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1
Leonardo - Wissenschaft und mehr
Sendedatum: 15. Oktober 2014
Die Masse macht es günstig
Discountkrankenhäuser in Indien
von Katharina Nickoleit
Atmo: Dr. Shetty berät die Familie Shuvrasyss
Sprecherin:
Eine Familie aus Bangladesch sitzt am Schreibtisch von Dr. Devi Shetty vor dem
Modell eines Herzens. Die Mutter knetet stumm ihr Taschentuch, der Vater bringt vor
Aufregung kein Wort heraus. Es bleibt an dem 29 jährigen Sohn der Familie hängen,
zu erklären, warum sie hier sind.
O-Ton Übersetzung:
„Mein Vater ist schon sehr lange krank und wir waren bei vielen Ärzten in
Bangladesch, aber keiner konnte uns sagen wie man ihm helfen könnte.
Anderthalb Jahre lang haben wir nach Hilfe gesucht, bis uns schließlich
jemand sagte, wir sollten nach Kalkutta fahren, dort gäbe es gute Ärzte.“
Sprecherin:
Sechs Wochen lang blieb Shuvrasyss Baray mit seinen Eltern in Kalkutta . Die Ärzte
empfahlen eine Bypassoperation. Ebenso gut hätten sie eine Reise zum Mond
empfehlen können – der Eingriff sollte umgerechnet 3.200 Euro kosten.
O-Ton Übersetzung:
„Das ist eine riesige Summe. Wir sind einfache Leute, wir können uns das
nicht leisten. Aber dann hörten wir von Dr. Shetty. Dass für ihn die Patienten
wichtiger sind als das Geld. Und wir entschlossen uns her zu kommen.“
Sprecherin:
Die Familie kratzte das Geld für den günstigsten Zug zusammen. Zweieinhalb Tage
fuhr der 67-jährige, schwerkranke Mann in der einfachsten Klasse auf
Metallpritschen von Kalkutta in die südindische Stadt Bangalore.
© Westdeutscher Rundfunk Köln 2014
Dieses Manuskript einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen
Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des WDR unzulässig. Insbesondere darf das Manuskript weder
vervielfältigt, verbreitet noch öffentlich wiedergegeben (z.B. gesendet oder öffentlich zugänglich gemacht) werden.
2
Atmo: Eingangshalle
Sprecherin:
In der Empfangshalle des Narayanahospitals warten weitere Patienten. Eine
Patientin im dunkelroten Sari aus Rajasthan kniet vor einer Statue des Gottes
Narayana – die Stirn auf den Boden gepresst. Neben ihr steht ein von Schnüren
zusammen gehaltener Pappkarton. Man sieht Trachten aus allen Ecken des riesigen
Landes: Dhotis aus Kerala, Shawal Kamiz aus Kashmir und Turbane aus dem
Punjab.
O-Ton Übersetzung:
„Eine Herzoperation kostet in Indien zwischen 3000 und 4000 US-Dollar. Wir
können sie für weniger als 2000 Dollar machen. Manchmal sogar für 1200
Dollar. Wir weisen niemals einen Patienten ab weil er kein Geld hat. Deshalb
kommen die Menschen hier her.“
Sprecherin:
Dr. Shetty trägt einen grünen OP-Kittel, ein Haarnetz auf dem Kopf, der Mundschutz
hängt ihm um den Hals. 67 Beratungsgesprächen stehen an diesem Tag auf seinem
Programm. Dazu kommen noch drei Operationen. Als junger Mann arbeitete der Arzt
in einem Londoner Krankenhaus als Kardiologe. Zurück in seiner Heimat musste er
Patienten abweisen, die sich eine notwendige Herzoperation nicht leisten konnten.
O-Ton Übersetzung:
„Herz-OP’s waren damals sehr teuer. Mir wurde klar: Wenn eine Lösung nicht
bezahlbar ist, dann ist es keine Lösung. Also begannen wir, die Kosten zu
reduzieren. Denn die Menschen können sich die Operation sonst schlicht
nicht leisten. Heute machen wir die Operation für die Hälfte dessen, was sie
vor 25 Jahren kostete.“
Sprecherin:
Es gibt in Indien sehr viele Menschen, die am Herzen operiert werden müssten. Inder
haben allein genetisch gegenüber Europäern ein dreifach höheres Risiko, einen
Herzinfarkt zu erleiden – und das in einem relativ jungen Alter. Dazu kommen eine
Vorliebe für Frittiertes und eine generelle Abneigung gegen Sport.
© Westdeutscher Rundfunk Köln 2014
Dieses Manuskript einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen
Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des WDR unzulässig. Insbesondere darf das Manuskript weder
vervielfältigt, verbreitet noch öffentlich wiedergegeben (z.B. gesendet oder öffentlich zugänglich gemacht) werden.
3
O-Ton Übersetzung:
„Jedes Jahr benötigen rund 2 Millionen Inder eine Herzoperation. Aber wenn
man alle Herzkliniken Indiens zusammen nimmt, dann machen sie weniger
als 120.000 Operationen. Die übrigen Patienten, 1,9 Millionen Menschen,
sterben einfach.“
Sprecherin:
Der Bedarf an Operationen ist gigantisch – und es sind diese Massen, die es
Narayna ermöglicht, die Kosten für den Eingriff so radikal zu senken.
O-Ton Übersetzung:
„Wir haben hier ein sehr großes Herzhospital, mit 1000 Betten. Jeden Tag
führen wir 30 bis 35 Operationen durch – und das sind nur die Herz-OPs. Wir
haben 26 Krankenhäuser im ganzen Land – 12 Prozent aller Herzoperationen
in Indien werden von uns durchgeführt.“
Sprecherin:
Zum Vergleich: In der Berliner Charité, dem größten Krankenhaus Deutschlands,
werden im Schnitt fünf Patienten pro Tag am Herzen operiert. 2001 gründete Dr.
Shetty das erste Narayana Hospital, inzwischen ist daraus eine Krankenhauskette
geworden. Die Qualität der Gesundheitsversorgung von Narayana erfüllt die Kriterien
der Joint Commission International, die auch in Deutschland bei der Zertifizierung
von Krankenhäusern zu Grunde gelegt werden.
O-Ton Übersetzung:
„Die Masse erlaubt es uns, kostengünstig zu arbeiten. Wir operieren an sechs
Tagen pro Woche. Wir fangen morgens um 6 Uhr an und hören Abends um
10 Uhr auf. Und das jeden Tag. Dadurch nutzen wir unsere Infrastruktur sehr
viel besser als andere. Und wir kaufen die größte Menge an medizinischem
Verbrauchsmaterial im ganzen Land. Jede Firma, die an uns verkauft, hat 12
Prozent des indischen Marktes – und gibt uns einen guten Preis.“
Sprecherin:
Die Masse der Operationen verschafft den Ärzten außerdem Routine und Erfahrung,
wie sie anderswo schwer zu sammeln ist. Es gibt noch andere Möglichkeiten, die
Kosten für die Krankenhausversorgung zu reduzieren.
© Westdeutscher Rundfunk Köln 2014
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Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des WDR unzulässig. Insbesondere darf das Manuskript weder
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In einer Narayana-Klinik im Städtchen Mysore, wo eine Operation für 1000 Euro
angeboten werden kann, werden die Patienten in Sälen mit bis zu 50 Betten
untergebracht. Die Gebäude dort sind so konstruiert, dass sie sich in der
Sommerhitze nicht so sehr aufheizen und deshalb keinen teuren Strom für
Klimaanlagen benötigen. In Zukunft soll sich auch mit kürzeren Liegezeiten Geld
sparen lassen.
Atmo: Video Schulung
Sprecherin:
Männer und Frauen haben auf in mehreren Reihen aufgestellten, durchgesessenen,
schmalen Sofas Platz genommen und schauen aufmerksam ein Video an. Gerade
geht es darum, wie man sich richtig die Hände wäscht. Die Videos wurden in vier
Sprachen übersetzt und die Sprecher sind weit davon entfernt lippensynchron mit
den Darstellern zu sein. Aber solche Details sind den Zuschauern völlig unwichtig.
Sie alle sind Angehörige von Patienten.
O-Ton Übersetzung:
„Das ist sehr hilfreich – wir lernen hier, worauf wir achten müssen, wenn wir
uns um unsere Mutter kümmern. Das sind kleine Dinge, vor allem die
Hygiene. Aber wir lernen auch, den Puls zu messen und zu erkennen, wann
etwas nicht in Ordnung ist und wir besser einen Arzt aufsuchen sollten. Das
sind alles Dinge, die wir nach dieser Schulung wissen.“
Sprecherin:
Anil Kumars Mutter wurde an diesem Morgen operiert und er und seine Geschwister
wollen sich so gut wie möglich auf die Zeit nach ihrer Entlassung vorbereiten. Das
tun sie, indem sie lernen, wie man zum Beispiel einem Patienten beim Aufstehen
hilft, die Temperatur oder den Blutdruck misst. Auch physiotherapeutische Übungen
werden vermittelt. Nach jedem Film werden die Angehörigen gebeten zu
wiederholen, was sie gehört haben.
© Westdeutscher Rundfunk Köln 2014
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O-Ton Übersetzung:
„Wir dachten, wenn wir den Angehörigen beibringen, wie sie ihre Patienten
versorgen, dann sind sie in der Lage, Komplikationen zu vermeiden,
Warnzeichen zu erkennen und so Sterblichkeit und Infektionen zu
reduzieren.“
Sprecherin:
Anubhav Arora leitet die Schulungsabteilung für Angehörige des Narayana Hospitals
in Bangalore. Was zunächst nur als Unterstützung in der Genesungsphase gedacht
war, könnte künftig dazu beitragen, die Kosten weiter zu senken.
O-Ton Übersetzung:
„Wir haben angefangen, die Wirkung dieser Kurse zu analysieren und das
Ergebnis ist, dass sich die Angehörigen sicherer fühlen, die Patienten früher
mit nach Hause zu nehmen. Ob sich damit wirklich die Liegezeiten reduzieren
lassen, das wollen wir jetzt in einer größeren Studie untersuchen. Die ersten
Ergebnisse deuten schon mal darauf hin, dass das möglich ist.“
Sprecherin:
An den Narayana-Kliniken werden auch Krebserkrankungen und neurologische
Erkrankungen behandelt und Transplantationen durchgeführt. Doch weil Dr. Shetty
selber Kardiologe ist, sind die Kliniken besonders für die Behandlung von
Herzerkrankungen bekannt. Die Patienten kommen längst nicht nur aus Indien.
O-Ton Übersetzung:
„Wir haben eine ganze Reihe ausländischer Patienten, hauptsächlich aus
asiatischen Ländern wie Bangladesch aber auch aus Afrika. Diese Patienten
kommen hier her, weil es in ihrem Land keine Möglichkeit zur Behandlung
von Herzkrankheiten gibt.“
Atmo: Kinderherzabteilung
Sprecherin:
Eine Krankenschwester führt durch die Intensivstation der Kinderherzabteilung.
© Westdeutscher Rundfunk Köln 2014
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O-Ton Übersetzung:
„Heute hatten wir neun Operationen – zwei der Ärzte haben Urlaub. Gestern
waren es 15. Normalerweise sind es zwischen 18 und 25 OPs.“
Sprecherin:
Über 20 Babys sind mit Schläuchen und Kabeln an Monitore, Tröpfe und
Beatmungsgeräte angeschlossen. Alle haben frisch vernähte Narben auf dem
Brustkorb und alle sind dünner, als sie sein sollten. Fünf der Patienten kommen aus
dem Ausland: Jemen, Kenia, Bangladesch, Nepal, Eritrea.
O-Ton Übersetzung:
„Viele der Babys, die ich operiere, kommen von weit weg. Sie wurden
anderswo abgelehnt. Aus finanziellen oder technischen Gründen.“
Sprecherin:
Dr. Colin John ist Kinderherzchirurg am Narayana Hospital in Bangalore. Er ist
Anfang 60 und schätzt, dass er etwas mehr als 27.000 Herzoperationen durchgeführt
hat. Eine enorm hohe Zahl.
O-Ton Übersetzung:
„Jetzt, wo ich älter bin, habe ich reduziert und mache nur noch drei
Operationen pro Tag. Wegen meines Alters. Aber als wir anfingen, waren es
sieben bis acht täglich.“
Sprecherin:
Den Ärzten wird bei Narayana eine Menge abverlangt. Bei den jüngeren sind 16
Stunden im OP-Sahl Standard. Alle sind Vollzeit angestellt und so entfällt die in
Indien übliche und lukrative Praxis, nebenbei noch Privatpatienten zu behandeln.
Wer hier arbeitet, tut es weniger des Geldes wegen.
O-Ton Übersetzung (John):
„Die Arbeit hier befriedigt mich ungemein. Ich habe bis heute nicht ein
einziges Baby abweisen müssen, weil die Eltern nicht genug Geld hatten.
Das ist die größte Belohnung.“
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O-Ton Übersetzung (Shetty):
„In den USA kostet eine komplexe Herzoperation bei einem Kind rund
100.000 US-Dollar. Wir machen dieselbe Operation, mit denselben
Maschinen, mit einem hohen Grade an Fachkompetenz für 1400, 1500
Dollar.“
Sprecherin:
Wem auch das zu viel ist, der kann bei dem Komitee der krankenhauseigenen
Stiftung „Have a heart“ – „Hab ein Herz“ – um finanzielle Unterstützung bitten. Devi
Shetty sieht sich mit seinen Krankenhäusern das Lebenswerk seines großen
Vorbildes weiter führen.
O-Ton Übersetzung:
„Der Anstoß für all das kam von Mutter Theresa, mit der ich als junger Chirurg
in Kalkutta gearbeitet habe. Sie lehrte mich: ‚Hände, die helfen, sind heiliger
als Lippen, die beten. Menschen zu dienen heißt Gott zu dienen‘.“
Sprecherin:
Für seine Arbeit erhielt Dr. Devi Shetty diverse Preise und Auszeichnungen. Seit der
Eröffnung des ersten Hospitals ist Narayana zu einem wahren Gesundheitsmekka
geworden. In den 26 Krankenhäusern mit insgesamt 13.000 Betten arbeiten mehr als
1500 Ärzte.
O-Ton Übersetzung:
„Wir wollen 30.000 weitere Betten schaffen. Und wir wollen unseren Anteil an
Herzoperationen in Indien auf 20 bis 25 Prozent anheben. Wenn wir das
schaffen, werden verschiedene Firmen Produkte speziell für uns herstellen.
Dann werden die Kosten noch mal sinken. Unser Ziel ist es, eine Herz-OP für
800 Dollar durchzuführen.“
Sprecherin:
Vier weitere Krankenhäuser sollen in Kürze in Indien eröffnet werden. Ein weiteres
hat im März 2014 den Betrieb aufgenommen. Es steht nicht in Indien, sondern auf
den Cayman Inseln, direkt vor der Küste der Vereinigten Staaten.
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O-Ton Übersetzung:
„Wir wollen damit demonstrieren, dass Gesundheitsversorgung nicht teuer
sein muss. Sie setzt keinen Reichtum voraus. Jeder Mensch auf diesem
Planeten kann für einen Bruchteil der bisherigen Kosten gesundheitlich
versorgt werden. Das ist möglich! Und das ist es auch, was talentierte Ärzte
dazu bringt, bei uns zu arbeiten.“
Sprecherin:
Tatsächlich hat Dr. Devi Shetty auch schon Patienten aus den US operiert – es
waren Menschen, deren Krankenversicherung nicht bereit war, die in den USA
enorm hohen Kosten zu übernehmen und die deshalb auf eigene Rechnung nach
Indien flogen.
Atmo: Dr. Shetty berät die Familie Shuvrasyss
Sprecherin:
Die Anreise der Familie Shuvrasyss aus Bangaldesch war nicht ganz so weit, aber
dauerte mit der indischen Bahn ungleich länger. Dr. Shetty ist für sie die letzte
Hoffnung.
O-Ton Übersetzung:
„Dr. Shetty hat gesagt, mein Vater brauche keine Operation, sondern könne
mit Medikamenten behandelt werden. In eineinhalb Jahren sollen wir zur
Kontrolle wieder kommen. Es besteht keine Gefahr eines Herzinfarktes! Wir
können es kaum glauben, das ist eine wunderbare Nachricht!“
Sprecherin:
Der alte Vater weint vor Glück, als er das hört. Ehrfürchtig beugen sich Vater, Mutter
und Sohn auf den Boden um die Füße des Arztes zu berühren. Dr. Shetty winkt ab.
Er hat keine Zeit für lange Dankesreden – draußen warten schon die nächsten
Patienten.
© Westdeutscher Rundfunk Köln 2014
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