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HANNOVER
| HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG
DIENSTAG, 14. OKTOBER 2014 | NR. 239
gESICHTER & gESCHICHTEN
Wintervarieté setzt mit „Plüfoli“ „La Folie“ fort
Messner spricht über
„Über Leben“ – und
über sich selbst
Reinhold Messners neues Buch „Über Leben“ ist sein bislang persönlichstes, findet sein Verlag Piper. Nun ist jedes Buch
der Südtiroler Bergsteigerlegende ein
sehr persönliches, weil sich alle seine Erzählungen zu guten Teilen um ihn selbst
drehen. Das wird am Mittwoch, 5. November, nicht anders sein, wenn Messner
das Buch im Theater am Aegi vorstellt. Es ist „ein Lebensbogen
zwischen Geburt und
Tod, erzählt in 70
Botschaften“,
schreibt der Verlag.
Wieso gerade 70?
Weil Messner gerade 70 Jahre alt geReinhold Messner
worden ist. Tatsächstellt sein Buch
lich hat wohl kaum
vor.
Foto: dpa
ein Mensch über
das Überleben so
viel zu sagen wie der streitbare Bergsteiger, Politiker und Landwirt, der mehrmals
die Grenzen des Machbaren neu definiert
hat – und trotzdem viel Kritik einstecken
musste. Karten kosten ab 24,90 Euro in
den HAZ-Ticketshops – für AboPlus-Karteninhaber gibt es 10 Prozent Ermäßigung.
rm
Wikinger-Premiere
im Cinemaxx
Zum Deutschland-Start des Kinofilms
„Northmen – a Viking Saga“ kommen am
Mittwochabend die Darsteller Tom Hopper, Ken Duken, Anatole Taubman und Regisseur Claudio Fäh ins
Cinemaxx
am
Raschplatz.
Der
Film ist von Nordmedia
gefördert
worden, das hannoversche Produktionsunternehmen
Jumping Horse Film
hat die visuellen Effekte
umgesetzt.
Zu Besuch in
Die Handlung: Eine
Hannover: Ken
Horde furchtloser
Duken.
Foto: dpa
Wikinger fällt in Britannien ein, erleidet
Schiffbruch, entführt eine Prinzessin und
gerät dadurch abermals in Schwierigkeiten. Filmstart ist um 19.45 Uhr.
rm
Neues Programm der GOP-Sondershow in der Orangerie knüpft an den Erfolg aus dem Jahr 2007 an
Von RüdigeR Meise
A
b dem 22. November wird in der
Orangerie in Herrenhausen eine
Erfolgsgeschichte fortgeschrieben
– und zwar im doppelten Sinne: Das
Wintervarieté des GOP geht in die elfte
Runde. Und das Programm „Plüfoli“ ist
eine Art Fortsetzung der grandiosen
Show „La Folie“, die 2007 die GOP-Zuschauer verzauberte. Die Hannoveraner
freuen sich offenbar schon jetzt auf das
bunte Treiben des Regisseurs und
Clowns Anthony Vernisse: Rund 5500
Karten sind bereits vorbestellt, mehr als
je zuvor zu diesem Zeitpunkt.
In der Orangerie präsentierten GOPKreativchef Werner Buss und Direktor
Dennis Meyer jetzt einen Vorgeschmack
auf die Show: Hinreißend, wie Charlotte
Boiveau eine alte Frau mimt, die samt
Krücke über das Drahtseil balancieren
muss, um ihre verhedderte Strickwolle
zu entwirren. Anrührend, wie die alte
Frau dann immer mutiger wird, als sie
spürt, dass der Balanceakt gelingt. Urkomisch, wie Amelie Vernisse mit einem
Akkordeon vor dem Bauch versucht, in
ein Mikrofon zu singen, das viel zu tief
hängt. Am Ende findet sie eine Lösung
jenseits aller Eleganz. Hauptsache, das
Ergebnis stimmt.
„Eine Wahnsinnsshow“ schrieb die
Münchener Abendzeitung über „Plüfoli“ – im GOP der bayerischen Landeshauptstadt war das Programm bereits zu
sehen. Buss schwärmte in den höchsten
Tönen von der Arbeit seines Regisseurs
Anthony Vernisse: „Ich bin bekannt dafür, schwer zufriedenzustellen zu sein –
aber Anthony dreht den Spieß um und
hält alle auf Trab – inklusive mich.“ Seit
der Erfolgsshow „La Folie“ 2007 habe
sich Vernisse zu einem international gefragten Varietémacher entwickelt. „Wir
haben großes Glück, dass er sein Herz
ein bisschen ans GOP verloren hat“, sagt
Buss.
2004 hatten Buss und Harald Böhlmann als Organisator des Kleinen Fests
im Großen Garten gemeinsam mit Hannovers Marketing-Chef Hans Nolte die
Idee zu einem Wintervarieté in der Orangerie entwickelt – ein Meilenstein.
„Heute ist Hannover die Varieté- und
Kleinkunst-Hauptstadt Deutschlands“,
sagt Meyer.
Buss und Meyer hoben hervor, dass
das Wintervarieté ohne Partner wie der
Hauptsache, das Ergebnis stimmt: Amelie Vernisse singt mit Akkordeon vorm Bauch – in ein viel zu tief hängendes Mikrofon.
Hotelgruppe Accor nicht möglich wäre.
„48 096 Nächte verbrachten GOP-Künstler bislang weltweit in den Hotels des
Unternehmens“, zählt Meyer auf. Offenbar hatten die GOP-Macher im Vorfeld
der Show ihre Lust an der Statistik entdeckt. So erzählte Meyer gleich noch,
dass die Künster des Wintervarietés in
den vergangenen zehn Jahren insgesamt 549 Kilo Haribo-Konfekt gegessen
haben. „Für einige Kilo davon zeichne
ich verantwortlich“, gesteht er.
Die erste „Plüfoli“-Show startet am
22. November in der Orangerie Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 3. Die Ti-
Sparkassen-Gebäude verkauft
© GlobalStock - iStockphoto.com
Investor Gregor Baum übernimmt Haus am Aegi
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Die Online-Leserbefragung Ihrer HAZ
Wenn Hannovers Sparkasse Ende 2015
endgültig in die sanierten Bürotürme am
Raschplatz umzieht, übernimmt der hannoversche Immobilienentwickler Gregor
Baum das denkmalgeschützte Gebäude
am Aegidientorplatz. Gestern teilten beide Unternehmen mit, dass der Verkauf
besiegelt sei. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Unternehmensgruppe Baum werde das Gebäude
nicht selbst nutzen, sondern für einen
Mieter herrichten, sagte Baum am Abend.
„Für mich ist das Haus am Aegi 1 sowohl
aufgrund der Lage als auch des Baustils
eines der schönsten und bedeutendsten
Gebäude Hannovers“, sagte Baum.
Das Gebäude, das einst die Mecklenburgische Versicherung beherbergte,
steht wegen seiner sichtbaren Stahlskelettbauweise als herausragendes Zeugnis
der fünfziger Jahre unter Denkmalschutz.
Lange Jahre diente es als Hauptverwaltungssitz der Kreissparkasse Hannover.
Nach der Fusion von Stadt- und Kreissparkasse zur Sparkasse Hannover war es
einer der beiden Zentralstandorte. Dort
ist der Vorstand beheimatet. Künftig will
das Geldinstitut aber rund 800 Mitarbeiter am Raschplatz zusammenziehen, die
Ihre Meinung zählt!
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Teilnahme ab 18 Jahren. Es können nur Leser teilnehmen, die über eine gültige E-Mail-Adresse verfügen. Die Befragungen werden im Auftrag der Hannoverschen
Allgemeinen Zeitung von der unabhängigen Marktforschungskooperation Media OPAL durchgeführt. Weitere Informationen unter www.haz-leserumfrage.de.
64169801_000114
Neuer Eigentümer: Die Sparkassenzentrale am Aegidientorplatz 1.
Foto: Petrow
Gebäude werden derzeit für rund 110
Millionen Euro umgebaut. Sparkassensprecher Stefan Becker sagte gestern,
dass das Unternehmen im Erdgeschoss
weiterhin Mieter bleibe, dort soll ein Servicebereich erhalten bleiben. Mit der
Wahl von Baum habe der Verwaltungsrat
der Sparkasse die Immobilie einem
„standortverbundenen und erfolgreichen
Immobilienunternehmen“ anvertraut.
Wer dort als neuer Hauptnutzer einziehen wird, konnte Baum gestern noch
nicht sagen.
med
Foto: Wilde
ckets kosten zwischen 20 und 45 Euro,
ermäßigt 15 und 20 Euro. Karten gibt es
beim GOP unter Telefon (05 11)
30 18 67 10 oder online unter www.variete.de.
MHH-Psychiatrie
verleiht erstmals
Verdienstorden
Die Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat
jetzt erstmals zwei Förderer ausgezeichnet: Dirk Knappert, Generalmanager des
Leonardo Hotels in Kirchrode, und Ralf
Meyer, Leiter der Volkswagen Akademie Hannover, wurden von MHH-Präsident Prof. Christopher Baum und Klinikdirektor Prof. Stefan Bleich für ihr bürgerschaftliches Engagement mit dem
„Verdienstorden der Klinik für Psychiatrie“, einer kleinen Silberplakette, geehrt. Dirk Knappert unterstützt die Klinik seit einigen Jahren bei ihrem Symposium „Anders sein“, das jedes Jahr im
Leonardo Hotel stattfindet. Der 46-Jährige stellt der MHH unter anderem die
Räume kostenlos zur Verfügung. „Jeder
Mensch kann jederzeit in die Situation
kommen, psychisch krank zu werden.
Deshalb war es für uns nie die Frage, ob,
sondern wie wir die Klinik unterstützen
können.“ Ralf Meyer ermöglicht mit seiner jährlichen Spende von 3000 Euro
Projekte zugunsten von Psychiatriepatienten.
vt
Chorfestival in der Christuskirche?
Ehrgeizige Pläne vor den Eröffnungstagen des Kinder- und Jugendchorzentrums
Von daniel alexandeR schacht
D
er Verein existiert erst seit 2011, sein
Domizil steht gerade vor der feierlichen Eröffnung – doch für die Zukunft hat
er schon ehrgeizige Pläne. „Wir wollen
regelmäßig ein großes, internationales
Chorfestival veranstalten, um damit eine
noch größere Bewegung für das Singen
einzuleiten“, erklärt Markus Lüdke, Vorsitzender des Fördervereins Internationales Kinder- und Jugendchorzentrum
Christuskirche. Dessen Pläne, nach denen das Jugendchorfestival „erstmals ab
2016, spätestens ab 2017“ alle zwei Jahre
stattfinden soll, genießen städtischen
Rückhalt. „Ein solches Festival wollen
wir, und wir sehen es in guten Händen“,
sagt Kulturdezernentin Marlis Drevermann bei einem Treffen mit Lüdke aus
Anlass der für das Wochenende geplanten Eröffnungstage des Chorzentrums in
der Christuskirche.
Der gut 150 Jahre alte neogotische Sakralbau am Südende des Engelbosteler
Damms ist für die Chornutzung aufwendig umgebaut worden. Unter einer neu
geschaffenen Tribüne hat der Mädchenchor seit dem Sommer einen zusätzlichen
Probenraum, der zum Altar abfallende
Platz auf der Tribüne kann für Chöre und
auch für Gottesdienste genutzt werden,
die allerdings seit Jahren nur noch im
Zweiwochenrhythmus in der Christuskir-
„Lebendig wird’s“: Marlis Drevermann und
Markus Lüdke in der Christuskirche. Foto: Heusel
che stattfinden. Genutzt werden soll das
von der Stadt institutionell geförderte
Chorzentrum auch für Kooperationen mit
dem Knabenchor, Jugendchören der
Oper, der Musikhochschule sowie mit anderen Chören in der Region. „Lebendig
wird‘s“, folgert Drevermann.
Das gilt jedenfalls für die von der Stiftung der Sparkasse Hannover geförderten Eröffnungstage: Am Freitag treten in
der Christuskirche ab 18 Uhr Kinderchöre
der Musikschule und der Oper sowie aus
Badenstedt und aus Söhlde bei Hildesheim auf. Am Sonnabend werden ab 20
Uhr der Nachwuchschor des Mädchenchores, der Quilisma-Chor aus Springe
und dann der Kinderchor Motyli Sumperk
aus Tschechien, das Schweizer Ensemble
Cantalon und der hannoversche Chor Vivid Voices zu hören sein.
Freitag Eintritt frei. Vorverkauf für Sonnz abend
(15 Euro, ermäßigt 8 Euro): Buch-
handlung an der Marktkirche, Künstlerhaus
und unter www.vvk-kuenstlerhaus.de
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Seele and Geist
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