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Jetzt gibts was auf die Ohren - roomdresser

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TrendShopping
11. JANUAR 2009
FOTO: JON KOPALOFF/GETTY IMAGES
PA S S T
Jetzt gibts was
auf die Ohren
Mai Style strickt Mützen nach Wunsch
Als Anne Tu Quoc unter Anleitung ihrer Grossmutter vor
drei Jahren ihre erste Mütze strickte, dachte sie nicht im
Traum daran, dass sich damit ein Geschäft aufbauen liesse.
Heute betreibt die 28-jährige Freiburgerin ihr eigenes Label
namens Mai Style. Und beschäftigt dort sieben Frauen und
sogar einen Mann. Auch ihre Grossmutter strickt mit. Auf
der Website kann man nebst poppigen Kreationen auch eine
Mütze nach individuellem Wunsch bestellen. Ob Gelb mit
rosa Herzen oder mit dem Emblem des Fussballvereins –
Anne Tu Quoc und ihr Team machen fast jeden Wunsch
wahr. Innen sind die Mützen warm gefüttert, damit es nicht
kratzt. Die kuscheligen Ohrwärmer finden reissenden
Absatz. Denn eines ist gewiss: Bei diesen Knallfarben hat
der Winterblues keine Chance. Ab 49 Franken. (MEM)
www.mai-style.ch
EL
H
C
S
KU
Wir sehen eine Transformation. Anne Hathaway,
eben noch modeunkundige Jungschauspielerin
in «The Devil Wears Prada», nimmt hier in Palm
Springs für «Rachel Getting Married» den Preis als
beste Schauspielerin entgegen – in einem formidabel
skulpturalen, schwarzweissen Kleid. Schliesslich hat
Hathaway eine Steilvorlage einzulösen: Die amerikanische «Vogue» hat sie auf den Titel ihrer Februarausgabe genommen und preist sie als neuen grossen
Star – der just in dem Moment aufleuchtet, als der
Ex-Freund wegen Geldwäscherei und Betrug zu
einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt wird.
Katharsis! Passend dazu das strenge GianfrancoFerré-Kleid. Der Entwurf der zwei 6267-Designer, die
eben das Designkommando bei Ferré übernommen
haben, war auf dem Laufsteg zwar deutlich eleganter, weil schmaler drapiert. Bei Hathaway steht
das weisse Überkleid wie ein widerspenstiges Segel
heraus, was dem Kleid eine mädchenhafte Weite gibt
und das Knie freilegt. Nicht die beste aller Welten.
Aber ein guter Beginn. (KK)
Noble Tasche, blaues Blut
Monegassischer Adel stand Pate beim Design
MEINE AGENDA
Priska Zemp, 27, singt als
Heidi Happy verträumte Balladen
q Samstag, 17. Januar:
Im Moods im Schiffbau, Zürich,
spiele ich mein neues Album
«Flowers, Birds and Home».
Meine Formation begleitet mich
mit Streichern, Posaune, Keys,
Kontrabass und Drums. Danach
freue ich mich auf DJ Fett. Der
wird uns ab 23 Uhr mit seiner herzerwärmenden
Musik zum Tanz bitten. www.heidihappy.ch
GOSSIP
Kate Winslet nackt und wie Gott sie schuf! So posiert die Schauspielerin vor Steven Meisels Kamera
in der aktuellen amerikanischen «Vanity Fair».
Wie Gott sie schuf? Das behauptet jedenfalls Kate
und daran hält auch ihr Manager in einer offiziellen
Stellungnahme diese Woche fest. Doch so recht
glauben will man es den beiden nicht. Denn der
Körper der Schauspielerin, die in einem Interview
einmal behauptet hat, ihr Po «erinnere sie an einen
Brokkoli», sieht auf den Bildern sehr retouchiert
und zugegeben sehr gut aus.
Mit einem Brokkoli hat dieser Hintern, den Kate in
Highheels und unter einem grauen Pelz hervorblitzen lässt, aber herzlich wenig zu tun. Dieser
komplett straffe, kugelrunde Po sieht aus wie ein
blankpolierter Pingpongball.
Da kann sexy Kate, die gerne mit ihren Rundungen
kokettiert, lange erklären, dass sie früher «ein
dickes Kind war» und «bis heute halt etwas dick
geblieben» ist. Dick ist beim Anblick der Vanity-FairFotostrecke höchstens die Lippe, die Kate riskiert,
wenn sie behauptet, die Bilder seien sauber. (MBO)
IG
Suche nach
der Richtung
Orientierung mit dem
«Kompass für Kreative»
Der Geist aus
der Tube
Das Bio-Gel verspricht
Energie für Haut
Sie ist so schlicht als möglich in der Form, verspielt im
Detail mit goldenen Troddeln und materialverliebt mit
Goldkette, Seidenfutter und Kalbsleder: Der Brite Stuart
Vevers, Chefdesigner bei Loewe, entwarf diese unprätentiöse Umhängetasche. Die
Paso Bag atmet «Old School
Luxury» – so jedenfalls
heisst seine Sommerkollektion für das traditionsreiche spanische Luxushaus. Für seine neuen
Accessoires liess sich der
Brite von Prinzessin
Stéphanie von Monaco
inspirieren. 1500 Franken, bestellbar über
0049 211 864 70 22. (MEM)
www.loewe.com
Leiden Sie gerade unter einer
künstlerischen Blockade? Autorin Michèle Minelli will Abhilfe
schaffen: mit einem «Kompass für
Kreative». Das kleine Buch enthält Sinnsprüche rund ums
Unterwegssein, die einen auf neue
Gedanken bringen sollen, etwa:
«Gute Wege führen immer zu sich
selbst» oder «Ehret die Füsse!»
Junge Gestalter aus Zürich haben
die Sätze typografisch attraktiv in
Szene gesetzt. Zum Aufschlagen
und Sich-inspirieren-lassen. Edition Isele, 27 Franken. (MEM)
Es soll Verspannungen einfach
abschütteln, den Geist erfrischen
und das Gesicht zum Strahlen
bringen: Das Energy Gel der
Schweizer Naturkosmetikfirma
Life Resonance, soeben eco-zertifiziert, hinterlässt zumindest erst
einmal ein prickelndes Frischegefühl auf der Haut. Mit Ingwerlilie, Menthol und Broccolisamenöl, 57 Franken. (MEM)
www.life-resonance.ch
Tafel-Runde
Hiltons Tisch hat das Zeug zum Klassiker
Grosse Leichtigkeit und grazile Eleganz zeichnen den
Light Oval Table von Matthew Hilton aus. Wie ein
Bildhauer geht der britische Möbeldesigner mit Form
und Material um. Seine ovale Tafel mit abgewinkelten
Beinen, die an der letztjährigen Mailänder Möbelmesse zu
sehen war, hat das Zeug zum Klassiker. Der Designer lässt
den Tisch in kleiner Serie in der portugiesischen
Manufaktur De La Espada fertigen. Aus amerikanischem
Nussbaum und weisser Eiche. 6397 Franken, bei
Roomdresser, Zürich. (MEM)
www.matthewhilton.com
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Seele and Geist
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