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Kleinkunsttheater – auch was für Sie?

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Rheintaler Bote, 15. August 2012
Seite 3
Fortsetzung von Seite 1
sis für diverse Gebrechen ihr Eigen nennt, ist es keine Überraschung, dass sie auch gegen die Mückenplage im Altweibersommer ein
Mittel hat, auf deren Wirkung sie
schwört. «Man muss nicht immer
auf Medikamente zurückgreifen,
die Ärzte – und dass können Sie
mir glauben – haben die Wahrheit
nicht für sich gepachtet», sagt sie,
und man spürt schnell, dass Menschen in weissem Kittel für Rüesch Reizfiguren sind. «Um dem
Juckreiz bei Mückenstichen Herr
zu werden, braucht man vier Esslöffel Weizenkleie und einen halben Liter kaltgepresstes Olivenöl.
Beides gibt man in ein Einmachglas mit Schraubdeckel und lässt
es zusammen fünf Tage an der Wärme stehen. Einmal täglich muss
man es gut durchschütteln. Nach
den fünf Tagen kann man es absieben und dann ist es auch schon
gebrauchsfertig», so Rüesch.
Dankensbriefe von Patienten
Aber nicht nur gegen Mückenstiche hat Rüesch alte Hausmittel, die
man von keinem Arzt verschrieben bekommt. «Wer an einem Gebrechen leidet, soll sich an mich
wenden, ich kann mit vielen kleinen Tipps und Tricks helfen», sagt
Rüesch. Geld will sie keines für ihre Tipps. «Ich bin 76 Jahre alt, ich
muss nun wirklich kein Geld mehr
verdienen», so Rüesch und fügt an,
dass sie schon vielen Menschen
helfen konnte. In einem ehemaligen Hühnerstall vor ihrem Haus hat
Rüesch gar ein Zimmer eingerichtet, in dem Dankensbriefe von
ihren Patienten aufgehängt sind –
Bild: gfg
Hatte Krebs, lebt aber noch: Der Hund
von Laura Rüesch.
für Rüesch sind das Beweise, dass
der alternativ-medizinische Weg
immer in Betracht gezogen werden sollte. «Seien das nun Infektionen, Allergien, Zahnschmerzen, Arthrose oder Asthma: Die Natur hat genügend heilende Kräuter, Öle und Samen dagegen. Man
muss nur wissen, wie sie eingesetzt werden.»
Hund vor dem Tode bewahrt?
Selbst ihren Hund konnte Rüesch
dank einer intensiven Behandlung
mit Globuli und Johanniskraut-Öl
vor dem Tode bewahren, erzählt die
76-jährige Witwe. So hatte der
Hund über dem ganzen Körper verteilt diverse Krebsgewulste, laut
Tierarzt sein sicheres Todesurteil.
Rüesch verlor die Hoffnung aber
nicht und griff auf natürliche Heilmittel zurück – das Ergebnis: «Der
Krebs ist eindeutig zurückgegangen, nur noch ganz fein spürt man
kleine Unebenheiten auf der Haut.»
Die einen nennen Rüesch eine
Quacksalberin,
die
anderen
schwören auf ihre Tipps und Tricks
– wie überall hat auch sie einen
schweren Stand als Freizeit-Alternativmedizinerin.
fr
Bild: z.V.g
Die Gruppe hatte einen tollen Ausflug nach Basel.
Ausflug nach Basel
BERNECK «Basel ist eine Reise wert»
Marlies Grüninger, Präsidentin
der Bäuerinnenvereinigung
Berneck, konnte am frühen
Dienstagmorgen eine gut gelaunte Reisegruppe bei sonnigem Wetter zum traditionellen
Jahresausflug begrüssen. Ziel
des Tagesausflugs war diesmal
Basel, die Stadt am Rhein.
gene Faust erkundet. Es konnte gebummelt, gelädelet und das Mittagessen eingenommen werden.
Ein Besuch des Basler Münsters gehörte – wie auch der Kauf von Basler Läckerli – natürlich auch dazu.
Am Nachmittag stand dann eine interessante Rhein- und Hafenrundfahrt auf dem Programm.
Von der mittleren Rheinbrücke aus
wurde das historische Basel auf ei-
Rhein ist wichtig
für Verkehr und Handel
Hier erfuhr man beziehungsweise
Frau viel Wissenswertes über die
Geschichte und Entwicklung der
Handels- und Chemiestadt Basel.
Der Rhein ist nach wie vor eine
wichtige Lebensader und eine Verkehrsstrecke für den Aussenhandel. Ein Halt mit Nachtessen in Zuckenriet rundete den gemütlichen
und gut organisierten Ausflugstag
ab. Alle Teilnehmenden waren sich
einig: Basel ist eine Reise wert. pd
Wasserversorgung
SENNWALD Aus den Gemeinderatsverhandlungen vom 6. August
Per 1. Januar 2012 wurden die
fünf Dorfkorporationen in die
Politische Gemeinde inkorporiert. Dieser Übergang verlief
erfolgreich. Ein nächster wichtiger Punkt ist nun die Ermittlung des Wasserverbrauchs.
Bild: z.V.g
Eine Oase neben der Autobahn – Rüeschs Zuhause an der Nebengrabenstrasse.
Für das Rechnungsjahr 2012 wird
der Wasserverbrauch zwischen der
letzten Ablesung – welche noch von
den Dorfkorporationen im Herbst
2011 vorgenommen wurde – und
der diesjährigen Ablesung als
Grundlage verwendet. Mitte September erhalten alle Grundeigentümer ein Meldeformular samt Erläuterungen zur Rücksendung bis
am 30. September 2012. In diesem Formular ist als Hauptbestandteil der aktuelle Wasserstand
gemäss Wasserzähler selbstständig
zu ermitteln. Zusammen mit der
Wasserrechnung wird dann Ende
November auch die Abwasserrechnung 2012 erstellt. Die Gemeinde ist auf die aktive Mithilfe
der Hausbesitzer angewiesen und
bittet, das Meldeformular bis am
30. September mittels des beigelegten frankierten Retourcouverts
zurückzusenden. Das Formular
kann auch per Fax 058 228 28 00
oder per E-Mail an ernst.hagmann@sennwald.ch gesendet werden.
pd
Kleinkunsttheater – auch was für Sie?
Beatrix Bula, Heerbrugg
Nadine Richoz, Au
Gabriel Schmitt, Balgach
Früher ging ich ab und zu ins Theater, heute aber nicht mehr. Ich finde keinen passenden Moment, um
mir ein spannendes Stück anzuschauen. Heute befasse ich mich
mehr mit dem Internet, denn dort
finde ich die Unterhaltung, die ich
benötige. Ich kann nicht nur News
abrufen, sondern auch interessante Geschichten lesen.
Ich finde das Theater eine gute Sache, jedoch haben viele Leute Vorurteile gegenüber dieser Szene.
Spass macht es mir vor allem, wenn
meine Freundin auftritt, so habe ich
einen besseren Draht zur Geschichte und dem Geschehen auf
der Bühne. Meiner Meinung nach
ist das ältere Publikum mehr präsent, als die jüngere Generation.
Oft besuchte ich Vorführungen mit
meiner Mutter, da eine gute Freundin der Familie ein eigenes Theater führte. Nun konzentriere ich
mich auf wichtigere Sachen und
werde deshalb die Rheintaler Kultur- und Theatertage nicht besuchen. Wenn ich mir einen schönen Abend machen möchte, gehe
ich mit Freunden gerne ins Kino.
Anja Schäfler, Au
Reto Niklaus, Balgach
Mit der alten Schulklasse besuch- Letztes Jahr waren wir in Stuttte ich zuletzt eine Theaterauffüh- gart, um uns «Tanz der Vampire»
rung, kann mich aber kaum noch anzusehen. Als wir den Saal verdaran erinnern. Wenn jemand bei liessen, war klar, dass wir mehr Beder Aufführung dabei wäre, den ich suche im Theater verbringen
kenne, würde es mich reizen. Ich möchten. Jedoch finden wir an den
gehe nicht oft zu Vorführungen, da Abenden keine Energie und Zeit um
das Interesse fehlt. Von den Rhein- uns diesen Wunsch zu erfüllen.
taler Kultur- und Theatertagen ha- Umso mehr geniessen wir die
be ich noch nichts gehört.
Abende mit unseren Kindern.
Für Sie waren unterwegs: Lorena Baumgartner und Friedrich Gregor
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