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GEHEN in DONAUSTADT „GIDO“ Was das Gehen attraktiv - Factum

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GEHEN in DONAUSTADT
„GIDO“
Was das Gehen attraktiv macht und was es erschwert
Kommunikation mit BürgerInnen in ausgewählten Gebieten
des XXII. Wiener Gemeindebezirkes
Projektverantwortliche: Karin Ausserer, Gudrun Haindl, Doris Wunsch
FACTUM Chaloupka & Risser OHG, Verkehrs- und Sozialanalysen
Ziel der Studie
Ziel ist es, die Gehbedingungen in vier ausgewählten Stadtteilen im XXII. Bezirk (Kagraner Platz,
Rennbahnweg, Eßling und Aspern) aus Sicht der VerkehrsteilnehmerInnen/BürgerInnen bewerten
zu lassen: Was erleichtert/fördert das Gehen, und was wird als demotivierend für das Gehen
empfunden. Die Bewertung der Voraussetzungen für das Gehen soll sich auf die
fußgängerrelevante Infrastruktur konzentrieren. Die vier Untersuchungsgebiete sind daher so
gewählt, dass die Qualität der sie versorgenden öffentlichen Verkehrsmittel nur mit geringer
Wahrscheinlichkeit als Grund angegeben werden wird, dass man nicht den Weg zu ihren
Haltestellen gehen will und statt dessen gleich mit dem Auto in die Stadt fährt. Die Distanz zu den
Haltestellen soll 500 Meter nicht überschreiten (5 – 7 Minuten Gehweg), damit das Gehen eine
realistische Option ist.
1. Vorgangsweise/Methoden
Die Studie erstreckt sich über einen Zeitraum von 6 Monaten von April 2007 – Oktober 2007.
Das Projekt beinhaltet folgende Schritte:
1.
Die
Umgrenzung
der
Untersuchungsbereiche
und
Feinabstimmung
der
Untersuchungsmethoden gemeinsam mit MA18 und Vertretern der Bezirksvorstehung des
XXII. Wiener Gemeindebezirkes
2.
Wien-bezogene Literatur wird verwendet, um die Fragestellungen für die Kommunikation mit
den BürgerInnen/VerkehrsteilnehmerInnen vorzubereiten
3. Fokusgruppeninterviews
Mit BürgerInnen/VerkehrsteilnehmerInnen aus den gewählten Bereichen werden
Fokusgruppeninterviews durchgeführt, um heraus zu finden, welche Aspekte das Gehen aus
der Sicht der BürgerInnen/VerkehrsteilnehmerInnen attraktiv machen, und worin die
wichtigsten Hindernisse für das Gehen bestehen. Dabei wird der Schwerpunkt auf
Infrastruktur- und Verkehrsabwicklungsaspekten liegen: Anlage der Wege, Ampelschaltungen,
Kreuzungsgestaltung, Geschwindigkeit und übriges Verhalten der Kfz-Lenker im Rahmen von
Interaktionen mit FußgängerInnen im Zusammenhang mit der Gestaltung der
Verkehrsanlagen, etc.. Auch Änderungswünsche und Lösungsvorschläge werden thematisiert.
An den Fokusgruppen nehmen BürgerInnen/VerkehrsteilnehmerInnen aus den ausgewählten
Gebieten teil. Unterschiedliche Altersgruppen (ab 16 Jahren) und beide Geschlechter sollen
ausgewogen vertreten sein.
Die Fokusgruppeninterviews sind bis dato bereits abgeschlossen: es wurden je
Untersuchungsgebiet mindestens 4 Personen befragt; in Summe 18 Teilnehmer plus zwei
Befragungen via Einzelinterview.
Dieser Arbeitsschritt liefert jene Inhalte, die im nächsten Schritt einer quantitativen Analyse
unterzogen werden:
4. Standardisierte Befragungen
In den Analysebereichen werden BürgerInnen/VerkehrsteilnehmerInnen im Rahmen einer
standardisierten repräsentativen Befragung (ca. 400 Interviews; 100 je Untersuchungsgebiet)
mit
den
in
den
Fokusgruppen
identifizierten
Barrieren,
Attraktoren
und
Veränderungsvorschlägen konfrontiert und sollen diese bewerten (Likert-Skalen). Dieser
Arbeitsschritt führt zu einer Gewichtung der in den Fokusgruppen identifizierten Probleme. Dies
erlaubt den Verantwortlichen, bei etwaigen Maßnahmen Prioritäten zu setzen, je nach Ergebnis
der Erhebungen.
Als Projektpartner wird für die standardisierte Repräsentativbefragung ein professionelles
Meinungsforschungsinstitut zur Verfügung stehen:
MARKANT Market Research GmbH (Ansprechpartnerin: Mag. Kornelia Gruber)
Amalienstraße 48 / Top 9
1130 Wien
Tel.: (+43/1) 877 22 52
Fax.: (+43/1) 877 22 52- 22
office@markant.cc
http://www.markant.cc/
5. Vorschläge
Die Arbeit endet mit ausgewählten Vorschlägen für Maßnahmen zur weiteren Förderung des
Gehens.
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Bildung
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