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6. Akademie–Gespräche Was motiviert uns gute Ärztinnen und Ärzte

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Depression in der
Allgemeinmedizin
In zahlreichen Voruntersuchungen ist – gemessen an
psychiatrischen Untersuchungsinstrumenten – eine
Unter- und Fehlversorgung erheblichen Ausmaßes in
der Versorgung von Patienten mit Depression in
Hausarztpraxen weltweit nachgewiesen. Dies bezieht
sich auf das Erkennen derselben als auch deren
Therapie. Unklar bleibt bei diesen Studien, warum
dies in verschiedenen Ländern mit verschiedenen
Versorgungssystemen und Medizinkulturen so ist und
auch nach edukativen Maßnahmen so bleibt.
Depression und Gesellschaft:
Zur Erfindung einer Volkskrankheit
Autor Konstantin Ingenkamp
„Depression sollte zur schöpferischen
Melancholie verwandelt werden“
„Depression als Krankheit werde von den
Psychiatern konstruiert“
Eine Metaanalyse der von der FDA
unpublizierten Studien von Pharmafirmen für
die Zulassung von SSRJ ergibt, dass diese bei
Depressionen leichten und mittleren
Schweregrades nicht besser wirken als Placebo.
Irsing Kirsch: Plos Medicine 2008
Ulrich Hegerl – Direktor der Psychiatrie Uniklinik
Leipzig – Mitglied des Expertenkomitees für die
S3-Leitlinie Depression
„RCT-Studien unterschätzen systematisch den
Effekt von Antidepressiva“
Tom Bschor – Chefarzt der Psychiatrie
Schlosspark Berlin – Mitglied des
Expertenkomitees für die S3-Leitlinie Depression
„In der klinischen Realität wirken Antidepressiva
vermutlich noch schlechter als zu den RCTStudien“
„60 % der Patienten reagieren mit einer
schlagartigen Verbesserung auf Schlafentzug“
British journal of Psychiatry 2012
Stefan Leucht TU München:
Die Effektstärke der Psychopharmaka: 0,49
Die Effektstäre der somatischen Medikamente: 0,45
Die Effektstäre der Triptane: 0,41
Effektstäre 0,2 gilt als gering
Effektstärke 0,5 gilt als mittel
Effektstärke 0,8 gilt als stark
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Gesundheitswesen
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