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AUSTEILEN? - Miramar Chemnitz

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Sehr geehrte Damen und Herren,
in der aktuellen Ausgabe der IN Nachrichten berichten wir über die Entwicklung der Krankenstände der
AOK-Versicherten im Rheinland und Hamburg im 1. Halbjahr 2014, laden ein zum 12. BGF-Symposium
am 12. November in die Kölner Wolkenburg, informieren über Angebote zu den Themen „Achtsamkeit im
Berufsalltag“, „Coaching“ und „Unternehmensleitbild“ sowie Veranstaltungen im Kreis Düren und im RheinErft-Kreis. Abgerundet wird die Ausgabe mit Neuerungen der BGF-Website und Neuigkeiten zur AOKFamilienstudie 2014 und des iga.Barometers.
Viel Spaß beim Lesen,
Ihr BGF-Team
Krankenstand der AOK-Versicherten
im Rheinland im 1. Halbjahr 2014
deutlich gesunken
Der Krankenstand der mehr als eine
Million AOK-versicherten Beschäftigten
im Rheinland ist im ersten Halbjahr
2014 mit 5,42 Prozent gegenüber dem
ersten Halbjahr 2013 (5,80 %) merklich
gesunken.
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AOK-versicherte Beschäftigte in
Hamburg im 1. Halbjahr 2014
weniger krank
Der Krankenstand der rund 110.000
AOK-versicherten Beschäftigten in
Hamburg ist im ersten Halbjahr 2014
mit 5,24 Prozent gegenüber dem
Vorjahreshalbjahr (5,58 %) erkennbar
gesunken.
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12. Jahressymposium des BGFInstitutes – „One size doesn`t fit all“
– Warum maßgeschneiderte BGMLösungen die wirkungsvollen
Lösungen sind
Wie bereits in der letzten Ausgabe der
Institutsnachrichten angekündigt, öffnen
sich am 12. November 2014 zum 12.
Mal die Türen der Kölner Wolkenburg
zum Jahressymposium des BGFInstitutes.
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Achtsamkeit im Berufsalltag
In Zeiten der ständigen Erreichbarkeit
im Job, der schnellen Veränderungen,
der zunehmenden Aufgabenkomplexität
und den damit verbundenen hohen
Anforderungen werden Maßnahmen,
die Entschleunigung, Ruhe und
Gelassenheit bewirken, immer
wichtiger.
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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
BGF-Instituts zum prädemo-Berater
ausgebildet
Im Rahmen des Projekts „Prädemo“ –
Prävention und Demografie – werden
Strategien, Modelle, Konzepte und
Instrumente für eine ganzheitliche
Demografieberatung entwickelt.
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Institut bietet Coaching für
Unternehmen
Coaching ist eine besondere Form der
Beratung für Personen mit
Managementaufgaben, die ihre
berufliche Situation verbessern
möchten.
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BGF-Institut gibt sich
Unternehmensleitbild und formuliert
Führungsgrundsätze. Hat Ihr
Unternehmen auch ein Leitbild und
wird es gelebt?
Auch das BGF-Institut hat sich im
letzten Jahr in einem partizipativ
angelegten Prozess auf den Weg
gemacht sein Selbstverständnis und
seine Grundprinzipien in einem
Unternehmensleitbild zu formulieren.
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Grafiken des Monats – Neues
Angebot auf BGF-Website
Seit April dieses Jahres erscheint auf
der Website des BGF-Instituts
monatlich die Grafik des Monats.
Hiermit werden kurz und prägnant
Analysen des Krankheitsgeschehens
der AOK-versicherten Beschäftigten im
Rheinland und Hamburg illustriert.
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Veranstaltungen
Aktuelle Veranstaltungen und Termine.
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AOK-Familienstudie 2014: Flexible
Arbeitszeit fördert Elterngesundheit
Maßnahmen zur Vereinbarkeit von
Beruf und Familie machen einen
Betrieb attraktiver. Je freier Eltern ihre
Arbeitszeit einteilen können, desto
gesünder fühlen sie sich.
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Das neue iga.Barometer
Repräsentative Befragungsergebnisse
zu den Themen Flexibilität, LifeDomain-Balance und Gesundheit sowie
Auswirkungen von
Erwerbslosigkeitserfahrungen.
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Ralf Beutel
Tel.: 02 21 - 27 180 - 124
Fax: 02 21 - 27 180 - 201
E-Mail: ralf.beutel@bgf-institut.de
Anita Zilliken
Tel.: 02 21 - 27 180 - 127
Fax: 02 21 - 27 180 - 201
E-Mail: anita.zilliken@bgf-institut.de
Krankenstand der AOK-Versicherten im Rheinland im 1. Halbjahr 2014 deutlich gesunken
Krankenstand
Der Krankenstand der mehr als eine Million AOK-versicherten Beschäftigten im Rheinland ist im ersten Halbjahr
2014 mit 5,42 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 (5,80 %) merklich gesunken. Der Rückgang dürfte
insbesondere damit zusammenhängen, dass die enorme Grippe- und Erkältungswelle des Vorjahres in diesem
Jahr ausgeblieben ist. So fiel die Zahl der Atemwegserkrankungen (36 % weniger Fälle und 39 % weniger
Ausfalltage) und Infektionen (13 % weniger Fälle und 18 % weniger Ausfalltage) jeweils deutlich niedriger aus als
im gleichen Zeitraum 2013. Bei den Langzeiterkrankungen – also solchen mit mehr als 42
Arbeitsunfähigkeitstagen – gab es hingegen einen leichten Anstieg von 1,32 Prozent auf 1,37 Prozent (Abb. 1).
Durchschnittliche Falldauer
Die durchschnittliche Falldauer erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um etwa einen halben Tag auf 11,02
Kalendertage (1. Halbjahr 2013: 11,68 Kalendertage). Die AU-Fallhäufigkeit verringerte sich dagegen wieder auf
das Niveau des ersten Halbjahres 2012 (Abb. 2).
Deutliche regionale Unterschiede
Im Bergischen Städtedreieck – Wuppertal, Remscheid, Solingen und Oberhausen – wurden im ersten Halbjahr
2014 die höchsten Krankenstände gemessen. Alle Werte lagen hier über 6,20 Prozent.
Dagegen blieben die Krankenstände in Köln (4,94 %), Bonn (4,79 %) sowie im Kreis Kleve (4,54 %) deutlich unter
dem Rheinlandniveau (5,42 %) (Abb. 3).
Gießereien mit dem höchsten Krankenstand
Betrachtet man die Entwicklung der Krankenstände in den einzelnen Branchen, lässt sich in allen analysierten
Wirtschaftszweigen ein Rückgang im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 feststellen. Dennoch bestehen große
Unterschiede in der Höhe des Krankenstandes. In den Gießereien, die im 1. Halbjahr 2014 wie auch schon im
Vorjahr den höchsten Wert aufwiesen, lag der Krankenstand bei 7,58 Prozent (1. Halbjahr 2013: 8,31 %).
Auf Rang zwei folgten die Alten- und Pflegeheime mit 7,42 % (1. Halbjahr 2013: 7,66 %), die Callcenter
rangierten mit 7,38 % auf Platz drei (1. Halbjahr 2013: 7,86 %). Am niedrigsten ist der Krankenstand im Finanzund Versicherungsgewerbe (3,74 %) sowie im Gastgewerbe mit 3,81 Prozent (Abb. 4).
Detaillierte Auswertungen für Betriebe sind ab einer Anzahl von 50 AOK-Versicherten im Unternehmen auf
Anforderung möglich. Wie gewohnt erhalten Sie in Ihren Unternehmensanalysen eine 5-Jahres-Historie. Für
weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Petra Meisel
Tel.: (0221) 2 71 80 - 107
E-Mail: petra.meisel@bgf-institut.de
AOK-versicherte Beschäftigte in Hamburg im 1. Halbjahr 2014 weniger krank
Krankenstand
Der Krankenstand der rund 110.000 AOK-versicherten Beschäftigten in Hamburg ist im ersten Halbjahr 2014 mit
5,24 Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr (5,58 %) erkennbar gesunken. Hauptgrund war ein deutlicher
Rückgang bei den Atemwegserkrankungen (28 % weniger Fälle und 32 % weniger Ausfalltage) und Infektionen
(13 % weniger Fälle und 18 % weniger Ausfalltage) aufgrund der milden Wintermonate im ersten Halbjahr 2014.
Im Vorjahr sorgte eine Erkältungswelle für einen sprunghaften Anstieg des Krankenstandes (Abb. 1).
AU-Fälle und durchschnittliche Falldauer
Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitsfälle ist nach dem hohen Wert im Vorjahreshalbjahr wieder auf das Niveau des
ersten Halbjahres 2012 gesunken. Verglichen mit den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 reduzierte sich die
Fallhäufigkeit um rund 10,4 Prozent. Die durchschnittliche Dauer eines Falls erhöhte sich im gleichen Zeitraum
hingegen um fast einen halben Tag auf 11,17 Kalendertage (1. Halbjahr 2013: 10,72 Kalendertage) (Abb. 2).
Psychische Erkrankungen auf dem zweiten Rang
Aus drei Diagnosegruppen resultierte fast die Hälfte (46,1 %) aller krankheitsbedingten Ausfalltage. Die mit
Abstand meisten Arbeitsunfähigkeitstage wurden von Muskel-/Skeletterkrankungen verursacht (21,66 %), gefolgt
von psychischen Erkrankungen (14,02 %), die im ersten Halbjahr 2014 den zweiten Platz einnahmen. Auf Rang
drei lagen die Atemwegserkrankungen, auf die rund 10,42 Prozent aller Ausfalltage entfielen. Im Vergleich zum
ersten Halbjahr 2013 war der Prozentsatz bei den Atemwegserkrankungen um 4,46 Prozentpunkte geringer
(Abb. 3).
Alten- und Pflegeheime mit dem höchsten Krankenstand
Betrachtet man die Entwicklung der Krankenstände in ausgewählten großen Branchen in Hamburg, lässt sich in
den meisten analysierten Wirtschaftszweigen ein Rückgang im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 feststellen.
Erkennbar angestiegen ist der Krankenstand allerdings in der Öffentlichen Verwaltung (1. Halbjahr 2013: 5,85 %;
1. Halbjahr 2014: 6,46 %) und in den Alten- und Pflegeheimen (1. Halbjahr 2013: 7,96 %; 1. Halbjahr 2014: 8,28
%), der in den ersten sechs Monaten des Jahres mit großem Abstand auf dem ersten Rang lagen. Am geringsten
waren die Krankenstände – wie auch schon im Vorjahreshalbjahr – im Einzelhandel (4,60 %) sowie im
Gastgewerbe (3,64 %) (Abb. 4).
Detaillierte Auswertungen für Betriebe sind ab einer Anzahl von 50 AOK-Versicherten im Unternehmen auf
Anforderung möglich. Wie gewohnt erhalten Sie in Ihren Unternehmensanalysen eine 5-Jahres-Historie.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) in Köln zur
Verfügung.
Petra Meisel
Tel.: (0221) 2 71 80 - 107
E-Mail: petra.meisel@bgf-institut.de
12. Jahressymposium des BGF-Institutes
„One size doesn`t fit all“ – Warum maßgeschneiderte BGM-Lösungen die
wirkungsvollen Lösungen sind.
Wie bereits in der letzten Ausgabe der Institutsnachrichten
angekündigt, öffnen sich am 12. November 2014 zum 12. Mal die
Türen der Kölner Wolkenburg zum Jahressymposium des BGFInstitutes. Themenschwerpunkt in diesem Jahr ist die Frage der
Wirksamkeit von BGF-Maßnahmen in Abhängigkeit spezifischer
Zielgruppen. Nun ist das Programm veröffentlicht. Es zeichnet sich
auch in diesem Jahr durch spannende Beiträge, vorwiegend durch
Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates des Institutes, aus.
Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden
Vorstandsvorsitzenden der AOK Rheinland-Hamburg, Herrn Rolf
Buchwitz, wird die Leiterin des Fachbereichs „Grundsatzfragen und
Programme“ an der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin BAuA, Frau Dr. Beate Beermann, mit den Ergebnissen
von Datenanalysen zur Thematik beginnen. Im Anschluss referiert
Herr Professor Dr. Holger Pfaff, Direktor des Instituts für
Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und
Rehabilitationswissenschaft (IMVR) der Universität zu Köln, zur
sogenannten „job family“ Perspektive. Er wird den Unterschieden in
den Belastungen und Ressourcen nach Berufs- und Tätigkeitsgruppen
auf den Grund gehen. Ihm folgt Frau Professor Dr. Mathilde Niehaus,
die den Lehrstuhl für Arbeit und Berufliche Rehabilitation an der Universität zu Köln leitet, mit einem Vortrag zur
Zielgruppe der Mitarbeiter mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit.
Herr Professor Dr. Ingo Froböse, Leiter des Instituts für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention
und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln, lenkt dann den Blick auf die
Geschlechterperspektive.
Unter dem Titel „Frauen sind anders, Männer auch“ wird er sich mit der Frage der Männergesundheit in der
Betrieblichen Gesundheitsförderung befassen.
Schließlich wird Dr. Heiko Rüger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in
Wiesbaden, eine Zielgruppe in den Fokus seiner Betrachtungen stellen, die bislang wenig erforscht ist. Denn er
wird sich mit den Formen, der Verbreitung und den gesundheitliche Folgen arbeitsbedingter räumlicher Mobilität
befassen und den Blick auf Berufspendler und mobile Arbeitnehmer lenken. Abschließend wird der
Geschäftsführer des BGF-Institutes, Herr Andreas Schmidt, den Tag abrunden indem er aufzeigt, wie mit
zielgruppenorientierten Konzepten die Wirksamkeit der Betrieblichen Gesundheitsförderung erhöht werden kann.
Eine Teilnahme am Symposium ist auf Einladung durch das BGF Institut und nach vorheriger Anmeldung
möglich. Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Heike Wellnitz, Sekretärin der Geschäftsführung, Telefon:
(0221) 2 71 80 - 102, E-Mail: heike.wellnitz@bgf-institut.de
Dr. Julia Schröder
Tel.: (0221) 2 71 80 - 101
E-Mail: julia.schroeder@bgf-institut.de
Achtsamkeit im Berufsalltag
In Zeiten der ständigen Erreichbarkeit im Job, der schnellen Veränderungen,
der zunehmenden Aufgabenkomplexität und den damit verbundenen hohen
Anforderungen werden Maßnahmen, die Entschleunigung, Ruhe und
Gelassenheit bewirken, immer wichtiger.
So integrieren immer mehr Unternehmen
Konzepte der Achtsamkeit in ihr betriebliches
Gesundheitsmanagement. Doch was bedeutet
genau Achtsamkeit? Wie lässt sich Achtsamkeit
im (Berufs-)Alltag umsetzen?
Achtsamkeit beschreibt eine bewusste Haltung
und Form der erhöhten Aufmerksamkeit, für
das, was man gerade tut, denkt und empfindet.
Dies bedeutet, den gegenwärtigen Moment
bewusst wahrzunehmen, sich darauf zu
konzentrieren, womit man gerade beschäftigt ist
und was um einen herum geschieht. Darüber
hinaus beinhaltet Achtsamkeit auch, keine
Bewertungen und Interpretationen der Situation
und von sich und anderen vorzunehmen,
sondern alles neutral zu beobachten.
Achtsamkeit hilft dem gegenzusteuern, was im stressigen Alltag häufiger passiert: Die Gedanken sind permanent
mit der Zukunft, mit den nächsten zu erledigenden Aufgaben und Anforderungen beschäftigt oder die Gedanken
kreisen um vergangene Situationen, in denen man z.B. überfordert oder verärgert war. Dabei entgeht einem
häufig das, was im Moment gerade geschieht. Wer lernt, Momente bewusst zu erleben und auf sein Inneres,
seine Gedanken und Gefühle, zu achten, leistet einen wichtigen Beitrag zu seiner psychischen Gesundheit.
Achtsamkeit verschafft Klarheit, Konzentration und Ruhe und hat eine große Bedeutung im Umgang mit
schwierigen Gefühlen, die häufig im Zusammenhang mit der Arbeit stehen:
Stress, Frustration, Ärger und Angst.
Wer Achtsamkeit übt stellt fest, dass er die Art und Inhalte seines Denkens beeinflussen kann. Da Emotionen in
enger Verbindung zu unseren Gedanken stehen, wird auf diesem Wege ebenfalls positiv Einfluss genommen.
So konnte in einer Studie zu den Auswirkungen von Achtsamkeit auf die tägliche Arbeit nachgewiesen werden,
dass Achtsamkeit dazu beiträgt, mit einem emotional fordernden Beruf besser umzugehen, emotionaler
Erschöpfung vorzubeugen und die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen. Achtsamkeit hat ihren Ursprung im
Buddhismus und besteht aus Elementen der Meditation wie z.B. dem Bodyscan oder der Sitzmeditation. Sie lässt
sich gezielt durch Übungen trainieren und gut in den Alltag integrieren. So bieten Unternehmen im Rahmen des
betrieblichen Gesundheitsmanagements ihren Mitarbeitern Programme zur achtsamkeitsbasierten
Stressreduktion an, von denen Mitarbeiter in hohem Maße profitieren.
Aber auch schon kleine Übungen tragen dazu bei, Achtsamkeit im Alltag zu leben und für kleine
Auszeiten zu sorgen:
Regelmäßig innehalten und auf die Atmung achten
Zwischendurch am Arbeitsplatz immer mal wieder innehalten und den gegenwärtigen Moment bewusst
wahrnehmen. Die Konzentration auf die Atmung richten und den Atem beobachten, wie er durch die
Nase strömt oder die Bauchdecke hebt.
Routinehandlungen achtsam gestalten
Alltägliche Routinehandlungen wie z.B. die Fahrt zur Arbeit oder das Kaffeetrinken am Arbeitsplatz mit
voller Aufmerksamkeit wahrnehmen.
Institut bietet Seminare und Workshops an
In unseren Seminaren und Workshops zu den Themen Stressbewältigung und Resilienz beschäftigen wir
uns mit dem Konzept der Achtsamkeit und erproben kleinere und größere Übungen für den Arbeitsplatz
und zuhause.
Haben Sie Interesse an dem Thema? Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.
Angela Friebe
Tel.: (040) 23 90 873 - 10
E-Mail: angela.friebe@bgf-institut.de
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
BGF-Instituts zum prädemo-Berater
ausgebildet
Im Rahmen des Projekts „Prädemo“ – Prävention und
Demografie – werden Strategien, Modelle, Konzepte
und Instrumente für eine ganzheitliche
Demografieberatung entwickelt.
Die Beratungskompetenzen des BGF-Instituts decken bereits weitreichende
Felder der Demografieberatung in Unternehmen ab. Die Präventionsberater des
BGF-Instituts beraten vor allem zu Fragen hinsichtlich einer gesundheits- und
alternsgerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen, dem Aufbau einer
wertschätzenden und mitarbeiterorientierten Führungskultur, der Einführung
eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements und der Sensibilisierung für
einen gesunden Lebens- und Arbeitsstil. Zu einer umfassenden und
ganzheitlichen Demografieberatung gehören darüber hinaus auch
Themenbereiche, die nicht zu den Beratungskompetenzen des BGF-Instituts
gehören, z.B. Unternehmensnachfolge, betriebswirtschaftliche Beratung,
Produktentwicklungen, Qualifizierungskonzepte. Durch die Ausbildung zum
prädemo-Berater sind unsere Mitarbeiter befähigt, Beratungsinhalte aus
benachbarten Themengebieten zu identifizieren und Experten aus den
entsprechenden Bereichen einzubinden, um eine ganzheitliche
Demografieberatung zu gewährleisten.
Folgende Themen und Inhalte wurden im Rahmen der Qualifizierung an
die Mitarbeiter des BGF-Instituts vermittelt:
Handlungsmöglichkeiten für Unternehmen
Verständnis von Demografieberatung
Welche Themen kann die eigene Beratung bedienen?
Welche Werkzeuge bietet prädemo und wie werden diese in den eigenen
Beratungsprozess integriert?
Welche Beratungsthemen und Inhalte bieten anderen Beratergruppen an?
Wo, wann und wie helfen Kooperationen?
Dr. Birgit Schauerte
Tel.: (0221) 2 71 80 - 113
E-Mail: birgit.schauerte@bgf-institut.de
Institut bietet Coaching für Unternehmen
Coaching ist eine besondere Form der Beratung für Personen mit
Managementaufgaben, die ihre berufliche Situation verbessern möchten.
Als individuelle und lösungsorientierte Beratung dient Coaching der
Verbesserung der beruflichen Situation sowie dem Erhalt und der
Steigerung der Leistungsfähigkeit. Der konkrete Coachingprozess
besteht zunächst aus einem ausführlichen Klärungsgespräch, in dem
die Arbeitssituation und die handelnden Akteure analysiert und die
aktuellen Problembereiche erfragt werden. Die Themen sind
vielfältig: So können Arbeitsverdichtung, die Übertragung neuer
Aufgabenbereiche oder der Umgang mit schwierigen Mitarbeitern
Herausforderungen darstellen, die zu Überforderungsreaktionen
führen. Im Klärungsgespräch könne die erwünschten Ziele des
Coaching-Prozesses bereits aufgenommen werden. Natürlich dient
dieses erste Treffen auch dem gegenseitigen Kennenlernen und der
Darstellung von Grenzen und Möglichkeiten eines CoachingProzesses.
In den darauffolgenden Sitzungen werden gemeinsam Lösungswege
erarbeitet, um den individuellen Zielen schrittweise näherzukommen.
Hierbei gibt der Coach als neutraler Begleiter den Führungskräften
immer wieder inhaltlichen Input und leitet lösungsorientierte
Interventionen ab. Der gesamte Coachingprozess wird durch einen
Vertrag gestützt, der u.a. die Freiwilligkeit des Coaching
unterstreicht.
Coaching kann helfen Klarheit zu gewinnen, um die richtige Richtung
einzuschlagen und gesteckten Zielen näher zu kommen. Die
persönliche psychische Widerstandsfähigkeit kann unterstützt
werden, indem gemeinsam „Rüstzeug“ für schwierige berufliche
Situationen entwickelt wird.
Interesse an einem Coachingprozess? Weitere Informationen zum
Thema erhalten Sie bei Dipl.-Psych. Christel Hoyer (Tel. (0221) 2 71
80 - 122,
E-Mail: christel.hoyer@bgf-institut.de).
Christine Spanke
Tel.: (0221) 2 71 80 - 109
E-Mail: christine.spanke@bgf-institut.de
BGF-Institut gibt sich Unternehmensleitbild und formuliert Führungsgrundsätze
Hat Ihr Unternehmen auch ein Leitbild und wird es gelebt?
Auch das BGF-Institut hat sich im letzten Jahr in einem partizipativ angelegten
Prozess auf den Weg gemacht sein Selbstverständnis und seine
Grundprinzipien in einem Unternehmensleitbild zu formulieren.
Seit dem Frühjahr dieses Jahres hängt es für alle Mitarbeiter und Gäste sichtbar auf den Fluren des BGFInstitutes in Köln und Hamburg aus und kann über unsere Homepage abgerufen werden (siehe: http://www.bgfinstitut.de/unternehmensleitbild.html). Es formuliert ein realistisches Idealbild für die Institutsarbeit, soll
Orientierung geben, handlungsleitend und motivierend für alle sein. Des Weiteren wurden Ziele für die
Mitarbeiterführung hieraus abgeleitet, die wiederum in Führungsgrundsätzen festgelegt wurden. Uns im Institut
hat die intensive Beschäftigung mit der Thematik viel gebracht. Es hat sich gezeigt wie wichtig es ist, ab und zu
im hektischen Arbeitsalltag inne zu halten und sich Zeit zu nehmen den „unternehmenseigenen Kompass“ zu
studieren: Wer sind wir? Was wollen wir? Und wie wollen wir arbeiten? Wie gehen wir miteinander um?
Vermeintlich selbstverständliche Fragen, deren Beantwortung im Rahmen eines solch bewussten Prozesses
jedoch hoch interessant und identitätsstiftend für alle ist.
Wir möchten die Gelegenheit daher gerne nutzen auch Ihnen und Ihrem Unternehmen die
Konzeptionierung eines Unternehmensleitbildes und entsprechender Führungsgrundsätze empfehlen. Das
BGF-Institut hat bereits mehrere Unternehmen in diesem Prozess begleiten dürfen und verfügt über
ausgewiesenen Expertise in diesem Bereich. Wir unterstützen Unternehmen sowohl in der hierfür nötigen
Einstiegsphase, der Analysephase des Selbst- und Fremdbildes als auch bei der Leitbildentwicklung
selbst.
Sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie gerne. Kontaktpersonen sind Christel Hoyer (Tel.: (0221) 2 71
80 - 121, E-Mail: christel.hoyer@bgf-institut.de) und Andreas Schmidt (Tel.: (0221) 2 71 80 - 135, EMail: andreas.schmidt@bgf-institut.de).
Dr. Julia Schröder
Tel.: (0221) 2 71 80 - 101
E-Mail: julia.schroeder@bgf-institut.de
Grafiken des Monats – Neues Angebot auf BGF-Website
Seit April dieses Jahres erscheint auf der Website des BGF-Instituts monatlich
die Grafik des Monats. Hiermit werden kurz und prägnant Analysen des
Krankheitsgeschehens der AOK-versicherten Beschäftigten im Rheinland und
Hamburg illustriert.
Es werden Trends ermittelt, Auffälligkeiten bei Diagnosegruppen im Zusammenhang mit Alter, Geschlecht oder
Region herausgestellt sowie der etwaige Zusammenhang von bestimmten Branchen und deren spezifischen
Belastungen mit Arbeitsunfähigkeitsdaten ermittelt. Jeden Monat gibt es dazu eine aufschlussreiche Grafik mit
der entsprechenden Erläuterung.
Dr. Thorsten Flach
Tel.: (0221) 2 71 80 - 123
E-Mail: thorsten.flach@bgf-institut.de
Erste gemeinsame
Aktionsveranstaltung
„Gesundheit optimieren –
Fehlzeiten minimieren“ auf Burg
Obbendorf
Zur ersten Mal laden zwei BGen, die Vereinigten
Industrieverbände (VIV), die AOK und ihr BGFInstitut sowie das Institut für Arbeitsmedizin am
Krankenhaus Düren zu einer gemeinsamen
Informations- und Aktionsveranstaltung „Gesundheit
optimieren – Fehlzeiten minimieren“ ein. Am
Mittwoch, 22. Oktober 2014, haben interessierte
Vertreter der regionalen Unternehmen auf Burg
Obbendorf in Niederzier-Hambach Gelegenheit, sich
umfassend zum betrieblichen
Gesundheitsmanagement zu informieren.
Im Rahmen der Partnerveranstaltung werden den
Teilnehmern Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, aktiv
zur Verbesserung der Gesundheit ihrer Beschäftigten
beizutragen und somit natürlich auch Fehlzeiten zu
reduzieren. Neben theoretischen Impulsen zu
ausgewählten Schwerpunktthemen gibt es daneben
auf dem „Markt der Möglichkeiten“ sowohl Anregungen
als auch Erlebbares und Anfassbares.
Das genaue Programm finden Sie hier
Anita Zilliken
Tel.: (0221) 2 71 80 - 127
E-Mail: anita.zilliken@bgf-institut.de
Informationsveranstaltung für
Steuerberater
Zunehmender Zeit- und Termindruck in einer sich
beschleunigenden Arbeitswelt und sich
verändernde Verantwortungsstrukturen können
Stress auslösen. Und wenn der Stress zum
Dauerstress wird, kann er krank machen. Doch es
gibt Wege und Möglichkeiten, wie seelischer
Überbeanspruchung wirksam begegnet werden
kann.
Wie das funktionieren kann, beantworten Experten
auf der Veranstaltung „Der Steuerberater zwischen
Termindruck und Wunsch nach Entspannung“ am
31. Oktober in Kerpen. Beteiligt ist unter anderem
auch Prof. Dr. Holger Pfaff, Direktor des Instituts für
Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und
Rehabilitationswissenschaft der Universität zu Köln.
Ralf Beutel
Tel.: (0221) 2 71 80 - 124
E-Mail: ralf.beutel@bgf-institut.de
AOK-Familienstudie 2014: Flexible Arbeitszeit fördert
Elterngesundheit
Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie machen einen Betrieb
attraktiver. Je freier Eltern ihre Arbeitszeit einteilen können, desto gesünder
fühlen sie sich.
Außerdem sind die Fehlzeiten der Angestellten geringer und Beschäftigte in familienfreundlichen Unternehmen
wechseln seltener den Arbeitgeber. Dies sind Ergebnisse der AOK-Familienstudie 2014, die der AOKBundesverband Ende Juli im AOK-Medienservice 7/2014 veröffentlichte. Weit über die Hälfte der Eltern mit guter
Gesundheit profitieren demnach von flexiblen Arbeitszeiten. Eltern mit schlechterem Gesundheitszustand haben
nur zu knapp 40 Prozent die Chance, ihren Arbeitsalltag familienfreundlicher zu gestalten. Größter Stressor ist
der Studie zufolge Zeitmangel. 46 Prozent der 1.503 befragten Eltern gaben an, dass sie sich zeitlich belastet
fühlen. „Die Ursache für ständigen Termindruck liegt zwar nicht allein im Arbeitsumfeld, doch hier gibt es
zahlreiche Möglichkeiten, Familien zu entlasten“, so der AOK-Bundesverband. Neben flexiblen
Arbeitszeitmodellen entlastet auch eine verlässliche Kinderbetreuung die Familien. So belegt die Familienstudie
auch, dass Eltern, die eine verlässliche Kinderbetreuung – durch Partner, Familie oder Institutionen – haben,
weniger gesundheitliche Probleme als Eltern ohne entsprechende Betreuungsmöglichkeiten aufzeigen.
Hier der Internetlink zum AOK-Medienservice 7/2014:
http://www.aokbv.de/imperia/md/aokbv/presse/medienservice/ratgeber/ams_r_07_14_web.pdf
(ams-Serie (7): „Von klein auf gesund Wie sich Familie und Beruf erfolgreich
vereinbaren lassen“ S. 13 f.)
Die gesamte AOK-Familienstudie 2014 ist abrufbar über den folgenden Internetlink:
https://familie.aok.de/de/initiative-gesunde-kinder/aok-familienstudie-2014/
Dr. Julia Schröder
Tel.: (0221) 2 71 80 - 101
E-Mail: julia.schroeder@bgf-institut.de
Das neue iga.Barometer
Repräsentative Befragungsergebnisse zu den Themen Flexibilität,
Life-Domain-Balance und Gesundheit sowie Auswirkungen von
Erwerbslosigkeitserfahrungen
Die Initiative Gesundheit und Arbeit führt mit dem iga.Barometer seit 2004 in
regelmäßigen Abständen eine repräsentative telefonische Befragung von etwa
2.000 Erwerbstätigen in Deutschland durch.
Die Ergebnisse des iga.Barometers zum Stellenwert der Arbeit aus Sicht der Beschäftigten liegen nun in der
vierten Welle vor. Die Ergebnisse geben einen detailreichen Überblick über die Einschätzung der erwerbstätigen
Bevölkerung zu Themen wie Einfluss der Arbeit auf die Gesundheit, Bereitschaft, das Unternehmen zu wechseln,
oder Arbeiten bis zur Rente. Die Auswertung dieser so genannten Sonntagsfragen liefert wichtige Hinweise zu
den Unterschieden zwischen den Geschlechtern, Altersgruppen oder Berufen und ermöglicht eine gezielte
Weiterentwicklung von Präventionsansätzen und betrieblicher Gesundheitsförderung.
Die aktuelle Befragung zeigt, dass wachsende Flexibilitätsanforderungen zu Konflikten zwischen Arbeits- und
Privatleben führen und Erschöpfungszustände auslösen können. Deutlich wird aber auch, dass klare Absprachen
und ausreichende Zeitpuffer Abhilfe schaffen können.
Im Rahmen des iga.Barometers 2014 wurden rund 2.000 Erwerbstätige in Deutschland zur beruflichen Flexibilität
und deren Auswirkungen auf Familie, Gesundheit und Erholungsfähigkeit befragt. Demnach sind die
Anforderungen an Beschäftigte beträchtlich: Zwei Drittel (65 %) der Erwerbstätigen leisten regelmäßig
Überstunden. Von den Betroffenen fühlt sich jeder Fünfte durch die Erwartung des Arbeitgebers belastet,
Mehrarbeit leisten zu müssen. Von einem Fünftel (22 %) der Befragten wird erwartet, dass sie auch im
Privatleben für dienstliche Angelegenheiten zur Verfügung stehen, wobei jeden dritten Betroffenen diese
Erreichbarkeit ziemlich belastet. Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes: „Die
digitale und vernetzte Arbeitswelt macht die Arbeit abwechslungsreich, sorgt aber auch für immer mehr
Unterbrechungen und Zusatzaufgaben. Das kann dazu führen, dass sich Beschäftigte überfordert fühlen.
Führungskräfte sollten daher darauf achten, dass die Mitarbeiter gut mit diesen zusätzlichen Anforderungen
umgehen können."
Alle Ergebnisse der vierten Befragungswelle können online im iga.Report 27: „iga.Barometer 2014, 4. Welle"
abgerufen werden: www.iga-info.de/veroeffentlichungen/iga-reporte/iga-report-27.html
Ansprechpartner:
Sören Brodersen, Dipl.-Psychologe, Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH, Neumarkt 35-37 /
50667 Köln, Telefon: (0221) 2 71 80 - 153, Fax: (0221) 2 71 80 - 201, E-Mail: soeren.brodersen@bgf-institut.de,
Internet: www.bgf-institut.de
Initiative Gesundheit und Arbeit
In der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) kooperieren gesetzliche Krankenund Unfallversicherung.
Ziel der Initiative ist die Verbreitung von Erkenntnissen zu Zusammenhängen von Arbeit und Gesundheit sowie
von betrieblicher Gesundheitsförderung. Getragen wird iga vom AOK-Bundesverband, dem BKK Dachverband
e.V., der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und dem Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek). www.igainfo.de
Dr. Julia Schröder
Tel.: (0221) 2 71 80 - 101
E-Mail: julia.schroeder@bgf-institut
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