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Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. - Ev. Kirchengemeinden

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Mitteilungsblättchen für die
Kirchengemeinden der Pfarrbereiche
Mühlberg/Elbe und Koßdorf
Juni 2012
Monatsspruch:
Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.
1 Kor 15,10
Liebe Gemeinde!
Es ist schon nicht einfach, zwischen
Anspruch und Wirklichkeit, zwischen
Hoffnung und Verzweiflung, zwischen
Aktionismus und Untätigkeit zu leben.
Paulus sagt es noch vertrauter: zwischen
Wollen und Vollbringen.
Wir alle wollen so viel Gutes und tun es
auch. Wir sorgen uns um andere, wir
spenden Geld für Hilfsprojekte aller Art und sind doch in vielerlei Dingen und
Entscheidungen einfach anderen ausgeliefert. Manchmal spürt man die
Verwirrung bei jungen Leuten, die sich einfach verweigern. Die schon ab 11, 12
Jahren regelmäßig Alkohol trinken, die Schule als sinnlos und ihre Zukunft als
fraglich ansehen.
Es ist schwer, seinen Platz im Leben zu finden. Sinn zu finden, in dem, was man
tut. Ja zu sagen zu sich und seinem Leben. Es ist auch schwer, anzuerkennen,
dass keiner von uns perfekt ist. Dass jeder Fehler macht und auf das Vergessen
und Vergeben des Mitmenschen angewiesen ist.
Aber wer sich selbst annehmen kann und weiß, dass jeder auch Annahme nötig
haben, der sollte gut zurecht kommen.
Vor uns liegt der Sommer, der in Kühle beginnt und es ist schon die Hälfte des
Jahres 2012 vorbei – wo sind nur die Tage, die Stunden, die Monate hin?
Faszinierend, wie schnell die Zeit verfliegt. Nur bei Kranken, bei Sterbenden und
nach Todesfällen verlangsamt sich das Tempo, bleibt die Zeit für eine Weile
stehen.
Es ist nicht normal, was das Tempo dieser Gesellschaft von den Menschen
fordert. Viele älter gewordenen Menschen sagen mir, dass sie diese Welt nicht
mehr verstehen. Dieser Stress, dieses Tempo, das Internet und die vielen
modernen Gerätschaften. Ich gestehe, dass ich zwar ein I-pad bedienen kann,
aber am normalen Fahrkartenautomaten scheitere. Dieses Tempo an
Anforderung, an Entscheidungen und Stress macht heute viele krank.
„Das kannst du nicht ändern“ - wird mir gesagt und das ist auch gar nicht mein
Anspruch. Aber so weitermachen darf doch auch nicht sein. Wie will man da
aussteigen ohne seine Existenz zu gefährden? Zu den Konfirmandinnen und
Konfirmanden sage ich, dass sie ihre Seele nicht gefährden dürfen. Dass sie
nicht nur um des Geldverdienens arbeiten dürfen, sondern sich etwas suchen
müssen, an dem sie Freude haben. Was sie gern machen und worin sie sich
wohl fühlen.
Sich selbst annehmen, anderen gegenüber barmherzig sein und tun, was einem
Freude macht, das wäre ein schönes Leben! Ich wünsch es Ihnen in diesem
schönen Monat Juni. Schauen Sie ab und an zu den Sterne, atmen sie tief durch
und schauen sie, wie lebenswert ihr Leben ist und genießen sie es – oder
ändern sie es zum Guten! Herzliche Grüße und Gott befohlen, Ihre
Termine:
Ki(nder)Ki(rchen)Nacht am 2./3.6.2012 in Uebigau
Beginn: Samstag 17 Uhr; Ende: Sonntag: 11.30 Uhr
Programm und Verpflegung frei
- Erlebnisralley durch die Kirche; gemeinsame Spiele
- Nacht erleben; Familiengottesdienst
Informationen und Anmeldung über Antje Wurch, Tel: 70982.
Körperbehindertennachmittag am 2.6.2012 in Koßdorf
14 Uhr Beginn, Kaffee und Kuchen
15.30 Uhr Kreativangebote
16.30 Uhr Gottesdienst
17.30 Uhr Abendbrot
Greenteam Mühlberg 18.6. um 15 Uhr im Diakonat
Konfirmandenunterricht und -abschluss
Am Freitag, den 8.6.2012 im Mühlberger Pfarramt für die Klasse 8 ab 16 Uhr.
Die Klasse 7 trifft sich zum Unterricht am 15.6. um 16 Uhr.
Der Abschluss für beide Klassen ist der Floßbau in München am 16.6.2012 –
Abfahrt: 8.30 Uhr – Rückfahrt ab ca. 15 Uhr.
Busfahrt am 5.6. ins sächsische Freiberg – „terra mineralia“, Dombesuch,
Mittagessen, Kaffee und Abendbrot sind im Preis von 49,50 Euro enthalten.
Frauennachmittage.
Altenau:
Mühlberg
Langenrieth
Koßdorf
Kröbeln:
Donnerstag, 14.6.2012 um 16 Uhr
Dienstag, 12.6., 14.30 Uhr
Mittwoch, 20.6.2012 um 14.30 Uhr
Dienstag, 19.6.2012 um 14 Uhr
Donnerstag, 21.6.2012 um 14.30 Uhr
5. Elbekirchentag in Meißen: 30.6./1.7.2012
Informationen unter www.elbekirchentag.de
Gottesdienst im Wohnheim für Senioren: 13.6.2012 um 17 Uhr
Bibelarbeit mit Propst Siegfried T. Kasparick
im Pfarrhaus Elsterwerda: am 14.6. um 19 Uhr zum Thema: „Homosexualität
und Kirche“ – Herzliche Einladung!
Ökumenisches Haus der Begegnung und Stille
11.8. Radpilgern „von Kloster zu Kloster...“ – von Mühlberg nach Belgern
und zurück. Beginn und Treffpunkt: 13.30 Uhr im Kloster Marienstern. Fahrt
nach Belgern, Dort Klosterführung und Kirchenbesichtigung mit
Kaffeetrinken, anschließend Rückfahrt und Grillen in Mühlberg. Herzliche
Einladung!
Die Posaunen proben samstags um 18.30 Uhr!
GKR-Sitzung folgt mit extra Einladungen
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Musik
Benefizkonzert in Martinskirchen am 2.6. um 17 Uhr im Schloss mit
Posaunenchören aus Mühlberg, Hitzacker, Schmerkendorf und Uebigau
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Freitag, 8. Juni 21.00 Uhr G O S P E L - K O N Z E R T
„In Times Of Storm“ - „Stürmische Zeiten“ in Bad Liebenwerda
Leitung Dorothea u. Dr. Markus
Voigt
Der Kartenvorverkauf hat begonnen
– Plätze mit Sitzplatznummerierung
sind noch bis zum 7.6. erhältlich bei
Cafe Beeg Tel. 035341/10324; beim
Haus des Gastes Tel. 035341/6280
sowie in der Elsterdrogerie am
Denkmalsplatz Elsterwerda Tel.
03533/2018, Restkarten gibt es am 8.6.
ab 20 Uhr an der Abendkasse.
Serenadenabend
in der Frauenkirche am
Freitag, 29.6.2012 um 19.30 Uhr im Rahmen des Kinder- und
Heimatfestes der Stadt Mühlberg/Elbe. Eintritt frei!
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Impressum:
Das Mitteilungsblättchen für die Kirchengemeinden der Pfarrbereiche Mühlberg und Koßdorf
wird inhaltlich verantwortet von Pfarrerin Kerstin Höpner-Miech, und herausgegeben vom
Ev. Pfarramt, Pfarrer R. Höpner und Pfn. K. Höpner-Miech, Schulplatz 3, 04931
Mühlberg/E., email: pfarramt@kirchemuehlberg.de Im Internet finden Sie die
Kirchengemeinden unter: www.kirchemuehlberg.de
Amtshandlungen im Mai 2012
Der 10. Deichtag findet am 18.8.2012 in Mühlberg statt.
Taufen:
Eva Degen, geb. am 4.10.2004 in Torgau, Kind von Torsten und Kathrin
Degen, geb. Hanke aus Martinskirchen, wurde am 20.5.2012 in der Kirche zu
Martinskirchen getauft.
Taufspruch: Psalm 24,5.
Mit Puppenspieler Lutz Männel, Stefan Rahmstorf vom Potsdamer Institut für
Klimafolgenforschung, Feuerwehren, Chören und Posaunen – am Hafen, in der
Frauenkirche, auf dem Schulplatz, im Rathaus und im Feuerwehrdepot!
Ben Dean Gießmann, geb. am 19.3.2012 in München, Kind von Roman und
Heike, geb. Ekelmann aus München, wurde am Pfingstsonntag, den
27.5.2012 in der Mühlberger Frauenkirche getauft.
Taufspruch: 1.Korinther 1,9
Beerdigt und mit kirchlichem Geleit bestattet wurden:
Wolfgang Ulke
geb. am 3.8.1953 in Koßdorf
gest. am 17.5.2012 in Meißen
Urnenbeisetzung am 4.6.2012
Koßdorf
Elsa Just, geb Kloppisch
geb. am 17.4.1922 Krauschütz
gest. am 21.5.2012 in Mühlberg
Urnenbeisetzung am 4.6.2012
Mühlberg
Ruth Ruhmke, geb. Lau
geb. am 11.9.1935 in Fichtenberg
gest. am 11.5.2012 in Fichtenberg
Urnenbeisetzung am 8.6.2012
Fichtenberg
Gerhard Thielemann
geb. am 6.5.1932 in Boragk
gest. am 28.4.2012 in Aachen
Urnenbeisetzung am 8.6.2012
Text: xxx
Text: Psalm 23
Text: 2. Tim. 2,19
Eschweiler / Altenau
Text: Hohelied 8,6f., 1 Joh 3,1f.
-------------------------------------------------------------------------------Telefonseelsorge: anonym und kostenfrei: 0800 / 1110111 oder 1110222
Manchmal braucht man jemanden, der einem zuhört und die Einsamkeit teilt,
manchmal braucht man einen, der einem einen Rat gibt,
manchmal braucht man einfach einen anderen Menschen.
Am Telefon der Telefonseelsorge sind gut ausgebildete Mitarbeiter/innen.
Die Anrufe sind kostenfrei und die Telefone sind rund um die Uhr erreichbar.
Rückblick: Konfirmation am Pfingstsonntag in Mühlberg
Ein feierlicher Gottesdienst mit Chor, Posaunenchor, Orgel und Klavier begann für
die 8 Konfirmandinnen und wahrscheinlich über 350 Menschen in der Frauenkirche
am Pfingstsonntag und war ein würdiger Abschluss der Konfirmandenzeit.
Antje Wurch schreibt: Bericht
zum Wandertag 2012
Am 22. Mai ging es
für die Kinder des
Evangelischen
Religionsunterrichtes
der 1.-6.Klasse von
der Grundschule
Mühlberg wieder zu
ihrem Wandertag. Es
versprach ein
sonniger Tag zu
werden, der uns zu
der Klosterruine „Heilig Kreuz“ nach Meißen führte. Wunderbar in der
Elblandschaft gelegen zeigten sich die geheimnisvollen Ruinen, die sicher viele
Geschichten erzählen können. Und dies wurde nach einem stärkendem Frühstück
mit einer Andacht auch bedacht. Die Zeit der alten Mauern mit ihren 800 Jahren,
die nicht greifbar ist und dazu unsere Lebenszeit. Und einer hält sie kostbar in
seinen Händen und passt auf uns auf: Gott.
Nach dem geistlichen Input ging es in die Gruppenarbeit. Und dabei wurde in der
Klosterküche das Mittagessen mit Fladenbrot und Kräuterquark und
Pfefferminzgetränk vorbereitet. In der Klosterapotheke konnten die Kinder selbst
Zahnputzpulver im Mörser herstellen und sich Salben machen. In der Nähstube
wurde Wolle gekämmt, am Spinnrad gesponnen und es konnten kleine Tiere
gefilzt werden. Im Lehmhüttendorf lernten die Kinder dann noch die Herstellung
von Lehmziegeln kennen und konnten eine Hütte weiterbauen und die Wände
verputzen. Nach einer Führung durch die Klosterruine mit den kühlen
Gewölbekellern wartete schon die Heimreise auf uns.
Zufrieden und erschöpft traten wir die Heimfahrt an. Bei all der Fülle der
Erlebnisse war es eine sehr schöne Gemeinschaft, die uns einander wieder stärkt
und gemeinsame Freude teilen lässt.
Monatsspruch
Nachdenkenswertes:
DURCH GOTTES GNADE BIN ICH, WAS ICH BIN.
Der Mensch muss sich hüten, durch zu viel Arbeit seinen Leid zu töten.
Hildegard von Bingen.
1. Korinther 15,10
Es gibt keinen Satz des Apostels Paulus, der so tief und echt „Paulus“ ist wie
dieser: „Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.“ In diesen wenigen Worten ist
der ganze Glaube des Paulus enthalten: Alles ist Gnade.
Aber glauben, also für wahr halten für sich selber, kann man diesen Satz nicht
auf Anhieb. Dazu braucht es mehr als einen Tag oder ein Jahr. Dazu braucht es
eine tief erinnerte und bedachte Lebensgeschichte. Die hatte Paulus ja. Er, der
nur zu gerne Christen verfolgte, wurde von Jesus selbst gerufen, seinen Tod und
seine Auferstehung in aller Welt zu verkündigen. Als Paulus dann mit den
anderen zusammentrifft, die Jesus zwei Jahre begleitet hatten, mag er eine
gewisse Minderwertigkeit empfunden haben gegenüber denen, die Jesus
persönlich gekannt hatten. Danach zieht Paulus durch die Welt, Tausende von
Kilometern zu Fuß, manchmal mit Esel und einem Wagen, und verkündigt das
Evangelium bei Menschen, die noch nie zuvor von Jesus gehört hatten und wohl
oft den Kopf geschüttelt haben über einen Heiland, der sich ans Kreuz schlagen
lässt. Aber der Heiland bleibt nicht tot, wie Paulus lebendig bezeugt, sondern ruft
Menschen wie ihn in den Dienst. Zu allem Überfluss wird Paulus auch
gelegentlich ins Gefängnis gesteckt allein dafür, dass er Jesus verkündigt.
Darüber kann man irre werden – oder, wie Paulus, es als eine gewisse
Auszeichnung empfinden, die ihn zu keiner Zeit von weiteren Diensten abhält. Er
mischt sich in die Streitereien seiner Gemeinden ein, er tröstet oder mahnt, er
fällt Urteile, die wehtun oder schreibt den Menschen, dass er sie lieb hat – in
allem erfüllt Paulus am eigenen Leib und mit dem eigenen Leben, was er ganz
tief glaubt: Alles ist Gnade. Nichts in meinem Leben geschieht einfach so, alles
ist von Gott gewollt und darum gut. Oder, wie er es in der Jahreslosung dieses
Jahres (2. Korinther 12,9) schreibt: „Lass dir an meiner Gnade genügen, denn
meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ Das Großartige an diesen Sätzen ist,
dass Paulus sie wirklich glaubt, dass er sie nicht einfach hinschreibt, sondern mit
jedem Tag seines Leben bezeugt.
Darum sind solche Sätze wahr. Sie sind von einem Leben bezeugt. Deswegen
sind sie noch nicht in jedem Leben wahr. Aber sie dienen jedem Leben als Maß:
So könnte es sein. Jeder und jede möge bitte ganz ernsthaft bedenken, ob es nicht
auch so sein kann mit dem eigenen Leben: Durch Gottes Gnade bin ich, was ich
bin. Der Satz des Paulus ist wie ein Licht, in dem ich mein Leben betrachten soll.
Vielleicht kann ich eines Tages gar nicht mehr anders, als Paulus aus vollem
Herzen zuzustimmen.
Michael Becker
In Sachen des Gefühls haben Worte den Charakter von Taten.
Germaine de Stael
Je älter man wird, desto mehr braucht man einen Weißt-du-noch-Freund.
Tilla Durieux
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen.
Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen, zum Beispiel der
Albert Einstein (1879–1955)
Relativitätstheorie.
Im Altertum lebte einer, der liebte eine einäugige Frau so sehr, dass ihm vorkam, alle anderen Frauen
hätten ein Auge zu viel.
Chinesisches Sprichwort
Der Wald ist groß, die Finsternis auch. Manchmal ist halt so ein Käuzchen drin, das keine Ruhe gibt.
Mehr bin ich nicht. Mehr verlang’ ich auch gar nicht zu sein.
Thomas Bernhard (1931–1989)
Gottesdienstplan:
Datum
Mühlberg
3.6.
Trinitatis
10.6.
10
17.6.
24.6.
1.7.
Ferien
Brandenburg
8.7.
Ferien
10
mit Taufe
10
Diamantene
Konfirmation
10
10
Fichtenberg
Altenau
Koßdorf
Stehla
Martinskirchen
Kröbeln
13
Festgottesdienst
anschl.
Kaffee
10 !!
Langenrieth
Burxdorf
10 !!
9
9
10
9
14
1. Rüste
14
9
9.30
14.30 Uhr
Sommerkirche in
Altbelgern mit
Taufe
Krankenbesuche
Wir sind gerne bereit, Sie im Falle eines Krankenhausaufenthaltes oder
zuhause zu besuchen, wenn Sie das wünschen. Sagen Sie uns bitte Bescheid
oder lassen Sie Ihre Angehörigen Bescheid sagen – wir kommen gerne.
Am einfachsten ist es per Telefon: 035342-566. Wenn wir nicht im Haus sind,
hört es der Anrufbeantworter und wir rufen zurück oder kommen zu Ihnen.
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Den Schülerinnen und Schülern schöne, erholsame Ferien!
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Seele and Geist
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