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Da gibts was auf die Ohren - Guldental2014

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22 THAL-GÄU
OLTNER TAGBLATT
FREITAG, 4. JULI 2014
Da gibts was auf die Ohren
Mümliswil-Ramiswil Der kleine Tambourenverein organisiert das grosse Jungtambouren- und Pfeiferfest
VON MONIKA KAMMERMANN
Dass die Tambouren Mümliswil-Ramiswil mehr als nur Trommeln können, haben sie an der letzten Fasnacht bewiesen. Während dreier Monate führte der
Verein das Restaurant Limmernschlucht. Nun wartet das nächste Grossprojekt: das 32. Zentralschweizerische
Jungtambouren- und Pfeiferfest; es wird
am 27. und 28. September stattfinden.
Der Verein sei vom Verband relativ
kurzfristig angefragt worden, wie OKMitglied, Tambour und Leiter Jungtambouren Andy Frei berichtet.
Glück gehabt mit der Akustik
Das Organisationskomitee mit (v.l.) Ernst Frei, Roman Bader, Claudia Rubitschung, Andy Frei, Co-OK-Präsident, Marcel Loosli, Heinz Büttler, OK-Präsident, Pernilla
Probst, Silvan Büttler, Pierre Grossmann; es fehlen: Heinz Halbeisen und Rolf Halbeisen.
Trommeln in jeder Gasse
Insgesamt nehmen 73 Vereine teil mit
Tambouren und Pfeifern im Alter von
etwa sieben bis und mit 19 Jahren. «Die
Teilnahme ist eine grosse Motivation»,
weiss der langjährige Tambour Frei aus
eigener Erfahrung. Man hoffe einerseits
mit der Durchführung des Festes, ande-
AM VORABEND DES JUNGTAMBOURENFESTES
Comedy mit «Lach im Guldental»
A
m Vorabend des Zentralschweizerischen Jungtambouren- und
Pfeiferfestes in Mümliswil, am
Freitag, 26. September, steigt ein Comedy-Anlass mit dem Titel «Lach im
Guldental». Dadurch lässt sich die bestehende Infrastruktur besser ausnützen. Zudem habe es in näherer Umgebung noch kaum so etwas gegeben, sagen die Organisatoren. Auf dem Programm stehen das Komiker-Urgestein
Peach Weber, ferner Rolf Schmid, bekannt für «I mag eifach nid», sowie
Alain Frei, er wirkte zum Beispiel im
TV-Format «Quatsch Comedy Club»
mit. Durch den Abend führen wird Fabian Treyer, ein Parodie Comedian. Im
Anschluss wird die «Volks-Country»Sängerin Michelle Ryser auftreten. Der
Programmverantwortliche Andy Frei
und Pierre Grossmann, Mitglied der
Arbeitsgruppe, sind überzeugt: «Wir
haben ein hochkarätiges Programm
zusammengestellt.» Auch hier wird
das Guldental Motto bzw. der rote Faden sein. Die Eintrittspreise sollen moderat gehalten werden. «Wir wollen,
dass auch Familien sich diesen Anlass
leisten können», erklärt Frei. Je nach
Erfolg des Anlasses, so deuten die beiden an, könnten weitere Comedy-Anlässe folgen. Vorverkauf ab sofort:
www.ticketcorner.ch, www.lachimguldental.ch. (MKM)
re kleinere Vereine zur Durchführung
zu ermutigen. Andererseits möchten die
Tambouren dadurch der Bevölkerung
das Trommeln näherbringen.
Am Samstagabend ist das Finale der
zehn Besten, der Gewinner erhält als
Preis ein Freiberger-Fohlen. Danach steigt
ein Unterhaltungsabend mit dem Tambouren Laupersdorf-Thal, Tambouren Rekrutenschule, Pipes and Drums of Auld
Bernensis, Wangen an der Aare, White
Cross Drum Corps, Schwyz. «Eine Tradition an einem Fest ist das Gässle. Man zieht
in Gruppen durch die Strassen und musiziert. Das werden wir ebenfalls am Samstagabend machen», so Frei. Am Sonntag
wird um 14 Uhr ein Festumzug stattfinden
mit allen teilnehmenden Sektionen.
Marke Guldental fördern
Das Fest steht unter dem Motto
«Guldental 2014». «Wir legen bei die-
VON URS AMACHER
Die 34 an der Gemeindeversammlung anwesenden Stimmberechtigten verabschiedeten
die Rechnung 2013 der Einwohnergemeinde
ohne Gegenstimme. Die von Gemeindeverwalterin Regula Steccanella präsentierte Jahresrechnung schliesst bei einem Gesamtertrag von 15,328 Mio. und einem Gesamtaufwand von 15,671 Mio. Franken mit einem Defizit von 343 056 Franken ab. Im Voranschlag
wurde mit einem Minus von 911 980 Franken
gerechnet. Das bedeutet, dass das Defizit um
den Betrag von 568 923 Franken geringer ausfiel, als budgetiert.
Diese Verbesserung basiert indes weitgehend auf Sonderfaktoren. Beispielsweise
wurden Abschreibungen von rund 428 000
nicht getätigt, weil das neue Feuerwehrmagazin und der Kindergarten noch nicht fertig erstellt sind. Zudem konnten strittige
Steuern von 494 000 Franken aus der Steuerperiode 2008–2011 bereinigt und die
Rückstellung aus der Bestandesrechnung in
die Laufende Rechnung überführt werden.
Mit dem Defizit schmilzt das Eigenkapital
von 1,167 Mio. auf 0,824 Mio. Franken.
Nach mehreren Jahren mit komfortablen
Abschlüssen – 2012 hatte die Gemeinde einen
Überschuss von 22 480 Franken erzielt – hat
sich der Trend gewendet. «Bei den juristischen Personen zeigte sich ein schmerzhafter
Steuerrückgang», stellte Gemeindepräsident
Rolf Kissling in seinem Votum fest, «und es
sieht nicht danach aus, als wäre dies eine nur
einmalige Erscheinung». Tatsächlich konnte
Neuendorf 2013 von den natürlichen Personen 4,345 Mio. Franken (budgetiert waren
4,450 Mio. Franken) an Steuern einnehmen.
Von den juristischen Personen trafen aber
nur 1,218 Mio. Franken ein. Im Begleitbericht
zur Rechnung wird dies mit schlechteren Geschäftsgängen und Wegzug von Firmen begründet. Jörg Dietschi, Präsident der Finanzkommission, verdeutlichte die Entwicklung:
Hatte der Ertrag bei den juristischen Personen noch 2,15 Mio. Franken im Jahre 2010
«Bei den juristischen Personen
zeigte sich ein schmerzhafter
Steuerrückgang»
Rolf Kissling Gemeindepräsident
und 1,87 Mio. anno 2011 betragen, so erreichte
er 2012 nur noch 1,18 Mio. Franken. Bemerkenswert ist, dass sieben Firmen 90 Prozent
für den Steuerertrag der juristischen Personen aufkommen.
Stelle im Werkhof wird fix
Neben der Rechnung hatte die Versammlung über drei Sachgeschäfte zu befinden.
Der Werkhof war bisher mit einer Vollstelle
und einer Lehrstelle dotiert. Seit zwei Jahren existierte zudem eine zweite, provisorische und befristete Stelle. Roman Studer,
Präsident der Tiefbaukommission begründete den Antrag, diesen Werkhofmitarbeiter definitiv anzustellen. Die Arbeiten, welche die Werke zu erledigen haben, sind
durch nur einen Mitarbeiter nicht mehr zu
bewältigen. Es betrifft dies vor allem Unter-
AUSGLIEDERUNG
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Vitaparcours-Fest
steigt in Haulismatt
Neuendörfer Rechnung 2013
Elektra wird zur
öffentlich-rechtlichen
Unternehmung
Wert
Ertrag
15 328
Aufwand
15 671
Gemeindepräsident Rolf Kissling informierte über die Zukunft der Elektra Neuendorf.
Die Elektra, die für die Stromversorgung zuständig ist,
wurde bisher im Rahmen einer Spezialfinanzierung -–
analog der Wasser- und Abwasserversorgung – von der
Elektrakommission geführt.
Nun ist vorgesehen, die gemeindeeigene Elektra in eine
öffentlich-rechtliche Unternehmung auszugliedern. Der
Gemeinderat plant, dieses
Geschäft anfangs September
2014 an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung
den Stimmbürgerinnen und
Stimmbürgern zu unterbreiten. (UAM)
Gesamtabschreibung
471
Cashflow
332
Aufwandüberschuss
Nettoinvestitionen
Selbstfinanzierungsgrad (in %)
Finanzierungsfehlbetrag
343
1098
30
765
Nettovermögen
2871
Pro-Kopf-Vermögen (in Fr.)
1389
Steuerfuss nat. Personen (in %)
Steuerfuss jur. Personen (in %)
sem Anlass Wert auf Traditionen. Unter den Tambouren und Pfeifern ist
man nämlich eine grosse Familie. Zudem wollen wir die Marke Guldental
nach aussen tragen», erklärt Andy
Frei. Dafür verwende man so weit wie
möglich einheimische Produkte und
sucht die Kooperation mit dem Naturpark Thal. Es werde eine TrommelMeile geben mit verschiedenen Ständen – ein kleiner Markt. Hinzu kommt
ein Örgelihaus, eine Plattform für junge volkstümliche Musikern. Für das
ganze Fest sind rund 300 Einsätze nötig, die von den Dorfvereinen, Freunden und Familien bestritten werden.
OK-Präsident Heinz Büttler lobt das organisierende Team: «Da steckt sehr
viel Herzblut und Engagement drin. Es
ist ein riesen Aufwand. Wir haben in
kurzer Zeit, Enormes auf die Beine gestellt.»
Balsthal
Trendwende beim Finanzhaushalt
Die Gemeindeversammlung genehmigte die mit einem Defizit
von 343 056 Franken schliessende Rechnung 2013.
MKM
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Die Tambouren Mümliswil-Ramiswil
sind mit zwölf Aktivmitgliedern ein kleiner Verein. So hat jedes Mitglied eine
Funktion im Organisationskomitee, das
um fünf weitere Personen aus dem näheren Umfeld ergänzt wird. Erwartet
werden rund 600 Teilnehmende aus 13
Kantonen, die im Dorf übernachten
werden. Da braucht es etliche Schlafplätze. Turnhalle, Zivilschutzanlage,
Schulhäuser Rank und Reckholder dienen hierfür. «Zum Teil haben wir auch
Privatunterkünfte, besonders für die 40
Juroren», erklärt Frei. Am Samstag werden die Einzelwettkämpfe stattfinden –
unterteilt in den Kategorien T1 bis T5.
«Dafür benötigen wir 14 Jury-Lokale, die
vom Verband abgenommen sind.»
Zum Glück liessen sich relativ viele
Räume mit guter Akustik finden: im
Schulhaus Brühl, Bürgerstube, Martinsheim, in Sitzungszimmern, ferner drei
Lokale im Ramiswil, die eine in der
Schreiner-Werkstatt von Martin Disler.
Dafür wird eigens ein Shuttle-Transport
organisiert. Der Verein ist dankbar für
die gute Zusammenarbeit mit der Einwohnergemeinde für die freie Benützung der Lokale und der Infrastruktur.
100
100
in 1000 Fr.
haltsarbeiten am Leitungsnetz und an den
Strassen. Mit fünf Gegenstimmen und einer
Enthaltung wurde der Antrag gutgeheissen.
Oppositionslos wurde zwei Baukrediten
zugestimmt. Der eine betraf eine neue Wasserleitung im Birch von der Industriestrasse
zu einer Halle des Migros Verteilzentrums.
Der Bruttokredit von 140 000 Franken kann
später vollständig den Grundeigentümern
weiterverrechnet werden. Der zweite Kredit
wird benötigt, um Wasser- und Abwasserleitungen zu einer grösseren Überbauung im
Banacker zu erstellen. An die Tranchen von
250 000 und 110 000 Franken sind ebenfalls Beträge der Anstösser und der Gebäudeversicherung zu erwarten.
Genehmigt wurde auch der Antrag, die
Statuten des Zweckverbands Abwasserreinigung Gäu (ZAG) so zu ergänzen, dass auch
der Sammelkanal in Kestenholz ins Eigentum des ZAG übergeht.
Auch dieses Jahr findet vor den Sommerferien beim Start zum Vitaparcours
am Eichholzweg das traditionelle Vitaparcours-Fest statt. Die Männerriege
STV Balsthal, welche für den Unterhalt
des Parcours verantwortlich ist, sowie
die Turnerinnen STV und die Fachkommission Sport laden jedermann zu
Sport, Spiel und Spass ein. Bereits haben sich viele Gruppen aus diversen
Vereinen angemeldet. An den Spielen
und Wettkämpfen, bei denen Geschicklichkeit und Spass im Vordergrund stehen, können Kinder, Jugendliche und
Erwachsene teilnehmen.
Wegen der ungünstigen Wetterprognosen von Meteo Schweiz kann das
Vita-Fest leider nicht im Wald durchgeführt werden. Der Donnerstag
bleibt grösstenteils sonnig. Doch am
Freitagnachmittag ist das Wetter
wechselhaft und unsicher; es können
Sturmböen oder abends Gewitter auftreten.
Damit die Fussballfans ja nichts verpassen, wird das Viertelfinale der WM
live auf Grossleinwand übertragen. Für
Speis und Trank ist gesorgt. Das Vitaparcours-Fest findet heute Freitag, 4.
Juli, von 18 bis 24 Uhr, in der Sporthalle
Haulismatt statt. Ab 18 Uhr Spiele für
Kinder und Jugendliche, ab 19 Uhr
Spiele für Erwachsene, zirka 20 Uhr
Rangverkündung Kinder/Jugendliche;
Rangverkündung Erwachsene spätestens während Pause des WM-Viertelfinals. (RTG)
Infos unter www.mrbalsthal.ch
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