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(PM 22 - Fachtagung - Bitte hört, was ich nicht sage - 131029 hl)

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Landesvereinigung für Gesundheitsförderung
in Schleswig-Holstein e.V.
Flämische Str. 6-10 - 24103 Kiel
Tel.:0431/94294 - Fax:0431/94871
gesundheit@lvgfsh.de
www.lvgfsh.de
Pressemitteilung
(22/2013)
„Bitte hört, was ich nicht sage!“
Fachtagung zum selbstverletzenden Verhalten von Jugendlichen
am 14. November im Kieler Rathaus
Kiel - 14. November 2013. Ritzen, Kratzen und Schnippeln. Oft sind es Mädchen im Alter
zwischen 12 und 18 Jahren, die sich selbst verletzen. Auch Anna (14 Jahre) ist ein Mädchen,
das sich schneidet. Lange hatte sie ein traumatisches Ereignis verdrängt. Dann wuchs der
innere Druck stark und wurde unerträglich. Sie hatte das Gefühl zu platzen. In dieser
Situation schnitt sie sich das erste Mal mit einem Messer. Nach dem ersten Schreck ließ die
Spannung nach. Danach schnitt sie sich immer wieder.
So wie Anna geht es vielen Jugendlichen in Deutschland. 0,7 – 1,5 % der Bevölkerung sind
betroffen, das sind etwa 1,2 Millionen. Überwiegend sind es weibliche Personen, das
Einstiegsalter liegt bei 90 % der Betroffenen vor dem 18. Lebensjahr. Selbstverletzende
Verhaltensweisen sind eindeutige und ernst zu nehmende Zeichen einer krisenhaften
Entwicklung.
Riskantes und selbstverletzendes Verhalten hat viele Gesichter und Gründe. Mit der
Fachtagung „Bitte hört, was ich nicht sage!“, die am 14. November von 09:30 – 16:15 Uhr im
Ratssaal des Kieler Rathauses stattfindet, sollen die Formen, Ausprägungen und Folgen von
gesundheitsschädigendem Verhalten aus jugendpsychiatrischer Sicht beschrieben werden.
Zudem sollen diese als herausfordernde Verhaltensweisen wahrgenommen werden. Ziel der
Tagung ist es, mehr Sensibilität für die Belastungen des Jugendalters zu gewinnen und
Ansätze für die Prävention zu entwickeln.
In drei Vorträgen am Vormittag geht es um die Einordnung selbstverletzenden Verhaltens im
Jugendalter, „Suizidprävention in der Schule“ sowie „Selbstverletzungen auch bei Jungen“.
In acht verschiedenen Workshops am Nachmittag werden dann konkrete Fragestellungen
vertieft und Projekte vorgestellt.
Im Anschluss an die Vorträge findet um 12.30 Uhr in Raum x ein Pressegespräch statt.
Über 190 Anmeldungen für die ausgebuchte Fachtagung zeigen das große Interesse am
Thema.
Die Veranstaltung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Lehrer, Schulsozialarbeiter,
Schulpsychologen, Beratungsstellen und andere Interessierte.
Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Dr. Elfi Rudolph, Geschäftsführerin,
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.
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Die Fachtagung ist eine Veranstaltung der Koordinierungsstelle Gesundheitliche
Chancengleichheit der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Kooperation mit der
Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein e.V., der Landeshauptstadt Kiel, und
der Evangelischen Schülerinnen- und Schülerarbeit in der Nordkirche.
Der Arbeitsschwerpunkt „Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit“ wird vom
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes SchleswigHolstein und von allen gesetzlichen Krankenkassen in Schleswig-Holstein finanziell
unterstützt.
Kontakt LVGFSH:
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.
Projektkoordinatorinnen: Dorothee Michalscheck
Geschäftsführerin: Dr. Elfi Rudolph
Flämische Straße 6-10, 24103 Kiel
Tel.: 0431/94 2 94 - Fax: 0431/9 48 71
E-Mail: gesundheit@lvgfsh.de - www.lvgfsh.de
Verantwortlich für diesen Pressetext: Hilke Lind, Öffentlichkeitsarbeit, LVGFSH
Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Dr. Elfi Rudolph, Geschäftsführerin,
Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.
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Bildung
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