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Markus 6, Vers 35 bis 43: Teilen, was wir haben
Manche Geschichten sind so gut, das man sie immer wieder hören kann. Diese gehört dazu.
„Ein junger Mann betrat im Traum einen Laden. Hinter der Theke stand ein Engel. Hastig fragte
er ihn: „Was verkaufen Sie, mein Herr?“ Der Engel antwortete freundlich: „Alles, was Sie
wollen.“ Der junge Mann begann aufzuzählen: „Dann hätte ich gerne das Ende aller Kriege in
der Welt, bessere Bedingungen für die Randgruppen der Gesellschaft, Beseitigung der
Elendsviertel in Lateinamerika, Arbeit für die Arbeitslosen, mehr Gemeinschaft und Liebe in der
Kirche und ... und...“
Da fiel ihm der Engel ins Wort: „Entschuldigen Sie, junger Mann, Sie haben mich falsch
verstanden. Wir verkaufen keine Früchte, wir verkaufen nur den Samen.““
© Willi Hoffsümmer, Kurzgeschichten Band 1, Seite 113, Nummer 199
Damit sind wir mitten drin in einem der spannendsten Texte des Neuen Testaments, Markus 6,
Vers 35 bis Vers 43 (Einheitsübersetzung): Gegen Abend kamen seine Jünger zu ihm und
sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät. Schick sie weg, damit sie in die
umliegenden Gehöfte und Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können.
Er erwiderte: Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Sollen wir weggehen, für zweihundert
Denare Brot kaufen und es ihnen geben, damit sie zu essen haben? Er sagte zu ihnen: Wie
viele Brote habt ihr? Geht und seht nach! Sie sahen nach und berichteten: Fünf Brote und
außerdem zwei Fische.
Dann befahl er ihnen, den Leuten zu sagen, sie sollten sich in Gruppen ins grüne Gras setzen.
Und sie setzten sich in Gruppen zu hundert und zu fünfzig. Darauf nahm er die fünf Brote und
die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den
Jüngern, damit sie sie an die Leute austeilten. Auch die zwei Fische ließ er unter allen verteilen.
Und alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die Reste der Brote und auch der Fische
einsammelten, wurden zwölf Körbe voll.
Alle vier Evangelien (Matthäus 14, 13-21; Markus 6, 30-44; Lukas 9, 10-17; Johannes 6, 1-13) berichten
übereinstimmend über dieses Wunder der Brotvermehrung.
Bis auf Johannes finden wir bei allen drei Evangelisten übereinstimmend die Aufforderung Jesu
an seine 12 Jünger: „Gebt ihr ihnen zu essen!“
Die Jünger fühlen sich heillos überfordert und dieser Situation überhaupt nicht gewachsen.
Woher sollen wir das nehmen, was diese Menschen jetzt brauchen. Doch Jesus lässt sich nicht
beirren und bleibt seinem Grundsatz und damit einem zeitlos gültigen Prinzip für seine
Gemeinde zu allen Zeiten und an allen Orten treu: „Das, was ihr habt, reicht dafür!“
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Predigt in der Freien evangelischen Gemeinde Krefeld vom 9. November 2008 // © Pastor Siegfried Ochs — http://www.siegiochs.de
Übereinstimmend berichten alle vier Evangelisten, dass sie lediglich fünf Brote und zwei Fische
hatten. Nach Johannes brachte ein Junge diese Lebensmittel mit.
Aber wer letztlich für diese karge Mahlzeit angesichts von 5.000 gezählten Männern sorgte, ist
nicht so wichtig wie die ernüchternde Feststellung: Das wird niemals reichen um diese
knurrenden Mägen satt zu machen.
Doch wie sagte der Engel: „Wir verkaufen keine Früchte, wir verkaufen nur den Samen!“
So bleibt den Zwölfen nichts anderes übrig, als dieses Wenige, was sie haben, Jesus zu
bringen und abzuwarten was geschieht.
Am Ende werden nicht nur alle satt. Es bleiben sogar noch zwölf Körbe voller Brot und Fisch
übrig.
Was für eine Geschichte!
Doch ist das nicht nur eine alte Geschichte, vielleicht sogar ein historisches Wunder, aber eben
nicht mehr und völlig belanglos für uns heute angesichts der riesigen Herausforderungen?
Weltweit hungern über 850 Millionen Menschen, das ist mehr als die 10fache Einwohnerzahl
von Deutschland, und zeitgleich werden Billionen von Euro verspekuliert. Wie soll das reichen:
fünf Brote und zwei Fische angesichts dieser Not?
Und doch: Haben wir nicht gerade eine historische Woche hinter uns? Eine Woche, die uns Mut
macht, das Wenige was wir haben, einzusetzen, um es mit anderen zu teilen?
Da pochen vier Abgeordnete in Wiesbaden am Montag auf ihr Gewissen und lassen damit eine
äußert zweifelhafte Minderheitsregierung scheitern. Man kann dazu stehen, wie man will. 51%
der Deutschen finden dies absolut in Ordnung.
Da wird am Dienstag ein absoluter Außenseiter der 44. Präsident im mächtigsten Staat der
Welt. Dazu hat er auch noch eine schwarze Hautfarbe.
Historisch wird die Wahl von Barack Obama genannt. Nachdem Martin Luther King am 28.
August 1963 seinen Traum verkündigte, ist jetzt – 45 Jahre später - tatsächlich alles möglich im
so genannten Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Dennoch wird lediglich weiterhin nur der Samen verkauft: fünf Brote und zwei Fische.
Was können wir als 142köpfige Freikirche schon in dieser 240.000 Einwohner zählenden Stadt
ausrichten?
Doch es gibt noch ein drittes kleines unscheinbares historisches Ereignis in dieser Woche: Am
4. November erhielt Sultan Manaz als letzte der fünfköpfigen Familie eine unbefristete
Aufenthaltsgenehmigung. Damit ist das Kirchenasyl, das am 21. Juni 2000 begann, nach acht
Jahren endgültig glücklich beendet.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Predigt in der Freien evangelischen Gemeinde Krefeld vom 9. November 2008 // © Pastor Siegfried Ochs — http://www.siegiochs.de
Dabei würden wir so gerne gleich die Früchte ernten und die Ergebnisse betrachten, aber es
wird uns lediglich der Samen zur Verfügung gestellt, und der sieht manchmal äußerst
erbärmlich und nicht gerade verheißungsvoll aus: fünf Brote und zwei Fische.
Uns ist aber nicht die Frucht verheißen, sondern als Nachfolger Jesu lediglich der
Sämannsdienst aufgetragen (Matthäus 13).
Schauen wir uns diese alte und zeitlos gültige Geschichte noch etwas genauer an.
Markus 6, Vers 35 bis Vers 43 (Hoffnung für alle): Gegen Abend kamen seine Jünger zu ihm
und sagten: «Es wird bald dunkel. Schick doch die Leute weg, damit sie in die Dörfer oder auf
die Höfe in der Umgebung gehen und sich etwas zu essen kaufen.»
Aber Jesus forderte sie auf: «Gebt ihr ihnen doch zu essen!» «Was sollen wir ihnen denn
geben?» fragten die Jünger verwundert. «Außerdem würde es ein Vermögen kosten, sie alle zu
verpflegen.»
«Wieviel Brot habt ihr denn bei euch?» erkundigte sich Jesus. «Seht einmal nach!» Kurz darauf
kamen sie zurück und berichteten: «Fünf Brote und zwei Fische haben wir!»
Da ordnete Jesus an, daß sich die Leute in Gruppen auf dem Gras lagern sollten. So bildeten
sie Gruppen von fünfzig bis zu hundert Personen. Jetzt nahm Jesus die fünf Brote und die
beiden Fische, sah auf zum Himmel und dankte Gott dafür. Er teilte das Brot, und die Jünger
gaben jedem davon. Ebenso ließ er auch die Fische verteilen.
Alle aßen sich satt, und dann sammelten die Jünger noch zwölf Körbe mit Resten ein.
Meines Erachtens können wir hier 7 Prinzipien entdecken:
1. Das Naheliegende ist nicht immer das richtige - Vers 35: „Schick die Leute weg!“
Es war ein langer Tag gewesen und wieder suchten die Menschen Jesus und sogen seine
Worte auf. An diesem Tag dürften sich um die 15.000 Menschen hier um Jesus scharen. Für
die damaligen Verhältnisse eine wahre Massenveranstaltung. Als der Tag anfängt zu dämmern,
wenden sich die 12 an Jesus und tun das Naheliegende: Sie empfehlen Jesus die Leute in die
umliegenden Dörfer und Höfe zu schicken, um sich etwas zu essen zu kaufen. Doch das
Naheliegende ist nicht immer das richtige, wie Jesus anschließend klar stellt.
Menschlich agieren die Zwölf völlig logisch und absolut richtig. Aber was in unseren Augen
richtig erscheint, ist in Gottes Augen noch lange nicht gut.
2. Jesus überträgt uns die Verantwortung - Vers 37: „Gebt Ihr ihnen doch zu essen!“
Jesus nimmt die Herausforderung nicht an, sondern er überträgt wahnsinnigerweise die
Verantwortung für die Speisung der Massen an seine 12 Jünger: Gebt ihr ihnen zu essen.
Nicht nur heute, schon damals wollten sich die Menschen aus der Verantwortung stehlen und
irgendwen verantwortlich machen, um sich selbst der Verantwortung nicht stellen zu müssen.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Predigt in der Freien evangelischen Gemeinde Krefeld vom 9. November 2008 // © Pastor Siegfried Ochs — http://www.siegiochs.de
Aber Jesus spielt dieses Spiel nicht mit und erklärt seine Leute zu allen Zeiten und an allen
Orten für verantwortlich.
3. Nicht einer sondern alle sind verantwortlich - Vers 37: „Gebt Ihr ihnen doch zu essen!“
Dabei wird nicht Petrus als Sprecher von Jesus beauftragt. Er nimmt eindeutig alle 12 in die
Verantwortung. Nicht den Sprecher, nicht den besonderen Jüngerkreis der Drei um Johannes,
Jakobus und Petrus, sondern alle miteinander sollen jetzt für eine Lösung sorgen.
4. Nicht das, was uns fehlt, befähigt uns - Vers 37B: „Es würde ein Vermögen kosten.“
Wenn wir das entsprechende Vermögen hätten, sagen daraufhin die Zwölf, wäre eine
Bestellung bei den Pizzabäckern der Stadt kein Thema mehr und wir würden ein Pizzataxi nach
dem andern kommen lassen. Aber wir haben nicht die Möglichkeiten, für alle Essen zu kaufen.
5. Das, was wir haben, sollen wir einsetzen - Vers 38: „Wie viel Brot habt ihr denn bei euch?“
Wahrscheinlich tritt Jesus jetzt etwas näher auf seine Jünger zu und auch sein Blick dürfte
etwas weicher werden, als er sie auffordert, das einzusetzen, was sie haben. Schaut doch
einmal nach, was ihr überhaupt habt, wie viel Brot vorhanden ist.
6. Was wir haben, sollen wir zu Jesus bringen - Vers 41: „Jesus nahm die Brote und die Fische“
Jesus erwartet von uns nichts außergewöhnliches. Er erwartet lediglich, dass wir das, was wir
haben, ihm zur Verfügung stellen. Wir sollen teilen, was wir haben. Nicht mehr und nicht
weniger. Fünf Brote und zwei Fische können dann völlig ausreichend sein, wenn wir sie Jesus
zur Verfügung stellen.
7. Das Ergebnis ist niemals unsere Sache - Vers 44: „Sie sammelten zwölf Körbe ein“
Was aus dem wird, was wir Jesus zur Verfügung stellen, ist tatsächlich nicht mehr unsere
Verantwortung. Wir sind nicht für die Frucht, sondern lediglich für das Ausstreuen des Samens
verantwortlich. Das Resultat steht einzig und allein in Gottes Hand. Dass letztlich sogar zwölf
Körbe mit Resten von Brot und Fisch übrig bleiben, soll den Zwölfen höchstwahrscheinlich
einfach überdeutlich klar machen: Wenn wir das, was wir haben, für Jesus einsetzen wird es für
alle mehr als genug sein.
Was für eine Geschichte!
Doch sie ist eben keine alte Geschichte, sondern zeitlos gültig auch und gerade für uns
angesichts der massiven Herausforderungen, vor denen wir stehen.
Im aktuellen Gemeindebrief haben wir als Älteste von unserem gemeinsamen Raumproblem
geschrieben. Da brauchen wir wirklich eine Lösung und egal, wie diese Lösung auch immer
aussehen mag, sie wird uns etwas kosten.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Predigt in der Freien evangelischen Gemeinde Krefeld vom 9. November 2008 // © Pastor Siegfried Ochs — http://www.siegiochs.de
Wir haben als Gemeinde eine missionarisch-diakonische Verantwortung in dieser Stadt und
auch wenn wir noch kein wirkliches Konzept haben, sind wir von Jesus selbst als Gemeinde in
die Verantwortung genommen, und die 240.000 Menschen dieser Stadt und ihre Probleme
können und dürfen uns nicht egal sein.
Wir
haben
derzeit
keinen
Kindergottesdienst.
Lars
Rosenthal
hat
auf
der letzten
Gemeindeversammlung einen super Vorschlag für eine Überbrückung mit einem Theaterprojekt
angeboten. Dennoch müssen wir eine langfristige Lösung erarbeiten. Dabei sind aber wir alle
gefordert – genauso wie Jesus damals sein IHR zu den Jüngern sprach, sind wir alle beim
Thema Kindergottesdienst gemeint.
Gestern war der erste deutschlandweite PaisDay in Krefeld. Zusammen mit Pais versucht
unsere Jugendreferentin Melanie Möllenbruck, die schulnahe Jugendarbeit um zwei FSJ’ler zu
erweitern. Dazu ist Geld notwendig, und bis zum 30. November müssen 80% der finanziellen
Mittel als Zusage vorliegen. Andernfalls wird dieses Projekt vom Vorstand der Evangelischen
Allianz Krefeld abgeblasen. Damit ist auch die Zukunft unserer Jugendreferentin ungewiss.
Wir stehen tatsächlich vor riesigen Herausforderungen. Dabei müssen wir lediglich das teilen,
was wir haben, nicht mehr und nicht weniger. Laut Jesus reicht das. Es bleiben sogar noch
zwölf Körbe übrig. Das, was wir an Zeit, Geld, Gaben und Möglichkeiten haben, das müssen wir
schon miteinander einsetzen, Jesus zur Verfügung stellen und ihm dann das Ergebnis
überlassen.
Das erlebe ich ständig, seitdem ich für Jesus unterwegs bin. Wie oft denke ich am Anfang einer
Woche, wie willst Du das alles schaffen? Was willst du diesem Menschen sagen? Wie willst Du
eine Predigt zu diesem Thema hinbekommen? Wie oft war ich am Ende einer Woche erstaunt
und dankbar, wie es wieder einmal gereicht hat, das wenige, was ich habe für die all die
Herausforderungen, denen ich mich gegenüber gestellt sah. Teilen, was wir haben, nicht mehr,
aber auch nicht weniger.
Mose fühlt sich ohnmächtig angesichts seines Auftrags, und Gott fragt ihn (2. Mose 4, Vers 2):
„Was hast Du in der Hand?“ Gott verwandelt den Hirtenstab des Mose in den Stab Gottes, mit
dem er später das Meer teilen wird.
Petrus und Johannes sagen dem bettelnden Gelähmten, dass sie kein Gold und Silber haben.
Aber was wir haben, geben wir Dir (Apostelgeschichte 3, Vers 6). Sie nehmen ihren Glauben und
sagen dem Gelähmten im Namen Jesu: „Steh auf“ und erleben eine wundersame Heilung.
Paulus wird von Gott gesagt: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig (2. Korinther 12, Vers 9).
Den Christen in Korinth bescheinigt Paulus: „Wenn ihr zusammenkommt, trägt jeder etwas bei
(1. Korinther 12, Vers 26).
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Predigt in der Freien evangelischen Gemeinde Krefeld vom 9. November 2008 // © Pastor Siegfried Ochs — http://www.siegiochs.de
Gemeinsam teilen, was wir haben an Glauben und Liebe, an Hoffnung und Erfahrung, an
Verstand und Einsicht, an Geld und Möglichkeiten, an Gaben und an Zeit.
Lothar Zenetti hat diesen alten Bibeltext herrlich, aber treffend verfremdet: „Und er sah eine
große Menge Volkes, die Menschen taten ihm leid, und er redete zu ihnen von der
unwiderstehlichen Liebe Gottes.
Als es dann Abend wurde, sagten seine Jünger: „Herr, schicke diese Leute fort, es ist schon
spät, sie haben keine Zeit.“
„Gebt ihnen doch davon, so sagte er, gebt ihnen doch von eurer Zeit!“
„Wir haben selber keine,“ fanden sie, „und was wir haben, dieses wenige, wie soll das reichen
für so viele?“ Doch da war einer unter ihnen, der hatte wohl noch fünf Termine frei, mehr nicht,
zur Not, dazu zwei Viertelstunden.
Und Jesus nahm, mit einem Lächeln, die fünf Termine, die sie hatten, die beiden Viertelstunden
in die Hand. Er blickte auf zum Himmel, sprach das Dankgebet und Lob, dann ließ er austeilen
die kostbare Zeit durch seine Jünger an die vielen Menschen.
Und siehe da: Es reichte nun das wenige für alle. Am Ende füllten sie sogar zwölf Tage voll mit
dem, was übrig war an Zeit, und das war nicht wenig.
Es wird berichtet, dass sie staunten. Denn möglich ist, das sahen sie, Unmögliches bei ihm.“
© Lothar Zenetti
Teilen, was wir haben an Zeit, Geld, Gaben und Möglichkeiten und wenn es noch so mickerig
aussieht und sich dabei nur um fünf Brote und zwei Fische handelt. Es reicht und es bleibt
sogar noch eine Menge übrig. Amen.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Predigt in der Freien evangelischen Gemeinde Krefeld vom 9. November 2008 // © Pastor Siegfried Ochs — http://www.siegiochs.de
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