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FINANZAMT Was das Ja-Wort unterm Strich bringt - Steuervorteile

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FINANZAMT Was das Ja-Wort unterm Strich bringt - Steuervorteile für Ehepaare
Liebe, Leidenschaft sind die klassischen Gründe, vor den Traualtar zu treten. Doch einer Umfrage zufolge spielen für mehr als die Hälfte aller deutschen Brautpaare auch finanzielle
Gründe eine Rolle. Denn: Heiraten bringt bares Geld!
• Ehegatten-Splitting
Ehepaare, die sich bei der Einkommensteuer zusammen veranlagen lassen, profitieren vom
Splitting-Tarif: Ihr Einkommen wird addiert und dann durch zwei geteilt. Auf diesen Betrag
wird die Steuer erhoben und anschließend verdoppelt. Der Effekt macht sich umso stärker
bemerkbar, je mehr die Einkommen sich unterscheiden. Der besserverdienende Partner zahlt
dann deutlich weniger an den Fiskus, als vor der Hochzeit. Bei einem gemeinsamen Jahreseinkommen von 30000 Euro kann der Splitting-Vorteil bis zu 3000 Euro betragen. Verdienen beide Partner gleich viel, ist der Vorteil gleich Null. Tipp: Der Splitting-Tarif gilt für das
ganze Jahr der Eheschließung, selbst wenn die Hochzeit erst im Dezember ist.
• Steuerklassen
Ehegatten können wählen, ob sie statt der Steuerklassen-Kombination IV/IV mit III/V besser
fahren. So viel vorab: Die Wahl beeinflusst nicht die tatsächlich zu zahlende Steuer, sondern
die Summe, die jeden Monat als Lohnsteuer abgezogen wird - eine Vorauszahlung auf die
Steuerschuld. Wählt der Besserverdiener Steuerklasse III mit niedrigeren Abzügen, bekommt
der andere Klasse V mit höherer Belastung. Unterm Strich rechnet sich das trotzdem – insgesamt haben beide mehr Netto. Aber: Für das betreffende Jahr will das Finanzamt eine Steuererklärung sehen, anhand derer die Steuerlast ermittelt wird. Dann kann Nachzahlung ins Haus
stehen. Wichtig: Wer die Steuerklassen wechseln möchte, muss das schriftlich vor dem
1.Januar bei der Gemeinde beantragen (mit Unterschrift von beiden Ehepartnern). Die Steuerklassen kann man zudem einmal im Lauf des Jahres bis zum 30. November wechseln. Scheidet ein Ehepartner aus dem Dienstverhältnis aus oder verstirbt, ist ein zweiter Wechsel bis 30.
November möglich.
• Sparerfreibetrag
Während Ledige bis zu 801 Euro Zinseinnahmen steuerfrei behalten dürfen, gilt für Ehepaare
der doppelte Betrag. Das heißt: Reizt ein Partner den Freibetrag nicht aus und liegen die Gewinne des anderen darüber, profitieren beide. Damit Bank, Bausparkasse oder Fondsgesellschaft nicht die 30-prozentige Zinsabschlagsteuer plus Soli und evtl. Kirchensteuer ans Finanzamt abführen, brauchen sie einen Freistellungsauftrag. Dieser muss -anders als vor der
Hochzeitzeit - von beiden Partnern unterschrieben sein.
(Redaktionell bearbeiteter Auszug aus der Zeitschrift „Super-Illu“ Nr.19 vom 30.04.2008)
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