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Im Dialog: Ämterhäufung  Günther M. sagt: 11 - Julian Kirchherr

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Im Dialog: Ämterhäufung
 Günther M. sagt:
11. März 2009 um bearbeiten
Was denken Sie sich eigentlichaus?
Was wollen Sie denn noch alles werden? Erst Europatag, dann Stadtrat und nun Kreistag?
Was wollen Sie eigentlich erreichen??? Als nächstes kommt die Kandidatur zum Bundeskanzler?
Langsam aber sicher fügen Sie der Partei hier vor Ort in Werl enormen Schaden zu. Ich hoffe, dass
Ihre Partei, die Nichtskönner-Partei FDP nur noch unter 5 % liegt!
Als angehender Politiker (der Möchtegern-Großen) wirken Sie ziemlich unglaubwürdig!
 juliankirchherr sagt:
11. März 2009 um bearbeiten
Hallo Herr M.,
bitte entschuldigen Sie, dass ich erst jetzt Ihren Kommentar freischalte. Ich checke die Website nur
einmal pro Tag.
Ihren Beitrag halte ich zwar im Ton für zeitweilig unangemessen, will aber dennoch darauf eingehen,
weil der Eindruck der Ämterhäufung in der Tat leicht entstehen kann. Gerade junge Politiker
stempelt man ja gerne als “Karrieristen” ab.
Was ich mit meiner Kandidatur für Stadtrat und Kreistag erreichen will:
1. Ich bin als Liberaler davon überzeugt, dass jedes Parlament in gewissen Maße auch ein Spiegelbild
der Gesellschaft sein sollte. Und gerade in unseren Kommunalparlamenten sitzen viel zu wenige
junge Menschen, die die Interessen unserer Generation vertreten. Deshalb habe ich die Chance
genutzt, mit meinen Kandidaturen für Stadtrat und Kreistag möglicherweise bald
kommunalpolitische Verantwortung für uns Junge zu übernehmen.
2. Ich bin durchaus ein Freund des Föderalismus, aber die vielen verschiedenen politischen Ebenen in
Deutschland bringen eben auch mit sich, dass oft die eine Hand nicht weiß, was die andere tut. Da
gilt es Brücken zu bauen. Unser FDP-MdL Christof Rasche geht da mit gutem Beispiel voran, indem er
als Landtagsabgeordneter weiterhin im Erwitter Stadtrat sitzt. Diesem Beispiel will ich folgen und zu
einer besseren Kommunikation zwischen Stadt und Kreis beitragen. Ein weiterer Werler
Kreistagsabgeordneter kann unserer Stadt ohnehin nur helfen. Klar ist natürlich, dass man es mit den
Ämtern aber auch nicht übertreiben sollte. Ich werde da bald mal den Stall ausmisten und auch auf
die Kandidatur zum Bundeskanzler verzichten …
Zu meiner Kandidatur zum Europaparlament: Ich bin auf der FDP-Bundesliste auf Platz 48
positioniert. Die FDP müsste die absolute Mehrheit in Deutschland holen, damit dieser Platz zieht.
Meine Listenplazierung war allerdings für mich von Anfang an klar. Ich kandidere für das
Europaparlament, weil wir Liberale es für wichtig erachten, dass in jedem Kreisverband ein liberaler
Ansprechpartner für die Bürger vor Ort da ist. Unser FDP-Fraktionsvorsitzender Wilhelm Reinecke hat
mich als Europabeauftragten und -kandidaten für diese Region vorgeschlagen mit Blick auf mein
Studium (”Public Administration: European Studies”) sowie mein Austauschjahr in Amerika. Über
meine Kandidatur will ich mit vielen Menschen im Kreisverband ins Gespräch über das tolle Projekt
“Europa” kommen. Ich will dadurch nicht mit 19 Jahren den Schritt ins Berufspolitikertum gehen.
Gerne erläutere ich Ihnen meine Beweggründe für diese Kandidaturen auch bei einem persönlichen
Gespräch oder beantworte weitere Fragen!
Viele Grüße,
Julian Kirchherr
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