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Demokratie – was ist das ? - Bunt statt Braun

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Veranstaltungen
Ausstellungs- und Veranstaltungsort
Donnerstag, 8. August 2013, 17 bis 19 Uhr
Hamburger Schulmuseum
Seilerstraße 42
20359 Hamburg – St. Pauli
Telefon: 040 / 34 58 55
Telefax: 040 / 31 79 51 07
E-Mail: Schulmuseum@li-hamburg.de
www.hamburgerschulmuseum.de
Donnerstag, 15. August 2013, 19 bis 21 Uhr
Lesung und Diskussionsveranstaltung „Blut und Ehre:
Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in
Deutschland“ mit dem Autor Andreas Speit.
Moderation: Till Stehn, Friedrich-Ebert-Stiftung.
Montag, 2. September 2013, 19 bis 21 Uhr
Vorstellung des Sammelbandes „Rechtsextremismus in
Europa. Länderanalysen, Gegenstrategien und arbeitsmarktorientierte Ausstiegsarbeit“ und Diskussion.
Die Herausgeber stellen den Sammelband vor. Zudem wird
ein Mitautor eine Bestandsaufnahme zu Rechtsextremismus
und -populismus in Europa vornehmen. Anschließend steht
das Beispiel Ungarn zur Diskussion. Dazu wird András
Bíró Nagy, Mitglied des Kabinetts des EU-Kommissars für
Beschäftigung, Soziales und Integration in Brüssel, eine
Einführung halten.
Zu den Veranstaltungen bitte anmelden.
8. August bis 13. September 2013
Hamburger Schulmuseum
Demokratiewettbewerb
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Schulsenators Ties Rab
Anfahrt:
S1, S 3 Station Reeperbahn
U 3 Station St. Pauli
Öffnungszeiten:
Museum: Montag – Freitag 8.00 – 16.30 Uhr
Gruppenführungen bitte telefonisch voranmelden.
Jeden 1. Sonntag im Monat: 12.00 –17.00 Uhr
Es gelten die Eintrittspreise des Hamburger Schulmuseums.
Die Veranstaltungen sind kostenfrei.
Sonntag, 1. September 2013, 12 bis 17 Uhr
Im Rahmen der Sonntagsöffnungszeit des Hamburger Schulmuseums steht durchgängig ein Ansprechpartner für Fragen
und Führungen zu den Ausstellungen zur Verfügung.
Ein Ausstellungsprojekt mit Demokratiewettbewerb
Anmeldungen für die Veranstaltungen unter:
Friedrich-Ebert-Stiftung
Julius-Leber-Forum
Büro für die Bundesländer
Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein
Rathausmarkt 5, 20095 Hamburg
Telefon: 040 / 32 58 74-0
Telefax: 040 / 32 58 74-30
E-Mail: hamburg@fes.de
www.julius-leber-forum.de
www.facebook.de / f es.nord
Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören
oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von den
Veranstaltungen ausgeschlossen. Die Veranstaltenden werden ihnen
den Zutritt zur Veranstaltung verwehren oder sie während der
Veranstaltung von dieser ausschließen.
Gestaltung: IconScreen · Titelfoto: (1.) flickr/Benjamin Krüger· Innenseite: (4.) Eric Lichtenscheid
Eröffnung der Ausstellungen und Auszeichnung der
Teilnehmenden des Demokratiewettbewerbs
„Was bedeutet Demokratie für mich?“.
Schulsenator Ties Rabe spricht über die Bedeutung von
Demokratieförderung in der Schule und zeichnet die Beiträge
des Wettbewerbs aus. Die Beiträge der Schüler / -innen werden
auf der Veranstaltung präsentiert. Dr. Iris Groschek von
der Gedenkstätte Neuengamme führt in die Ausstellung
„Wasche meine Hände“ ein.
Demokratie stärken –
Rechtsextremismus bekämpfen
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Vier Ausstellungen ein Ziel: Demokratie
Die Beiträge des Demokratiewettbewerbs
„Was bedeutet Demokratie für mich?“
„Wasche meine Hände“, eine Ausstellung
von Judith Haman
Die beste präventive Strategie gegen Rechtsextremis­
mus ist die Stärkung der Demokratie. Auch wenn es
vielen so scheint : Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss fortwährend neu erlernt und erarbeitet werden. Mit den folgenden vier Ausstellungen wird
die Wahrnehmung der Besucher / -innen für die Prävention gegen rechtes Gedankengut sensibilisiert. Aus
der Geschichte und Gegenwart lernen wir, Menschenrechte und Demokratie nicht als selbstverständlich
zu nehmen und diese immer wieder zu verteidigen.
Die Ausstellungen stellen Fragen, um Perspektiven für
demokratisches Handeln zu entwickeln.
Die Ausstellung wird erweitert durch Beiträge von folgenden
Schulen: Gymnasium Alstertal, Katholische Schule Altona,
Gymnasium Corveystraße, Abendschule vor dem Holstentor,
Ida-Ehre-Schule und Johannes-Brahms-Gymnasium. Die Beiträge wurden im Rahmen von Schulprojekten und in Workshops erstellt und geben auf viel­fältige Weise wieder, was
Demokratie und die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus für junge Menschen bedeutet.
Vor und nach jeder Behandlung eines Patienten waschen
sich Ärzte die Hände. Konnten sich auch die Ärzte in der
NS-Zeit nach Menschenversuchen, Foltern und kalkulierten
Morden von ihrem Tun reinigen? Wie kamen sie zu der Überzeugung, dass es „unwerte“ Menschen gibt, mit denen sie
Versuche jeglicher Art anstellen konnten? Eine Ausstellung
über Hamburger Ärzte, die in der NS-Zeit brutale Menschenversuche durchführten und wenige Jahre nach 1945 wieder
in Amt und Würden als Ärzte weiter praktizieren konnten. In
der Ausstellung werden Wege und Adressen für Recherchen
protokolliert und bildnerische Darstellungen medizinischer
Praktiken aus der Kunstgeschichte gegenüber gestellt.
Die Ausstellung ist dem Historiker Ernst Klee gewidmet, der
im Mai 2013 gestorben ist. Ernst Klee als Erforscher der NSZeit hat Täter enttarnt und dazu beigetragen, das Euthanasieprogramm aufzuarbeiten.
Die Ausstellung „Demokratie stärken –
Rechtsextremismus bekämpfen“
der Friedrich-Ebert-Stiftung
Die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung stellt sich den
Fragen: Was ist Demokratie und warum ist der Rechts­
extremismus so gefährlich für die Demokratie? Die Aus­
stellung klärt über das Weltbild der rechtsextremen Ideologie
und die moderne rechtsextreme Jugendszene auf und zeigt
die Entwicklung von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Norddeutschland und Europa. Die Ausstellung
möchte zu Zivilcourage gegen eine Normalisierung rechter
Einstellungen ermuntern.
Weitere Informationen über die Ausstellung finden Sie im Internet:
www.julius-leber-forum.de/gegen-rechts
Weitere Informationen über die Ausstellung finden Sie im Internet:
www.hierunda.de/judith_haman/clean_my_hands.html
Die Ausstellung „Schule unterm Hakenkreuz“
des Hamburger Schulmuseums
Wanderausstellung „Opfer rechter Gewalt
seit 1990“ vom Verein Opferperspektive e. V.
in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung
Die Ausstellung porträtiert 169 Menschen, die seit 1990
rechter Gewalt zum Opfer fielen. Viele wurden getötet,
weil für sie im Weltbild der extremen Rechten kein Platz ist;
manche, weil sie den Mut hatten, Nazi-Parolen zu widersprechen. Einige Schicksale bewegten die Öffentlichkeit,
viele wurden kaum zur Kenntnis genommen, vergessen sind
die meisten. So gibt es viele Tote, die niemals Schlagzeilen machten und von deren Schicksal keine Statistik zeugt.
Die Ausstellung erinnert an diese Menschen und thematisiert
zugleich die anhaltende Verdrängung rechter Gewalt.
Weitere Informationen über die Ausstellung finden Sie im Internet:
www.opfer-rechter-gewalt.de
In der Ausstellung „Schule unterm Hakenkreuz“ wird Schule
als Spiegel der NS-Diktatur erfahrbar. Jugendliche, die Ziele
und Methoden der Nazi-Erziehung kennen, lernen Ziele und
Methoden der Neo-Nazis selbst zu beurteilen. Prävention
durch Wissensvermittlung ist in dieser Ausstellung der Ansatz
zur Demokratieerziehung.
Die Ausstellung zeigt, wie schulisches Leben, Unterricht und
Freizeit für die verbrecherischen Ziele der NS-Diktatur instrumentalisiert wurden. Konferenzprotokolle, Schüleraufsätze,
Bilder und persönliche Dokumente machen nachvollziehbar,
wie tief die Menschen von dieser militaristischen und rassistischen Erziehung beeinflusst wurden.
Es werden Führungen angeboten. Weitere Informationen über die
Ausstellung finden Sie im Internet: www.hamburgerschulmuseum.de
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Bildung
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