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Mehrarbeit: Was bringt das? - Stadt Gütersloh

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07.08.2007
12:31 Uhr
Ausgabe Nr. 40/ November 2004
Seite 1
Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Gütersloh
1
2
Mehrarbeit: Was bringt das?
3
Einführung der Mehrarbeit
habe ich in meiner Position
als Leiter mehr als 38,5
Stunden gearbeitet."
5
Zentrale Steuerung, Bereich
Organisation, seit 1975 bei
der Stadt Gütersloh:
"Da bleibt einfach ein
unge-
recht im Hinblick auf die
nur bei einem Teil des Öffentlichen Dienstes – da wo es
problemlos geht, bei der Beamtenschaft – per Gesetz die
Mehrarbeit geregelt wird."
Helmut Sandbothe,
Leiter des Fachbereichs Verwaltungsservice:
"Ich merke eigentlich
nicht,
arbeite.
gar
dass ich mehr
Schon
vor
der
Angestellten,
die weniger arbeiten
müssen,
zumal
den Beamten
das Urlaubsgeld und
teilweise
sogar
das Weihnachtsgeld gestrichen wurde."
Rolf Kunstmann,
Fachbereich Soziales, SGL
Team 1, Hilfe zur Arbeit:
"Wenn ich sonst keine Pro-
Gaudi und Tanz:
Betriebsfeier
4
Gesundheitstag/
Krisenbewältigung
Kontaktmöglichkeiten/
Bildungsreise
6
Interview/ Aktuelles/
das Grün
Christel Hagemann,
"Ich finde es
mulmiges
Gefühl, wenn wieder
kann ich
damit leben, zwei
bleme habe,
Stunden länger zu arbeiten."
Fachbereich Soziales, Sachbearbeiterin:
Stellenwechsel/ Ausbildungsplätze
Seit dem 1. Januar dieses Jahres arbeiten die Beamten 41 Stunden. Das sind 2,5 Stunden
mehr in der Woche. Was bringt das für den Fachbereich? Konnten Überstunden abgebaut
werden? Kriegt man das Arbeitspensum besser in den Griff? Was halten Mitarbeiter davon,
eine Stunde später nach Hause zu kommen.
Der Durchblick hörte sich um.
Willi Winkler,
Mehrarbeit
I N H A LT
Durchblick40
Lydia Rogalski,
Fachbereich Ordnung, Standesbeamtin:
"Ich
finde
es
nicht
gut, dass ich mehr arbeiten muss. Da
ich vor zwei
Jahren
mit
dem Abendgymnasium
begonnen
habe, ist die
Zeit sowieso
knapp, seit
Januar mache
ich nicht mehr
sehr
viel
außer arbeiten und lernen."
Rüdiger
Hablick, Fachbereich
Umweltschutz:
eigenartiges Gefühl,
"Es ist schon ein
wenn der Kollege neben
einem täglich früher geht und
auch sein volles Weihnachtsund Urlaubsgeld erhält."
7
8
Neues/Fachbereich Jugend
Mitarbeiter
Termine Personalversammlungen
Tageseinrichtungen für
Kinder
Freitag, 14. Januar 2005,
14.30 Uhr
Schulungsraum der
Feuerwehr
FB Grünflächen
Mittwoch, 19. Januar 2005,
14.30 Uhr
Aula Elly – Heuss – Knapp –
Schule
FB Feuerwehr
Mittwoch, 26. Januar 2005,
8.00 Uhr
Schulungsraum der
Feuerwehr
Gebäudereinigung und
Schulhausmeister
Mittwoch, 26. Januar 2005,
14.30 Uhr
Aula Elly – Heuss – Knapp – Schule
FB Stadtreinigung und Klärwerk
Dienstag, 1. Februar 2005,
14.30 Uhr
Aufenthaltsraum Bauhof
Verwaltung, VHS, Theater und
Stadthalle
Mittwoch, 9. Februar 2005,
14.00 Uhr
Ratssaal
Städt. Klinikum und Altenheim
Donnerstag, 17. Februar 2005,
13.45 Uhr
Vortragsraum Krankenpflegeschule
Durchblick40
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Ausgabe Nr. 40
DURCHBLICK 2/2004
Wünsche äußern zum
Stellenwechsel
Mit Hilfe der internen Stellenbörse kann ab sofort
jeder Mitarbeiter deutlich machen, wenn er sich
im Job verändern möchte. Sei es der Wunsch nach
"Tapetenwechsel", sei es die Suche nach neuesten Herausforderungen: In der Stellenbörse
kann man deutlich machen, dass man eine Veränderung sucht. Die Veröffentlichung ist anonym.
Wer möchte kann aber seine Telefonnummer
angeben. Die Stellenbörse ist über Outlook über
das Symbol Ordnerleiste zu erreichen. Fragen
dazu beantworten Helmut Sandbothe, Telefon
2233, Siegfried Hornberg, Telefon 2125 und für
das Personal der Tageseinrichtungen für Kinder,
Andrea Monkenbusch, Telefon 2142.
Vereinbarung zum fairen Verhalten
unterzeichnet
Für partnerschaftliches Verhalten und Fairness setzen
sich sowohl die Verwaltungsleitung als auch der Personalrat ein. Dies wird jetzt durch
eine Dienstvereinbarung zum
fairen Verhalten in der Stadtverwaltung unterstrichen. Darin heißt es: Die Dienststellenleitung und der Personalrat
verpflichten sich, ein partnerschaftliches Klima zu fördern
und aufrecht zu erhalten und
sexueller Belästigung, Mobbing und Diskriminierung entgegen zu treten. Die Regelung
gilt für alle Beschäftigten der
Stadtverwaltung einschließlich ihrer Eigenbetriebe, mit
Ausnahme des Städtischen
Klinikums. In der Dienst-
vereinbarung werden Beschwerderecht, Verfahrensempfehlungen zur Konfliktlösung, Sanktionen und vorbeugende Maßnahmen festgelegt. Zur Beratung und Unterstützung der Betroffenen und
als Vermittler soll ein Fairnessbeauftragter
berufen
werden. Zur Zeit wird an einem Anforderungsprofil zur
Formulierung der Ausschreibung gearbeitet. Der Durchblick wird weiter berichten.
Weiteren Ausbildungsplatz für Verwaltungsfachangestellte(n)
eingerichtet - Bewerbungsfrist für 2005 endete im Oktober
STELLENWECHSEL/ AUSBILDUNGSPLÄTZE
2
Mit 2.270 Mitarbeitern ist die
Stadt ein wichtiger Arbeitgeber für Gütersloh und Umgebung, der auch eine Vielzahl
von Ausbildungsmöglichkeiten anbietet. Auch im nächsten Jahr sind insgesamt 44 Ausbildungs- und Praktikumsplätze vom Brandmeisteranwärter über Erzieher bis zur
Verwaltungsfachangestellten
zu besetzen, die Bewerbungsfrist dafür endete im Oktober.
"Auf unsere Ausschreibung
haben wir eine Vielzahl von
Bewerbungen erhalten", erklärt Lothar Künkler, Ausbildungsleiter der Stadt. Allein
für die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten gab es
160 Bewerbungen. Aufgrund
des großen Andrangs und der
angespannten Situation auf
dem Ausbildungsmarkt wurde
entschieden, eine weitere
Stelle einzurichten.
Aber nicht nur in diesem Bereich gibt es viele Interessenten. Laut Künkler ist die Zahl
der Bewerbungen insgesamt
gestiegen, zum Teil gingen
mehr als dreimal so viele
Schreiben wie in den Vorjahren ein. Selbst für Berufe
wie Abwasser-Fachkraft, die
eher am Rande der Beliebtheit
dümpeln, gibt es zahlreiche
Anwärter.
Beworben haben sich Abgänger aller Schulformen. Auffallend ist jedoch der Anteil von
Hauptschülern, die sich vor
allem auf handwerkliche Berufe beworben haben. Darüber
freut sich Künkler besonders. Realschüler,
Abiturienten, Fachabiturienten oder Absolventen der Höheren Handelsschule sind dagegen
eher Kandidaten für Verwaltungsberufe. Welche
Köpfe demnächst die
Fachbereiche
unterstützen werden, muss
noch entschieden werden, verschiedene Tests
und Gespräche bilden
dafür die Grundlage. Für
die Zukunft wünscht sich
Künkler im Sinne der
Gleichstellung von Mann
und Frau, dass wieder
mehr Männer eingestellt
werden. Ihre Quote ist in
den letzten Jahren gesunken, "weil sie in den Tests
zu schlecht abschneiden."
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Ausgabe Nr. 40
DURCHBLICK 2/2004
Slapstick, Musik und Tanz beim Betriebsfest
Gute Stimmung bis in die frühen
Morgenstunden
In Kutten gehüllt schreiten
die vier Männer durch den
Raum, Glockengeläut ist ihr
Geleit. Die Musik verstummt,
ihr Blick wird ernst. Dann öffnet sich die Tür. Eine
Federboa, ein Kleid aus rosa
Tüll, aus denen behaarte
Beine und Arme hervorschauen,
wirbeln
auf
die
Bühne:
Die
Show
beginnt.
Die
Rede
ist
nicht
etwa von einer Travestieshow,
sondern von dem Stück "Die
Glocken von Rom", mit dem
die Männer der Feuerwehr
auf der Betriebsfeier am
Freitag, 12. November,
in der Tanzschule
Stüwe-Weissenberg den
Saal zum Kochen brachten. Nicht nur die
Verkleidung und die
PlaybackInterpretation
des deutschen
Liedguts sorgten
für Bewegung im
Zwerchfell, vor
allem die
Glöckner, die
unter ihren
Kutten nur eine
Pfanne als
Glocke und
einen Löffel als
Klöppel trugen,
trainierten die
Lachmuskeln der
zahlreichen Zuschauer.
Aber nicht nur Slapstick stand
auf dem Programm, das die
Festkommission zusammen
gestellt hat. Mit einer
Mischung aus Schlagern,
Rock und Pop sorgte der
hauseigene
DJ der
Tanzschule
bis in die
frühen
Morgenstunden für
gute Stimmung und
eine volle
Tanzfläche.
Und
während die
einen die Gelegenheit nutzten, eine flotte Sohle auf das
Parkett zu legen oder sich in
Gesprächen besser kennen
zu lernen,
ließen
sich
andere
das
reichhaltige
Buffet
und die
Getränke schmecken.
3
BETRIEBSFEIER 2004
Durchblick40
Durchblick40
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12:31 Uhr
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Ausgabe Nr. 40
DURCHBLICK 2/2004
Premiere: Erster Gesundheitstag im Rathaus
"Fit im Job" – lautet das Motto
des Gesundheitstages, der
am 24. Februar 2005 zum ersten Mal im Rathaus
stattfindet. Die Mitarbeiter
sind eingeladen, sich von 10
bis 17 Uhr rund um das Thema
"Gesundheit am Arbeitsplatz"
zu informieren. Das reichhaltige Programm wird auf der
siebten Etage des Rathauses
und auf
dem Rathausvorplatz für Bewegung sorgen. Verschiedene
Krankenkassen, der Betriebsärztliche Dienst und der Gemeindeunfallversicherungsverband, die sich an der Gestaltung des Gesundheitstages beteiligen, bieten Informationen über die Themen
gesunde Ernährung und richtiges Sitzen sowie kostenlose
Tests zur Überprüfung der körperlichen Befindlichkeit an.
Vertreter des Personalrats
und der Gleichstellungsstelle
informieren zusätzlich über
Zeitmanagement und neue Vereinbarungen. Selbst aktiv
werden kann jeder bei den
Schnupperkursen wie z.B. Qi
gong, Autogenes Trainig und
Stretching, die die VHS im
Rahmen des Gesundheitstages präsentiert. Darüber hinaus findet eine Blutspendeaktion des Deutschen Roten
fahrsimulator und ein Reaktionstestgerät auf dem Rathausvorplatz zur Verfügung,
mit den Geräten können die
Mitarbeiter ausprobieren, wie
sich die Reaktionsfähigkeit
unter Einfluss von Alkohol verändert.
Kreuzes statt, an der auch die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse beteiligen werden. Die Verkehrswacht stellt einen Alkohol-
Fitness-Häppchen und alkoholfreie Cocktails sorgen für
das leibliche Wohl.
Die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Gesundheitstag planen und organisieren den ersten Gesundheitstag in der
Stadtverwaltung: v.l. Henrike
Dulisch (Volkshochschule)
Reinhild Berhorst (Verwaltungsservice), Gisela Kuhlm a n n
(Fachbereich Umw e l t schutz),
Volker
Gurgel
( Ve r w a l tungsservice) ,
Pernelle
Höglid
(Stadtwerke),
Andrea
Kerkmann
(Personalrat) und Agnes
Bröckling-Kuron (Gleichstellungsstelle) Pernelle Höglid
von den Stadtwerken nahm
als Gast teil, weil die Stadtwerke eine ähnliche Veranstaltung planen.
"In eine Krise kommen kann jeder"
GESUNDHEITSTAG/ KRISENBEWÄLTIGUNG
4
Oft sind es Kollegen oder Vorgesetzte, die bemerken, dass
ein Mitarbeiter in Schwierigkeiten ist. "Es fällt auf, dass
die Arbeit nicht mehr bewältigt wird oder dass andere
Kollegen
immer öfter
Aufgaben
übernehmen
müssen", sagt
Gisela Kuhlmann, die seit
zwei Jahren die
b e t r i e b l i ch e
Ansprechpartnerin für
Suchtprobleme ist.
Die Hemmung jemanden in einer Krise anzusprechen, ist jedoch groß. Häufig wird die
Frage gestellt: "Darf ich oder
muss ich mich einmischen?"
Hier hilft ein Gespräch mit
Gisela Kuhlmann. "Ich helfe
Vorgesetzten
und
auch
Kollegen dabei, die Situation
zu klären und falls notwendig
ein Gespräch vorzubereiten
oder eine angemessene Vorgehensweise zu entwickeln.
Ich habe die Erfahrung
gemacht, dass Betroffene
letztendlich dankbar sind,
wenn sie angesprochen werden. Dies ist oft der erste
Schritt, der notwendige Veränderungen anstößt."
Bringen die "Vier-Augen-Gespräche"
zwischen
Betroffenen und
Vo r g e setzten
k e i n e
d a u e r haften Veränderungen, setzen
sich Vorgesetzter,
Betroffener und die Beraterin
zusammen. Dies dient der
Kontaktaufnahme zwischen
Gisela Kuhlmann und den Mitarbeitern. "Manche Kolleginnen oder Kollegen haben
anfangs große Bedenken, mit
mir zu sprechen. Befürchtungen braucht aber niemand
zu haben, denn Vertraulichkeit ist die Basis meiner
Arbeit."
Eine anderthalbjährige Schulung hat Gisela Kuhlmann besucht, die ihrer Meinung nach
auch "absolut notwendig"
war. Dort erlernte sie auch
Methoden zur Gesprächsführung, die hilfreich sind, um
individuell angepasste Problemlösungen zu erarbeiten.
"Es hat keinen Zweck, wenn
ich einen Weg vorgebe, den
ich für sinnvoll halte, weil nur
der Betroffene selbst weiß,
welche Hilfestellung für ihn
richtig und angemessen ist."
Aber was sind das für Krisen?
"Psychische Krisen, wie Familienprobleme oder Partnerverlust, sind oft Auslöser für
Krisen, die zur Sucht führen
können," weiß die Fachfrau.
Auch eine hohe Arbeitsbelastung und ein ausgeprägter
Perfektionismus begünstigen
die Entwicklung einer Alkoholoder Medikamentenabhängigkeit. Der Prozess geht dann
schleichend voran und läuft
über Jahre.
Als Teil der betrieblichen Präventionsarbeit arbeitet Gisela
Kuhlmann auch an weiteren
Projekten mit, zum Beispiel
am Gesundheitstag (24. Februar 2005).
Wer mit Gisela Kuhlmann
sprechen möchte, kann sie
unter der Durchwahl 3507 erreichen.
Hilft: Die betriebliche Ansprechpartnerin Sucht: Gisela
Kuhlmann.
Problemlösung: So wie in diesem (nachgestellten) Gespräch, berät Gisela Kuhlmann Mitarbeiter unter vier
Augen.
Die Basis
der Arbeit
der
betrieblichen
Be ra tung
sind die
"Leitlinien
Sucht", die
ein Vorgehen nach
bestimmten Stufen vorsehen. Ziel der
Leitlinie ist es, arbeitsrechtliche Sanktionen möglichst zu
vermeiden. Dies ist in den
Fällen, bei denen Gisela Kuhlmann in den letzten zwei Jahren beteiligt war, auch gelungen. In allen Fällen wurden
Lösungen gefunden, die eine
Einbeziehung der Personalabteilung und Sanktionen
überflüssig machten.
Durchblick40
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Ausgabe Nr. 40
DURCHBLICK 2/2004
Blick über den Tellerrand
Nach einer längeren Familienpause ist der Beruf erst mal
weit weg. Doch der Wiedereinstieg fällt leichter, wenn
die beurlaubten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die
Gelegenheit haben, gemeinsam neue Strategien zu erarbeiten, um Familie und Beruf
in den Griff zu bekommen.
Dazu dient der "Auszeit-Treff",
zu dem die Gleichstellungsstelle der Stadt Gütersloh in
regelmäßigen
Abständen beurlaubte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
einlädt. Das sind in der Stadtverwaltung Gütersloh zur Zeit
89 Frauen und ein Mann. "Die
Männer kommen nur langsam
auf den Geschmack", meinte
Bürgermeisterin Maria Unger,
die die Beurlaubten über
aktuelle Themen wie zum Beispiel die Haushaltskonsolidierung in der Stadtverwaltung informierte. Wie wichtig
den Beurlaubten Kontakte
und Informationen neben
ihrer derzeitigen Elternrolle
sind, bestätigten viele durch
den Wunsch, früher und mit
nur ein paar Stunden wieder
am Berufsleben teilzuhaben.
Auch die Mitarbeiterzeitschrift "Durchblick" schätzten
die Frauen als sehr hilfreich
ein, um sich weiterhin integriert zu fühlen und über die
wichtigen Entwicklungen im
Rathaus auf dem Laufenden
zu bleiben.
BU: Den Sorgen der beurlaubten Mitarbeiterinnen schenkte
Bürgermeisterin Maria Unger
ein offenes Ohr, derweil wurde der Nachwuchs von einer
Erzieherin betreut.
Michael Zirbel
besuchte Verwaltung in Broxtowe
"Was ich mitgenommen habe?
Die Erfahrung, dass sich trotz
der 1.000 Kilometer Entfernung die Probleme
ähneln", lautet das Fazit
von Michael Zirbel,
Leiter des Fachbereichs
Stadtplanung, der im
September drei Tage
das Geschehen in der
Verwaltung der Partnerstadt Broxtowe begleitet hat. Organisiert
hat er die Reise in
Eigenregie. "Alles hat
wunderbar geklappt,
ich wurde gut betreut."
Weil England in Fachkreisen beim Thema
Stadtplanung als vorbildlich
gilt, entschied sich Zirbel für
einen Besuch im angelsächsischen Nachbarland. "Ich
wollte wissen, wie in England
Städteplanung betrieben wird
und auftretende Probleme
angegangen werden." Besonders beeindruckt hat ihn in
diesem Zusammenhang die
geringe Regeldichte, die individuellere Gebäudeabstände
ermöglicht, und der Umgang
mit dem Thema Öffentliche
Sicherheit. "Dort gibt es eine
flächendeckende Videoüberwachung der Innenstadt, die
auch von Anwohnern und
Händlern gefordert wird undenkbar bei uns."
Bei vielen Themen fühlte er
sich jedoch an die deutsche
Heimat erinnert, sei es in der
Methodik, bei der Planung
von Radwegen und in Finanzierungsfragen.
Das war nicht der erste Besuch von Michael Zirbel bei einer Verwaltung im Ausland, er
war bereits in Polen und auf
Kuba.
"So eine
Bildungsreise kann
ich jedem
nur
empfehlen,
um seinen
eigenen
Horizont zu
erweitern."
5
KONTAKTMÖGLICHKEITEN/ BILDUNGSREISE
In der Auszeit nicht außen vor bleiben
Kontaktmöglichkeit für beurlaubte
Mitarbeiterinnen
Durchblick40
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Ausgabe Nr. 40
DURCHBLICK 2/2004
Wie wichtig ist das Grün in der Stadt?
Repräsentative Bürgerbefragung gibt Auskunft
INTERVIEW/ AKTUELLES/DAS GRÜN
6
Heidelore Fink-Knoblauch ist
seit dem 1. Oktober die Leiterin des Fachbereichs "Soziale
Hilfen". Durchblick sprach mit
der Nachfolgerin von Rudolf
Venherm.
Durchblick: Sie sind jetzt seit
einigen Wochen offiziell im
Amt. Ihre Eindrücke?
Fink-Knoblauch: Mir ist vor
allem der Umgang der Belegschaft untereinander positiv aufgefallen. Es scheint ein
gesundes Betriebsklima zu
geben. Das hat mir auch die
Eingewöhnung sehr vereinfacht. Ich habe das Gefühl,
schon lange Teil des Teams
und der Verwaltung zu sein,
dabei lerne ich jeden Tag noch
etwas Neues kennen. Die Arbeit ist ansonsten so, wie ich
es mir vorgestellt habe: herausfordernd und spannend.
Durchblick: Was für eine Art
Chefin wollen Sie sein?
Fink-Knoblauch: Eine schwierige Frage. Ich möchte jemand
sein, der die Schwächen der
Mitarbeiter akzeptiert und die
Stärken fördert. Der Weg dahin führt für mich über die
Kultur der Fehlertoleranz,
nach dem Motto "Fehler sind
unsere besten Freunde". Denn
nur wer Fehler als Chance begreift, kann ein angenehmes
Umfeld schaffen und angstbesetztes Arbeiten verhindern.
Dabei möchte ich mit gutem
Beispiel vorangehen, meine
Mitarbeiter motivieren und
begeistern.
Durchblick: Welche Erwartungen stellen Sie an die Mitarbeiter?
Fink-Knoblauch: Ich kann
nichts erwarten, das ich
selbst nicht geben kann. Unabdingbar ist jedoch eine
gewisse Grundeinstellung, die
die Mitarbeiter mitbringen
müssen. Soziale Kompetenz,
Wertschätzung und Respekt
sind in unserem Bereich
besonders wichtig, denn im
Umgang mit Menschen, die
die Hilfe des Staates in
Anspruch nehmen, reicht
fachliches Wissen nicht aus.
Durchblick: Sie sind gebürtige
Hessin: Wie gefällt Ihnen
Gütersloh?
Fink-Knoblauch: Gütersloh ist
größer als meine Heimatstadt
Mörfelden-Walldorf und kleiner als die Metropole Frankfurt, die ich oft und gerne besuche. Gütersloh zu entdecken, macht mir Spaß, und
das, was ich bislang kennen
gelernt habe, gefällt mir gut.
Ich war schon bei einigen
Lesungen und habe schon
schöne Fleckchen im Stadtpark und im Botanischen
Garten entdeckt. Toll, dass die
Stadt so grün ist.
Durchblick: Viele haben bereits gehört, dass Sie eine leidenschaftliche Läuferin sind.
Erst vor Kurzem haben Sie an
dem Marathon in Chicago teilgenommen. Wie war es?
Fink-Knoblauch: Sehr schön,
Chicago ist eine tolle Stadt
und ich war zufrieden mit
meinem Ergebnis. Von insgesamt 33.127 Läufern, die ins
Ziel kamen, habe ich Platz
4.980 belegt.
Durchblick: Haben Sie neben
dem Laufen noch Zeit für
andere Hobbys?
Fink-Knoblauch: Ich laufe zwar
dreimal die Woche und sechsmal, wenn ich mich auf einen
Marathon vorbereite, aber es
bleibt noch Zeit für andere
Dinge.
Ich liebe moderne Kunst,
besuche gerne Ausstellungen
und gehe außerdem gerne in
die Oper.
Dieses Bild zeigt Frau FinkKnoblauch kurz vor ihrem
Marathon.
Dass die Stadt mit ihrem
Engagement für die Gütersloher Parks und die Stadtbäume ganz nah an den Bürgerinteressen ist, bestätigte einmal mehr die diesjährige Umfrage zu den Gütersloher Parkund Grünanlagen, bei der
rund 95 Prozent der Befragten
dem Gütersloher Grün eine
hohe Priorität zuordneten.
Auch die hohe Beteiligung
spricht für ein großes Interesse am "grünem Thema": Mit
35 Prozent liegt sie erheblich
über den 20 Prozent, die in
der Statistik gemeinhin als
zufriedenstellend eingestuft
werden. Wie oft werden
Gütersloher Parks besucht?
Wie lange halten sich Besucher dort auf? Wie sicher fühlt
man sich? Die
Antworten
auf diese und
andere Fragen zu den
Gütersloher
Grünflächen
liegen jetzt
mit dem Ergebnis der
repräsentativen Bürgerbefragung
vor. Grün- und Parkanlagen
haben für die Gütersloher
einen sehr hohen Stellenwert.
Für 96,5 Prozent aller Befragten sind sie sehr wichtig/wichtig. Entspannen in
Feld, Flur und Wald am Stadtrand: 85 Prozent der Gütersloher legen darauf gesteigerten Wert. Doch nicht nur das
Grün am großen Stück, auch
der einzelne Straßenbaum
liegt den Güterslohern besonders am Herzen. Über 80 Prozent ordnen ihm eine hohe
Bedeutung zu. Danach folgen
Kinderspielplätze mit rund 76
Prozent, Sportanlagen mit
rund 65 Prozent und Friedhöfe
mit rund 60 Prozent. Und
diese Liebe der Gütersloher zu
ihrem Grün ist keine graue
Theorie: an Werktagen halten
sich rund 43 Prozent der
Bürgerinnen und Bürger bis zu
einer Stunde in den Park- und
Grünanlagen auf. Am Wochenende nimmt man sich noch
mehr Zeit:
Rund 70
Prozent
genießen
an Samstagen und
Sonntagen
für ein bis
zwei Stunden
die
Parks.
Dezernentin Christine Lang und Bernd Winkler,
Leiter des Fachbereichs Grünflächen, bei der Vorstellung
der Umfrage
Aktuelles auf einen Klick
Theater & Konzerte
mit neuem Auftritt im Internet
Spielplan, Projekte, Eintrittskarten – Kultur im Internet
zum Informieren, Notieren
und Bestellen. Ab sofort ist
das Theater- und Konzertprogramm der Stadt Gütersloh
mit einem neuen Auftritt im Internet vertreten, der über die
Homepage der Stadt erreicht
wird. Der Informationsservice
wurde erweitert und präsentiert Theater & Konzerte auf einen Blick. Wie zum Beispiel
komme ich günstig ins Theater? – Das Internet informiert
über interessante Varianten.
Zum Beispiel das Last-MinuteTicket. Mit dieser Karte für
23,10 Euro kann man sämtliche Veranstaltungen des Gütersloher Theater- und Konzertprogramms besuchen. Auf
allen Plätzen und in allen
Preis-
gruppen gibt es – eine halbe
Stunde vor Veranstaltungsbeginn – die noch vorhandenen
Eintrittskarten. Über die Handlung des Theaterstücks und
über die Künstler kann man
sich ebenso schnell informieren, wie über die genauen
Programme der Konzerte und
Aufführungsdaten. Auch die
Abonnementsreihen können
mit ihren jeweiligen Aufführungen aufgerufen werden. Projekte und Komponistenportraits sowie das pädagogische Begleitprogramm
haben eine eigene Rubrik
erhalten und so gelangt man
ganz aktuell zum Beispiel zur
"Europäischen Kulturwoche".
Wer beim Durchklicken Lust
auf Theater bekommt, kann
sich die Einzelkarten und Abonnements gleich bestellen.
07.08.2007
12:31 Uhr
Seite 7
Ausgabe Nr. 40
adt?
gibt Auskunft
Unwiderstehliche
Appetithäppchen aus der
"Stadt fürs Leben" Dazu haben Susanne Zimmer-
Neues Gütersloh-Buch ab
sofort beim Verkehrsverein im
Infozentrum des Rathauses
Jazz, Kultur
und Szene Posaunenchor
und Lange
Nacht der
Kunst, Park
und Partnerstädte - der
ganze
Gütersloher
"Kosmos"
in Text und Bild auf 50 Seiten.
Das ist "Gütersloh - Stadt fürs
Leben", eine charmante Liebeserklärung an Zuhause,
Nachbarschaft und nicht selten unterschätzte Vorzüge der
Stadt mit ihren fast 100.000
Einwohnern. Brandaktuell ist
das Buch in handlichem Magazinformat beim Verkehrsverein im Informationszentrum des Rathauses zu haben.
Konzipiert, getextet und bebildert wurde es von der Städtischen Öffentlichkeitsarbeit
in Zusammenarbeit mit dem
Neomedia Verlag.
Das besondere Bonbon des
Buches liefert nun schon zum
dritten Mal der Verlag mit Sitz
im münsterländischen Reken:
hervorragende Luftbilder von
Innenstadt und Stadtteilen.
mann und Dr. Elisabeth Menke - unterstützt von weiteren
Autoren - unterhaltsame Texte
zu wesentlichen Lebensbereichen, Besonderheiten und
Kuriositäten geliefert - kleine
Gütersloher "Charakterstudien", manchmal skizzenhaft,
manchmal detailverliebt. Freizeittipps (auch für die Tour in
die Umgebung), Kultur und
Wirtschaft gehören ebenso
zur Themenauswahl wie die
Vorstellung des "Bündnisses
für Erziehung", "Appetithäppchen" von "Gütersloher Spezialitäten" oder ein Blick auf
die "unwiderstehlich lange
Nacht im Mai" - alles illustriert
mit aktuellem Bildmaterial
und ergänzt durch die wichtigsten Informationsadressen für
den, der mehr wissen will.
In dieser komprimierten Form
ist "Gütersloh - Stadt fürs
Leben" eine entspannende
Lektüre für Bewohner und
Besucher der Stadt - oder ein
spannender Einstieg für alle,
die neu nach Gütersloh
gekommen sind. "Viele die
hier eine begrenzte Zeit verbringen wollten, sind ein
Leben
lang
geblieben,"
schreibt
Bürgermeisterin
Maria Unger im Vorwort. Sie
muss es wissen, gehört sie
doch selbst zu denjenigen, für
die Gütersloh vor 30 Jahren
zunächst berufliche Durchgangsstation sein sollte.
Für diejenigen, die es ihr
nachmachen und für alle anderen, die sich zügig in die
Gütersloher Lebensart einarbeiten wollen, hält "die Stadt
fürs Leben" noch einen vergnüglichen Überblick in komprimierter Form bereit - von A
wie "Alter Kirchplatz" bis Z wie
ZOB (und andere kuriose
Abkürzungen).
Unterstützt wurde die Auflage
von zahlreichen Partnern aus
der Gütersloher Wirtschaft,
die sich in dem Buch mit Anzeigen darstellen. Als Werbemittel wird es auch von der
Stadt eingesetzt - beispielsweise als Präsent für offizielle
Besucher der Stadt.
"Gütersloh - eine Stadt fürs
Leben" ist ab sofort gegen eine Schutzgebühr von 4,95
Euro beim Verkehrsverein im
Informationszentrum des Rathauses zu erwerben, solange
der Vorrat reicht.
DURCHBLICK 2/2004
Folder präsentiert
Facetten des Fachbereichs Jugend
Im Laufe seiner 80-jährigen
Geschichte hat das Jugendamt
– mit seinen zwei Standorten
Schledebrückstraße 5 und
Daltropstraße 7 – sein Image
gewandelt. Neben klassischen Funktionen wie Erziehungshilfen, Jugendgerichtshilfe, Jugendförderung,
Kindertagesbetreuung haben
sich die Zuständigkeiten des
Fachbereichs Jugend beispielsweise mit dem "Lokalen
Bündnis für Erziehung” und
den
Sozialraumarbeitsgemeinschaften in den verschiedenen Stadtbezirken erweitert.
Die vielen Facetten des Fachbereichs Jugend finden jetzt
eine übersichtliche Darstellung in einem praktischen Folder, der pünktlich zum 80. Geburtstag erschienen ist: neun
farblich unterschiedlich gestaltete Karten, aufklappbar
und zusammengehalten durch
einen schmalen Metallring.
Mit dieser Übersicht erhalten
die Bürger und Bürgerinnen
einen Wegweiser an die Hand,
der einen Überblick über Aufbau und Angebot des gesamten Fachbereichs gibt sowie
Leistungen und Ansprechpartner der einzelnen Abteilungen nennt.
Antworten und Hilfe bei der
Suche nach geeigneter Betreuung für ihre Kinder finden
Eltern in der Abteilung "Tagesbetreuung von Kindern" – im
Folder blau gekennzeichnet deren Leiterin Andrea Monkenbusch ist.
Auf lila setzt die Abteilung
Kinder- und Jugendförderung,
die in verschiedenen Bereichen
wie
Jugendarbeit,
Jugendschutz und Jugendsozialarbeit Unterstützung leistet. Leiter ist Andreas
Reinhold.
Orange präsentiert sich die
Abteilung "Hilfen für Kinder,
Jugendliche und Familien",
die Berthold Stuckmann leitet. Gemeinsam mit den drei
Regionalteams Mitte-West,
Nord-Ost und Süd kümmert er
sich um die Probleme von
Kindern, Jugendlichen und
deren Familien.
Abgerundet wird der Folder
mit Informationen zum Netzwerk aus Eltern, Pädagogen,
Vereinen und Verbänden, das
sich um die Qualität der Erziehung kümmert.
Fachbereich
Jugend im Netz
Mit einer eigens angefertigten
Homepage blickt der Fachbereich am 80. Geburtstag des
Jugendamtes zurück ins Gründungsjahr 1924 und damit in
ein Zwei-Personen-Amt, dessen leitender Beamte der
Bürgermeister als Vorsitzender, plus der Leiter des Jugendamtes als Fachberater waren. Hinzu kamen zehn erfahrene Männer und Frauen
der Jugendwohlfahrt, die sich 7
aus Geistlichen, Pädagogen,
und Mitgliedern der freien
Jugendwohlfahrt zusammensetzten. (Im Vergleich: Im heutigen Fachbereich Jugend
kümmern sich 345 Menschen
auf 280 Stellen um die Belange von Kindern, Jugendlichen und Familie.) Schon
damals bewältigte das Amt
Pflichtaufgaben wie den
Schutz der Pflegefamilie, die
Jugendgerichtshilfe und die
Mitwirkung beim Vormundschaftswesen.
@
NEUES / FACHBEREICH JUGEND
Durchblick40
Durchblick40
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12:31 Uhr
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Ausgabe Nr. 40
DURCHBLICK 2/2004
Mitarbeiter
MITARBEITER
8
Der Fachbereich 13 hat Verstärkung erhalten. Seit dem 1.
Oktober gehört Melanie
Gropler zum Team der Zentralen Öffentlichkeitsarbeit um
Susanne
Zimmermann.
Im
Rahmen
eines zweijährigen Volontariats,
das
die
Stadt
Gütersloh in diesem Jahr zum
ersten Mal anbietet, strebt die
gebürtige Niederrheinerin das
Berufsziel "Redakteurin" an.
Schon in der Schule begeisterte die journalistische Arbeit
die heute 27-Jährige. Nach
langjährigem Engagement bei
Schüler- und Abiturzeitung
waren Kamera, Stift und Block
auch während des Studiums
der Fächer Germanistik,
Philosophie und klassische
Archäologie, das sie in Münster absolvierte, stets treue Begleiter.
Dem erfolgreichen Examen im
Jahr 2003 folgten ein sechsmonatiges Praktikum in einer
Agentur für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Mitarbeit bei den Westfälischen
Nachrichten in Münster und
anderen Verlagen, unter anderem bei dem Deutschen
Fachverlag.
Mit Motivation, Freude und
Neugier geht die frisch gebackene Volontärin, die in
ihrer Freizeit mit ihrer Band
"Groovler" gern Veranstaltungen rockt, an die abwechslungsreichen Aufgaben, die
die Ausbildung in der Zentralen Öffentlichkeitsarbeit
der Stadt bietet.
Melanie.Gropler@gt-net.de
Raum 201
Tel: 05241-823508
Neue Betätigungsfelder im
Rathaus mit Hartz IV
Fünf neue "alte" Mitarbeiter
eingestellt
"Des einen Leid ist des anderen Freud", sagt der Volksmund. Das trifft auch auf
Hartz IV zu. Während die geplante Reform auf den Straßen für Proteste sorgt, schafft
sie im Rathaus neue Stellen
für fünf "alte" Mitarbeiter.
Désirée Thieme, Andrea
Majhenic, Britta Kohring, die
erst im Sommer ihre Ausbildung im gehobenen Dienst
abgeschlossen haben, sowie
Sven Rodenbeck und Christian Steinberg, die bislang
eine Halbtagsstelle im Bereich
Finanzen hatten, werten seit
Mitte September die Daten
der zweiseitigen Anträge zum
Arbeitslosengeld II für Sozialhilfeempfänger aus. Mit Rat
und Tat steht ihnen dabei
Karin Dlugosz, die seit Ende
ihrer Ausbildung im letzten
Jahr hauptamtlich im Bereich
wirtschaftliche Hilfen engagiert ist, zur Seite.
Die jungen Sachbearbeiter betreten mit dieser Aufgabe
Neuland, doch verschiedene
Schulungen haben sie im Vorfeld auf ihre Aufgaben vorbereitet. "Wir freuen uns über
den neuen Tätigkeitsbereich
und die Verantwortung,"
klingt es unisono.
Und Rolf Kunstmann vom SGL
Team 1, Hilfe zur Arbeit, freut
sich mit ihnen. "Mit diesem
Streich schlagen wir zugleich
zwei Fliegen mit einer Klappe.
Zum einen können wir unseren Mitarbeitern und ehemaligen Auszubildenden bis Januar 2005 einen festen Vertrag
anbieten, zum anderen haben
wir mit ihnen kurzfristig ein
Nach fünfjähriger Elternzeit ist
Marion Grages in den Dienst
der Stadt Gütersloh zurück
gekehrt. Seit Oktober steht
sie den Bürgern und Bürgerinnen wieder als Abfallberaterin des Fachbereichs Umweltschutz mit Rat und Tat zur
Seite. Ihre Stelle teilt sie sich
mit Werner Gerdes, beide
arbeiten halbtags, vertreten
wurde sie im Erziehungsurlaub von Rita Jakobsmeier.
kompetentes Team zusammengestellt, das mit den Abläufen unserer Verwaltung
vertraut ist und die Übergangsaufgabe übernehmen
kann", erklärt er.
Auch für die Zeit nach dem 01.
Januar ist eine Weiterbeschäftigung geplant, und zwar in
der Arbeitsgemeinschaft, die
ab Januar 2005 anstelle der
Arbeitsämter und Sozialämter
die Berechnung und Auszahlung des Arbeitslosengeld II
übernehmen wird.
Bis dahin sorgen die Fünf im
Rathaus mit Hilfe eines Computerprogramms für die fristgerechte Auszahlung des Geldes Anfang des Jahres.
Als Nachfolger von
Udo Hagemann, der
in den Ruhestand
verabschiedet
wurde, hat
Reinhard
Schomacher
seit Juli dieses Jahres die Aufgaben der Haus- und Betriebstechnik
im
Fachbereich
Hochbau voll übernommen.
Dazu gehören Planung und
Überwachung der Sanierungsund Neubaumaßnahmen in
Bezug auf die heizungs-,
sanitär-, lüftungs-, und regelungstechnischen Anlagen der
städtischen Gebäude wie
Wohnheime und Schulen. Der
1969 in Wadersloh-Liesborn
geborene Schomacher war
nach seinem Studium der Versorgungstechnik mit der Fachrichtung Gebäudeausrüstung
seit 1997 bei der Firma GFR in
Verl und
später
beim
Ingenieur-Büro enertec in
Lippstadt tätig.
Hermann Lichtsinn, Vorsitzen-
der des Personalrates, feiert
in diesem Jahr sein 25-jähriges Dienstjubiläum. In zwei
Jahrzehnten Engagement für
die Stadt Gütersloh haben
sich die Tätigkeitsfelder des in
Hollen Geborenen immer wieder gewandelt, geblieben ist
jedoch stets sein unermüdlicher Einsatz für die Menschen. Sei es im Krankenhaus
oder im Personalrat.
1979, am 1. Oktober, beginnt
sein beruflicher Werdegang
als Krankenpfleger im Städtischen Krankenhaus bis er
1983, nach seinem Zivildienst,
den er im Unfallrettungsdienst der Stadt ableistete,
die Stelle des stellvertretenden Stationspflegers übernimmt. Fünf Jahre später
wechselt Lichtsinn von der
Chirurgischen Klinik in die
Urologische Abteilung, in der
er kurz darauf zum stellvertretenden Stationsleiter aufsteigt.
Nur zwei Jahre
später verabschiedet sich der heute
47-Jährige aus dem
Krankenhausalltag
weil er als Mitglied
des Personalrates
freigestellt wird.
Seit 2000 kümmert er sich als
1. Vorsitzender um die Belange der Mitarbeiter der
Stadt Gütersloh, in seinem
Amt wurde er bei der Wahl im
Mai 2004 bestätigt.
Impressum
Herausgeber:
Stadt Gütersloh,
Zentrale Öffentlichkeitsarbeit
der Stadt Gütersloh
Redaktion:
Dr. Elisabeth Menke,
Melanie Gropler
Anschrift der Redaktion:
Stadt Gütersloh,
Zentrale Öffentlichkeitsarbeit,
Berliner Straße 70,
33330 Gütersloh,
Telefon: 82 20 45,
E-mail:
Elisabeth.Menke@gt-net.de
Layout:
CommunicationsDesign
Freier-Bongaertz, Verl
Redaktionsschluss für den
nächsten DURCHBLICK ist
der 11. März 2005
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Seele and Geist
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