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Berliner Klima-Schule - Was ein Apfel mit Umweltschutz zu tun hat

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http://www.morgenpost.de/schueler/article106625167/Was-ein-Apfel-mit-Umweltschutz-zu-tun-hat.html
18.06.12 BERLINER KLIMA-SCHULE
Was ein Apfel mit Umweltschutz zu
tun hat
Was hat ein Apfel mit dem Klima zu tun? Die Klasse 5b der Gustav-Falke-Schule hat mit diesem Projekt
den ersten Preis im Wettbewerb Berliner Klimaschulen gewonnen. Und das geht so:
Von Kosovare Cocoj, Berfin Elci, Deniz Esenlik, Fetullah Furat, Kl. 5b, Gustav-Falke-Schule, Mitte
Foto: Christiane Schweising
Preisverdächtiges Apfel-Projekt: die Gustav-Falke-Schule in Berlin hat für ihr KlimaEngagement gerade einen wichtigen preis gewonnen.
Der Wettbewerb Berliner Klima Schulen findet einmal im Jahr statt. Schüler, die daran teilnehmen wollen, müssen ein Thema bearbeiten,
das mit Klimaschutz zu tun hat. In der Jury waren in diesem Jahr der Bildungsstaatssekretär Mark Rackles, der Umweltstaatssekretär
Christian Gaebler, Ingrid Dannbeck von der Gasag und BUND-Geschäftsführer Andreas Jarfe. Anfang Juni wurden sieben vierte Preise,
ein dritter, ein zweiter und erster Preis verliehen. Die Preisträger-Schulen erhielten außerdem das Siegel "Berliner Klima-Schule". Rund
2000 Schüler haben in diesem Jahr an dem Wettbewerb teilgenommen.
Zu Beginn unseres Projekts "Was hat ein Apfel mit dem Klima zu tun?" haben wir auf dem Schulhof eine Umfrage durchgeführt. Unsere
Frage war: Welche Obstsorte wird an der Gustav-Falke-Schule am liebsten gegessen? Heraus kam: der Apfel. Danach sind wir in
Geschäfte und auf den Bio-Markt am Kollwitzplatz gegangen, um herauszufinden, woher die Äpfel kommen, die wir essen. Sie kamen zwar
auch aus dem Havelland, dem Alten Land, vom Bodensee, aber die meisten aus Frankreich, Italien, Südafrika, Argentinien und sogar aus
Neuseeland. Mit Hilfe des Atlas' haben wir die Transportwege nach Berlin und den Kohlendioxid-Ausstoß berechnet. Später waren wir
auch bei einem Apfelbauern in Marquardt bei Potsdam. Er hat uns viel Interessantes über Apfelanbau erzählt, zum Beispiel, dass Äpfel nur
von August bis November frisch verkauft werden können. Danach werden sie in einem Kühllager aufbewahrt, das natürlich auch
Kohlendioxid produziert. So haben wir herausgefunden, dass es am besten wäre, saisonal und regional zu essen, wenn man das Klima
schützen will und haben einen Saisonkalender gebastelt mit unseren Lieblingsobst- und Gemüsesorten. An der Schule haben wir eine
große Ausstellung zu diesem Thema gemacht und noch ein Lied dazu erfunden.
Dann hat unsere Lehrerin eine E-Mail bekommen, in der stand, dass wir einer der Preisträger sind. Wir durften alle zur Preisverleihung
kommen und sollten da unser Lied auf der Bühne singen. Wir waren sehr gespannt! Als dann klar war, wer den dritten und zweiten Preis
errungen hatte, wussten wir, dass wir den ersten Preis und damit 5000 Euro gewonnen hatten. Da haben wir natürlich alle gejubelt.
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