close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

21 Was die Koppelungsfragen angeht, so zeigt sich mit allerdings

EinbettenHerunterladen
Vererbung.
21
Was die Koppelungsfragen angeht, so zeigt sich mit allerdings 30 bis
40% crossing-over zunächst ein Zusammensein von m und m im gleichen
Chromosom und ebenso mit Y, einem Faktor, der Gelbfärbung des Endosperms bedingt. W erwies sich ebenso gekoppelt mit dem Faktor, der „ZuckerEndosperm" hervorruft (S ).
Individuen, die heterozygot in bezug auf einen „Albinofaktor" w
waren, bewiesen, daß dann nicht nur m oder m , sondern auch M hypo­
statisch, und damit also jede Chlorophyllentwicklung unterdrückt wird. Bei
einem Genotyp M m W w erfolgte Aufspalten in 9 : 3 : 4, so daß auch die
Pflanzen, in denen M und w zusammentrafen, „weiß" waren.
1
2
x
n
2
x
2
2
2
2
Q. Tischler
(Kiel).
Anderson, E . G., P e r i c a r p s t u d i e s i n m a i z e . II. T h e a l l e l o m o r p h i s m of f a c t o r s
for pericarp.
Genetics 1924.
9, 442—453.
Verf. findet, daß die große Zahl der möglichen Farbkombinationen
gruppenweise an multiple Allelomorphe gebunden sind. Führt man zwischen
diesen Gruppen Kreuzungen aus, so erscheinen dementsprechend in der
Nachkommenschaft nur die elterlichen Typen, und es unterbleibt ein Faktoren­
austausch. Auf die Zahl der den einzelnen Allelomorphengruppen zugehörigen
Gene lassen sich aus den vorliegenden Versuchen vorläufig keine Schlüsse
ziehen.
Herrig
(Berlin).
Jones, D. F., T h e a t t a i n m e n t o f h o m o z y g o s i t y i n i n b r e d
s t r a i n s o f m a i z e . Genetics 1924. 9, 403—418.
Bei fortgesetzter Selbstbefruchtung nähert sich die Nachkommenschaft
einer heterozygotischen Maispflanze mit steigender Generationszahl einem,
bezüglich einer Reihe von Wachstumsfaktoren homozygotischen Typus,
wobei eine Schwächung an Größe, Wuchskraft und Vermehrungsfähigkeit
auftritt. Kreuzt man zwei solche von ursprünglich verschiedenen, aber durch
längere Selbstbestäubung nunmehr fixierten Linien miteinander, so erfolgt
in F eine Erstarkung dieser Merkmale, die bei erneuter Selbstbefruchtung
jedoch allmählich wieder auf das alte Maß absinken. Wenn durch fortge­
setzte Selbstbestäubung nicht völlig homozygotische Pflanzen erreicht
werden können, so hegt das an dem häufigen Auftreten von Mutationen,
welche die Ertrags- und Wuchsfähigkeit beeinflussen.
Herrig
(Berlin).
x
Kiesselbach, T . A . , F a l s e p o l y e m b r y o n y i n m a i z e .
Amer.
Journ. Bot. 1926. 1 3 , 33—34. (Taf. 3.)
Verf. beschreibt einige Maiskeimlinge mit verdoppelter Plumula und
verdoppelten Primärwürzelchen. Eine solche Pflanze wurde später geselbstet und 2 Tochtergenerationen wurden von ihr gezogen, die aber die
beschriebene Anomalie n i c h t mehr aufwiesen.
HeHbr
o nn (Münster).
Sax, K., and Sax, H. Jolyvette, C h r o m o s o m e b e h a v i o u r i n a
g e n u s c r o s s . Genetics 1924. 9, 454—464. (1 Taf.)
Eine Kreuzung zwischen Aegilops cylindrica und Triticum vulgare
var. lutescens ergab kräftige, aber völlig sterile Pflanzen. Zytologisch ver­
hält sich dieser Genusbastard anders als entsprechend chromosomige Spezies­
bastarde. Während z. B. bei Kreuzungen zwischen Emmer- und Dinkel­
rassen des Weizens (s. K i h a r a) sich die 14 haploiden Emmerchromosomen
mit entsprechenden 14 Dinkelchromosomen in der Diakinese paaren und
Document
Kategorie
Gesundheitswesen
Seitenansichten
7
Dateigröße
406 KB
Tags
1/--Seiten
melden