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Editorial Was macht eigentlich - vekzu

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Infoblatt des Vereins der Ehemaligen der KZU Bülach VEKZU
Editorial
Liebe VEKZU-Mitglieder
Wir wünschen euch ein glückliches und
einen Bericht über ein Klassenfest mit
Fotos in einem nächsten Voce.
gesundes 2009!
Diesem Voce liegt die neue Vorstands-
Ab Mai werden wir neu einen Stammtisch bzw. eine Networking-Gelegenheit
liste 2009, die Rechnung mit Einzahlungs-
für Ehemalige in Zürich anbieten.
schein für den Mitgliederbeitrag 2009
sowie die Einladung zum Fondueabend
Wir freuen uns, euch an einem Event
im neuen Jahr zu sehen, und möchten
bei. Dieser findet neu im Restaurant «Zum
denjenigen Mitgliedern, die noch nie an
goldigen Winkel» in Bülach statt.
Wie jedes Jahr freuen wir uns, wenn ihr
einem Anlass waren, Mut machen teilzunehmen!
neue Mitglieder, z.B. aus euren ehemaligen Klassen, als neue VEKZU-Mitglieder
anwerbt. Auch veröffentlichen wir gerne
Herzliche Grüsse
Sophia Würmli
Was macht eigentlich ...
Hanna Magee-Grob hat von 1972 bis 1978
die Kantonsschule Bülach besucht und
gehört damit zum 1. Jahrgang an der KZU.
Ihr Interesse galt einerseits der Medizin,
andererseits der Philosophie und Theologie. Vor ihrer 3-jährigen Lehre zur Krankenschwester machte sie in Lausanne ein halbjähriges Praktikum am CHUV (Centre
Hôpitalier Universitaire Vaudeois). Heute
arbeitet sie Teilzeit im Sechtbachhuus
Bülach (Wohnhaus für jüngere Behinderte,
vorwiegend MS-Patienten) auf der Nachtwache und unterrichtet Biologie und Gesundheitslehre an der Berufswahlschule
Bülach.
Januar 2009
24
Editorial
Interview
mit Hanna Magee-Grob
Wie bist du auf den VEKZU «gestossen»?
Du gehörst zum 1. Jahrgang an der Kanti –
damals gab es den VEKZU ja noch nicht .
Stimmt, damals gab es den Verein noch
nicht. Eine ehemalige Klassenkameradin,
Rebecca Sägesser-Wyss, hat mir davon
erzählt und mich gefragt, ob ich Interesse
daran hätte ... vor etwa 10 Jahren!
Grillplausch
www.klassenfreunde.ch
Fondueplausch
Impressum
Wieso hattest du dich für den Typus A entschieden?
Damals hatte ich keine Ahnung, was ich
nach der Matur machen wollte. Theologie
studieren wie mein Vater? Oder Medizin?
Ich dachte jedenfalls, dass die griechische
Sprache nützlich sein könnte, und interessiert hat es mich so oder so. Dazu kam,
dass in meiner Klasse ein netter Bursche
auch diese Richtung wählte ...
Schliesslich hast du dich nach der Matur
mit einer Lehre zur dipl. Krankenschwester
für die Medizin entschieden. Wie hast du
dein Interesse für die Theologie weiterverfolgen können?
Ich bin mit meiner beste Freundin Mirjam und anderen in die Bibelgruppe der
KZU gegangen. Wir haben schweizweit an
den grossen Versammlungen der Bibelgruppen teilgenommen, was immer spannend war; nicht nur der
Inhalt, sondern auch die Reisen und
die verschiedenen Unterkünfte.
Da mich auch das Land Israel interessierte, habe ich mich nach der Matur
zu einem 3-monatigen Aufenthalt in
einem Kibbuz angemeldet, um die
Leute kennen zu lernen und auch um
zu reisen. Das war 1978. Im Kibbuz war
ich in verschiedenen Bereichen tätig.
Zuerst arbeitete ich in der Schuhabteilung, wo wir Filzpantoffeln und
Turnschuhe herstellten. Nach drei Wochen bekam ich aber einen allergischen Ausschlag und wurde daher in
Zeit, sondern es wurden dort ungewollt die Weichen für dein kommendes Leben gestellt. Erzähle …
Unter den Volontären ist mir am
Lagerfeuer ein Mann aufgefallen, der
so schön romantisch die Gitarre
spielte. Ich wollte mehr von ihm
erfahren und hörte, dass er aus
Nordirland kam. Eines Tages hatte er
einen Unfall. Er fiel vom Traktor und
die Haut wurde ihm von den Beinen
gerissen. Er musste einige Zeit liegen,
und ich wurde seine persönliche Betreuerin, holte sein Essen, verband
seine Wunden. So erfuhr ich alles
über Chris Magee, der dann 1982
mein Mann wurde.
die Wäscherei versetzt, wo ich den
ganzen Tag die unterschiedlichsten
Hemden bügelte. Dort hatten wir Zeit
und die Stille, um Radio zu hören, was
sehr angenehm war.
Meine dritte Arbeit war die schönste: Ich durfte auf der Apfelplantage
beim Pflücken helfen. Doch das hört
sich einfacher an, als es war: Wir bekamen eine Drahtschleife, die uns als
Mass diente. Äpfel, die durch das Mass
passten, durften wir nicht pflücken,
nur die grösseren. Das Köstliche war,
dass wir am Ende des Arbeitsmorgens
Äpfel mitnehmen konnten.
In unserem Kibbuz gab es etwa
fünfzig Freiwillige wie ich: u.a. Amerikaner, Kanadier, Engländer und auch
einige Schweizer. Die Volontäre blieben
mehr oder weniger unter sich, doch ab
und zu ergaben sich auch andere ganz
schöne Begegnungen. Einmal ging ich
abends im Kibbuz spazieren (ab 20 Uhr
waren die Tore geschlossen, und niemand konnte weder hinein noch hinaus. Es war 1979, und wir befanden uns
in der Nähe der Golan-Höhen). Ich kam
zum Sportplatz, und da waren einige
Männer am Volleyball spielen. Plötzlich
fragte mich einer, ob ich mitmachen
wollte. Schon wollte ich ablehnen, aber
das liessen sie nicht gelten. Und so
haben wir zusammen gespielt.
Aber der Kibbuz war für dich ja nicht
nur eine lehrreiche und interessante
William. Das war 1986. Weil Chris
später seine Stelle verlor und nichts
Passendes
mehr
finden
konnte,
kamen wir mit Sack und Pack zurück
in die Schweiz, nach Bülach. Wir konnten vorübergehend bei meiner Mutter wohnen, bis wir eine eigene
Wohnung fanden. 1988 wurde James
geboren und 5 Jahre später Edward.
Vor Edwards Geburt nahm ich eine
Stelle an der Berufswahlschule an. Ich
unterrichtete 4 Stunden pro Woche
Gesundheitslehre. Im Frühling 1997
kam dann noch eine Teilzeitstelle für
Nachtwache im Sechtbachhuus dazu.
Chris fand eine Stelle an der Japanischen Schule in Uster als Englischlehrer (ebenfalls Teilzeit) und dann an
Wie ist es nach deinem KibbuzAufenthalt weitergegangen? War es
von Anfang an klar, dass dein zukünftiger Mann in die Schweiz kommt,
oder wäre es auch eine Möglichkeit
gewesen, nach Irland auszuwandern?
Er ging nach einem Monat schon
wieder nach Irland zurück und
begann dort als Primarlehrer zu arbeiten. Ich kehrte später ebenfalls in
die Schweiz zurück und begann die
Ausbildung zur Krankenschwester
im Stadtspital Triemli in Zürich. Wir
besuchten uns, sooft es ging, und
schrieben viele Briefe. Er fand, ich
könnte ja auch in Irland die Ausbildung machen, aber das war mir zu
unsicher.
Eines Tages stand er einfach vor
meiner Tür und meinte, er finde dann
hier schon etwas zum Arbeiten. Zuerst besuchte er einen Deutschkurs
und schaute sich dann nach einer
Stelle um. In Zumikon fand er eine
Anstellung an der ICS (Internationale
Schule Zumikon), wo er einige Zeit
unterrichtete.
In den grossen Sommerferien gingen wir jeweils nach Irland, wo er
schliesslich als Rektor einer kleineren
Schule arbeiten konnte. Nachdem ich
unsere Wohnung in der Schweiz
aufgelöst hatte, fuhr ich ihm nach.
Dort in Omagh kam auch unser
erster Sohn auf die Welt, Laurence
der Oberstufenschule Bülach. An beiden Orten arbeitet er heute noch.
Auch ich arbeite immer noch an
beiden Stellen, wobei ich die Nachtwache etwas abgebaut und die
Schule etwas aufgestockt habe.
Wie muss man sich deine heutige
Tätigkeit als Pflegefachfrau im Sechtbachhuus vorstellen? Was für Aufgaben hast du während der Nachtwache zu erledigen?
Unsere Bewohner sind chronisch
krank, da haben wir eher selten akute
Situationen. Meine Hauptaufgabe ist
es, den Bewohnern Medikamente zu
geben, sie bequem zu betten und zu
drehen. Dann gehören auch hauswirtschaftliche Arbeiten wie das Putzen von Rollstühlen oder der Kaffeemaschine dazu. Seit kurzem haben
wir ein Computerprogramm, um unsere Tätigkeiten zu dokumentieren.
Das ist für mich immer noch gewöhnungsbedürftig.
Während der Talkrunde konnten die
Gäste erfahren, dass du deinen Beruf
wieder wählen würdest. Was fasziniert dich daran – es ist doch ein
sehr anstrengender und auch psychisch belastender Beruf?
Ich empfinde es als einen sehr
befriedigenden Beruf. Es macht mir
Freude, die Leute aufzumuntern,
ihnen zu helfen, und es freut mich
immer sehr, wenn jemand wieder
gesund wird. Bei uns im Sechtbachhuus werden die Leute nicht gesund,
darum ist es besonders wichtig, dass
wir ein wenig frischen Wind von
draussen hinein bringen und die Leute
ablenken und mit ihnen spassen.
Ich habe vor, im 2009 beide Teilzeitstellen zu kündigen und wieder ins
Spital zurückzugehen. Das wird sicher
ein grosser Schritt sein, weil ich seit 24
Jahren vom Akutspital weg bin. Aber
ich bin zuversichtlich, dass ich etwas
finden werde, das zu mir passt.
Neben deinen beiden Teilzeitstellen,
die viel persönliches Engagement
voraussetzen, bist du ja auch noch
dreifache Mutter. Wie bringst du das
alles unter einen Hut? Wo schaffst du
es, auch mal «zu nehmen» und nicht
nur zu geben, wo tankst du auf?
Ich bin eine gesellige Person und
gehe am liebsten mit Freundinnen
«käfele». Da hole ich mir sehr viel
Erholung, vor allem beim Besprechen
von mich beschäftigenden Problemen.
Zudem gehe ich am Dienstagmorgen
ins Line-Dance, und das seit nunmehr
vier Jahren. Am Montagnachmittag
trifft sich noch eine «Splittergruppe»,
um für den Dienstagmorgen vorzuüben. Mit dieser Gruppe machen wir
ab und zu kleinere Auftritte, was uns
allen Freude bereitet und sehr viel zu
lachen gibt. Dieser Ausgleich ist für
mich ganz wichtig. Ebenfalls liebe ich
das Nordic Walking, doch das kam in
letzter Zeit leider etwas zu kurz.
Liebe Hanna, ich bedanke mich für
das interessante Gespräch und wünsche dir für deine Zukunft alles Gute!
Barbara Gülland
Mitgliederversammlung 2008 mit anschliessender Talkrunde
An der Mitgliederversammlung vom
stellen und in den Vorstand des VEKZU
bekanntes und Interessantes über die
19. November 2008 fanden neben
aufgenommen werden.
Teilnehmenden erfahren. Obwohl die
dem Vorstand sieben Ehemalige den
Weg ins Guss 81-80 in Bülach. Der
Nach der Versammlung fand dank
der Initiative unserer Präsidentin, die
meisten mehr oder weniger durch
Zufall zu ihrer heutigen Tätigkeit ge-
Vorstand wurde bis auf Patrick Haas,
auch die Moderation inne hatte,
kommen sind, würden sie wieder
der seinen Rücktritt bekanntgab, wiedergewählt. Neu wird David Schurter
wieder einmal eine unterhaltsame
Talkrunde statt. Die Gäste zum
denselben Weg einschlagen – ausser
Felix Angst. Dieser würde, könnte er
als Kassier amtieren.
Thema «Berufsbilder im Wandel der
heute frei wählen, als Kapitän die
Nach dem Rückblick der Präsidentin
und einem Ausblick aufs nächste Ver-
Zeit» waren Andreas Peter, Theologe
und Pfarrer, Felix Angst, Rektor der
Weltmeere besegeln ...
Bei Wein und feinen kalten Platten
einsjahr wusste vor allem Felix Angst
KZU, und Hanna Magee, Kranken-
sassen die Teilnehmenden dann noch
einiges von der Kanti zu berichten. Er
wird im nächsten Sommer nach zwölf
schwester. Es wurden u.a. Fragen zum
eigenen Werdegang, zum Wandel
gemütlich zusammen, und es wurde
ausgelassen diskutiert und gelacht.
Jahren von seinem Amt als Rektor
und zur heutigen Stellung der Berufe
zurücktreten. Sein Nachfolger Jakob
Hauser wird sich voraussichtlich an
innerhalb der Gesellschaft und über
besondere Erlebnisse im beruflichen
Barbara Gülland
der Mitgliederversammlung 2009 vor-
Alltag behandelt. Man hat viel Un-
Weitere Fotos unter www.vekzu.ch
Die Talkrunde (v.l.n.r.): Andreas Peter, Hanna Magee,
Sophia Würmli und Felix Angst.
Nach der «Pflicht» folgte die «Kür»:
Gemütliches Beisammensein bei Speis und Trank.
www.klassenfreunde.ch
Da es dem Verein der Ehemaligen der KZU auch darum
geht, den Kontakt zu ehemaligen Schulkolleginnen und
-kollegen aufrecht zu erhalten oder wieder zu knüpfen,
möchten wir hiermit auf eine andere Möglichkeit, alte
«Schul-Gschpändli» wieder zu treffen, aufmerksam machen. Die folgenden Texte stammen von der Homepage
www.klassenfreunde.ch bzw. aus Presseartikeln.
Was wurde aus dem «Pausenclown» der dritten
Klasse oder aus der ersten Schulliebe im Gym-
„
nasium? Viele Menschen stellen sich diese Fragen,
haben aber den Kontakt zu den ehemaligen Mitschülern
längst verloren. Der Suche nach solchen Schulfreunden
widmet sich das Webportal klassenfreunde.ch. Das Konzept ist einfach: Jeder kann sich kostenlos registrieren
und seine schulische Laufbahn erfassen oder nach ehemaligen Mitschülern suchen. Diese können dann über
das interne Kommunikationssystem kontaktiert werden.
Die Foto-Story – Wer hat sich am meisten
verändert?
Klassenfreunde.ch möchte gerne wissen, welches
Mitglied sich seit der Schulzeit am meisten verändert
builder entwickelt? Oder musste dein Lockenkopf einer
Glatze weichen? Wenn du solche Fotos von dir hast,
schicke sie an t.fuhlbruegge@klassenfreunde.ch, und
sie werden im Newsletter veröffentlicht. Die Fotos
werden selbstverständlich anonym platziert und nicht
an Dritte weitergegeben.
[Der VEKZU nimmt solche Fotos natürlich auch gerne unter
info@vekzu.ch zur Veröffentlichung im Voce entgegen!]
«Weisch no, ...» – jeden Sonntagmorgen
von 10.00 bis 11.00 Uhr auf Radio Top
Mit «weisch no, ...» beginnen die meisten Sätze, wenn es
in einem Gespräch um Geschichten aus der Jugend geht.
Wenn man mit einem ehemaligen Kollegen aus dem
Militär telefoniert, den Schulschatz auf der Strasse trifft
oder an ein Treffen der Studentenvereinigung geht.
Dann kann es vorkommen, dass man sich an eine
Person erinnert, zu welcher man den Kontakt über die
Jahre leider verloren hat. Oder man möchte ein Klassentreffen organisieren und hat nicht alle Adressen. Wie
„
könnten diese Personen wieder gefunden werden?
Radio Top gibt den Hörern die Möglichkeit, ihre Geschichte zu erzählen und einen Aufruf ins «Top-Land» zu
machen.
hat. Hast du dich von der Bohnenstange zum Body-
FONDUEPLAUSCH
Am Mittwoch, 4. März 2009, ab 19.30 Uhr
im Restaurant «Zum goldigen Winkel»,
Obergasse 13, 8180 Bülach (in der Altstadt)
Bitte beachte die separate Einladung/
Anmeldung!
Impressum VEKZU
Kassier
David Schurter
Revisoren
Jan Nussbaumer, Denisa Hybler,
Patrick Haas
Präsidentin
und Mitglieder
Sophia Würmli
Vizepräsidentin
und Redaktion Voce
Kontaktperson KZU
Felix Angst, Rektor
Barbara Gülland
Homepage
www.netzgestaltung.ch
Veranstaltungen
Karin Fletsberger
info@vekzu.ch
www.vekzu.ch
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Seele and Geist
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