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Jesus Christus spricht: Was hülfe es dem Menschen, wenn er die

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Gemeindebrief
August / September 07
Monatsspruch September
Jesus Christus spricht:
Was hülfe es dem
Menschen, wenn er
die ganze Welt gewönne
und nähme doch Schaden
an seiner Seele?
Matthäus 12, 26a
Aus dem Inhalt:
Zum Monatsspruch: Was hilft der GROSSE Gewinn? ....
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
...........................
MD Wolfgang Schumann dankt / Orgelmusik im August
Kinderkantate in der Kapelle aufgeführt ........................
Goldene Konfirmation 2007 ..........................................
Gottesdienste / Freud und Leid
.....................................
Sukkot – das Laubhüttenfest ..........................................
Alfred Delp – Widerstand mit gefesselten Händen ........
Konzert im Oktober ......................................................
Was sagt man? DANKE! .............................................
Erntedankfest, Herbstputz I und II .................................
Adressen .........................................................................
Besondere Veranstaltungen, Impressum ..........................
Regelmäßige Veranstaltungen ........................................
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August / September 07
Gemeindenachrichten
Was hilft der GROSSE Gewinn?
Das alte Sprichwort „Lieber arm und
gesund als reich und krank” wird heute
fast ausschließlich in einer grotesken
Verdrehung zitiert: „Lieber reich und gesund als arm und krank.”
Nun mögen wohl Armut und Krankheit Geschwister gewesen sein, denn
nicht erst heutzutage kostet eine Heilbehandlung Geld. Aber daran denkt derjenige kaum, der das Sprichwort verdreht.
Vielmehr gibt die Verdrehung eine Lebensauffassung wieder, die in unserer
Gesellschaft opportun ist. Das Streben
nach Reichtum und Gesundheit, oft gepaart mit dem Wunsch nach Schönheit,
haben sich als Ersatz zu wirklichen Lebensinhalten entwickelt. Wer glaubt
schon, dass ein Mensch, der an der Armutsgrenze lebt, gesund an Leib und Seele sein kann? Glück und menschlicher
Wert wird an dem gemessen,
was jemand hat, nicht, welch
ein Mensch er ist.
Was aber helfen Reichtum
und Schönheit, wenn die
Seele Schaden nimmt,
wenn echte Vertraute fehlen oder wenn Bindungen zerbrechen?
Natürlich macht
Armut nicht zwangsläufig glücklich und
man muss nicht zum
Bettler werden, um
seine Seele zu retten. Worauf uns
Jesus aufmerksam
macht, ist die Gewichtung der Dinge, damit es uns nicht eines Tages
geht wie dem reichen KornSeite 2
bauern aus der Bibel, der endlich, als er
seinen Reichtum sicher weiß, von dieser
Welt abtreten muss. Er hat nur auf seinen
Besitz geachtet, nicht auf sich selbst und
sein Seelenheil.
Es hilft uns nicht zum Leben, wenn
wir den großen Lottogewinn haben oder
wenn wir satte Rendite abschöpfen. Denn
das Wichtige kann man nicht kaufen, das
bekommt man geschenkt. Liebe gehört
dazu – das Vertrauen auf Gott und Menschen an unserer Seite in guten und
schlechten Tagen.
Dietlind Steinhöfel
August / September 07
Gemeindenachrichten
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
Seit Anfang des Jahres weisen wir immer
wieder auf die Wahlen zum Gemeindekirchenrat am 4. November hin. Im Gemeindebrief Februar/März wurde ausführlich dargestellt, wer Mitglied des Gemeindekirchenrates ist und von welchen
Mitgliedern die Amtszeit in diesem Jahr
abgelaufen ist. Gleichzeitig wurde aufgerufen, Kandidaten für die Wahl vorzuschlagen. Bisher haben Gespräche mit
einigen Gemeindegliedern stattgefunden,
und es gibt auch schon Bereitschaftserklärungen zur Kandidatur, aber eben
noch nicht genug, um in dem bisher in
Unterbesetzung arbeitenden Gemeindekirchenrat wieder 10 Mitglieder zu haben.
Inzwischen hat der Gemeindekirchenrat einen Wahlausschuss gebildet, der die
Wahl vorbereiten wird, er besteht aus
Annett Morgenstern, Frank Illmann und
Klaus Guttkowski. Durch sie wird das
Wahlberechtigtenverzeichnis geprüft, und
sie nehmen vor allem auch Ihre Kandidatenvorschläge oder Ihre eigene Bereitschaft zur Kandidatur zu unserer Gemeindekirchenratswahl entgegen.
Ab 8. Oktober werden die schriftlichen Wahlbenachrichtigungen versandt,
und 10 Tage lang innerhalb der Zeit zwischen 7. und 20. Oktober wird das Wahlberechtigtenverzeichnis im Kirchenbüro
ausliegen. Das wird für Sie eine gute Gelegenheit sein, zu überprüfen, ob Sie
wirklich in unserer Gemeindekartei als
Mitglied der Kirchengemeinde Schöneiche aufgenommen sind.
Am 23. September wird nach dem
Gottesdienst die diesjährige Gemeindeversammlung stattfinden, in der über die
Arbeit des bisherigen Gemeindekirchen-
rates berichtet wird und über weitere
Schwerpunkte für die Zukunft. Außerdem
werden sich die Kandidaten für die Gemeindekirchenratswahl vorstellen.
Wir freuen uns, dass wir wieder eine
Mitarbeiterin auf MAE-Basis für unsere
Kapelle haben. Frau Cornelia Dähn, die
auch schon im ersten Halbjahr 2007 zusammen mit ihrem Mann bei uns tätig
war, wird bis zum 24. Dezember wieder
bei uns arbeiten. Mit ihrem Engagement
und ihrer Freude an der Arbeit wird sie
die Aktivitäten unserer Gemeinde unterstützen.
Dieser Gemeindebrief erscheint mitten in der Sommerferienzeit. Sie werden
bemerken, dass einige Gottesdienste in
der nächsten Zeit nicht von Frau Pfarrerin
Lütke gestaltet werden. Gerade für sie ist
es schwierig, aber sehr notwendig, bei all
den vielen Terminen und Aufgaben Zeit
für nicht nur eine Woche Urlaub zu finden. Wünschen wir allen, die jetzt Urlaub
machen können, gute Erholung und schöne Erlebnisse.
Auch im August wird unser Kirchencafé (immer am 1. Mittwoch im Monat)
stattfinden. Bisher ist es nicht so angenommen worden, wie wir es uns vorgestellt hatten. Mit hohem Engagement bereiten einige Unermüdliche immer alles
vor, aber die Zahl der Besucher bleibt
meist doch relativ klein. An dieser Stelle
deshalb noch einmal eine herzliche Einladung zum Kirchencafe. Es gibt immer
leckeren Kuchen und viele Möglichkeiten
zum Gespräch miteinander oder auch dazu, mal ein Spiel auszuprobieren.
Vom neuen Schuljahr an muss Frau
Pfarrerin Lütke zusätzlich zu ihren Aufgaben zwei Stunden Religionsunterricht
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August / September 07
Gemeindenachrichten
der ersten Klasse in der Storchenschule
übernehmen. Ein Kirchengesetz verpflichtet die Pfarrer dazu. Es ist zwar etwas Schönes, mit Kindern zu arbeiten,
jedoch wird es eine Mehrbelastung für
unsere Pfarrerin sein. Religionsunterricht
in der Schule ist ein Bildungsangebot für
alle Kinder, die etwas über Religionen
lernen wollen. Das Angebot Christenlehre
unserer Gemeinde hat aber einen speziellen Bezug zu unserer Kirchengemeinde,
auch hier gilt natürlich die Einladung für
alle und es gibt natürlich genauso Lernangebote zu unserem Glauben und zu Religionen allgemein. Ob die Kinder unserer
Kirchengemeinde zusätzlich zur Christenlehre noch den Religionsunterricht besuchen, müssen natürlich die Eltern entscheiden.
Klaus Guttkowski
MD Wolfgang Schumann dankt für das
wunderschöne Fest zu seinem 80. Geburtstag
Mein herzlicher Dank gilt
• Pfarrerin Kerstin Lütke für den Gottesdienst,
• KMD Lothar Graap für die Gestaltung des Konzertes und die Widmung einer
Komposition für mich,
• dem Organisten Jörg Döhring für die Begleitung des Gottesdienstes und für die
Unterstützung bei der Registrierung der Orgel,
• dem Ökumenischen Chor Schöneiche unter Leitung von Marlies Wiesner,
• dem Ökumenischen Singkreis „Heinrich Albert” aus Bad Lobenstein unter der Leitung von Reinhard von Thaler,
• dem Organisten Dr. Walter Börner aus Jena für sein Orgelspiel und die mir gewidmete Komposition; sie führten am Vortag des Geburtstages die „Deutsche Messe”von mir mit dem Text von Christof Messerschmidt aus Creglingen auf;
• Christof Messerschmidt, der persönlich anwesend war und ein Grußwort sprach,
• ebenso dem stellvertretenden Bürgermeister und Leiter des Kulturamtes der Stadt
Bad Lobenstein Wilfried Seiferth, der mit dem Chor angereist war,
• sowie allen fleißigen Helferinnen und Helfern
• und den Spendern für den Wiederaufbau der Orgel in der Dorfkirche Münchehofe
Wolfgang Schumann
Orgelmusik zur Sommerzeit
mit Lothar Graap
Sonntag, 12. August
17 Uhr, Kapelle Fichtenau
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August / September 07
Gemeindenachrichten
Kinderkantate in der Kapelle
Die Kapelle Fichtenau war am 1. Juli
bis zum letzten Platz besetzt, auch auf der
Empore drängten sich erwartungsvoll die
Besucher. Vor dem Altar mischten sich
aufgeregte Kinderstimmen mit den Klängen der sich einspielenden Musiker.
Um 15 Uhr war es dann soweit. Nach
einer kurzen Einführung von Frau Pfarrerin Schumann präsentierten 62 Kinder der
Christenlehregruppen und acht Erwachsene die szenische Kantate „Bileam und
seine gottesfürchtige Eselin“. Darin wird
die biblische Geschichte des Sehers Bileam erzählt, der auf Geheiß des Moabiterkönigs Balak das heranziehende Volk
Israel verfluchen soll, es am Ende aber
segnet.
„Gott hat sein Volk vor langer Zeit
aus Pharaos Gewalt befreit“ begann das
erste Lied des von Musikdirektor Wolfgang Schumann einfühlsam vertonten
Stücks. Mal flott und schwungvoll, mal
etwas zurückgenommen berichteten die
kleinen Moabiter und Israeliten singend
und spielend vom Schicksal der Flüchtlinge. Musikalisch umrahmt und begleitet
wurden sie dabei von Klaus Heims am
Keyboard und einigen bereits „kantatenerprobten“ Musikerinnen und Musikern
der Gemeinde. Allen voran Familie Dietel, die dieses Mal durch Anton an den
Trommeln und Alma am Cello komplettiert wurde. Aber auch die Kinder der
Flötengruppe von Frau Schumann stellten
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August / September 07
ihr musikalisches Können unter Beweis.
Doch es gab nicht nur Sangeskünste
zu bewundern. Darüber hinaus feierte so
Gemeindenachrichten
manches Schauspieltalent an diesem Tag sein Debüt. Neben Elias
Kreutz als Bileam überzeugte vor
allem Jakob Buchallik als starrköpfiger Balak. Als der König am
Ende zusehen muss, wie die Israeliten zuversichtlich und froh ihren Weg ins gelobte Land fortsetzen, lässt er sich überzeugend
frustriert in seinen Thron plumpsen.
Die Begeisterung der kleinen und
großen Künstler übertrug sich
auch auf das Publikum. Mit tosendem Applaus bedankte man
sich für eine gelungene Vorführung.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die in den Wochen der Proben
viel freie Zeit geopfert haben, um
dieses Projekt realisieren zu können – insbesondere Brigitte Guttkowski und Klaus Heims. Ein besonderer Dank geht jedoch an den
Komponisten Herrn Schumann,
der, nach dem Erfolg der ersten
Kantate im letzten Jahr, erneut allen Zuhörern und Beteiligten eine große Freude
bereitete.
Nicoletta Eckardt
Eine weitere Aufführung findet am Sonnabend, dem 15. September, um 15 Uhr in
Grünheide statt.
Genauere Informationen sind bei Brigitte
Guttkowski erhältlich.
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August / September 07
Gemeindenachrichten
Goldene Konfirmation und 50 Jahre Schulabschluss
Am Sonntag, dem 24. Juni, trafen sich vor der Schöneicher Dorfkirche 34 betagte Damen und Herren. Frau Pfarrerin Kerstin Lütke begleitete uns feierlich unter den Klängen
der Orgel in den Innenraum der Kirche. Ein Teil des Gottesdienstes war nämlich unsere
goldene Konfirmation, die mit der Überreichung der Erinnerungsurkunde und dem heiligen Abendmahl ihren Höhepunkt fand. Am Ende gab es noch ein Erinnerungsfoto.
Im Anschluss besuchten wir unsere alte Schule. Frau Schüler empfing uns mit einer
von der Kirche gesponserten Getränkebar. Natürlich hat sich unsere Schule in den zurückliegenden 50 Jahren gewaltig verändert. Herr Direktor Bernd Fritz führte uns durchs
Schulhaus. Ja, unsere ehemaligen Klassenräume gibt es noch. Erinnerungen wurden
wach, und wir konnten Fotos – teils sogar von 1949 – betrachten.
Zum gemütlichen Teil wanderten wir zum Griechen in die Dorfstraße. Dort wurde
gespeist und getrunken. Es gab unendlich viel zu erzählen. Bilder und Erinnerungen
wurden ausgetauscht, und so fand ein erlebnisreicher Tag gegen 23 Uhr seinen Abschluss.
Lothar Eisner
Christian Knorr
Die Konfirmanden –
heute und
damals
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August / September 07
Gemeindenachrichten
Gottesdienste
5. August
10.15 Uhr Dorfkirche geöffnet als Raum der Stille
10.40 Uhr Theresienheim Gottesdienst mit A. Vallaster
(9. So. n. Trinit.)
Koll.: / Nutzungserweiterung Kapelle Fichtenau
12. August
10.15 Uhr Dorfkirche A. Morgenstern / F. Steffens
(10. So. n. Trinit.)
Koll.: Für die Arbeit des Instituts Kirche und Judentum und für den Deutschen
Koordinierungsrat / Nutzungserweiterung Kapelle Fichtenau
19. August
10.15 Uhr Dorfkirche Münchehofe
(11. So. n. Trinit.)
Koll.: Für die Arbeit des Berliner Missionswerkes in den Partnerkirchen / Nutzungserweiterung Kapelle Fichtenau
26. August
10.15 Uhr Dorfkirche A. Vallaster
(12. So. n. Trinit.)
Koll.: Für die evangelischen Beratungsstellen für Kriegsdienstverweigerer und
Zivildienst / Nutzungserweiterung Kapelle Fichtenau
2. September
10.15 Uhr Kapelle Fichtenau Lütke / Guttkowski
Gottesdienst zum Beginn des neuen Schuljahres + Fest
(13. So. n. Trinit.)
Koll.: Für besondere Projekte der großen diakonischen Einrichtungen / Nutzungserweiterung Kapelle Fichtenau
9. September
10.15 Uhr Dorfkirche Schumann
(14. So. n. Trinit.)
Koll.: Für die Aktion Sühnezeichen-Friedensdienste e.V. / Nutzungserweiterung
Kapelle Fichtenau
16. September
10.15 Uhr Dorfkirche Lütke
10.40 Uhr Theresienheim
(15. So. n. Trinit.)
Koll.: Für die Arbeit in evangelischen Kindertagesstätten / Nutzungserweiterung
Kapelle Fichtenau
23. September
10.15 Uhr Dorfkirche Lütke KiGo – S. Höhne
im Anschluss Gemeindeversammlung
(16. So. n. Trinit.)
Koll.: Für besondere Aufgaben der Union Evangelischer Kirchen (Aus- und
Umbauten von Gemeindehäusern und -zentren) / Nutzungserweiterung Kapelle
Fichtenau
30. September
(L)
Lütke
(L)
KiGo – K. Buttke
(A)
Schumann
13 Uhr
14 Uhr
Abfahrt der Erntewagen in der Dorfaue
Dorfkirche Münchehofe
Lütke / Guttkowski / KiGa
Familiengottesdienst zum Erntedankfest
danach Weiterfeiern im Gemeindezentrum
(Erntedankfest)
Koll.: Für die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ / Nutzungserweiterung Kapelle
Fichtenau
7. Oktober
16 Uhr
Kapelle Fichtenau Lütke / Reetz
Ökumenischer Gottesdienst mit Kindergottesdienst
(18. So. n. Trinit.)
Koll.: Für Meditations- und Retraitearbeit (einschl. Haus der Stille) / Nutzungserweiterung Kapelle Fichtenau
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Gemeindenachrichten
(A)
Gottesdienst mit heiligem Abendmahl
(L)
Lektoren-Gottesdienst
(T)
Gottesdienst mit Taufe
KiGo
parallel zur Predigt Kindergottesdienst
Wo sich die Gottesdienststätten befinden:
Dorfkirche
Kapelle Fichtenau
Theresienheim
Pfarrkirche St. Marien
Dorfaue 21
Lübecker Str. 14
Goethestr. 11/13
Friedrichshagener Str. 67/68
Freud und Leid zur Fürbitte
Taufe:
Clara Johanna Mutzech
Merta Bender
Madiha Kelling Bergner
Jascha Sattler
Nele Sattler
Blaisiane Ibisch
Sabine Kutschan
Beerdigung:
Bärbel Hutfilz
Anna Heidebrecht
(64 Jahre)
(93 Jahre)
Wir feiern
gemeinsam mit dem Schöneicher Integrationsverein „Schtetl”
am 3. Oktober um 16 Uhr
vor und in der Kulturgießerei
Sukkot, das Laubhüttenfest und Erntedankfest
Sukkot, am Ende der Ernte, ist das größte Freudenfest des jüdischen Jahres
(3. Mose 23). Das Bauen der Laubhütte erinnert daran, dass für uns wenig Verlass auf
Materielles ist, weil es jederzeit verlorengehen kann. Gott aber können wir vertrauen, er
ist unvergänglich.
Wir bedanken uns recht herzlich bei den Goldenen Konfirmanden des Jahrganges 1957 und den anderen Teilnehmern des anschliessenden Klassentreffens für eine Spende in Höhe von 175 €. Diese Spende wurde zugunsten der
neuen Glocke in der Dorfkirche Schöneiche gegeben.
Der Gemeindekirchenrat
(s. auch S. 7)
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Gemeindenachrichten
Vor hundert Jahren wurde Alfred Delp geboren
Widerstand mit
gefesselten Händen
Foto: epd bild
August / September 07
Nach den schweren Bombenangriffen der letzten Kriegsjahre kann man in den betroffenen Münchner Stadtteilen
regelmäßig einen eher intellektuell aussehenden Mann im
Arbeitsanzug beobachten. Er organisiert Hilfsaktionen,
buddelt unter den Trümmern nach Verschütteten.
Das passt zum praktischen, handfesten Glauben, den er Der Jesuitenpriester Alfred
predigt. Der Jesuitenpater Alfred Delp ist nicht bereit, sich Delp in seiner Münchner Zeit,
auf Schreibtisch oder Kanzel zu beschränken: Dem Glau- um 1940. Delp wurde 1937
ben dürfen die Verhältnisse nicht gleichgültig sein, in de- zum Priester geweiht. Er wirknen Menschen leben müssen. Delp: ,,Man wird uns die te als Journalist und war als
Botschaft vom Heile nicht glauben, wenn wir nicht alles Seelsorger in München tätig.
tun für die Heilung des gegenwärtigen Lebens!" Am 15. Er gehörte dem „Kreisauer
September 1907 in Mannheim geboren, ging Delp in die Kreis“ im Widerstand gegen
evangelische Volksschule – und freundete sich innig mit den Nationalsozialismus an
und wurde deshalb im Januar
dem katholischen Pfarrer an. Während seiner Ausbildung 1945 vom Volksgerichtshof
im Jesuitenorden beschäftigten ihn die soziale Frage und unter Roland Freisler zum
eine zeitnahe Philosophie. 1937 zum Priester geweiht, war Tode verurteilt und hingericher als Männer- und Arbeiterseelsorger und als Zeitschrif- tet.
tenredakteur tätig.
Im „Kreisauer Kreis”, der Modelle für ein besseres
Deutschland nach dem erwarteten Ende der Nazi-Diktatur erarbeitete, galt Delp als Spezialist für gesellschaftliche und wirtschaftliche Konturen. Er dachte über einen dritten
Weg zwischen Kapitalismus und Kommunismus nach, mit wirksamer Beteiligung der
Arbeitnehmer an Führung und Ertrag ihres Unternehmens.
Im Juli 1944 wurde er verhaftet. Im Gefängnis schrieb er selbstkritische Meditationen: „Der Herrgott holt uns von allen Postamenten herunter. Was ich sonst so elegant
und selbstsicher unternahm, um auszukommen, ist zerbrochen. ER hat mich eingefangen
und gestellt. Halten wir ihm halt weiter die gefesselten Hände hin und setzen wir weiterhin die ganze Existenz auf ihn. Die Wüsten müssen bestanden werden.”
Beim Schauprozess vor dem Berliner Volksgerichtshof ging es gar nicht so sehr um
Putschpläne und Verschwörer. Delp: „Mein Verbrechen ist, dass ich an Deutschland
glaubte, auch über eine mögliche Not- und Nachtstunde hinaus. Dass ich an jene simple
und anmaßende Dreieinigkeit des Stolzes und der Gewalt nicht glaubte.”
Am 2. Februar 1945 wurde Alfred Delp gehängt. Er war 37 Jahre alt geworden.
Christian Feldmann
Unter dem Titel „Alfred Delp – Leben gegen den Strom" hat unser Autor im Herder-Verlag eine
illustrierte Biografie des Widerständlers und Vordenkers veröffentlicht (ISBN 978-3-451-285691).
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Gemeindenachrichten
„Handlungen 20/21“
Die Evangelische Kirchengemeinde Schöneiche und der
Brandenburgische Verein Neue Musik e. V. laden ein:
Kammerkonzert
mit Werken zeitgenössischer brandenburgischer und ausländischer Komponisten
Sonntag, 21.Oktober, 16 Uhr
Schöneiche, Kapelle Fichtenau
Es musizieren:
Moriana Krause-Dive (Flöte), Doritt Killa (Klarinette), Ilja Dikariew
(Akkordeon), Uwe Krause (Klavier), Sarah Smith (Akkordeon, Klavier)
Moderation: Dr. Bernhard Reichenbach
Unter dem Titel „Handlungen 20/21“ veranstaltet der Brandenburgische Verein Neue
Musik e.V. auch in diesem Jahr eine Reihe mit Kammermusik, vorrangig aus der Feder
brandenburgischer Komponisten, unter ihnen auch Lothar Graap.
Eine Gruppe von Studenten des Fachbereichs Musikpädagogik der Fachhochschule Lausitz wird dieses Konzert gestalten und ein sehr abwechselungsreiches Programm bieten.
Zwei gegensätzliche Instrumentengruppen stehen sich dabei gegenüber: Holzbläser und
Akkordeons. Die Auswahl von Stücken brandenburgischer Komponisten wird ergänzt
durch Stücke eines russischen und eines jungen tschechischen Komponisten. Außerdem
brachte die Flötistin des Programms, die aus Uruguay zum Studium nach Cottbus gekommen ist, noch zwei Stücke aus ihrer südamerikanischen Heimat mit.
Die Moderation von Dr. Bernhard Reichenbach wird interessante Informationen über die
Stücke, die Komponisten und die jungen Interpreten liefern.
Im Mai fand mit großer Resonanz im gut besetzten Konzertsaal der Fachhochschule
Lausitz die Premiere dieses Projektes in Cottbus statt. Außer in Schöneiche wird es danach auch in Rathenow erklingen.
Das Konzert wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung
und Kultur des Landes Brandenburg.
Proben für die Kantatenaufführung in Grünheide:
Alle Christenlehrekinder und die Konfirmanden der 7.Klasse:
5. und 12. September von 16.30 bis 18 Uhr in der Kapelle Fichtenau
Aufführung der Kantate „Bileam und seine gottesfürchtige Eselin“ am Sonnabend, dem 15. September, um 15 Uhr in Grünheide.
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Gemeindenachrichten
Und was sagt man?
Danke!
Die nette Konditorin schenkt dem Kind ein Brötchen.
„Und was sagt man?”, ermahnt der Vater den Kleinen
freundlich. „Noch eins”, antwortet der Zweijährige. Dem
Vater schießt die Röte ins Gesicht.
Die Verkäuferin lächelt. Sie hat verstanden: Das Kind
freut sich über das Geschenkte. Man kann hinter der Bitte um
mehr durchaus einen Dank erkennen. Ein Beharren auf dem verbalen „Danke” könnte in diesem Fall den tiefen, von Herzen kommenden Dank zerstören.
Hinter einem Danke-Sagen muss nicht ein wirklicher Dank stehen, es kann eine
oberflächliche Floskel sein oder sogar unehrlich. Dass wir es von Kindesbeinen an lernen, danke zu sagen, ist dennoch gut und hat seinen Sinn. Denn Rituale, also feste Umgangsformen, geben im Leben Halt und sind wichtig für die Beziehungen zu anderen
Menschen. Sie dienen der Verständigung und der Sicherheit im Umgang miteinander.
Das eingeübte Danke-Sagen will daran erinnern, dass nichts selbstverständlich ist,
auch nicht die kleinen freundlichen Gesten unserer Mitmenschen. Mit den Jahren kann
eine tiefe Dankbarkeit wachsen, eben auch für die unscheinbaren oder scheinbar selbstverständlichen Dinge: das Dach über dem Kopf, das tägliche Brot, die Familie, die
Freunde, für die Katze, den Hund ...
Oft lernt man durch Entbehrungen oder Verluste, also die Erfahrung von Endlichkeit,
den Reichtum unseres Lebens und Gottes Gaben zu erkennen. Voraussetzung ist jedoch,
dass ich danken gelernt habe. Das Erntedankfest ist deshalb ein wichtiger Sonntag in unserem Festkreis. Er mag manchen wie die Frage des Vaters erscheinen: „Und was sagt
man?” Doch nur ein Einüben in das Danken kann zu wirklicher Dankbarkeit führen.
Dietlind Steinhöfel
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Friedhofs- und Grünanlagenpflege
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Gemeindenachrichten
Erntedankfest
am 30. September,
mit Erntewagen-Umzug, 13 Uhr ab Dorfaue,
Gottesdienst in der Dorfkirche Münchehofe, 14 Uhr
und anschließendem Feiern im
Gemeindezentrum Kapelle Fichtenau
Aufruf zum Herbstputz I
am Sonnabend dem 15. September,
9.30 Uhr – 13 Uhr,
auf dem Grundstück Kapelle Fichtenau
Aufruf zum Herbstputz II
schon zum Vormerken
Sonnabend, 3. November, 9.30 Uhr – 12 Uhr
Laubharken auf dem Waldfriedhof
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Gemeindenachrichten
Adressen und Bankverbindung
Gemeindebüro
Frau Carola Schüler
Pfarrhaus, Dorfaue 6
Tel. + Fax. 030 / 649 51 35
E-Mail ev.gemeindebuero@kirchen-in-schoeneiche.de
Sprechzeiten: Di 9–13 Uhr, Mi 15–18 Uhr, ab Sept.: Di und Mi jeweils 9–13 Uhr
Friedhofsverwaltung
Frau Christiane Zwietasch,
Sprechzeit im Gemeindebüro, Do 12–16 Uhr, ab Sept.: Do 9–13 Uhr
Tel. stets 0174-3283027
Waldfriedhof, Dorffriedhöfe Schöneiche und Münchehofe
Heinrich-Mann-Str.,
Herr Karl-Heinz Bethke,
Tel. 649 33 01
Evangelischer Kindergarten
Dorfaue 27
Leiterin: Frau Doreen Dünzl-Klamann
Tel.
030 / 649 80 82
E-Mail ev.kindergarten@kirchen-in-schoeneiche.de
Pfarrerin Kerstin Lütke
Dorfaue 6
Tel.
030 / 649 88 40
E-Mail kerstin.luetke@kirchen-in-schoeneiche.de
regelmäßige Sprechzeiten wieder ab 28.8. : Di 17.30–19 Uhr
Pfarrerin i. R. Annemarie Schumann
Platanenstr. 30a
Pfarrer i. R.
Tel. + Fax. 030 / 649 86 04
E-Mail annemarie.schumann@kirchen-in-schoeneiche.de
Helmut Grätz
Dorfaue 34
Tel.
030 / 649 50 38
E-Mail helmut.graetz@kirchen-in-schoeneiche.de
Katechetin Brigitte Guttkowski
Friedrich-Ebert-Str. 19 Tel.
030 / 649 66 44
E-Mail brigitte.guttkowski@kirchen-in-schoeneiche.de
Klaus Guttkowski (Vorsitzender des Gemeindekirchenrates)
Friedrich-Ebert-Str. 19 Tel.
030 / 649 66 44
E-Mail klaus.guttkowski@kirchen-in-schoeneiche.de
Organist Jörg Döhring
Tel.
033438-60652
Fax.
033438-15935
E-Mail joerg.doehring@kirchen-in-schoeneiche.de
Bankverbindung
Kirchl. Verwaltungsamt Süd-Ost
Kto-Nr. 160 520
BLZ 100 602 37
Evangelische Darlehensgenossenschaft
Bei Spenden immer angeben:
Spendenzweck, Namen und „Kirchengem. Schöneiche 18186“
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Gemeindenachrichten
Besondere Veranstaltungen
Datum
Zeit / Ort
Veranstaltung
So., 12.8.
17 Uhr, Kapelle Fichtenau
Orgelmusik zur Sommerzeit, s. S. 4
Sa., 15.9.
9.30 Uhr – 13 Uhr, Kapelle
Fichtenau
Herbstputz I, s. S. 13
So., 30.9.
ab 13 Uhr, Dorfaue, Dorfkir- Erntedankfest, s. S. 13
che Münchehofe, Kapelle
Mi., 3.10.
16 Uhr, Kulturgießerei
Sukkot, s. S. 9
So., 21.10.
16 Uhr, Kapelle Fichtenau
Kammerkonzert, s. S. 11
Sa., 3.11.
9.30 Uhr – 12 Uhr, Waldfriedhof
Herbstputz II, s. S. 13
HINWEIS – bitte die geänderten Bürozeiten beachten
Ab 1. September gelten neue Sprechzeiten für das Kirchenbüro und die Friedhofsverwaltung.
Bitte beachten Sie die Informationen auf Seite 14!
Schöneicher Kirchen im Internet
Unter www.kirchen-in-schoeneiche.de finden Sie die Neuigkeiten, die sich nach
Redaktionsschluss des Gemeindebriefes ergeben, und viele andere Informationen.
– Die Homepage wird fast täglich aktualisiert. –
————— Impressum —————
Der Gemeindebrief der Ev. Kirchengemeinde Schöneiche erscheint sechsmal im Jahr.
Anschrift: Dorfaue 6, 15566 Schöneiche.
E-Mail: ev.redaktion@kirchen-in-schoeneiche.de
Herausgeber: Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Schöneiche.
Redaktion: Klaus Guttkowski, Gisela Hilger, Kerstin Lütke, Frank Illmann, Elke Weidlich.
Lektorierung: Dr. Herbert Küstner • Layout: Frank Illmann
Redaktionsschluß: 3. Juli 2007, Auflage: 1.200 Stück
Da wir den Gemeindebrief kostenlos verteilen, wären wir sehr dankbar, wenn Sie uns
gelegentlich mit einer Spende unterstützen könnten.
Bitte beachten Sie den Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe (Okt./Nov.): 4. Sept. 2007
Druck: LEO Kirchliche Drucke, 78333 Stockach, Robert-Koch-Str. 6, Tel. 07771/93960
Seite 15
August / September 07
Gemeindenachrichten
Regelmäßige Veranstaltungen
Datum / Ort
Junge Gemeinde
Do
(nicht in den Ferien)
Di
Konfirmanden
Mi
s. auch S. 11
Do
18.30 Uhr, Kapelle Fichtenau
Christenlehre
16.30 Uhr
16 Uhr
17 Uhr
15 Uhr
16 Uhr
17 Uhr
s. auch S. 11
Di
Mi
Mi
Do
Do
Do
18.30 Uhr Klasse 7 (Guttkowski)
18 Uhr
Klasse 9 (Lütke)
17.30 Uhr Klasse 8 (Lütke)
4. Klasse
5. Klasse
6. Klasse
1. Klasse
2. Klasse
3.Klasse
( ab 4.9.)
( ab 5.9.)
( ab 6.9.)
(ab 18.9.)
(ab 19.9.)
(ab 19.9.)
(ab 25.10.)
(ab 20.9.)
(ab 20.9.)
jeweils
Kapelle Fichtenau
jeweils
in der
Kapelle
jeweils
im
evang. Kindergarten
Für Mütter und Väter mit kleinen Kindern,
besondere Gelegenheit für Neu- und "Alt"-Schöneicher(innen), in Kontakt zu
Miteinander reden • spielen • basteln • sich kennenlernen
bereits ab 8. August kommen.
jeden Mittwoch um 9.30 Uhr im Ev. Kindergarten, Dorfaue 27
Vormittagstee
Ökumenischer Chor
Di 19.30 Uhr Kapelle Fichtenau
(Leitung Marlies Wiesner)
(nicht in den Ferien, erster Termin dann 28.8.)
Offenes Singen
mit KMD L. Graap
Mi, 19.9., 19.30 Uhr, Kapelle Fichtenau
Alle sangesfreudigen Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich eingeladen
Flötenkreis f. Kinder
im September nach Absprache
(nicht in den Ferien)
bei Frau Pfarrerin Schumann, Platanenstr. 30a
Familien-, Kinder- u.
Jugendberatung
Di, 4.9., 18.9. und 2.10., jeweils 17–18 Uhr in der Kapelle Fichtenau
Telefon während der Sprechzeit: 64 38 86 45
Kirchencafé
Mi, 1.8., und Mi, 5.9.,
Blaues-KreuzSelbsthilfegruppe
Di 18.45 Uhr und Do 17.30 Uhr, jeweils Pfarrhaus, Dorfaue 6
(Selbsthilfegr. b. Problemen mit Alkohol) Kontakt: J. Flohr, Tel. 649 27 04
Gebetskreis
Mi, 8.8., 29.8., 12.9. und 26.9., jeweils 19 Uhr
Kontakt über Familie Tost, Potsdamer Str. 23, Telefon 64903474
Hauskreis
Do, 23.8., 20 Uhr bei Fam. Tost
Do, 20.9., 20 Uhr bei Fam. Neumann
Kontakt über Fam. Müller, Tel. 6492754, oder Fam. Tost, Tel. 64903474
Altenkreis
Mi, 19.9., 14 Uhr, Kapelle Fichtenau
Frauenkreis
Do, 13.9., 15 Uhr, Kapelle Fichtenau
Gespräch über den Glauben
jeweils 15–18 Uhr, Kapelle Fichtenau
Zur Zeit keine Termine.
Kontakt: K. Lütke, Tel. 030 / 649 88 40
Offenes Frühstück
Mi, 12.9., 9 Uhr bei Frau Pfarrerin Schumann, Platanenstr. 30a
Ökumenischer Gesprächskreis
Mo, 24.9., 19.30 Uhr, Kapelle Fichtenau
Thema: Das Buch von Papst Benedikt XVI „Jesus von Nazareth“
mit Dr. K. v. Rabenau
KiGo-Arbeitskreis
Mi, 12.9., 20 Uhr, Evangelischer Kindergarten
Gemeindekirchenrat
Mi, 12.9., 20 Uhr, Kapelle Fichtenau
Redaktionskreis
Di, 4.9., 20 Uhr, Pfarrhaus, Dorfaue 6
Seite 16
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Seele and Geist
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