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http://www.cl-netz.de/read.php?id=10889
Frieden | Irak | Menschenrechte Asien | Nahost | Nordamerika
Gerhard Lange c/o GIV <G.LANGE ät NADESHDA.org>
29. Nov 2004 20:42
Irak/USA: "Giftgas ist in Falluja eingesetzt worden" // Iraq was invaded 'to
protect Israel' // Israel's Battle in Fallujah
* "Unübliche Waffen" in Falluja verwendet
* Massenvernichtungswaffen im Irak?
* Auch Briten lügen
* Iraq was invaded 'to protect Israel' - US official
* Israel's Battle in Fallujah
* Turkish Report: Israeli Presence in Northern Iraq
* Navy Chaplain Denies Shortage of Kosher Food in Iraq
* 50% of Iraqi Police have Deserted
(The 50 year Occupation)
* 6.000 Tote in Falludscha befürchtet
Roter Halbmond richtete Erste-Hilfe-Zentrum
in umkämpfter irakischer Stadt ein
* Droht türkische Armee-Invasion im Nordirak?
Muskelspiele in Ankara: Angeblich mehrere zehntausend
Soldaten für Einmarsch in das US-besetzte Nachbarland bereit
* Berlin blickt nach Kirkuk
BND »warnt« vor »Zerfall des Irak«: Eine an die EU
gebundene Türkei könnte aber zur Landbrücke in den
Nordirak und zum Öl in dieser Region werden
* Die grüne Kriegsfront
USA verordnen dem von ihrem Militär besetzten Irak
den Anbau von genmanipuliertem Getreide.
Millionen Kleinbauern droht der Ruin
* Attacks Throughout Iraq Continues Sunday;
Allawi Troops Arrest 81 In Southern Raids
----------------------------------------------------------------"Sie erschießen Frauen und alte Männer in den Straßen", sagte er,
"und dann erschießen sie jeden, der versucht, zu ihren Leichen zu
gelangen ...
"Ich sah, wie sie verwundete Leute, die auf der Straße lagen, mit
Panzern überrollten".
----------------------------------------------------------------"Unübliche Waffen" in Falluja verwendet
von Dahr Jamail
Iraq Dispatches / ZNet 27.11.2004
BAGHDAD, Nov 26 (IPS) - Augenzeugen berichten, dass das US-Militär
Giftgas und andere konventionswidrige Waffen gegen Zivilisten in
Falluja eingesetzt hat. "Giftgas ist in Falluja eingesetzt worden",
berichtete der 35jährige Kaufmann Abu Hammad aus Falluja gegenüber
IPS. "Sie haben alles eingesetzt - Panzer, Artillerie, Infanterie,
Giftgas. Falluja ist platt gebombt."
Hammad kommt aus dem Stadtteil Julan, wo sich manche der heftigsten
Kampfhandlungen ereignet haben. Andere Bewohner dieses Gebietes
berichten vom Einsatz illegaler Waffen. "Sie verwendeten diese
verfluchten Bomben, die Rauch hervorbringen, der wie bei einer
Pilzwolke aussieht", berichtete Abu Sabah, ein weiterer Flüchtling
aus Fallujas Viertel Julan, gegenüber IPS. "Dann fallen kleine
Teile vom Himmel, die lange Rauchschwaden hinter sich herziehen."
Er sagte, dass Teile von diesen Bomben in großen Feuern explodierten,
welche die Haut auch dann verbrannten, wenn man Wasser auf die Brände
schüttete. Phosphorwaffen und auch Napalm sind dafür bekannt, derartige Effekte zu zeitigen. "Leute litten massiv hierunter", sagte
er.
Seite 1/20
Makabre Berichte über die Tötung von Zivilisten in Falluja dringen
durch den Sperrgürtel, den US-Kräfte um Falluja herum immer noch
aufrechterhalten. "Ärzte aus Falluja berichten mir, dass manche
Patienten von den Amerikanern dazu gezwungen worden sind, das
Krankenhaus zu verlassen", sagte Mehdi Abdulla, ein 33jähriger Fahrer
eines Rettungswagens in Bagdad. "Einige Ärzte von dort erzählten mir,
dass sie sich gerade in einer großen Operation befanden, aber die
Soldaten brachten die Ärzte weg und ließen die Patienten zum Sterben
zurück."
Kassem Mohammed Ahmed, der vor einer guten Woche aus Falluja entkam,
berichtete IPS, dass er viele von US-Soldaten verübte Gräueltaten
miterlebt habe. "Ich sah, wie sie verwundete Leute, die auf der
Straße lagen, mit Panzern überrollten", sagte er, "Dies passierte
so viele Male!"
Abdul Razaq Ismail, der vor zwei Wochen aus Falluja entkam, sagte,
dass Soldaten Panzer dazu benutzt hätten, Leichen zum Fußballstadium
zu transportieren, um sie dort zu vergraben. "Ich sah Leichen auf
dem Boden herumliegen, und niemand konnte sie beerdigen wegen der
amerikanischen Scharfschützen", sagte er. "Die Amerikaner schmissen
einige der Leichen in der Nähe von Falluja in den Euphrat."
Abu Hammad sagte, dass er sah, wie Leute versuchten, über den Euphrat
zu schwimmen, um aus der Belagerung zu entkommen. "Die Amerikaner
schossen sie mit Gewehren vom anderen Ufer aus ab", sagte er. "Auch
wenn einige von ihnen eine weiße Flagge oder weiße Kleidung über den
Kopf hielten, um zu zeigen, dass sie keine Kämpfer waren, wurden sie
alle totgeschossen."
Hammad sagte, dass er alte Frauen mit weißen Flaggen gesehen habe,
die von US-Soldaten abgeschossen worden wären. "Sogar die Verwundeten wurden getötet. Die Amerikaner verkündeten, dass Leute zu
einer bestimmten Moschee kommen sollten, wenn sie Falluja verlassen
wollten, und sogar die Leute, die mit einer weißen Flagge dorthin
gingen, wurden getötet."
Ein anderer Bewohner Fallujas, Khalil (40), berichtete IPS, dass er
Zivilisten gesehen habe, die erschossen wurden, als sie behelfsmäßige
weiße Flaggen hochhielten. "Sie erschießen Frauen und alte Männer in
den Straßen", sagte er, "und dann erschießen sie jeden, der versucht,
zu ihren Leichen zu gelangen ... Falluja leidet zu sehr, es ist fast
hinüber jetzt."
Flüchtlinge hätten sich einer anderen Art des Elends anheim gegeben,
sagte Khalil. "Es ist eine Katastrophe, hier in diesem Lager
zu leben. Wir leben wie Hunde, und die Kinder haben nicht genug
Kleidung."
Der Sprecher des Irakischen Roten Halbmondes in Bagdad Abdel Hamid
Salim sagte gegenüber IPS, dass keinem ihrer Helfertrupps Zugang zu
Falluja gewährt worden sei. Weiterhin habe das Militär gesagt, dass
es noch wenigstens zwei weitere Wochen dauern würde, bis Flüchtlingen die Rückkehr nach Falluja gestattet würde. "Es finden immer
noch heftige Kämpfe in Falluja statt", sagte Salim, "und die Amerikaner werden uns nicht hineinlassen, so dass wir den Leuten helfen
könnten." In vielen Lagern um Falluja herum und in ganz Bagdad verteilt leben Flüchtlinge ohne genug Nahrung, Kleidung und Unterkunft.
Helfer schätzen, dass sich wenigstens 15.000 Flüchtlingsfamilien in
Notunterkünften außerhalb Fallujas befinden.
Übersetzt von: Benjamin Brosig
Orginalartikel: "'Unusual Weapons' used in Fallujah"
http://www.zmag.de/artikel.php?id=1285&PHPSESSID=
7b862d03e85e43c2855c637a9f8c69d0
***
Massenvernichtungswaffen im Irak?
28.11.2004
Zwar ist die Beweislage weiterhin als äußerst dünn zu bezeichnen,
es mehren sich allerdings doch mittlerweile Berichte, die darauf
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schließen lassen, daß die USA während des abschließenden Kampfs
um die irakische Hauptstadt Baghdad am Flughafen der Stadt eine
Neutronenbombe eingesetzt haben.
Bereits im vergangenen Jahr veröffentlichte der US-Hauptmann Eric
Holmes May einen Artikel, demzufolge die 3/7 Cavalry der USA nach
der Eroberung des Flughafens durch einen darauffolgenden Gegenangriff fast völlig vernichtet worden ist.
http://www.geocities.com/onlythecaptain/
Er erinnert sich darin an mehrere Berichte des US-Fernsehsenders
CNN, bei denen in Liveschaltungen zu "eingebetteten" Reportern in
und um Baghdad schwere Kämpfe nicht zu übersehen waren. In einem
Fall handelte es sich um ein Interview von Walter Rodgers mit dem
Kommandeur der Einheit, Oberleutnant Terry Ferrell. Demnach brach
Ferrell am Ende des Interviews, nachdem er betont hatte, daß die
Situation am Flughafen erwartungsgemäß verlief, in Tränen aus.
May berichtet, daß er später Fort Stewart, den Standort der 3/7
Cavalry besuchte und dort mit Oberst Dennington, einem dort stationierten Priester sprach. Dieser sagte May zufolge, daß neben
dieser Einheit weitere bei dem Kampf um den Flughafen vernichtet
worden seien, forderte ihn aber auf, dies geheimzuhalten.
Im Februar dieses Jahres berichtete David Martinez, daß Augenzeugen
berichteten, daß die schweren Kämpfe um den Flughafen nach einer
sehr lauten Explosion beendet waren. Später wurden Augenzeugenberichten zufolge unzählige Lastwagen beobachtet, die die oberste
Erdschicht des Flughafengeländes abtransportierten.
http://www.indybay.org/news/2004/02/1669628.php
Im Mai wurde der Indian Express ebenfalls unter Berufung auf Aussagen
von Irakern präziser. Demnach waren zum damaligen Zeitpunkt zwei
Stockwerke der Abfertigungsbereiche des Flughafens unter Kontrolle
der US-Soldaten, während Iraker weiterhin den VIP-Bereich und die
Versorgungsgebäude kontrollierten. In der Nacht nutzten sie dies, um
Benzin in den ersten Stock der Abfertigungshalle zu pumpen, während
ins Erdgeschoß Wasser gepumpt wurde, welches unter Strom gesetzt
wurde. Danach wurde das Benzin entzündet, was die Soldaten ins Erdgeschoß flüchten ließ, wo sie durch die angelegte Spannung getötet
wurden, so der Bericht.
http://iecolumnists.expressindia.com/print.php?content_id=46449
Um den Widerstand zu brechen wurde dem Indian Express zufolge
schließlich eine Neutronenbombe eingesetzt. Diese Art der Kernfusionsbombe ist speziell dahingehend entwickelt, bei geringer
Zerstörungswirkung eine sehr starke Strahlungswirkung zu entwickeln, Hierdurch bleiben Gebäude größtenteils unbeschädigt
während Menschen getötet werden.
Am 15. November veröffentlichte die italienische ReporterAssociati
ebenfalls einen Bericht, der vermutet, daß das US-Militär letztlich
den Widerstand am Baghdader Flughafen mittels einer Neutronenbombe
gebrochen haben könnte.
http://www.reporterassociati.org/index.php?option=news&task=
viewarticle&sid=4476
Ein weiteres Indiz ist ein Bericht der britischen Aktivistin Jo
Wilding vom vergangenen Dezember, der eine Reihe von auffälligen
Krankheiten im Umkreis um den Flughafen dokumentiert.
http://www.wildfirejo.org.uk/feature/display/60/index.php
"Dr. Jinan von der Klinik im Abu Ghurayb sagt, daß Patienten
mit Krankheiten hereinkommen, die sie und ihre Kollegen nicht
diagnostizieren können. Patienten werden an den großen Krankenhauskomplex Baghdads verwiesen, kommen aber ohne Diagnose und
ohne Behandlung zurück. Insbesondere gibt es Patienten mit
Blasen auf der Haut. Sie 'werden heiß, brennen wie Kohle, werden
hart und breiten sich aus.' Sie sagte, sie verstünden dies nicht.
Es hat einen enormen Anstieg an allergischen Atmungs- und Hautproblemen ohne einen offensichtlichen Grund gegeben. Insbesondere
hat es einen Anstieg dreier Erkrankungen gegeben - Haarausfall,
Schuppenflechte und Weißfleckenkrankheit. Diese sind keine
Infektionen, die sich in der Gemeinschaft verbreiten sondern
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Autoimmunkrankheiten, ausgelöst durch einen sich selbst angreifenden
Körper. Sie stehen im zusammenhang mit den Nerven, Angst und Streß
können also zu dem Anstieg beitragen, Umwelteinflüsse werden aber
ebenfalls für bedeutend gehalten.
In der dem Flughafen am nächsten stehenden Häuserreihe berichtete
jeder einzelne Haushalt von Atmungs- oder Hautproblemen. Das vermutlich häufigste waren weiße Bereiche auf der Haut, die bei den
meisten Menschen zwischen April und Juli begannen. Oder Flecken
auf der Haut, die schwarz werden und sich dann ablösen. Oder die
Blasen und Beulen auf der Haut, die Dr. Jinan erwähnte, mit oder
ohne Flüssigkeit", so der Bericht.
Auch sie erhielt von Anwohnern Berichte, daß "tausende von Lastwagen
den Boden des Geländes abtransportierten".
Zweifellos sind all diese Berichte auch anders zu erklären,
angesichts der Rücksichtslosigkeit und Brutalität, mit der
das US-Militär erwiesenermaßen im Irak vorgegangen ist und
vorgeht erscheint aber auch der Einsatz einer solchen Waffe
sicher nicht ausgeschlossen.
http://www.freace.de/artikel/200411/281104a.html
***
Auch Briten lügen
29.11.2004
Wie der britische Guardian am Sonntag berichtete, sind seit Mai
des vergangenen Jahres insgesamt 2.754 britische Soldaten "aus
medizinischen Gründen" aus dem Irak evakuiert worden.
http://www.guardian.co.uk/Iraq/Story/0,2763,1361436,00.html
Rund ein Viertel der im Irak stationierten Gesamtzahl britischer
Soldaten mußte also bereits ausgeflogen werden.
Zwar schließt diese Zahl auch schwere psychologische als auch
andere Erkrankungen ein - wobei nur für die psychologischen
Fälle eine Angabe von 461 Fällen gemacht wird - eine Schätzung
auf 1.500 verwundete Soldaten scheint aber sicherlich realistisch.
Offiziellen Angaben des britischen Verteidigungsministeriums zufolge
sind im gleichen Zeitraum 41 britische Soldaten getötet worden. Von
der angenommenen Zahl von 1.500 Verwundeten ausgehend würde sich
hier ein Verhältnis von einem getöteten zu 36 schwer verwundeten
Soldaten ergeben.
Im Vietnamkrieg lag die Zahl der Getöteten zu allen verwundeten
bei 1 zu 2,64 und die offiziellen Angaben des US-Militärs für
die im Irakkrieg schwer verwundeten US-Soldaten - auch wenn diese
mittlerweile drastisch widerlegt sind - ergeben hier ein Verhältnis
von 1 zu 3,62. http://www.freace.de/artikel/200411/251104a.html
Würde man diesen Wert auch für die britischen Verwundeten zugrundelegen, so wären nur 148 der insgesamt 2.754 evakuierten britischen
Soldaten tatsächlich durch Kampfhandlungen verwundet worden, was
kaum glaubhaft erscheint.
Würde man andererseits ein auf 1 zu 5 "verbessertes" Verhältnis
annehmen und die Zahl von 1.500 zugrundelegen, so würde dies
bedeuten, daß bisher 300 britische Soldaten getötet worden sind.
Die Anpassung des Verhältnisses erfolgte hier aufgrund der Tatsache,
daß der Süden des Landes, wo die Briten bis vor kurzem ausschließlich stationiert waren, lange Zeit im Vergleich zum Rest des Landes
relativ "friedlich" war. Würde man das gleiche Verhältnis wie bei
den offiziellen US-Angaben annehmen, so läge die Zahl der getöteten
Briten bei 414.
Welche Zahl hier auch immer der Wahrheit am nächsten kommen sollte,
die offiziellen Angaben der britischen Regierung sind es zumindest
mit Sicherheit nicht.
http://www.freace.de/artikel/200411/291104a.html
Seite 4/20
***
Iraq was invaded 'to protect Israel' - US official
By Emad Mekay
WASHINGTON - Iraq under Saddam Hussein did not pose a threat to
the United States, but it did to Israel, which is one reason why
Washington invaded the Arab country, according to a speech made
by a member of a top-level White House intelligence group.
Inter Press Service uncovered the remarks by Philip Zelikow, who
is now the executive director of the body set up to investigate
the terrorist attacks on the US in September 2001 - the 9/11
commission - in which he suggests a prime motive for the invasion
just over one year ago was to eliminate a threat to Israel, a
staunch US ally in the Middle East.
Zelikow's casting of the attack on Iraq as one launched to protect
Israel appears at odds with the public position of US President
George W Bush and his administration, which has never overtly drawn
the link between its war on the regime of Saddam and its concern
for Israel's security.
The administration has instead insisted it launched the war to
liberate the Iraqi people, destroy Iraq's weapons of mass destruction
(WMD) and to protect the United States.
Zelikow made his statements about "the unstated threat" during his
tenure on a highly knowledgeable and well-connected body known as
the President's Foreign Intelligence Advisory Board (PFIAB), which
reports directly to the president. He served on the board between
2001 and 2003.
"Why would Iraq attack America or use nuclear weapons against us?
I'll tell you what I think the real threat [is] and actually has
been since 1990 - it's the threat against Israel," Zelikow told
a crowd at the University of Virginia on September 10, 2002,
speaking on a panel of foreign policy experts assessing the impact
of September 11 and the future of the war on al-Qaeda.
"And this is the threat that dare not speak its name, because the
Europeans don't care deeply about that threat, I will tell you
frankly. And the American government doesn't want to lean too hard
on it rhetorically, because it is not a popular sell," said Zelikow.
The statements are the first to surface from a source closely linked
to the Bush administration acknowledging that the war, which has so
far cost the lives of nearly 600 US troops and thousands of Iraqis,
was motivated by Washington's desire to defend the Jewish state.
The administration, which is surrounded by staunch pro-Israel,
neo conservative hawks, is currently fighting an extensive campaign
to ward off accusations that it derailed the "war on terrorism"
it launched after September 11 by taking a detour to Iraq, which
appears to have posed no direct threat to the US.
Israel is Washington's biggest ally in the Middle East, receiving
annual direct aid of US$3-4 billion.
Even though members of the 16-person PFIAB come from outside
government, they enjoy the confidence of the president and have
access to all information related to foreign intelligence that
they need to play their vital advisory role. Known in intelligence
circles as "Piffy-ab", the board is supposed to evaluate the
nation's intelligence agencies and probe any mistakes they make.
The unpaid appointees on the board require a security clearance
known as "code word" that is higher than top secret.
The national security adviser to former president George H W Bush
(1989-93) Brent Scowcroft, currently chairs the board in its work
overseeing a number of intelligence bodies, including the Central
Intelligence Agency, the various military intelligence groups and
the Pentagon's National Reconnaissance Office.
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Neither Scowcroft nor Zelikow returned numerous phone calls and
e-mail messages from IPS for this story.
Zelikow has long-established ties to the Bush administration.
Before his appointment to PFIAB in October 2001, he was part of
the current president's transition team in January 2001. In that
capacity, Zelikow drafted a memo for National Security Adviser
Condoleezza Rice on reorganizing and restructuring the National
Security Council (NSC) and prioritizing its work.
Richard A Clarke, who was counter-terrorism coordinator for Bush's
predecessor president Bill Clinton (1993-2001) also worked for Bush
senior, and has recently accused the current administration of not
heeding his terrorism warnings. Clarke said that Zelikow was among
those he briefed about the urgent threat from al-Qaeda in December
2000.
Rice herself had served in the NSC during the first Bush
administration, and subsequently teamed up with Zelikow
on a 1995 book about the unification of Germany.
Zelikow had ties with another senior Bush administration official Robert Zoellick, the current trade representative. The two wrote
three books together, including one in 1998 on the United States
and the Muslim Middle East.
Aside from his position on the 9/11 commission, Zelikow is now also
director of the Miller Center of Public Affairs and White Burkett
Miller Professor of History at the University of Virginia. His close
ties to the administration prompted accusations of a conflict of
interest in 2002 from families of victims of the September attacks,
who protested his appointment to the investigative body.
In his university speech, Zelikow, who strongly backed attacking the
Iraqi dictator, also explained the threat to Israel by arguing that
Baghdad was preparing in 1990-91 to spend huge amounts of "scarce
hard currency" to harness "communications against electromagnetic
pulse", a side-effect of a nuclear explosion that could sever radio,
electronic and electrical communications.
That was "a perfectly absurd expenditure unless you were going
to ride out a nuclear exchange - they [Iraqi officials] were
not preparing to ride out a nuclear exchange with us. Those were
preparations to ride out a nuclear exchange with the Israelis,"
according to Zelikow.
He also suggested that the danger of biological weapons falling into
the hands of the anti-Israeli Islamic Resistance Movement, known by
its Arabic acronym Hamas, would threaten Israel rather than the US,
and that those weapons could have been developed to the point where
they could deter Washington from attacking Hamas.
"Play out those scenarios," he told his audience, "and I will tell
you, people have thought about that, but they are just not talking
very much about it".
"Don't look at the links between Iraq and al-Qaeda, but then
ask yourself the question, 'gee, is Iraq tied to Hamas and
the Palestinian Islamic Jihad and the people who are carrying
out suicide bombings in Israel?' Easy question to answer; the
evidence is abundant."
To date, the possibility of the US attacking Iraq to protect Israel
has been only timidly raised by some intellectuals and writers,
with few public acknowledgements from sources close to the
administration. Analysts who reviewed Zelikow's statements said
that they are concrete evidence of one factor in the rationale
for going to war, which has been hushed up.
"Those of us speaking about it sort of routinely referred to the
protection of Israel as a component," said Phyllis Bennis of the
Washington-based Institute of Policy Studies. "But this is a very
good piece of evidence of that."
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Others say that the administration should be blamed for not making
known to the public its true intentions and real motives for
invading Iraq. "They [the administration] made a decision to invade
Iraq, and then started to search for a policy to justify it. It was
a decision in search of a policy and because of the odd way they
went about it, people are trying to read something into it," said
Nathan Brown, professor of political science at George Washington
University and an expert on the Middle East.
But he downplayed the Israel link. "In terms of securing Israel,
it doesn't make sense to me because the Israelis are probably
more concerned about Iran than they were about Iraq in terms of
the long-term strategic threat," he said.
Still, Brown says that Zelikow's words carried weight. "Certainly
his position would allow him to speak with a little bit more
expertise about the thinking of the Bush administration, but it
doesn't strike me that he is any more authoritative than [Deputy
Secretary of Defense Paul] Wolfowitz, or Rice or [Secretary of
State Colin] Powell or anybody else. All of them were sort of
fishing about for justification for a decision that has already
been made," Brown said.
(Inter Press Service)
http://www.atimes.com
http://www.atimes.com/atimes/Front_Page/FC31Aa01.html
***
Israel's Battle in Fallujah
Rashid Khashana Al-Hayat 2004/11/22
It has become clear that Israel played a major role in the battle
for Fallujah, despite the American concern to conceal this fact.
What news leaked of officers, soldiers, and even rabbis of dual
citizenships that took part in the battles, some of which were
killed by the resistance's bullets, is only the tip of the iceberg.
The killing of an Israeli officer in Fallujah exposed the existence
of a large number officers, snipers, and paratroopers in Iraq.
Based on Israeli press statistics, Israel currently has no fewer
than 1,000 officers and soldiers scattered around the American
units working in Iraq. In addition, 37 rabbis are operating within
the American troops, which leads to believe that the real number is
greater; since Ha'aretz admitted that others are concealing their
Jewish identities, which makes them self-driven Israeli citizens.
Currently, there is a recruitment campaign coinciding with the
escalation of the operations in Iraq, which seeks to send further
assistance there. Amongst these campaigns is the incitement of
Rabbi Irving Elson in his latest speech given in New York to
allocate further "Fighting Rabbis" and encourage them to enlist in
the American forces, in addition to another rabbi's advisory stating
that those killed in Fallujah are "martyrs."
America needs the Israelis' experience in gang wars in order to
manage the battles in the Iraqi cities; given that two generations
of its armed forces lack this experience since the end of the
Vietnam War. However, the Israeli role is neither technical nor
complementary to the American plan. Rather, it is part of the vision
established by its military and political leadership prior to the
launching of the war, which aims at annulling any regional role for
Iraq and eliminating any threat it might cause to its future. The
Israeli plan became clear due to various headlines, most prominent
of which is dispatching Mossad operatives to establish offices
and networks in the north, south, eliminate the Iraqi scientists
and intensify the real estate purchase of property and land in the
north; specifically in Arbil, Kirkuk and Mosul. This comes as a
completion of the previous project, launched ten years prior to the
fall of Baghdad, through Jewish Turks.
Israel encourages the Kurdish leaderships to decentralize from
Baghdad in administering their regions but at the same time,
it aims at having the Kurdish parties play a pivotal role in
the post-war Iraq due to the historical relations that it had
Seite 7/20
established with the Kurds. More likely, Israel has advanced
in developing the plan announced previously by the minister of
infrastructure Joseph Paritzky that aims at laying oil pipelines
from Iraq to Israel passing through Jordan; since a Turkish
security report recently published by Jumhuriyet confirmed
Israel's attempts to activate the line towards Haifa as soon as
possible. Based on this vision, the Israelis believe that the
American forces are incapable of imposing security and stability
in Iraq. This obliged the Israelis to develop their own channels
with the local powers beginning at the fulcrum point in the north
and advancing in the implementation plan, which they had prepared
prior to the fall of the former regime. However, they are now
avoiding a confrontation with Turkey, which is worried from their
expansion in the north.
In this course, Israel incites the Iraqi Jews to the forefront
in order to head the bridge of organizing the relations with the
new government and specifically intensify the trade initiatives
with Iraq through Jordan. It also wants it to have a word in
Iraq's destiny through the indirect influence at the Sharm ElSheikh summit, which infuriated both Syria and Turkey. The vast
and unexpected expansion of the Israeli role in various fields
in Iraq, confirms that Israel is the major beneficiary in the
continuity of the war, same as it is the first beneficiary from
the American escalation with Iran regarding its nuclear file.
Iraq is not Russia, and Iran is not China, hence they cause no
threat to the U.S., nevertheless, they both represent a threat
to the Hebrew state. In conclusion, it is possible to say that
the Likudniks, who control decision-making posts in America,
are using Bush's campaign against terrorism as a cover-up to
accomplish Israel's objectives in Iraq. Hence, the purpose of
the Fallujah battle is to break the backbone of the resistance
and pave the way for the completion of the Israeli plan.
©2003 Media Communications Group
http://english.daralhayat.com/opinion/OPED/11-2004/Article20041122-611bf698-c0a8-10ed-002f-992445bfcb5c/story.html
***
Turkish Report: Israeli Presence in Northern Iraq
Arutz Sheva
November 24, 2004
The November 18th edition of the United Arab Emirates newspaper
Al-Bayan carried an abstract of what it claimed was a Turkish
newspaper report on Israeli activity in Iraq.
The reported activity includes buying land and buildings by
way of Turkish Jews in northern Iraq, and encouraging Jewish
businessmen to increase Israeli trade with Iraq. Specifically
cited were the purchase of 1,500 acres in Kirkuk, 500 acres and
30 buildings in Irbil, and 500 houses near Mosul. The Turkish
newspaper, Cumhuriyet, said that its information came from a
high-level Turkish intelligence report on Israeli activity in
Iraq.
The newspaper said that Israel's policies in Iraq are aimed at
strengthening the mostly Kurdish northern province of Arab Iraq
in order to counter any possible future Iraqi threat to the Jewish
state. To this end, Israel began its investments in northern Iraq
under the cover of the semi-autonomous area the US established
even when Saddam Hussein was still in power, as early as 1993.
On the other hand, according to the Al-Bayan newspaper, the Turkish
report cites an Israeli desire to make land in Iraq "holy" for
Jews. The Turkish intelligence officials allegedly report further
that Israel is not interested in a confrontation with Turkey, but
is acting to keep a Turkish military influence out.
All rights reserved IsraelNationalNews ©
Seite 8/20
The address of this page is : www.uruknet.info?p=7541
The original address of this article is :
www.israelnationalnews.com/news.php3?id=72515
***
Navy Chaplain Denies Shortage of Kosher Food in Iraq
Tuesday, November 23, 2004 / 10 Kislev 5765
(IsraelNN.com) Camp Pendleton, CA: Rabbi Irving Elson, a Jewish
chaplain for the U.S. Navy who is also responsible for the Marines,
denied a report in Ha'aretz (reported in last week's Kosher Today),
that there is a shortage of kosher food for US Marines in Iraq.
Commander Elson told Kosher Today that the only shortage he could
remember was short-lived during the initial phases of Operation
Freedom. He charged Ha'aretz with grossly misrepresenting the facts,
including his rank. "Most soldiers eat in mess halls and easily put
together a kosher meal. But for those who are in the arena, like
in Fallujah, kosher rations are available," Elson said. He repeated
his praise for the defense establishment for "their sensitivity in
meeting the needs of Jewish servicemen."
Chaplain Elson, 44, is completing his 18th year of service in the
U.S. Marines. He first served as military rabbi at the Okinawa
marine base. Between 1992 and 1994, he was rabbi of the Sixth
Fleet. Elson estimates that 800 to 1,000 Jewish-American soldiers
are taking part in the war. There are some 400 Jews in the Marines
Expeditionary Force. (www.koshertoday.com)
02:22 Nov-23-04 / 10 Kislev 5765
http://www.israelnn.com/news.php3?id=72466
***
50% of Iraqi Police have Deserted
(The 50 year Occupation)
William Kulin
November 26, 2004 - Unfortunately for DoD planners, "Iraqification"
isn't working. The US has made "essentially no progress in
increasing the number of Iraqi forces during the year 2004",
according to GlobalSecurity.org. While there were 210,000 Iraqi
forces of various agencies on hand in January 2004, the total
fell to 180,000 by October. These numbers simply refer to troops
who are registered, most are not trained at all. The report's most
startling finding is that the number of police has plummeted from
84,000 to 43,000 in the past eight months. The two main branches
of the Iraqi military don't fare much better, with only 12,000 army
enlisted so far, 41,000 national guard have now been recruited.
Most importantly, the US and the interim Iraqi government have
so far failed to create an ethnically diverse Iraqi military, or
instill it with anything resembling an esprit de corps. The poorly
trained forces have been plagued by desertions and have generally
failed to perform. It is also widely believed the Iraqi forces are
heavily penetrated by insurgent spies, as evidenced by the constant
attacks on police and army recruiting stations and, for example,
the kidnappings and executions of national guardsmen - 12 were
found executed near Mosul on November 20, and nearly 50 in southern
Iraq on October 24. Several high-ranking interim Iraqi Ministry
of Defense officials have also been assassinated, and, by some
accounts, ministry bureaucrats are so intimidated by threats that
the department has nearly ceased functioning.
Iraqi and American officials have fallen back on the dangerous
strategy of using ethnic militias repackaged in new Iraqi military
fatigues in order to instill ideological cohesion and overcome
intelligence penetration. It is an open secret that the most
effective unit to date (the 36th commando battalion that fought
in Najaf and recently in Fallujah) are incognito Kurdish fighters.
Seite 9/20
"The reality is there is no Iraqi army," wrote former UN weapons
inspector Scott Ritter in a recent article. "Of the thousands
recruited into its ranks, there is today only one effective unit,
the 36th battalion which should be recognized for what it really
is (a Kurdish militia)." Ritter concludes that even this reasonably
effective battalion "can only operate alongside overwhelming
American military support".
The ethnic fissures were starkly demonstrated on November 11 in the
ethnically diverse city of Mosul, when Sunni insurgents rose up in
solidarity with besieged Fallujah. As the insurgents overran police
stations, 3,200 of Mosul's 4,000 policemen fled their posts or
joined the rebels, leading the governor to call in 2,000 national
guard, who, it later emerged, were made up entirely of Kurdish
militia. Sporadic violence and territorial competition have been
a feature of Sunni Arab-Kurdish relations since the US invasion,
particularly in the oil-rich, disputed city of Kirkuk. So the sight
of thousands of Kurdish fighters roaming the streets of Mosul can
only have increased Sunni fears that the US and new Iraqi government
intend to weigh in on behalf of Kurdish claims.
In the absence of creative dialogue, US-Sunni relations have devolved
into a blood feud. Interim Iraqi security institutions in Sunni areas
are now "nonfunctioning and ... infiltrated by guerilla sympathizers"
according to a November 18 Associated Press report, and the US
military faces "organized, region-wide resistance", in the words of
former US Defense Intelligence Agency analyst Jeffrey White. "The
resistance is fighting harder, smarter and more effectively than the
Iraqi military did during the war," White told the Washington Post.
What the growing instability in Iraq and deepening ethnic tensions
exacerbated by US policy mean is that "coalition" troops will be
in Iraq for the long term (50 years?). The newly emboldened Bush
administration is unlikely to change course to accommodate the Iraqi
opposition. What remains is a long bloody occupation, with a distinct
possibility that the US military will make a desert of the Sunni
triangle and call it peace.
The address of this page is : www.uruknet.info?p=7648
The original address of this article is :
www.scoop.co.nz/mason/stories/HL0411/S00351.htm
***
6.000 Tote in Falludscha befürchtet
Roter Halbmond richtete Erste-Hilfe-Zentrum
in umkämpfter irakischer Stadt ein
Rüdiger Göbel
Drei Wochen nach Beginn der US-Angriffe auf Falludscha haben die
Einwohner der belagerten Stadt erstmals Hilfslieferungen erreicht.
Der irakische Rote Halbmond richtete im Zentrum der 300.000 Einwohner zählenden Stadt ein Hilfszentrum ein, wie das Internationale
Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Montag mitteilte. Anhaltende
Kämpfe zwischen Besatzungstruppen und Widerstandsgruppen machten
es den Ärzten und Krankenschwestern jedoch unmöglich, das Zentrum
zu verlassen und Verwundete zu behandeln. Die US-Armee hatte gleich
zu Beginn der Falludscha-Offensive das Allgemeine Krankenhaus der
Stadt gestürmt und besetzt. Drei weitere kleinere Kliniken wurden
gezielt bombardiert. In einem der Hospitäler wurden dabei das
medizinische Personal und die Patienten getötet.
Wie der arabische TV-Sender Al Dschasira berichtete, fürchte der
Rote Halbmond mehr als 6000 Tote infolge der US-Großoffensive.
Dem Sprecher der Hilfsorganisation, Muhammad Al Nuri, zufolge sei
es nicht nur aufgrund der anhaltenden Kämpfe schwierig, sich in
der Stadt zu bewegen. Überall auf den Straßen lägen zudem Leichen.
Dabei bräuchten Tausende Familien dringend Hilfe. Nach wie vor
gebe es in der Stadt kein Wasser und keinen Strom. Trotz der
katastrophalen Umstände seien offensichtlich noch keine Seuchen
ausgebrochen, sagte Al Nuri.
Bei einem Angriff auf die US-Truppen nahe Falludscha wurden
Agenturberichten zufolge am Montag zwölf Iraker getötet. Nach
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Angaben von Augenzeugen hatten die Besatzungsgegner zuvor eine
US-Stellung unter Beschuß genommen. Die amerikanischen Soldaten
hätten sofort massiv reagiert.
Auch in anderen irakischen Städten dauerten die Kämpfe gegen die
Okkupationstruppen an. Unweit der Stadt Ramadi fuhr Augenzeugen
zufolge ein Selbstmordattentäter mit einem mit Sprengstoff
beladenen Wagen in eine Polizeistation. Laut Agenturberichten
wurden 13 irakische Polizisten dabei getötet, sechs weitere verletzt. Bei der Explosion einer Autobombe in der westirakischen
Stadt Bagdadi wurden nach Krankenhausangaben sieben irakische
Kollaborateure getötet und neun weitere verletzt. In Bagdad wurden
beim Angriff auf eine US-Patrouille zwei amerikanische Soldaten
getötet und drei weitere verletzt.
junge Welt vom 30.11.2004
http://www.jungewelt.de/2004/11-30/006.php
***
Droht türkische Armee-Invasion im Nordirak?
Muskelspiele in Ankara: Angeblich mehrere zehntausend
Soldaten für Einmarsch in das US-besetzte Nachbarland bereit
jW-Bericht
Anfang November meldeten türkische Medien, daß mehrere tausend Mann
der 2. Armee der Türkei im südosttürkischen Malatya bereitstünden für
eine Invasion in Nordirak. Das türkische Blatt Milliyet berichtet von
40.000, die Zeitung Cumhuriyet von 20.000 Mann. Einig sind sich beide
Blätter darin, daß nach Erteilung eines »Marschbefehls« diese Armee
»binnen 18 Stunden die irakische Grenze überqueren« könnte. Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan soll die Pläne bereits Mitte
Oktober abgesegnet haben. Auf Nachfragen war die türkische Regierung
weder bereit, diese Pläne zu bestätigen, noch sie zu dementieren.
Denkbar ist, daß das Projekt im Fall eines Wahlsiegs von John Kerry
akut hätte werden sollen und derzeit - auch angesichts der militärischen Offensiven der US-Truppen im Irak - zurückgestellt wurde.
Dennoch handelt es sich nicht allein um Muskelspiele der türkischen
Militärs. Laut einem Bericht von Radio Free Europe/Radio Liberty
sollten bei dem Plan die türkischen Truppen den kurdischen Zuzug
in das von Turkmenen und Kurden gleichermaßen als Hauptstadt beanspruchte Kirkuk stoppen. Die Kurden, die auch mit Blick auf die für
Januar 2005 geplanten Wahlen in das Gebiet um Kirkuk wandern, berufen
sich dabei auf ihr legitimes Rückkehrrecht. Viele von ihnen wurden
im Rahmen der Arabisierungskampagnen unter Saddam Hussein vertrieben.
Den Hintergrund bilden geostrategische Interessen und die
Ölvorräte im Nordirak. Am 2. November sagte der stellvertretende
Generalstabschef der türkischen Armee, General Ilker Basbug, vor
Medienvertretern, in der nordirakischen Region um Kirkuk lagerten
rund zwölf Prozent der irakischen Ölvorräte. Man dürfe diese Vorkommen nicht »einer Gruppe (den Kurden) allein aushändigen«, weil
dies »einen Bürgerkrieg auslösen« würde. In einem solchen Fall seien
»nationale Interessen« der Türkei berührt. Der General plädierte
dafür, daß Kirkuk »einen Sonderstatus erhält, »der allen Irakern
eine Beteiligung am Erdöl ermöglicht«.
Kirkuk liegt südlich des 36. Breitengrades und damit außerhalb der
ehemaligen Schutzzone der kurdischen Gebiete. In der Praxis wird
das multiethisch bevölkerte Gebiet jedoch inzwischen in starkem Maß
von kurdischen Kräften dominiert.
Auch die türkischen Militärs halten einen Zerfall des Irak, der zur
Machtübernahme von kurdischen Kräften im Nordirak führen würde, für
denkbar. Käme es zu einer solchen Abspaltung, so würde spätestens
dies als Signal für einen Einmarsch der türkischen Armee und für
eine Besetzung dieser Öl-Region gelten.
Die aktuellen Debatten in der Türkei sind vor dem Hintergrund der
stark belasteten Beziehungen zwischen Ankara und Washington zu
sehen, die aus der Zeit vor Kriegsbeginn im März 2003 und aus dem
Sommer 2003 herrühren. In den Tagen vor Beginn der US-Invasion im
Irak verweigerte das türkische Parlament den geplanten Durchmarsch
Seite 11/20
von US-Einheiten über türkisches Gebiet in den Nordirak. Ursache
dafür waren die breite Antikriegsmobilisierung in der Türkei, aber
auch die spezifischen Interessen der türkischen Militärs im Nordirak. Nach der Invasion blieben türkische Militärs im Nordirak
weiter aktiv; sie sind dort seit acht Jahren mit Verbindungsbüros
und mit bis zu 2000 Soldaten präsent. Offensichtlich deckt sich
diese türkische Präsenz nicht mit den US-Interessen. Im Juli 2003
stürmten rund 100 US-Soldaten das Verbindungsbüro des türkischen
Generalstabs im nordirakischen Suleimanija, kappten die Telefonleitungen, fesselten elf türkische Offiziere und verbrachten
diese in ein Verhörzentrum bei Bagdad. Sie wurden unter anderem
beschuldigt, einen Mordanschlag auf den kurz zuvor gegen den Willen
der Türkei und mit US-Unterstützung gewählten kurdischen Gouverneur
der Ölstadt Kirkuk, Abdurrahman Mustafa, geplant zu haben. Die
türkischen Offiziere wurden erst nach einer Woche freigelassen,
nachdem der türkische Ministerpräsident Erdogan dies als einen
»üblen Vorgang« bezeichnet hatte und der türkische Außenminister
in Washington vorstellig geworden war.
Seither gelten die Beziehungen zwischen Ankara und Washington als
frostig. Und seither betreibt Erdogan die Annäherung an die EU die inzwischen in Brüssel und Berlin auf Gegenliebe stößt.
junge Welt vom 30.11.2004
http://www.jungewelt.de/2004/11-30/007.php
***
Berlin blickt nach Kirkuk
BND »warnt« vor »Zerfall des Irak«: Eine an die EU
gebundene Türkei könnte aber zur Landbrücke in den
Nordirak und zum Öl in dieser Region werden
Winfried Wolf
Offiziell betreibt die Bundesregierung derzeit eine Irak-Politik,
die nach einer Annäherung an die US-Politik aussieht. Der Wahlsieg
von George W. Bush und das massive Vorgehen der US-Armee in
Falludscha bestärkte Berlin in dieser Haltung. Darauf deuten auch
die jüngsten weitreichenden Konzessionen Berlins in der Frage der
irakischen Altschulden hin (siehe Spalte rechts). Allerdings stellt
sich für die SPD-Grünen-Regierung weiterhin die Frage, wie die Lage
aussieht und wie »deutsche Interessen« in der Region verteidigt
werden können, wenn das US-Militär die Lage militärisch nicht stabilisieren kann. So spricht derzeit einiges dafür, daß die Wahlen im
Januar 2005 nicht durchgeführt werden können, unter anderem, weil
sie von größeren Bevölkerungsgruppen boykottiert werden. Das würde
neue Proteste und mögliche Massenaktionen, dieses Mal seitens der
schiitisch dominierten Kreise hervorrufen.
----------------------Warnung vor Bürgerkrieg
----------------------Die brutalen aktuellen Offensiven der US-Armee im Irak können
nicht darüber hinwegtäuschen, daß auch wichtige US-Kreise einen
militärischen Sieg für kaum mehr möglich halten. So wurde im
September eine als geheim klassifizierte Analyse aller 15 USGeheimdienste bekannt, in der vor einem umfassenden Bürgerkrieg
gewarnt und eine militärische Befriedigung als »in absehbarer
Zeit unwahrscheinlich« bezeichnet wird.
Offensichtlich haben auch maßgebliche Kreise in der deutschen
Außenpolitik und bei den geheimen Diensten ein militärisches
Scheitern der US-Militärs ins Auge gefaßt. Im Oktober äußerte
der deutsche UN-Botschafter Gunter Pleuger: »Irak war bislang
ein Desaster. Das Problem läßt sich nicht mehr mit Soldaten
lösen.« Kurz darauf, am 8. Oktober, lautete die Titelschlagzeile
der Financial Times Deutschland: »BND warnt vor Zerfall des Irak«.
In dem Artikel wird der Chef dieses deutschen Geheimdienstes,
August Hanning, mit der »Warnung« zitiert, »daß die Lage im Irak
zum Zerfall des Landes« führen könne. Das hätte »Schockwellen«
zur Folge, die »weit über das Land hinausgehen« würden. Der Westen
stünde dann »vor zusätzlichen gewaltigen Herausforderungen«.
Seite 12/20
BND-Mann Hanning deutete auch an, was im Fall eines Scheiterns aus
dem Zweistromland werden könnte. Der Irak sei ein Flächenstaat mit
unterschiedlichen Volks- und Religionsgruppen. Sein Zusammenhalt
sei angesichts der realen militärischen Lage »schwer zu sichern«.
Damit werden alte Pläne angesprochen, die vor und nach der
US-Invasion im Irak 2003 kursierten. Die Rede ist von einer
möglichen Dreiteilung des Landes - in einen schiitischen
Süden, ein sunnitisches Zentrum und einen kurdisch bestimmten
Nordirak. Käme es zu letzterem, dann würde die türkische Armee
intervenieren und dieses Gebiet besetzen - womit auch das
ölreiches Gebiet um Kirkuk in die Reichweite der türkischen
Armee kommen würde.
-------------------------Geostrategische Interessen
-------------------------Schließlich, so wird in BND-Kreisen suggeriert, geht es nicht um
irgend ein Land, sondern um nicht weniger als »unser« Öl und um
»die Weltwirtschaft«. Im zitierten Artikel der Financial Times
Deutschland heißt es unter Berufung auf den Bundesnachrichtendienst:
»Ein Zerfall des Irak würde nach Meinung von Sicherheitspolitikern
den gesamten Nahen Osten destabilisieren, die Sicherheit Europas
bedrohen und durch steigende Ölpreise die Weltkonjunktur belasten«.
Zur selben Zeit, wie diese Spekulationen über einen »Zerfall des
Irak« ins Kraut schossen, wurde in der Europäischen Union die
Debatte um eine EU-Mitgliedschaft der Türkei forciert. Und ähnlich
wie 1999 Außenminister Joseph Fischer erklärte, »wegen Auschwitz«
müsse man Krieg gegen Jugoslawien führen, so erklärt er seitdem,
»wegen Völkerverständigung« müsse die Türkei EU-Mitglied werden.
Tatsächlich geht es um indirekte, wenn nicht um eine direkte Unterstützung für eine mögliche weitere militärische Operation. Darauf
deutet auch die Bereitschaft der Berliner Regierung, in großer Zahl
deutsche Panzer an die Türkei zu liefern. Es geht Berlin und der
EU in der Türkei-Debatte um geostrategische Interessen. Eine Türkei,
die eng an die EU angebunden ist oder gar EU-Mitgliedstaat wird,
könnte für die europäischen Konzerne und Banken zur Landbrücke in
den Nordirak und zum Öl in dieser Region werden.
---------------------------------------------------Hintergrund: Deutsche Irak-Politik und Schuldenerlaß
---------------------------------------------------Die deutsche Irak-Politik war bereits im Vorfeld des Irak-Krieges
widersprüchlich. Als US-Präsident George W. Bush am 23. Mai 2002
im Plenarsaal des Bundestags sprach und den kommenden Irak-Krieg
ankündigte, war er noch Staatsgast. Kurz vor der Bundestagswahl
2002 kam dann die Wende und die verbal schroffe Ablehnung einer
Kriegsunterstützung durch SPD und Grüne und durch die französische
Regierung. Während des Krieges konnte jedoch die US-Logistik auf
deutschem Boden uneingeschränkt - teilweise bewacht von Bundeswehrsoldaten - genutzt werden. Dies ist auch heute der Fall.
Im Sommer 2004 beschloß die Bundesregierung, die irakische Regierung
mit der kostenlosen Lieferung von 100 Lkw zu unterstützen. Diese
werden in den Vereinigten Arabischen Emiraten »wüstentauglich«
gemacht. Ende September kam der Beschluß, der irakischen Armee 20
Fuchs-Truppentransporter zu schenken.
Die massivste Unterstützung für das US-Engagement im Irak gab es
jedoch am 21. November, als die Gläubiger-Lobby »Pariser Club« vor allem Deutschland, Frankreich und Rußland - gegenüber dem
Irak auf 80 Prozent ihrer Forderungen, insgesamt auf mehr als 30
Milliarden US-Dollar, verzichteten. Dieser Verzicht kommt unter
den gegebenen Bedingungen allein der US-Okkupationsmacht zugute.
Die Bevölkerung des Irak wird davon nichts haben. Die britische
Financial Times vermerkt, daß »das Weiße Haus die Übereinkunft
freudig begrüßte« und in ihr die Bereitschaft der Europäer sehen
würde, »nur zwei Wochen nach der Wiederwahl von George W. Bush
eng mit Washington zusammenzuarbeiten«.
Mit dem Schuldenerlaß durch den »Pariser Club« sind auch private
Gläubiger gezwungen, auf ihre Außenstände gegenüber der irakischen
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Regierung zu verzichten. Einzelne sind darüber nicht erfreut. So
erwägt der Baukonzern Strabag, der 430 Millionen Euro Außenstände
im Irak hatte, bis Ende 2004 darüber zu entscheiden, ob er wegen
drohender Millionenausfälle Klage gegen die Bundesregierung erheben
soll. (jW)
junge Welt vom 30.11.2004
http://www.jungewelt.de/2004/11-30/013.php
***
Die grüne Kriegsfront
USA verordnen dem von ihrem Militär besetzten Irak
den Anbau von genmanipuliertem Getreide.
Millionen Kleinbauern droht der Ruin
Rainer Rupp
Als »extrem« hatte nicht nur die New York Times den Plan der BushRegierung zur marktwirtschaftlichen Umgestaltung des Irak bezeichnet.
Mit welcher Rücksichtslosigkeit die eroberte Volkswirtschaft den
ökonomischen Interessen der USA unterworfen werden soll, läßt sich
auch am Beispiel der irakischen Landwirtschaft belegen.
Gemäß dem von der US-Besatzung durchgesetzten Gesetz, das auch
für den angeblich souveränen Irak gilt, erhält die irakische
Landwirtschaft, in der hauptsächlich Kleinbauern beschäftigt sind,
keine Subventionen mehr. Auch wird sie nicht länger durch Zölle
gegen Billigimporte aus den USA geschützt. Derweil werden die hochproduktiven Großbetriebe der US-amerikanischen Landwirtschaft nach
wie vor mit großzügigen Subventionen aus Washington verwöhnt.
------------------Diktat der Besatzer
------------------Washingtons damaliger Statthalter in Bagdad, Paul Bremer, hatte Ende
Juni die neuen Vorschriften ins irakische Gesetzbuch schreiben lassen
und damit das Schicksal der irakischen Kleinbauern besiegelt. Deren
Betriebsaufgabe war nun nur noch eine Frage der Zeit. Schließlich
sind lediglich irakische Großbetriebe und nicht die Kleinbauern für
die agro-industriellen US-Konzerne die geeigneten Kunden. Deshalb
hat die Besatzungsmacht der irakischen Bevölkerung auch die weltweit
wohl am weitesten reichenden Gesetze zur Einführung und Vermarktung
genmanipulierter Produkte aufgezwungen. Insbesondere geschah dies
mit dem Gesetz Nr. 81 der CPA, der Provisorischen Autorität der
Koalition, vom 26. April 2004.
Dieses Gesetz, angeblich erlassen zum »Schutz von Patenten und
Erfindungen«, enthält einen umfangreichen Teil, der sich ausschließlich mit der Produktion und Vermarktung genmanipulierter Getreidesaat
beschäftigt. Die Wünsche des US-Marktführers Monsanto stehen dabei im
Vordergrund, als habe der Konzern Paul Bremer bei der Niederschrift
der Artikel die Hand geführt. Monsanto, das sich auch im VietnamKrieg mit der Herstellung des hochgiftigen »Agent Orange« für die
chemische Kriegsführung zur Entlaubung des Baumbestandes hervorgetan
hatte, ist seit vielen Jahren stark in der Gentechnologie engagiert.
Inzwischen kontrolliert das Unternehmen über 90 Prozent aller weltweit angebauten sogenannten »transgenetischen« Getreidesorten,
bei denen die sogenannte Terminatortechnologie zur Geltung kommt.
Darunter ist die Produktion von sterilen Getreidesorten zu verstehen;
dabei dürfen die Bauern nicht mehr, wie seit Urzeiten gewohnt, einen
Teil der Ernte aufheben, um sie dann als Saatgut wiederzuverwenden.
Sollte sich der Konzern durchsetzen, müssen die irakischen Bauern in
Zukunft jedes Jahr für viel Geld neues und nur einmal verwendbares
Saatgut bei Monsanto kaufen.
Dennoch läßt der weltweite Durchbruch der genmanipulierten Landwirtschaft auf sich warten. In Europa macht den Konzernen der
breite Widerstand der Bevölkerung wegen deren Bedenken angesichts
der unabsehbaren Folgen des Einsatzes genmanipulierter Pflanzen
auf die Umwelt und den Menschen zu schaffen. Und in den Ländern
der Dritten Welt sind die Kleinbauern schlicht zu arm, um jedes
Jahr bei Monsanto neues Saatgut zu kaufen. Monsantos Beteuerungen,
daß seine Designerpflanzen widerstandsfähiger gegen Schädlinge und
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auch ergiebiger im Ertrag seien, hilft da wenig. In der Dritten
Welt erfreut sich die »Terminator«-Technologie lediglich in
landwirtschaftlichen Großbetrieben einer gewissen Beliebtheit.
-------------------Patentiertes Saatgut
-------------------Im Oktober hat die Umweltschutzorganisationen »Focus on the Global
South« und GRAIN die Weltöffentlichkeit alarmiert, daß im Irak das
uralte System der irakischen Bauern - die Aussaat von gesetzlich
nicht reguliertem Saatgut - durch die neuen Gesetze der US-Besatzer
verboten wird. In Zukunft solle nur noch patentiertes Saatgut der
transnationalen Konzerne zum Einsatz kommen. Offiziell werde das
neue Gesetz von den US-Besatzern als notwendiger Schritt dargestellt,
»um die Versorgung des Irak mit hochwertigem Getreide zu sichern«
und den »Wiederaufbau der irakischen Landwirtschaft« voranzutreiben.
Tatsächlich aber werde dadurch Konzernen wie Monsanto, Syngenta,
Bayer und Dow Chemical die »Durchdringung der irakische Landwirtschaft ermöglicht«. »Die USA haben ihre Patente auf Pflanzen und
Lebewesen rund um die Welt im Rahmen von Handelsverträgen bereits
vielen Ländern aufgezwungen. Im Irak haben sie es dagegen getan,
nachdem sie das Land überfallen und besetzt hatten.« Das, so einer
der Autoren des Berichts, sei genauso »unmoralisch wie unakzeptabel«.
junge Welt vom 29.11.2004
http://www.jungewelt.de/2004/11-29/009.php
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Attacks Throughout Iraq Continues Sunday;
Allawi Troops Arrest 81 In Southern Raids
Nov 29, 2004
By Muhammad Abu Nasr, Free Arab Voice; Edited By JUS
Country Wide Attacks Continue Sunday; Allawi Troops Arrest 81 In
Southern Raids
Fighting continues hot and heavy throughout Iraq, in particular
in Baghdad while occupation forces endeavor to quell resistance
in order to prepare to install a puppet government through
"elections" in January. Meanwhile, 81 predominantly Sunni youths
were arrested in raids carried out by Allawi police in southern
Iraq.
Two US Troops Killed In Morning Ambush
At 7:30am Sunday an Iraqi Resistance bomb exploded in the
as-Suwayrah area south of Baghdad, destroying a Humvee and
reportedly killing two US troops and wounding three others.
Four US Troops Reported Killed In Al-Ghazaliyah
At about 1pm Sunday, Iraqi Resistance fighters firing RPG7
rockets attacked a US column in the al-Ghazaliyah area south
of Baghdad, destroying two military trucks and reportedly
killing four US troops.
Bombing In Al-Jadiriyah
An Iraqi Resistance bomb exploded in the al-Jadiriyah area of
Baghdad at about 3:30pm Sunday, disabling a US Bradley armored
vehicle, but inflicting no casualties.
Bomb Attack In Salman Bak
At 3:30pm Sunday an Iraqi Resistance bomb exploded in the city
of Salman Bak south of Baghdad, inflicting heavy damage on a
Humvee and reportedly killing one US soldier and wounding two
others.
Resistance Ambush Sunday Night In Sadr Al-Qanat
At about 6:30pm Sunday, Iraqi Resistance fighters firing RPG7
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rockets attacked a US patrol in the Sadr al-Qanat area of Baghdad
destroying a US military truck and disabling a Bradley armored
vehicle. Three US troops were reportedly killed in the attack.
Three US Intelligence Officers, One US Soldier Killed In Car
Bombing
At 8:30am Sunday, an Iraqi Resistance car bomb exploded as a US
column was passing down Airport Road in the al-'Amil neighborhood
of Baghdad, destroying a command GMC car belonging to US
intelligence. A Humvee was also disabled in the attack. Three
US intelligence officers were killed and three others wounded.
One US soldier on the Humvee was also killed.
Iraqi Civilians Killed After Resistance Ambush
At about 1:30pm Sunday, an Iraqi Resistance car bomb exploded on
the highway in the al-Bayya' neighborhood in the south of Baghdad,
destroying a Humvee and a Bradley armored vehicle and reportedly
killing seven US troops. American forces then opened fire
indiscriminately at civilians around the area, reportedly killing
three and wounding five others.
US Troops Killed In Afternoon Ambush
At about 5pm Sunday, Iraqi Resistance forces firing RPG7
rockets attacked a US column on Airport road in the al'Amiriyah neighborhood, destroying a military truck that
was taking electric devices to US troops. Two American
soldiers were reportedly killed in the attack.
Attacks In Ad-Durah Sunday
An Iraqi Resistance bomb exploded on the highway in the southern
Baghdad suburb of ad-Durah at about 9am Sunday morning, disabling
a Bradley armored vehicle and reportedly killing one US soldier.
An Iraqi Resistance bomb exploded in ad-Durah after noon on Sunday,
severely damaging a Humvee and reportedly killing one US soldier
and wounding three other American troops.
Iraqi Resistance fighters firing RPG7 rockets attacked a US column
30km south of Baghdad in the Hur Rajab area, destroying two Humvees
and reportedly killing five American troops.
At about 11am Sunday, Iraqi Resistance fighters firing Kalashnikov
assault rifles attacked Iraqi puppet police personnel in the alAthuriyin area of ad-Durah, reportedly killing a lieutenant colonel
in the puppet police and one of his companions.
Four Allawi Gurads Killed In Ambush
Iraqi Resistance fighters firing C5K rockets attacked a puppet socalled "Iraqi national guard" check point in the al-Qasr al-Abyad
area of ar-Ridwaniyah, southwest of Baghdad at about 4:30pm Sunday.
The Mafkarat al-Islam correspondent reported that four guards were
killed in the attack.
Eleven Allawi "National Guards" Killed In Fighting On Hayfa Street
Fierce clashes erupted between the puppet so-called "national
guards" and Iraqi Resistance fighters who fired RPG7 rockets
and BKC machine guns and threw hand grenades at the puppet
forces on Hayfa Street in Baghdad's al-Karakh district Sunday
afternoon. The Mafkarat al-Islam correspondent reported that
the fighting destroyed a Nissan pickup and reportedly left 11
Allawi guards dead. Three Resistance fighters were martyred in
the fighting
Lethal Noon Attack In At-Taji North Of Baghdad
Iraqi Resistance fighters firing RPG7 rockets attacked a truck
loaded with supplies for the US occupation forces, reportedly
killing four people aboard it. The attack took place in the Hur
al-Basha area of at-Taji, 20km north of Bagdhdad at about 12
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noon on Sunday.
Attack On Sunday In As-Sayyidiyah
At 7am Sunday an Iraqi Resistance bomb exploded and destroyed
a US Humvee on the highway in the as-Sayyidiyah area south of
Baghdad. Two US troops were reportedly killed and two others
wounded in the blast.
Resistance Attacks In Abu Ghurayb
Iraqi Resistance fighters firing RPG7 rockets attacked a truck
loaded with supplies for the occupation troops in the Abu Ghurayb
area at about 8am Sunday, reportedly killing one US soldier.
An Iraqi Resistance bomb exploded as a Bradley armored vehicle
was passing through Abu Ghurayb at exactly 11am Sunday. Afterwards,
Resistance fighters opened fire with RPG7 rockets, destroying the
armored vehicle and reportedly killing four American soldiers.
At about 11am Sunday, an Iraqi Resistance bomb exploded west of
Abu Ghurayb, destroyin a Humvee and reportedly killing three US
troops.
Four Collaborators Killed In Resistance Attacks
At about 9:30am Sunday, Iraqi Resistance fighters opened fire
on a red Peugeot belonging to the Badr Brigades collaborationist
organization in the al-`Amil neighborhood in the south of Baghdad,
reportedly killing one collaborationist gunman.
At 2:30pm Sunday, three collaborationist Badr Brigade gunmen
reportedly died when an Iraqi Resistance bomb exploded and
destroyed their Nissan patrol car in the Karradat Maryam area
of central Baghdad.
Four US Intelligence Officers Killed In Assassination Attempt
At about 11am Sunday, Iraqi Resistance bombs exploded under a column
of GMC vehicles and Land Cruisers on the highway in the al-Khadra'
neighborhood of south Baghdad. Resistance fighters then attacked
the motorcade with RPG7 rockets, destroying one GMC belonging to
US intelligence and one Land Cruiser. Four US intelligence officers
were reportedly killed as were five bodyguards serving a puppet
official in the US-installed so-called "Iraqi ministry of youth and
sports." The sports official is believed to have been wounded in
the attack.
Martyrdom Car Bomb, Ambush Annihilates US Column In Abu Ghurayb
An Iraqi Resistance martyrdom car bomber drove a red Brazilian car
into a US military column in the Sahilat area of Abu Ghurayb. The
car was packed with a large quantity of explosives and detonated
with a massive blast. Resistance fighters then opened fire with RPG7
and SPG9 rockets and BKC automatic weapons, destroying the entire
column.
The American column had consisted of three Abrams tanks, a Bradley
armored vehicle, three Humvees, and an armored personnel carrier.
All the vehicles were destroyed in the blast that occurred at about
5pm Sunday evening.
Resistance Hits Allawi Troops In Al-Iskandariyah
An Iraqi Resistance bomb exploded in al-Iskandariyah at about 2pm
Sunday, destroying a Nissan pickup and reportedly killing four
members of the so-called "Iraqi national guards" and wounding two
other puppet guardsmen.
Attacks North Of Baghdad Sunday
At 1:15pm Sunday an Iraqi Resistance bomb exploded by the old
Diyala bridge west of Baghdad, destroying a Humvee and reportedly
killing two US soldiers and wounding two others
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At about 1:30pm Sunday, a heavy Iraqi Resistance bomb exploded in
the al-Ishaqi area north of Baghdad, destroying a Bradley armored
vehicle and reportedly killing three US soldiers and seriously
burning two others.
An Iraqi Resistance bomb exploded south of Tikrit at about 2:30pm
Sunday afternoon, disabling an Abrams tank and reportedly killing
one US soldier.
Sunday Attack South Of Baghdad
On the highway in the al-Hurriyah area south of Baghdad, Iraqi
Resistance forces firing RPG7 rockets attacked a US column,
destroying a military truck and reportedly killing one US soldier.
Saturday Attacks South Of Baghdad
At about 12 noon on Saturday, an Iraqi Resistance bomb exploded
in ad-Duwaylibah south of Baghdad, destroying a Humvee and
reportedly killing two US troops.
A heavy Iraqi Resistance bomb exploded in al-Iskandariyah,
destroying a Bradley armored vehicle and reportedly killing
three US troops.
At about 7pm Saturday, Iraqi Resistance forces firing RPG7 and C5K
rockets attacked a US patrolnear the fuel station in the al-Bayya'
area south of Baghdad, destroying two Bradley armored vehicles and
reportedly killing eight US troops. The Americans the opened fire
indiscriminately at a civilian car, reportedly killing five members
of an Iraqi family that was aboard it.
Turkish Truck Driver Killed
Iraqi Resistance forces firing RPG7 rockets attacked a truck loaded
with supplies for the US occupation troops in al-Mushahadah in atTaji north of Baghdad at about 12 noon Sunday, killing a Turkish
truck driver.
Bomb On Highway Bridge Kills Three
An Iraqi Resistance bomb exploded on the bridge on the highway
in al-Qadisiyah, south of Baghdad at exactly 8:30pm Sunday night,
reportedly killing three US troops.
Bomb attack targets Marines in al-Mahmudiyah
An Iraqi Resistance bomb exploded in al-Mahmudiyah, south of
Baghdad, at about 3pm Sunday, destroying a Humvee and reportedly
killing four US Marines who were aboard it.
IN RAMADI
Allawi "National Guard" Commander Survives Assassination Attempt
A spokesman for the Allawi police announced that the commander
of the so-called "Iraqi national guard" in ar-Ramadi survived an
assassination attempt on Sunday night, according to Agence France
Presse.
At about 8pm Sunday, Iraqi Resistance fighters opened fire on anNimrawi when he was returning to his home from the city of Hit
west of Baghdad. Two of an-Nimrawi's bodyguards were reportedly
wounded and a car in his motorcade was set ablaze.
AL-LATIFIYAH
Bomb attacks leave US troops, Marines dead
Six Marines were reportedly killed when Iraqi Resistance bombs
exploded and destroyed two Humvees at about 3pm Sunday in the
Imilhah area of al-Latifiyah.
An Iraqi Resistance bomb exploded in the al-Janibayn area of alLatifiyah at about 3pm Sunday, destroying a Humvee and reportedly
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killed two US troops.
An Iraqi Resistance bomb exploded in the Qaraghul area near alLatifiyah at about 5pm Sunday evening, reportedly killing three
US soldiers.
Resistance Targets Allawi Troops
At about 10:30am Sunday, Iraqi Resistance car bomb exploded
by a patrol of the so-called "Iraqi national guard" in alLatifiyah, destroying two Nissan pickups and a troop transport
and reportedly killing 15 guards and wounding seven others.
IN AL-BASRAH AND THE SOUTH
At least 81 youths arrested in Allawi police raids on homes,
mosques
Allawi police carried out a wave of raids and arrests in southern
Iraq Sunday, capturing a large number of predominantly Sunni
youths.
According to statistics compiled by Mafkarat al-Islam's
correspondents in the region, the puppet police raids netted
at least 81 young people. Of these 16 were arrested in the
city of al-Basrah, 11 were arrested in the az-Zubayr district,
12 were arrested in the Abu al-Khasib district, and 42 were
arrested in al-Kut city.
The correspondent of Mafkarat al-Islam reported that some sources
maintained that the number of persons arrested was higher than this
figure, but the statistics above are those that could be verified.
Shaykh Zayd as-Sa`dun of the al-Yarmuk Mosque was among those
arrested in the az-Zubayr district, where the Imam of the Suq
ash-Shuyukh Mosque was also arrested.
The Allawi police tried to justify their sweeping raids and
arrests in mosques and home by saying that they were undertaken
on the basis of intelligence received in the area where the Badr
Brigades are in charge - the armed wing of the Shi`i chauvinist
collaborationist so-called Supreme Council for the Islamic
Revolution in Iraq (SCIRI) whose gunmen took part in the invasion
of Iraq alongside American aggressor troops in spring 2003.
The capturee youths were photographed next to weapons brought in
by the Allawi police, in an effort to "prove" trumped up charges
that they were found in possession of arms.
Bombardments Sunday
* At 6am Iraqi Resistance forces fired three Katyusha rockets into
the US occupation headquarters in the Republican Palace area in
Baghdad, known to the invaders as the "green zone."
* At about 7am Iraqi Resistance forces fired four Katyusha rockets
into the US as-Suqur base south of Baghdad.
* At about 10am Iraqi Resistance forces fired two Katyusha rockets
into the US as-Suqur base south of Baghdad.
* At 12:30pm Iraqi Reisistance fighters fired two Grad rockets into
Saddam International Airport where the US has one of its main
bases.
* At 4pm Iraqi Resistance forces fired four Grad rockets into
the US occupation headquarters in the Republican Palace area
in Baghdad, known to the invaders as the "green zone."
* At 5pm Iraqi Resistance forces bombarded the US camp that
occupies the former headquarters of the Iraqi chiefs of
staff in al-'Amiriyah with seven mortar rounds.
* At about 5pm Iraqi Resistance forces fired six 82mm mortar
rounds into the US as-Suqur base south of Baghdad.
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* At 6:30pm Iraqi Reisistance fighters fired one Grad rocket into
Saddam International Airport where the US has one of its main
bases.
* At 8:30pm Iraqi Resistance forces fired five 82mm mortar rounds
into the US as-Suqur base south of Baghdad.
* Iraqi Resistance forces fired eight 82mm mortar rounds into the
joint US-Iraqi "national guard" base in at-Taji north of Baghdad
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