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14
samstag, 18. Oktober 2014
■ Kurz notiert
Großbrand:
Zeugin gesucht
Garrel (erk). Nach dem Groß-
brand an der Dieselstraße in
Garrel sucht die Polizei nach einer Zeugin. Das Feuer war von
einem jungen Mädchen gemeldet worden,das mit einem Fahrrad unterwegs war. Es wird gebeten, sich mit der Polizei in
Cloppenburg unter der Telefonnummer 04471/18600 in
Verbindung zu setzen.
Spielzeugflohmarkt
in der Oberschule
Beverbruch (mt). Ein großer
Flohmarkt für Spielzeug findet
am morgigen Sonntag, 19. Oktober, ab 14 Uhr im Forum der
Oberschule Garrel statt. Veranstalter ist die DJK Beverbruch.
■ Nachgefragt
… bei Franz Kühling, Garrels
Gemeindebrandmeister.
Besser
geht es nicht
Am Donnerstagabend brannte
eine Industriehalle an der Dieselstraße. Erstmals ist die Feuerwehr von ihrer neuen
Zentrale aus zu einem Großeinsatz aufgebrochen. Sind Sie zufrieden?
Und ob. Die Abläufe haben sofort reibungslos funktioniert.
Unsere Feuerwehrleute konnten vom Parkplatz aus direkt in
den Umkleidegang laufen und
von dort weiter in die Fahrzeughalle. Es kam zu keinem Durcheinander mit ankommenden
und abfahrenden Fahrzeugen.
Besser geht es nicht.
Fast zeitgleich wurden sie auch
zu einem Unfall gerufen. Hat
das zu Problemen geführt?
Nein, wir haben einen Lkw mit
Besatzung vom Brand abgezogen. Außerdem hat uns die Feuerwehr aus Bösel unterstützt.
Alles kein Problem. Zum Glück
war der Unfall nicht so schwer.
Wie lange waren Sie und ihre
Leute im Einsatz?
Das ging die ganze Nacht durch.
Da ja Holzhackschnitzel in
Brand geraten waren, mussten
wir lange löschen und dann aufpassen,dass sich das Feuer nicht
wieder entzündet. Am Freitagvormittag konnten wir dann
aufräumen und zusammenpacken.
Garrel · Emstek · Molbergen · Cappeln
Münsterländische Tageszeitung
Das Unternehmen als hübsche Braut
Am „Marketingstammtisch Oldenburger Münsterland“ nahmen zahlreiche Firmen aus der Region teil
Auf der Suche nach Fachkräften muss heute mehr
geboten werden, als ein
ordentliches Gehalt. Das
Image der Firma spielt bei
der Entscheidung für einen
Job eine große Rolle.
Von Thomas Vorwerk
Emstek. Der Arbeitgeber als Mar-
ke war das Kernthema des jüngsten Marketing-Stammtisches im
Oldenburger Münsterland, für
den die Personalagentur Dr. Clemens Schwerdtfeger in Emstek
Gastgeber war. Eines wurde bei
der Begrüßung durch Schwerdtfeger und der anschließenden
Diskussion schnell klar: Unternehmen müssen heute mehr bieten,als nur einen Arbeitsplatz und
ein Gehalt, um an Fachkräfte zu
kommen. Die Lohntüte rangiere
dabei auch gar nicht an erster Stelle, hieß es in den Ausführungen.
Nach einer Umfrage stehe der Ruf
des Arbeitgebers oben an bei Bewerbern. Entscheidungsspielräume kommen auf Rang zwei und
erst danach wird die „faire Vergütung“ genannt.
Die Unternehmen müssten
teilweise lernen, sich als Arbeitgeber anzupreisen. „Tue Gutes
und rede darüber“, sagte
Schwerdtfeger, denn es gibt die
Alleinstellungsmerkmale, die
besonderen Vergünstigungen
und zusätzliche Anreize, doch
das würde oft als selbstverständlich erachtet und nicht explizit
nach außen getragen.
Möglichkeiten, eine gute Außenwirkung zu erzielen, gebe es
viele. Eine der besten Werbemöglichkeiten sei die, die von
den eigenen Mitarbeitern ausgeht. Dabei ist nicht der gezielte
Auftrag gemeint, sondern die
grundsätzliche Zufriedenheit,
Diskussion auf dem Podium: Christoph Grote, Renate Haupt, Sylvia Gribbe, Rudi Hockmann, Hans-Bernd Kamps, Kai Ogiermann und Thomas
Bertelt, Leiter der Gesprächsrunde (von links).
Foto: Thomas Vorwerk
die ein Angestellter ausstrahlt,
weil er voll und ganz hinter „seiner“ Firma steht.
Beispiele, wie so etwas funktionieren kann, wurden bei der
anschließenden
Podiumsdiskussion deutlich. Besonders
Hans-Bernd Kamps und Kai
Ogiermann von der Firma Tolimit aus Lohne berichteten von
ihrem guten Betriebsklima und
wie sie dieses pflegen. Dazu gehören das gemeinsame Frühstück, die Kooperation mit einem Fitnesscenter und regelmäßige „besondere“ Tage. So wird
einmal pro Woche auf betriebsinterne E-Mails verzichtet, was
in erster Linie für die jüngeren
Mitarbeiter eine Herausforderung ist. Aber so wird die Kommunikation untereinander angekurbelt. Ebenso wichtig sei
das Teambuilding,das gezielt die
Berufseinsteiger mit den älteren
und versierten Kollegen zusammenbringt.
Eine Erfahrung, die auch bei
der Firma Miavit in Essen gemacht wurde. Die hauseigene
Zeitung wird von den Auszubildenden produziert, wie Sylvia
Gribbe aus der Marketing-Abteilung erklärte.Besonders die Ausgabe zum Firmenjubiläum, für
die zahlreiche Interviews geführt wurden, habe dem Nachwuchs deutlich gemacht, welchen umfangreichen Erfahrungsschatz die Senioren in der
Mitarbeiterschaft zum Unternehmen beisteuern.
Der technische Wandel muss
die ältere Generation nicht abhängen, verdeutlichte Christoph Grote, Geschäftsführer der
Oldenburgischen Volkszeitung,
anhand des Wechsels vom Bleisatz über Fotosatz zum Ganzseitenumbruch, der die erfahrenen
Handwerker zu Layoutern am
Computer machte. Auch wenn
sich das Werkzeug geändert
habe, so sei dennoch das Fachwissen als Gestalter weiterhin
gefordert.
Die Weiterqualifikation, so
hatte Clemens Schwerdtfeger
eingangs gesagt, sei eine Möglichkeit, dem Fachkräftemangel
entgegenzuwirken. Um aber
Fremde für die Region zu begeistern, bleibe nur der Weg über die
Werbung.Hierspieledieörtliche
Tageszeitung eine Rolle, da die
Anzeigen der regionalen Firmen
gleichzeitig über ein Internetportal weltweit zur Verfügung
stehen, wie Renate Haupt, An-
Zünftiges Oktoberfest ins Seniorenzentrum geholt
Bei Bretzeln und Bier wurde im Haus Elisabeth kräftig geschunkelt und gesungen
Garrel (hög). Ein stimmungsvol-
les Oktoberfest haben die Bewohner des Seniorenzentrums
„Haus Elisabeth“ im blau-weiß
geschmückten Speisesaal ihrer
Einrichtung gefeiert. Auch die
Gäste der offenen Betreuungsgruppe und viele Angehörige waren der Einladung zu der Veranstaltung gefolgt.
In angenehmer Atmosphäre
wurde zu bekannten Liedern gesungen und geschunkelt. So wie
es sich auf einem zünftigen Oktoberfest gehört, gab es für alle
Besucher frisch gebackene Brezeln und bayerisches Bier aus
dem Maßkrug. Die Weißwurst
durfte natürlich auch nicht feh-
zeigenleiterin der Münsterländischen Tageszeitung, betonte.
Um die Vorzüge der Region herauszustellen, hat der Verbund
Oldenburger Münsterland eine
eigene Bewerber-Mappe entwickelt, die die Unternehmen potenziellen neuen Mitarbeitern
an die Hand geben könnten, erklärte Rudi Hockmann, Geschäftsführer des Verbundes.
Viele Anregungen haben die
Gäste des Marketing-Stammtisches an diesem Nachmittag gehört und aus den unterschiedlichen Gründen lässt sich nicht in
jedem Betrieb alles umsetzen,einiges aber vielleicht doch. „Und
das ist schließlich auch die Idee
des Treffens, nämlich Impulse
zu geben“, meinte Dr. Clemens
Schwerdtfeger in seinen abschließenden Worten.
■ Kurz notiert
Verein vor 20
Jahren gegründet
Molbergen (gy). Zur Mitglie-
Rundes Schlagwerk: Rhythmus bewies die Gruppe „Tanzen im Sitzen“ aus Bösel. Foto: Katharina Kösjan
len. Als Höhepunkt hatten sich
zwei Mitarbeiter der Einrichtung als „Wildecker Herzbuben“
verkleidet und zu dem Ohrwurm „Herzilein“ eine passende
Choreografie eingeübt. Die
Gruppe „Tanzen im Sitzen“ aus
Bösel erfreute mit einer Darbietung, die mit großen Bällen ausgeführt wurde.
„Das war eine gelungene Feier für alle Beteiligten“, freute
sich die Leiterin des Hauses,
Ruth Meyer.
Lob gab es auch für die „Hausmusiker“ Paul und Rudi, die für
die Stimmungsmusik verantwortlich zeichneten.
derversammlung lädt der Heimatverein der Deutschen aus
Russland am Mittwoch, 22. Oktober, ins Kaffeehaus Gut Stedingsmühlen. Beginn ist um 19
Uhr. Gefeiert werden soll dort
auch das 20-jährige Vereinsbestehen.Die Selbsthilfeorganisation führt in Molbergen ein eigenes Beratungsbüro. Der Verein verstehe sich als „Brückenbauer“ für das gesellschaftliche
Zusammenleben, heißt es in einer Mitteilung.
www.mt-news.de
2200Wachstunden geleistet
Für die DLRG Garrel beginnt nun die Wettkampfsaison
Garrel (hög). Für den heutigen
Bezirks-Bambino-Wettkampf: Die Garreler Teilnehmer an den Meisterschaften hatten sichtlich Spaß am
ersten Kräftemessen der Wintersaison.
Foto: Benita Meyer
Samstag, 18.Oktober, 15Uhr, lädt
die DLRG-Ortsgruppe Garrel zu
sich an den „Eichkamp“ zu einem
Lehrgang ein. Ziel ist der Erwerb
des Junior Retter-Abzeichens.
Das Angebot richtet sich an sichere Schwimmer im Alter von
zehn bis etwa zwölf Jahren. Der
Nachwuchs lernt, wie er bei Rettungsmaßnahmen unterstützen und wie er sich aus Gefahrenlagen selbst befreien kann.
Der Kurs ist für Mitglieder
kostenlos. Nichtmitglieder zahlen 25 Euro. Weitere Infos unter
www.garrel.dlrg.de oder per
Mail unter ausbildung@garrel.
dlrg.de
Ihren Wach-Einsatz an der der
Thülsfelder Talsperre haben die
Aktiven der DLRG Garrel inzwischen beendet. Die Station am
Stausee ist winterfest gemacht
worden und nun starten die
„Wasserratten“ in die Wettkampfsaison. Über 2200 StundenhattendieGarrelerRetterim
Verlaufe des Sommers die Sicherheit der Badegäste an der
Thülsfelder Talsperre im Blick.
Die Referenten für den Wach-
dienst, Heiko und Christoph
Völz, bedanken sich in diesem
Zusammenhang bei den rund 45
Mitgliedern, die unentgeltlich
ihre Freizeit für den Dienst opferten.
Nun beginnt in der Halle die
Saison: Knapp 40 Schwimmer
imAltervonsiebenbiszwölfJahren reisten mit ihren Trainern
nach Löningen zum Bambinowettkampf des Bezirks Oldenburger Land - Diepholz.In lockerer Atmosphäre sammelten die
jungen Wasserratten dort erste
Wettkampferfahrungen.
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Seele and Geist
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