Verbindlichkeit
- Signalwirkung des
Namens
- Konkretisierung
- Wiederholungsbereitschaft
- Ansteckungsgefahr
3
- Cliquenbildung
- subjektive
Wahrnehmung
- Teamfähigkeit
- jemand muss
bereit sein,
Verantwortung zu
übernehmen
- Zeitaufwand
Mindmap
Trichterprinzip:
öffnen
Bepunktung
Trichterprinzip:
einengen
Was ist das?
• Sammeltechnik
• Dient dem strukturierten Zusammentragen von Gedankengängen zu einem
zentralen Thema
Ablauf:
• Zentrales Thema /
Fragestellung wird
mittig auf querformatigen Bogen Papier
geschrieben
• Grundlegende Ordnungs-Ideen (GOI)
werden im Plenum
gesammelt. Diese
sind die Hauptäste
des Mindmaps, von
denen aus die assoziierten Gedanken
immer weiter verzweigen
• Die assoziierten Gedanken werden von
den TN als Unteräste
der Haupt- und Unteräste aufgeschrieben.
• Farben, Zeichnungen
und Symbole können
genutzt werden, um
beide Hirnhälften
besser einzubeziehen
(links: Schrift / Sprache, lineares Denken;
rechts: Bilder, Kreativität, nichtlineares
Denken)
Was ist das?
• Auswahlprozeß
• Dient dem Priorisieren
von Themen aus einem großen Themengebiet für die Weiterarbeit
Ablauf (am Beispiel
Mindmap):
• Die Themenbereiche
sind für alle auf der
Mind Map sichtbar
4
• Visualisierung
• Konkretisierung
unterschiedlicher
Aspekte
• Strukturierung
• geringer technischer Aufwand
• schrittweises Denken
• Thema wird eigenständig erarbeitet
• schnelle Erfassung
des Hauptthemas
• Zusammenhänge
erkennbar
• Weiterentwicklung
• Wiedererkennungswert
• Beide Hirnhälften
werden in
Denkprozeß einbezogen
• Gehirn arbeitet
und speichert Informationen assoziativ: Darstellung
der Gedankengänge im Mindmap
entspricht der
Hirnarchitektur
• Benötigt viel
Platz
• Zurückhaltende
treten in den
Hintergrund
• unübersichtlich
• fehlende Flexibilität
• Reduzierung
der Ideen auf
Schlüsselworte
• schnelles Meinungsbild
• einfache Handhabung
• demokratisch
• „Herdentrieb“:
Tendenz, eigene Punkte bereits stark bepunkteten
Themen zuzuordnen
• Gewichtung
kann schwierig
sein
ProblemAnalyseSchema
Trichterprinzip:
entscheiden
sind für alle auf der
Mind Map sichtbar
• Bewertet werden nur
die Hauptäste (GOI)
oder wahlweise beliebige Äste
• Die TN bekommen
einen oder mehrere
Klebepunkte, die sie
auf einen oder mehrere Äste verteilen
können
- dient der Lösungsfindung
- sorgt dafür, dass
Probleme genau benannt werden können
- wird meist im Plenum
durchgeführt.
- strukturierte Arbeit
- Dinge werden auf
den Punkt gebracht
- gut umsetzbar für
Maßnahmenplan
- gut darauf zurückgreifen können
- andere
Probleme
werden nicht
bearbeitet
Literatur:
Lipp, Ulrich; Will, Hermann: Das große Workshop-Buch. Konzeptionen, Inszenierung und Moderation von Klausuren, Besprechungen und Seminaren; Beltz
Verlag Weinheim und Basel, 1996
Brauneck, Peter; Urbanek, Rüdiger; Zimmermann, Ferdinand: Methodensammlung: Anregungen und Beispiele für die Moderation; Verlag für Schule und Weiterbildung, Dr. Verlag Kettler, Bönen, 2000
Hartmann, Martin; Funk, Rüdiger; Arnold, Christian: Gekonnt moderieren. Teamsitzung, Besprechung und Meeting: zielgerichtet und ergebnisorientiert; Beltz
Verlag Weinheim, 2000
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Bildung
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