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Bahn-Datenskandal : 'Gespitzelt, was das Zeug h.lt' - Wirtsch...

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Bahn-Datenskandal : 'Gespitzelt, was das Zeug hält' - Wirtschaft - S...
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http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/:Bahn-Datenskandal-Gesp...
stern.de - 22.1.2009 - 17:39
URL: http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/652358.html
Bahn-Datenskandal
"Gespitzelt, was das Zeug hält"
Der vom stern aufgedeckte
Spitzel-Skandal bei der Deutschen
Bahn hat für ein großes
Medienecho gesorgt. Viele
Kommentatoren zweifeln an den
Behauptungen der Bahn, die
Vorwürfe seien falsch und aus der
Luft gegriffen. Wir geben einen
Überblick über die
Berichterstattung.
Unter der Überschrift: "Datenschutz
missachtet" schreibt die
Mitteldeutsche Zeitung: "Über das
in deutschen Großkonzernen
fehlende (Un-)Rechtsbewusstsein
kann man nur noch den Kopf
schütteln - und über die Chuzpe, mit
der da aller Schmutz unter den Teppich gekehrt wird. () Die Parallelen zur
Telekom-Affäre sind deutlich. Dort wollte der Vorstand Informations-Lecks
stopfen und rief wen an? Na, die Network Deutschland. Danach wurde
gespitzelt, was das Zeug hält. Im Kampf um die Sicherung eigener
Interessen waren Bahn und Telekom alle Mittel recht." Zum Artikel der
Mitteldeutschen Zeitung
© Franka Bruns/AP
Die Zentrale der Bahn in Berlin:
Diverse Mitarbeiter in dem Gebäude
wurden ausspioniert
Die Codenamen der Spitzel-Aktionen
Die Financial Times
Deutschland kommentiert
Mitarbeiter
unter "Teuer spioniert":
"807.280 Euro soll die
Berliner
Wirtschaftsdetektei
Network Deutschland von
der Bahn bekommen
haben. Eine stattliche
Summe, wenn es stimmen
sollte, dass dafür lediglich
Namen von
Führungskräften mit
öffentlich zugänglichen
Firmenregistern
abgeglichen wurden. Das
hätte zur Not auch ein
Praktikant erledigen
können. Tatsächlich liegt
der Verdacht nahe, dass die
Bahn noch ein bisschen
mehr forschen ließ. Warum
sonst wurde ausgerechnet Ralph Kühn beauftragt, der in der Szene als
ausgebuffter IT-Profi gilt? Zum Artikel der Financial Times Deutschland
So überwachte die Bahn ihre
Mehr zum Thema
Unter "Operation Eichhörnchen"
fragt die Hamburger Morgenpost:
27.01.2009 17:36
Bahn-Datenskandal : 'Gespitzelt, was das Zeug hält' - Wirtschaft - S...
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http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/:Bahn-Datenskandal-Gesp...
"Was
ist nur in den
deutschen Firmen los? Sie scheinen ihren Angestellten nicht mehr zu trauen und lassen
Spitzelskandal:
Bahn-Affäre
entsetzt Politiker
Daten-Skandal: Bahn bespitzelte
eigene Mitarbeiter
Deutsche Bahn: Mehr als 1000
Mitarbeiter wurden ausgespäht
sie zunehmend bespitzeln." () "Der Bahn-Konzern erklärte jedenfalls, es gebe "keine grundsätzlichen
Bedenken" gegen Ermittlungen wegen Korruption im eigenen Hause". Doch dort regt sich nun Widerstand
Die Gewerkschaft Transnet forderte die Bahn auf, den "Schnüffelverdacht" schnell auszuräumen. Der
Kampf gegen Korruption dürfe die Grundrechte der Beschäftigten und ihrer Familien nicht verletzen. Zum
Artikel der Hamburger Morgenpost
Lesen Sie mehr...
Die Sächsische Zeitung schreibt unter "Bahn hat 1000 Manager
über "Uhu'", "Rubens", und andere
Spitzelaufträge der Deutschen Bahn im
neuen stern.
heimlich auf Korruption geprüft", die Bahn wolle im Kampf gegen Wirtschaftskriminalität Vorbild sein.
Mitte 2007 habe sich der Konzern deshalb den renommierten Frankfurter Korruptionsbekämpfer Wolfgang
Schaupensteiner nach Berlin geholt. "Doch gestern musste sich der ehemalige Oberstaatsanwalt
unangenehmen Fragen stellen. Ist die Bahn- vor Beginn seiner Amtszeit - bei der Korruptionsabwehr zu
weit gegangen?" Schaupensteiner bestätigte, die Bahn habe die Wohnadressen, Telefonnummern und
Bankverbindungen von Mitarbeitern mit denen von Lieferanten abgeglichen. Dies sei bei der
Korruptionsabwehr "zulässig und erforderlich, um möglichen Interessenkonflikten auf die Spur zu
kommen", sagte der 60-Jährige. Zum Artikel der Sächsischen Zeitung
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung
schreibt unter der Überschrift: "Die Deutsche Bahn gerät unter Spitzelverdacht" über die Vorwürfe: "Die
Deutsche Bahn hat im Zuge der Korruptionsbekämpfung in den vergangenen Jahren angeblich in großem
Umfang Mitarbeiter ausforschen lassen. Nach einem Bericht des "Stern" sind mehr als 1000 Personen
überprüft worden, darunter viele Mitarbeiter des oberen Managements. Die Bahn bestätigte die
Ermittlungen, wies den Tenor des Berichts allerdings entschieden zurück. Vor allem der Versuch, die
Untersuchungen der Bahn in eine Reihe mit Ereignissen in den Unternehmen Lidl und Telekom zu stellen,
sei "Unsinn".. Zum Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Die Süddeutsche Zeitung
meldet unter "Projekt Eichhörnchen", der stellvertretende Datenschutzbeauftragte in Berlin, Thomas Petri,
habe "erhebliche Anhaltspunkte für datenschutzrechtliche Verstöße". Die Bahn reagierte mit einer
Erklärung auf die stern-Recherchen. In der Stellungnahme heißt es, der Hinweis auf mögliche Verstöße
werde von Bahn-Datenschutzchef Wolfgang Schaupensteiner ernst genommen. () Eine abschließende
Bewertung des Verfahrens stehe noch aus. Insbesondere bestünden keine Anhaltspunkte für die Beteiligung
von DB-Mitarbeitern an Straftaten. Zum Artikel der Süddeutschen Zeitung
Mehr zum Thema
Der Tagesspiegel schreibt unter "Bußgeld droht": Die Deutsche
27.01.2009 17:36
Bahn-Datenskandal : 'Gespitzelt, was das Zeug hält' - Wirtschaft - S...
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http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/:Bahn-Datenskandal-Gesp...
Bahn
sieht sich neuen
Vorwürfen der Verletzung des Datenschutzes ausgesetzt. Berlins
Spitzelskandal:
Bahn-Affäre
entsetzt Politiker
Daten-Skandal: Bahn bespitzelte
eigene Mitarbeiter
Datenschutzbehörde wirft dem Konzern vor, in unzulässiger Weise Aufträge zur Ausforschung von
Mitarbeitern vergeben zu haben. Zudem habe die Bahn die betroffenen Mitarbeiter nicht von den
Nachforschungen informiert. "Wir haben Anhaltspunkte gegen erhebliche Verstöße gegen das
Datenschutzgesetz", sagte der Vizechef der Datenschutzbehörde, Thomas Petri, und schloss Bußgelder
gegen die Bahn nicht aus. Der interne Bahn-Ermittler Wolfgang Schaupensteiner betonte dagegen, das
Unternehmen habe sich insgesamt korrekt verhalten. SPD-Vorstandsmitglied Björn Böhning forderte den
Rücktritt von Bahn-Chef Hartmut Mehdorn. Zum Artikel des Tagesspiegels
Unter "Der Schnüffel-Express" heißt es in der Frankfurter Rundschau, Transnet-Chef Alexander
Kirchner verlange, der Kampf gegen Korruption dürfe nicht die Grundrechte der Beschäftigten und ihrer
Familien verletzen. Persönliche Daten dürften nicht an Externe weitergegeben werden. Ein Bahnsprecher
sagte der Frankfurter Rundschau, bei den Überprüfungen habe sich das Unternehmen ausschließlich
öffentlich zugänglicher Quellen wie dem Handels- oder dem Melderegister bedient. Es habe keine Aufträge
zur Beschaffung nicht öffentlich zugänglicher Daten gegeben. Zum Artikel der Frankfurter Rundschau
Das Handelsblatt
schreibt: "Im Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen die Bahn hält der stellvertretende Vorsitzende der
Unions-Fraktion im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), Konsequenzen für unausweichlich, sollten
Rechtsverstöße begangen worden sein. "Wenn sich der Verdacht datenschutzrechtlicher Verstöße
bestätigen sollte, kann das nicht ohne Folgen bleiben", sagte Bosbach. "Ich gehe davon aus, dass bei
gravierenden Verstößen Aufsichtsrat und Eigentümer informiert werden." Bosbach gab in diesem
Zusammenhang zu bedenken, dass die Bahn bezüglich der Überprüfung von Mitarbeitern zwar ein
"legitimes Interesse" daran habe, dass rechtswidriges oder gar strafrechtlich relevantes Verhalten
unterbleibe oder aufgeklärt werde. Aber diese Aufklärungsarbeit dürfe nur im Rahmen der Rechtsordnung
erfolgen. Zum Artikel des Handelsblattes
Artikel vom 22. Januar 200
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Leser-Kommentare (6) zu diesem Artikel
Wen trifft's? (22.1.2009, 22:11 Uhr)
27.01.2009 17:36
Bahn-Datenskandal : 'Gespitzelt, was das Zeug hält' - Wirtschaft - S...
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http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/:Bahn-Datenskandal-Gesp...
MKK-Wohner (22.1.2009, 20:57 Uhr)
Die Suppe auslöffeln... (22.1.2009, 20:04 Uhr)
Da sieht man mal wieder... (22.1.2009, 18:38 Uhr)
@ gesox (22.1.2009, 16:12 Uhr)
Mäuschen spielen... (22.1.2009, 15:53 Uhr)
27.01.2009 17:36
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