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Kunstmuseum – oder was? - Die FDP in Bochum

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MedienInformation vom 11. Januar 2007
Kunstmuseum – oder was?
H.-O. Forth (FDP): Sein Dornröschen-Dasein beenden
Der Frage „Kunstmuseum – oder was?“ ist Hans-Otto Forth, Mitglied im Kulturausschuss,
nachgegangen. Seine Reaktion auf die vom Stadtplanungsamt organisierte Planungswerkstatt
ist eine eigene Fotoanalyse des aus den frühen 80er Jahren stammenden Museumsneubaus.
Forth: „Oberstes Ziel muß sein, mehr Besucher für das Kunstmuseum anzulocken als bisher.
Nötig ist dazu auch ein besserer Auftritt.
In dieser Hinsicht sei das Ergebnis der Planungswerkstatt nicht gerade eine Offenbarung
gewesen, so Forth. Er halte das Anregungspotenzial für eher enttäuschend. Ein Museumsshop
und ein Bistro seien keine wirklich neuen Ideen, sondern seit längerem schon im Gespräch. Er
verstehe, daß die Resonanz des Publikums in der Abschlusspräsentation mehr als zurückhaltend gewesen sei. Dinge wie ein Ehrenhof, ein „Museophag“ und ein Hochsitz seien als
Zutaten im Kontext mit Alt- und Neubau wenig hilfreich. Das hierfür benötigt Geld - und das
wird nicht wenig sein - sollte lieber für eine Sanierung des Neubaus eingesetzt werden.
Forth kommt in seiner Analyse zu dem Schluss: „Der Baukörper hat keine anziehende
Wirkung, er ist ohne Identität und mutet wie ein Bunker an“. Andere sprächen auch von Silo,
Lagerhalle o.ä. Durch die an die Bergstraße gequetschte Hauptfront sei infolge des hohen
Sockels und der Betonmauer kein Sichtkontakt zum Museum gegeben. Bistro und Terrasse im
Erdgeschoß seien ebenfalls durch eine hohe Betonmauer von und nach außen hermetisch
abgeschlossen, so daß dieser Bereich von Anfang an nicht entsprechend funktionieren konnte.
Und die Eingangszone des Neubaus empfindet Forth in keiner Weise als einladende Geste.
H:\WPDATEN\MED-Infos\Kunstmuseum.doc
Es sei aber nicht so kompliziert, was zu Verbesserungen führen könne. In seinen Anregungen
wirbt Forth im Wesentlichen für vier Komponenten: den Museumseingang in die
Verbindungsachse zwischen Alt- und Neubau zu verlegen; an der Hauptfront Bewuchs sowie
Gitter zu entfernen und davor einen Treppenaufgang zur Bastion zu errichten; die Treppe
rechts von der Bastion freizulegen; durch einen gläsernen Vorbau mit Ein- und Ausgang den
Betrieb von Bistro und Terrasse unabhängig von den Öffnungszeiten des Museums zu
ermöglichen. - Die Villa Marckhoff solle Gott sei Dank bald restauriert werden. Der
Goetheplatz bedürfe zudem einer Neustrukturierung. Außerdem wäre eine Illuminierung der
umliegenden Gebäude wünschenswert, um sie auch bei Dunkelheit effektvoll in Szene zu
setzen.
Forth: „Für mich hat das Kunstmuseum einen hohen Stellenwert. Sein Dornröschen-Dasein
muß ein Ende finden. Es gilt, das Erscheinungsbild des Kunstmuseums zu verbessern, das
Museum zum Stadtparkviertel hin offener zu gestalten und die Voraussetzungen für bessere
Betriebsabläufe und Nutzungen zu schaffen. Letztendlich geht es auch darum, das Museum
zukunftssicherer zu machen. Und Bochum als ‚heimliche Kulturhauptstadt des Ruhrgebietes’
vor dem Horizont der „Kulturhauptstadt Ruhr 2010“ weiter nach vorn zu bringen.
Presseecho:
Es berichteten die Ruhr Nachrichten am 12.01.2007.
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Kunst und Fotos
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