close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Ich will keinen Realismus! Was ich will ist – Magie - Theater Hof

EinbettenHerunterladen
Ausgabe April 2013
Hochzeit mit Hindernissen
oder The Drowsy Chaperone
Premiere 27. April 2013
Ich willPublikum,
Liebes
keinen Realismus! Was ich will ist – Magie!
dasdie
So
Theater
Protagonistin
Hof hatBlanche
im April
in Endstation
Fieber – Musicalfieber!von Tennessee Williams. Für dieses
Sehnsucht
Denn eine ganz
besondere
Premiere
steht ins
weltberühmte
Schauspiel
entwickelt
die Hofer
Haus: Als erstesBarbara
TheaterBuser
im gesamten
Ballettdirektorin
eine ganz neue
deutschsprachigen
Raum zeigen
Erzählweise:
Die des Tanzes.
Speziellwir
auf Ihnen
die Hofer
Hochzeit mit
Hindernissen
The Drowsy
Compagnie
zugeschnitten,
in oder
der hochkarätige
Chaperone.
verbinden
Künstler
aus Hier
aller Welt
tanzen,sich
soll mitreißende
dieser BallettMusik,ohne
spritzig-witzige
Dialoge
opulente
abend
Worte, durch die
Kraft und
und den
Ausstattung
im Stil der
mondänen
Zauber
der Bewegung
Ungesagtes
und zwanziger
Unsagbares
Jahre
einer Show,
wie sie
ihresgleichen
zu
Tagezufördern.
Am Theater
sind
wir immer auf
sucht.
Und
natürlich
sind wir stolz,
die
der
Suche
nach
dem Wesentlichen,
dem,dass
was das
erste oft
Premiere
diesessieht,
Stückes
deutscher
Auge
(nicht mehr)
wofürinuns
der Alltag
Sprache
nichtkeinen
in denRaum
Musical-Metropolen
oft
keine Zeit,
mehr lässt. Eine
Wien, Berlin, Hamburg,
Stuttgart
oder
Theatervorstellung
mitzuerleben,
zu verfolgen,
ist
München
stattfindet,
sondern
in Hof!
ein
ganz aktiver
Vorgang.
Er verlangt
von Ihnen,
Das hauseigene
Ensemble
wird dabeiund
durch
sehr
verehrtes Publikum,
Konzentration
auch
eineWillen,
Reihe auf
vonEntdeckungsreise
Gästen ergänzt,zu
diegehen.
mit ihren
den
Sich
speziellen
Fähigkeiten
beitragen
dem
Unbewussten
näherndazu
zu wollen,
auch werTabus
den,
zu
hinterfragen.
Ihnen einen
Und
wunderbaren
dadurch etwas
Theaterabend
aus dem
zu bereiten.
so oft
in dieser zu
Spielzeit
Theater
in dieWie
Realität
mitnehmen
können. Die
ermuntere
Sie also ausdrücklich:
Geben
Realität
neu ich
zu betrachten,
ihr neu begegnen
zu
Sie demWir
Neuen
eine Chance
– wenn
können.
Theaterleute
wollen
Ihnen Sie
Raum
Musical
mögen,
werden
Sie die Hochzeit
geben
zum
Beobachten,
Entdecken,
Erkennen.mit
Hindernissen
lieben! wollen, so immer im
Wenn
wir Sie verzaubern
Und aufgepasst:
Einige Stücke
spielen
wir
Dienste
der Wahrhaftigkeit.
Entgegen
landläufiger
zum letzten
für Sie im
April:
Nach umMeinung
sindMal
Schauspieler
keine
begnadeten
jubelten Aufführungen
verabschiedet
sich der
Versteller.
Sie sind im Gegenteil
der gnadenlosen
Shockheaded
Peter aus
Hof
undden
auch
Sunset
Ehrlichkeit
gegenüber
dem
Stück,
Kollegen,
Boulevard
können
Sie nur
nochPublikum,
jetzt sehen.
dem
Regisseur,
und Ihnen,
liebes
Dafür kommen
neuewie
Stücke
dazu
derSie
verpflichtet.
Genauso
Sänger
und wie
Tänzer.
Schauspielhit
Werfördern,
hat Angst
Virginia
alle
wollen zu Tage
tiefvor
schürfen.
Und Sie
Woolfnatürlich
mit Anjanicht
Stange
und Ralf
dabei
langweilen.
IchHocke
bin derin den
Hauptrollen.
festen Überzeugung, dass Langeweile nichts
Denn so
istgroßen
Theater:
Eine und
flüchtige
Angeleerhellt.
Die
Autoren
Komponisten
genheit,uns
gemacht
den Augenblick.
wussten
immerfür
zu fesseln,
zu betören Und
und
nichtzu
beliebig
wiederholbar,
sondern
auch
verstören.
Wie wundervoll,
dass es diese
besonders
und einzigartig.
Also:
Sichern
Oase
des magischen
Innehaltens
inmitten
vonSie
sich rechtzeitig
Karten, alleund
Stücke
lohnen
Talkshows,
Castingsendungen
hektischen
den Besuch und gibt:
genießen
Sie unser
Hollywoodfilmen
Ihr Theater
Hof! Lachen
wundervolles
Ensemble,
für gruseln
Sie singt,
Sie
in Ladies Night
oder den das
Piraten,
Sie
spielt
und tanzt!
sich
wohlig
im Shockheaded Peter. Und seien Sie
Ein Kritiker
unlängst
mir:
„Der
stolz,
dass Sie sagte
in Ihrem
Theaterzu
Hof
selten
geBroadway
jetzt in Werke
Hof.“ Dem
habe
ich
spielte
aber ist
großartige
wie die
klangvolle
nichts
hinzuzufügen...
Tote
Stadt
und spannende Uraufführungen wie
Endstation Sehnsucht erleben können. Geben Sie
dem Neuen, Ungewohnten eine Chance. Es wird
Sie reicher machen in Geist und Seele. Ich wünsche
Ihnen ein gutes neues Jahr und Gesundheit,
Neugier und Offenheit. Und viele aufregende
Abende in Ihrem Theater!
Herzlichst,
Herzlichst,
Ihr
Ihr Reinhardt
Friese
Reinhardt
Friese Hof
Intendant Theater
Musiktheater
Hochzeit mit Hindernissen oder The Drowsy Chaperone
Premiere 27. April 2013 (Probenfoto)
Hochzeit mit Hindernissen
oder The Drowsy Chaperone
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen zu Hause, legen sich die Schallplatte ihres Lieblingsmusicals auf und plötzlich
kommen die Figuren des Stückes aus ihrem Kühlschrank … Das passiert in „Hochzeit mit Hindernissen oder The
Drowsy Chaperone“ einem New Yorker Musical-Fan. Seine Wohnung wird zur Bühne und bevölkert von den
aberwitzigsten Figuren eines 1920er Jahre Muscials. Ein weiblicher Broadway-Star, der kein Star mehr sein will,
ein Impressario, der sie zum Weitermachen überreden will, ein gutaussehender Bräutigam, der im Begriff ist,
den Star zu heiraten, ein südländischer Herzensbrecher, eine furchtlose Pilotin, natürlich die beschwipste
Anstandsdame und viele andere mehr werden für die Dauer eines Doppelalbums zu den neuen „Mitbewohnern“
des New Yorkers.
Ein Musical-Highlight im
Theater Hof
Einen besonderen Leckerbissen für Musical-Fans hat das
Theater Hof ab April im Programm: die preisgekrönte
Musical Comedy The Drowsy Chaperone oder Hochzeit
mit Hindernissen. Ein langer Titel für ein Bühnenstück
– doch bekommt man hier auch viel zu sehen:
Eigentlich sind es zwei Stücke in einem! Wir begegnen
einem begeisterten Musical-Fan (Karsten Jesgarz), der
uns zunächst in sein kleines New Yorker Apartment
einlädt. Sein Spezial-Gebiet sind die Musicals der
20er Jahre – berühmt für ihre Ausstattungslust, für
ihre Buntheit, für ihren Witz und für ihre mitreißend
gutgelaunte Musik. Voller Begeisterung legt der
Mann eine Schallplatte seines Lieblingsmusicals
The Drowsy Chaperone auf. Und während er noch
leidenschaftlich erzählt, worum es in dem Stück geht,
erscheinen plötzlich die Figuren des Musicals aus
dem Kühlschrank in seiner Wohnung: das Apartment
wird zur Bühne, das Musical erwacht zum Leben.
Was sich entfaltet, ist eine Hommage an die „Roaring
Twenties“ – voller Anspielungen und Zitate. Es ist die
Geschichte eines Broadway-Stars, der keine Lust mehr
auf das Starsein hat und sich in die Ehe verabschieden
will, einer beschwipsten Anstandsdame, die bis zur
bevorstehenden Hochzeit auf sie achtgeben soll, einem
Broadway-Impressario, der seinen Star zur Rückkehr
auf die Bühne bewegen will, und vieler weiterer bunter
Figuren. Eine psychologisierte Handlungsführung ist
hier nicht die erste Priorität. Ziel ist es, den Anlass
zu schaffen für den nächsten mitreißenden Song,
für eine feurige Stepp-Einlage und vieles mehr. Und
alles wird garniert mit Swing-, Jazz- und BroadwayKlängen im Stile der 1920er Jahre, die ins Ohr und
in die Beine gehen. Das Theater Hof bringt das Stück,
das 2006 mit 5 Tony Awards (u.a. Best Book & Best
Score) ausgezeichnet wurde, als Deutschsprachige
Erstaufführung heraus.
Broadway-Stars Janet Van De Graaff, die partout nichts
mehr von der Bühne wissen will und sich aus dem
Rampenlicht zurückziehen möchte, übernimmt Miriam
Schwan. Sie ist Absolventin des Musical-Studiengangs
an der Folkwang-Universität Essen. Das Abschlussprojekt ihres Jahrgangs, das Musical One Touch of Venus
von Kurt Weill, inszenierte 2011 Reinhardt Friese.
Miriam Schwan übernahm darin die Titelrolle: die
Fleisch gewordene Liebesgöttin Venus. Auch die beiden
jungen Musical-Darstellerinnen Julia Klemm und
Charlotte Thompson kennt Friese aus der gemeinsamen
Arbeit. Beide haben an der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“ in München studiert und
gehören dem Abschluss-Jahrgang 2012 an. Komplettiert
wird die Gäste-Schar durch den erfahrenen Christian
Venzke, der bereits zahlreiche Hauptrollen in großen
Musical-Produktionen gesungen hat – darunter den
Frank’n’Furter in der Rocky Horror Show und den Tod
in Elisabeth. Ein Highlight war die Titelrolle im
Wildhorn-Musical Jekyll & Hyde, die er in der
Deutschsprachigen Erstaufführung mehr als 100 Mal
verkörperte.
C. Thompson, T. Mester, C. Venzke, M. Schwan, S. Brauer, J. Klemm
Die Deutschsprachige Erstaufführung von „The Drowsy Chaperone“
Ab 27. April 2013 im Großen Haus
Erfahrung & Junges Blut
Könner für das neue Musical
Für die Produktion von Hochzeit mit Hindernissen oder
The Drowsy Chaperone hat das Theater Hof zusätzlich
zu den hauseigenen Kräften sechs Musical-Darsteller als
Gäste engagiert. Eine spannende Mischung aus
erfahrenen Profis und frischen Hochschulabsolventen
ist entstanden – inspirierend und animierend für alle
Beteiligten. Zwei Darsteller dieses Gäste-Sextetts stehen
nicht zum ersten Mal in Hof auf der Bühne: Tamás
Mester und Stephan Brauer waren schon 2010 bei
Reinhardt Frieses umjubelter Inszenierung der West
Side Story als Bernardo und Action dabei. Weit weniger
dramatisch als in dem Musical-Klassiker von Leonard
Bernstein geht es in Hochzeit mit Hindernissen zu: Hier
steht der Spaß im Vordergrund. Und teilweise nimmt
das Stück so viel Fahrt auf, dass sogar gesteppt wird.
Verantwortlich hierfür ist Tamás Mester, der neben
seiner Rolle als Butler Underling die Produktion auch
als Stepp-Choreograph betreut. Die Rolle des
Ein Amerikaner in Hof
Kenneth Duryea dirigiert das neue
Musical am Theater Hof
Kenneth Duryea
Das Musical Hochzeit mit Hindernissen oder The Drowsy
Chaperone ist für Intendant Reinhardt Friese eine
Herzensangelegenheit. Es ist eine deutschsprachige
Erstaufführung und der Intendant inszeniert selbst.
Als Musikalischen Leiter hat er sich jemanden an
die Seite geholt, mit dem er bereits erfolgreich
zusammengearbeitet hat: Kenneth Duryea. Mit ihm
zusammen brachte Friese 2007 an den Vereinigten
Bühnen Krefeld/Mönchengladbach schon das ColePorter-Musical Kiss me, Kate heraus. Duryea stammt
aus New Jersey, USA. Er studierte an der renommierten
Julliard School of Music in New York und machte sich
1981 auf nach Deutschland. Sein erstes Ziel war es,
Deutsch zu lernen, doch die guten Arbeitsmöglichkeiten
in der Theater-Szene Deutschlands ließen den
Pianisten und Dirigenten bleiben. Nach Engagements
in Bielefeld und an der Deutschen Oper am Rhein
in Düsseldorf wurde Duryea Kapellmeister am
Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken, wo er
1990 zum Stellvertretenden GMD aufstieg. Nach
einer Zwischenspielzeit am Theater Bremen wurde
Duryea 1992 schließlich Erster Kapellmeister
und Stellvertretender GMD am Theater Krefeld/
Mönchengladbach, wo er fast 20 Jahre das musikalische
Profil des Hauses mitbestimmte. Inzwischen hat sich
Kenneth Duryea aus dem Theateralltag zurückgezogen
und ist einem Ruf an die Kölner Hochschule für
Musik und Tanz gefolgt. Seit 2011 unterrichtet er dort
hauptberuflich Studenten. Duryea hat einen Lehrauftrag
„für besondere Aufgaben“ – insbesondere gibt er sein
Wissen und seine Erfahrungen an junge Sänger und
Korrepetitoren weiter. Von Zeit zu Zeit lockt ihn jedoch
immer noch das Theater. Und so hat er das Angebot aus
Hof gerne angenommen.
Mit Musicals hat der gebürtige Amerikaner Duryea
bereits seit Highschool-Tagen Erfahrung. Das Stück
Hochzeit mit Hindernissen ist aber auch für ihn neu
und eine spannende Aufgabe.
Kalender
April
03
04
05
Mi
Die Piraten (The Pirates of Penzance)
19.30 Uhr
Die Piraten (The Pirates of Penzance)
14.30 Uhr
Premiere // WER hat Angst
vor Virginia Woolf?
19.30 Uhr
Sunset Boulevard
19.30 Uhr
Musical von Andrew Lloyd Webber VORSTELLUNG
LETZTE
Hof, Gr. Haus/ FV
Elling
19.30 Uhr
Operette von Arthur Sullivan
Do
Operette von Arthur Sullivan
Fr
Aschaffenburg, Stadthalle
Aschaffenburg, Stadthalle
Hof, Gr. Haus/ A, FV
Schauspiel von Edward Albee
Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (Probenfoto)
06
Sa
Schauspiel von Axel Hellstenius
07
So
RESTKARTEN
Die tote stadt **
19.30 Uhr
Elling
19.30 Uhr
BLauer Montag // Sachen
zum Lachen
19.30 Uhr
SHOckheaded Peter * Junk-Oper
19.30 Uhr
SHOckheaded PeterVORSTELLUNG
* Junk-Oper
19.30 Uhr
Endstation Sehnsucht Ballett-
20.00 Uhr
abend von Barbara Buser nach Tennessee Williams
Bamberg, E.T.A.-HoffmannTheater
Premiere // Haifisch im Netz
19.30 Uhr
WER hat Angst vor Virginia
Woolf? Schauspiel von Edward Albee
WER hat Angst vor Virginia
Woolf? Schauspiel von Edward Albee
Elling
19.30 Uhr
Öffentliche Führung
11.00 Uhr
Die tote stadt
19.00 Uhr
WER hat Angst vor Virginia
Woolf? Schauspiel von Edward Albee
Die tote stadt
19.30 Uhr
Öffentliche Probe //
Hochzeit mit Hindernissen
oder The Drowsy CHaperone
18.00 Uhr
Oper von Erich Wolfgang Korngold
Schauspiel von Axel Hellstenius
08
Mo
Hof, Studio/ FV
Hof, Gr. Haus/ DGB, FV
Hof, Studio/ FV
Hof, Bistro/ FV
Thomas Hary und Thomas Schindler lesen
Sunset Boulevard (Stefanie Rhaue und Thilo Andersson)
09
10
11
12
13
Di
von Phelim McDermott, Julian Crouch & Martyn Jacques
Mi
von Phelim McDermott, Julian Crouch & Martyn Jacques
LETZTE
Do
Uraufführung
Stück von Raoul Biltgen (Junges Theater Hof)
Fr
Sa
Elling (Jörn Bregenzer und Marco Stickel)
Schauspiel von Axel Hellstenius
Blick hinter die Kulissen
Oper von Erich Wolfgang Korngold
14
So
Oper von Erich Wolfgang Korngold
15
Die tote Stadt (Jennifer Maines und Daniel Kirch)
Mo
Musical von Lisa Lambert & Greg Morrison
Hof, Gr. Haus/ D, FV
Hof, Gr. Haus/ B, S1, FV
Hof, Studio/ FV
Hof, Gr. Haus/ C, FV
19.30 Uhr
Hof, Gr. Haus/ TGS, NL, FV
19.30 Uhr
Hof, Studio/ FV
Hof, Treffpunkt Theaterkasse
Bayreuth, Stadthalle
Hof, Gr. Haus/ Z2, S2, FV
19.00 Uhr
Bayreuth, Stadthalle
Hof, Gr. Haus/ FE
16
17
19
20
21
Di
Elling
19.30 Uhr
Haifisch im Netz
19.30 Uhr
Haifisch im Netz
19.30 Uhr
Wer Hat angst vor virginia
Woolf? Schauspiel von Edward Albee
Die tote stadt **
19.30 Uhr
Matinée // Hochzeit mit Hindernissen
oder The Drowsy CHaperone
11.00 Uhr
Männer & andere Irrtümer
19.30 Uhr
Männer & andere Irrtümer
20.00 Uhr
Haifisch im Netz
19.30 Uhr
Wer Hat angst vor virginia
Woolf? Schauspiel von Edward Albee
Haifisch im Netz
20.00 Uhr
Premiere // Hochzeit mit
Hindernissen
oder The Drowsy CHaperone
19.30 Uhr
Hochzeit mit Hindernissen
oder The Drowsy CHaperone
19.30 Uhr
Haifisch im Netz
19.30 Uhr
Schauspiel von Axel Hellstenius
im Anschluss findet ein Nachgespräch statt
Mi
Stück von Raoul Biltgen (Junges Theater Hof)
Fr
Stück von Raoul Biltgen (Junges Theater Hof)
Sa
So
Oper von Erich Wolfgang Korngold
Hof, Studio/ FV
Hof, Studio/ FV
Hof, Studio/ FV
Hof, Gr. Haus/ Z1, FV
19.30 Uhr
Hof, Gr. Haus/ VB, FV
Shockheaded Peter (Jörn Bregenzer als Struwwelpeter)
Hof, Bistro/ FE
Musical von Lisa Lambert & Greg Morrison
Schauspiel von M. Bernier & M. Osterrieth
23
24
25
26
27
Di
Schauspiel von M. Bernier & M. Osterrieth
Mi
Stück von Raoul Biltgen (Junges Theater Hof)
Do
Fr
Stück von Raoul Biltgen (Junges Theater Hof)
Sa
Hof, Studio, FV
Selb, Rosenthal-Theater
Hof, Studio/ FV
Haifisch im Netz (Plakatmotiv)
Bayreuth, Stadthalle
19.30 Uhr
Hof, Studio/ FV
Hof, Gr. Haus/ A, FV
Deutschsprachig Erstaufführung
Musical von Lisa Lambert & Greg Morrison
28
So
Hof, Gr. Haus/ DGB, FV
Männer und andere Irrtümer (Anja Stange als Sie)
Musical von Lisa Lambert & Greg Morrison
29
Mo
VORSTELLUNG
Stück von Raoul Biltgen (Junges Theater
Hof)
LETZTE
Hof, Studio/ FV
Mai
02
Do
03
Theater Hof GmbH
Kulmbacher Straße 5
95030 Hof
Fon 09281/ 7070-0
Fax 09281/ 7070-299
Hochzeit mit Hindernissen
oder The Drowsy CHaperone
20.00 Uhr
Öffentliche Probe //
Viel Lärm um Nichts
18.00 Uhr
Selb, Rosenthal-Theater
info@theater-hof.de
www.theater-hof.de
Sitz der Gesellschaft: 95030 Hof
Reg.-Gericht Hof HRB 4665
Musical von Lisa Lambert & Greg Morrison
Fr
Impressum:
Hof, Gr. Haus/ FE
Komödie von William Shakespeare
* Einführungsvortrag um 19 Uhr im Studio
** Einführungsvortrag um 19 Uhr im Orchesterprobenraum
Aufsichtsratsvorsitzender:
Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner
Geschäftsführer: Reinhardt Friese, Jean Petrahn
Träger: Zweckverband Nordostoberfränkisches
Städtebundtheater Hof
Klosterstraße 1-3
95028 Hof
Redaktion: Reinhardt Friese, Thomas Schindler, Thomas
Schmidt-Ehrenberg, Florian Lühnsdorf, Jana Dürrschmidt
Corporate Design und Gestaltung: Grafikdesign Holger Drees,
Dortmund
Karten: www.theater-hof.de oder an der Theaterkasse unter Tel. 09281/
Fotografie: SFF Fotodesign, Hof; Foto Nitsche, Hof; Foto Nitsche
by Goyographics
7070-290 sowie per E-Mail: kasse@theater-hof.de .
Druck: Frankenpost Verlag GmbH, Druckzentrum, Schaumbergstr. 9, 95032 Hof
Schauspiel
elling
Das Schauspiel von Axel Hellstenius ist eine liebenswert-komische Geschichte über das große Abenteuer ‚Normalität’. Kjell Bjarne und Elling sind nicht ganz von dieser Welt. Sie leiden unter Ängsten und Phobien, weshalb sie
Jahre in einer psychiatrischen Anstalt verbrachten. Kjell isst gern und träumt unentwegt von Sex, ansonsten ist
er eher schweigsam. Die Welt draußen kennt er nur vom Hörensagen. Elling lebte bis zu seinem 36sten Lebensjahr in trauter Zweisamkeit mit seiner Mutter. Als diese starb, stürzt sein Lebensgefüge ein. Elling philosophiert
lieber über die Welt, anstatt in ihr zu leben und füllt sie mit ausgedachten Erlebnisgeschichten. Das verrückte
Duo soll resozialisiert werden: Sie bekommen – unter Aufsicht – eine eigene Wohnung. Das Abenteuer Alltag
beginnt. Aus der Zweierfreundschaft machen sie Schritte in Richtung Einzelperson mit eigener Identität und
werden langsam erwachsen. Kjell nähert sich der Nachbarin Reidun, Elling entdeckt seine poetische Ader …
Elling
Premiere 28. März 2013
Wer hat Angst vor
Virginia Woolf?
Schauspiel von Edward Albee
Im Krieg und in der Liebe sind alle Mittel erlaubt. Das nehmen sich Martha und George schon seit Jahren zu
Herzen und führen es in Edward Albees Eheschlacht exzellent vor.
Gerade von einer Party heimgekehrt, eröffnet Martha ihrem Mann, dass sie den neuen Professor samt Ehefrau
noch eingeladen hat. Die Stimmung ist gereizt, und die Gäste heizen den Schwelbrand nur noch weiter an. Aus
kleinen Sticheleien, die schon die Meisterschaft in verbalem Florettfechten erahnen lassen, werden handfeste
Wortgefechte. Die Neuankömmlinge sind mit diesen Kriegsspielchen völlig überfordert und bleiben dennoch die
ganze Nacht. Der reichlich genossene Alkohol setzt unerwartete Aggressionen und Leidenschaften frei, und
niemand ist mehr gewillt, den Ring freiwillig als erster zu verlassen. Es geht um Liebe, Hass, Macht, Eifersucht,
Lebenslügen, Abhängigkeit, Sucht, Selbst- und Fremdzerstörung, unerfüllte Wünsche - das ganze Spektrum eben,
das Albee in eine sehr vertrackte, bissige Tragikomödie gepackt hat. Umso mehr als man nie so recht weiß, was
Spiel, was Krieg, was Show ist, und wo genau die Wahrheit liegt - wie das in Beziehungen gerne mal vorkommt.
Die Nacht wird zum Morgen. Doch wenn George die Lebenslüge am Ende brutal austreibt, dann birgt der
Exorzismus womöglich eine Chance: Die mörderische Energie ist aufgebraucht ...
Edward Albee ist mit seiner tragikomischen Beschreibung einer Partynacht ein Coup gelungen. Mitreißend,
fesselnd, nervenaufreibend, authentisch.
Wer hat Angst vor Virginia Woolf? ist ab dem 5. April 2013 im Großen Haus zu sehen.
Kay Neumann
Eigentlich hatte Kay Neumann mit dem Theater
nichts am Hut. Der gebürtige Hamburger studierte
Geschichte, Germanistik und Philosophie.
Allerdings brauchte er Geld, um studieren zu
können. So trat er einen Job als Plakatierer an.
Schließlich wurde der Job immer mehr und das
Studium immer weniger. Er verließ die Uni, aber
was tun? Und da betrat er zum ersten Mal ein
Theater: um sich als Regieassistent zu bewerben. Er
bekam den Job am Theater im Zimmer in Hamburg
und machte dort nach einer Zeit als Assistent seine
erste Inszenierung: Gin Rommé von Donald
Coburn. Er wechselte an das Theater in Bremen
wiederum als Assistent. Und wiederum wurde ihm
schließlich eine eigene Inszenierung anvertraut:
Der Hausmeister von Harold Pinter. 1995 verließ er
das Bremer Theater und begab sich als freischaffender
Regisseur auf die freie Wildbahn. Und so ist es bis
heute geblieben. Mehr als 70 Inszenierungen hat er auf
dem Buckel. Stücke aus allen Zeitaltern und allen
Genres brachte er auf die Bühne. Besonders gern denkt
er an Maria Magdalena von Hebbel zurück. „Denn da
hatte ich zum ersten Mal das Gefühl: Jetzt bist du
wirklich Regisseur.“ Viel deutsche Klassik steht auf
seiner Liste der Inszenierungen (Büchner, Schiller,
Kleist), aber auch für die Komödie hat Neumann ein
Händchen. Seine Inszenierung von Ladies Night am
Nürnberger Schauspielhaus hat inzwischen Kultstatus
erreicht und läuft in der sechsten Spielzeit.
In Hof arbeitet der Vielbeschäftigte zum ersten Mal,
aber sehr gerne, denn er bekennt: „Jeder Regisseur hat
so eine Liste von Stücken, die er unbedingt mal gemacht
haben will. Ich habe meine Liste fast abgearbeitet.
Virginia Woolf gehört bei mir unbedingt dazu.“ Und
noch ein Bekenntnis: „Ich gucke gerne Schauspielern
zu. Es gibt genau vier Argumente, um sich das Stück
anzusehen: Anja Stange, Ralf Hocke, Susanna Mucha
und Oliver Hildebrandt.“
Schauspielerei immer wichtiger geworden.
Außerdem gibt es ja vielleicht die Möglichkeit, auch
mal im Musical zu spielen.“ Begonnen hat sie ihre
Arbeit in Hof mit der Pippi Langstrumpf und jetzt
steht sie täglich für Virginia Woolf auf der Probebühne. „Ich spiele die Putzi. Sie scheint auf den
ersten Blick ein dümmliches Naivchen zu sein, das
ständig trinkt, aber dann merkt man, dass sie genau
das mitkriegt, was sie mitkriegen will. Wenn es
unangenehm wird, verschwindet sie ins Bad und
legt sich auf die Fliesen. Ich hör mir immer an, was
die Kollegen spielen. Denn man muss emotional
immer hoch einsteigen. Das ist eine wirkliche
Herausforderung.“ Die Spielzeit geht für Susanna
Mucha mit der Hero in Viel Lärm um nichts zu
Ende. „Die habe ich schon mal gespielt, bei den
Schlossfestspielen in Ettlingen. Reinhardt Friese
war damals mein Regisseur.“ Was schätzt sie am
Hofer Theater? „Ich finde den Spielplan gut und
ich habe tolle Kollegen.“ Das will man den Kollegen
auch geraten haben, denn Susanna Mucha besitzt
den schwarzen Gürtel im Kampfsport Karate.
Susanna Mucha
Regisseur „Wer hat Angst vor
Virginia Woolf?“
Regisseur Kay Neumann
Susanna Mucha
Geboren wird Susanna Mucha in Ruda Slaska in
Oberschlesien. Aber als sie sechs war, gehen ihre Eltern
nach Deutschland, genauer gesagt nach Langen,
zwischen Frankfurt und Darmstadt. Das kleine Mädchen, das bisher ausschließlich Polnisch spricht, muss
Deutsch lernen. Und sie tut es so perfekt, dass man
keinerlei Akzent hört. „Ja, ich hatte im Schauspielstudium einen tollen Sprecherzieher, ohne ihn hätte ich es
nicht geschafft.“ Nach dem Abitur absolviert sie an der
Folkwang Universität der Künste in Essen eine
Musical-Ausbildung mit den Schwerpunkten Tanz,
Gesang und Schauspiel. „Ich hatte großes Glück, meine
Eltern haben mich immer unterstützt.“ Es folgen sechs
Jahre, in denen sie als freie Schauspielerin und Musicaldarstellerin an vielen Theatern arbeitet. Sie spielt die
Audrey im Kleinen Horrorladen, die Columbia in der
Rocky Horror Show und die Titelrolle im Kleinen Lord.
„Mir war nie langweilig. Ich hatte immer gut zu tun.“
Trotzdem folgt sie gerne dem Angebot von Reinhardt
Friese nach Hof ins feste Engagement. „Mir ist die
Edward Albee
Kooperation mit Hofer
SChulen ab Neuer Spielzeit
Pressekonferenz auf der Bühne im Großen Haus
Am 14. März fand die Unterzeichnung der Kooperationsverträge mit vier Hofer Schulen im Beisein des
Schirmherrn, Herrn Oberbürgermeister Dr. Fichtner, im
Großen Haus statt. Vor der Presse, beteiligten Lehrern
und Schülern erklärte Intendant Reinhardt Friese, dass
hierdurch Schülern die Schwellenangst vor dem
vermeintlich unzugänglichen „Musentempel“
genommen werden solle, um das Theater auf für sie als
einen Ort des Erlebens und Meinungsaustauschs zu
etablieren. Die Mittel des Theaters seien ideal für einen
umfassend verstandenen Bildungsauftrag, und zwar
nicht nur durch Vorstellungsbesuche sondern aktive
Teilnahme z.B. an Workshops, Produktionsbegleitung,
etc.. Dem schlossen sich die unterzeichnenden Herr Dr.
Markus Köhler, Schulleiter des Jean-Paul-Gymnasiums
Hof, Herr Reinhard Dreher, Schulleiter des
Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium, Herr Rainer
Schmidt, Schulleiter des Schiller-Gymnasiums Hof, und
Frau Anne Schiller, stellvertretende Schulleiterin der
Johann-Georg-August-Wirth-Realschule an.
GROssES CHORKONZERT MIT
HOFER SYMPHONIKERN
Chordirektor Cornelius Volke hat mit der Werbeaktion
Chorsingen mit den Profis viel in Bewegung gesetzt. Mit
Informationszetteln, Aufrufen in der Presse und
Mitteilungen auf der Homepage des Theaters rief er
interessierte Laiensänger auf, sich für ein besonderes
Projekt zu melden: ein großes Chorkonzert im Großen
Haus mit dem Opernchor und den Hofer Symphonikern. Attraktiv war hieran, dass nicht nur ein einmaliger
Auftritt sondern auch ein weiteres Konzert in kleinerem
aber ebenso interessanten Rahmen mit Klavierbegleitung bei der Frühlingsnacht der Kreuzkirche Hof am
Samstag, den 11. Mai um 19:30 Uhr geplant ist. Neben
den zwei Konzertterminen weckte auch die angebotene
chorische Stimmbildung unter professioneller
Anleitung das Interesse vieler Sänger. Auch die
Aussicht, möglicherweise ausgesucht zu werden zur
Chorverstärkung für Inszenierungen der kommenden
Spielzeit (z.B. Aida, Mahagonny, Jesus Christ Superstar)
kann Motivation für viele gewesen sein. Im Ergebnis
verursachte der Aufruf eine starke Resonanz bei
Gesangsinteressierten in Hof und Umgebung. Von den
vielen Bewerbungen konnte Chordirektor Cornelius
Volke bislang über 80 sichten und traf sich mit mehr als
50 von diesen für ein Vorsingen. Nur Herren haben
jetzt noch eine Chance, nachträglich aufgenommen zu
werden.
Der nun frisch besetzte Projekt-Extrachor beginnt
derzeit mit den Proben für sein großes Frühlingskonzert
gemeinsam mit dem Opernchor des Theaters, dem
Kinder- und Jugendchor und den Hofer Symphonikern.
Unter dem Titel „Komm holder Lenz...“ ist dies ein
Frühlingskonzert der besonderen Art: ein Abend der
Kontraste mit Mendelssohn Bartholdys heidnisch-sakraler Thematik in Die erste Walpurgisnacht und Joseph
Haydns heiterem Der Frühling (aus Die Jahreszeiten).
Diese beiden unterschiedlichen Aspekte der Jahreszeit
werden ergänzt durch a-cappella-Gesänge mit zum
Thema Frühling. Das Publikum darf sich auf einen
besonderen Abend der Vokalmusik in Hof freuen:
„Komm holder Lenz...“
Donnerstag, 9. Mai, 19:30 Uhr im Theater Hof,
Karten: 15 EUR (8,- EUR ermäßigt).
Plakatmotiv für das Chorkonzert im Großen Haus
Thema CYBER-MOBBING:
Uraufführung im Studio
Mit dem Stück Haifisch im Netz steht das
JugendEnsemble ab 11. April 2013 zum
zweiten Mal in dieser Spielzeit auf der
Studiobühne. Das Thema ist aktueller denn je:
Cyber-Mobbing. Autor Raoul Biltgen (Der
Traum vom Wolf, 2011) schrieb das Auftragswerk speziell für das Junge Theater Hof.
Die Handlung dreht sich um Roland. Er ist in
Karin verliebt. Auf der Geburtstagsparty
seines Freundes Georg ergreift Roland seine
Chance und stellt Karin, etwas unbeholfen, die
Frage aller Fragen. Doch sie lehnt ab. Nur
kurze Zeit später erscheint ein veränderter
Mitschnitt dieser Abfuhr im Internet. Zu
Rolands Leidwesen verbreitet sich das Video
rasend schnell in seinem Freundeskreis und
der Schule. Aus dem üblen Scherz wird
bitterer Ernst, als sich auch noch jemand
Unbekanntes in Rolands Account einhackt
und in seinem Namen falsche Nachrichten
verschickt. Roland gelingt es nicht die
Nachrichten endgültig zu löschen, was
schwerwiegende Auswirkungen auf sein
weiteres Leben hat.
NEU: ZWEITER BALLETTABEND
IM GROSSEN HAUS
Wer an Paris denkt, dem fallen neben kulinarischen
Köstlichkeiten und historischen Sehenswürdigkeiten
spontan die Musik und die eindringliche Stimme einer
berühmten Sängerin ein: La môme piaf oder auch
später der Spatz von Paris, mit bürgerlichem Namen
Edith Piaf. Von ihr und Frankreich inspiriert findet
diese Spielzeit wieder ein Ballettabend statt, der von
den Tänzern der Hofer Compagnie selbst gestaltet wird.
In den Vorjahren war die Nachfrage nach Vorstellungen
der Reihe Ballett im Studio - Szenen junger
Choreographen sehr groß. Um der Popularität der Hofer
Compagnie gerecht zu werden, wird diese Spielzeit der
zweite Ballettabend erstmals vom Studio ins Große
Haus verlegt. Zu sehen sein werden Choreographien
nicht nur von Ballettdirektorin Barbara Buser sondern
auch von vielen Tänzern selbst, u.a. von Eriko Koshida,
Norbert Lukaszewski etc..
Piaf - L‘amour, la vie, la France: ab Donnerstag 4. Juli.
Eriko Koshida und Norbert Lukaszweski in Endstation Sehnsucht
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
4
Dateigröße
1 017 KB
Tags
1/--Seiten
melden